Kurztest: Hearthstone – Goblins gegen Gnome

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Heinrich Lenhardt 8814 EXP - Freier Redakteur,R8,S3,A1
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17. Dezember 2014 - 0:31 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Blizzard erhöht das Spielvergnügen bei seinem Online-Strategieduell durch Zugabe von 125 neuen Karten. Die laden zu frischen Taktiken ein, erhöhen die Prise Zufall und sollten Einsteiger ermutigen – auch wenn Veteranen mit etablierten Sammlungen weiterhin im Vorteil sind.
Alle Screenshots stammen von GamersGlobal, sie zeigen die iPad-Fassung.

Zur Erinnerung oder Heranführung an diesen Test: Blizzards Hearthstone ist ein gut spielbares Rundenstrategie-Duell, bei dem zwei Kontrahenten abwechselnd Karten einsetzen. Das können sofort wirksame Zaubersprüche sein oder „Diener“ genannte Einheiten, die auf dem Spielfeld platziert und dann meist erst ab der nächsten Runde eingesetzt werden. Wer es schafft, alle 30 Lebenspunkte des gegnerischen Helden abzutragen, hat gewonnen.

Der besondere Reiz ergibt sich aus der Auswahl und Zufälligkeit der Karten, die einem dabei zur Verfügung stehen. Die haben nicht nur bestimmte Werte für Angriffskraft und Lebenspunkte, sondern oft auch interessante Sonderfähigkeiten. Zum Beispiel die Stärkung anderer Einheiten beim Ausspielen, das Ziehen einer extra Karte beim Ableben, oder eine Tracht Schaden für den feindlichen Helden. Richtig spannend wird’s bei den Synergien zwischen verschiedenen Kartentypen, weshalb die Konstruktion von Decks ebenso wichtig wie spaßig ist. Je mehr Karten man dabei zur Auswahl hat, desto mehr Möglichkeiten für Taktiken und Tüfteleien ergeben sich.
Wir haben die Schiffskanone in Stellung gebracht, die für jeden neuen Piraten eine Salve Richtung Gegner schickt. Der revanchiert sich mit einem fiesen Mech.
Neue Tüten, altes Preismodell
Nachdem das mehrteilige "Addon" Fluch von Naxxramas (GG-Test: 5.5) gerade mal 30 neue Karten und unbalancierte Bosskämpfe brachte, stellt das kürzlich erschienene zweite Addon Goblins gegen Gnome eine quantitative Bereicherung für Hearthstone dar. Es gibt keine neuen Klassen, Spielmodi oder Regeln, aber die rund 120 Kartenneuzugänge sorgen für frischen Wind und gesteigerte Komplexität. Beim Einloggen habt ihr direkt Zugriff darauf, bezahlen müsst ihr das Addon (F2P-typisch) also nicht.

Die Erweiterung hat zwar keinen neuen Spiel-, aber immerhin erstmals einen Zuschauer-Modus: Spieler von der Freundesliste können eure laufenden Partien jetzt live verfolgen. Eine Anzeige weist dezent auf Zugucker hin, die Peep-Erlaubnis könnt ihr auch im Optionsmenü deaktivieren.
 
Mit Erweiterung bringt es Hearthstone auf über 500 Karten. Suche und Filter helfen dem Überblick über die Sammlung.
Goblins gegen Gnome ändert nichts am Geschäftsmodell von Hearthstone: Das Spiel ist im Prinzip kostenlos und Kartenpacks bezahlt man mit Gold, das sich in täglichen Quests ganz gut verdienen lässt, wer nicht echte Euros dafür hinlegen will. Dabei habt ihr nun die Wahl zwischen „Klassik“-Päckchen und solchen digitalen Tüten, die ausschließlich Karten der Erweiterung enthalten. Wer es eilig hat, zückt seine Kreditkarte und gönnt sich ganze Batzen digitaler Packen auf einmal. Was in denen genau drin ist, bleibt jedoch dem Zufall überlassen. Ungeliebte Karten lassen sich zerstören, um etwas Arkanstaub zu gewinnen; je seltener die geopferte Karte, desto mehr springt dabei heraus. Den Staub spart man für die Fertigung von Karten, die einem wirklich am Herzen liegen.
 
Angriff aufs Karten-Establishment
Zwei Rekruten sind bereits ausgespielt, der Rüstmeister bufft sie zu 3/3-Kämpen.
Unter den Neuzugängen findet man erstaunlich viele zufällige Effekte, bei denen man nicht so ganz genau weiß, was sie im Detail anrichten werden. Die Kriegerwaffe „Ogertotschläger“ zum Beispiel, die mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit einen anderen Gegner trifft als geplant. Oder die Mech-Typen, welche sich bei ihrem Ableben in eine zufällige andere Einheit eines bestimmten Mana-Werts verwandeln. Glück war schon immer im Spiel, denn in welcher Reihenfolge die Karten eines Decks gezogen werden, bestimmt allein der Zufall. Risikofreudige Naturen haben nun mehr Gelegenheiten denn je, die Partie ein wenig unwägbarer zu gestalten. Die Würze von Hearthstone sind erstaunliche Comebacks und Außenseitererfolge, bei denen Neulinge gegen Veteranen bestehen, welche ihr Deck mit „legendären“ (besonders seltenen und starken) Karten spicken.

