Deck13: "Dank Lords of the Fallen ernstzunehmendes Studio"

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12. Februar 2015 - 11:49 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
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Nicht alles in der Entwicklungsgeschichte des in vielerlei Hinsicht an Dark Souls erinnernden Action-Rollenspiels Lords of the Fallen (GG-Test: 7.5) ist optimal gelaufen. Das haben Game Director Jan Klose (zum GG-Interview) und Technical Director Thorsten Lange vom Frankfurter Entwicklerstudio Deck13 ausführlich in einem Artikel auf der Website Gamasutra dargelegt. Unter die positiven Aspekte zählen die beiden unter anderem den Verlauf der Konzeptphase, in der das Team schnell den richtigen Ansatz fürs Spiel gefunden hätte. Auch die Entscheidung, auf die Lizenzierung von Unreal oder CryEngine zu verzichten und stattdessen komplett auf die selbstentwickelte Fledge Engine zu setzen, sei eine richtige gewesen. Nur auf diese Weise hätte man die volle Kontrolle über die Technik gehabt, ohne sich auf Kompromisse bezüglich der eigenen kreativen Vision einlassen zu müssen.

Die Entwicklung des anfänglich vergleichsweise kleinen Teams sowie dessen allgemeine Struktur sollen ebenfalls positive Effekte auf die Entwicklung gehabt haben, genauso wie die Auswahl der externen Mitarbeiter. Genannt wird in dem Zusammenhang die Autorin Susan O'Connor, die unter anderem auch an Square Enix' Tomb Raider-Reboot beteiligt war. Sie habe geholfen, die richtige Story zu finden.

Verbesserungspotenzial erkennen Klose und Lange vor allem im Bereich der Kommunikation sowie Rollenverteilung innerhalb des Teams, die nicht klar genug gewesen sei. Gefehlt hätte unter anderem ein Managing Producer, der besser hätte entscheiden können, welche Teile man rauswerfen kann, um nicht unnötig Entwicklungsressourcen zu verschwenden. Da diese Rolle unbesetzt gewesen war, sei dem Team erheblich mehr Stress entstanden als das sonst der Fall gewesen wäre. Nicht zuletzt die Tatsache, dass es keine echte Beta-Phase gegeben hätte, habe Lords of the Fallen geschadet.

Rückblickend ist Deck13 aber insgesamt glücklich mit Verlauf und Ergebnis, was gewiss auch daran liegt, dass sich das Spiel "sehr zufriedenstellend" verkauft habe. Vor allem aber würde Deck13 nun als "leistungsfähiger Entwickler" wahrgenommen, der in der Lage sei, "Xbox One, PS4 und PC in hoher Qualität" zu bedienen. Lords of the Fallen sei ein notwendiger Schritt gewesen, um Deck13 in ein "ernstzunehmendes Studio zu verwandeln". Auch nach diesem Schritt läge jedoch noch ein weiter Weg vor ihnen.

Lords of the Fallen erschien Ende Oktober 2014. Die Arbeiten an einem Nachfolger haben bereits begonnen (wir berichteten). Demnächst soll mit The Ancient Labyrinth der erste Story-DLC zum ersten Teil veröffentlicht werden (wir berichteten).

stylopath 16 Übertalent - 4053 - 12. Februar 2015 - 11:59 #

Stimmt so, hmm, muss LotF noch spielen...

Desotho 15 Kenner - P - 3198 - 12. Februar 2015 - 12:18 #

Die richtige Story? Das hatte sich in den Tests anders gelesen :)

Despair 16 Übertalent - 4437 - 12. Februar 2015 - 12:44 #

Ich fand Deck13 eigentlich schon nach "Venetica" ernstzunehmend.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86503 - 12. Februar 2015 - 14:52 #

Genau! Nach Ankh und den anderen Adventures galten sie als solides deutsches Studio. Venetica fand ich super! War halt eben nicht so bekannt. Aber Lords of the Fallen hält meiner Meinung nach mit Dark Souls mehr als nur mit. Wer sagt denn, dass das Spielprinzip von einem Studio gepachtet sein muss. Tolle Leistung Deck13! :)

Armin Maiwald (unregistriert) 14. Februar 2015 - 3:39 #

Joa, nen schönes Spiel. Wären die Kämpfe nicht so öde, würde ichs unterschreiben, aber unter diesen Umständen zeigten Sie bereits damals ernstzunehmendes Potenzial

bsinned 17 Shapeshifter - 6830 - 12. Februar 2015 - 13:47 #

Vor allem auf der schicken Engine von LotF kann man sicherlich aufbauen. Allerdings hatte das Spiel sonst nicht viel überraschendes zu bieten. Gute Durchschnittskost eben.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 47999 - 12. Februar 2015 - 14:43 #

Ich dachte beim Lesen der Überschrift, dass Deck13 auf den Meme-Zug aufgesprungen wäre und ihr Spiel tatsächlich "Dank Lords..." genannt hätten. Well, that's enough internet for me today...

Magisthan (unregistriert) 12. Februar 2015 - 15:24 #

...ernstzunhemendes Studio das die gute Arbeit leider bei Trans Ocean Shipping Company nicht fortführen konnte...

NameNamNaN (unregistriert) 12. Februar 2015 - 16:44 #

Waaaaas? Dieses Genre-Erstlingswerk und Low-Budget-Titel kann es NICHT mit LotF aufnehmen? Ich bin entsetzt!

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 12. Februar 2015 - 15:33 #

Susan O'Connor hat also die Story verbrochen. Soso. Böse Frau. :)

Witzig wenn LotF mit einem Atemzug mit Dark Souls erwähnt wird und dann der Satz kommt, es gäbe im ersteren wenigstens eine Story.

LotF hat einige stärken, aber die Story ist es nicht. Weder reisst sie einen mit noch war die Vertonung so, das man ihr gerne gelauscht hat.

Ich halte auch nichts von Audio-Logs - weil sie, wenn es überhaupt eine Story gibt die da erzählt wird, davon ausgeht der Spieler findet alle und in der richtigen Reihenfolge. Oder liest auch jemand Bücher am Wochenende wo man vorher auswürfelt welche Seite wann gelesen wird?

That said: Das Spiel selber ist ordentlich, wenn auch die Bugs am Start dem ganzen nicht gut getan haben.

Jimmy 12 Trollwächter - 1134 - 12. Februar 2015 - 20:13 #

Lords of the Fallen ist auf alle Fälle auf meiner "Will ich unbedingt noch Spielen Liste"
Und die Bescheidenheit seitens Deck 13 find ich ja nett, ich fand Venetica auch sehr gut und auch bei Ankh habe ich gute Bewertungen im Kopf, habs aber selbst nie gespielt.
Hmm... vielleicht mal nachholen, Mann ich will wieder zur Schule gehen und Zeit ohne Ende haben ;-)

Noodles 21 Motivator - P - 30187 - 12. Februar 2015 - 20:29 #

Ich hab sie auch vorher schon ernstgenommen, als sie nur Adventures entwickelt haben. Die Ankh-Reihe und das erste Jack Keane haben mir gut gefallen.

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