Ubisoft stellt kürzlich deaktivierte Keys teilweise wieder her

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3. Februar 2015 - 10:07 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
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Ubisoft hat kürzlich Versionen von Far Cry 4 sowie Watch Dogs und Assassin's Creed Unity deaktiviert, die mittels von Drittanbietern gekauften Keys aktiviert wurden. Die Maßnahme sei erfolgt, da die Codes mit gestohlenen Kreditkartendaten über den Origin-Store erworben worden wären (wir berichteten). Auch unser Games-Anwalt Henry Krasemann hatte sich der rechtlichen Lage zum Thema kürzlich angenommen.

Nachdem einige der betroffenen Key-Händler, wie etwa g2a.com, ihren Kunden Rückerstattungen beziehungsweise Ersatz-Keys zugesagt hatten, meldet sich jetzt auch Ubisoft selbst noch einmal und vermeldet zumindest teilweise Positives. In einer Mail an die Kollegen von GameInfomer verspricht der französische Publisher, die Keys derjenigen Kunden wieder herzustellen, die die betroffenen Spiele schon aktiviert und gespielt haben. Die restlichen Keys bleiben deaktiviert, heißt es in der Stellungnahme.

Nivek242 14 Komm-Experte - P - 2379 - 3. Februar 2015 - 6:12 #

Eben mal geschaut, mein FarCry 4 von G2a ist wieder von Ubisoft aktiviert worden.

floppi 22 AAA-Gamer - - 33313 - 3. Februar 2015 - 7:03 #

Meins ist auch wieder da.

headlaker 16 Übertalent - 4834 - 3. Februar 2015 - 10:44 #

Juhu, meins ist auch wieder da :)

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2113 - 3. Februar 2015 - 6:24 #

Das kommt für mich jetzt zu spät. Habe die Rückerstattung von Gamesrocket schon in Anspruch genommen.
Trotzdem ein "netter" Zug von Ubisoft, auch wenn dieser wohl eher der Schadensbegrenzung dient. :/

Serenity 15 Kenner - 3265 - 3. Februar 2015 - 8:12 #

Oha, sogar Gamesrocket war betroffen? Dachte die zählen zu den "seriösen" Keyhändlern....

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 10:22 #

Manchmal gibt es offizielle Keys, manchmal auch nicht. Manchmal gibt es auch nur abfotografierte. Wer weiß schon, wie dieses Geschäft wirklich funktioniert.

Justmy2cents@work (unregistriert) 3. Februar 2015 - 10:15 #

Was heißt Schadensbegrenzung? Ubisoft "schenkt" Leuten die Spiele die sie so mit Sicherheit nicht nochmal kaufen werden ohne, dass sie davon einen Cent sehen. Dafür trägt Ubisoft oder EA die Rückgebühren der Kreditunternehmen, die in die zehntausende gehen.

Und der Lerneffekt der Käufer dieser Keys liegt letztlich bei 0.

Ich hätte es völlig nachvollziehen können, wenn Ubisoft das durchgezogen hätte.

Azzii (unregistriert) 3. Februar 2015 - 10:34 #

Was heisst "schenken", dir ist schon klar, das jeder dieser Spieler Geld für das entsprechende Spiel gezahlt hat? Und so billig sind Keys nun auch nicht, ein Assasins Creed hat bei Release auch bestimmt ca. 35€ gekostet.Und kein Kunde hat ein Key gekauft wo draufstand "aus betrügerischen Aktionen erworben".

Betrogen hat hier nur der Verkäufer, bzw. der Keyseller der Plattformen wie G2A nutzt. Wenn das überhaupt so stimmt mit dem Kreditkartenbetrug den Ubisoft da angibt. Letzendlich verstehe ich, wenn eine Spieleplattform Keys löscht für die sie kein Geld gesehen haben (weil mit gefälschten Kreditkartendaten bezahlt). Aber dann soll man das bitte dem Kunden auch so mitteilen und nicht einfach kommentarlos löschen und sich dann Tage später erst auf Twitter oder so dazu äussern. Alleine schon weil der Kunde ne verlässliche Info braucht um sein Geld beim Händler zurückfordern zu können.

Justmy2cents@work (unregistriert) 3. Februar 2015 - 10:45 #

"schenken" heißt schenken, ohne rechtliche Verpflichtung und ohne Gegenleistung.

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 10:46 #

Du sagst doch selbst, dass die Keyseller betrogen haben, und Ubisoft ist nicht dafür verantwortlich, wenn Leute bei dubiosen Stores kaufen. Dass Ubisoft das besser hätte kommunizieren können, ist ja eine andere Sache. Das Argument, dass die Leute ja Geld für das Spiel bezahlt hätten, ist unsinnig, wenn sie keinen rechtmäßigen Key kaufen - dafür ist Ubisoft nicht verantwortlich.
Es wäre schön, wenn die dubiosen Keystores mehr in die Kritik geraten wären und nicht Ubisoft. Mittelfristig ist es keine gute Entwicklung, wenn dubiose Keystores die Preise für Spiele so massiv drücken.

Azzii (unregistriert) 3. Februar 2015 - 10:57 #

Es waren keine "dubiosen Keystores" die betroffen waren. Unter anderem der Gamersglobal Partner Gamesrocket, mmoga, die Kinguin Dinger. Das sind normal seriöse Keystore Plattformen mit echtem Support etc. Klar müssen die sich dann auch Fragen gefallen lassen, woher sie ihre Keys haben und ob da nicht genug geprüft wurde, bei wem sie da einkaufen.

Und was heisst Preise drücken? Die großen Unternehmen wandern auch sofort da hin wo die Herstellungs- und Lohnkosten am billigsten sind und wo sie sich vor der Steuer drücken können. Warum ist das bei dem Konsumenten dann ein Kritikpunkt, wenn er den globalen Markt nutzt und da kauft wo es billiger ist? Und 60€für ein Spiel sind ein Witz hier. GB beispielsweise hat keine niedrigeren Lebenshaltungskosten als Deutschland, faktisch sogar deutlich höhere, trotzdem ist Software (auch Retailware) dort deutlich günstiger.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 11:12 #

keine "dubiosen Keystores" die betroffen waren. Unter anderem der [...], mmoga, die Kinguin Dinger. [...] Klar müssen die sich dann auch Fragen gefallen lassen, woher sie ihre Keys haben und ob da nicht genug geprüft wurde, bei wem sie da einkaufen.

LOL, diesen Widerspruch bereits in einem Absatz :D

Azzii (unregistriert) 3. Februar 2015 - 11:34 #

Ist vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt, aber sowas wie Kinguin ist ja auch nur ne Vertriebsplattform von verschiedenen Keysellern und bietet halt für den Kunden ein Ansprechpartner und ne Serviceplattform. Ich glaube nicht das die bewusst betrügerische Seller ins Angebot aufgenommen haben, imemrhin sind denen ja auch Schäden durch Rückzahlungen entstanden. Eher wurde hier nicht genug geprüft, wer die Keys verkauft.

Aber du kannst ja nicht grundsätzlich sagen, der ist unseriös weil ich nicht weiss woher die Ware kommt. Wo kannst du das denn genau bei welchen Produkten, fängt schon bei Lebensmitteln an mit irgendwelchen Codes etc. die keine Rückschlüsse auf die Herkunft geben. Fakt ist doch das man den Händern vertrauen muss das ihre Ware nicht illegal ist. Ist sie das doch obliegt es Ubisoft rechtlich gegen diese vorzugehen.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 11:51 #

Es gibt keinen plausiblen Grund anzunehmen, Ubi (oder $FIRMA) würde über Zweit-/Dritt-Händlerkette Rabatte i.H.v. 60/70% zu Verkaufstart, also da wo der Hauptumsatz erfolgt, gewähren.

Phin Fischer 16 Übertalent - P - 4253 - 3. Februar 2015 - 12:42 #

60-70% sicherlich nicht.
Aber durch Mengenrabatte, kleine Gewinnmargen und vorteilhafte Währungskurse kann man die Preise locker um 30% reduzieren.

Als ich vor einigen Jahren meine PS3 Spiele über Amazon.uk bestellt hatte, habe ich pro Spiel alleine durch den damaligen BPfund-Euro-Kurs 20% pro Spiel gespart. Da ist es doch Blödsinn zu behaupten, man könne alleine am Preis erkennen, ob es sich um legale oder illegale Waren handelt. Ich will nicht wissen, wieviele die Spiele, die bei Saturn im Regal stehen im Einkauf kosten.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 14:03 #

Zwischen 20 und 60% liegen schon 200% Unterschied :-)
Wie du richtig sagst, sind 20% Nachlass leicht durch EU Einkauf möglich. Wenn ich aber X Zwischenhändler habe, diese nicht seitens $Hersteller autorisiert sind, jeder für sich aber am Handel verdienen möchte, und der Handelsplatz Hongkong mit einer Limited ist, ist das ein ganz gewaltiger Unterschied zu AMZN.uk, Rakaten, Play oder ä.

