Elder Scrolls Online: Erste Anzeichen für F2P-Modell?

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10. Januar 2015 - 16:01 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
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Auf der australischen Computerspiel-Newsseite kotaku.com.au wurde kürzlich über eine Anordnung der Einzelhandelskette EB Games zum im April 2014 erschienenen MMORPG The Elder Scrolls Online berichtet. Demnach sollen bis zum 13. Januar alle Retail-Boxen und Pre-Paid-Karten des Spiels zurück zum Publisher Bethesda gesendet werden. Darüber hinaus wurde die Abonnement-Option "180 Tage Spielzeit" durch Bethesda entfernt, sodass den Spielern nur noch 30 oder 90 Tage als Buchungsoption zur Verfügung stehen. Vor diesem Hintergrund folgert Kotaku, dass diese Maßnahmen erste Schritte zu einem Free-To-Play-Geschäftsmodell sein könnten. 

Eine offizielle Stellungnahme seitens Bethesda zu den Maßnahmen gibt es nicht; EB Games gab via Facebook an, dass es sich im Fall von The Elder Scrolls Online um einen üblichen Warenrückruf wegen Lagerüberschuss nach dem Weihnachtsgeschäft handele. Laut einer internen Quelle bei EB Games sei bestätigt, so Kotaku, dass The Elder Scrolls Online tatsächlich zusammen mit Destiny und The Evil Within auf einer entsprechenden Liste für den Warenrückruf stehe. Allerdings würden letztere Titel im Retail-Handel für die Kunden über den 13. Januar hinaus erhältlich bleiben. 

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 10. Januar 2015 - 16:02 #

Tja, da teilt sich wohl jemand sein Schicksal mit SW Tor. :)

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 59989 - 10. Januar 2015 - 16:07 #

Wie bisher fast alle der prophezeiten "WoW-Killer". An den Platzhirsch kommt halt keiner mehr ran und wird es auch nie, glaube ich.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 10. Januar 2015 - 16:10 #

Das mit dem WOW Killer ist eh Schwachsinn. Warum soll sich jedes MMO daran messen ? Es wird doch auch nicht jeder neue Ego Shooter mit COD verglichen. :(

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7086 - 10. Januar 2015 - 17:19 #

Viele Spieler machen das und auch die Geschäftsetagen.

Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6017 - 10. Januar 2015 - 17:37 #

Nicht spielerisch, aber was den (finaniziellen) Erfolg angeht auf jeden Fall. Hat Activision nicht zu COD:Ghosts damit getönt die Verkaufszahlen von GTA5 zu übertreffen und sind dann grandios gescheitert?
Aber so läuft das Geschäft nunmal. WoW dürfte in der westlichen Welt nachwievor die Nummer 1 unter den MMOs sein und im direkten Kampf sind sowohl EA als wohl nun auch Bethesda gescheitert. Dürfte Erfolgsversprechender sein sich eher eine Nische zu suchen, Eve scheint ja sehr erfolgreich damit zu sein. Um WoW vom Thron zu stoßen dürfte es einen radikalen Umschung in der Spielelandschaft bedürfen, welcher trotz aller Prophezeiungen auf sich warten lässt.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 10. Januar 2015 - 17:58 #

Jaja immer zeigen wer die dicksten Eier hat. Wenn sie mal halb soviel ins Spiel packen würden, wie sie an ihre Gewinne denken, hätten wir nur noch Hits :)

Triton 16 Übertalent - P - 5639 - 10. Januar 2015 - 17:38 #

Platzhirsch ist WoW im Grunde nur noch durch die "alten" Spieler. Die haben sich in den Jahren etwas aufgebaut und das gibt man nicht einfach auf. Heutzutage gibt es eine viel größere Auswahl von MMOs, selbst WoW würde nicht mehr so viele Spieler ansprechen wie in dessen besten Zeiten.

Man müsste mal wissen wie viele WoW-Spieler neu sind, also in den letzten 12 Monaten dazu gekommen sind. Dann könnte man eher mal ein Vergleich ziehen zu den im letzten Jahr veröffentlichten MMOs. WoW ist einfach zur passenden Zeit erschienen, ist fast so wie mit einem Kinofilm. Trifft er perfekt den Zeitgeist wird er ein Hit, wenn nicht dann ist selbst er beste Film ein Flop.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 13. Januar 2015 - 15:55 #

Im Falle von Swtor war das glaube ich gar nicht schlimm. Ich habe vor einem Monat mit Swtor angefangen, und ich sehe den F2P-Mode eher als demo-Modus, denn wirklich geniessen kann man das Spiel damit nicht (zu viele Einschränkungen), daher habe ich auch ein Abo abgeschlossen.

Und Swtor scheint finanziell recht gut zu laufen, auch das 6-Monatsabo gibt es noch. Und nach meinen Erfahrungen mit dem internen Auktionshaus (in dem die Spieler auch mit Echtgeld gekaufte Items aus EA's Cartel Market verkaufen können) wird vom Echtgeld-shop sehr reger Gebrauch gemacht.

Wenn das bei ESO genau so läuft, ist das keine schlechte Sache.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 13. Januar 2015 - 20:39 #

Bei ESO fängt dann das Problem aber schon damit an, dass sie kein richtiges Auktionshaus im Spiel haben.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12655 - 10. Januar 2015 - 16:08 #

Sehe den Zusammenhang nicht.
Welches ehemalige Abo MMORPG was auf F2P umgestellt hat, hat denn kein Abo mehr?
Kurz jedes hat doch weiterhin ein Abo-Model nur hat es nen schöneren Namen damit sich die Spieler wichtiger vorkommen. xD

Das mit den Warenrückrufe sieht dann natürlich schon wieder anders aus.
Habe so meine Zweifel dass das Spiel vor dem Konsolen Release noch F2P wird, glaube Bethesda will da zuerst noch bisschen Geld einsammeln.

rammmses 18 Doppel-Voter - 12692 - 10. Januar 2015 - 16:20 #

Der Konsolenlaunch kommt ja erst noch und da wollen die doch gerne nochmal mit dem Vollpreistitel verdienen nehme ich an. Eine Umstellung gibt es dann auch erst frühestens ein Jahr später, da man sonst die Käufer schön verarscht.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 209286 - 10. Januar 2015 - 16:27 #

Ich warte einfach noch eine Weile, denn ich werds jedenfalls erst spielen, wenn es F2P wird. :)

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 10. Januar 2015 - 16:33 #

Seh ich genauso. Abo kommt mir nich ins Haus.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12655 - 10. Januar 2015 - 16:42 #

Also lieber für kleinigkeiten Geld bezahlen um die ganzen Einschränkungen los zu werden?
Wobei ja viele dann doch nen Fix Betrag zahlen damit man eine bestimmte Zeit keinerlei Einschränkungen mehr hat..... wo wir wieder beim Abo wären.

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 10. Januar 2015 - 16:46 #

Wenn mir das Spiel gefällt zahl ich gerne was. Wenn es mir nicht gefällt muss ich keinen kompletten Monat zahlen. Bei f2p kann ich auch mal was anderes spielen ohne durch ein Abo Geld zu verschwenden.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 209286 - 10. Januar 2015 - 17:33 #

Geht mir auch so. Das fand ich bei Guild Wars schon klasse, da man nur für das Hauptspiel einmal zahlte. So konnte man nach Lust und Laune spielen und auch zwischendurch pausieren, um andere Games zu spielen. Die 3 Guild Wars Add-Ons habe ich mir dann auch zugelegt und bezahlte gerne das Geld für den neuen Content. :)

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9617 - 10. Januar 2015 - 18:46 #

Dies Logik... Eso kostet bei Amazon nur noch 13 €, dabei ist ein Spielmonat. 13€ ist ein Witz, billiger gehts kaum, außer bei F2p und da hat man Einschränkungen...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 10. Januar 2015 - 19:08 #

Bei den guten F2P Games merkt man die Einschränkungen aber auch erst, wenn man ein Spiel wirklich intensiv und längere Zeit zockt.

Ich z.B. würde mir ESO oder auch ein The Secret World für 15 - 20 Euro (oder auch mehr) durchaus holen, wenn ich dafür dann keine Einschränkungen habe aber eben auch keine Abo Gebühren, schlicht weil ich zu viele Titel durcheinander zocke und manche MMORPGs dann nur einmal im Monat anfasse. Für mich persönlich ist das Guild Wars B2P Konzept am besten geeignet.

Dabei habe ich früher viele Jahre durchaus Abogebühren für Spiele bezahlt, nur war ich dort dann auch quasi täglich online.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9617 - 10. Januar 2015 - 20:13 #

MMO habe ich bisher nur Lotro durchgehend gespielt. ESO habe ich in der Beta gespielt und war enttäuscht. Ansonsten spiele ich keine MMOs.

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 10. Januar 2015 - 19:45 #

Ja das ist Logik. Kein MMO der Welt ist 13€ im Monat wert. Das ist nämlich alles nur der pure Grind und es ist keine Besserung auf diesem Sektor in Sicht. Keine Ahnung was f2p-Gegner für schlechte Erfahrungen gemacht haben aber z.B. bei Herr der Ringe online ist das sehr fair gelöst. Wenn ich weiterspielen will mach ich den Geldbeutel auf und nicht vorher schon.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9617 - 10. Januar 2015 - 20:13 #

Danke ich spiele selber Lotro seit 2007, natürlich kann man es auch fair lösen, aber 13€ im Monat sind nicht die Welt.

Meine Aussage aber war das du Elder Scrolls antesten kannst für 13€. Du musst nur das Spiel kaufen da hast du sowieso einen Monat mit dabei. Das Spiel bekommst du bei Amazon für 13€ keinen Cent mehr. Ist es nichts für dich kannst du dir die Zeit sparen zu warten bis F2P ist. Gefällt es dir wartest bist F2P bist und hast viele Einschränkungen schonmal gar nicht weil du das Spiel schon vorher gekauft hast. ;)

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 10. Januar 2015 - 20:37 #

Is ja gut jetzt! :D Ich hätte es aber gern geschenkt und evtl. noch ein Pony obendrauf ;)

Baros 13 Koop-Gamer - P - 1305 - 11. Januar 2015 - 11:45 #

Also ich finde auch grinden kann Spaß machen, natürlich nicht alleine, sondern mit einer Gruppe und wenn man dann die Aufmerksamkeit durch entsprechende Gegner entsprechend hoch hält, kann das sehr viel Spaß machen, kommt natürlich auch immer sehr auf das Spiel an, ob es das zulässt. Ich persönlich habe einige der besten Momente und Kontakte während der Levelzeit erlebt, aber das war nicht in diesem Jahrzehnt.

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 11. Januar 2015 - 14:52 #

Ich finde einfach es ist Zeit für nen Großen Wurf was MMOs angeht. Ich würde gern wieder richtige Abenteuer erleben.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 11. Januar 2015 - 15:21 #

Was ich mir wünschen würde: Eine gute MMO-Mischung. Sowohl Story als auch Offenheit, wenn man es denn will.

Und vor allem: Ein MMO das nicht zwangsweise auf den Kampf ausgelegt ist. Wie gerne würde ich nur mal einem Beruf nachgehen und vielleicht dann dafür die nötigen Materialien abbauen. Und dann Händler spielen oder eine Gilde unterstützen.

So etwas fände ich einen interessanten Ansatz.

Übrigends, was ich an Final Fantasy 14 so toll finde: Ein Charakter kann alle Klassen und Berufe erlernen. So kann man sich ausschließlich auf diesen einen Charakter konzentrieren.

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 11. Januar 2015 - 16:12 #

Ja diese 8 Charaktere um ein paar magische Socken zu stricken haben auch immer genervt, oder tuns noch.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 11. Januar 2015 - 16:14 #

Vielleicht wird Black Desert Online ja so etwas, nachdem Archeage zwar ein gutes Spiel geworden ist aber eben keine vernünftige Story hat.

