Bioshock Infinite erscheint Anfang 2015 für Linux

Linux
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6. Dezember 2014 - 17:49
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Wie die auf Linux spezialisierte Nachrichtenseite Phoronix berichtet, erscheint der Ego-Shooter Bioshock Infinite (GG-Test: 9.0) zu Beginn des Jahres 2015 für das freie Betriebssystem. Dieser Schritt des Publishers 2K Games wurde kurz zuvor vermutet, nachdem Änderungen in der Steam-Datenbank auf einen Linux-Port hindeuteten. Offiziell bestätigt wurde dieses Vorhaben durch 2K Games auf Twitter:

Gute Neuigkeiten, Linux-Spieler: Bioshock Infinite erscheint zu Beginn des Jahres 2015 für Linux. Mehr Details gibt es nach Neujahr.

Doch auch bei anderen Spielen scheint sich in Sachen Linux-Unterstützung etwas zu tun. So gab es sowohl zu PES 2015 (GG-Test: 8.5) als auch zu Empire - Total War (GG-Steckbrief) und Company of Heroes 2 (GG-Test: 9.0) Änderungen in der Steam-Datenbank, die auf eine Portierung hindeuten könnten. Offizielle Bestätigungen stehen hier jedoch noch aus.

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 6. Dezember 2014 - 18:04 #

Sehr schön, dass es weiter voran geht mit großen Titeln. Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft mehrere Plattformen direkt mitgedacht und -entwickelt werden und nicht nur hinterher portiert wird.
2K ist da ja vorne mit dabei, die Firaxis Titel Xcom und Civ wurden ja auch portiert.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 6. Dezember 2014 - 19:33 #

Nicht zu vergessen Borderlands 2 welches nachträglich portiert wurde und Borderlands - The PreSequel welches von beginn an für Linux verfügbar war.

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 6. Dezember 2014 - 20:14 #

Ja, stimmt. Wirklich eine tolle Sache von 2K. Bei Civ Beyond Earth kommt der Port leider erst mit zwei, drei Monaten Verspätung.

Gumbo4711 08 Versteher - 196 - 6. Dezember 2014 - 18:36 #

So wird dann auch eine Steambox bzw. SteamOS irgendwann sinnvoll. Die 100te Indy-Spiele sind ja nett, aber wenn es was werden soll braucht man die AAA-Zugpferde.

ReD_AvEnGeR 12 Trollwächter - P - 931 - 6. Dezember 2014 - 19:33 #

Namaste (unregistriert) 6. Dezember 2014 - 23:44 #

Doch.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Dezember 2014 - 20:28 #

Wie der Vorredner schon knapp anmerkte: nö.
Grund ist, jeder PC mit Linux oder Windows ist eine Steambox, in dem Augenblick, in dem Steam installiert ist.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70313 - 6. Dezember 2014 - 21:03 #

und ich hatte schon überlegt, was der witz bei der box gegenüber einem PC mit steam drauf ist.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 6. Dezember 2014 - 21:19 #

Einerseits kann man vorkonfigurierte Spiele-PCs im wohnzimmertauglichen Gehäuse verkaufen. Weiterhin wären Leistungsklassen möglich, in die Hersteller ihre Boxen einteilen könnten. So wüsste man beim Kauf direkt: Mit der Box kann ich Spiel X mit 60fps spielen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Dezember 2014 - 3:22 #

Diese Leistungsklassen Einteilung wäre vielleicht theoretisch möglich, du glaubst aber doch wohl selbst nicht, dass das irgendwer machen wird. Außerdem scheitert das in der Praxis: "Achtung, auf dieser Steam Machine laufen Spiele max. mit OpenGL2 und 20 FPS und 720p wenn sie nach 2010 erschienen sind ..."

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 7. Dezember 2014 - 9:13 #

Natürlich nicht in dem Detail, eher wie der Leistungsklassenindex von Windows, nur praxisrelevanter. Wenn Spiele dann einfach nur zwei simple Werte für Mindestvoraussetzung und optimaler Konfiguration angeben, wird es für Käufer wesentlich einfacher.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Dezember 2014 - 14:51 #

Meinst du nicht, dass die Leute die dann mit so einem Index was anfangen können ohnehin wissen, ob ein Spiel auf ihrer Hardware einigermaßen läuft?

Der große Unterschied von Konsolen ist doch gerade der, dass jedes Spiel auf einer Konsole exakt die gleichen Voraussetzungen hat und sich die Nutzer keine Gedanken um FPS und Detailgrade machen müssen. Bei unendlich vielen möglichen Konfigurationen von Steam Machines stehst du da auf verlorenem Posten.

