Sonntagsfrage: Habt ihr Sorge um eure Daten? [Ergebnis]

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Benjamin Braun 283750 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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23. November 2014 - 7:00 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

News-Update [Ergebnis]

Eine klare Mehrheit von 86 Prozent der Umfrageteilnehmer hat die Befürchtung, dass ihre Nutzerdaten in falsche Hände geraten könnten. Fast ein Drittel führt das Problem auf die Hersteller zurück die weit mehr als früher den Nutzer dazu zwingt, persönliche Daten anzugeben. Weitere 24 Prozent geben aus Sorge um ihre Daten deshalb nur das Nötigste an. Rund ein Fünftel ist der Meinung dass die Spielehersteller zu wenig für die Datensicherheit tun und in diesem Bereich mehr Geld investieren sollten. Immerhin 12 Prozent finden jedoch, dass die Publisher genug unternehmen, um die Sicherheit der Nutzerdaten zu gewährleisten. Nur etwas mehr als 11 Prozent haben keine Angst davor, dass ihre Daten von Dritten missbraucht werden könnten.

Ja, und gäbe es nicht diesen Registrierungswahn, hätten wir das Problem wohl gar nicht.                                                                                                                                                                                                         30%
 
Klar habe ich Angst um meine Daten. Deshalb gebe ich auch immer nur das Nötigste an.                                                                                                                                                                                                         24%
 
Ja. Mich ärgert: Für Werbung und Marketing geben die Millionen aus, aber die Sicherheit ist zweitrangig.                                                                                                                                                                                                         20%
 
Ja, aber ich glaube nicht, dass die Firmen zu wenig tun. Wenn absolute Sicherheit leicht wäre, gäb's sie.                                                                                                                                                                                                         12%
 
Ich habe keine Angst. Mehr als meine Zweit-Mailadresse kriegen die eh nicht.                                                                                                                                                                                                         5%
 
Nein. Wenn einer mit meiner Kreditkarte zahlt, holt mir meine Bank das Geld zurück.                                                                                                                                                                                                         4%
 
Natürlich mache ich mir Sorgen. Ich habe direkt meine Daten und Passwörter geändert.                                                                                                                                                                                                         3%
 
Das mit den Sicherheitslücken wird übertrieben. Ich war nie betroffen, also kann's nicht so schlimm sein.                                                                                                                                                                                                         2%
 

Ursprüngliche News:

Im April 2011 waren viele Spieler schockiert, nachdem das PlayStation Network gehackt, illegaler Zugriff auf Millionen von Nutzerdaten erfolgte und Sony den Online-Dienst in Folge dessen wochenlang komplett vom Netz nehmen musste. Wie die aktuellen Fälle bei Origin oder auch die Berichte über angebliche Zugriffe auf Nutzerdaten im PSN, auf Xbox Live oder in Facebook andeuten, gibt es keine absolute Sicherheit, dass E-Mailadresse, Passwörter oder Zahlungsdaten nicht von außen ausgelesen werden können. Nicht weniger kritischer ist es für PC-Spieler, die zum Freischalten ihrer Spiele oft Steam oder andere Dienste wie Uplay und Origin benötigen und auch dort nicht drumherum kommen, zumindest bestimmte Daten anzugeben.

Aufgrund der Fälle der jüngeren Vergangenheit möchten wir in unserer heutigen Sonntagsfrage von euch wissen, ob euch der denkbare Fremdzugriff auf eure Daten Sorgen bereitet oder ihr das Ganze eher locker seht.

Habt ihr Sorgen um eure persönlichen Nutzerdaten?

Ich habe keine Angst. Mehr als meine Zweit-Mailadresse kriegen die eh nicht.
5% (26 Stimmen)
Nein. Wenn einer mit meiner Kreditkarte zahlt, holt mir meine Bank das Geld zurück.
4% (18 Stimmen)
Das mit den Sicherheitslücken wird übertrieben. Ich war nie betroffen, also kann's nicht so schlimm sein.
2% (9 Stimmen)
Natürlich mache ich mir Sorgen. Ich habe direkt meine Daten und Passwörter geändert.
3% (15 Stimmen)
Ja, aber ich glaube nicht, dass die Firmen zu wenig tun. Wenn absolute Sicherheit leicht wäre, gäb's sie.
12% (61 Stimmen)
Ja. Mich ärgert: Für Werbung und Marketing geben die Millionen aus, aber die Sicherheit ist zweitrangig.
20% (102 Stimmen)
Klar habe ich Angst um meine Daten. Deshalb gebe ich auch immer nur das Nötigste an.
24% (123 Stimmen)
Ja, und gäbe es nicht diesen Registrierungswahn, hätten wir das Problem wohl gar nicht.
30% (152 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 506
Grumpy 16 Übertalent - 4640 - 23. November 2014 - 7:25 #