Das Problem mit der Story in einem Sandbox RPG ist, die Spiele sind ja kein GTA. Bei einem Sandbox Spiel erspielt sich der Spieler die Inhalte selbst, erlebt quasi seine eigenen Stories, die zum Großteil dann in seinem Kopf stattfinden. Ich denke nicht, dass die Minderheit der Sandbox Spieler bereit wäre sich durch eine Themepark Story zu spielen (und andersherum).

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:16 #

Wenn du eine Idee hast, wie man so einen Beruf gestalten kann, dass nicht 99% der Spieler davon zu Tode gelangweilt werden, her damit ;D

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:18 #

Was hält dich denn davon ab, richtige Abenteuer zu erleben?

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 12. Januar 2015 - 11:31 #

Der Grind, 08/15-Instanzen, das PvE hauptsächlich solo spielbar ist, dass das alles was momentan geboten wird einfach schon tausendmal da war. Das PvP zum Großteil völlig witzlos ist usw. usf.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:15 #

Gibt's da etwa noch keine Testzeiträume? Davon abgesehen hast du andere Spiele auch vollständig bezahlt, wenn du nach 10 Minuten feststellst, dass sie dir nicht gefallen. Oder spielst du nur noch f2p?

supersaidla 16 Übertalent - P - 4076 - 12. Januar 2015 - 19:01 #

Ich kauf mir schon lange nicht mehr jeden Schrott und wenn mir ein Spiel nach 10 Minuten nicht mehr gefällt wars meistens nicht sehr teuer... oder Rome 2 oder Blackguards oder den ganzen anderen Müll den ich mir in letzter Zeit gekauft hab. Meine Breitschaft Geld für Spiele auszugeben tendiert immer mehr gegen null. 2014 war für mich überhaupt nichts dabei was ich unbedingt gebraucht hätte. Wahrscheinlich hängts am fortschreitenden Alter...

jqy01 15 Kenner - 3281 - 10. Januar 2015 - 16:30 #

Naja, für mich sieht das nach Kaffeesatzleserei/Wunschdenken seitens der Seite aus.

Ich für meinen Teil werde auch selbst bei F2P nicht das Spiel spielen. MMOs sind für mich tot. Ich hatte vier Jahre lang viel Spaß mit WoW und es war wirklich eine einzigartige Erfahrung, aber der Spaß ist danach weder für WoW noch für SW Tor, was ich mal ausprobiert habe, je wieder zurückgekehrt.

Und ich glaub das steckt auch hinter all diesen "Wird MMO-x WoW verdrängen?"-News: Die Sehnsucht danach ein Spiel zu spielen, das einen so stark wie WoW fesseln kann.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 10. Januar 2015 - 17:29 #

FF14 ARR hat es bei mir geschafft. Nach dem, für mich, doch bis jetzt enttäuschenden WoD bin ich relativ schnell zu FF zurückgekommen. Das dürfte ich 2014 sogar länger gespielt haben als WoW.

Major_Panno 15 Kenner - 2969 - 10. Januar 2015 - 16:38 #

Oder es kommt pünktlich zum Konsolenlaunch eine Deluxe Version für den PC raus. Aktuell ist es nämlich zumindest bei uns in der Region so, dass Elder Scrolls Online für 20 € im Regal steht. Wenn es für Konsole kommt sieht es sicher blöd aus, wenn dann die Konsolenversion daneben für 69€ lächelt. Dann lieber für den PC nochmal eine Deluxe Edition mit allen Patches und einer exklusiven Pferdedecke für 59 € hinstellen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24573 - 10. Januar 2015 - 16:41 #

Hatte überlegt das ganze als News-Vorschlag zu posten, aber nach dem Dementi der EB Games schien mir das ganze nicht mehr so relevant. Ich bezweifle, dass eine Umstellung auf F2P vor Release der PS4 und XBO-Versionen geschieht.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 10. Januar 2015 - 17:27 #

Oder es wird Buy-2-Play?

Azzii (unregistriert) 10. Januar 2015 - 17:32 #

Taugt das Spiel was (Spielmechanik, Langzeitmotivation)? Habs schon öfter als KEy fürn 10er mit einem Freimonat gesehn, hab schon nachgedacht ob ichs mir mal zulegen soll. Gibts Meinungen von Leuten die das schon gespielt haben?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 10. Januar 2015 - 19:10 #

Von Level 1 - 20 (was recht lange dauert) ziemlich langweilig. Dann kommt es darauf an, wer gerne Skyrim und Co spielt kann dann ziemlich lange sehr viel Spaß haben. Wer gerne eher in Raids will, der muss sich erstmal durch 200 bis 300 Stunden PvE "quälen" bevor es dann mit dem Gruppencontent losgehen kann.

Mir persönlich gefielen die Atmosphäre (und die Steuerung) damals nicht. Die Solo Quests beißen sich thematisch ziemlich mit dem MMO-Ansatz, weil man eben nicht alleine dort ist sondern zahllose andere Spieler.

Oben hat es schon einer empfohlen, ich möchte mich dem anschließen. Final Fantasy XIV ist von den neuen MMORPGs meiner Ansicht nach mit weitem Abstand das beste. (Mit Wildstar konnte ich gar nichts anfangen, da macht es meiner Meinung nach mehr Sinn WoW (weiter / wieder) zu zocken).

Wenn du gerne Handwerk betreibst, möglichst noch in einer Gilde, dann lohnt sich ansonsten noch ein Blick auf Archeage. Reinschauen kann man ja eh kostenlos.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:21 #

Gibt aber auch Leute, die gerade diesen Einzelspielerrollenspielansatz mit gut erzählten Quests mögen. Dann "quält" man sich auch durch nichts, sondern hat einfach Spaß :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 14:18 #

Richtig, ich bin z.B. einer dieser Leute. Deswegen sind Sandbox MMORPGs auch nichts für mich und ich ziehe definitiv Themepark vor.

Das Problem bei ESO ist einfach, dass es ein schlechtes Spiel (Steuerung) mit einer Solo-RPG Story ist, die in einem MMORPG nicht funktioniert. ICH der Spieler bin der EINZIGE auserwählte Held, der die Welt retten soll. Mir wird erzählt, ich bin am A*sch der Welt wo nichts los ist. Dann kommen Quests wo man ALLEINE irgendwas (heimlich) machen soll.

Problem bei einem MMORPG ich bin eben NIE alleine, da es zumindest bei ESO auch keine Instanzierung gibt. Das fängt sofort am Anfang an, wo man aus dieser Zelle befreit wird "Du bist die letzte Hoffnung" - was zum Geier machen dann die 1000 anderen Spieler hier? Hat bei mir sofort die Atmosphäre zerstört und ich kann die Story dann auch nicht mehr ernst nehmen.

Dann diese vermurkste Steuerung, soll wohl schon irgendwo für Gamepad irgendwann mal für die Konsolen taugen, dazu eben die Mischung aus Elder Scrolls Offline und klassischem MMORPG. Ein einziger Krampf. Problem dazu, die PC Fassung unterstützt nicht einmal ein Gamepad.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 14:59 #

Ich meinte eigentlich: Es gibt Leute, die diesen Ansatz in einem MMO mögen. Das war missverständlich formuliert, sry :)

Ich kann deine Argumentation von wegen Atmosphäre verstehen, aber mich stört das beispielsweise meistens überhaupt nicht (dabei bin ich bei solchen Immersionsproblemen sonst sehr empfindlich). Klar, irgendwie sollte die Story nicht ständig betonen, dass man der einzige ist, der hier und heute helfen kann, das wäre dann auch mir zu albern.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 22:02 #

Es muss halt irgendwie stimmen - und ESO setzt sich hier leider von Anfang an voll in die Nesseln. Selbst das Billig-F2P Game Queen's Blade / Scarlet Blade kriegt das hin. So schrottig das Spiel ist, Asia Grinder halt, die Questtexte passen und unterhalten von Anfang an. Das Spiel ist totale Grütze aber alleine wegen der lustigen Texte hatte ich Lust weiter zu spielen um zu sehen, wie es weiter geht (was ich dann trotzdem nicht gemacht habe - aber neugierig war ich auf jeden Fall).

maddccat 18 Doppel-Voter - 11585 - 10. Januar 2015 - 17:39 #

Dann gucke ich bestimmt auch noch mal rein. ;)

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7086 - 10. Januar 2015 - 17:51 #

Als F2p würde ich zumindest noch einmal reinschauen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 10. Januar 2015 - 18:11 #

Nur eine Frage der Zeit.

Slothunter 11 Forenversteher - 611 - 10. Januar 2015 - 18:11 #

Derzeit lohnt sich ein Start bzw. Wiedereinstieg ins Spiel eher nicht. Demnächst soll der 1.60 Content-Patch kommen, der ein neues Champions-System einführt und insbesondere die Ausdauer-Skills neu ausrichtet. Momentan ist das Spiel so unausgewogen, das selbst bei Nachtklingen und Drachenrittern die Ausrüstung mit Zauberstäben sinnvoll ist, weil Mana-Skills deutlich besser sind. Nach dem Patch werde ich wohl auch wieder einsteigen.

Yuke91 (unregistriert) 10. Januar 2015 - 18:48 #

Wahrscheinlich wird es dem Spiel so gut tun wie Herr der Ringe, das nach der F2P-Umstellung immer schlechter wurde.

Oder nehmen wir SWOTOR. Nach der F2P-Umstellung hat das Spiel quasi nur noch einen einzigen Contentbereich und der nennt sich Kartelmarkt.

Aber ich denke was MMORPGs angeht ist die Luft nun Gott sei dank endlich raus. Es wird wohlnoch ein paar Jahre dauern bis dieserhirnrissige Boom nachlässt und auf dem ganzen Schrott irgendwann mal wieder eine echte Perle entwachsen kann.

Free to Play ist kein Allheilmittel, ich versteh diese Mentalität auch gar nicht. Das einige etwas nur spielen wollen wenn es nichts kostet.

Geht ihr morgens zum Bäcker und sagt dass sein Brot Mist ist weil es nicht Free to eat ist?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 10. Januar 2015 - 19:02 #

Das schöne bei F2P Titeln dieser Art ist halt, SWToR oder auch Neverwinter kann man einmal problemlos durchspielen ohne einen Cent zu zahlen und dann zu den Akten packen.

Wer wirklich mit Kumpels in einem Spiel verweilen möchte, der zahlt im Zweifel auch, wenn er regelmäßig zockt. Wer nur gelegentlich spielt oder viele Spiele gleichzeitig, für den ist so ein Abomodell halt nicht gut geeignet.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12655 - 10. Januar 2015 - 19:30 #

"Oder nehmen wir SWOTOR. Nach der F2P-Umstellung hat das Spiel quasi nur noch einen einzigen Contentbereich und der nennt sich Kartelmarkt."

Also das ist nun wirklich schwachsinn, das wird dir wohl auch jeder bestätigen der SWTOR mal wirklich gespielt hat...

Triton 16 Übertalent - P - 5639 - 11. Januar 2015 - 12:00 #

"Oder nehmen wir SWOTOR. Nach der F2P-Umstellung hat das Spiel quasi nur noch einen einzigen Contentbereich und der nennt sich Kartelmarkt."

SW:TOR war schon zum Release und ist jetzt (für mich) kein wirkliches MMORPG. Aber ich finde das es ein geiles Einzelspieler/Gruppen RPG ist, so gespielt hatte ich viel Spaß mit dem Spiel. Vor ein paar Monaten habe ich ein Char (Kopfgeldjägerin) nur per F2P gespielt, musste zwar einige Tiere umlegen um mehr Credits zu verdienen oder bis Level 25 für einen Gleiter warten, aber konnte die Story ohne Echtgeld durchspielen.

"Free to Play ist kein Allheilmittel, ich versteh diese Mentalität auch gar nicht. Das einige etwas nur spielen wollen wenn es nichts kostet."

