Print-Auflagen für Q4/2014 mit Quartals- und Jahresvergleich

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21. Januar 2015 - 8:54

Seit heute enthält die Datenbank der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) die Zahlen der Druckerzeugnisse für das 4. Quartal 2014. Wie schon in der Vergangenheit, fassen wir in den folgenden zwei Tabellen die aktuellen Daten einiger bekannter Printmagazine im Spielebereich zusammen und vergleichen sie sowohl mit den Auflagenzahlen der vorangegangenen Quartale als auch mit den Angaben aus dem 4. Quartal 2013.

Im Vergleich zum Anfang des Jahres hat die Computer Bild Spiele den größten Teil an Auflage eingebüßt. Knapp 24.000 Exemplare weniger wurden im letzten Quartal 2014 an den Leser verkauft. Die anderen Zeitschriften konnten ihre Absatzstärke im Durchschnitt halten, nur die GameStar verzeichnete einen Zuwachs von etwas mehr als 2.000 Exemplaren.

Quartalsvergleich Q1/2014 bis Q4/2014 (nur Verkauf)
Magazin Auflage
Q4/2014
Auflage
Q3/2014
Auflage
Q2/2014
Auflage
Q1/2014
Computer Bild Spiele 86.197 88.060 87.679 110.060
GameStar 70.457 67.839 68.600 68.209
PC Games 31.901 keine Daten 40.229 44.087
PC Games Hardware 30.677 30.912 30.436 32.972
Games Aktuell 20.179 22.075 18.142 20.123
play4 22.160 20.657 20.333 22.545
GamePro 16.557 16.623 15.738 17.406
Game Master 15.783 20.522 13.752 16.397

Im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2013 war 2014 eher ein schlechtes Quartal. So konnte der Negativtrend zum einen nicht gestoppt werden, zum anderen fällt die Differenz der Auflage bei der CBS und der PC Games mit zusammen über 30.000 Exemplaren fast schon drastisch aus.

Jahresvergleich zwischen Q4/2014 und Q4/2013 (nur Verkauf)
Magazin Auflage
Q4/2014
Auflage
Q4/2013
Differenz
(Exemplare)
Differenz
(%)
Computer Bild Spiele 86.197 101.825 -15.628 -15,34%
GameStar 70.457 72.807 -1.630 -2,26%
PC Games 31.901 48.565 -16.664 -34,31%
PC Games Hardware 30.677 33.148 -2.471 -7,45%
Games Aktuell 20.179 24.239 -4.060 -16,75%
play4 22.160 24.656 -2.496 -10,12%
GamePro 16.557 19.049 -2.492 -13,08%
Game Master 15.783 16.669 -886 -5,32%

 

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 21. Januar 2015 - 8:55 #

Ich wünsche mir eine monatliche Print-Version von gamersglobal. Das würde ich sofort kaufen ;)

floppi 22 AAA-Gamer - - 32649 - 21. Januar 2015 - 15:38 #

Gibt es für Abonnenten immerhin monatlich im PDF-Format, samt Editorial von Jörg und werbefrei. ;)

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 21. Januar 2015 - 21:52 #

Ne, ich brauche gebundenes Papier. Bin altmodisch.

floppi 22 AAA-Gamer - - 32649 - 21. Januar 2015 - 22:54 #

Kein Problem, ausdrucken und binden. ;)

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 23. Januar 2015 - 8:35 #

Ne, keinen Drucker. Außerdem würde es hässlich ausschauen. Das Auge liest mit...

Senderas 14 Komm-Experte - 1897 - 21. Januar 2015 - 9:00 #

Bin mal gespannt, wie lange es die Print Version der PC Games noch gibt.

Lencer 14 Komm-Experte - P - 1943 - 21. Januar 2015 - 9:24 #

Das ist so traurig. Ich hab das Heft seit 1995 im Abo ... Mitte der 2000er war es wirklich nicht mehr so gut, aber in den letzten Jahren hatte sich vor allem der redaktionelle Inhalt der DVD verbessert. Was solls, dass Gejammer geht erst los, wenn es die Zeitschrift nicht mehr gibt. Und nach 2-3 Monaten vermissen sie nur noch die ewig Gestrigen (ich ;-) ).

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 9:02 #

Schön, dass die GS den Abwärtstrend offenbar gut bremsen konnte. Schockierend dagegen die PC Games, die mittlerweile auf Niveau der PCGH eingebrochen ist :o

Warum lesen eigentlich so wenige Leute GamePro? Dabei wird einem doch immer erzählt, der Konsolen-Markt sei so viel größer.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18734 - 21. Januar 2015 - 9:10 #

Das hat mich auch schon immer gewundert. Die Konsolenmagaziene kamen mir immer um Umsatz kleiner vor ganz entgegen derdem was einem immer über das Verhältnis der Spieler gesagt wird.

Chris1308 18 Doppel-Voter - 9193 - 21. Januar 2015 - 9:28 #

Das ist vielleicht dem Alter geschuldet. PC Spieler sind gerne etwas älter und haben noch einen Hang zum gedruckten Papier. Bei mir ist das zumindest so;)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18734 - 21. Januar 2015 - 9:40 #

Das war doch schon so als man noch nicht vom Aussterben des Print's die Rede war.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12752 - 21. Januar 2015 - 9:36 #

Na da steht halt auch nur alles drin wie auf den Webseiten.