Roland 18 Doppel-Voter - 10802 - 3. Februar 2015 - 18:20 #

Erinnert mich etwas an die Art wie JA- oder ARO-Produkte.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 19:57 #

Das müsstest du ausführlicher darstellen - bleibt ja ein Direkthandel mit Tengelmann Group in Deutschland, keine Ltd in HK mit Zwischenhändlern

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 12:00 #

Gerade so ein Marketplace wie Kinguin ist absolut unseriös. Die Fälle, wo Geld zurückgezahlt werden muss, sind wohl viel geringer als die ganzen Fälle, mit denen sie Geld verdienen.

Es gibt offzielle Keystores, wie Greenmangaming, Gamersgate oder den Humble Store, die haben Partnerschaften mit den Publishern (Gamersrocket brüstet sich z.B. auch damit). Und gerade Stores wie g2a, mmoga und kinguin sind lange dafür bekannt, nicht seriös zu sein und Probleme zu verursachen (Google hilft dir dabei das herauszufinden). Wer dort kauft, ist selber schuld. Und dass dies nun Ubisoft und nicht diesen beschissenen Stores, die durch Betrug ihr Geld verdienen, in die Schuhe geschoben wird, halte ich für höchst absurd.

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 11:26 #

Ich halte besonders mmoga und Kinguin für unseriös. Gamesrocket bewegt sich irgendwo dazwischen, ist auch kein wirklicher seriöser Händler. Wer da kauft, trägt das Risiko meiner Meinung nach selbst. Wurde mit dem Fall hier doch bewiesen, dass z.B. Gamesrocket nicht so seriös zu sein scheint...

Dass 60 Euro überzogen ist, sehe ich auch so. Dennoch bedeuten diese überzogenen Preise nicht, dass sie den massiven Preisverfall rechtfertigen den PC-Spiele durch die Keystores vollzogen haben.

matthias 13 Koop-Gamer - 1252 - 3. Februar 2015 - 18:01 #

seriösität ist aber kein status der vom subjektiven empfinden einzelner personen abhängt. wenn es so wäre, würde es nicht ein seriöses unternehmen auf diesem planeten geben.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 11:06 #

Wenn der Keyshop dir Hehlerware oder anderweitig unrechtmäßig erworbene Keys andreht, ist Ubisoft auch nicht verpflichtet, dir Zugang zum Spiel zu gewähren. Insofern ist "schenken" hier durchaus die richtige Wortwahl, denn sie müssten es nicht.

... zumal Shops wie G2A und Gamesrocket ja sogar den Kaufpreis zurückerstatten, so dass am Ende für den Spieler überhaupt kein Geld verloren ging.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 11:50 #

Wenn du meinem Nachbarn Geld gibst, damit er es an mich weitergibt, woraufhin ich dir meinen Rasenmäher überlasse, mein Nachbar das Geld aber einbehält und ich dir trotzdem meinen Rasenmäher gebe, habe ich dir den Rasenmäher geschenkt :)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18857 - 4. Februar 2015 - 1:09 #

"Was heisst "schenken"", das ist ganz einfach. Ubisoft wurde nicht bezahlt, ihnen wurde nichts abgekauft also geben sie es kostenlos weiter und somit verschenken sie es.

Es ist völlig unerheblich was die beschenkten für Deals mit dritten abgeschlossen hatten.

Und wie schon im Ursprungsthread geschrieben, der Kauf von Helerware berechtigt nicht zum Besitz dessen. Da ist der Käufer schlicht selbst schuld und muss zusehen wie er an sein geld kommt auf die Ware hat er jedenfalls kein Anspruch.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 3. Februar 2015 - 9:03 #

Naja würd mich net wundern wenn sich die shops mit ubisoft in verbindung gesetzt hätten um evtl illegal erworbene Keys zu "legalisieren". Geht ja auch son bisschen um den Ruf der Shops sprich der Aufwand würd sich definitiv lohnen

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 9:20 #

Also Geld zurück bekommen, aber das Spiel ist dennoch wieder aktiviert worden - mir scheint, als hätten einige durch die Aktion jetzt gar kein so schlechtes Geschäft gemacht ;)

RoT 17 Shapeshifter - 8704 - 3. Februar 2015 - 9:29 #

ware interessant, ob das wirklich klappt ;)

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 3. Februar 2015 - 9:37 #

Klingt zumindest so, als würde es klappen :-)

headlaker 16 Übertalent - 4834 - 3. Februar 2015 - 11:18 #

Mein Support-Ticket bei g2a wird noch bearbeitet.
Es läuft seit dem 26.01., der letzte Schriftwechsel war am 30.01. .
Ich werde das jetzt mal eine Woche laufen lassen und sollte sich bis dahin noch keiner gemeldet haben, frage ich mal nach, wie der Stand der Dinge ist.

Kann mir aber gut vorstellen, dass demnächst eine Email von g2a eintrudelt und ich gebeten werde, einen neuen Screenshot meiner Uplay-Bibliothek zu machen um zu prüfen, ob ich zu denen gehöre, deren Key reaktiviert worden ist oder nicht.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 11:29 #

Das kann natürlich sein, dass die Geld-Zurück-Aktion jetzt gestoppt wird, wenn Ubisoft die Keys wieder aktiviert. Wäre ja auch durchaus legitim, denn immerhin funktioniert die gelieferte Ware ja wieder.

headlaker 16 Übertalent - 4834 - 3. Februar 2015 - 11:37 #

Fakt scheint aber wohl zu sein, dass ein paar Kunden von g2a ihr Geld bekommen haben, dass war allerdings bevor Ubisoft bekannt gegeben hat, das die Keys reaktiviert werden.

smashIt 11 Forenversteher - 554 - 3. Februar 2015 - 11:40 #

ich fasse zusammen:
ubi sperrt mit einer aus der luft gegriffenen begründung massenweise keys, und macht ein paar tage später (fast) alles wieder rückgängig

darf man jetzt davon ausgehn das die sache mit "gestohlen, illegal, blablabla" einfach nur bullshit war um die keyhändler zu schädigen?

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 11:42 #

Hast du irgendwelche Hinweise darauf, dass die Begründung aus der Luft gegriffen war?

smashIt 11 Forenversteher - 554 - 3. Februar 2015 - 12:19 #

weil die geschichte uns lehrt das es bei dem gejammer der hersteller um 2nd-hand oder importe aus anderen ländern geht

beispiel gefällig?
farcry 4 limited edition bei amazon.at 45€
bei amazon.in nur 23€
und da reden wir von ein und dem selben händler

anderes beispiel gefällig?
ich hab mir anfang 2013 eine neue graka gekauft (hat mich ca 180€ gekostet)
mit dabei warn codes für tomb raider und bioshock infinite (und blood dragon haben sie hinterher nochmal nachgeschossen)
was glaubst du denn hat amd da für einen key gezahlt?
5€? 10€?
mehr sicher nicht.

kurz und knapp:
es sind unmengen legaler keys zu dumpingpreisen in umlauf
die hersteller wolln nur nicht das die dumpingpreise auch beim kunden ankommen

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 12:26 #

Also ist das reine Spekulation und Unsinn.

Es ist weitgehend bekannt, dass die betroffenen Keystores dubiös sind und schon öfter Keys verkauft haben, die mit geklauten Kreditkarten bezahlt wurden und später aus den Accounts der Käufer gelöscht wurden. Wieso dann Ubisoft und nicht die betrügerischen Stores verantwortlich gemacht werden, ergibt keinen Sinn.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 12:31 #

Mit der Begründung könnte dein Chef dir Lohn auf indischem Niveau zahlen

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5341 - 3. Februar 2015 - 12:43 #

Nein. Er könnte Arbeitskräfte in Indien einkaufen. Und einmal darfst du raten, ob das bereits passiert.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 14:02 #

Für den Ano sind wahrscheinlich 20% Lohn besser als gar keiner *eg

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 13:24 #

Und wenn die Geschichte uns lehrt, dass viele Leute jammern, weil sie so wenig Geld haben, hab ich eine Bank überfallen, wenn ich plötzlich Geld habe?

Wenn die Publisher diese legalen Keys tatsächlich unterbinden wollten, würden sie schlicht die Region Locks ausweiten.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 14:01 #

Von Kinguin:
"Here is what Merchants have been telling: An unidentified individual from Russia acquired these keys. How exactly - we do not know. Those keys have been offered to many merchants in the market. From what we know now price offered for these keys was so low that most merchants refused to buy the goods. 35, mostly minor, merchants from Kinguin accepted the offer. These merchants now claim that their “source” disappeared and that they were left hanging. All Merchants with no exception declared full will to cooperate and refund all affected customers. We as Kinguin would like to thank them for that."
http://www.gameinformer.com/b/news/archive/2015/01/28/ubisoft-says-deactivated-far-cry-keys-purchased-with-stolen-credit-card.aspx
Ja, die Keys waren bestimmt total legal. Deswegen ist der russische Händler auch plötzlich verschwunden. Der wollte einfach nicht von noch mehr Bestellungen seiner legalen Keys überrollt werden.