trifft irgendwie garnichts zu xD

JackoBoxo 17 Shapeshifter - P - 6363 - 23. November 2014 - 7:41 #

Stimmt. Für mich fehlt so was wie: "Ja - denn ich traue denen nur soweit ich spucken kann (und das ist nicht sehr weit)".

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50664 - 23. November 2014 - 7:48 #

Ich hoffe nicht in`s Gesicht.

JackoBoxo 17 Shapeshifter - P - 6363 - 23. November 2014 - 8:08 #

Ups - nein. So war es nicht gemeint.
Eher so: "Ich glaube, dass die meisten Firmen nicht für eine ausreichende Sicherheit meiner Daten sorgen (können)."

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50664 - 23. November 2014 - 8:54 #

oder wollen ?

JackoBoxo 17 Shapeshifter - P - 6363 - 23. November 2014 - 10:12 #

Vielleicht. Ich denke aber mehr an fehlende Kompetenz.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50664 - 23. November 2014 - 14:09 #

mir kommt es so vor als steckt da manches mal absicht dahinter

MaverickM 17 Shapeshifter - 7672 - 24. November 2014 - 2:26 #

Dito.
Da fehlt ein "Ich bin mir der Risiken bewusst, und handle entsprechend, so es im Vertretbaren Rahmen möglich ist" (o.ä.).

Alle obigen Punkte sind irgendwie zu einseitig... Entweder Blindäugig oder unnötig Paranoid.

Striker Eureka (unregistriert) 23. November 2014 - 8:32 #

Welche persönlichen Daten? Die Industrie weiß doch mittlerweile mehr über mich als ich selbst. So persönlich sind die gar nicht mehr.

[Ergebnis] (unregistriert) 24. November 2014 - 15:29 #

Wenn wir den Übergang in eine neue konstitutionelle Grundordnung geschafft haben wird sie die Daten sogar effektiv Ausbeuten können um die Investition in ein globales Überwachungssystem wieder einzufahren.

Dann wird es wieder persönlich, keine Angst.

Gnu im Schuh (unregistriert) 23. November 2014 - 8:37 #

Während des Studiums waren die Menschen mit den größten Sorgen vor dem Überwachungsstaat jene Hilfs-Administratoren, die das Gefühl der Macht erfahren haben, weil sie die EMails ihrer Kommilitonen lesen konnten - und auch gemacht haben (was dann beim 5. Bier am Abend erzählt wurde).

Habe deswegen gerade ein mulmiges Gefühl, dass diese Frage nach der Einführung von Later-Pay gestellt wird.

Henke 15 Kenner - 3636 - 23. November 2014 - 9:00 #

Wird Zeit, wieder zum guten alten "Dial-A-Pirate"-Codewheel zurückzukehren...

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3144 - 23. November 2014 - 12:41 #

besser das von Maniac Mansion / Zak McKracken.
Wo man schwarze Striche auf dunkelgrauem Untergrund erkennen konnte/musste.(oder war das dunkelgrün?)

@Thema
Leidliches Thema
Jeder will es immer einfacher haben (Erfolg von Steam?) und gleichzeitig steigt dafür die Sammelwut der Firmen.
Ich hatte mal aus "Langeweile" eine Auflistung gemacht wo und mit welcher Email ich registriert bin.
Die Liste geht über 5 Seiten da ich diverse EMails nutze (z.B. Eine Mail für Steam und 1 andere Mail Adresse fürs Steam-Forum).
Paranoia vs. normaler Umgang mit Informationen?

Triton 16 Übertalent - P - 5313 - 23. November 2014 - 9:09 #

Mich hat es noch nie direkt getroffen, also das jemand meine (geklauten) Daten für etwas Illegales genutzt hat. Ich bin gut 20 Jahre im Netz unterwegs und zahle schon seit 2002 per PayPal oder mit später folgende Anbietern. Und Onlinebanking mache ich auch schon viele Jahre und ich hatte nie Probleme.

