Icewind Dale Enhanced Edition erscheint am 30.10.

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Benjamin Braun 282396 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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22. Oktober 2014 - 13:33 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Bei der Ankündigung Anfang September hatte Beamdog noch keinen konkreten Release-Termin für die Enhanced Edition von Icewind Dale genannt. Wie Firmengründer Trent Oster kürzlich via Twitter mitteilte, wird die Veröffentlichung bereits am 30. Oktober erfolgen. Fans des Original-Spiels der Black Isle Studios müssen sich also nur noch wenige Tage gedulden, um sich von den vielen versprochenen Verbesserungen der Enhanced Edition überzeugen zu können. Der Termin gilt für die Hybrid-Version für PC und Mac OS X, die bei Beamdog selbst, bei GoG.com sowie bei Steam zu haben sein wird. Laut Oster werden die Mobile-Fassungen für iOS und Android aber auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Jules2k 10 Kommunikator - 455 - 22. Oktober 2014 - 13:54 #

Sehr angenehme Neuigkeit. Mir ist die Icewind Dale Seire aufgrund des stärkeren Fokus eigentlich fast sogar lieber als BG1/2. Zudem endlich auch ein paraleller Release auf Beamdog/Steam/GOG. Der kalte November kann also guten Gewissens kommen! :)

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4668 - 22. Oktober 2014 - 16:39 #

"Stärkerer Fokus"...auf Kampf, musst du wohl meinen? Nichts gegen eine effektive, selbst zusammengebaute Truppe, aber mir wurden Teil 1 und auch Teil 2 nach zugegebenermaßen etlichen Stunden zu eintönig zum Weiterspielen, linear von einem Kampfschauplatz zum nächsten und ab der dritten Map weiß man schon nicht mehr, warum man jetzt überhaupt gerade hier kämpft und gegen wen eigentlich :)

Flitzefisch 16 Übertalent - P - 5836 - 22. Oktober 2014 - 14:02 #

Spitze. Schön auch, das Baldurs Gate Enhanced mittlerweile auch bei GOG zu finden ist.

Vaedian (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 14:07 #

Na dann hoffe ich mal, dass das NPC Mod kompatibel ist/gemacht wird.

Aigni 11 Forenversteher - 768 - 22. Oktober 2014 - 14:32 #

Ich hoffe dass sie die Bugs des Originals beseitigt haben. Es gab da eine Höhle in der das Spiel bei mir damals immer an genau der gleichen Stelle abgestürzt ist. Ging nicht mehr weiter, egal was ich versucht habe. Wäre also Zeit für einen neuen Anlauf. :-)

Markus 13 Koop-Gamer - 1323 - 22. Oktober 2014 - 15:12 #

Icewind Dale habe ich damals mit großer Begeisterung gespielt. Aber nochmal tu ich mir das nicht an. Viel zu viel neuer Stoff wartet. :-)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 22. Oktober 2014 - 15:24 #

Lieber guter Stoff als neuer... ;-)

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 22. Oktober 2014 - 15:36 #

Dachte ich mir auch gerade. Sorry, aber gerade bei Baldur's Gate kann kaum ein modernes Rollenspiel mithalten. Da bleibe ich lieber beim Alten.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61515 - 22. Oktober 2014 - 15:59 #

Immer diese rosarote Brille. BG würde ich nicht mehr zocken. ;)

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4619 - 22. Oktober 2014 - 16:13 #

das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde es nur etwas schwer nachvollziehbar, wenn jemand über die Grafik ablästert... die war damals nunmal so. In 15 Jahren sieht Skyrim auch scheisse aus.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61515 - 22. Oktober 2014 - 16:48 #

Mir persönlich ist Grafik egal. Ich zocke auch gerne Indiegames in 8bit Grafik, oder halt alte Konsolenschätzchen.
Aber BG und Icewinddale fand ich damals schon sperrig und konnte nie so wirklich die Begeisterung nachvollziehen.
Viel zu einsteigerunfreundlich.
Ich würde zb auch nie Divinty Original Sin zocken.
So gut es sein mag, es ist nicht meine Art von RPG.
Ich mag zb Questmarker.
Am Snes oder Mega Drive hab ich es gehasst mit 100 Leuten zu reden, bis man endlich den fand der wirklich wichtig war.
Aber wie du schon sagst soll ruhig jeder zocken was er mag.
Nur halt sich dann diese albernen "Früher war alles besser" Sprüche klemmen.