Triton 16 Übertalent - P - 5314 - 3. Februar 2015 - 12:44 #

Blödsinn!

Was Ubisoft getan hat war Rechtens, denn die Keys die einige Keyshops bei einem Zwischenhändler gekauft haben wurden von diesem Zwischenhändler mit GEKLAUTEN Kreditkarten bei Origin gekauft.

Für dich und alle die es nicht kapieren. Du verkaufst ein PS4 und wirst per Kreditkarte bezahlt. Der PS4-Käufer verkauft diese PS4 weiter ans Person X.

Nun wirst Du vom Kreditinstitut informiert das die Kreditkarte geklaut war, als erhältst du kein Geld. Somit hast du kein Geld bekommen und die PS4 ist weg - verstanden?

Da diese PS4 aber illegal erworben wurde, hast du das Recht diese PS4 zurück zu fordern da du der Eigentümer bist. Somit trittst du an den PS4-Käufer heran, entschädigt er dich ist die Sache erledigt.

Tut er es nicht ist es dein Recht jetzt an die Person X heranzutreten um deine PS4 zurückzufordern. Denn Person X ist zwar Inhaber der PS4 aber nicht Eigentümer denn der bist ja noch du, da die PS4 illegal erworben wurde, wenn auch durch eine Drittenperson (PS4-Käufer).

Wenn du aber in diesem Fall auf das Geld UND die PS4 verzichten kannst, dann beschwere dich weiter über Ubisoft. Wenn du aber das Geld oder die PS4 wieder haben möchtest, dann höre auf über Ubisoft zu beschweren - die haben nur ihr Recht gewahrt.

Wolter (unregistriert) 3. Februar 2015 - 13:31 #

Rechtens mag es sein , nur es war ein Schuss ins eigene Bein. Ubisoft verliert so das Vertrauen seiner Kunden und wird die nächsten Monate weniger Umsatz fahren , das sie zurück rudern ist nur Schadens Begrenzung.
Wenn der Kunde Angst haben muss das ein Spiel das er gekauft hat von heute auf morgen gelöscht deaktiviert wird . Dann wird er erstmal einen großen Bogen um Ubisoft Spiele machen.
Hier hat die Rechtsabteilung von Ubisoft den Entwicklern einen Bärendienst erwiesen.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 13:45 #

Muss er halt da kaufen, wo er keine Angst haben muss, liegt ja alles in der Macht des Kunden :)

Wolter (unregistriert) 3. Februar 2015 - 14:47 #

Also bei ubisoft selber oder von ihnen genannten Vertrieben ? Das währe dann ja eine Monopolbildung , kauft nur hier und dort denn wo anders kann es sein das ihr nicht Spielen könnt.

Ich lasse erstmal die Finger von Ubisoft Spielen , bis da ne Klarheit ist. Fakt ist Ubisoft braucht uns Kunden zum leben , wir aber sie nicht.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 15:08 #

Nein du *kannst* auch woanders kaufen, du musst halt "nur" die Lizenzkette zurückverfolgen.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 15:13 #

Und wie soll man das anstellen? Man kann ja schlecht jedesmal, wenn man irgendwas kauft, den Händler nach seiner Lieferkette ausfragen. Machst du bei IKEA oder C&A ja vermutlich auch nicht, oder?

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 15:15 #

Das ist dein Problem als Käufer einer Lizenz. Wenn wie bei Kinguin allerdings der Händler schon sagt, dass er keine Ahnung hat wo die Keys am Ende herkommen, sollte dir das halt schon zu denken geben.
Nein das mache ich bei IKEA und C&A nicht, weil ich da keine Lizenzen kaufe.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 15:32 #

>> Wenn wie bei Kinguin allerdings der Händler schon sagt, dass er keine Ahnung hat wo die Keys am Ende herkommen, sollte dir das halt schon zu denken geben.

Das sagt er dummerweise aber nicht vorher, sondern erst, wenn's zu so einem Zwischenfall kam ;)

>> Nein das mache ich bei IKEA und C&A nicht, weil ich da keine Lizenzen kaufe.

Falsche Lizenzen ätzen dir aber wenigstens nicht die Haut vom Leib wie manch großzügig mit Chemikalien bedachte Billigklamotte aus Bangladesch ;)

Ähnliches gilt für Lebensmittel: wer bitte vollzieht denn bei jedem eingekauften Produkt exakt den Produktions- und Lieferweg nach und kontrolliert penibel die Inhaltstoffe? Doch wohl nur die wenigstens und selbst dann muss man sich auf Herstellerangaben verlassen, von denen man gar nicht weiß, wie streng die von staatlicher Seite oder Verbraucherschützern kontrolliert werden. Dabei wäre es gerade da angebracht, denn Nahrung hält uns am Leben.

... warum du ausgerechnet bei Software-Lizenzen den Kunden in die Pflicht nehmen willst, die komplette Lieferkette nachvollziehen zu müssen oder ansonsten auf eigene Gefahr zu kaufen, ist darum für mich nicht ganz nachvollziehbar.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 15:45 #

In D wird Trinkwasser, Lebensmittel etc. regelmässig von staatlicher Seite kontrolliert.

Wenn du nun unbedingt bei einer Limited mit x Zwischenhändlern im Nicht-EU-Raum kaufen willst, gerne, aber minimale Sorgfalt ist schon geboten - ähnlich wie beim Zoll: das ist eine _Bringschuld_ und du musst dich informieren, was du (nicht) importieren darfst.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 15:49 #

zu 1. dann frag halt beim Lizenzgeber an, was offizielle Shops mit Erlaubnis sind.
zu 2. das war ja auch die rechtliche Seite. Dafür kann dich so eine Lizenznummer halt finanziell schwer schädigen.
zu 3. Weil es so entschieden wurde:
"Ein gutgläubiger Erwerb urheberrechtlicher Nutzungsrechte ist nicht möglich"
BGH, Beschluss v. 03.02.2011, Az. I ZR 129/08
und daraus folgend:
"Beim Erwerb von Nutzungsrechten darf sich der Letzterwerber nicht auf die Aussage des Vorerwerbers verlassen. Er ist verpflichtet, die gesamte Erwerberkette im Hinblick auf die wirksame Rechteübertragung zu überprüfen."
Amtsgericht Duesseldorf
Urteil v. 07.12.2011 - Az.: 57 C 9013/09
Da der Lizenzinhaber bekannt ist, ist es dir halt möglich bei dem nachzufragen.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 16:35 #

Also wenn ich nächstes Mal beim Spieleladen um die Ecke vor 'ner Schachtel stehe, lasse ich mir erstmal vom Kassierer die Lieferscheine zeigen und rufe am Besten noch beim Publisher an, ob die Box hier vor mir im Regal auch da stehen darf, oder was?

Leute, was habt ihr vor Vorstellungen?

Und zu den Gerichtsurteilen sag ich mal kess: "Recht" und "Gerechtigkeit" sind immer noch zwei unterschiedliche Paar Schuhe. ;)

Just my two cents 16 Übertalent - 4429 - 3. Februar 2015 - 16:44 #

Wenn der Händler statt der Schachtel einen kopierten Zettel und einen Rohling hat würdest du auch nicht fragen? Es geht hier nicht um Raketenwissenschaft, sondern um einen Rest gesunden Menschenverstand...

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 16:44 #

Du kannst kaufen wo und was du willst. Du trägst ja auch am Ende die Konsequnzen.

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 3. Februar 2015 - 16:49 #

Sehr aussagekräftig, dass du jetzt von Kinguin zum Retail-Geschäft springst. Es ist weitbekannt, dass Kinguin und andere Key-Stores nicht seriös sind. Dass heißt nicht direkt, dass dir deine Keys andauernd gesperrt werden, die Gefahr ist aber definitv größer. Und auch wenn nichts gesperrt wird, bleibt der Beigeschmack, dass du dein Geld lieber irgendwelchen dubiosen Machenschaften in den Rachen steckst, als es seriös zu kaufen.