Ein Konsolenmagazin habe ich mir nie gekauft. Mir fehlten da vielleicht auch immer die Vollversionen :D. Wenn nicht als Datenträger hätte es seit PS3/360 ja auch die Chance über Downloadcodes gegeben.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 10:18 #

Verständlich, aber ist das nicht bei PC-Magazinen genau so? Ich denke ich werde in den nächsten Monaten das GS-Papierabo beenden und mich auf Plus beschränken. Papier ist zwar einerseits schön zum Lesen, aber andererseits nehme ich mir einfach nicht die Zeit, mich in Ruhe mit dem Heft hinzusetzen. Die ungelesenen Ausgaben stapeln sich :(

BobaHotFett 11 Forenversteher - 716 - 21. Januar 2015 - 14:24 #

Auf dem Thron?

floppi 22 AAA-Gamer - - 32649 - 21. Januar 2015 - 15:40 #

Tablet! ;)

bolzer 12 Trollwächter - 1198 - 21. Januar 2015 - 9:51 #

Ich bin jahrelanger Gamestar Abonennt und hatte auch die Gamepro lange im Abo - Aber der Hauptgrund, warum die wenig Zuspruch kriegt, dürfte einfach die deutlich schlechtere Qualität sein.

Leider wird sich hier deutlich weniger Zeit genommen als für das Muttermagazin - deshalb hab ich mich schlussendlich auch gegen die Gamepro und für ein GG-Abo entschieden.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 10:08 #

Wie äußert sich die schlechte Qualität?

Seraph_87 (unregistriert) 21. Januar 2015 - 10:15 #

Extrem dünnes Heft, schlecht geschriebene Previews und Tests, kaum bis gar nicht vorhandene Reportagen, bei der Gamepro hat nach einer Weile einfach allgemein die Qualität extrem nachgelassen und das Heft war so inhaltslos, dass man es nach ner halben Stunde in die Ecke legen konnte.

Bei der Gamestar und der PC Games gab es selbst in den schlechtesten Zeite nicht so lustlose Heftchen.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 10:20 #

Ich bin ja ehrlich gesagt immer davon ausgegangen, dass die Inhalte sich (zumindest in letzter Zeit) zu nicht kleinen Teilen überschneiden und die Qualitätsunterschiede zur GS daher gar nicht so groß sein können^^

stylopath 16 Übertalent - 4053 - 22. Januar 2015 - 17:45 #

Das habe ich auch so empfunden..

Triforce (unregistriert) 21. Januar 2015 - 11:34 #

Das stimmt leider. Bis 2007 war die Gamepro das beste Kosolenmagazin in Deuschland, dann nahm die Qualität immer mehr ab.

Seraph_87 (unregistriert) 21. Januar 2015 - 10:12 #

Geht mir genauso, während die Gamestar zwar auch stark abbaute, blieb insgesamt die Qualität trotzdem auf einem brauchbaren Level und in den letzten Monaten verbessern sie sich ja sogar wieder stark, während bei der Gamepro schon nach relativ kurzer Zeit ein massiver Qualitätseinbruch stattfand und seit Jahren wird das Ganze eh nur noch mitgezogen und der Großteil der Artikel wird für eine Veröffentlichung bei Gamestar geschrieben.

Ich versteh echt nicht, warum sich IDG nicht endlich mal von dem Ballast befreit, wenn man im Forum im seltenen Fall mal noch die Redakteursbeiträge liest, kann man da auch ziemlich miese Stimmung intern bei der Gamepro erkennen.

Berthold 15 Kenner - - 2823 - 21. Januar 2015 - 13:50 #

Schade eigentlich. Ich habe vor ca. 2 Jahren das Gameproabo gekündigt, eben weil die Qualität stark abnahm und ich mit dem Durchlesen des Hefts schnell fertig war. Auch waren die Stamm-Redakteure langsam nicht mehr da, Praktikanten oder Voluntäre schrieben die Artikel (die an sich nicht schlecht waren), die dann doch öfters wiede mal weg waren. Ich habe immer lieber eine Reihe bekannter Gesichter, bei denen man weiß, was sie für Vorlieben bei Spielen haben und in wie weit sie sich mit den eigenen Vorlieben decken. Dann ist so ein Test für mich wertvoller, als wenn irgendeiner den schreibt, der nach sechs Wochen oder einem halben Jahr, dann wieder weg ist.
Früher war die Gamepro eine gute Zeitschrift (als noch Leute wie Andre Horn, Benjamin Blum, Benedikt Plass und noch einer, der mir jetzt nicht einfällt, dafür geschrieben haben)

Triforce (unregistriert) 21. Januar 2015 - 11:32 #

Meiner Meinung nach liegt das daran, dass in Deutschland der PC die vorherrschende Spieleplattform ist bei Hardcore-Gamern. Das sieht in anderen westlichen Ländern komplett anders aus. Konsolen waren hier lange als Spielzeug verschrien und Eltern haben ihren Kindern lieber einen PC geschenkt, weil man ja damit auch die Hausaufgaben machen kann (nach Aussage der Kinder ;-)).

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 21. Januar 2015 - 13:09 #

PC ist und bleibt universell - Erfahrungen demit helfen im Gegensatz zur Konsole in den meisten Berufen

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11143 - 21. Januar 2015 - 13:38 #

Ich habs versucht. Als mittlerweile reiner Konsolenzocker suche ich händeringend nach einer seriösen Konsolenzeitschrift. Aber die meisten Magazine meinen, Sie müssten nur pubertierende Teenager ansprechen. In die GamePro hatte ich die Hoffnung gesetzt, dass es die GameStar für Konsolen ist. Weit gefehlt. Die ganze Qualität, Aufmachung und eben insbesondere die Artikel sagen mir nicht zu.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 21. Januar 2015 - 21:22 #

Mal die M! Games angeschaut?
Die sind vor einigen Jahren erheblich seriöser geworden.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61395 - 21. Januar 2015 - 21:46 #

Wann waren die denn unseriös ? Nur mal so aus Interesse. Ich kenn sie nur aus der Zeit als sie noch Man!ac hieß.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4612 - 21. Januar 2015 - 9:26 #

Bei der Gamestar konnte das Niveau einigermassen gehalten werden, immerhin.