Norgen (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 20:50 #

Kein Ding, du magst eben keine tiefen RPG´s. Früher war natürlich nicht alles besser, aber "damals" gab es zumindest noch RPG´s mit Tiefgang. Naja, teilweise kommen die ja zurück, wie zb das von dir verschmähte D:OS :)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20303 - 23. Oktober 2014 - 7:34 #

Einsteigerunfreundlich? BG hatte ich damals direkt zu Release geholt und fand es wirklich einfach zu bedienen. Eine vorherige Handbuchlektüre war natürlich Pflicht. Da haben sich die Spiele im Laufe der Zeit natürlich weiter entwickelt, so dass es heutzutage der Handbücher gar nicht erst mehr bedarf. Aber im Vergleich zur Nordlandtrilogie, die ich kurz zuvor gespielt hatte, war das eine deutliche Verbesserung.
Was man jedoch brauchte, war viel Zeit. Mal eben den Loot wegbringen in den nächsten Laden, konnte vom Süden aus ein paar Stunden Echtzeit kosten wegen der nervigen Zufallskämpfe auf den Reisen. Ohnehin war das Spieltempo eher gemächlich - insbesondere im Vergleich zu den von Dir angesprochenen Konsolentiteln der damaligen Zeit.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61515 - 23. Oktober 2014 - 13:12 #

Also Spiele wie zb Chrono Trigger oder Secret of Mana waren ja nun wirklich nicht hektisch.
Mich nervte zb tierisch, das immer nur ein Teil des Bildes fürs Spiel genutzt wurde.
Die Menüs ringsherum mögen manche Leute toll gefunden haben, auf einem 15 Zoll Monitor hingegen hatte ich manchmal das Gefühl ich spiel Gameboy :)
Dazu noch der eher düstere Look, da war man von Konsole mehr Farbe gewohnt.:D
Hätte ich schon immer nur PC gezockt, wäre BG für mich heute vielleicht auch der heilige Gral den manche in dem Spiel sehen.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20303 - 23. Oktober 2014 - 22:09 #

Einen 15''-Monitor habe ich wegen der geringen Bilddiagonale nie besessen. Und wie gesagt: Schau Dir mal die Nordlandtrilogie oder die GoldBox-Spiele an, wie viel Platz dort verschwendet wurde. In seiner Zeit war das Sichtfeld bei BG (auf 17'') ziemlich super. Die Auflösung hätte höher sein können, um noch mehr zu sehen. Aber das wurde bei BG2 angegangen.
Im Vergleich zu BG sind die von Dir genannten Beispiele im Erzähltempo wesentlich zügiger. Während ich darüber hinaus bei BG die Kämpfe pausieren kann, um den Begleitern Befehle zu geben, vermisse ich gerade das bei einem Secret of Mana, wo ich die besonders bei Bossen stark suizidgefährdeten KI-Begleiter vergeblich aus der Schusslinie halten will. Vielleicht muss ich auch einfach noch ein paar Level grinden, ehe ich es mal wieder gegen den Schmusekater versuchen sollte.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61515 - 24. Oktober 2014 - 16:23 #

Der Kater ist spätestens mit Level 12-15 leicht.
Viel auf Fernwaffen setzen wenn er auf den Türmen hockt. Ansonsten kann man sich unten an der Tür platzieren, dann kann er in der Regel nicht auf dir landen.
Wenn du deine Begleiter auf defensiv einstellst sollten sie eigentlich nicht mehr Suizid betreiben. Ansonsten hol dir Mitspieler. Grad zu dritt macht das Game richtig Laune. ;)

Svenc (unregistriert) 23. Oktober 2014 - 22:23 #

Ich habe BG1 mal wieder auf der Platte, aber viele Zufallskämpfe gibt es beim Reisen gar nicht. Über ein paar Komfortfunktionen kann man streiten, die meisten neuen Spiele gehen auch eher in Richtung filmische Inszenierung (aus meiner Sicht: leider, weil es einige Stärken des Mediums negiert). Aber im Prinzip musst man schon damals keine wirkliche Ahnung vom D&D-Regelwerk haben.