Du könntest einfach vorher über den Shop recherchieren. Du sollst keine Lieferkette nachverfolgen können, sondern die Seriösität des Händlers nachvollziehen. Wenn du das nicht machst, solltest du dich einfach nicht beschweren, wenn dir ein Key gesperrt wird. Und wenn du dennoch dort kaufst, ist es durchaus kritikwürdig. Du gehst ja auch zum "Spieleladen um die Ecke" anstatt es in einer dunklen, dreckigen Seitengasse für die Hälfte zu kaufen.

jqy01 15 Kenner - 3279 - 3. Februar 2015 - 20:00 #

Ich frage mich bei der Geschichte nur, warum es Ubisoft oder auch anderen Spielepublishern so schwer fällt, einfach mal eine Liste mit offiziellen Partner zu veröffentlichen. Da kann dann jeder drauf schauen und dementsprechend die Seriosität beurteilen. Stattdessen muss man sich durch zig Bewertungsportale kämpfen und abwägen ob die schlechten Bewertungen nur Einzelfälle sind oder ob die guten Bewertungen alle Fakeeinträge sind.

Ich kaufe z.B. immer gerne bei nuuvem.com, wo man Spiele bereits zu Release durch Währungsunterschiede oder eben spezielle günstige Preise für Brasilien teilweise schon für relativ günstiges Geld zu haben sind. Aber hundertprozentig sicher kann ich mir nicht sein, ob das tatsächlich ein offizieller Keyshop ist, obwohl die Chancen hoch stehen. Theoretisch könnte mir aber auch in Zukunft diese Keys gesperrt werden, eben auch mit der Begründung, kein offizieller Partner. Und das obwohl einfach nur der Hintergrund sein könnte, dass man mich dazu bringen möchte europäische Apothekenpreise für Spiele zu zahlen. Diese Unsicherheit ohne Listen befördert das Missbrauchspotenzial durch Betrüger und auch durch den Publisher selbst. Kundenfreundlich ist etwas anderes.

P.S.: Ich rede nur von Keyshops und nicht von irgendwelchen Marketplacegeschichten wie g2a oder kinguin. Da braucht es nicht viel Recherche, um das undurchsichtige Konzept zu verstehen.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 20:10 #

Du verstößt u.a. gegen §5 der AGB von Nuuvem und damit ist Betrug naheliegend.

jqy01 15 Kenner - 3279 - 3. Februar 2015 - 20:19 #

Betrug, sonst gehts dir noch gut? Es beantwortet aber immer noch nicht meine Frage, ob das nun ein offizieller Laden ist oder nicht.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 20:25 #

Hast du einen Wohnsitz in Südamerika? -
Hier ist die Antwort:
Você também confirma estar situado na América do Sul, onde a Nuuvem possui direito de distribuição digital sobre os games em seu catálogo.

Damit ist dein Handeln als ILLEGAL manifestiert

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 20:38 #

IIRC: Der Laden ist wohl offizieller Partner einiger Publisher, hat aber nur eine Genehmigung für den Vertrieb in Südamerika.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 20:43 #

So stehts auf portugiesisch über dir :D

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 20:46 #

Das versteht halt bloß keiner :p

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 20:51 #

Dann sollte man dort auch nicht handeln oder jemand fragen, der sich damit auskennt :p

Unwissenheit Strafe und so ...

Und vor allem sollte man nicht öffentlich rumblöken, dass das alles legal sei

jqy01 15 Kenner - 3279 - 3. Februar 2015 - 21:11 #

So EXTRA nochmal für dich: Ich hab nicht rumgeblökt, dass ich dort einkaufen dürfte, sondern ich hatte mich gefragt, inwiefern man wissen will, dass das ein offizieller legitimierter Shop ist. Anscheinend kannst du das nicht verstehen oder gibst dir alle Mühe es nicht zu wollen. Stattdessen fängst du an einen als Betrüger zu beleidigen.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 21:24 #

---

Inhalt entfernt - Mod

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 21:28 #

Ein Verstoß gegen AGB ist noch längst nicht Betrug oder illegal.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 21:31 #

Es geht um Distributionsrechte

jqy01 15 Kenner - 3279 - 3. Februar 2015 - 21:39 #

Eigentlich geht es um was ganz anderes und ich wiederhole mich nicht zum vierten Mal, aber der Herr Hobbyrichter zieht es ja vor mit persönlichen Unterstellungen und Beleidigungen um sich zu werfen.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 21:50 #

Schon klar, der Kunde möchte allerdings nichts distributieren, sondern nur kaufen. Da verstößt also dann vor allem der Händler gegen seine Rechte, wenn er trotzdem verkauft.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 21:56 #

Sagst du das auch dem Waffenhändler, wenn der Mörder dort kauft?

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 22:23 #

Wenn der Waffenhändler eine Waffe verkauft hat, die er nicht hätte verkaufen dürfen, warum nicht?

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 22:35 #

hahaha. Und der Straftatbestand §211 StGB? :D

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 22:44 #

Ich zitiere an dieser Stelle den weisen guapo, der einst sagte
"Es geht um Distributionsrechte"
;D

Davon abgesehen wurde mit einem Key noch niemand erschossen, glaube ich.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 22:58 #

Inhalt bearbeitet - Mod

Vielleicht solltet ihr alle mal durch eine Zollkontrolle gehen - "Hey, der Händler hat mir rechtmäßig Elfenbein verkauft".

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 23:07 #

Schon wieder so ein unpassender Vergleich. Was soll denn das?

Ich finde ja, dass du den Straftatbestand der Steuerhinterziehung erfüllst. Oder hast du schon mal versucht, einen Blauwal vom 71. in den 72. Stock zu bugsieren? Na eben.

Elfenbeinhandel ist durch ein internationales Abkommen eingeschränkt. Gibt es ein internationales Abkommen gegen Key-Einkauf?

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 23:11 #

Schau, wir werden sehen, wie die Rechteinhaber ihre DRM-Maßnahmen verschärfen

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 23:13 #

Das können sie gern tun, hat aber mit deinem Betrugsvorwurf nichts zu tun.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 23:19 #

Wenn der Poster einverstanden ist, fragen wir gerne bei der Rechteinhaberin nach. [Dein mehrfach geäußerter Rat in diesem und/oder vergleichbaren threads]

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73826 - 4. Februar 2015 - 7:40 #

Klärt das dann bitte weiter via PN. Danke.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 23:31 #

Der Lesbarkeit wegen resette ich mal die Einrückung. Das hier ist eine Antwort auf
http://www.gamersglobal.de/news/95237/ubisoft-stellt-kuerzlich-deaktivierte-keys-teilweise-wieder-her#comment-1366931

Ob ein Betrug vorliegt, liegt aber nicht in der Entscheidungsgewalt des Rechteinhabers. Die zu fragen, würde also nicht weiterhelfen, aber du kannst es natürlich gern trotzdem tun, das lässt sich sicherlich auch allgemein ohne konkreten Personenbezug tun. Du brauchst daher nicht auf eine Zustimmung warten.

Wir haben ja mittlerweile beide festgestellt, dass es um Distributionsrechte geht. Nach dem Urheberrecht ist das Verteilen eine zustimmungspflichtige Handlung (hiergegen kann also der Verkäufer verstoßen (wobei es hier natürlich auf das lokale Recht ankommt)), nicht das Erwerben. Wenn du einen konkreten rechtlichen Anlass hast, Betrug oder illegale Verhaltensweisen seitens des Käufers anzunehmen, wäre es gut, wenn du entsprechend konkret argumentieren würdest, damit nachvollziehbar wird, worauf du dich hier überhaupt beziehst.

Deine Vergleiche mit Mord, Elfenbeinhandel, Raubkopien und Diebstahl sind da jedenfalls kein passender Maßstab. Nur weil irgendetwas illegal ist, lässt das keinen Rückschluss auf etwas ganz anderes zu.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 23:47 #

Was hat Ubi/g2a mit nuveem (sp?) zu tun?

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 23:59 #

Ich hab doch gar nicht von G2A gesprochen? Ich kann dir nicht folgen.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 0:14 #

Stimmt, hab deine URI falsch interpretiert. Sry.

Aufgrund der Threadtiefe und des noch bevorstehenden Abends in der Zeitzone Rio: im Zweifel an den Rechtsbeistand des Vertrauens wenden.

Game or party on

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 0:27 #

Solange du keinen Anlass gibst, an meiner Auffassung auch nur im geringsten zu zweifeln, brauche ich das nicht tun. Und bisher hast du das leider trotz mehrfacher Nachfragen nicht getan.

Aber viel Spaß, du kannst das gern morgen weiter ausführen :)

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 0:35 #

Falls du unsere Kongruenz noch nicht bemerkt haben solltest: es geht /nicht/ um dich :) sondern die (jüngeren?) user, die du ja anderorts angesprochen hast.