Ich achte einfach darauf nur das nötigste anzugeben, benutze überall ein anderes Passwort, nutze eine Firewall, Virenscanner und lade nicht Blind irgendetwas herunter. Wobei ich zugeben muss das ich einmal, vor zig Jahren, mal ein Virus auf einem Rechner hatte.

Ich sichere mich so gut wie möglich ab und gebe wenig im Netz preis. Es findet sich nichts relevantes von mir im Netz, vielleicht schwirrt das eine oder andere Foto von mir rum. Aber wenn man auf Events / Clantreffen unterwegs ist bleibt das nicht aus.

Lacerator 16 Übertalent - 4007 - 23. November 2014 - 9:20 #

Eine 100%ig passende Antwort war für mich nicht dabei, deshalb Nummer 8. Es kotzt mich einfach an, dass ich mich wegen jedem Scheiß irgendwo registrieren muss. Ich führe mttlerweile eine Liste, um immer mal wieder unnötige Accounts löschen zu können. Aber selbst das ist bei manchen Diensten eine echte Herausforderung.

Wirklich Sorgen um meine Daten mache ich mir aber nur, wenn's um die Bezahlerei geht. Also mein normales Online-Banking und PayPal (Kreditkarte hab' ich keine) bzw. die Seiten, wo entsprechende Daten hinterlegt sind. Das hält sich aber im Verhältnis zur Gesamt-Accountzahl zum Glück in Grenzen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3240 - 23. November 2014 - 10:12 #

Ja, darum melde ich mich nur mit Fake-Daten an. Wo das nicht möglich ist, verzichte ich meist auf eine Anmeldung.
Aus diesem Grund kann ich keine kostenpflichtigen Angebote nutzen, weil sonst meine echten (Bank)Daten ins Spiel kämen.

Sicherheitsrisiken sind dabei nicht mal die Triebfeder. Das Speichern, Zusammenführen und Analysieren meiner Daten, um mich gläsern zu machen, sind der Hauptgrund. Ich will weder von Firmen, noch von Behörden ausspioniert und katalogisiert werden.

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1240 - 23. November 2014 - 10:42 #

von behörden wirst du aber auch weiterhin schön braf katalogisiert werden, solange wir von so supertollen parteien wie den etablierten regiert werden
z.b wenn du ein kind hast von dem deine frau nix weiß, lässt sich das ganz gut über das finanzamt herausfinden, und jedes schwein in der richtigen position kann dich erpressen :P
oder auch diese wunderschöne sache, dass die einwohnermeldeämter braf all deine daten an anfragende firmen weitergeben dürfen für werbezwecke...
toll oder? ja, gläsern zu sein macht spaß

Brave (unregistriert) 23. November 2014 - 16:42 #

"brav"

Teschnertron 15 Kenner - 2967 - 23. November 2014 - 10:22 #

Ich arbeite selbst in einer IT-Abteilung einer großen Firma, weswegen ich das Thema sehr ernst nehme. Eine 100 % Sicherheit gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben. Aber man kann es den Tätern so schwer wie möglich machen. Bei den Firmen sehe ich eher das Problem, dass Personalkosten immer noch vor der Sicherheit stehen. Das könnte sich aber in Zukunft ändern, wenn wirklich mal etwas passiert und der schaden höher ausfällt.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5837 - 24. November 2014 - 17:54 #

Das sehe ich ähnlich.
Besonders ärgert mich zum Beispiel, dass es Firmen gibt, die Passwörter tatsächlich noch unverschlüsselt speichern. Aber sie haben ja kaum was zu befürchten.

Despair 16 Übertalent - 4502 - 23. November 2014 - 10:35 #

Diese immer wiederkehrenden Hack-News erinnern mich immerhin daran, gelegentlich mal die Passwörter zu wechseln.

Bei Offline-Spielen geht mir dieser Registrierungswahn gewaltig auf den Senkel.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5397 - 23. November 2014 - 10:47 #

Die letzten 3 antworten passen. Leider gitbs keine mehrfachauswahl

Rumi 17 Shapeshifter - 7620 - 23. November 2014 - 11:06 #

es fehlt: Ja, aber Meine sind bestimmt eh schon weg, also....

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21272 - 23. November 2014 - 11:18 #

"Ja, aber ich glaube nicht, dass die Firmen zu wenig tun. Wenn absolute Sicherheit leicht wäre, gäb's sie."

-> Ich glaube, das kommt der Realität relativ nahe.