Der Nachfolger übertrieb es etwas mit dem High-level-Kontent und war, wenn man neu dazu kam, schon ein Brocken. Gerade die vielen Zauber -- und gefühlt entwickelte sicih auch jeder größere Kampf zu einem Microstresstest. Gerade Zauberkundige schützten sich regelmäßig mit Schutzzaubern, die erst mal geknackt werden wollten, und ohne aufwändiges Buffen/Debuffen via Spells, oft jeder Charakter der Party einzeln, lief da auch wenig.

Aber in BG1 ein war alleine Kerzenburg ein einziges Tutorial, und mit der Steuerung kamen auch Spieler der damals populären Echtzeitstrategiespiele sofort ziemlich klar. In BG2 war hingegen gleich der erste Schauplatz ein Dungeon, und gar kein so sehr leichter. Ich erkenne in den aktuellen Bioware-Spielen relativ wenig Bioware aus dieser Zeit, allerdings gibt es in den Spielen, wenn man sich die Credits durchliest, auch immer weniger Überschneidungen. Zuletzt gingen ja selbst die Chefs. Irgendwann ist das nur noch der Name, und die Spiele spielen sich wahrscheinlich (leider) komplett von selbst.

Svenc (unregistriert) 23. Oktober 2014 - 22:27 #

Kurz zur Reisedauer: Eine einzelne "Karte" zu überqueren dauert ein paar Minuten -- anders als in BG2 war die Schwertküste ja als relativ frei begehbarer Schauplatz inszeniert. Was ich im Nachfolger übrigens vermisste. Entdeckerdrank und so. Und wenn man von Süden ganz nach Norden reist, gibt es vielleicht,k mit Pech, drei Zufallskämpfe. Die meisten konnte man einfach umgehen. Stundenlange Latscherei --- eher wirklich nicht. Das soll aber nicht heißen, dass Baldurs Gate noch immer ein modernes Spiel wäre oder so. Ein paar Komfortfunktionen wären nicht schlecht, und auch wenn ich persönlcih Questmarker ziemlich blöde finde (in einem Open-World-Spiel wie Skyrim stören sie noch viel mehr, weil es das komplette Selbst-Entdecken negiert) -- wichtige NPCs könnten zumindest etwas hervorgehboen sein.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20303 - 24. Oktober 2014 - 7:54 #

Ich habe die Karte nicht mehr ganz im Kopf, aber ich war es gewohnt, niemals irgendwelchen Loot liegen zu lassen. Da war ich natürlich schnell überladen. Ganz im Süden gibt es weit und breit keinen Händler (oder ich habe ihn nicht gefunden) und man musste immer wieder nach Beregost zurück. Dazwischen lagen drei (?) Maps und ich hatte im Schnitt 1-2 Zufallskämpfe pro Weg. 'Stundenlang' dauert das Wegbringen da natürlich noch immer nicht, aber unter einer Stunde habe ich es nie geschafft. Andere beenden in dieser Zeit das Spiel ;-)
Bei meiner Argumentation habe ich natürlich zuerst BG1 vor Augen. Die Kerzenburger Zeit war wirklich schön und gefiel mir so gut, dass ich Imoen bis zum Ende in der Party belassen hatte.
BG2 war ein anderes Kaliber. Während ich mich in BG1 über 100EXP gefreut habe wie ein Schnitzel, wurde ich in BG2 gleich mit etwa 200k EXP bei Beendigung des ersten Dungeons überhäuft. Das sorgte gleich für Irritationen. Dazu kamen die vielen Resistenzen und Schutzzauber, die wirklich nervig waren. Ich hatte mich mit dem Teil des Regelwerkes auch zu wenig auseinandergesetzt, so dass ich eher mit 'Abwarten, bis die Zauber ihre Wirkung verlieren' drangegangen bin. Während BG2 damit durchaus noch zu bewältigen war, hatte ich im NMN2-Addon nur noch Frust mit der Herangehensweise. Frust an BG2 wegen des High-Level-Content und der damit einhergehenden stark erhöhten Komplexität des Regelwerkes kann ich also sehr gut verstehen. Bei BG1 sehe ich da jenseits der Krümeloptik keine Probleme und kann Kritik eher schwer nachvollziehen.