Ich werd das auch nicht weiter ausführen, weil mich die Rechteinhaberin nicht beauftragt hat und ich ja weiß dass du nicht justiziabel behaupten möchtest, ein Einsatz eines BRICS-keys in D sei legal.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 1:07 #

Doch, das habe ich bemerkt, ich habe das auch nicht persönlich genommen oder auf mich bezogen :). Ich finde aber deine Behauptung, das Verhalten der entsprechenden User sei illegal oder gar Betrug, nicht angemessen oder gerechtfertigt. Und zwar nicht, weil ich dieser Meinung nicht bin (was an sich sogar komplett unerheblich ist), sondern weil du dafür keine sachbezogene Argumente angeführt hast, sondern nur recht weit hergeholte Vergleiche.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 23:11 #

Also ganz ehrlich: mit "vorher über den Shop recherchieren" machst du's dir zu leicht. Wenn ich nach "g2a trustworthy" oder ähnlichen Sachen im Netz suche, finde ich eben auch sehr viele positive Stimmen, die dort erfolgreich Spiele erworben haben und von guten Erfahrungen mit dem Shop berichten. Wenn ich hingegen nach Adidas google, finde ich weit mehr negative Artikel zu deren Produktionsmethoden, Chemikalieneinsatz und dergleichen als Horrormeldungen über irgendwelche Keyshops.

Nicht jeder ist über jeden vergangene CD-Key-Skandal bestens informiert. In der Tat fallen auch mir nur spontan der Fall "Sniper Elite 3" und der aktuelle Ubisoft-Vorfall ein, die wirklich die Runde gemacht haben. Ansonsten stehen wenige negative Einzelerfahrungen neben viel mehr positiven Kundenfeedbacks. Gerade langlebigere Shops bestehen ja nicht so lange am Markt, weil sie reihenweise ihre Kunden verarschen - die Keys funktionieren in (geschätzt!) 98% aller Fälle ja reibungslos und die Käufer sind zufrieden. Aus welchem Grund sollte ich also an der Seriösität von solchen Läden zweifeln? "Nur", weil die in Hong Kong sitzen?

Ob der Verkauf von eingescannten Keys (ob aus EU, RU oder sonstwoher) dabei jetzt nach deutschem oder internationalem Recht überhaupt legal ist, ist dann natürlich wieder 'ne ganz andere Frage...

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 23:15 #

Möchtest du ernsthaft Adidas mit g2a vergleichen. Adidas hat den 10-fachen Umsatz von Ubi, ganz zu schweigen von g2a. Und sie sind 60 Jahre länger im Geschäft - bin gespannt obs g2a in 5 Jahren noch gibt :-)

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 23:34 #

Genau darauf will ich ja hinaus: wenn selbst vorgeblich seriöse Markenkonzerne wie Adidas bei einer kurzen Recherche dermaßen schlecht abschneiden und ich zu angeblich so dubiosen Keyshops vergleichsweise viele positive Berichte finde - welchen Sinn hat die Recherche dann überhaupt? Am Ende kann ich mir immer noch nicht sicher sein, ob Firma X jetzt ein für mich akzeptabler Händler ist oder nicht...

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 23:38 #

Es kommt doch bei der Recherche nicht auf Usermeinungen an. Die können natürlich ein Hinweis auf Kundenzufriedenheit sein, aber doch nicht mehr.
Wenn du einen guten Drogendealer kennst und mit dessen Waren zufrieden bist, würdest du ihn auch weiterempfehlen, seriös ist das aber noch lang nicht :D

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 0:00 #

Viel bessere Quellen lassen sich dabei aber nicht auftun: entweder Usermeinungen oder Kommentare des Publishers, der natürlich ein berechtigtes Interesse daran hat, den Billigmarkt der Keyshops zu diskreditieren.

Wobei ich mich ehrlich gesagt auch noch an kein Statement eines Publishers erinnern kann, der diese Keyshops als eindeutig illegal bezeichnet hat. Da kommen immer so schwammige Aussagen, dass sie für nichts garantieren können und man nicht wisse, woher die Ware stammt - ob legal oder illegal bezogen. Im Endeffekt also nur viele Nebelkerzen, aber wenig Konkretes. Deswegen stechen Fälle wie der aktuelle Vorfall so heraus, denn derart konkrete Anschuldigungen sind eher selten.

Journalistisch ernstzunehmende Enthüllungsreports über die wahren Machenschaften der finsteren Keyshop-Mafia habe ich leider noch nicht auftun können. Wenn du welche findest, sag bitte Bescheid.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 0:25 #

Um "illegal" geht's zumindest mir auch gar nicht.

Und diese Aussagen sind auch genau das, was ein informierter Nutzer dir sagen würde. Dort zu kaufen ist (mMn ;) ) nicht illegal, es klappt vermutlich meistens und alle sind glücklich. Aber hin und wieder wieder geht's auch schief und dann kannst du nur auf einen kulanten Händler hoffen, weil der Publisher dir da aus verständlichen Gründen normalerweise keinen Support bieten kann. Und mehr Quellen brauchst du doch gar nicht, denn diese Aussagen sind logisch und nachvollziehbar, schließen aber gleichzeitig nicht aus, dass Kunden zufrieden sind. Somit kannst du dir ein gutes Bild verschaffen und dann entscheiden, ob das etwas für dich ist oder nicht.

Zum Thema Artikel über die Machenschaften: Die News dieses Thema betreffend zeichnen das doch mittlerweile ganz gut nach.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 23:46 #

Adidas wird auf begründete Misstände reagieren, genau wie auf jeden Lebensmittelskandal (in D) reagiert wird. G2a wird bei zu hohen Ansprüchen die Ltd abwickeln und als G2b o.ä. eine neue Firma aufmachen.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 23:16 #

""Nur", weil die in Hong Kong sitzen?"
Ganz kurz: Ja :) Weil sie damit für dich außerhalb jeder rechtlicher Handhabe sind, wenn etwas schief geht. Außerdem ist Hongkong bekannt dafür, für genau solche Zwecke gern genutzt zu werden. Es sollte also zumindest Anlass für weitere Recherche sein. Und es würde mich wundern, wenn man nicht auch genug Informationen über die zweifelhaften Aspekte des Geschäfts findet, wenn man danach sucht.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 23:55 #

Genauso wie ich mehr als genug Informationen über die zweifelhaften Aspekte etwa der FIFA-Geschäfte finde - nur warum boykottiert dann niemand den Fußball?

Keyshops stehen zudem nicht unbedingt im Fokus ernsthafter, journalistischer Berichterstattung, anders als die FIFA oder Adidas. Zu Keyshops finde ich vor allem User-Kommentare in diversen Foren, auf Reddit oder Shop-Bewertungsportalen und die fallen - zumindest bei den größeren, populäreren Keyshops - meist positiv aus. Am Ende habe ich dann zwar viele Quellen für meine Meinungsbildung, aber eben keine sonderlich vertrauenswürdigen. Wem soll ich also glauben?

Und das mit der rechtlichen Handhabe gegen Hong Konger Firmen: so what? Das Problem kann ich genauso mit importierten China-Smartphones oder Retail-Spiele-Importen von (meiner Erfahrung nach) seriösen Händlern wie Play-Asia.com haben oder selbst bei US-Importen. Natürlich geht man da ein Risiko ein, aber das macht sie nicht automatisch zu miesen Betrügern. Das zeigen ja auch die aktuellen Geld-Zurück-Aktionen von G2A und Kinguin - da hatte ich mit den großen Publishern mit eigenen deutschen Niederlassungen teilweise mehr Probleme...

Und noch was zum Thema Hong Konger Keyshops: dann kaufe eben bei Gamesrocket mit Sitz in Aschaffenburg... oh, stimmt ja - da gab's auch geklaute Ubi-CD-Keys! -_-

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 0:06 #

FIFA-Vergleich? Ernsthaft?
Natürlich ist das ein Saftladen

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 0:15 #

Du kannst gern den Fußball boykottieren, allerdings geht es ja nicht darum, ob irgendwelche Aspekte insgesamt zweifelhaft sind, sondern um der Handel, den du mit dem Unternehmen abschließen möchtest, auf solider Basis steht.
Der Sitz in Aschaffenburg garantiert nicht, dass du einwandfreie Ware bekommst, er garantiert aber Rechtssicherheit.

"Wem soll ich also glauben?"
Diese Entscheidung zu fällen erfordert natürlich Medienkompetenz, die ich aber bei den Usern hier für gegeben halte. Aber genau wegen solcher Fragen ist es wichtig, schon jungen Menschen diese Kompetenz nahe zu bringen. Du hast weiter oben geschrieben, dass man es sich zu einfach mache, wenn man sage, dass man sich eben über seinen Händler informieren müsse. Ich sage, genau die gegenteilige Ansicht macht es sich zu einfach. Bei diesem Beispiel mag es ja noch theoretisch möglich sein, dass Ubi einfach eine Liste aller Partnershops ausgibt, sodass jeder leicht nachgucken könnte, was Sache ist. Aber wie machst du das bei anderen Shops oder bei Medieninformationen? Wie beurteilst du bei einem Google-Ergebnis zu einer komplexen Sachfrage, ob die Seite, die du gefunden hast, glaubwürdig ist oder bei einer Email, die dich erreicht? Das kann dir insgesamt niemand abnehmen, das muss im Internet zu den Grundkenntnissen gehören. Und, wie schon gesagt, bezweifle ich, dass das irgendjemandem hier nicht gegeben ist.
Und jeder, der aufmerksam ist, findet bei G2A und anderen einige Aspekte, die zumindest hellhörig werden lassen.