Genau das ist auch einer meiner größten Kritikpunkte an den Steam Machines. Um im Konsolenlager zu wildern hätte man eine bestimmte Hardwarekonfiguration vorgeben müssen. Oder halt vielleicht drei verschiedene Systeme: Eine günstige, reine Streamingbox und geeignet für 2D sowie sehr kleine 3D Titel für ca. 200 bis 250 Euro. Eine Steam Machine auf dem Level der aktuellen Konsolen für 400 bis 500 Euro und eine teurere für Hardcore-Gamer im Bereich 1000 Euro. Aber wie gesagt, jede dieser Kategorien mit exakt identischer Hardware, sodass so ein Leistungsindex auch überhaupt möglich ist. Und damit die Nutzer abschätzen können, wie gut Spiele auf dem jeweiligen System in etwa laufen.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 8. Dezember 2014 - 16:04 #

Auf den meisten Spielepackungen stehen derzeit Systemanforderungen, mit denen viele Nutzer überfordert sein dürften. MHz vergleichen bringt schon lange nichts mehr und die Bezeichnungen der Grafikkarten folgen auch wenig logischen Mustern.

Was machen die meisten denn beim Kauf von Kameras? Achten auf Megapixel und Zoom, zwei Kenngrößen, die sich schön vergleichen lassen. Ob die Linse dann Flaschenbodenqualität hat, interessiert erstmal nicht.

Was ich sagen will: Gib dem Kunden ein einfach zu verstehendes Vergleichssystem und er wird es dankend annehmen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 8. Dezember 2014 - 19:20 #

Ich denke hier ist der Unterschied, dass die PC Nutzer, die grafisch anspruchsvollere Spiele zocken, schon recht gut wissen, was für eine Grafikkarte sie haben und wie leistungsfähig die ist. Das ist einer der großen Knackpunkte bei der Sache im Vergleich zu reinen Konsolen- oder Gelegenheitsspielern.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 9. Dezember 2014 - 5:13 #

Die behalten halt weiterhin ihre normalen Systemanforderungen.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 6. Dezember 2014 - 22:26 #

Der PC im Konsolengewand. Soll ja Leute geben, die auf Konsolen stehen. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Dezember 2014 - 3:23 #

Ich stehe auf alles, was schön ist ... ^^

timeagent 16 Übertalent - P - 4372 - 6. Dezember 2014 - 19:59 #

Sehr schöne Nachrichten. Bioshock Infinite steht schon auf der Wunschliste, aber da warte ich noch, bis der Port fertig ist.

stylopath 16 Übertalent - 4053 - 6. Dezember 2014 - 23:59 #

Freut mich sehr das es da voran geht...dann wird in zukunft evt. wieder mehr auf dem PC gespielt (meinerseits). :)

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 7. Dezember 2014 - 1:14 #

Es geht voran, bitte weiter so, wäre ein Traum, irgendwann mal fürs Spielen auf Windows komplett verzichten zu können.

calleg 14 Komm-Experte - 2409 - 7. Dezember 2014 - 23:20 #

Wie viele Einheiten verkaufen die denn dann davon? Die Portierung muss sich ja auch rechnen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 8. Dezember 2014 - 15:04 #

Vielleicht ein paar Tausend?
Da ist viel Imagegewinn dabei.

Das Problem wird sein, dass reine Linuxanwender gar nicht die Grafikkarte haben, um solche Titel zu spielen. Und Dual-Boot-Anwender die sich für den Titel interessierten haben den schon lange unter Windows gespielt (oder auf Konsole). Vielleicht wird allerdings jetzt auch darauf spekuliert, dass viele Linuxfans die Portierung kaufen, obwohl sie das Spiel schon haben (bzw. gar keinen passenden PC) einfach weil sie das unterstützen wollen. Da gibt es ja in allen Bereichen Fans, die dann gerne extra Geld spenden.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 8. Dezember 2014 - 15:59 #

"Reine Linuxanwender" wird es im Gamer-Umfeld wohl kaum geben, da hast Du recht. Die meisten setzen da auf einen Dual-Boot, um die Spiele zocken zu können, die bisher nicht portiert sind.

Allerdings glaube ich, dass die Firma andere Gründe hat als nur ihr Image. Die Kalkulation muss schon stimmen, die werfen ja nicht gutes Geld zum Fenster raus. Nehmen wir mal Leute wie "timeagent" (ein paar Kommentare weiter oben), die kaufen das Spiel erst, wenn der Port da ist.

Noch einmal die Portierung kaufen wird aber zumindest über Steam schwer, wenn man das Spiel bereits hat.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 8. Dezember 2014 - 19:34 #

Ich weiß ehrlich gesagt ja nicht, was so eine Portierung kostet. Aufwendiger als das, was Sierra früher laut Al Lowe vom PC auf Amiga gemacht hat, wird es wohl schon sein. Und das ein Unternehmen nicht aus Gutherzigkeit auf ein anderes System portiert ist ja klar, die wollen schon Geld verdienen. Kann aber auch sein, dass die eben eine Investition in die Zukunft mit einplanen. Ich stelle mir das aber gerade bei Triple A Titeln halt schon schwieriger vor.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 8. Dezember 2014 - 21:06 #

Das mit dem Sierra-Beispiel glaube ich eher nicht. Beim Wechsel von PC auf Amiga findet ja ein Architekturwechsel statt, bei dem sicherlich große Teile neu programmiert werden müssen. Vor allem dann, wenn der Titel nicht in einer Hochsprache entwickelt wurde.