Chris1308 18 Doppel-Voter - 9193 - 21. Januar 2015 - 9:30 #

Ich finde es insgesamt sehr erschreckend was aus den einst so großen Magazinen geworden ist. Klar, der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, aber trotzdem irgendwie traurig.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73394 - 21. Januar 2015 - 9:33 #

Bei mir ist es auch schon Ewigkeiten her, daß ich mir ein Heft kaufte. Hauptgrund war da in der Regel eine ansprechende Vollversion auf Heft-CD. Da haben sie allesamt auch nachgelassen. Nix gescheites mehr auf den Scheiben, was noch einen Kauf rechtfertigen könnte. Zugegeben, gerade bei den vielen z.B. Steam-Sales, was einem oft billiger kommt, auch schwer.

Ansonsten ist bei einem Heft mittlerweile dank Internet und entsprechenden Quellen der Inhalt prinzipbedingt absoluter Schnee von gestern. Und wer will schon eine Tageszeitung von vorgestern lesen.

Chris1308 18 Doppel-Voter - 9193 - 21. Januar 2015 - 9:35 #

Und heutzutage werden einem die Spiele doch irgendwann sowieso nachgeworfen. So viele Sales-Aktionen bei Steam, usw. Dafür braucht man die Magazine nicht mehr. Ist wohl auch so ein Grund warum es mit ihnen bergab geht.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6528 - 21. Januar 2015 - 9:57 #

Vollversionen waren für mich nie ein Grund zum Kauf, lediglich den Joker mochte ich Ende der 90er eine Zeit lang, weil dieser gute Vollversionen hatte. Aber sonst stand für mich immer der Preview-, Review- und Reportteil im Vordergrund.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73394 - 21. Januar 2015 - 11:40 #

Ja, vor über 10 Jahren war das bei mir auch so, neben den Tests etc. Aber wie gesagt, heute kriegst du quasi all diese Infos schon viel schneller im Netz. Heute lohnt sich für mich eine veraltete (und überteuerte) Papierversion nur mit einer gescheiten Vollversion. Und die gibt es für mich groß nicht mehr.

Noodles 21 Motivator - P - 30171 - 21. Januar 2015 - 15:01 #

Die Gamestar hat in letzter Zeit aber oft ziemlich gute Reportagen. Sowas bekommt man nicht so einfach und schnell im Netz. Die meisten Spielewebsites beschränken sich ja auf News, Previews und Tests. Hier auf GG würde ich mir auch öfters mal schöne Reportagen wünschen.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20287 - 21. Januar 2015 - 15:27 #

Allerdings zahle ich nicht 6€ für 2-3 gute Reportagen. Der Rest muss auch stimmen. Da mich Previews nicht interessieren, wird es bei der GameStar dann schon wieder eng. So zumindest meine Erinnerung.

Noodles 21 Motivator - P - 30171 - 21. Januar 2015 - 15:32 #

Previews nehmen aber nur noch einen sehr kleinen Teil ein. In den letzten Heften waren es eigentlich nur noch so 2-3 Previews.

Außerdem sind es nur 4 €, wenn du die Magazinausgabe ohne DVD kaufst. ;)

Mehrdrinalsmandenkt (unregistriert) 21. Januar 2015 - 23:57 #

Gamestar ist (inzwischen wieder) mehr als nur Previews, 3 Tests und Werbung. Neben den bereits angesprochenen Reportagen gibt es sehr schöne und regelmäßige Rubriken zu Indiegames oder der Modding Szene. Da stößt man immer wieder auf Sachen, zu denen man im Netz fast nie was liest - es sei denn, man sucht gezielt danach! Das ist ein Hauch investigativer Journalismus :) Die Hall of Fame ist gewachsen, die Tests sind mehr geworden, Previews weniger. Alles gute Entwicklungen! Einzig die Entscheidung, den Namen eines Spiels nicht mehr in die Artikelüberschrift zu packen, mag ich nicht. Aber naja...

Da Papier ist jetzt auch wieder ordentlich - weg von der Recyclepapierhaptik, die Gamestar ne zeitlang hatte. Und Heiko Klinge ist jetzt Chef! Der legt sicher keinen Crash mit der Zeitung hin... *hust*. Insider wissen, was ich meine :))

Silent (unregistriert) 21. Januar 2015 - 9:38 #

Die Insight Berichte und Reportagen die seit einiger Zeit in der Gamestar zu lesen sind, bereichern das Magazin ungemein.

Im Internet Zeitalter sind gut recherchierte Berichte das einzige dass noch zieht. Reviews und Previews lesen sich heute ja überall gleich.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 21. Januar 2015 - 11:57 #

"Internet-Zeitalter" ist zu ungenau.

Internet 2005 != Internet 2015
Eingescannte Magazine als unhandliche PDFs oder in 27 eigene HTML-Seiten aufgeteilte Web-Artikel sind eigentlich heute nicht mehr nötig.
Doch neben diesen Zugangshürden war die Anfangsphase auch inhaltlich davon geprägt, dass eben jeder Hobbyist auf den Zug "User-generated-Content" aufspringen wollte. Mit teilweise fragwürdiger Qualität.
Dies hat die Printlandschaft dann jahrelang als Argument verkauft, nur wer Print liest, bekäme wirklichen Qualitätsjournalismus.

Heute hat sich auch das Web-Angebot gewissermaßen konsolidiert. Es gibt seriöse Anlaufstellen im Web, bei denen Enthusiasten ebenso wie Profis arbeiten, und die Qualität steht den Printmagazinen in nichts nach. Wer das nicht glaubt soll sich mal die wöchentlichen "Wochenend-Lesetipps" hier auf GG anschauen... Auch die Nutzbarkeit ist heute bombastisch - ein bisschen moderne Webtechnologie und schon kann ich bequem riesige und gut gelayoutete Textartikel in angenehmer Schriftgröße auf dem Smartphone im Freibad lesen.