Das ist die "Geiz ist Geil" Mentalität, leider. Ich mag lieber P2P, denn die Masse der F2P Spiele sind mehr als Überteuert. Es gibt echt gute F2P-Titel aber ein Blick in deren Shop und ich bekomme das kotzen. Bei den meisten stehen so nicht die guten Spieler oben in irgendwelchen Ranglisten sondern die mehr Investiert haben. Das spielen von Spielen in denen Kohle mehr zählt als Können sind für mich reine Zeitverschwendung.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 11. Januar 2015 - 12:30 #

Na gottseidank sind mir Ranglisten in MMOs herzlich egal, so dass ich dieses Problem eher nicht habe. ;)

Triton 16 Übertalent - P - 5639 - 11. Januar 2015 - 22:14 #

Ranglisten sollten eigentlich auch nebensächlich sein, dennoch sollte nicht die Kohle sondern das Können eines Spielers über den Sieg entscheiden. Online spielt man nun mal um mit und gegen andere Menschen zu spielen.

Wenn da aber nur der mit mehr Kohle gewinnt und nicht der das Spiel besser beherrscht, ist es Zeitverschwendung es zu spielen. Leider sind die F2P-Spiele in denen Kohle mehr als Können zählt weit in der Überzahl. Ruhmreiche Ausnahmen gibt es leider sehr selten.

Wie auch immer, wer darauf steht soll solche Spiele spielen. Zum Glück gibt es noch genug alternativen für diejenigen die solche Finanzierungsmethoden nicht unterstützen.

Ardrianer 19 Megatalent - 19089 - 10. Januar 2015 - 19:24 #

Das wäre der Zeitpunkt mal in das Spiel hinein zu schnuppern. :)

coral81 09 Triple-Talent - 337 - 11. Januar 2015 - 0:39 #

Ich war bei der Beta dabei. Habs 15 Stunden gespielt und danach deinstalliert.
Zurzeit spiele ich Morrorwind mit Overhaul .Skyrim ,Oblivion hab ich die Magier und Hauptquests durch. Ich glaube, um mit MMORPGs Spaß zu haben ,muss man in einer Gilde spielen und Zeit mitbringen. Ich habe in Morrowind ,aus dem Jahr 2002 ,mehr Spaß als in Elder Scrolls Online. Für mich als reiner Solospieler, der abundzu Zeit hat, kann ich mit solchen Spielen nichts anfangen. Ich will bei einem Game irgendwann zum Schluss kommen und die Endsequenz sehen. Das ist halt bei einem MMORPG nicht möglich.

Baros 13 Koop-Gamer - P - 1305 - 11. Januar 2015 - 1:10 #

Ein MMO war in der Vergangenheit ja auch nicht für Solospieler gedacht, sondern für die Gemeinschaft untereinander. Leider ist das in den letzten Jahren irgendwie vergessen worden, es ist alles zu sehr Solo ausgerichtet.
Meiner Meinung nach ist die Kommunikation und das Helfen untereinander in MMOs auf einem Tiefpunkt angelangt, bei dem es nicht mehr schön ist zu spielen. Jeder denkt nur noch an sich, alles schnell schnell, keine Zeit mehr anderen zu helfen, Unhöflichkeiten am laufenden Band, Beschimpfungen usw., Wer in der heutigen Zeit in ein MMO einsteigt muss sich auf ganz schön was gefasst machen, vor 10 Jahren war das ganz extrem freundlicher und entspannter und gerade das hat auch den Spaß ausgemacht.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 11. Januar 2015 - 2:49 #

MMOs sind zu sehr Spiel geworden. Jetzt gibt es nur noch Questreihen zum Abarbeiten, Item-Farmen und Stats Min-Maxen. Das ganze natürlich am liebsten entweder Solo oder in der eingeschworenen Clique/Gilde. Andere Mitspieler werden grundsätzlich ignoriert bzw. gibt es außer Open-PvP-Servern ja sowieso keine nennenswerten Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern mehr.

Miteinander reden, sich gegenseitig helfen... wozu? Die meisten MMOs lassen sich auf Autopilot per Quest-Marker durchspielen. Gemeinsam seine eigenen Storys und Abenteuer schmieden gemäß der "Virtuelle Welt"-Grundidee des Genres bringt nichts mehr - wer was werden und erleben will, muss sich erstmal durch endlose, lineare Quests grinden.

... tschuldigung, falls das zu zynisch klingt, aber ich kann dem Genre nur noch wenig abgewinnen. All die großartigen Erwartungen, die ich zu Ultima Online Zeiten noch hatte, wurden im Laufe der Jahre einfach zu oft gnadenlos enttäuscht.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 11. Januar 2015 - 3:19 #

Das ist halt der Unterschied zwischen Themepark- und Sandbox-MMOs.

Viele stehen nunmal mehr auf Vorgaben, also wenn Ziele mehr oder weniger vom Spiel vorgegeben werden.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:27 #

Das ist aber auch wieder zu einfach. Es gab in der Vergangenheit genügend (um nicht zu sagen: Fast alle) nicht-Sandboy-MMOs, die all die von Arparso beschriebenen Nachteile nicht hatten. Eben weil sie als MMO im Wortsinn entwickelt und designt worden sind und nicht als Einzelspielerspiel mit 5-Spieler-Koop-Option an 2 Stellen im Spiel.

Baros 13 Koop-Gamer - P - 1305 - 11. Januar 2015 - 11:30 #

Dem muß ich leider wirklich so zustimmen, das ganze Genre ist irgendwie nicht mehr das was es mal war.
Man will inzwischen glaube ich einfach zu viel auf einmal in einem MMO präsentieren, um alle möglichen Spieler anzusprechen, vielleicht sollten sich die Entwickler einfach mal auf was festlegen und nicht jedem gefällig werden, es müssen nicht alle gleich sein.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 11. Januar 2015 - 12:37 #

MMOs haben sich jedenfalls weit von dem entfernt, was ich mir damals in den Anfangstagen vom Genre erhofft hatte. Im Grunde sind es nur noch verkappte Solo-/Kleingruppen-RPGs mit viel Quest- und Monster-Grinding, in deren Spielwelt zufällig auch noch Hunderte anderer Spieler rumrennen und ihr Ding machen. Dabei hat man aber keine nennenswerten Interaktionsmöglichkeiten mit den anderen Spielern, außer mal gelegentlich aufs selbe Monster zu hauen.

Allein die Idee, lineare, vorgegebene Storys in MMOs zu packen, finde ich fragwürdig. Auf einmal gibt es auf jedem Server Tausende Auserwählte, die die Welt vor dem großen Übel retten sollen?

Unter MMOs habe ich mir früher mal diese virtuellen Welten vorgestellt, wo man frei alles machen und wo alles passieren kann - aber in diese Richtung hat sich das Genre bis auf ein paar Nischen-Titel einfach nicht entwickelt. Finde ich schade.

Baros 13 Koop-Gamer - P - 1305 - 11. Januar 2015 - 15:27 #

Leider ist das einfach zu war, was Du da schreibst, warum man solche Welten bezogenen Storys in ein MMO packen muss, ist mir bisher auch nicht ganz klar geworden, die passen nämlich einfach nicht so wirklich zum Spielgeschehen insgesamt. Story-Quest die den Charakter erklären/weiterentwickeln, wie z.B. die Epic-Quests in DAoC finde ich hingegen schon in Ordnung.
Das man dann auch noch angefangen hat vieles in Instanzen zu packen, damit der Einfluss des restlichen Spielgeschehen auf die eigenen Quests noch weiter reduziert wird und den Spieler vom Rest abkuppelt, damit dieser sich auch schön in seiner "ICH" habe das ganz allein geschafft Welt befindet, erhöht die Interaktion natürlich auch nicht gerade.
Ich hoffe da ja, das da noch mal was kommt, wo der Einfluß der Spieler mehr Auswirkungen auf die Welt haben, Ansätze gab es ja hier und da mal, aber die sind dann meistens am Ende auch nichts geworden. Das Problem ist denke ich mal, das hier der Aufwand vom Betreiber höher ist, da das ganze ja dynamisch ablaufen würde und das verursacht Kosten und das mögen die ganzen Investoren heute ja gar nicht.

jqy01 15 Kenner - 3281 - 11. Januar 2015 - 8:14 #

Das ist mit der Hauptgrund, warum ich MMOs nicht mehr spiele und auch nichts mehr abgewinnen kann. Es sind mittlerweile nur noch schlecht gemachte Singleplayer-Spiele, wo es nur bei Raids noch andere Mitspieler bedarf.

Und diese findet man dann durch irgendwelche Suchtools. Miteinander reden, sich kennenlernen, oder sich gar während einer Instanz absprechen, wozu denn noch? Suchtool an, einer anonymen Gruppe beitreten, wenn es hochkommt mal "Hi" eintippen und dann sofort durch die Instanz rushen. Wenn es meinen persönlichen empfinden nach zu langsam geht oder zu oft gestorben wird, kommentarlos die Gruppe verlassen und sofort ne Neue suchen. Man möchte ja möglichst schnell das Endlevel erreichen, die beste Ausrüstung sammeln und sich dann lauthals über Langeweile beschweren, da man den Spielecontent schon ohne große spielerische Mühen und Klassenkenntnis bereits nach kurzer Zeit bewältigt hat.

Und zwar ohne jemals die essentiellen Punkte eines MMOs erlebt zu haben: Menschen kennenlernen, schwierige Herausforderungen mit Mitspielern zu bestehen und vor allem auch langfristig auf Erfolge hinzuarbeiten. Wenn ich bedenke, wie lange ich damals in Vanilla WoW gebraucht hatte bis ich überhaupt einen reitbaren Untersatz hatte und wie lange es dann wiederum zum schnellsten Gaul gedauert hatte, von so Sachen wie der T0,5-Quest für so Leute wie mich, die damals da noch nicht geraidet hatten, möchte ich gar nicht erst anfangen.

Damals waren MMOs (ok, genauer WOW) wie ein gutes selbstgemachtes Abendessen: viel Aufwand, aber man ist zufrieden satt geworden. Das hat sich bei WoW und den aktuellen MMOs hin zu Fast Food entwickelt: drei Bissen, der Burger ist weg, von Zufriedenheit keine Spur und man hat immer noch Hunger.

Wenn man abschließend nun bedenkt, dass damals schon von MMO-Veteranen WoW als Fast Food eingeschätzt wurde, kann man sich überlegen, wie sehr dieses Genre seine Seele und auch seine Daseinsberechtigung verloren hat. Traurig.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15212 - 11. Januar 2015 - 8:32 #

Für mich als Ultima-Online Veteran war WOW damals wirklich Fastfood. Daher habe ich da auch schnell die Lust verloren und bin zurück nach Britannia.

jqy01 15 Kenner - 3281 - 11. Januar 2015 - 8:58 #

Glaub ich dir gerne. :) Ich weiß auch nicht, ob ich mich bei UO oder anderen Spielen so gut eingefunden hätte, wie bei WoW. Für mich, der im Prinzip überhaupt keine Ahnung von MMOs hatte, war WoW schon teilweise schwer verdaulich, aber dennoch machbar, wie der Erfolg von WoW zeigt.

Das Niveau hat man aber mit jedem Addon nach Burning Crusade immer weiter abgebaut und leider haben sich daran viele andere MMOs orientiert. Mit Schrecken denke ich noch daran, dass ich bei SW ToR 90% aller Elitequests alleine machen konnte oder ein Kumpel und ich 5er Instanzen zu zweit ohne große Probleme geschafft hatten. Das war beim Vanilla WoW undenkbar.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15212 - 11. Januar 2015 - 10:47 #

Der Einstieg in UO war atemberaubend grausam, die ersten Schritte voller Tode und viel OoooOoOo OoOoooo (so haben andere Spieler deinen Text gesehen, wenn man als Toter unterwegs war, ohne den richtigen Zauber hat dich keiner verstanden, zum Glück wurde aber doch gerne wiederbelebt), aber diese faszinierende Welt mit ihrer grossen Spieltiefe hatte mich voll gepackt. Ich finde dieses Spiel ist bis heute die Krone der MMORPGs, aber auch dort wurde vieles verändert und nicht alles verbessert. Aber es war auch eine andere Zeit.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 11. Januar 2015 - 12:43 #

Ich finde ja immer noch, dass dieses OoooOoOo OoOoooo einer der genialsten Einfälle der Spielegeschichte war. Konnte mich damals immer köstlich drüber amüsieren :D

Roland 18 Doppel-Voter - 10859 - 11. Januar 2015 - 14:46 #

Dem schließe ich mich absolut an. Es war schon ein besonderer Moment, wenn man mit seinem Charakter die Straße entlangschritt und plötzlich 3-5 Geister mit ooOOooOoOoOo ooOOoOoOOOo an einem vorbeirannten :D

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15212 - 11. Januar 2015 - 14:51 #

Absolut genialer Einfall!