Doch gerade weil das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Kartentypen so wichtig ist, liegt die Latte für Neulinge letztendlich höher denn je. Sicher, man kann nur 30 Karten mit in die nächste Schlacht nehmen. Aber je größer die Auswahl, desto besser sind die Aussichten auf Synergien, bei denen mehrere Karten in der Kombination mehr bewirken als die Summe ihrer Teile. Und da sind die Leute im Vorteil, die entweder schon länger spielen oder Geld ausgeben, um ihre Kartenbestände zu erweitern.

Zur Seite 2 unserer Review zu Heartstone – Goblins gegen Gnome
Glück gehabt: In diesem Kartenpack lacht uns eine epische Druiden-Karte entgegen. Der Reparaturbot in Gold ist auch nicht zu verachten und den Nerv-o-Tron spielt man schon alleine wegen seiner Soundeffekte gerne aus.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 317186 - 17. Dezember 2014 - 0:35 #

Viel Spaß beim Lesen!

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 21843 - 17. Dezember 2014 - 0:38 #

Die Wertungsausblender werden mit euren Meinungskästen Freude haben :-)

Ardrianer 19 Megatalent - P - 17730 - 17. Dezember 2014 - 1:12 #

sind schon ein paar geile Karten dabei, aber bis ich die alle habe... ^^

Dr. Boom (unregistriert) 17. Dezember 2014 - 1:18 #

Danke an Heinrich Lenhardt, endlich mal ein vernünftiger Test zu Hearthstone bei GG.

Wirklich interessant die Entwicklung, von der Pay2Win-Warnung über eine 5.5 zur gefühlten 9 vom Spieleveteran. Bin gespannt wo das noch hinführt, die nächste Erweiterung testet Herr Langer beistimmt mit einer glatten 10.0

Lasst doch bitte nächstes mal gleich den Heinrich Lenhardt ran, dann gibt es auch vernünftige Kritiken zu einem der besten Spiele 2014.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 10819 - 17. Dezember 2014 - 1:29 #

Wir könnten dich auch vorher fragen, und irgendwen testen lassen und genau die Wertung eintragen, die dir gefällt?! Dann ist alles gut, oder?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 317186 - 17. Dezember 2014 - 2:02 #

Nur zur Info:

Die "Warnung" bei der App der Woche damals bezog sich allein auf die massiven Serverprobleme in den ersten Tagen nach iPad-Release. Als diese vorüber waren, verschwand auch das "Warnung" aus dem Titel.

Die 5.5 bezog sich auf das Addon Naxxramas, ausdrücklich nicht auf das Hauptprogramm.

Lies doch erst mal und verstehe das, über das du zu meckern geruhst.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 21843 - 17. Dezember 2014 - 8:28 #

Naxxramas war übrigens ein "Abenteuer" kein Aden das ist Blizzard irgendwie wichtig, ansonsten war die Warnung damals auch ausreichend Transparent (in Bezug auf den Grund)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 317186 - 17. Dezember 2014 - 13:56 #

Okay, versuche ich mir zu merken :-)

Also, das Abenteuer hatte ausdrücklich 5.5 bekommen, nicht Hearthstone.

Pomme 16 Übertalent - P - 5647 - 17. Dezember 2014 - 16:36 #

Na ja, nur weil das Blizzard wichtig ist, müssen die Journalisten ja nicht nachplappern. ;-)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9102 - 17. Dezember 2014 - 2:28 #

Dann schauen wir mal was die neuen Karten bringen.

supersaidla 15 Kenner - P - 3820 - 17. Dezember 2014 - 2:38 #

Super Test. Ihr trefft den Nagel auf den Kopf. Frust und Lust geben sich bei Hearthstone die Klinke in die Hand. Momentan spiele ich es wieder sehr gerne obwohl ich mir keine Illusionen darüber mache bald mal in der Top Ten aufzutauchen, da fehlen mir wohl ein paar entscheidende Legendaries dazu. Ich seh es aber nicht ein bei jeder Erweiterung 50-100€ in neue Decks zu investieren, aber solange sich Siege und Niederlagen in etwa bei 50% einpendeln soll mir das recht sein. Leicht anstrengend finde ich nur das Metagame, wenn sich nach ein paar Wochen die effektivsten Decks herauskristalisiert haben und man dann praktisch nur noch auf bestimmte Varianten trifft. Den skill würde ich bei Hearthstone jetzt nicht besonders hoch ansetzen. Schwierig ist es nur sich effektive Decks auszudenken und dann die nötigen Karten dafür zusammenzubasteln.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6252 - 17. Dezember 2014 - 7:37 #