Als wäre das nicht schon genug, reagiert die angeschlagene Printbranche darauf nicht mit gesteigerter Qualität sondern versucht, durch Sparmaßnahmen, Preiserhöhungen und Qualitätsabbau ihren Status Quo zu wahren. Wann in der Geschichte der Marktwirtschaft ist das schon mal gut gegangen???

Mad Squ 11 Forenversteher - 660 - 21. Januar 2015 - 9:50 #

Finde ich bei der Gamestar absolut gerechtfertigt. Die wurde in den letzten Monaten wirklich stark verändert und bietet nun viel mehr Hintergrundwissen. Bis auf die komischen neuen Überschriften finde ich die Änderungen wirklich hervorragend.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61395 - 21. Januar 2015 - 16:47 #

Stimmt. Ich hab mir grad die letzte Aussgabe gekauft, und die gesamte Quali hat sich wirklich verbessert. Ich würde mir nur wünschen das auf Tests komplett verzichtet und das Heft komplett auf Reportagen ausgelegt wird. Dann würd ichs wahrscheinlich wieder abbonieren.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33797 - 21. Januar 2015 - 17:12 #

Hm, das klingt ja schon gut, was man hier so über die GS liest. Ich bin ja vor über 10 Jahren zur PCG gewechselt, aber so wie die gerade vor sich hin siecht, gibt es vielleicht bald wieder einen Wechsel...

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61395 - 21. Januar 2015 - 19:47 #

Die Pc Games ist klar im Sinkflug. Das Heft wirkt mittlerweile völlig lieblos. An der neuen GS hingegen weiß vieles zu gefallen, einzig das spiegelnde Hochglanzpapier ist manchmal ein wenig lästig.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6528 - 21. Januar 2015 - 9:56 #

Bei GS muss man sagen, dass das Niveau im letzten Jahr besser wurde, ich hoffe nur, die können das halten und sich damit stabiliseren. Trotzdem ist es nach wie vor traurig, wenn ich an die 90er denke. Da waren Verkaufszahlen von um die 300.000 alleine bei Gamestar Anfang 99 oder 2000 drin, heute ist davon nur noch ein harter Kern übrig. Daher kann man wohl erwarten, dass auch mit guter Qualität die Zeiten einfach vorbei sind, in denen es ein Magazin schafft, sechsstellige Verkaufszahlken zu generieren. Gerade auch im Hinblick darauf, dass jüngere Spieler lieber kostenfrei Let's Plays schauen, warum dann noch vom Taschengeld teure Magazine kaufen? Kann ich aber auch verstehen, ich hätte auch nicht anno 97 fast 50% meines Taschengeldes als 13 Jähriger für ein Heft genommen, hätte es damals schon Videos auf Youtube oder eben kostenfreie Inhalte auf den Homepages gegeben.

PS: Wie viele Nutzer, davon zahlende Abonnenten, hat eigentlich GG?

Ghost0815 13 Koop-Gamer - 1635 - 21. Januar 2015 - 9:59 #

Da es von den meisten Zeitschriften auch eine digitale Version fürs Tablet gibt, kann ich die sinkenden Zahlen schon verstehen.

chrislzissl 14 Komm-Experte - 2163 - 21. Januar 2015 - 10:05 #

Kauf mir wieder regelmäßig die GameStar. Ich finde es wichtig dass die nerds von morgen auch schon im Zeitschriften laden auf gute Computerspiele Literatur stoßen können! :-)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 21. Januar 2015 - 10:19 #

Das Internet 2015 ist ja auch nicht mehr das Internet 2005. gut gemachte Web-Magazine sind heute auf Smartphones, Tablets und dem PC konsumierbare, audiovisuelle und durchgestylte Produkte, die in Handhabung und Erlebnis den ersten Newsportalen um Welten voraus sind. Konkreter: Heute kann ich wirklich auf einem "Immer-dabei-Gerät" lange Artikel in angenehmer Schriftgröße überall lesen. Das war 2005 noch anders, da musste es trotz starker Internet-Konkurrenz für lange Badewannenaufenthalte, Freibadliegewiesen oder Urlaubsflüge noch das Papiermagazin sein.

Die Branche hat sich als Reaktion auf die Internetkonkurrenz eine Argumentationslinie aufgebaut, die auf Qualitätsjournalismus, Haptik und dem Nostalgieerlebnis beruht. Ein bisschen so die Position eingenommen, die eine Schallplatte gegenüber MP3-Dateien hat - hochwertig, authentisch und für den Geniesser kein Vergleich. Das ist ja alles schön und gut - aber wie verhält man sich dann in der Realität in den vergangenen Jahren?

- Verringert den Umfang und die Papierqualität...
- Kauft Artikel aus dem Ausland und übersetzt, statt selbst zu schreiben...
- Verringert die Redaktionen auf ein Minimum und teilt sich mit 5 Magazinen die paar freien Schreiber...
- Schludert offenbar bei der Qualitätskontrolle - ich habe selten so viele Rechtschreibfehler und vor allem fragwürdigen Satzbau gelesen wie in den letzten Jahren...

Spielejournalismus war schon immer ein Bereich, der weniger Wert auf Journalismus, und dafür mehr auf den Enthusiasmus der beteiligten Personen legte. In den Anfangsjahren baute sich die Branche daher ein Selbstbild auf, das sich am ehesten mit den Fan-Magazinen von Vereinen vergleichen ließ: Hier wird auf Insiderebene von Euresgleichen für Euch Gamer geschrieben.
Das hat auch jahrzehntelang funktioniert. Nur ist der logische Schritt bei solchen Enthusiastenmagazinen eben nicht der zum Hochglanzprodukt... daher ist ein solcher Wandel schwer. Die Fans schätzen das Communitygefühl, die etablierten Schreiber, zu denen sie fast kumpelhafte Verhältnisse aufbauen konnten. "Was der Onkel Heini empfielt kann ich bedenkenlos kaufen". Heute findet sich so etwas immer noch - aber weniger bei den austauschbaren Redaktionen der verbliebenen Magazine, sondern bei YouTube-Kanälen, Twitch-Streams oder hier, bei GamersGlobal.