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 21. Januar 2015 - 22:17 #

Gerade habe ich in WoW ein Buch bekommen, das ich jemandem Bringen soll. Titel: "Studien über das Geistsprechen". Inhalt:

"OoOoOoO OOoOOoo OOOoOoo OOoOooO OOoOOoO OOooooO Oooooo OooOOOO OOoOOOo OOoOOoo OOoOooO OOoOOOo OOooOoO Oooooo OooOOOo OOooooO OOOoooo OOooooO Oooooo OoOoOOo OOooooO OOoOOoo OOoOOoo OOooOoO OOOOooO Oooooo OooOoOO OOoOOOo OOoOooO OOooOOO OOoOooo OOOoOoo OOOooOO Oooooo OOoOOOO OOooOOo Oooooo OooooOO OOoOooo OOooooO OOoOOOO OOOooOO"

Baros 13 Koop-Gamer - P - 1305 - 11. Januar 2015 - 11:35 #

UO habe ich leider verpasst, lag vielleicht an der nicht vorhanden Flat, mein Einstieg in die MMO Welt war DAOC 2002, das ich dann aber 8 Jahre lang gespielt habe und das mit Spaß und Freude. Als 2005 dann WoW erschient, habe ich auch dort mal reingeschnuppert, war ja die große Sache damals. Aber das war bereits da nichts für mich, die Präsentation und co . war in Ordnung, aber das ganze war bereits zum Start derart auf einfach, schnell und nicht viel nachdenken ausgelegt, wie Kartenanzeige, Questmarkierer, Alibi Craftsystem, mini Raidgruppen, Instanzen, da war DAoC für mich die bessere Wahl. Da hätte ich Everquest 2, WoW vorgezogen, das lief nur zu dem Zeitpunkt noch nicht so rund.
ToR war auch für mich so ein Negativbeispiel, als Singlespieler Titel vielleicht ganz nett, als MMO grausam, das ganze Spiel wirkte einfach nur leer für ein MMO, dazu diese furchtbaren Zwischensequenz die ein immer wieder aus der Welt herausreißen, egal ob in einer Quest oder allein beim NPC vollkommen überher, Zwischensequenz in MMOs sind einfach nur nervig.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 11. Januar 2015 - 18:28 #

Die Suchtoolnutzung ist allerdings deine freie Entscheidung, denn dich hindert absolut gar nichts daran dir Gleichgesinnte zu suchen, mit ihnen eine Gilde zu gründen und dann die Dungeons ganz "old school" zu spielen.

Falls du dann nicht lauter Dauerzocker hast, die zu jeder Zeit verfügbar sind und auch noch sämtliche notwendigen Klassen abdecken, darfst du dich dann auch der damals schon so beliebten, mehrstündigen Suche nach einem Tank/Heiler hingeben, um dann mit Glück am Abend wenigstens einen Dungeon abschliessen zu können.

Und auch damals rannten schon mehr als genug Arschlochkinder in WoW rum, bekam man nur weniger/nicht mit, da man sich in der Regel nur innerhalb des Mikrokosmoses seiner Gilde bewegt hat. Sobald man aber mal öfter Random mitgegangen ist, wars auch nicht gross anders wie heute. Die Gruppen per Tool halten sich bei mir jedenfalls genauso wie damals die Waage.

Oder dieses ganze Gegrinde für spezielle Materialien/Items. Tagelang stupide Furbolgs umgekloppt, damit die Gildenverzauberin den notwendigen Ruf für die Mungo(?)-Verzauberung bekommt, danach dann stundenlang Elementare in Silithus für die Zutaten gefarmt.

Genauso wie diese mehrere Stunden dauernden Dungeons, die spätestens nach dem dritten Besuch schon keinen Spass mehr gemacht haben, durch die man sich aber trotzdem noch unzählige Male durchgequält hat, nur damit das gesuchte Item auch dann nicht dropt. Ich weiss gar nicht mehr wie oft ich mich durch die elendig langen UBRS gequält hatte, 30 Mal werden nicht reichen, ohne das auch nur ein einziges Mal die Schurkenbrust gedropt wäre.

Erträglich gemacht haben das im Endeffekt einzig die anderen Mitspieler, mit denen man lustig im TS am quatschen war, während man den immer gleichen Grindcontent wiederholt hat. Als Spiel war das damals im Endeffekt schon nix.

Heute hat man hingegen deutlich mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, wodurch der natürlich immer noch zu Grunde liegende Grindcontent besser verschleiert wird, man das Spiel aber tatsächlich auch als Spiel seiner Gameplayelemente wegen spielen kann und sich nicht irgendwelcher Gruppeninteraktionen bedienen *muss* um überhaupt Spass haben zu können..

Mir macht WoW aktuell jedenfalls Spass, grade weil ich eben auch viel alleine machen kann und das Spiel als Spiel einfach viel besser geworden ist. Interaktion mit anderen habe ich halt bei Gruppenquests, in Dungeons oder einfach bloss wenn ich mit irgendwelchen Leuten im Garnisonschats dusslig quatsche. Wäre WoW hingegen noch das Spiel, das es zu Classic-/BC-Zeiten war, würde ich es heute nicht mal mit der Kneifzange anfasse!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 11. Januar 2015 - 19:12 #

Lasse dir nichts einreden, in jeder Diskussion über MMORPGs kommen die ewig gestrigen mit ihren Jugendverklärungen und wieviel besser damals angeblich alles war. Echte Spartaner halt, die jeden kleinsten Komfort sofort für unnötigen Luxus halten. ^^

Ich bin allerdings schon gespannt, wie das in zehn Jahren aussieht, wenn die dann alten Hasen über die schöne noch fordernde WoW Zeit und den Verfall des echten Spielens und nicht dieser weichgespülten Casualkrams den sogar Omi noch hinkriegt sinnieren ...

In der Hinsicht bin ich wahrscheinlich so eine Art Unikum, jedenfalls wenn ich so in Foren lese. Micht hat bisher jede Weiterentwicklung immer gefreut und ich kann mit den alten "Perlen" z.T. überhaupt nichts mehr anfangen, weil die mir viel zu sperrig sind und mir meine Zeit zu schade mich stundenlang einzuarbeiten, wenn ich heute Spiele habe, die ich einschalte und wo es nach ein paar Minuten schön flutscht.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15212 - 11. Januar 2015 - 19:31 #

*schubs* ...das ist Sparta! ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:47 #

"stundenlang einarbeiten" und "WoW" hat noch nie zusammengepasst, auch in Version 1.0 nicht :p

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 13:44 #

Ach, bis ich mich in Undercity zurechtgefunden habe und auch Handwerk und solche Dinge kapiert hatte verging damals schon eine Weile.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 15:15 #

In UC renne ich heute noch in die falsche Richtung ^^ Aber das hat für mich nichts mit Einarbeiten zu tun. Einarbeiten ist, bis ich weiß, wie das Spiel grundlegend funktioniert und wie ich mich üblicherweise verhalten sollte, um nicht zu scheitern. Und das hat man bei WoW bis lvl 5 drauf. Dass es auch später immer neue Dinge gibt, die man noch nicht kannte (Gebiete, Raids, Fraktionen, Handwerk, spezielle Zauber, Talente, ...), ist doch eher was Positives, finde ich. Ich mag Spiele, die mir auch nach vielen Stunden noch neue Elemente präsentieren, bei denen sich immer neue Interaktionsmöglichkeiten zeigen, mit denen man gar nicht mehr gerechnet hatte.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 22:04 #

Auf jeden Fall!

Ich denke auch, genau das ist das Problem heutiger Spieler bzw. von "Altspielern". Man kennt halt seit zehn Jahren jetzt das Grundkonzept moderner MMORPGs und wird eben nicht mehr überrascht bzw. ist teilweise dann schnell am meckern, wenn etwas anders ist (und nicht völlig überzeugt).

Hohlfrucht 15 Kenner - 2871 - 12. Januar 2015 - 11:44 #

Ich glaube nicht, dass es den ewig Gestrigen MMO Spielern (zu denen ich mich hiermit mal zähle) um den Punkt Komfortfunktionen geht. Ich glaube kein DAoC Spieler hätte ein gut durchdachtes GUI, wie es World of Warcraft seinerzeit bereits bei Erscheinen bot, abgelehnt und gesagt "zuviel Komfort, ich möchte gerne weiterhin meine eigenen Makros schreiben müssen". Komfort wird gerne als Argument genommen, weil es neben der Grafik so ziemlich der einzige Punkt ist wo moderne MMOs glänzen können. Ich hätte mir bei DAoC zum Beispiel eine brauchbare Karte gewünscht. Nicht unbedingt mit "in your Face" Questmarkern wie Sie heute jedes MMO hat, aber sich nur anhand von Koordinaten zurecht zu finden war manchmal sehr mühselig. Natürlich hat man dadurch die Umgebung besser kennen gelernt, aber ich hätte diese Erfahrung sofort gegen eine brauchbare Karte eingetauscht. Und derlei Komfortfunktionen könnte man sicherlich Dutzende auflisten.

Das ist aber nicht der Grund warum z.B. mir heutige MMOs nicht gefallen (von der fehlenden Zeit mal abgesehen). Ich fand es bei DAoC schön das man in Gruppen gelevelt hat. Man hat sich in der Regel einen Spot gesucht wo hochlelevige Mobs oft spawnen und die dann in einer Gruppe immer und immer wieder umgehauen. Dabei hat man gequatscht, gelacht und wenn einer gehen musste hat man in der Regel schnell Ersatz gefunden. Quests gab es auch damals schon, aber die fand ich eher lästig. Das hier schon erwähnte Epic Quest hätte ich nie gemacht, wenn es dafür nicht eine epische Rüstung gegeben hätte. Für mich war Leveln dieses lustige Miteinander in der Gruppe und das gegenseitige auf die Schulter klopfen wenn man wieder ein Level Up hatte und die Freude, wenn man das maximale Level endlich erreicht hatte. Deswegen fand ich die spätere Entwicklung von DAoC auch so ätzend, mit den ganzen Quests für Gegenstände die man unbedingt machen musste um im RvR (PvP) noch mithalten zu können. Der Endgame Content, wie es heute immer heisst, bestand bei DAoC aus Gruppen oder Einzel PvP. Zwischendurch auch mal ein wenig PvE, aber hauptsächlich ging es um den Kampf der Reiche untereinander. Ohne Gruppe oder Gilde kam man nicht weit. Das war zeitraubend und nicht für Jedermann, aber wenn man die Zeit hatte, war es eine tolle Online Erfahrung die das Gruppenspiel massiv gefördert hat.

Mit World of Warcraft kam dann ein MMO für Jedermann. Man brauchte zwar immer noch extrem viel Zeit für alles, aber unheimlich viele Dinge konnte man in WoW alleine machen. Und das lag zum großen Teil daran, dass man den Hauptteil seiner Erfahrungspunkte über das Erfüllen von Quests bekommen hat. Für mich war das damals eine ziemliche Umgewöhnung und wenn ich ehrlich bin, finde ich Quests bis heute langweilig. Statt einfach direkt zum entsprechenden Mob zu gehen und ihn umzuhauen, musste ich zu einem NPC gehen, mir ein Quest abholen, zum Mob laufen, ihn umhauen und wieder zurück zum NPC gehen. Wie umständlich. Und erzählt mir jetzt nichts von der tollen Geschichte. 90% aller Spieler haben die Questtexte doch gar nicht gelesen. War ja auch nicht nötig mit den ganzen Questmarker Addon Dingern. Irgendwer hat hier schon das Wort Fast Food ins Spiel gebracht und genau so würde ich WoW auch charakterisieren. Das Fast Food MMO für Jedermann. Und das ist auch ok so. Leider gibt es heutzutage kaum noch andere Arten von MMOs. Und das ist schade.