Mir bietet Hearthstone zu wenig Tiefe. In der Beta war das Spiel eine zeitlang ok, aber das Prinzip ist zu flach, das packte mich ab Release nicht mehr. Und am Ende bauen eh fast alle erfolgreiche Decks der Turniere 1 zu 1 nach, soweit das eigene Kartenpool dies zulässt.

bsinned 17 Shapeshifter - 6762 - 17. Dezember 2014 - 11:14 #

Deiner Meinung mag das nicht beeinflussen, aber erwähnen möcht ich es trotzdem:
- Wenn professionelle Vollzeit-Kartenspieler wie Brian Kibler (Magic: The Gathering) oder Thatsadmirable (Poker, Magic) ihre Zelte abbrechen und Richtung Hearthstone ziehen, kann das ja nicht an mangelnder Spieltiefe liegen.
- Tournament-Decks baut man für Tournaments. Diese Decks sind für die Ladder oft eher weniger geeignet. Dabei sei aber zugegeben, dass sich in vielen Decks natürlich Standards etabliert haben.

Falk 14 Komm-Experte - 1849 - 17. Dezember 2014 - 13:17 #

Magic und Poker sind jetzt aber auch nicht gerade die anspruchsvollsten Kartenspiele aller Zeiten. Das passt also schon ganz gut zusammen.

Matti 15 Kenner - P - 2942 - 17. Dezember 2014 - 16:22 #

Das kann man so aber nicht stehen lassen. Magic und Poker haben sehr wohl eine komplexe Spieltiefe.

Grandmarg 14 Komm-Experte - 1958 - 17. Dezember 2014 - 8:14 #

Sehr guter Bericht und das Fazit wurde meiner Meinung nach gut getroffen ;)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21258 - 17. Dezember 2014 - 8:53 #

Es sind Mechs dabei, daher auf jeden Fall ein Grund,es zu spielen. Werde heute abend ein paar Spiele wagen.

Sciron 19 Megatalent - P - 15315 - 17. Dezember 2014 - 9:17 #

Schließe mich Jörgs Fazit eigentlich an. Habe HS auch ein paar Wochen recht intensiv gespielt, aber der Zufallsfaktor ist mir einfach zu hoch und ich sehe auch kein langfristiges Spielziel oder erreichbares Endgame für mich. GvG erhöht den Roulette-Effekt zusätzlich. Klar, kann man schon verloren geglaubte Matches damit nochmal spektakulär umdrehen und sich ein Hochgefühl verschaffen, aber taktisch anspruchvoller wird das Spiel deshalb trotzdem nicht.

Der Marian 19 Megatalent - P - 15838 - 17. Dezember 2014 - 9:56 #

Danke für den Test. Bestätigt mir, warum ich Hearthstone nicht so mag.

Drugh 15 Kenner - P - 2727 - 17. Dezember 2014 - 17:56 #

Dem schließe ich mich an. Diese Kartenspiele sind nix für mich. Ich möchte Story haben und KI Gegner, die pflichtgemäß Umfallen, jawollja!

Calmon 13 Koop-Gamer - 1211 - 17. Dezember 2014 - 10:17 #

Naja das mit dem Zufall ist so eine Sache.

Ich bin mehrfacher Legendary Spieler in hearthstone und habe auch vorher magic auf turnieren on und offline gespielt.

Der Zufall der in hearthstone eingebaut ist ERHOEHT oft den Einfluss von skill! Das mag sich im ersten moment paradox anhoeren wer aber ein bisschen drueber nachdenkt wird es vielleicht verstehen.

Der Punkt ist der Zufall macht das Spiel weniger statisch und sorgt dafuer das gewisse Entscheidungen schwieriger zu faellen sind. Man KALKULIERT und reagiert wann und ob man bestimmt Karten spielt. Ob eine Gewisse Spielsituation es wert ist die 75% Chance eines positiven Ausgangs hinzunehmen. Klar das Ergebnis ist dann 'glücksabhängig' aber über die Dauer (viele Spiele) pendeln sich die Prozentchancen entsprechend ein. Solche gefällte Entscheidungen sind mit ein Grund was gute und schlechtere Spieler unterscheidet.

Magic ist von der Spielmechanik das komplexere Spiel dort sind die Frustmomente aber auch für Profispieler viel höher. In magic ist Karten ziehenen immens wichtig, sehr viel mehr als in hearthstone. In magic gibt es Länder und leider ist es dort so das man selbst entweder zu viel Land oder zu wenig zieht oder der Gegner das tut. Beides führt oft zu sehr einseitigen Spielen. In hearthstone gibt es zwar auch einseitige Spiele aber viel weniger häufig.