Wer einmal den neuen Twitch-Kanal der Rocketbeans schaut, und dabei den Reddit-Chat verfolgt, der erkennt viele Parallelen zu den Leserbriefseiten der ersten Magazine damals. Da werden Collagen von Simon und Budi twittert, es wird über die Urlaubsziele von Nils oder die Frisur von Etienne spekuliert. Die Leute brauchen so etwas, und das finden sie eben nicht mehr bei Onkel Rossi in der Play Time, sondern bei den Let's Playern im Netz.

Triforce (unregistriert) 21. Januar 2015 - 11:45 #

Wie heißen diese Web-Magazine? Finde es furchtbar auf dem Smartphone zu surfen.

TraxGlamor (unregistriert) 21. Januar 2015 - 11:59 #

Würde mich auch interessieren. Ich habe diesen Monat zum ersten Mal die Gamestar-App für das iPad ausprobiert und die ist wirklich furchtbar. Schlechte Bildqualität und weder interaktive Elemente, noch Videos.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 21. Januar 2015 - 12:21 #

Interaktive Elemente und Videos hatte die Gamestar und Gamepro App bis vor einem Monat, bis dann einfach ein Update ausgeliefert wurde und die Hefte nur noch als pdf vorliegen. Auch die Ausgaben die man vorher und inklusive Videos gekauft hatte. Eine Frechheit. Hoffentlich gehen Gamestar und Gamepro bald unter.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 12:41 #

Was für ein unsinniges Vorgehen. m(

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 21. Januar 2015 - 13:54 #

Das ist echt ärgerlich. Habe mit dem Gedanken gespielt, mir das wieder zu holen, denn ich fand es eigentlich in der Machart ziemlich gut. Aber wenn es jetzt nur die .pdf ist, kann ich mir das sparen.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 15:21 #

Und ich hab mich immer geärgert, weil es das für Windows noch nicht gab. Naja, kann ich mir das Ärgern nun ja auch sparen^^

Triforce (unregistriert) 21. Januar 2015 - 12:19 #

Hab zu Weihnachten ein iPad von meiner Freundin geschenkt bekommen und mal die Gamepro-App ausprobiert (brauchen tu ich sie nicht, da ich ja das Printmagazin habe). War leider wie erwartet nur ein simpler PDF-Reader.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 12:44 #

Das war eigentlich anders, die haben mit dem angepassten Layout, eingebetteten Bildern und Videos sogar recht lang intensiv Werbung gemacht. Keine Ahnung was die geritten hat, das wieder zu ändern. Vielleicht war das Anpassen zu aufwändig bei zu wenigen Nutzern.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 21. Januar 2015 - 12:51 #

Mag sein, dass das anpassen zu aufwändig war, jedoch die Videos hätten sie mindestens drin lassen sollen. So habe ich nun weniger für mein Geld und mit dem Preis sind sie auch nicht runter. Bin nun zur Gamesaktuell gewechselt, da kriege ich zwar auch nur ein pdf, aber inklusive Videos und fast 50% billiger. Mit der Gamepro bin ich fertig.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20679 - 21. Januar 2015 - 13:13 #

Wie Larnak schon schrieb, bis vor Kurzem bekam das Magazin noch eine richtige Anpassung ans iPad, auch die Videos waren dann in der jeweiligen Ausgabe mit integriert.
Ist sehr ärgerlich, dass das nun nicht mehr gemacht wird. Wobei die GamePro-PDF noch immer weitaus besser ist als die der M!Games.

Triforce (unregistriert) 21. Januar 2015 - 14:12 #

Wurde da auch was geändert? Kenne einige, die mit der M!Games App zufrieden sind. Ist eben auch nur eine PDF-Datei.

So was wie GEO Epoche für Spiele, das wärs.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20679 - 21. Januar 2015 - 18:05 #

Also bei mir ist es so, dass immer mal wieder diverse Textfelder der M!Games-PDFs nicht angezeigt werden. Das Problem habe ich bei GamePro jetzt noch nicht mit der PDF gehabt.

Ich kenne nur das normale GEO-Magazin als iPad-Ausgabe, die ist aber tatsächlich wirklich gelungen. Vor allem, weil man sich einige Berichte auch vorlesen lassen kann.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 21. Januar 2015 - 14:11 #

Also wie du den Sprung von Journalismus zu Let's Player gescahfft hast ist mir gerade schleierhaft. Mit Journalismus haben die nichts gemeinsam, das sind reine Unterhaltungs-Formate. Da steht die Person mit Mittelpunkt, nicht die Spiele. RocketBeans habe ich noch nicht geschaut, aber nach dem was du da erzählst fällt das in die selbe sparte und ist für mich damit uninteressant, ist quasi die Regenbogenpresse für Spiele.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 21. Januar 2015 - 14:30 #

Hier der Zusammenhang in Stichworten:

Spielejournalismus trägt ihn zwar im Namen, hatte aber von Beginn an weniger mit Journalismus zu tun, als mit Enthusiasmus. Engagierte Hobbyschreiber, die sich aber mit Spielen auskannten, bildeten die Basis für frühere Redaktionen.

Was Spieler an den Magazinen schätzten, war häufig der Personenkult, der um bekannte Schreiber wie Heinrich Lenhardt, Boris Schneider oder andere entstand. Die kannte man, denen konnte man vertrauen. Die Leserbriefseiten alter Magazine verraten: auch wenn sie ihnen persönlich nie begegnet waren, tauschten sich Leser und Spieleberichterstatter auf sehr persönlicher Ebene aus.

Heute findet man im Web das gleiche Phänomen: Die Rocketbeans, einige Lat's Player aber auch z.B. die GamersGlobal-Schreiber scharen regelrecht Fans um sich, die ihnen zwar stets nur virtuell in Kommentarspalten begegnen, dies aber eine durchaus sehr persönliche Schiene annimmt.