Ein MMO spiele ich, wenn ich eine große Onlinewelt mit anderen Spielern zusammen erleben und formen will. Was uns heutzutage als MMO verkauft wird, ist ein Theme Park der sich nicht entscheiden kann ob er nun SinglePlayer oder Koop Spiel ist. Als MMO würde ich Spiele wie SWTOR, Elder Scrolls Online und Konsorten jedenfalls nicht bezeichnen wollen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 13:57 #

Gerade bei WoW gab es doch anfangs überhaupt keine Questmarker oder ähnliches auf der Karte. Das kam es später durch Addons. Ich weiß noch, dass ich selbst 2006 noch manchmal verzweifelt irgendwo rumgesucht habe, weil ich das Questziel einfach nicht finden konnte und die Questbeschreibung eben recht vage war.
Die ersten Addons haben dann Koordinaten auf den Karten hinzugefügt und dann konnte man auf einer Webseite schauen, bei welchen Koordinaten das Questziel zu finden war. Erst danach kamen dann so ab 2007 Addons und andere Spiele, wo man dann die Questziele tatsächlich schon auf der Karte angezeigt bekam.

Was das Solo vs Gruppenspiel angeht. Genau das ist der Punkt wo sich der Geschmack vielleicht unterscheidet. Aber ein Spiel, wo ich nicht alleine losziehen kann ist für mich z.B. untauglich. Denn Gruppenspiel bedeutet, dass alle immer gleich weit sein müssen und entsprechend auch immer zur gleichen Zeit online sein müssen. Ich spiele gerne in der (festen) Gruppe, auf Random-Groups habe ich aber z.B. überhaupt keine Lust. Nun bin ich unregelmäßig online, meine Gildenkollegen sind also in der Regel völlig woanders. Am liebsten ist mir sowieso zu zweit einfach die Welt zu erkunden.

Was das Lesen von Quests und Storys angeht. Nun, ich mache das, denn ich will in die Welt eintauchen. Klar, wer nur durchrusht weil er den Endcontent und Raiden will, den nervt das Questen vielleicht. Für mich hingegen sind diese Raids langweilig. Ich möchte die Welt erkunden, die letzten Winkel erforschen und vielleicht etwas entdecken. Im Idealfall halt zu zweit aber eben auch alleine, wenn es gerade nicht anders geht. Für mich ist tatsächlich der Weg das Ziel. An Raids habe ich hingegen so gut wie nie teilgenommen, höchstens mal um eine Instanz von Innen zu sehen. Und auch PvP ist für mich nur mal was für zwischendurch, um mal was anderes zu probieren.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 15:09 #

"Erst danach kamen dann so ab 2007 Addons und andere Spiele, wo man dann die Questziele tatsächlich schon auf der Karte angezeigt bekam."
Leider! Furchtbare Entwicklung :(

"Aber ein Spiel, wo ich nicht alleine losziehen kann ist für mich z.B. untauglich."
Solche Spiele sind ja auch schon seit Ewigkeiten überholt, es gibt immer auch vieles, was du allein tun kannst.

"Denn Gruppenspiel bedeutet, dass alle immer gleich weit sein müssen und entsprechend auch immer zur gleichen Zeit online sein müssen."
Wieso sollte es das bedeuten? Und zwischen "Random-Gruppe" und "feste Gruppe" gibt es ja noch einen ziemlich großen Spielraum. Du kannst doch genausogut immer mal mit wechselnden Gilden-Kumpanen oder anderen Leuten losziehen, die du unterwegs kennengelernt hast. Dass immer alle gleich weit sein müssen, ist auch nicht nötig. Entweder gibt es Gebiete, in denen sehr unterschiedlich fortgeschrittene Spieler unterwegs sein wollen, die Leute haben mehrere Charaktere, sodass sich immer wieder mal die Chance bietet oder das Spiel bietet selbst eine Lösung, wie das Problem jederzeit umgangen werden kann (GW2).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 22:12 #

Was Gilden angeht ist halt das Problem, wenn ich nicht oft Spiele und die schon irgendwo völlig weiter sind, dann möchte ich die auch nicht ständig nerven "könnt ihr mir mal hier und da helfen". Von daher bin ich in vielen Spielen auch schon gar nicht mehr in einer Gilde.

Es geschieht ja auch, je nach Spiel / Fraktion / Server mehr oder minder häufig, dass ich irgendwo beim Questen mal jemanden kennenlerne, wir uns ein wenig unterhalten und dann eine Weile zusammen was machen. Ist allerdings zugegeben seltener geworden als früher.

Guild Wars 2 ist entsprechend übrigens auch mein Dauerfavorit.

Hohlfrucht 15 Kenner - 2871 - 12. Januar 2015 - 15:03 #

Ich glaube da trügt dich deine Erinnerung etwas. Die Quest Marker Addons gab es schon recht früh. Nicht bei Release, aber ein paar Monate später. Ich kann mich auch noch an Quests erinnern, bei denen ich wild rumsuchen musste, aber in der Regel waren die Quests in WoW so straight forward designed, dass man nicht lange suchen musste. Und die Fortschrittsanzeige am Bildschirmrand hat einen ja auch immer auf dem Laufenden gehalten. Wenn ich im Dschungel so ein Äffchen umgehauen habe und die Anzeige danach 1/10 angezeigt hat, wusste ich dass ich am richtigen Ort bin. Das sind Komfortfunktionen die einem DAoC völlig gefehlt haben. Und das war natürlich Mist. Aber selbst mit den heutigen Komfortfunktionen finde ich Quests einfach öde und doof.

Deine Punkte bezüglich Gruppenspiel würde ich alle so unterschreiben. Ein MMO wie DAoC könnte ich heute auch nicht mehr spielen. Dafür fehlt mir und meinen Freunden die Zeit. Selbst Koop Spiele kriegen wir zeitlich selten geregelt. Da müssen dann eben Spiele wie League of Legends herhalten, wo man zwischendurch mal schnell ein Spiel machen kann, wenn gerade ein paar Leute online sind.
Trotzdem würde ich von einem MMO erwarten, dass es mir eine Gruppenspiel Erfahrung bietet. Ich habe sowohl SWTOR als auch ESO ausprobiert und das sind einfach keine MMOs, wie ich Sie verstehen würde. Bei SWTOR konnte man zumindest noch im Koop zusammen leveln und das war nett. Aber der MMO Aspekt war doch recht dürftig. ESO hat einem sogar aktiv Steine in den Weg gelegt, wenn man versucht hat im Koop zu leveln. Ein Single Player MMO ist in meinen Augen eine Perversion des Genres. Weder Fisch noch Fleisch und das schlechteste aus beiden Welten.

Bei Stories, Quests und Endgame Content sind wir vermutlich schon beim Kern der Sache angelangt. Du magst offenbar Theme Park MMOs. Ich hasse Theme Park MMOs. Wenn ich eine gute Story erleben möchte, dann spiele ich ein Single Player Spiel. Bei einem Multiplayer Spiel steht für mich das Gameplay im Vordergrund. Deswegen hat es mir auch Spaß gemacht mit Freunden zusammen in DAoC immer wieder die gleichen Mobs zu grinden. Und das völlig ohne Quest oder Story. Wir haben uns unseren eigenen Inhalt geschaffen. Und später im PvP von DAoC standen Gruppenspiel und Reichskampf samt Meta Ebene im Vordergrund.

Ich will kein MMO wie World of Warcraft das mich in ein Korsett zwängt. Allein am Beispiel PvP lässt sich schon gut ausführen was ich damit meine. In WoW gab es zwar anfangs (langweiliges) Open World PvP, aber das hatte sich schnell erledigt, nachdem die Battlegrounds rein gepatched wurden. Und das sind in meinen Augen einfach nur Sandkästen. In einem Fantasy MMO möchte ich kein Capture the Flag oder Domination spielen. Da möchte ich Burgen belagern und mit meinem Bogenschützen von den Zinnen auf den anrückenden Feind schiessen. All das hatte ich mir von WoW damals erhofft. Bekommen habe ich PvP Sandkästen mit Anmelde Funktion und maximaler Spielerzahl. Wie öde.

Raiden war auch nie mein Fall. Ich habe die meisten Raids zu meiner WoW Zeit ein paar mal besucht und dann hat es mich gelangweilt. Als man dann mit dem ersten Addon immer ausgeklügeltere Bosskämpfe ins Spiel gebracht hat, hat mich das ehrlich gesagt noch mehr gelangweilt. Das war wie ein Fantasy Jump 'n Run. Jetzt nach links ausweichen, jetzt hier was anklicken, nach vorne laufen, schnell von den anderen weg laufen und nebenbei ein bisschen auf den Boss kloppen, je nachdem in welcher Phase er sich befindet. Das ist einfach nicht meine Vorstellung von einem Fantasy MMO. Das war mehr ein Minispiel in einem Spiel. Ein World of Warcraft mit DAoC Reichskämpfen hätte ich gerne gesehen. Stattdessen stand man in der gemeinsamen Hauptstadt nebeneinander und hat sich Grimassen geschnitten. Thema Park eben. Nein danke.

Ich bleibe dabei. MMOs sollten gruppenlastige Online Erfahrungen sein, in denen man eine Welt erforschen und verändern kann. Nicht diese Sammlung von Minispielen die wir heutzutage haben. Für Stories und Quests gibt es Single Player Spiele. Und wer keine Zeit für MMOs hat (so wie ich derzeit auch), der ist bei MMOs eben einfach falsch. Es ist ein Nischengenre und was passiert wenn man versucht ein Nischengenre für die Masse aufzubereiten, sieht man ja an World of Warcraft. Fast Food.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 15:14 #

"Stattdessen stand man in der gemeinsamen Hauptstadt nebeneinander und hat sich Grimassen geschnitten. Thema Park eben."
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? oO

Maik 20 Gold-Gamer - - 21787 - 12. Januar 2015 - 18:59 #

Komm in meine Arme, Seelenbruder. :) Wenn wir uns mal treffen würden, dann ist wohl nur DAoC das Thema. Ich teile deine geschriebene Meinung vollumfänglich. Jetzt brauche ich das nicht mehr zu schreiben.

Hohlfrucht 15 Kenner - 2871 - 12. Januar 2015 - 22:25 #

Aber nur wenn du nicht bei den Dosen gespielt hast. Sonst gibt das Mord und Totschlag :>

Maik 20 Gold-Gamer - - 21787 - 13. Januar 2015 - 13:31 #

Ich sach nur: Hib! Hib! Hurra! :) Mit Midgard angefangen, aber nach Auflösung der Gilde innerhalb von 3 Monaten zu Hib gewechselt (über 2 Jahre) und am Ende der DAoC-Zeit noch einen Ordi hochgezogen (diese Dose hatte kein Blech, sondern Leder^^). So habe ich zumindest mal überall die Welt gesehen.

Interessant ist, wie ich zu DAoC gekommen bin: Ich war in einem guten Mechwarrior4-Clan, bevor DAoC rauskam. Wir hatten schon 3 Jahre zusammen gezockt, bevor dann fast alle zu DAoC geschwenkt sind. Nur ich wollte nicht. Denn Abogebühren zu zahlen, konnte ich mir damals nicht vorstellen. Dann haben sie mir einfach zum Geburtstag DAoC + 3 Monate Spielzeit geschenkt. War schon witzig. Und fast alle haben schon lange vor mir aufgehört. Danke Boomer, POWman und dem Rest der CDH für die schöne Zeit. :) (Kann ja sein, dass sich einer hierher verirrt^^)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 12. Januar 2015 - 22:18 #

Ich kann das voll nachvollziehen. Was ich eben anders sehe ist der Story / Weltinhalt. Ich brauche sozusagen einen Grund, warum ich in einem Spiel etwas machen soll.

