Intel: 300 Millionen US-Dollar gegen Ungleichheit geplant

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7. Januar 2015 - 19:05 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Bildquelle: Intel CEO Brian Krzanich von Intel Free Press unter CC BY-SA 2.0

In einer Rede auf der momentan in Las Vegas stattfindenden Elektronikmesse CES 2015 kündigte Intel-CEO Brian Krzanich an, dass das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren rund 300 Millionen US-Dollar investieren will, um die Gleichberechtigung in der eigenen Firma zu verbessern. Das Geld solle verwendet werden, um kreative Talente unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer Herkunft zu fördern und die Technologieindustrie sowie Computerwissenschaften für alle Gruppen interessant zu machen. Zudem soll der Anteil von Frauen und Minderheiten in Führungspositionen bis zum Jahr 2020 kontinuierlich ausgebaut werden. Intel wolle damit die Vielfalt unter den verfügbaren Talenten in Amerika auch in der eigenen Firma repräsentieren. Bislang sei mehr als die Hälfte aller Stellen von männlichen weißen Mitarbeitern besetzt.

Als Anstoß für die Entscheidung nannte Krzanich unter anderem die ausufernde Debatte rund um Gamergate im letzten Jahr, die sich neben ethischen Grundlagen für die Spieleberichterstattung auch um Sexismus in der Videospielkultur und -industrie drehte.

supersaidla 16 Übertalent - P - 4062 - 7. Januar 2015 - 19:14 #

Na also! Geht doch!

Unregistrierbar 16 Übertalent - P - 5525 - 7. Januar 2015 - 19:33 #

Das halte ich mal für ein Wort.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 94225 - 7. Januar 2015 - 19:42 #

Solange es keine Lippenbekenntnisse bleiben und das Geld wirklich dort ankommt wo es hin soll, bin ich total dafür! Sehr gut!

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 89010 - 7. Januar 2015 - 19:54 #

Die haben aber eine großen Werbeetat.

Unregistrierbar 16 Übertalent - P - 5525 - 7. Januar 2015 - 20:01 #

manche machen es nicht einmal aus Werbegründen. Dann besser so herum.

stylopath 16 Übertalent - 4325 - 8. Januar 2015 - 10:54 #

Mein erster Gedanke! Echt lächerlich...

Freylis 20 Gold-Gamer - 21378 - 7. Januar 2015 - 20:09 #

"Bislang sei rund die Hälfte aller Stellen von männlichen weißen Mitarbeitern besetzt."
Und wo genau will man dann noch verbessern? Klingt fuer mich nach einer perfekten Ausbalancierung der hellen und dunklen Seite der Macht.

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 89010 - 7. Januar 2015 - 20:11 #

Das ist so wie bei uns wenn es heißt: " Frauen müssen gefördert werden, denn fast die Hälfte aller höherwertigen Posten sind mit Männern besetzt" ;-)

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49185 - 7. Januar 2015 - 20:22 #

Hmm stimmt, das war mir beim Schreiben gar nicht so bewusst... ;)

burdy 15 Kenner - 2743 - 8. Januar 2015 - 0:01 #

Soll in den USA auch Schwarze geben. Und Latinos. Sogar Asiaten.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21378 - 8. Januar 2015 - 1:12 #

?! Haben sie doch laut der News bereits: 50% weisse Maenner und des weiteren 50% Schwarze, Latinos, Asiaten, Frauen und andere Minderheiten.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23297 - 8. Januar 2015 - 1:15 #

Na, dann werden sie wohl bestimmte Minderheiten noch stärker im Unternehmen repräsentiert haben wollen ;)

Freylis 20 Gold-Gamer - 21378 - 8. Januar 2015 - 1:55 #

Irgendwie frage ich mich, wieso die Frauengleichstellungsstelle bei dieser Aktion nicht sofort Alarm schlaegt. Jetzt sollen Frauen also auch noch des Privilegs beraubt werden, beim Betriebsfest die groessere Auswahl an testosterontriefenden Schnapsleichen zu haben. Sobald Frauen ueberrepraesentiert sind, hat Mann mal wieder gewonnen, steht ueberall im Mittelpunkt, wird unnoetig vergoettert, unter Artenschutz gestellt und hochgelobt. Es ist einfach ungeheuerlich, wes Intel sich da erdreistet!

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23297 - 8. Januar 2015 - 4:09 #

Muahaha, Hahn im Korb! Das gefällt mir :D

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49185 - 8. Januar 2015 - 1:25 #

Ich hab nochmal nachgeschaut, die Quelle spricht von "mehr als die Hälfte". Daher die Stelle mal angepasst.

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 7. Januar 2015 - 20:23 #

Und das in Partnerschaft mit unter anderem "Feminist Frequency" bzw. Anita Sarkesian! Endlich keine sexistischen Spiele mehr :)

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6057 - 8. Januar 2015 - 0:05 #

Intel macht gar nicht soooo viele Games, oder?