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2089 - 23. November 2014 - 11:54 #

Das denke ich auch. Hierarchie, Trägheit durch Strukturen der Entscheider etc. kommen dann noch hinzu.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21272 - 23. November 2014 - 11:56 #

Ja, solche Rahmenbedingungen machen den Umgang mit der Problematik sicherlich nicht einfacher.

immerwütend 21 Motivator - P - 29312 - 23. November 2014 - 12:16 #

Die Rahmenbedingungen sind mir im Grunde sogar gleichgültig. Weder beim Bäcker noch beim Buchhändler muss ich persönliche Daten abliefern - warum sollte ich das dann bei einem Spielehersteller tun?

Cloudwalker (unregistriert) 23. November 2014 - 16:49 #

Du kannst glauben, was du willst! Nur die Realität sieht halt deutlich anders aus. Da ändert auch dein "Wunsch"glaube nichts daran.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4728 - 23. November 2014 - 11:54 #

Die einzige, einfachste, wirksamste und gleichzeitig utopischte aller Möglichkeiten ist ein Kundenbewusstsein, das diese davon abhält, die Industrie mit ihren Daten zu füttern.

Dieses Bewusstsein haben manche, aber überwiegend denken die meisten überhaupt nicht nach, bevor sie sich irgendwo registrieren oder bei der Installation von Software irgendwelchen Partner-Auswertungs-Programmen zustimmen.

Ist das der Fall, gibt es technisch letztlich keine Möglichkeit, Datenklau mit Sicherheit vorzubeugen.

Beispiel Facebook: ich kenne ein paar wenige, die aus Prinzip nicht mitmachen, aber der überwiegende Teil der Menschheit mit Internet-Zugang macht eben doch mit. Und jene unter ihnen, die o.g. Bewusstsein haben, verdrängen, dass selbst bei der obersten "Datenschutz"-Stufe Facebook die Daten immer noch behält, selbst wenn man den Account löscht.

Das ist jetzt nur ein Beispiel. Es gilt für Facebook wie für F2P wie für Smartphones (WhatsApp...) wie für das Nutzen von Software allgemein oder inzwischen auch Hardware (meinen Durcker kann ich gar nicht installieren, ohne mich bei HP zu registrieren).

Allein deshalb schon kann man die naive Vorstellung, das Internet würde zur Verbesserung von Bildung, Bewusstsein und folgend sozialen Zusammenlebens beitragen, getrost vergessen. Leute mit niedrigem Bildungsstandard sind es nämlich, die in die Kategorie "unbedarfter Technik-Nutzer" gehören und von diesen gibt es einfach zu viele. Die übertragen ihr Verhalten aus der Realität in das Internet bzw. die Software- und Konsolen-Nutzung.

Deshalb rufe ich immer in die Technik-affine Menge hinein: Sozialisation ist das Stichwort, nicht Technik.

Gronffkraft 09 Triple-Talent - 265 - 23. November 2014 - 16:38 #

Unregistrierbar spricht ein wahres Wort gelassen aus und mir aus dem Herzen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7758 - 23. November 2014 - 16:58 #

"dass selbst bei der obersten "Datenschutz"-Stufe Facebook die Daten immer noch behält, selbst wenn man den Account löscht."

Schlimmer noch: Diese auswertet und verkauft, da kannste einstellen, was du willst.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 23. November 2014 - 12:21 #

Eine Freund hat über Crowdfunding einen Maya-Server von Protonet finanziert und die Tage erhalten. Liest sich ganz interessant.

Jimmy 12 Trollwächter - 1134 - 23. November 2014 - 12:30 #

Ich denke das man sowenig wie möglich an persönlichen Daten in die weiten des Internets entlassen sollte.
Ich gebe so gut es geht immer Fantasy Namen und Adressen an und habe eine eigene email für Seiten wo ich mich im Internet anmelden muss.
Weiters verwende ich nie ein Passwort doppelt und hab meine email/Passwort Kombi auf gutem altmodischen Papier notiert.

Mir ist schon klar das auch das nicht 100% Schutz vor datenklau bietet, denn bei einigen Seiten kommt man nicht drum rum seine richtigen Daten einzugeben (Online Banking, Amazon usw.)aber ich hab zumindest die "naive" Hoffnung dadurch das Risiko zu minimieren.