Gerne hänge ich dann mit festen Freunden / Gilde oder eben als Duo da rum und erlebe diese Abenteuer gemeinsam. Aber nur einfach Grinden wäre mir da zu öde. Ich mag dieses "Lass uns mal dahinter schauen, da könnte noch was interessantes sein".

Und ja, ich spiele MMORPGs auch gerne als Solo-RPG. Es ist eben eine andere Art von Erfahrung als ein reines Offlinespiel, wenn man nicht alleine dort ist sondern halt zufällig andere Spieler beobachten, mit ihnen mal plaudern oder gar zusammen zocken kann.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 11. Januar 2015 - 19:56 #

Wenn man nicht raidet, ist man mit WoD ziemlich schnell durch. Wenn Blizzard das Spiel so "erfolgsorientiert" (für den Spieler) gestaltet, dann müssten sie jeden Monat neuen Content nachliefern.

Mal nur vom PvE-Standpunkt: Eine Woche von 90 auf 100 gelevelt, dann einmal alle "normalen" Dungeons gemacht und ich war fertig für heroische Instanz. Davon jede zwei Mal gemacht und ich war komplett mit Itemlevel 630 ausgerüstet. Beides auch insgesamt eine Woche. Da die Dungeons sonst keinerlei Anreize bieten, kann man den Challenge-Mode angehen, aber dafür braucht man passende Gruppen. Weil ich nicht raide und den Challenge-Mode auch nicht attraktiv finde (hetze so schnell wie möglich durchs Dungeon) war der Zweig eigentlich erledigt.

Was bleibt denn dann noch? Ruf farmen ist wirklich stumpfes grinden. Sprich einfach nur Mobs kloppen. Aber auch da gibt es keinen Anreiz, da alle Ruffraktionen quasi gleich sind.

Die Garnison erledigt man nebenher und wird später auch eher zur lästigen Routine; Ressourcen hab ich irgendwann nicht mehr abgebaut, da ich keine mehr brauchte. Die Berufe sind alle gleich geworden und extrem simplifiziert. Seine Leute losschicken ist das einzig nette und die bringen tatsächlich etwas. Aber nur dafür ins Spiel einloggen?

Gut, ab und zu poppen Questreihen auf, die man dann in 30 Minuten erledigt hat und sich fragt: Was war jetzt das?

Stimmt, wie früher will ich es auch nicht mehr haben, das Gruppentool ist auch sinnvoll. Aber bitte mit Anreizen. 50 Garnisonsressourcen braucht man irgendwann nicht mehr.

Dann lieber halbwegs geschickt verpacktes Grinden, wie in FF14. Da ist man nicht direkt top ausgerüstet. Es gibt eine ewig lange Questreihe für seine Waffe. Sicherlich, die ist zum Teil extrem und könnte etwas verkürzt werden. Trotzdem ist man damit eher einen Monat oder länger beschäftigt. Es gibt eine super Questreihe abseits der Hauptquest.
Warum wurden in WoD die Dailyquests für Fraktionen abgeschafft? Warum wurden Szenarios abgeschafft? Was soll man mit der einen Dailyquest aus der Garnison anfangen? Die ist total öde.

Ich will einfach etwas zu tun haben und vor allem Auswahlmöglichkeit haben, auch in der Art, wie ich an etwas komme.

Und ein kurzer Schwenk zum PvP: Warum gibt es kein ordentliches Open-PvP? Wo sind die Städteraids? Einfach einen eigene Währung und Anreize setzen und es würde wieder auf den Servern krachen. Aber nein, stattdessen ist selbst auf PvP-Servern meistens Ruhe eingekehrt.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 11. Januar 2015 - 22:12 #

Wenn nur Itemlevel XY das Ziel ist, dann ist man wohl tatsächlich ziemlich schnell fertig.

Items sind für mich allerdings nur in sofern interessant, das sie mir ermöglichen müssen genau die Dinge zu tun, auf die ich grade Lust habe. Aktuell erfülle ich auf Level 100 bspw. nicht mal das Itemlevel für die normalen Level 100 Dungeons (glaub 2 Punkte fehlen). Klar könnte ich das erreichen indem ich mir fix ein episches Rüstungteil schmiede, die Dungeons interessieren mich aktuell aber einfach gar nicht.

Ich spiele momentan lieber die ganzen Quests in den Gebieten (grade mal Frostfeuergrat und Spitzen von Arak fertig und Gorgrond + Talador bisschen angefangen, in Nagrand war ich noch gar nicht), habe mich jüngst am Dunkelmondjahrmarkt erfreut, mache den ganzen alten Raidcontent, um Pets, Mounts und Items zum transmoggen zu sammeln bzw. um die Spielinhalte überhaupt mal zu sehen. Schlachtzugerfolge für die Mounts und zwar ohne im Netz nachzuschauen wies funktioniert. Mit der Garnison bin ich auch noch lange nicht fertig, fehlen noch diverse Gebäude und die Anhänger wollen auch alle episch werden. Ab und an level ich dann meine Pets, damit die auch irgendwann mal Level 25 erreichen. Unzählige Schätze und rare Mobs in den Gebieten wollen auch noch gefunden werden. Für Nat Pagle brauch ich auch noch jede Menge Oschis. Und dann habe ich auch noch unzählige Twinks, die ich zwischendurch auch noch spiele, wenn ich denn grade drauf Bock habe.

Aktuell mangelts mir jedenfalls nicht an Beschäftigung, ganz ohne raiden, auf das ich sowieso keinen Bock hätte. Und wenns mich irgendwann langweilt, dann wird das Abo gekündigt und ich schaue beim nächsten Addon wieder rein, wenn mir denn danach ist.

Kurz zu FF14: hatte ich, nachdem diverse Leute sich so begeistert von zeigten, letztens mal in der Trial angespielt. Ist mir einfach ein zu krasser Asiagrinder, bei dem eine "Töte 50 XY"-Quest die nächste jagdt. Ist nicht meins.

Jadiger 16 Übertalent - 5268 - 11. Januar 2015 - 23:03 #

Du meinst also WoW hat zuwenig Content und wo sind die Städte Raids ernsthaft?
Wenn du einen willst mache einen auf als Beispiel das ist ein MMO soetwas macht man da normalerweise wartet doch nicht immer darauf das wer anderes das macht. Oder Sammle Pokemons und Item Level 630 ist alles andere als komplett Ausgerüstet damit kommst nicht mal in den LFR Mode der Raids. Wow bietet sehr viel für Spieler die Progress machen wollen das ist auch der Grund warum WOW seit 10 Jahren ein Abo hat, weil kein anderes MMO auch nur im Ansatz so einen Wettkampf bietet.
Aber bitte was willst du den von einem MMO wenn dich das alles langweilt wieso spielst dann nicht Archage? Das läuft aber auch auf PVP heraus, weil die besten Handelsruten nun mal umkämpft sind. Da hast dann dein Open PvP ordentlich ist open PVP aber nie entweder man ist überlegen oder man ist total unterlegen. Ordentlich wäre Warsong oder Arena ein Städteraid in Wow ist ein einziges Random weg focusen das machst solange bis der ganze Server über deinen Raid herfehlt.
In WoW findet man soviel zutun oder sich vielleicht mal auf neue Sachen einlässt, wie Raids oder Arena, Gruppen PvP, Kämpfergilde usw.
In WoW wird der Raid Content über die Monate erweitert ca. alle 3 Monate kommt was dazu, dann kämpfen Progress Gilden um die Platzierungen in den Hardmodes, das ist der mit Abstand stärkste Teil an WoW sowie Arena. Es ist ein unglaubliches Gefühl wenn man nach unzähligen Versuchen einen Hardmode only Bosse gelegt hat. Auch normale Gilden schaffen das irgend wann weil die Bosse mit der Zeit generft werden und dieses Spielgefühl bietet leider kein anderes MMO man sollte es zumindest mal ausprobieren.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 11. Januar 2015 - 23:32 #

1. Ich würde mir Anreize zum Open-PvP wünschen. Von sich aus macht das doch sonst keiner. Und der Erfolg für alle Stadtbosse reicht nicht (mehr) aus.

2. Highmaul LFR benötigt ein iLvl von 615, der nächste LfR-Raid ein iLvL 635. Das sehe ich aber eh hauptsächlich wie Lorion, das iLvL ist nur dazu da, den Content freizuschalten. 640 wäre aktuell mit LFR das Höchste, was ich bekommen könnte, wenn ich nicht richtig raide oder Challenge Modes mache. Ausnahmen sind natürlich die Items der Garnisonsmissionen

3. Ich spiel nichtmal großartig PvP, da es mir alleine keinen Spaß bringt. Wenn, dann mache ich es mit einem Kumpel. Die Anmerkung war deswegen auch kürzer. Open-PvP würde mich reizen, wenn es entsprechende Belohnungen gibt. Denn: Dann würden das auch andere machen. Sonst läuft es darauf hinaus: Ich hau einen um, kommen 30 von denen an und wollen mich vermöbeln. Und von meiner Fraktion wird kaum einer helfen, weil es eben nichts bringt.

4. PvE-Inhalte: Raids, Kampfgilde, Challenge Modes (wobei diese eigentlich nur die Überbrückung für die Raids waren). Wie gesagt, wo sind Szenarien? Wo sind gute Questreihen für Level 100? Warum nicht mehr mit den Garnisonsbegleitern machen? Alles, wirklich alles im PvE läuft in WoD auf Raids hinaus. Das ist öde. Es werden nicht genug Anreize für Alternativen gesetzt (z.B. bessere Belohnungen für Heroische Instanzen).

Ist ja schön, dass dir Raiden noch Spaß bringt, ich fand das auch immer super. Hab nur weder Lust noch Zeit regelmäßig zu festgelegten Zeiten zu spielen. Und deswegen fällt richtiges Raiden für mich eben flach.

Das Problem ist doch: In Mists of Pandaria hatte ich mehr zu tun. Die Dailyquests für Ruffraktionen, da diese interessante Sachen angeboten haben. Vor alle, hatten sie auch unterschiedliche Sachen im Angebot. Die Jadeschlangen als neues Reittier mit extra Reitskill. Die Farm bzw. den Ruf dort verbessern. Szenarios waren ebenfalls ganz nett. Warum gibt es keine Dailyquests denn mehr? ich find es überhaupt nicht spannend, stumpf Mobs abzugrasen, damit ich Ruf bekomme. Und die Goldpreise sind auch nicht von schlechten Eltern. Aber dafür kann man ja bald für Echtwährung sich das Gold kaufen....

Die heroischen Instanzen haben in MoP bessere Belohnungen gegeben (Ruf und Justice-Points/Valor-Points). Warum gibt es denn keine Apexis-Kristalle für den Randombutton? Gut, Gold kann man gebrauchen aber wie gesagt, die 50 Ressourcen sind Wumpe.

Nein, ich hatte nie was gegen die "Casualisierung" von WoW, ich fand es gut, wenn ich vieles auch alleine machen konnte. Nur jetzt ist einfach nicht mehr viel zu tun oder es fehlen Anreize.

Aber ist ok, ich mach es einfach so, wie Lorion schreibt: Einfach Abo kündigen und gut ist. 2014 hatte ich schon die längste Pause (Zeit in der kein Abo bestand) jemals in WoW gemacht, ich glaube 2015 übertrifft dies noch.

jqy01 15 Kenner - 3281 - 11. Januar 2015 - 23:16 #

Sicherlich könnte ich, wenn ich denn noch spielen wollte, auch so die Leute suchen, allerdings wäre dann die Auswahl relativ klein, da die meisten eben doch das dumme Tool nutzen, um dann ganz so anonym wie das Tool weiterzuspielen, es sind eben auch nicht mehr viele der alten Spieler da. Es war natürlich manchmal nervig, wenn eine bestimmte Klasse gefehlt hat, aber andererseits ist man auch so mit den Leuten ins Gespräch gekommen, hat sie kennengelernt und sich unterhalten. Das wiederum hat sich dann auch in den achso schrecklichen Instanzen gezeigt: Man ist nicht nach dem ersten Wipe gleich abgehauen, man hat sich abgesprochen, ja selbst einfache Instanzen haben das sogar nötig gemacht, im Gegensatz zu später, wo man mehr oder weniger brainafk durch die Instanzen gehopselt ist.