Das ist der Zusammenhang.

Triforce (unregistriert) 21. Januar 2015 - 11:27 #

Meiner Meinung nach ist die Edge das wohl informativste Videospielmagazin der westlichen Welt. Sehr viel Insiderinfos, Hintergrundberichte, Interviews und ein großer Schwerpunkt auf das Drumherum der Videospiele. Dass die Redaktion vor einigen Jahren von der japanischen Famitsu eingeladen wurde um Wissen auszutauschen spricht wohl für die EDGE. Das Design ist auch umwerfend. Ich lese sie sogar komplett von vorne bis hinten durch und lasse nichts aus :-)

Aus alter Gewohnheit lese ich noch die Gamepro, bin aber seit längerem am Überlegen das Abo zu kündigen. Design aus der Hölle, Tests sind nur Anleitungen und die interessanten Artikel motivieren nicht gerade durchgelesen zu werden.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33797 - 21. Januar 2015 - 11:55 #

Wow, die PCG gleicht sich der PCGH an, verliert ein Viertel der Auflage innerhalb von zwei Monaten. Das ist heftig. Ob Computec schon konkrete Pläne hat, komplett auf Onlinejournalismus umzusteigen?

TraxGlamor (unregistriert) 21. Januar 2015 - 12:02 #

Lohnt sich nicht wegen der vielen AdBlocker. Das hat auch dem Consol.Media Verlag letztendlich das Genick gebrochen und er musste Insolvenz anmelden.

ronnymiller 12 Trollwächter - 858 - 21. Januar 2015 - 12:04 #

Die PC Games hat sich vernichtet, weil sie sich nie angepasst hat. Das Ding sieht genauso Scheiße aus wie vor 5 Jahren, als ich das letzte Mal eine gekauft hab. Inhaltlich, optisch - es scheint gar kein Interesse zu bestehen, das Heft zu retten. Es wird jetzt quasi abgewickelt, bis die Verkaufszahlen überhaupt keinen Gewinn mehr abwerfen.

Dafür ist der Trend bei Gamestar fast schon erfreulich - kein drastischer Absturz, inhaltlich modernisiert. Jetzt fehlt dort nur noch ein deutlich schöneres Layout und besseres Bewertungssystem. Der Punkte Summierungs Quatsch war für mich damals ein Grund, kein Heft mehr zu kaufen.

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2271 - 21. Januar 2015 - 13:08 #

das Problem der pcgames ist doch das sie schon immer ein reines branchenheftchen war. da wird die grösste scheisse noch schön geredet. und dann dieses kindische geboxe gegenüber den Konsolen (zumindest zu der zeit wo ich sie noch gelesen hab) einfach nur peinlich. das letzte pc-spiele Magazin das sich noch gut mit dem Thema spiele auseinander gesetzt hat war die pcpowerplay. da gabs auch mal nen ordntlichen veriss über gothic4 und die ganzen bugs während z.b. die pcgames schön drüber weggesehen hat. aber das heft gibt es ja leider auch seit jahren nicht mehr. ich hab noch die maniac (m!games) im abo für die Konsolen und was den pc betrifft bin ich bei GG gut aufgehoben. würd mir trotzdem mal wieder ein gutes Printmedium wünschen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20679 - 21. Januar 2015 - 13:15 #

Tja, und entgegen des allgemeinen Trends habe ich das erste Mal in meinem Leben ein Abo für eine Spielezeitschrift abgeschlossen, nämlich für die M!Games.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 21. Januar 2015 - 21:34 #

Glückwunsch! Lohnt sich wirklich.

Hätte ich auch immer noch, da die Zeitschrift wirklich toll ist, hätte mich nicht Herr Steppberger wirklich dumm angemacht (und schließlich habe ich auch teilw. für die geschrieben), worauf ich dann das Abo (mein letztes noch aktives) Ende 2014 habe auslaufen lassen und war seit damals auch nicht mehr auf deren Webseite als letztliche Konsequenz.

Cobra 16 Übertalent - 4606 - 21. Januar 2015 - 13:24 #

Das Problem Print Magazin in der Heutigen Zeit sind wie Dinosaurier, ausgestorben. Jedes Magazin was über aktuelle Spiele und Technik schreibt, ist nach dem Veröffentlichen des Magazins nach 2 Tage nicht mehr Up to Date. Da wir in einer Zeit leben wo der Informationsfluss so rasant ist das Print Magazine gegen das Internet / Game Portale und neuen Informationen immer ankämpfen müssen. Aus meiner Sicht sind Podcast / Videocasts die Zukunft der Magazine, da diese in bestimmten Intervallen erscheinen.

Die einzigen Spiele Print Magazine die eine Beständigkeit haben sind die Retro Magazine, da die Technik / Spiele einen Endpunkt Erreicht haben.

ich selbst abonniere keine PC / Spiele Zeitschriften mehr außer dem Retro Bereich. vor 15 Jahren habe ich PC Games / Gamestar etc... abonniert. Bis zu der PC Player Zeit wo ich diese mir immer im Handel gekauft hatte. Da diese damals für mich die einzigen Informationsquellen waren.

Heute bekommst du meist Informationen aus den Spiele Publisher Portalen oder Seiten wie GG.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 21. Januar 2015 - 13:52 #

Deswegen müssen Spielezeitschriften ihren Schwerpunkt verlagern dahingehend, dass sie Inhalte bringen, die man nicht so schnell im Internet findet: Reportagen, wirkliche Exklusiv-Previews etc.

Eben Dinge, die länger als 3 Tage halten

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 21. Januar 2015 - 14:23 #

So ist es. Print müßte das machen, was online nicht kann, um sich so groß zu halten wie früher. Wobei das ein Problem ist, weil sowohl Tages- oder wenigstens Wochen-Aktualität als auch Screenshot/Video von Games nun mal online 1:1 abzubilden ist, im Heft aber eben nicht. Gaming findet nun mal am Bildschirm statt.