Just my two cents 16 Übertalent - 4412 - 23. November 2014 - 23:29 #

Das sind dann die Kandidaten, die irgendwann die Zugangsdaten zu ihrem Steam Account vergessen und a) nicht mehr wissen welche Email sie da verwendet haben und b) sich nicht mehr an die Fakedaten erinnern können und dann Valve die Schuld an der Misere geben...

Liest man in diversen Foren regelmäßig...

Dennis Kemna 15 Kenner - 3850 - 23. November 2014 - 12:37 #

"Ja, und gäbe es nicht diesen Registrierungswahn, hätten wir das Problem wohl gar nicht."
Das passt für mich am besten. Ich hab vor einiger Zeit durch einen EA Hack MS-Points verloren. Wenn EA nicht auf eine zusätzliche Anmeldung für Ihre Dienste bestanden hätte wäre das nicht passiert.
Dann jetzt die Meldung zu lesen das EA immer noch extrem schlampig mit den Nutzerdaten erzeugt eine Menge negativer Gefühle. Zeigt aber auch das es absolut richtig war keine EA Titel mehr zu kaufen.

supersaidla 16 Übertalent - P - 4011 - 23. November 2014 - 12:50 #

Ich befürchte leider dass das alles noch ne ganz böse Wendung nimmt oder schon genommen hat. Man macht sich einfach erpressbar je mehr über einen bekannt ist. Vor allem "wichtige" Leute wie Politiker, Firmen, Staaten usw.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 13126 - 23. November 2014 - 13:04 #

Wer als überall angibt ist selber schuld.

yanyan (unregistriert) 23. November 2014 - 13:11 #

Ehrlich gesagt hoffe ich sogar das es mal nen richtig großen Datenklau bei allen Plattformen gibt und damit auch viel Blödsinn angestellt wird, villeicht wachen die ganzen Deppen die immer jeden Mist blind unterstützen den auch mal auf.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12806 - 23. November 2014 - 13:49 #

Natürlich hab ich Sorgen darum ^^.

Muss man halt aufpassen wo man was angibt... eigentlich nur das, was absolut notwendig ist...

Aber das fängt eigentlich auch schon damit an, was man für Programme nutzt... wer Google Chrome und/oder Facebook nutzt verrät ja schon alles über sich, ohne irgendwas wo anzugeben.

Dazu kommen noch solche dubiosen Sachen wie der Keylogger Code in Google Chrome zum Beispiel, so das der Browser potenziell sogar alles abspeichert was du irgendwie innerhalb des Browsers eintippst.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 23. November 2014 - 13:53 #

*Klar habe ich Angst um meine Daten. Deshalb gebe ich auch immer nur das Nötigste an.

Es wurde unter meinem Namen einen Paypal-Account angelegt.
Paypal erhob auf diesen Account eine Forderung wegen nicht erfolgter Buchung von 5 Euro.
Erfahren habe ich erst durch ein Schreiben eines Inkassobüros dadurch.
Die schlugen 32 Euro Bearbeitungsgebühr drauf.
Dann warens 37 Euro.

Habe bei Paypal angerufen und gesagt dass das nicht möglich ist, meine beiden Paypal-Accounts habe ich schon seit 2007 und die waren immer "gedeckt".

Der Paypalmitarbeiter sagte mir nur dass er das nicht glaubt weil er meine IP-Adresse sieht.
Ausserdem wie soll ich die Forderung bezahlen wenn ich unter diesem Namen garkeinen Pp-Acc. habe und die damit verknüpfte Mailadresse mir auch unbekannt ist?

Mittlerweile hab ich eine Strafanzeige bei der Kripo aufgegeben!

Ich scheiß auf Paypal und mache nur noch über die Bank meine Bezahlungen.

Kotanji 12 Trollwächter - 1056 - 23. November 2014 - 13:57 #

Könnte mir nicht egaler sein.
Erstmal werden Hacks und Datenklaus immer mehr werden, in einer digitalen Welt. Das hat nichts mit einer negativen Entwicklung zu tun, sondern ist nun einmal Bestand der aktuellen Welt. Davon abgesehen gibts schon seit Jahren nahezu täglich "Hacks" bei Banken etc, von denen niemand berichtet und anscheinend auch niemand interessiert. Aber wie immer: Sobald etwas die "Gamer" in der Sache zu tun haben, oha, dann wird es laut!

Und dann hat jemand meine "persönlichen Daten" (Mein Nachname und Adresse? Oh mein Gott!!), so what? Und wenn jemand meine Kreditkarte benützen würde, so what? Kurzer Anruf bei der Bank und gut ist.

