Patrice Désilets mit neuem Studio in Kanada

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13. November 2014 - 15:43 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Der kanadische Spieleentwickler Patrice Désilets erlangte als Creative Director von Spielen wie Prince of Persia - The Sands of Time oder den ersten beiden Teilen der Assassin's Creed-Reihe große Bekanntheit. Nachdem seine Zusammenarbeit mit Ubisoft im Jahr 2010 zum zweiten Mal endete, wurde es relativ still um ihn – auch wenn seine Meinung zu aktuellen Entwicklungen in der Spielebranche immer wieder gefragt war.

Nun hat Désilets, der zuletzt für THQ an seinem Projekt 1666 arbeitete, ein neues Studio gegründet, wie er via Twitter bekannt gab. An was Panache Digital Games in Zukunft arbeiten wird, steht aktuell allerdings noch nicht fest. Im Vorfeld der Veröffentlichung der aktuellen Konsolen von Microsoft und Sony hatte er sich auch dazu geäußert, dass man mutiger beim Entwickeln neuer Spielekonzepte sein müsse und zu viel in "technischen" Kategorien denke (wir berichteten).

Die Enthüllung eines neuen Projekts könnte schon bald folgen. In seinem Tweet deutet er zumindest an, dass sein neues Studio schon bald etwas zu verkünden habe.

euph 23 Langzeituser - P - 38748 - 13. November 2014 - 15:44 #

Kickstarter?

Xyxyx (unregistriert) 13. November 2014 - 15:50 #

Ich bin mal gespannt, so super-mutig fand ich ja weder Pronce of Persia noch AC. Das war alles Gameplay von der Stange, aber mit ziemlich guter Atmosphäre. Sollte er mir zur Atmosphäre hinzu ein ordentliches Gamwplay auftischen, dann kanner mein Geld haben, da würde ich sogar mal wieder einen Kickstarter in Erwägung ziehen.

Dass man in zu vielen "Technischen Kategorien" denkt, in dem Fall wohl Auflösung und FPS, ist sicher richtig, aber der technische Unfug als eines der wichtigsten Verkaufsargumente hat doch allerpätestens (Und eigentlich früher) mit der erste Playstation bzw. den 3dFX-Karten irgendwann in den 90er Jahren eingesetzt.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 13. November 2014 - 17:50 #

Och, zumindest Assassins Creed war zum Releasezeitpunkt schon recht außergewöhnlich. Open World, große Menschenmassen, das historische Kreuzzug-Setting, das Kletter-Überall-Hin-Gameplay und das flüssige Kampfsystem gegen ganze Gegnergruppen gab es damals im Jahr 2007 einfach nirgendwo sonst. Zumindest für mich war das damals neu und aufregend. Dass das Spiel natürlich auch 'ne Menge Schwächen hatte, steht auf 'nem ganz anderen Blatt ;)

Auch die Sands of Time Trilogie von Prince of Persia hat zumindest die alte Franchise erfolgreich wiederbelebt und uns mehrere exzellente Platformer eingebracht. Das Feature mit dem Zeit-Zurückspielen war dazu ein wirklich netter Einfall, um die übliche Frustration mit Checkpoints zu umgehen und Trial und Error endlich wieder spaßig zu machen.

Als Gameplay von der Stange würde ich beide nicht betiteln. Zumindest nicht die ersten Teile - inzwischen sind beide Serien ja etwas in der Ideenlosigkeit versunken, vor allem Prince of Persia, aber auch das neue Assassins Creed ist dasselbe Spiel, dass wir nun schon seit X Jahren bestens kennen.

Xyxyx (unregistriert) 13. November 2014 - 18:50 #

Open World war 2007 zumindest schon da, sicher nicht so etabliert etc. wie heute (ist für mich inzwischen - trotz der tollen Idee - fast so ein Fluch wie das "alles muss 3D sein" in den späten Neunzigern). Das Klettern war schön, aber in der Gesamtheit war das leider schon damals ein Gameplay verschwindet hinter der Atmo (das Problem haben aber nicht nur ACs, sondern auf den Gesamtmarkt betrachtet auch fast alle Rollenspiele, selbst die von mir hochgeschätzten Baldurs Gate oder Kotor).

Beim Prince bin ich ja soweit zu sagen, dass mir die "neuen" Teile mehr zusagen, als die 2D-Klassiker und rückblickend vielleicht sogar unterschätzt werden. Da hat man halt gutlaufende Dinge auf hohem Niveau kombiniert. Und ich kann ein Spiel auch ohne großes Gameplay schätzen, in den 80er Jahren hatte ich auch Spaß an Defenders Of The Crown.