Ich selber möchte halbwegs aktuelle Tests - gibt's effektiv und durch die monatliche Erscheinungsweise der Printmagazine bedingt aber überwiegend nur noch online.

Ich möchte außerdem Tests von erfahrenen wirklichen Journalisten, die wissen, wovon sie reden, und bei denen ich im Optimalfall auch noch weiß, wie sie ticken, gamermäßig gesehen. Gab's früher nur in Print, gibt's jetzt weniger dort und auch mehr online.

Klar, online gibt's einen Haufen Mist von wannabe-Typen, die meinen, jeder Videomitschnitt vom Zocken sei ein Spieletest. Aber es gibt halt auch gescheite Angebote. Meine Lösung: gamersglobal.de - dafür bezahle ich auch gerne (und übrigens deutlich weniger als früher jahrelang für die GameStar, obwohl ich hier eigentlich deutlich mehr bekomme).

Cobra 16 Übertalent - 4606 - 21. Januar 2015 - 20:24 #

Ich höre mir Podcast an, mehrere und aus deren Diskussionen filtere ich für mich die Infos heraus welches Spiel mich doch interessieren könnte. Thema Destiny: von 4 Podcasts haben 3 die selbe Meinung zum Spiel aber der eine Moderator in dem einem Podcast sieht das spiel anders und genau dieser Punkt weckt die Interesse am Spiel. Lets Plays usw... sind nichts für mich, davon halte ich wenig.

Gamersglogal ist gut nur als Simulationsfan fehlt mir dieser Bereich hier. Es gabs mal einen Bericht zu Il2 BoS von Micha, der Test war gut nur einige Statement waren unpassend für einen Profi und für eine Seite mit der Bezeichnung "Das Spiele-Magazin für Erwachsene" Da wünsche ich mir einen User/ journalisten der sich mit der Materie beschäftigt und Simulation als Simulation ansieht und nicht als Spiel. ;)

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 23. Januar 2015 - 9:51 #

An Podcasts höre ich (beim Laufen) Spieleveteranen und Stay Forever, außerdem (in Englisch) Gamers With Jobs

Cobra 16 Übertalent - 4606 - 21. Januar 2015 - 20:15 #

Ich habe nach einer Ewigkeit eine PC Games geholt da dort was über Elite: Dangerous und Star Citizen steht. Ich gebe dir recht.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 21. Januar 2015 - 14:21 #

Ich würde das gedruckte Papier nicht totreden, klassische Bücher laufen auch noch gut. Aber das klassische Preview-Review-Magazin hat im Internetzeitalter keinen Platz mehr. Previews gehen vielleicht noch, aber Tests müssen im Prinzip am Tag des Releases (oder schnellstmöglich danach) auf der Webseite stehen, Wochen danach scheinen sich nicht mehr viele dafür zu interessieren (ich warte gerne und unterstütze die Praxis hier bei GG solange zu Spielen bis man sich sicher ist ein Urteil fällen zu können).
Hier muss man sich neu orientieren und ausrichten und da finde ich das Konzept der GameStar sehr gut. Vielleicht ist das Heft dünner, aber hier geht Qualität über Quantität. Nur schade dass selbst die Reportagen teilweise noch wärend das Heft am Kiosk liegt schon für alle im Netz sind, da könnten sie sich selbst mit ins Knie schießen. Computec hat das komplett verpennt, sie wollten einfach das selbe nur aufm iPad machen und das funktioniert nicht. Dazu diese latent-peinlichen Youtube Videos, dieses gezwungene-Hip-sein - ich komme mir da verarscht bin, bin aber wohl zu alt. Wobei die GameStar hier nur leicht besser ist.
Wer sich an die Gegebenheiten anpasst wird auf dauer überleben, wahrscheinlich nicht mehr mit den riesigen Auflagen wie früher, aber profitabel.

Noodles 21 Motivator - P - 30171 - 21. Januar 2015 - 15:07 #

Gamestar stellt ihre Reportagen aber nur noch exklusiv für ihr Plus-Angebot ins Netz. Deswegen werden die nicht so entwertet wie die Tests.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64877 - 21. Januar 2015 - 14:23 #

Die einzige Zeitschrift die ich, wenn auch unregelmäßig, noch kaufe, ist die 11 Freunde!

Lencer 14 Komm-Experte - P - 1943 - 21. Januar 2015 - 14:38 #

Und die haben in den vergangenen 2 Jahren 10 Prozent mehr Hefte verkauft und satte 17 % Abonennten gewonnen. Ne reife Leistung, aber es ist einfach auch ein gutes Heft.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64877 - 21. Januar 2015 - 14:39 #

Und bieten mir Artikel die ich sonst nirgendswo zu lesen bekomme. Stupide Tabellen oder Ergebnisse krieg ich schneller im Netz!

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 23. Januar 2015 - 9:26 #

Genau so geht's mir auch! :-)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11671 - 21. Januar 2015 - 14:41 #

Die Spielezeitschriften müssen weg vom klassischen Inhalt, den man genauso und aktueller im Internet findet. Hin zu ausführlichen Reportagen, Interviews, Spiel-Analysen statt Tests und einfach jeglichen Inhalten, die "zeitloser" und exklusiv sind. Gibt es genug davon, kaufe ich sehr gerne eine Zeitschrift.