Und dann bist du vielleicht 30 Mal durch UBRS gezogen, aber du hattest ein Ziel und hattest so auch immer wieder neue Leute kennengelernt. Voraussetzung ist natürlich, dass man das will und das man nicht alles alleine machen möchte.Und so ewig lange war das nun auch nicht. Natürlich im Vergleich zu den stromlinienförmigen neuen Instanzen war es ewig lang, aber dafür originell designt. Wo gibt es denn in den späteren Addons noch was so cooles wie die Baron-Runs? Wo gibt es in den späteren Addons nochmal so eine schöne Questreihe wie die T0,5-Quest? Erst später wurden die ganzen Quests monoton und die nervige Ruffarmerei ging bei den gefühlten 3000 Fraktion erst los. Ich frage mal so: Was bringt ein MMO, wenn einem alles mehr oder weniger sofort vor die Füße fällt? Richtig man plärrt rum, weil kein Content da ist. Leider hat man mit jedem Addon mehr dieser "Mir ist das alles zu schwer, ich will alles sofort und vor allem alleine machen"-Fraktion nachgegeben.

Rausgekommen ist dann ein mäßiges Singleplayerspiel mit MMO-Möglichkeit, das sogar noch monatlich Geld kostet. Was fehlt ist eben die Interaktion mit anderen, die für dich das Grinden erträglich gemacht hat, für mich dagegen beim Grinden im Vordergrund stand.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 12. Januar 2015 - 1:10 #

Ja, ein tolles Ziel, das dank zufälliger Beute nie erreicht wurde, trotz massivem Zeiteinsatz und schlussendlich auch dazu beitrug mir den Spielspass zu rauben.

Und ~2 Stunden für eine Instanz wie UBRS waren schon ordentlich lange, im besonderen wenn man eben nur noch genau dieses eine Teil brauchte und so unglaublich viele Stunden seiner Freizeit effektiv für nichts verschwendet hat, letztendlich sogar noch Minus der Reparaturkosten und eingesetzten Tränke wegen gemacht hat. Und in Molten Core gings dann genauso weiter, nur das der Zeiteinsatz sich mind. verdreifachte und zusätzlich noch stundenlanges Gefarme im Vorfeld für Tränke & Co. dazu kam.

Bin ich nicht traurig drum, das sie diesen Scheiss grösstenteils rausgepatcht haben bzw. es Alternativen gibt sich vergleichbar auszurüsten, zumal sich ja auch zeigt das MMO-Spieler im allgemeinen solche Spielinhalte ganz offensichtlich nicht mehr haben wollen, denn ansonsten würde ein Spiel wie Wildstar, das genau für diese Hardcorezielgruppe designt wurde, nicht so kläglich vor sich hindümpeln.

Und die Interaktion mit anderen kann man nach wie vor haben, schon alleine der neuen Funktion des Gruppentools wegen, bei dem man benutzerdefinierte Gruppensuchen erstellen und so Leute für alles mögliche finden kann. Man muss sich halt aktiv drum bemühen und nicht einfach nur rummosern wie furchtbar doch alles sei und wie vermeintlich besser damals alles war, als man sich für jeden Rotz noch den Popo blutig grinden musste. ;)

jqy01 15 Kenner - 3281 - 12. Januar 2015 - 2:37 #

Aber mal blöd gefragt, was macht man im Endbereich denn noch großartig anders als Items farmen, in der Hoffnung und in der Gewissheit, dass der Kram irgendwann mal dropt. Das war doch der Punkt, der dich ans Spiel gefesselt hat: für Items Instanzen besuchen und/oder zu raiden. Dieses Glückspiel ist, so bekloppt es auch sein mag, ein Teil von MMOs

Oder anders gefragt: Wie nutzt man Freizeit im MMO? Es ist doch gerade wichtig, dass man mit solchen Aufgaben, wie Mats farmen zugedonnert wird. Und es ist nur gerecht, dass diejenigen die auch dementsprechend Zeit und Arbeit investieren in hohen Instanzen oder Raids bestehen können. Ich hab z.B. zu meiner aktiven Zeit nicht oft an Raids meiner Gilde teilgenommen, weil ich einfach nicht so viel Zeit ins Spiel investieren wollte. Mir war allerdings auch klar, dass ich so nie richtig den Endcontent oder die Endausrüstung sehen werde und ich fand das System absolut gerecht. Allerdings kann ich mich bei das super Gefühl erinnern, wenn sich die Farmerei und das Durchkämpfen durch die Instanz in Form von Items ausgezahlt hat.Es mag wohl ein richtiger Schritt gewesen sein die Raidgrößen zu reduzieren keine Frage, gleichzeitig wurden damit aber auch im Laufe der Zeit die Schwierigkeit für die einzelnen Raids massiv runtergreschraubt. Und das ist ebenfalls für mich ein großer Motivationspunkt gewesen, eine schwierige Herausforderung schaffen.

Vielen war das allerdings zu viel Aufwand, aber gleichzeitig, wollte man schon ohne großen Aufwand diese Items haben. Anstatt dass man bei WoW weiter diesen Kurs verfolgt hätte, hat man die Instanzen immer einfacher und einfacher gemacht, anstatt z.B. alternativ Questreihen wie die bereits erwähnte T0,5-Quest zu entwickeln und den vielen Unzufriedenen anzubieten. Das war zwar auch ein Riesenaufwand, aber den konnte man dosieren und nebenbei war die Questreihe sehr gut gemacht.

Mit dieser Entwicklung hätte ich leben können, aber nicht mit der Entfremdung der Spieler untereinander. Es fing schleichend, im Prinzip schon langsam in BC an. Es musste alles schnell gehen, möglichst schnell auf 70, möglichst schnell durch die Inis. Irgendwann wurde dann auch das "Hi" und auch sonstige Gespräche weggelassen und das Suchtool, im Prinzip ja tatsächlich nichts schlechtes, verstärkte diesen Trend noch.

Mag auch gut sein, dass ich und nicht meine Mitspieler sich in der Zeit verändert haben, jedenfalls hab ich so mehr und mehr den Spaß am Spiel und MMOs im Allgemeinen verloren und bisher, abgesehen von den von Blizzard hin und wieder spendierten freien Tagen, nicht mehr gespielt. Apropos: Was mach ich während der freien Spielzeit? Ich versuche verzweifelt mein Baronmount zu farmen hinter dem ich seit Jahren her bin und zu dem ich mit Sicherheit schon über hundert Runs gemacht habe. Und es macht mir immer noch mehr Spaß als mir z.B. die neuen Gebiete anzuschauen.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 12. Januar 2015 - 4:10 #

Ans Spiel gefesselt hatten mich damals die Leute, mit denen ich zusammenspielte. Das verbessern des Charakters ist natürlich der Hauptbestandteil von MMOs und wenn man eine konstante Entwicklung hat, dann ist das auch gleichbleibend spassig. Aber exakt diese Entwicklung blieb dann aus bzw. wurde so massiv gestreckt, das die Sekunde des Erfolgsgefühls und der minimale Entwicklungsfortschritt des Charakters in keinem Verhältnis mehr zu den unzähligen Stunden steht, die man im Vorfeld mit einfach nur beschissen langweiligen Tätigkeiten verbracht hat.

Beim epischen Mount hat das Verhältnis damals bspw. gestimmt. War ein unglaubliches gefarme um das Gold zusammen zu bekommen, dadurch hatte man dann aber auch einen permanenten Vorteil, der nicht an Wert verlor.

Bei den Items sieht das ab einem gewissen Punkt dann eben anders aus, da farmt man tage- und wochenlang und wiederholt permanent den gleichen Spielinhalt, nur um am Ende dann 3 Schadenspunkte mehr am Mob zu machen. Steht für mich in keinem Verhältnis, vor allem weil der Weg dorthin spätestens ab der Hälfte auch keinen Spass mehr macht.

Das die Spielerschaft heutiger MMOs vom "Spirit" her nicht mehr die ist, die sie zu den "Pionierzeiten" des Genres war ist klar, allerdings gabs die Entwicklung zum immer "effizienteren spielen" in WoW auch schon zu Vanillazeiten. Grade als Schurke wurde man da in Randomgruppen oft nicht mitgenommen, weil der Magier genauso viel Schaden machte, aber den besseren CC hatte. Aber wie gesagt, wenn man will, dann kann man auch heute noch Leute finden die vom Spielstil zu einem passen.

Und son Bossrun in ner Lowlevelinstanz ist ja nun nicht damit zu vergleichen, sich 2 Stunden lang mit CC & Co. durch eine Instanz auf gleichem Level zu kämpfen und am Ende dann mit nichts ausser Reparaturkosten dazustehen. ^^

Solche Bossruns mache ich auch, auch in Raidinstanzen, in denen es dann auch mal ne Stunde dauert bis der Endboss liegt, aber selbst wenn er sein Mount dann wie immer nicht dropt, hat man wenigstens die Beute der ganzen Bosse in der Tasche, die man für ein ordentliches Sümmchen an den NPC verkaufen kann. Sich die ganze Aktion also auf jeden Fall lohnt.

Triton 16 Übertalent - P - 5639 - 12. Januar 2015 - 13:19 #

"Ans Spiel gefesselt hatten mich damals die Leute, mit denen ich zusammenspielte." Daher spiele ich seit Jahren eigentlich nur noch Onlinespiele. Denn das spielen mit und / oder gegen andere Menschen ist das was ein Onlinespiel doch erst interessant macht.

Daher sollte ein MMO den Spielern viele Möglichkeiten liefern, daher stehe ich auf Sandbox-MMOs. Dort kann jeder sein Weg gehen aber dennoch mit einer Gemeinschaft zusammenspielen. Daher fiebere ich so Star Citizen hinterher, da kann man Handeln, Erkunden, Kämpfen etc.

Viele MMOs bieten meist nur vorgefertigte Wege, selbst derjenige der nur Craften will muss Kämpfen um sein Char zu leveln. Für mich die totale Einschränkung, ich möchte alle Aspekte eines Spieles erleben. Level sind für mich eh Überflüssig, ein gutes MMO sollte die Spieler durch die Menschen und seiner Freiheit fesseln.

Gute MMOs zeichnen sich aus wenn der Weg zum Ziel das Ziel ist und nicht das Ziel selbst. Daher verstehe ich auch nicht das so viele meinen erster beim Highlevel, wenn vorhanden, sein zu müssen.

Ein gutes Beispiel ist SW:TOR, auch wenn es für mich kein MMORPG ist sondern eher ein Gruppen-RPG, aber der Weg zum Ziel war für mich der reine Spaß und ich war enttäuscht als ich am Ende war. Zum Glück gibt es genug Chars mir ihrer Story.

Aktuell spiele ich gerade Elite: Dangerous und da habe ich meine Freiheit. Ich bin eher Händler oder Forscher, dennoch möchte ich auch mal Kämpfen. Nun habe ich mein Handelsschiff abgestellt und mir mit den Credits durch den Handel ein Kampfschiff angeschafft.