Svenc (unregistriert) 24. Oktober 2014 - 13:10 #

"Da war ich natürlich schnell überladen. Ganz im Süden gibt es weit und breit keinen Händler (oder ich habe ihn nicht gefunden) und man musste immer wieder nach Beregost zurück. Dazwischen lagen drei (?) Maps und ich hatte im Schnitt 1-2 Zufallskämpfe pro Weg. 'Stundenlang' dauert das Wegbringen da natürlich noch immer nicht, aber unter einer Stunde habe ich es nie geschafft."

Hattest Du da wirklich alles aufgerafft und verkauft?! Also wirklich alles, nicht nur wertvolle Edelsteine und wirklich einigermaßen wertvollen Kram? Uff, muss auf jeden Fall. Weil anders kann ich mir das nicht vorstellen. :-) Ich spiels ja gerade, aber die Zufallskämpfe lassen sich wie gesagt meist einfach umgehen (rauslaufen), und so häufig sind die bei mir zumindest nicht. Aber wenn man da dermaßen "sorgfältig" lootet, kann ich mir das schon vorstellen, dass das dauert. Hatte ich nie, in keinem der Infinity-Engine-Spiele. War vom Hersteller wohl auch nicht eingeplant. :-D Beregost ist ja quasi fast im "Süden" der Karte, mehr als vier Sprünge max. hat man da glaube ich nicht.

Sehr sorgfältige Spielweise. Klingt fast schon nach einer Kleptomanen-Obsession. :-)

Svenc (unregistriert) 24. Oktober 2014 - 13:16 #

P.S.: Ich fand BG1 ganz allgemein erheblich flüssiger zu spielen. Storytechnisch gehen Bioware da ja ziemlich in die Vollen, die Party soll wohl am Ende gottgleich sein. Aber das hatten sie echt extrem übertrieben. Im Grunde arteten ja schon viele mittelgroße Kämpfe in Micro-Zauber-Orgien aus -- und die magischen Items dazu gab es im Überfluss. Ist von Dir sehr schön beschrieben: In BG1 freute man sich auf jeden Levelaufstieg und spürte auch den Unterschied. BG2 ist, D&D-technisch, komplett over the top, in allen Belangen. Auch wenn es natürlich viel viel ausgefeiltere Quests hat, und eine deutlich ambitionierter Geschichte als der erste Teil.

Deshalb habe ich das erste BG schon ca. dreimal durch. Das zweite aber noch nie durchgespielt. Wäre vielleicht ander Zeit. :-)

Svenc (unregistriert) 24. Oktober 2014 - 13:19 #

Ähm das zweite noch nie ein zweites Mal durchgesipelt, meinte ich. Ich war von Throne Of Bhaal bis auf das Ende übrigens eher ernüchtert. Das war im Gegensatz zu Icewind Dale mit seiner netten Geschichte plus Dungeons, die alle ihre eigene Geschichte erzählen, gefühlt wirklich fast nur noch Gekloppe. Gerade wenn man direkt aus dem Hauptspiel kam und weiterspielte.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4619 - 23. Oktober 2014 - 9:06 #

Ich bin wie Du der meinung, dass früher ganz bestimmt nicht alles besser war. Was gab es damals für Gurken... Stichwort "E.T." auf dem Atari 2600...

Ob jetzt BG grundsätzlich einsteigerfreundlich war oder nicht, ist ne schwierige Frage. Was mich angeht, gab es aber zwei oder drei wirklich einsteigerfreundliche Features, die mir das Spiel schmackhaft gemacht haben. Das Journal z.B. oder die Spielpause, ebenso Quicksave, weiter auch eine überwiegend offene Welt, wo man sich in Ruhe erstmal hochleveln konnte - das war damals alles andere als selbstverständlich.

Was die Dialoge / Texte angeht, kann ich Dich verstehen: für manch einen macht gerade das das besondere Flair eines RPGs aus, ich hingegen fühle mich von zu viel Text erschlagen.

Das liegt aber auch daran, dass heutzutage die Spiele hunderte von Einzelquests haben, die im Grunde nichts miteinander (und schon gar nicht mit der Hauptquest) zu tun haben. So etwas kann nur schiefgehen, denn das ist eben nicht wie ein Roman, sondern wie das reinlesen in hundert Romane. Sozusagen stop-and-go-lesen. Deshalb freue ich mich über Questmarker, die mir einfach anzeigen wo ich hinlaufen /-reiten muss, um draufzukloppen.