Darum ist "von der Stange" vielleicht zu hart, aber ein "Ich will das spielen" erzeugt das bei mir alles nicht. Ein "ich will das sehen" - klar. Ein "spannender historischer Background" - ja. Da ist für mein Spielgefühl auch der Let's Play-Hype schädlich. Bei einem Mario, einem Grimrock, einem Civ, selbst einem Mass Effects, da will ich das Spiel als Spieler, der Eingaben tätigt, erleben. Das Gefühlt hatte ich beim ersten AC nur am Rande, bei den Nachfolgern kaum noch. Die Verbindung von Story/Setting und Gameplay ist was sehr schwieirges,bei Alien: Isolation und Dark Souls gelingt es für eine Special Interest-Group (die sich gerne frustriert oder langweilt), aber da funktionierte s als Spiel, nicht als Film, nicht als sonstwas. Und zumindest für mich muss heute ein Spiel auch abseits von Youtube-gucken etwas bieten. Ein Rebel Assault habe ich in den 90ern rauf und runter gespielt, wenn ich mir den Kram komplett auf Youtube ansehen kann, dann vermisse ich nichts. Bei AC vermisse ich kaum etwas, beim Prinzen etwas mehr, aber nicht viel.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 14. November 2014 - 0:14 #

Ist eben Geschmacksfrage - ich war damals absolut heiß auf Assassins Creed, weil mich die große, offene, historische Spielwelt so fasziniert hat. Open World hat es natürlich schon vorher gegeben, aber nicht diese riesigen, dicht bevölkerten, organischen, mitterlalterlichen Metropolen in (damals) Next-Gen-Grafik mit der genialen Bewegungsfreiheit eines Altair, der wirklich jedes Haus erklettern und jedes Hindernis mit atemberaubend geschmeidigen Animationen überwinden konnte... außer Wasser. ;)

Das war damals schon ein absolutes Novum und ein aufregendes Alleinstellungsmerkmal für Assassins Creed. Mich hat's nach der anfänglichen Begeisterung dann zwar trotzdem enttäuscht, aber deswegen verleugne ich nicht die grandiosen Errungenschaften, die sich Ubisoft damals erarbeitet hat.

Was das jetzt mit LetsPlays zu tun hat, weiß ich nicht. Ich bin auch kein regelmäßiger LetsPlay-Gucker und spiele die Spiele lieber selbst. Wenn ich mal in ein LetsPlay reinschaue, dann erst nachdem ich das Spiel selbst gespielt habe und auf die Reaktionen anderer Leute gespannt bin, z.B. bei The Walking Dead oder Alien Isolation. Assassins Creed stelle ich mir als LetsPlay eher langweilig vor, Selber-spielen macht mir aber nach wie vor Spaß. Allerdings nicht in dem Tempo, das Ubisoft vorlegt - nach einem großen Assassins Creed bin ich erstmal für 'ne Weile bedient und brauche 'ne Pause. Darum hab ich AC2 Revelations, AC3, AC4 Black Flag und nun auch Unity noch überhaupt nicht gespielt und momentan auch nur wenig Lust darauf. Nur dafür, dass Ubi das Franchise auf Teufel komm raus jedes Jahr aufs Neue verwertet, dafür kann Patrice Désilets doch nichts und das hat mit den Innovationen des ersten Teils auch nichts zu tun ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 14. November 2014 - 11:43 #

Das erste AC ist eines der ganz, ganz, ganz wenigen Story-Spiele (Wenn nicht gar das einzige, mir fällt momentan zumindest kein anderes ein), die ich jemals zwei mal durchgespielt habe. Und das einfach deshalb, weil ich in dieser AC1-Welt so gern selbst Eingaben getätigt habe. Ein LP hätte mir das nicht bieten können. Wo man dieses Bedürfnis hat, ist also wirklich eine Geschmackssache, wie Arparso schon schreibt.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 13. November 2014 - 15:51 #

Die Ankündigung einer Ankündigung? Ist bald Weihnachten?

DaaGrn (unregistriert) 13. November 2014 - 16:27 #

Fuck, bald ist ja Weihnachten. xD

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 13. November 2014 - 17:03 #

Dem Bild nach zu urteilen arbeitet er am nächsten Super Mario.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 13. November 2014 - 17:59 #

Vielleicht auch Pipe Mania 3D?

ganga Community-Moderator - P - 15594 - 13. November 2014 - 17:59 #

Ich bin mal gespannt was er sich ausgedacht hat

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