"so what?"
Nichts What. Aber wenn du dort dann kaufst, und es geht mal was schief, sollte man nachher nicht jammern und so tun, als hätte man davon ja nichts ahnen können. Das ist gerade in informierten Kreisen wie hier einfach nicht glaubwürdig.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 14:00 #

>> Aber wenn du dort dann kaufst, und es geht mal was schief, sollte man nachher nicht jammern und so tun, als hätte man davon ja nichts ahnen können.

Natürlich sollte man dann lautstark jammern und natürlich sollte man versuchen, sein Geld vom Händler zurückzuholen - ob der nun in Hong Kong sitzt oder in Moskau, Warschau oder Aschaffenburg.

Sieh's mal so: wenn niemand jammert, dann erfährt auch niemand von den schwarzen Schafen der Keyshop-Industrie und noch mehr Leute tappen in die Falle - eben weil sie bei ihrer Recherche niemanden finden konnten, der ordentlich rumgejammert hat ;)

Bzgl. einer offiziellen Partnershop-Liste von Ubisoft: selbst die wäre nur begrenzt hilfreich. Sie hilft letztlich nur dabei, Shops zu finden, bei denen eigentlich nichts dergleichen passieren DARF, aber verrät dir nichts über Shops, die nicht auf der Liste stehen. Du weißt nur, dass sie nicht direkt von Ubisoft beliefert werden, aber ob es sich nun um Hehlerware oder völlig legitim eingekaufte Ware handelt, weißt du am Ende immer noch nicht.

Das gleiche gilt natürlich für Retailspiele: bei Mediamarkt, Saturn & Co kann man sich relativ sicher sein, dass die Ware in Ordnung ist, aber bei kleinen, unabhängigen Game-Shops, die vermutlich auf keiner offiziellen Partnerliste auftauchen werden?

>> Der Sitz in Aschaffenburg garantiert nicht, dass du einwandfreie Ware bekommst, er garantiert aber Rechtssicherheit.

... weil Gerichte in Deutschland zwangsläufig immer zu Gunsten des Kunden entscheiden, es hierzulande keine unantastbaren Briefkastenfirmen gibt bzw. man wegen eines 30€-Gamekeys überhaupt vor Gericht ziehen wird? Meiner Erfahrung nach sind "Recht haben" und "Recht bekommen" leider immer noch zwei Paar Schuhe. Ein Firmensitz in Deutschland erhöht die Chancen beim Rechtsstreit vielleicht, aber von Rechtssicherheit würde ich da nicht gleich sprechen wollen.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 14:53 #

Gegen Berichte darüber habe ich nichts, auch nicht dagegen, dass man auf seinen Händler zugeht und um Erstattung bittet/ sie fordert. Ich kann aber nicht leiden, wenn hier in den Kommentaren und anderswo kompetente, kluge Menschen plötzlich so tun, als hätten sie bei den seriösesten aller Seriösen eingekauft und als hätten sie überhaupt gar nie wissen können, dass dabei ein Risiko besteht.

"Du weißt nur, dass sie nicht direkt von Ubisoft beliefert werden, aber ob es sich nun um Hehlerware oder völlig legitim eingekaufte Ware handelt, weißt du am Ende immer noch nicht."
Und damit weißt du alles, was du wissen musst, nämlich dass du ein Risiko eingehst. Ob es sich um Hehlerware handelt, lässt sich vorher grundsätzlich nicht wissen, da das die Shops ja selbst nicht wissen, wenn sie sie verkaufen.

"Das gleiche gilt natürlich für Retailspiele"
Natürlich, hab ich ja oben schon bei deinen Vergleichen geschrieben.

Rechtssicherheit bedeutet meiner Auffassung nach nicht, dass man immer das bekommt, was man will :) Aber das ist Haarspalterei. Wenn du so weitermachst, findest du überall irgendein "Wenn" und "Aber".

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 23:26 #

"Aus welchem Grund sollte ich also an der Seriösität von solchen Läden zweifeln? "Nur", weil die in Hong Kong sitzen?"
Und weil du rein rechtlich evtl. mit dran bist, wenn sich die Keys als illegal beschafft herausstellen. Werden die grossen Publisher nicht machen, aber ein kleiner Entwickler, der dadurch in den Ruin getrieben wird, könnte sich überlegen, ob er nicht "zurückschlägt".

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 0:02 #

Was bedeutet in dem Fall: "rechtlich mit dran"? Schlimmstenfalls sind Spiel und Geld futsch, aber dem Käufer Mittäterschaft beim Betrug nachzuweisen, wird wohl eher schwierig werden, oder?

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 0:05 #

Es gibt keinen gutgläubigen Erwerb von Lizenzen, also hast du dir ein Spiel beschafft und gespielt ohne Lizenz - ganz so als hättest du es dir aus der Piratenbucht oder vom OCH gesaugt.

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 0:08 #

Ich finds ganz schön übertrieben, wie hier Leute, die bei Keyhändlern einkaufen, als Raubkopierer oder Betrüger bezeichnet werden.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 0:13 #

Nach dem Gesetz begehst du halt einen Verstoss gegen das UrhG wenn du eine Lizenz verwendest ohne sichergestellt zu haben, dass die gültig und legal ist. Rechtlich besteht da halt wenig Unterschied, ich finds ja auch nicht toll, aber so siehts halt aus.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 0:41 #

Die Aussage zum nicht möglichen gutgläubigen Kauf bedeutet mMn aber längst noch nicht, dass es illegal ist, das zu tun. Es sagt meines Eindrucks nach nur aus, dass man als Käufer eben kein Recht auf das Nutzungsrecht hat (bzw. man eben das Nutzungsrecht einfach nicht hat), wenn man 'gutgläubig gekauft' hat, und einem die Nutzungsmöglichkeit daher wider entzogen wird. So steht im von dir zitierten Urteil als Anwendung der Gutgläubigkeitsäußerung nur, dass "Die Kunden der Klägerin [...] das Recht zur Vervielfältigung der Programme daher nicht wirksam auf die Beklagte übertragen" konnten, nicht aber, dass das Erwerben selbst illegal gewesen sei.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 1:00 #

Ich schrieb auch nicht Erwerb, sondern verwenden.
Du benutzt den Key, lädst das Spiel runter und spielst es. So als hättest du eine Lizenz. Aber:
"Die Kunden der Klägerin konnten das Recht zur Vervielfältigung der Programme daher nicht wirksam auf die Beklagte übertragen" Verfielfältigt hast du durch herunterladen, Lizenz hast du auch keine und strafrechtlich aus dem Schneider wegen gutgläubigem Erwerb ist auch nicht. Sieht für mich nach Verstoß gegen UrhG aus, lass mich aber gerne korrigieren.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 4. Februar 2015 - 1:09 #

Mh, da muss ich mal drüber nachdenken ;p

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 1:16 #

Ja, dafür dass man im Supermarkt 2 Liter Milch und ne Lizenz kaufen kann ist die Rechtslage ziemlich..... undurchsichtig.... :D

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 0:17 #

Ich finds ganz schön übertrieben, wenn du nicht differenzieren kannst: Ein BRICS-Key ist nun mal für BRICS gedacht, nicht für Deutschland. Wenn du einen EU-Key in der EU erwirbst, ist doch alles okay.

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 0:26 #

Und wenn ich den EU-Key bei G2A erwerbe? Ist für dich doch nicht okay. Es nervt einfach langsam, wie du hier versuchst, jeden Keyhändler als unseriös und als Betrüger darzustellen und die Käufer gleich mit. Es gibt schwarze Schafe, aber du verteufelst ja gleich alle. Ich werde weiterhin bei Key-Händlern wie G2A kaufen, ich kaufe auch nur globale oder EU-Keys und wenn dann mal einer gesperrt wird, hab ich halt Pech gehabt. Aber ich lasse mich hier nicht auf eine Stufe mit Raubkopierern oder Betrügern stellen.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 0:43 #

Wenn du einen legalen key erwirbst, freu dich über das Schnäppchen. - Die Wahrscheinlichkeit einen legalen key für eine brandaktuelles Spiel @30% zu bekommen, ist halt nicht so groß. No more no less.

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 0:43 #

Und wo nimmst du deine nicht so hohe Wahrscheinlichkeit jetzt her?