Beim Wechsel zwischen x86-Systemen kann man ja viel Code mitnehmen, insbesondere wenn man von vornherein eine portable Sprache (etwa C++) gewählt hat. Wenn dann noch die Engine (etwa Unreal) bereits für die Zielplattform existiert, dürfte der Großteil der Arbeit schon erledigt sein. Was dann noch fehlt, ist die Anpassung auf Eigenheiten des Betriebssystems, etwa Soundtreiber oder Installationsroutinen.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 9. Dezember 2014 - 5:12 #

Auf die Performance der Linux Versionen angesprochen:
Aspyr_Blair:
"Its performing about as well as we expected. The audience is super super small, but we are able to cover costs and are opening up some really great AAA titles to a wider audience (who are super engaged and helpful). We feel thats a "win"."
Quelle:
http://www.reddit.com/r/linux_gaming/comments/2j6gyb/lets_guess_what_aspyrs_secret_project_is/

Meursault 14 Komm-Experte - 2460 - 9. Dezember 2014 - 8:08 #

Da ich im Zitat unten gesehen habe, dass Aspyr den Port macht, die auch schon Civ 5 und andere 2K Ports gemacht haben, kann ich sagen, dass Aspyr als Studio auch Geld bekommt, wenn man mit einer "alten" Kopie innerhalb der ersten Woche den Port spielt (war zumindest bei Civ 5 so). Wie die Kalkulation bei 2k aussieht, ist natürlich schwerer einzuschätzen.
Und selbst wenn viele Linux Gamer schon per Windows die Möglichkeit gehabt hätten, Infinite zu spielen, ist der Port für viele sicher ein Grund es zu spielen. Denn trotz aller Fortschritte, sind AAA Titel ja (noch...) eine Rarität.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 9. Dezember 2014 - 14:12 #

Iirc wird das spielen unter Linux nur gezählt wenn man in den ersten 2 Wochen unter Linux spielt. Kann dir da die Quelle zu raussuchen.
Wenn mans noch nicht hat, kann man aber auch direkt beim portierenden Studio kaufen und denen somit nen grösseren Anteil bescheren,
Im Falle von Aspyr ist das:
https://www.gameagent.com/linux_games

timeagent 16 Übertalent - P - 4372 - 9. Dezember 2014 - 12:10 #

Huh, ich wurde erwähnt? ;)

Richtig, reine "Gamer" werden kaum Windows laufen haben. Es gibt aber (zumindest in meinem Bekanntenkreis) diverse Leute, die Linux laufen haben aber dennoch einem Spielchen nicht abgeneigt sind. Da sind Linuxports natürlich gerne gesehen, da man sich so das lässtige umbooten erspart (sofern ein Windows als Zweitsystem existiert).

Wenn die Firma, die den Port herstellt auch im Mac-Umfeld aktiv ist, sollten die Kosten nicht so arg hoch sein. Zumindest hatte das Aspyr mal erwähnt. In diesem Fall wundert es mich da, dass der Linux Port von Bioshock scheinbar von EON stammt - für den Mac-Port war Aspyr verantwortlich.

Aus reiner Liebe zum System wird keine Firma der Welt eine Linuxversion erstellen. Wenn eine Firma schon Mac-Ports erstellt, ist es vielleicht nur eine Art Testballon, ob man über Linuxports auch etwas hinzuverdienen kann. Oder aber durch die Engine lässt sich eine Portierung quasi "nebenbei" noch mitmachen.
Deshalb kaufe ich in der Regel erst, wenn ein Linux-Port existiert um somit in der Linux-Statistik der Hersteller aufzutauchen.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 9. Dezember 2014 - 14:06 #

"In diesem Fall wundert es mich da, dass der Linux Port von Bioshock scheinbar von EON stammt - für den Mac-Port war Aspyr verantwortlich."
Aspyr ist im Moment wahrscheinlich völlig ausgebucht.
Die haben gerade den Civ: Beyond Earth Port und noch 7 weitere Portierungen. Ich schätze, da sind einfach die Kapazitäten erschöpft. :D
Quelle:
https://www.reddit.com/r/linux_gaming/comments/2j6gyb/lets_guess_what_aspyrs_secret_project_is/cln87h8

timeagent 16 Übertalent - P - 4372 - 9. Dezember 2014 - 20:45 #

Das kann natürlich sein. Bin schon echt gespannt was von denen noch kommt. Das letzte war ja Geometry Wars 3.

Fruchtwasser (unregistriert) 8. Dezember 2014 - 22:01 #

Was darf man unter Anfang verstehen? Jeder Anfang dauert solange bis das Ende kommt.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 9. Dezember 2014 - 6:49 #

Du sollst nicht nur den Titel lesen, sondern auch die zugehörige News.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 9. Dezember 2014 - 0:38 #

Ach, 2015 schon? Na sowas!

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 9. Dezember 2014 - 6:47 #

Bioshock erschien ein halbes Jahr, bevor SteamOS überhaupt erwähnt wurde, und erst seitdem hat sich wirklich viel in der Linux-Spielewelt getan. Ist doch gut, wenn auch ältere Titel portiert werden.

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ChrisL