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 8. Januar 2015 - 0:54 #

Egal. Ist trotzdem an Bord. Siehe Pressemitteilung unter http://newsroom.intel.com/community/intel_newsroom/blog/2015/01/06/intel-ceo-outlines-future-of-computing

Foxhound2011 09 Triple-Talent - 329 - 7. Januar 2015 - 23:51 #

Mhh.. bei einer Summe von 300 Millionen frage ich mich schon wie sie die Eigendlich Investieren wollen.
Bessere Gleichstellung von Frau und Mann. Gut die Gebäue umbauen damit sie Besser für Körperlich beeinträchtigte Personen Geeignet sind kostet sicherlich nen paar Millionen bei allem Gebäuden. Dazu Seminare für Führungskräfte und Personalabteilungen. Aber bei 300 Millionen. Spontan würde ich sagen. Da ist alles Falsch gelaufen wenn die 300 Millionen dafür brauchen.

Klaus Ohlig 14 Komm-Experte - 2200 - 8. Januar 2015 - 7:20 #

Vermutlich haben sie einfach vor, Stellen zu streichen und werden dabei bevorzugt männliche Weiße entlassen. Die 300 Millionen gehen dann für die Abfindungen drauf.

stylopath 16 Übertalent - 4325 - 8. Januar 2015 - 10:57 #

Made my Day!! XD

Cat Toaster (unregistriert) 8. Januar 2015 - 11:21 #

Und ein kräftiger Bonus für die PR-Abteilung für die Idee Personalabbau im Sinne der Gleichstellung positiv zu verkaufen. Das muss ich mir gleich ins Beraterhandbuch schreiben. :)

immerwütend 21 Motivator - P - 30809 - 8. Januar 2015 - 12:53 #

Die brauchen 300 Millionen US-Dollar, um Frauen einzustellen? Sind Frauen so teuer im Einkauf, oder wie soll ich das verstehen?

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85195 - 8. Januar 2015 - 13:42 #

Wenn die entsprechend zusätzliches Personal einstellen wollen, damit die Gleichbereichtigungsquote stimmt, werden die wohl diese Summe für die nächsten Jahre einplanen. Mehr Mitarbeiter, mehr Lohnkosten etc.

immerwütend 21 Motivator - P - 30809 - 8. Januar 2015 - 13:46 #

Ich weiß nicht... es stellt doch keine Firma Leute ein, nur um die Quote zu erhöhen, auch wenn sie eigentlich gar nicht gebraucht werden. Wenn sie aber ihren Personalbestand generell erhöhen wollen, dann sollen sie nicht so eine Welle machen - schließlich würden die Personalkosten dann ja in jedem Fall steigen, ganz gleich, wenn sie einstellen.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85195 - 8. Januar 2015 - 13:55 #

Aus der News ist nicht ersichtlich, daß sie nicht gebraucht werden. Was die Welle angeht: Sowas nennt sich Public Relations ;).

immerwütend 21 Motivator - P - 30809 - 8. Januar 2015 - 13:58 #

Ja wirklich! Achtung, ich unterstütze das örtliche Handwerk --> ich kaufe nächste Woche ein Brötchen...

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 89010 - 8. Januar 2015 - 13:51 #

Wer hat was von Einstellen erzählt? Vielleicht zahlen sie die kohle an die Frauen auch, damit sie zuhause bleiben...

immerwütend 21 Motivator - P - 30809 - 8. Januar 2015 - 13:55 #

Oder die wollen die bislang nur kaffeekochenden Sekretärinnen zu Programmiererinnen umschulen...^^

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 89010 - 8. Januar 2015 - 13:57 #

und wer kocht dann den Kaffee? Ein Unternehmen, in dem niemand mehr für Koffeinnachschub sorgt ist dem Untergang geweiht. Zeit die Aktien abzustoßen.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85195 - 8. Januar 2015 - 13:59 #

Männer wollen die Welt beherrschen, aber können nicht mal selbst Kaffee kochen ^^.

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 89010 - 8. Januar 2015 - 14:57 #

Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden.

guapo 18 Doppel-Voter - 10143 - 8. Januar 2015 - 19:16 #

Das ist ne Ingenieur-Bude :-)
Sie können tic-toc und shrink

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35998 - 9. Januar 2015 - 1:27 #

Darum haben wir für die einfach gestrickten auch die Nespresso-Maschinen erfunden. ;)

volcatius (unregistriert) 13. Januar 2015 - 1:12 #

Langsam wird es aber verwirrend.

Asiatische Männer gehören zu den privilegierten, überrepräsentierten Mitarbeitern, werden also den weißen Männern gleichgestellt.

Latinos sind eigentlich Weiße, zählen aber zu den unterprivilegierten Mitarbeitern.

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