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 0:48 #

Wir hatten das doch schon: jeder Zwischenhändler möchte Geld verdienen. Der Hersteller wird bei VK-Start nicht 70% und mehr Rabatt (in den jeweiligen Regionen) gewähren.

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 0:56 #

Selbst autorisierte Händler wie Greenmangaming bieten Spiele oft schon vor Verkaufsstart mit einem Rabatt von 20-30 % an. Da ist es für mich nicht seltsam, wenn die "bösen" Keyhändler da noch etwas drunter liegen, ohne dass es gleich illegale Keys sind. Und so extrem weit unter dem Normalpreis liegen Keyhändler auch wieder nicht, wie hier immer wieder behauptet wird. Bei den Russen-Keys vielleicht, aber nicht bei globalen oder EU-Keys.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 1:01 #

GMG ist first-tier (1). Wie soll ein third-tier günstiger anbieten können, jeder in der Kette will doch verdienen?

(1) http://www.greenmangaming.com/publishers/

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 14:07 #

Indem er das Spiel vielleicht nicht direkt vom Publisher bezieht, sondern aus dem preisgünstigeren EU-Ausland? Je nach Umrechnungskurs lohnt sich da etwa ein Einkauf in UK oder in Polen, um die deutschen Preise zu unterbieten und das bei völlig legitimen EU-Keys.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 14:26 #

GMG hat seinen Sitz in UK

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 14:31 #

Er redet doch gar nicht von GMG.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 15:08 #

Es ging um die Frage, wie jemand weiter unten in der Kette günstiger sein kann als ein T1 Händler. Stellvertretend für einen T1 Händler wurde GMG genannt. Und er antwortete mit günstige Keys aus UK. GMG sitzt aber selber in UK und wird damit wohl solche Keys verkaufen.
Und dass es um GMG ging - die du selber als Beispiel in die Diskussion eingebracht hast - kannst du anhand der letzten Beiträge doch selber überprüfen.

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 15:12 #

Er hat aber nicht nur UK als Beispiel genannt.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Februar 2015 - 16:00 #

Mir ist kein T1 Keyshop aus Polen bekannt, und die Nummer mit dem Retail Keys ohne Verpackung verkaufen ist halt im Moment eher dunkelgrau.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 14:04 #

... aktuell gibts auf GOG.com den Witcher 3 für -27% Rabatt. Ok, das sind nicht ganz 30%, aber wenn man selbst direkt vom Entwickler Monate vor Release einen derartigen Rabatt bekommt, ist deine Aussage bzgl. der Wahrscheinlichkeit eines solchen Rabatts doch völlig ad absurdum geführt ;)

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 14:09 #

Erst einmal müßtest du Prozentrechnung verstehen :D

Da steht nicht 30% Rabatt, sondern Kauf bei 30%, also 70% Nachlass.

Damit ist deine Aussage völlig ad absurdum geführt.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 14:28 #

Dann drück dich halt klarer aus :P

Als wenn es für jedes Spiel zum Release 70% Rabatt auf EU-Keys geben würde... das gibts bestenfalls für russische Keys, bei denen aufgrund der unterschiedlichen Preisgestaltung auch absolut klar ist, warum die so billig angeboten werden können.

Für EU-Keys sind es meiner Erfahrung nach eher 30%. Wenn ich mal kurz auf G2Play.net (ein Kinguin-Store) schaue: für einen Call of Duty Advanced Warfare EU Key werden auch Monate nach Release noch fast 40€ verlangt (auf Steam: 60€, GamesPlanet: 48€, Gamesrocket: 35€) und ein gerade veröffentlichtes Dying Light ohne RU/VPN-Zwang kostet 36€ (auf Steam: 50€, Gamesrocket: 45€, IndieGala: 40€).

Auch wenn du's immer wieder wiederholst: 70% Rabatt zum Release sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Das betrifft höchstens Ausnahmefälle, in denen die russischen Versionen ohne Region Lock kommen und auch in der EU gespielt werden können. Gerade bei Top-Titeln ist das aber die absolute Ausnahme. Für einen EU Key ohne VPN-Zwang sind die Rabatte wesentlich "normaler" und entsprechen annähernd den Rabatten legitimer Partner-Shops.

PS: Ich beziehe mich hier ausdrücklich auf Keys, nicht auf teilweise günstigere Steam Gifts, von denen ich generell dringend abraten würde.

Noodles 21 Motivator - P - 30789 - 4. Februar 2015 - 14:33 #

Das hab ich ihm auch schon gesagt, aber er raffts halt nicht. Ich glaube, es hat sowieso keinen Sinn mehr, mit ihm darüber zu diskutieren. Die Key-Händler und wir Käufer sind alle Verbrecher und gut ist. :)

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 4. Februar 2015 - 16:42 #

> Für einen EU Key [...] sind die Rabatte wesentlich "normaler" und entsprechen annähernd den Rabatten legitimer Partner-Shops.

Also der ganze Grauimport-Spökes, um 1,50 Euro zu sparen?

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 19:50 #

Dass musst du die fragen, die da regelmäßig einkaufen. Ich schätze mal, die Preise in den Keyshops sind einfach konsistent niedrig, während man für vergleichbare Preise unter angeseheneren Shops erstmal das richtige Angebot finden muss.

Viele sehen wohl vor allem die Ersparnis gegenüber dem Steam-Direktkauf.

jqy01 15 Kenner - 3279 - 5. Februar 2015 - 10:30 #

Einfach ignorieren. Da spielt sich jemand gerne als Richter und Kommentarpolizei auf. Ich hab jetzt schon Mitleid mit seinen Nachbarn, wenn er in Rente ist, wird es die Hölle.

Lass uns bösen mit Mördern und Elfenbeihändlern auf einer Stufe stehenden Betrüger einfach eine Steamgruppe gründen, dann sind wir wahrscheinlich eine terroristische Vereinigung und unsere Unterweltkarriere ist komplett. :D

btw. gerade mal gucken, was nuuvem für Angebote hat. Kann ich nur jedem empfehlen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73826 - 5. Februar 2015 - 10:32 #

Kläre deinen Disput mit guapo bitte via PN (was er dir quasi weiter oben schon anbot) und nicht mehr weiter hier in den Kommentaren. Danke.

jqy01 15 Kenner - 3279 - 6. Februar 2015 - 8:50 #

Er hat mir in seiner in eigenen sympathischen großkotzigen Art keine Klärung angeboten, sondern er wollte mir per PN erklären, warum ich schwerkriminell bin und er mich als Betrüger tituliert.

Wundern muss ich mich allerdings über die Moderation in diesem Fall. Ich hätte nicht gedacht, dass es erlaubt ist andere als Betrüger zu titulieren und mit Mördern zu vergleichen. Im Gegenzug möchte ich nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich in einem Satz das Subjektsprädikativ A* verwendet hätte.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73826 - 6. Februar 2015 - 9:54 #

Darüber müssen wir nicht Diskutieren. Zum letzten Mal: Klärt das bitte unter euch via PN.

Just my two cents 16 Übertalent - 4429 - 3. Februar 2015 - 15:16 #

Monopolbildung = Wenn man Waren nicht von Hehlern kaufen darf...
Wieder was gelernt...

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 20:35 #

Oder du suchst dir halt einen vertrauenswürdigen alternativen Händler, der dir bei Problemen schnell hilft, so wie auch G2A in diesem Fall. Ich sehe da jedenfalls kein Problem.

Außerdem ist das Wort Monopolbildung bei der Situation ziemlicher Unfug.

guapo 18 Doppel-Voter - 10009 - 3. Februar 2015 - 20:42 #

Ich weiß nicht, wie man eine Ltd aus HK als vertrauenswürdig bezeichnen kann; kulant im Augenblick vielleicht, aber vertrauenswürdig? - Wenn die Streitsumme etwas höher liegt, wird die Ltd dichtmachen, dann sind alle Ansprüche verloren. - Anders bei einem Handelsplatz/Gerichtsstand Deutschland/EU.

Larnak 21 Motivator - P - 25771 - 3. Februar 2015 - 20:48 #

Naja, um mehr als einzelne Spiele wird es für mich als Kunde dabei nie gehen. Aber ob man G2A tatsächlich als vertrauenswürdig im Kontext Keykauf empfindet, darf natürlich jeder für sich entscheiden :) Wichtig auch, dass vertrauenswürdig nicht gleich vertrauenswürdig ist. Ich empfinde den Laden als vertrauenswürdig genug, einen Key dort zu kaufen, nicht aber, um ihnen beispielsweise mal eben temporär den Schlüssel zu meinem Bankschließfach zur Aufbewahrung zu übereignen :D

Toxe 21 Motivator - P - 26595 - 3. Februar 2015 - 13:04 #

In großen Konzernen weiß in der Regel die eine Hand nicht, was die andere macht.