Aber klar, mit so einer Einstellung ist man dann sofort ein "Schaf", das sich zu nichts Gedanken macht uuund so weiter. Gibt ja auch noch genügend Menschen, die kein Onlinebanking machen, weil sie diesem "Teufelszeug" nicht trauen.

Cloudwalker (unregistriert) 23. November 2014 - 17:07 #

Sehr gut! Da es dir ja egal ist, Kannst du mir dann bitte deine persönlichen Daten mitteilen inkl. Bankkonten, Kreditkartennummern, Versicherungsdaten, sämtliche Accounts inkl. Passwörter? Ich komme dann bei Gelegenheit mal vorbei und schaue mich dann bei dir in der Wohnung um. Kannste einfach hier posten, dann haben andere auch etwas davon!

Schon mal recht herzlichen Dank im vorraus!

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 23. November 2014 - 17:46 #

>>Aber klar, mit so einer Einstellung ist man dann sofort ein "Schaf",<<

Ja, natürlich. Kann man das denn auch anders sehen?

Master of LoL (unregistriert) 23. November 2014 - 19:01 #

Eigentlich dürfte man die Xbox One nur kaufen, wenn man genau so eine Einstellung hat. Aber manche Naivlinge glauben echt die Unternehmen täten ja schon alles in ihrer Macht stehende. Dabei ist das Geschäft mit persönlichen Daten nicht erst seit gestern im Gange.

Wenn man eh nix mehr zu verlieren hat im Leben, dann kann man sich so eine Einstellung leisten. Wer Krebs im Endstadium hat, hat größere Sorgen als die Sicherheit der eigenen Daten.

malkovic 13 Koop-Gamer - P - 1462 - 23. November 2014 - 14:02 #

Ich gebe nur das Nötigste preis und meide jede Art sozialer Netzwerke, bei denen man zu viele Daten angeben muss.m (facebook etc.) Beim PSN zahle ich mit diesen Guthabenkarten, bei GG hab ich nen Abo :) (ganz altertümlich mit ner Überweisung gezahlt) ...
Ach ja, so Payback-Sachen mach ich auch nicht.
Ob diese Totalverweigerung allerdings die Lösung ist? - Keine Ahnung, ich bin eher ratlos ...

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11870 - 23. November 2014 - 14:14 #

Mir fehlt die Antwort "Ja, eigentlich müsste man sich Sorgen machen, aber ich ignoriere das aus Bequemlichkeit gekonnt."

Hellequin 12 Trollwächter - 1127 - 23. November 2014 - 17:47 #

Das gefährlichste sind nach wie vor Angaben zu Kontodaten, Kreditkarte, etc..
Und nach dem nächsten Bankwechsel Anfang 2015 werde ich generell auf eine Kreditkarte verzichten. Für alle Bereiche gibt es ja mittlerweile Code-Karten bei den üblichen Händlern.

Selbst bei z.B. WoW muss ich so keine Kontodaten (LSV) mehr hinterlegen.

Und was Leute mit meinen (Teil-, und Falsch)angaben meines Facebook-Accounts machen, ist mir herzlich egal.

Nokrahs 16 Übertalent - 5709 - 23. November 2014 - 18:24 #

Darf ich mir keinen Kopf machen, sonst müsste ich gleich den Stecker ziehen und das Internet einfach nicht nutzen (maximaler Schutz!). Zum Internet nutzen benutze ich die üblichen Leckerlie wie Cyberghost, ESET, Ghostery und No-Script. Google Dienste nutze ich generell nicht.

Ausnahmen treffe ich vereinzelt für Plattformen meines Vertrauens.

Dienste wie Steam, Origin, PSN, XBL, Uplay haben von mir nur notwendigste Informationen. Nämlich genau diese, welche relevant sind um mich als Eigentümer im Falle eines Missbrauchs zu identifizieren und mir meinen Account wieder zuzuweisen. Daten über Zahlungsverkehr werden dort von meiner Seite nicht abgelegt. Spiele kaufe ich als Retail.

Es ist nicht schwer sich einigermaßen im Hintergrund zu halten, wenn man es denn wünscht. Aber man kann auch Paranoid werden, wenn man es übertreibt. Die Frage für mich persönlich war, ob ich trotz "Big Brother" das Internet weiterhin privat nutze und als Gamer hat mir die Spieleindustrie am Ende des Tages die Antwort darauf gegeben.