Mirko (unregistriert) 21. Januar 2015 - 14:52 #

Woher kommt der Erfolg der Gamestar?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 21. Januar 2015 - 15:04 #

Sie haben in den letzten 12 Monaten verstärkt auf Reportagen bzw. Hintergrundberichte gesetzt.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 15:25 #

Und sich auch darüber hinaus um Qualitätssteigerung bemüht. Es gibt gute neue Redakteure (Ok, Jochen ist schon wieder weg, aber da konnte die GS offenbar nichts für), eine bessere Papierqualität, Layout-Verbesserungen, einige Struktur-Anpassungen und ein spürbares Interesse an der Meinung der Leser.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 21. Januar 2015 - 15:35 #

Was macht Jochen Gebauer nun eigentlich?

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 15:51 #

Xing sagt "Freiberuflicher Journalist und Übersetzer"

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 21. Januar 2015 - 15:40 #

Umso ärgerlicher, dass sie die Umstellung der App nicht besser im Voraus kommuniziert haben.

Larnak 21 Motivator - P - 25577 - 21. Januar 2015 - 15:50 #

Gibt es dazu überhaupt irgendwo eine Stellungnahme oder ist das einfach passiert?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 21. Januar 2015 - 15:04 #

Nicht wirklich ein Verlust. Der qualitative Unterschied zu britischen Magazinen wie der Edge, games TM und Retro Gamer wird mit jedem Jahr größer. Ich lese nur noch die M!Games und auch bei der liegt einiges im Argen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 21. Januar 2015 - 15:08 #

Bei der M!Games stimmt die Haptik noch, das ist schon mal ein Pluspunkt. Ansonsten habe ich sie auch nur noch im Abo, weil ich sie seit beinahe 20 Jahren beziehe.

Ich meine aber auch, dass die M!Games nur noch davon zu leben scheint, dass die recht kleine Stammredaktion sie mit so viel Herzblut am Leben hält. Offizielle Auflagenzahlen bekommt man ja nicht zu Gesicht.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 21. Januar 2015 - 15:45 #

Ja, das Heft ist mit seiner Klebebindung und Hochglanzcover besser verarbeitet als Konkurrenzmagazine. Der Cybermedia Verlag hat nur zwei Hefte und trennt Online und Print recht stark. Manche Tests werden gar nicht online gestellt und die News-Redaktion für die Website hat (zum Glück) nichts mit dem Heft am Hut.

Noodles 21 Motivator - P - 30171 - 21. Januar 2015 - 15:08 #

Freut mich, dass sich die Gamestar stabilisieren konnte. Hat in den letzten Monaten auch wirklich stark an Qualität zugelegt. Ich finds gut, dass es nun mehr Hintergrundberichte und Reportagen gibt, sowas lese ich nämlich sehr gerne. Jetzt muss die CBS noch weiter abstürzen, damit die Gamestar wieder Nummer 1 wird. ;)

bender242 14 Komm-Experte - P - 2145 - 21. Januar 2015 - 15:16 #

Liest denn hier keiner die M!Games? Die finde ich auch sehr brauchbar, gerade für Konsolen.

Edit:
Ach, gerade erst die Kommentare über mir gesehen. :o)

RAYDER 11 Forenversteher - 573 - 21. Januar 2015 - 21:26 #

Was mir immer nicht so ganz klar werden will, wie kommen bitte schön 86.197 leute zusammen die sich eine computer bild kaufen ? sind gelinde ausgedrückt wirklich so viele dämlich unterwegs die das lesen wollen und glauben ?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 21. Januar 2015 - 21:38 #

Du bist gut zehn - 15 Jahre zu spät dran mit diesem Bash. Im Vergleich zu damals ist die Zeitung ein echtes Qualitätsblatt und damals hatte sie mit über eine halbe Millionen Käufern x Mal mehr als alle anderen zusammen.

Ich kaufe sie übrigens auch gelegentlich, weil in der Regel drei(!) Vollversionen drauf sind. Wenn mir zwei gefallen hat sich das schon mehr als gelohnt.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61395 - 21. Januar 2015 - 21:45 #

Ich geb ihm recht. Die CS ist auch heute noch ein Mag für absolute Vollnoobs. Allein schon das Wertungssystem ist dermaßen aufgebläht und idiotisch, da kriegt man die Krise. Außer den Vollversionen ist an dem Käseblatt jeder Cent verschwendet.

Noodles 21 Motivator - P - 30171 - 21. Januar 2015 - 21:46 #

Das meinst du doch nicht ernst, oder? Also von Qualitätsblatt ist die CBS weit entfernt. Als ich sie mir das letzte Mal wegen ner Vollversion gekauft hab, war da nix von Qualität zu spüren. Die Artikel waren alle total oberflächlich und schlecht geschrieben. Die CBS lohnt sich echt nur wegen der Vollversionen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 22. Januar 2015 - 0:07 #

Ich fand sie früher deutlich besser. Aber immer noch schlecht natürlich.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 23. Januar 2015 - 9:26 #

Man kann sich auch täglich fragen, wieso Millionen die normale Bildzeitung lesen - ein paar davon haben halt Kinder, schätze ich ;-P

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61395 - 23. Januar 2015 - 14:50 #

Das frage ich mich auch seit Jahren. Wenn ich zb auf Arbeit schon höre: "Aber in der Bild wurd das so beschrieben, das muss ja stimmen" rollen sich mir die Fußnägel hoch. Allein schon immer ihr Angebiedere beim Leser lässt sehr oft an den Völkischen Beobachter denken. Oder wie Timur Vermes es so passend in "Er ist wieder da" persifliert hat.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73394 - 22. Januar 2015 - 8:19 #

Laß doch die pauschalen Beleidigungen, danke.

toji 14 Komm-Experte - P - 2232 - 21. Januar 2015 - 21:52 #

Ich kaufe nur noch Retro Hefte als Print. Ich finde das passt eher als die neuen Dinger. Ist einfach Retro Feeling bei

Cobra 16 Übertalent - 4606 - 23. Januar 2015 - 1:55 #

Das unterschreibe ich eindeutig

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 23. Januar 2015 - 11:45 #

Die M!Games konnte übrigens 2014 die Auflage und Anzahl Abonnenten steigern.

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