Statt gleich die Verschwörungskeule zu schwingen ist das viel naheliegendere Szenario: Irgendwer im Konzern, zB. aus dem Verkauf, läßt die Keys sperren. Marketing/PR bekommen aus der Presse/News durch den Shitstorm davon mit und rudern teilweise zurück, um den Image Schaden zu verringern.

Halte ich für deutlich wahrscheinlicher. Aber okay, wir können natürlich auch gleich erstmal wieder mit Paranoia kommen...

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11250 - 3. Februar 2015 - 13:26 #

Das Verhalten von Ubi wird immer kurioser. Willkür und DRM sind eine ganz miese Kombination! ;)

gnadenlos 16 Übertalent - P - 5488 - 4. Februar 2015 - 0:21 #

Mit Willkür hat das wenig zu tun, wenn unseriöse Plattformen das Geld einstreichen, das eigentlich der Entwickler/Publisher bekommen sollte.

Ich kaufe ja selbst gerne günstig Spiele, aber dann halt per VPN zum Dollarkurs, bei Amazon.com oder direkt bei offiziellen Händlern in Südamerika und nicht bei dubiosen Plattformen, wo die Quelle der Keys nie offen gelegt wird. Da hat keiner was davon - weder ich als Käufer, der vielleicht 5-10 Euro spart und damit ein Risiko eingeht, noch der Entwickler dem das Geld für künftige Projekte fehlt.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 4. Februar 2015 - 14:09 #

Naja, ob du nun günstige US-Keys oder brasilianische oder russische oder chinesische beziehst - macht das wirklich einen Unterschied? So wirklich rechtens ist das alles nicht, ganz besonders wenn du dann noch über VPN und vermutlich 'ne falsche US-Adresse einkaufen gehst.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11250 - 4. Februar 2015 - 18:40 #

Natürlich hat das etwas mit Willkür zu tun, wenn einfach ohne Info Spiele entfernt und wieder hinzugefügt werden! Gerade so wie es Ubi gefällt.

Namen (unregistriert) 3. Februar 2015 - 13:34 #

Good Guy Ubisoft. Unterstützt selbst Spieler, obwohl sie mit geklauten Produkten zocken! Der Lerneffekt bleibt aus, da kann man ruhig weiter bei G2A kaufen. Man muss im Fall der Fälle einfach genug weinen :D

Satyrias83 11 Forenversteher - 809 - 3. Februar 2015 - 14:38 #

Ich habe schon sehr viel bei G2a gekauft und werde dies auch weiterhin tun. Ich hatte auch noch nie Probleme, alle keys funktionierten immer einwandfrei. Darüber hinaus hat der service bei mir sehr schnell reagiert, als ich einen key nicht rechzeitig in der releasenacht bekam, gab es sofort ein Gratisspiel. Ich kann G2a nur weiter empfehlen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7758 - 3. Februar 2015 - 14:40 #

Was denn nun? Waren die Keys nun ursprünglich durch Betrug (geklaute Kredit-Karten, etc.) "gekauft" worden? Wenn ja, warum zur Hölle stellen sie die jetzt wieder her? Das Ganze ist dermaßen undurchsichtig und hat alles mit rechtlich vernünftigem Ablauf nix zu tun.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 14:42 #

Weil sie den Schaden an den Keyhändlern schon erreicht haben.
Die haben den Kunden Geld zurückerstattet und jetzt gibt Ubisoft den Leuten ihre Spiele zurück.

matthias 13 Koop-Gamer - 1252 - 3. Februar 2015 - 18:08 #

was für ein schaden bei keyhändlern? ich wusste bisher garnicht wie kulant die sein können. bisher hab ich bei mmoga gekauft aber man hört ja die tage nur positives von g2a. genau dahin wird auch in zukunft die schnäppchensuche ausgeweitet.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 18:26 #

"Kinguin has issued a more extensive statement on the matter, citing statistics about its response to the ongoing matter. The company says it has refunded €146,377 ($165,312)."
http://www.gameinformer.com/b/news/archive/2015/01/28/ubisoft-says-deactivated-far-cry-keys-purchased-with-stolen-credit-card.aspx
Und das war vor ein paar Tagen, da werden noch ein paar Euro dazugekommen sein.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 19:35 #

Aber der Image-Gewinn durch die vermeintlich kulante Rückerstattung könnte viel größer als die kurzfristigen Verluste ausfallen. Leute, denen der Kauf beim Keyshop früher zu unsicher war, sehen jetzt, dass es bei Problemen ganz unbürokratisch Geld-Zurück gibt - trotz des Ärgers um illegaler Keys ist das doch eine hervorragende Eigenwerbung. Ganz besonders, wenn Ubisoft jetzt wirklich auch noch die Keys wieder entsperrt und die Leute ihre Spiele zurückbekommen ;)

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 20:22 #

Das hängt davon ab, ob die Rückzahlung im Gedächtnis der Leute bleibt oder die Schlagzeilen mit dem Verkauf illegaler Keys. Oder z.B. was passiert wenn es mal nen "richtig grossen" Betrug gibt, unendlich oft wird so ein Shop nämlich auch nicht den Betrug dritter ausgleichen können.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 3. Februar 2015 - 22:56 #

>> Das hängt davon ab, ob die Rückzahlung im Gedächtnis der Leute bleibt oder die Schlagzeilen mit dem Verkauf illegaler Keys.

Richtig, deswegen schrieb ich ja auch: "könnte". ;)

>> unendlich oft wird so ein Shop nämlich auch nicht den Betrug dritter ausgleichen können.

Unendlich oft sicher nicht, aber solange es nur einzelne Spiele betrifft und nur selten in dem Umfang passiert, rechne ich nicht so schnell mit einer Zahlungsunfähigkeit der größeren Keyshops wie G2A oder Kinguin. Mit Retoure-Aufträgen, beschädigter Ware und Rückzahlungen muss letztlich jeder Online-Händler klarkommen und einen gewissen Verlust einkalkulieren. In einem anderen Statement war ja auch die Rede davon, dass die dubiose Key-Quelle die Codes zum absoluten Billigstpreis angeboten hat - übermäßig große Verluste werden die Shops, die sich darauf eingelassen haben, also eh nicht verkraften müssen.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 3. Februar 2015 - 23:21 #

Je nachdem woher die ihre Keys beziehen, kann das schnell gehen. Da nimmst du als Publisher halt einen dicken Blockbuster und am Releasetag sobald die Keys einlösbar werden, gibts nen Regionlock auf alle Keys die nicht aus der Region kommen. Das Spiel lässt sich dann beliebig wiederholen.
Die Frage ist eher, wie lange die Publisher das mitmachen werden, denn am längeren Hebel sitzen sie am Ende schon.

Barkeeper 16 Übertalent - 4232 - 3. Februar 2015 - 16:45 #

Ich möchte festhalten das der Key der FarCry 4 (USK18) Limited Edition (PC), die ich durch das GamersGlobal Abonnenten Dezember-Gewinnspiel gewonnen habe, nicht gesperrt wurde.

GamersGlobal ist also ein legaler, seriöser, ethisch korrekter und rechtmäßiger Gewinnspiel-Gewinne Verschicker.

So :-)

Novachen 18 Doppel-Voter - 12838 - 3. Februar 2015 - 16:55 #

Wer weiß wo sie den Key her haben :D.

Ich wollte ja auch mal seriöse und funktionierende Keys, sogar mit Nachweis seiner Herkunft, sponsern. Ich galt aber leider nicht als Vertrauenswürdig :(.

zfpru 15 Kenner - P - 3096 - 3. Februar 2015 - 18:15 #

Wahrscheinlich, weil bei Later Pay noch ein Deckel offen ist.
Aber im Ernst, wurde zum Mangel an Vetrauen eine nähere Begründung abgegeben oder sind private User als Keyspender generell auf der schwarzen Liste?

Novachen 18 Doppel-Voter - 12838 - 4. Februar 2015 - 10:10 #

Private User sind wohl generell auf der schwarzen Liste.

Weil man nicht sicher gehen könnte, dass die Keys funktionieren oder so etwas und man sie sich daher lieber selbst organisiert.

Habe ich zugegeben auch nicht verstanden, weil grundsätzlich auch Geschenke-Keys gehen würden, die man auch an eine E-Mail hätte schicken können, ohne die dazugehörigen Keys selbst zu Gesicht zu bekommen. Wäre in meinem konkreten Fall auch der Fall gewesen.

Habe da aber nicht weiter nachgehakt, habe das schon verstanden, dass man das nicht will und man als User eben nicht vertrauenswürdig ist. ;)

Toxe 21 Motivator - P - 26595 - 3. Februar 2015 - 16:55 #

Da ICH bei der letzten Aktion nicht gewonnen habe, können sie so seriös und ethisch korrekt schon mal nicht sein...

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