Sollte ich dem ein Ende setzen wollen, müsste ich fast komplett auf Original Spiele verzichten. Das widerspricht aber meiner Einstellung gegenüber illegalen Kopien. Ein Teufelskreis.

Von der Umfrage habe ich mal die Vorletzte Antwort gewählt.

Taggerd 10 Kommunikator - 404 - 23. November 2014 - 22:59 #

'Ja, aber ich glaube nicht, dass die Firmen zu wenig tun. Wenn absolute Sicherheit leicht wäre, gäb's sie.'
Das hier. Ich bin gewillt, im Zweifelsfall doch eher für den Angeklagten zu entscheiden (nicht zuletzt, weil Nachlässigkeit hierbei schlicht nicht im Interesse des Anbieters sein kann) und wenn ich mir anschaue, wie regelmäßig mich beispielsweise Steam gängelt, wenn ich mal über einen neuen Browser oder einen Proxy auf meinen Account zugreife, so glaube ich nicht, dass man sich mit dem Thema nicht zumindest ausführlich beschäftigt.

Name (unregistriert) 24. November 2014 - 13:30 #

Als wenn das was nützt.

"Kennt" Amazon den rechner nicht wollen sie die Telefonnummer. Steht im Zweifel im Telefonbuch.
Oder es geht eine Mail an eine Mailadresse.
Im Besten fall wird noch eine SMS versandt. Aber seien wir ehrlich, ist das Ding nicht 15 Jahre alt und hat schlichtweg nicht genug Speicherplatz für Malware sieht es auch da düster aus.

Es ist vorgegaukelte Sicherheit. Wirklich sicher ist nur das was zentral gespeichert wird.

Just my two cents 16 Übertalent - 4412 - 23. November 2014 - 23:23 #

Ich war schon mehr als einmal betroffen. Einmal wurde eine Shop geknackt und meine Kreditkarte wurde fürs shoppen verwendet und meine Daten, sprich Name und Emailadresse sind mehr als einmal ins Netz gewandert... Shit happens.

Wo es geht (Google, Paypal, Blizzard, Facebook, Steam) verwende ich grundsätzlich 2-Wege-Authentifizierungtechniken und eigene Passwörter und denke, da relativ sicher zu sein. Und wenn wieder was gehackt wird, ist es eben so - ich kann es nicht ändern. Fatal wäre nur mein Mailaccount... Aber dazu müsste jemand die Zugangsdaten haben UND mein Handy...

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 24. November 2014 - 11:40 #

Haha, Blizzard.
Blizzard prüft bis heute das Login-Passwort nicht nicht auf Case-Sense! Glaubst du nicht? Probier´s aus, wenn du 'nen Battle.Net-Account hast.

Ich finde das total skandalös, aber offensichtlich scheint es keinen zu interessieren. :-(

gar_DE 16 Übertalent - P - 5837 - 24. November 2014 - 18:06 #

Um so wichtiger, dass sie 2-Wege-Authentication anbieten.
Trotzdem ist die Vorgehensweise einfach nur bescheuert.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7672 - 24. November 2014 - 19:58 #

Ob Case-Sensitive oder nicht ist nur sekundär interessant, wenn man die Passwörter trotzdem ausreichend lang inklusive Sonderzeichen anlegen kann. Natürlich wären alle Optionen (Also auch Klein-/Großschreibung) besser, aber auch so kann das Passwort schon einmal relativ sicher gewählt werden. Und wenn es im Gegenzug immer noch andere Anbieter gibt, die maximal 8 stellige Passwörter, oder bspw. sogar nur vierstellige PINs (Sky z.B.!) erlauben, ist Blizzard hier sogar vorbildlich.
Und - es wurde ja schon erwähnt - bietet Blizzard eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wer die nicht aktiviert, ist doch selber Schuld.

Frank Burg (unregistriert) 24. November 2014 - 11:21 #

Inkompetente Arschlöcher gibts eben überall, hinzu kommt die wirtschaftliche Fehlentwicklung, dass es keinen Anreiz gibt, sichere Systeme zu entwickeln.

Also Angst keine, ich weiß, dass mit statistisch erfassbarer Regelmäßigkeit mit Daten Unfug getrieben wird. Sorgsam damit umgehen, alles kann und wird eben gegen einen verwendet werden. Das wann ist nur die Frage.

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