Jetzt kann ich Kämpfen wo alle anderen auch Kämpfen, ohne mir zwangsweise einen Level zu erarbeiten. Diese Freiheit brauch ein gutes MMO und von Star Citizen erwarte ich noch mehr Freiheit. Mal ein Abend im Multicrew Schiff mit anderen Spielern unterwegs und hin und wieder ein Geschütz übernehmen. Selbst wenn mal dabei nichts verdient, was soll's...

p.s.: Ein Western oder Mittelalter Sandbox-MMO wäre doch mal was schönes.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:51 #

"Die Suchtoolnutzung ist allerdings deine freie Entscheidung, denn dich hindert absolut gar nichts daran dir Gleichgesinnte zu suchen, mit ihnen eine Gilde zu gründen und dann die Dungeons ganz "old school" zu spielen."
Das ist immer das beste Argument in MMO-Diskussionen. Nein, so funktioniert das eben in vielen Fällen nicht, weil ein MMO immer noch ein Zusammenspielen in einer Welt bedeutet. Was hat man davon, wenn man sich da zusammen mit vielleicht vier anderen ein eigenes Paralleluniversum schafft, bei dem sonst keiner mitmachen will? Das hat dann mit MMO immer noch nichts zu tun.

"Und auch damals rannten schon mehr als genug Arschlochkinder in WoW rum"
Es geht gar nicht unbedingt darum, Arschloch zu sein oder nicht, sondern darum, miteinander zu reden. In heutigen MMOs ist Kommunikation in der Regel ein Nachteil: Kostet Zeit und bringt nichts. Das ist für das Prinzip "Kommunikation" tödlich, da die leicht beeinflussbaren Spieler bereitwillig alles tun, was im Spielkontext den maximalen "Erfolg" bedeutet. Und wenn ich mit anderen nicht kommuniziere, brauche ich kein MMO.
Klar, nebenbei kann ich trotzdem immer mit meinen Lieblungskumpels im TS hängen und über Gott und die Welt philosophieren, aber dafür brauche ich kein Spiel.

"Oder dieses ganze Gegrinde für spezielle Materialien/Items."
Und damals wie heute gilt: Wer sich darauf einlässt, ist selbst Schuld^^

"Genauso wie diese mehrere Stunden dauernden Dungeons, die spätestens nach dem dritten Besuch schon keinen Spass mehr gemacht haben"
Hier gilt das gleiche wie oben. Mir macht gerade das sehr viel Spaß und genau dafür spiele ich MMOs, weil diese Dungeons (im Idealfall) jedes Mal eine neue (spielerbedingt andere) Herausforderung sind. Was soll ich mit einem 30-Minuten-Instanz-Fastfood? Spaß macht das auch nicht mehr, man bekommt nur sein Belohnungszentrum besser stimuliert ...
Gerade gestern war ich 5 Stunden in BRD unterwegs. Du fändest es vermutlich furchtbar, ich fand's super. Für genau solche Erfahrungen spiele ich ein MMO, alles andere kriege ich auch bei Dragon Age.

"Wäre WoW hingegen noch das Spiel, das es zu Classic-/BC-Zeiten war, würde ich es heute nicht mal mit der Kneifzange anfasse!"
Das wäre bei deiner Einstellung auch die einzig richtige Konsequenz. Mit MMO hat das heutige WoW trotzdem nicht mehr viel zu tun :p

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 12. Januar 2015 - 16:38 #

Das "Massively" in MMO(RPG) war meiner Meinung nach schon immer völlig überbewertet, denn effektiv sind 99% der Leute auf dem Server für einen doch grösstenteils irrelevant, da man mit ihnen eh nie aktiv was zu tun hat. Wirklich relevant waren für mich schon immer nur die 20-30 Leute mit denen ich zusammen in einer Gilde war und mit denen ich entsprechend den Grossteil meiner Spielzeit gemeinsam verbrachte. Und das ist auch heute noch genauso möglich.

Selbst die angeblich nicht mehr vorhandene Kommunikation mit anderen kann man haben, wenn man einfach mal selbst aktiv wird. Aber nein, da hocken die Leute dann lieber alleine in ihren Garnisonen und plärren im allgemeinen Chat stundenlang rum wieviel besser doch früher alles war, als man noch zusammen gespielt hat, anstatt sich einfach mal fix gegenseitig in eine Gruppe einzuladen und zu schauen was man in der Gruppenkonstellation so machen kann...

Oder man fragt, so wie ich, während eines kurzen Zweckbündnisses für eine Gruppenquest, einfach mal nach ob die anderen nicht noch Lust haben ein paar der Level 100-Elitebosse umzuhauen und schon zieht man lustig chattend ein Stündchen gemeinsam umher. Geht alles, man muss einfach bloss selbst mal aktiv werden, wenn man denn tatsächlich Wert aufs Zusammenspiel legt und nicht nur über die vermeintliche Abwesenheit des selbigen meckern will.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 17:12 #

Mit ist das schon wichtig, dass ich andere Leute sehe und sich eine Server-Dynamik in der Community entwickelt. Natürlich hat man nicht mit jedem täglich zu tun, aber beschränkt auf 20 Gildenkollegen ist das bei mir definitiv nicht. Und auch die, mit denen ich nie etwas zu tun habe, sind wichtig: Sie sind da und bevölkern die Welt.

Selbst aktiv werden ist gut ... Man schreibt "Hi" in die Gruppe und kann schon froh sein, wenn man auch nur eine Antwort bekommt ;p Sich mit ein paar Bekannten eine Gruppe aufmachen ist ja schön und gut, aber wie gesagt: Diese Argumentation funktioniert in einem MMO, bei dem es um das Zusammenspiel nicht nur von fünf Leuten geht, nicht. Die Situationen, in denen man mit Fremden ins Gespräch kommt, hat Blizzard eben ziemlich effektiv reduziert durch die vielen Automatismen, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Im Übrigen glaube ich ja gar nicht, dass die Spieler da in der Mehrheit was vermissen. Nö, die sind glücklich, wenn sie nicht mit anderen reden müssen. Andernfalls wäre es nämlich so wie du sagst und sie würden tatsächlich mehr miteinander reden. Nur hilft das denen, die gern ein echtes Miteinander hätten, eben nicht weiter. Reden ist einfach ein Aufwand, der vom Spiel nicht mehr belohnt wird, also wird nicht geredet. Das ist das typische Streben nach dem Weg des geringsten Widerstands, das man gerade bei Item-getriebenen Spielen immer wieder beobachten kann.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 12. Januar 2015 - 20:03 #

Also meine Spielerfahrung in den letzten 3 Wochen ist eine andere. Wenn man mit anderen Leuten zusammen spielen will, dann findet man auch welche die darauf genauso Bock haben. Und das waren alles keine Bekannten, sondern wildfremde Leute die ich (oder die mich) per Chat oder über die benutzerdefinierte Gruppensuche gefunden hatte/n.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 21:02 #

Klar gibt's die. Aber es gibt halt viel zu viele von den "anderen" ;p

Zaunpfahl 19 Megatalent - P - 14899 - 11. Januar 2015 - 6:09 #

"Ich will bei einem Game irgendwann zum Schluss kommen und die Endsequenz sehen. Das ist halt bei einem MMORPG nicht möglich."
Also ich habe die Endsequenz der Hauptstory in TESO gesehen und mich gefreut über den schönen Abschluss der Geschichte :P
Danach gibts die Option die Story nochmal aus der Sicht einer anderen Fraktion zu erleben oder sich ins PvP zu stürzen, kann man machen, muss man aber nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 11. Januar 2015 - 20:26 #

Guild Wars war damals das erste MMORPG, das man durchspielen konnte. Danach folgten ja inzwischen schon einige. Guild Wars 2, Neverwinter, Star Wars The old Republic und jetzt auch Elder Scrolls Online.

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 9:24 #

"Ich will bei einem Game irgendwann zum Schluss kommen und die Endsequenz sehen."
Sind nicht gerade die Elder-Scrolls-Spiele bekannt dafür, dass das da gerade nicht so richtig möglich ist bzw. dass die Hauptstory, bei der man das so vielleicht noch sagen könnte, eigentlich uninteressant ist?

Baros 13 Koop-Gamer - P - 1305 - 11. Januar 2015 - 0:57 #

Ich verstehe nicht wirklich, warum so viele immer F2P-Spiele herbei sehnen, es gibt doch inzwischen genug Negativbeispiele, gerade im MMO Bereich. Und sollte es bei TESO wirklich dazu kommen, wird es sich auch dort einreihen wie viele andere zuvor, den ich denke nicht, das es in einem möglichen Shop nur Kleidungsstücke geben wird, den sollte es mehr geben als das, kann man das Spiel gleich vergessen.

Und warum muss ein Online Spiel überhaupt kostenlos sein, man nutzt hier eine Dienstleisung, für die man halt was zahlt, wie für jede Andere auch. Hat man das Geld dazu nicht, kann man diese halt nicht nutzen und muss halt Alternativen suchen. Für den Anbieter kommt es auf gleiche raus, zahlt der mögliche Nutzer bei beiden nicht, hat der Anbeiter so oder so keine Einnahmen, sondern ggf. auch noch Kosten.

Nabi 03 Kontributor - 16 - 11. Januar 2015 - 1:33 #

Ach wie schön war die Zeit vor 10 Jahren, als noch jeder brav die monatlichen Abogebühren für MMOs ausgegeben hatte und Free-to-Play-Spiele nur solche 2D-Bauernhofsimulatoren waren. Dieses FtP hat iwie alles kaputt gemacht...
Aber vielleicht ist das auch nur ein Symptom und diese Geiz-ist-Geil-Mentalität ist die Ursache. Es sollte einfach doch noch finanzielle Hürden geben, ein Spiel zu spielen. Dann gibt man sich vielleicht doch mehr Mühe.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34646 - 11. Januar 2015 - 12:57 #

TESO ist imho weder ein gutes Skyrim noch ein gutes MMORPG. F2P würde mich nicht überraschen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 11. Januar 2015 - 14:04 #

Ich fand das Kampfsystem schrecklich. Eine Mischung aus beidem, was, meiner Meinung nach, nicht gut funktioniert.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34646 - 12. Januar 2015 - 7:18 #

Stimmt, das kommt ja auch noch dazu!

Aladan 22 AAA-Gamer - - 34048 - 11. Januar 2015 - 13:22 #

Die Story und die Zonen fand ich gut, hat mich auch ca 100 Stunden unterhalten. Danach hatte ich aber keinen Elan mehr, ins Spiel zu gehen.

Wie bei dem Spiel F2P funktionieren soll, bleibt mir aber ein Rätsel.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 96623 - 12. Januar 2015 - 0:03 #

Sah man doch kommen, naja, auch wenn im Nachhinein natürlich sowas jeder vorher schon gewusst hat. ;)

Phin Fischer 16 Übertalent - 4266 - 12. Januar 2015 - 9:23 #

Sofern die Änderung nicht zu einem Gängelshop führt, würde ich die Umstellung sehr begrüßen. Ich bin mittlerweile aus der Phase meines Lebens raus, in der ich stundenlang vor der Kiste sitzen kann. Und für 10 Stündchen im Monat lohnen sich keine 13 Euro.

McStroke 14 Komm-Experte - 2276 - 12. Januar 2015 - 9:32 #

Weiss man eigentlich was zum Konsolenrelease, die Gamestar hat da mal den Februar in den Raum geworfen!? Ich hab schon die PC-Version, aber seit Juli nicht mehr gespielt, auf der Konsole würd ich aber nochmal weiterspielen, gemütlich von der Couch aus (sofern das stimmt, dass man für 15€ umstellen kann und auch seinen Charakter mitnehmen darf)

Jacko (unregistriert) 12. Januar 2015 - 9:45 #

Bin der erste der sich eine Woche Frei nimmt wenn das ding F2P wird. Und falls ich bisschen mehr Inventar, oder ein schnelles Pferd brauche würd ich sicher auch 20€ ausgeben.

Fand die Open/Closed-Beta damals ziemlich schick.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 12. Januar 2015 - 11:29 #

Was ich grad nicht kapiere - wieso stehen Destiny und Evil Within auf einer Warenrückruf-Liste?

Larnak 21 Motivator - P - 25990 - 12. Januar 2015 - 15:04 #

Aus dem Kontext würde ich vermuten, weil die großen für das Weihnachtsgeschäft ausgelieferten Mengen nicht verkauft werden konnten.

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