Alles in allem kann ich hearthstone jedem Casual und jedem Strategieprofi empfehlen. Das es beide Gruppen bedient macht auch dessen Erfolg aus. Es ist ein Kartenspiel das vielleicht nicht jeden genauso anspricht wie mich, aber ausprobieren kostet ja nichts.

Hellequin 12 Trollwächter - 1127 - 17. Dezember 2014 - 10:34 #

Danke für den Test. Da es mir persönlich beim Spielen von HS nicht unbedingt auf´s Gewinnen sondern eher auf das Spiel ansich ankommt, ist mir der Zufall relativ egal. Ich erspiele mir pro Monat meinen neuen Kartenrücken und sehe (da ich selbst kein Geld für das Spiel ausgebe) immer mal wieder ein paar Karten (bei Gegnern), die ich nicht kannte, ganz interessant finde aber dennoch nicht gewillt bin, dafür zu zahlen. Das Spiel macht mir auch kostenlos viel zu viel Spass, als dass ich es für nötig halten würde, mit Geld nachzuhelfen (den letzten Satz liest bitte kein Blizzard-Mitarbeiter).
Hearthstone ist das Spiel, dass ich nach einem anstrengenden Arbeitstag am Abend für 2-3 Runden zur Entspannung spiele.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6468 - 17. Dezember 2014 - 13:07 #

Für mich ist es auch eine klare 9 und Spiel des Jahres. Nichts habe ich 2014 länger gespielt.

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2194 - 17. Dezember 2014 - 13:34 #

klar ist bei HS ne gute Portion glück im spiel, das lässt sich durch geschicktes deckzusammenstellen aber reduzieren und im Gegensatz zu anderen trading Card games, wie z.b.infinity wars,sind die spiele einfach schön schnell und abwechslungsreich. mag sein das es kartenspiele mit mehr tiefe gibt aber dieses "noch eine runde" ist Blizzard halt wieder hervorragend gelungen.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6468 - 17. Dezember 2014 - 16:22 #

Amüsant ist, daß einerseits zuviel Glück/Zufall im Spiel und andererseits zu viel "ich verliere eh gegen die intensiven Langzeitspieler" kritisiert wird.

Es stimmt, daß man bessere Chancen hat, wenn man viele Karten zur Auswahl hat, d.h. viele Quests erledigt und dadurch viele Kartenpacks zieht. Daß man Echtgeld unbedingt braucht, bestreite ich immer noch, allerdings wird man schneller ein besseres Deck haben, wenn man sich ohne Echtgeld halt auf ein, zwei oder drei Klassen spezialisiert und zum Beispiel die lilanen oder goldenen Karten der nicht gespielten Klassen zerstäubt; dann kann man schon viel schneller viel mehr Karten herstellen.

Wenn man aber zum Beispiel wie für ein Vollpreisspiel 44 Euro in Kartenpacks investiert, bekommt man eine Grundausstattung, die zusammen mit den mehrfach wöchentlich gelösten Quests locker fürs Mitspielen und Spaßhaben reicht.

Ich sehe es auch nicht als Nachteil oder Vorteil, ob man Klassik- oder neue Karten für seine 100 Gold kauft bzw daß man in der Arena nur neue bekommt - wenn man Anfänger ist, kann man schlichtweg alles gebrauchen und insofern keinen Fehler machen :-) Allerdings würde ich Anfängern nicht zur Arena raten, weil man da im Prinzip jede Karte von jeder Klasse kennen muß, um überhaupt sinnvoll Decks bauen zu können. Ich halte das für viel schwerer und die Chance zu gewinnen außerhalb der Arena für viel größer.

Despair 16 Übertalent - 4274 - 18. Dezember 2014 - 14:03 #

Ich hab' nach längerer Pause mal wieder ein paar Runden mit dem Hexenmeister gewagt und prompt ein paarmal gewonnen, ohne mein altes Deck groß angepasst zu haben. Und dieses Deck ist wahrlich nicht außergewöhnlich, weil ich nur gelegentlich ein paar Partien gespielt und kein Echtgeld investiert habe, dementsprechend bin ich nicht mit vielen legendären Karten gesegnet. Der Zufallsfaktor kommt mir also eher entgegen. Außerdem macht er Niederlagen erträglicher, weil man die Schuld von sich wegschieben kann. :D

Für mich ist Hearthstone das perfekte Zwischendurch-Spiel mit Blizzard-typischer Suchtspirale, die zum Glück nicht ganz so stark ausgeprägt ist wie seinerzeit bei Diablo 2.

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