Das wäre durchaus anders, wenn die Softwarefirmen mal auf den Trichter kommen würden, ihre Story-Mosaiksteinchen sinnvoll zusammenzusetzen. Lieber 30 Nebenquests, die aber ineinander verschlungen sind (und mit der Hauptgeschichte verwoben), als 200 Versatzstückchen, die wahllos über eine Karte verteilt werden.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20303 - 23. Oktober 2014 - 7:26 #

Ich fand Skyrim zu Erscheinen schon optisch bestenfalls 'nett'. Da es ohnehin nur ein Sandkasten für Modder ist, hatte ich optisch mehr erwartet.

Norgen (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 20:53 #

Nix rosarot! Ich hab BG2 erst vor kurzem durchgespielt, es IST das beste RPG (nehmen Fallout 2 und Plancescape Torment)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 22. Oktober 2014 - 21:21 #

Sie hörten einen Beitrag von Gott...^^

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61515 - 22. Oktober 2014 - 16:00 #

Lieber neuer Stoff, als zum 10 x olle Kamellen. :D

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 22. Oktober 2014 - 16:18 #

Und das sagt der Ehemann :-)))

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61515 - 22. Oktober 2014 - 16:50 #

Der glückliche Ehemann ! Auch nach mittlerweile 15 Jahren hab ich meine Frau noch lange nicht über. ;)

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4619 - 22. Oktober 2014 - 15:22 #

Das Problem bei der Enhanced war ja, dass zwar einerseits Bugs beseitigt worden waren, neue aber dazugekommen sind. Bei BG 2 war das schon besser. Vll hat Beamdog ja jetzt die Infinity Engine soweit im Griff, dass derartige Probleme nicht mehr auftauchen.

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1236 - 22. Oktober 2014 - 20:00 #

ich empfehle stattdessen die Icewind Dale mod für NWN2 :)

Norgen (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 20:55 #

Ich hätte lieber ne NWN2 Mod für die Infinity Engine! Das meine ich absolut Ernst. Die Electron Engine (NWN2) mag ich einfach nicht :(

volcatius (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 17:46 #

Das schwächste Spiel mit der damaligen Infinity-Engine.
Viel zu starker Fokus auf Kämpfe, zu wenig Rollenspiel. Da fehlten mir einfach die Charaktere, Dialoge, Romanzen, Story.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167449 - 22. Oktober 2014 - 18:49 #

Das schwächste Spiel auf Grundlage der Infinity-Engine war für mich Lionheart- Legacy of the Crusader, der Start war aufgrund des Szenarios noch ganz interessant, aber der Spielspass sank bei mir mit zunehmender Spielzeit.

Name (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 19:20 #

Lionheart verwendete die Velocity Engine von Reflexive Entertainment

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167449 - 22. Oktober 2014 - 19:48 #

Hast recht. Da das Spiel auf der Box mit dem Black Isle-Studios Logo ausgestattet war, ging ich fälschlicherweise davon aus, dass Reflexive Entertainment eine entsprechend modifizierte Infinity-Engine verwendet hat für Lionheart, aber es ist doch eine eigene Engine. Hat dem Spiel aber imho nichts genützt. :)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32821 - 23. Oktober 2014 - 0:12 #

Dem kann ich nur zustimmen.
Mich hat Icewind Dale irgendwann einfach nur noch gelangweilt, das war mir viel zu monoton.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15120 - 23. Oktober 2014 - 7:40 #

Genau, Raum auf Baller, prügel... Nächste Ecke, Baller Prügel... ect... Aber trotzdem hab ich beide mit den Erweiterungen durchgespielt. Und die Katze hatte ich bis zum Ende dabei ^^
Heut würde ich Icewind Dale nicht mehr spielen. Damals hats gefallen.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4619 - 23. Oktober 2014 - 9:09 #

haha, die Katze!
Aber stimmt schon. IWD I habe ich noch durchgespielt, da war auch ein fantastischer Soundtrack dabei. IWD II hingegen war nur noch nervig. Ich habe es bestimmt 5 mal angefangen in den letzten 10 Jahren und bin nie dabeigeblieben. Und das, obwohl ich BG 1 + 2 sehr gemocht habe.

Vaedian (unregistriert) 23. Oktober 2014 - 2:35 #

Versuchs hiermit: http://www.pocketplane.net/mambo/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=174&Itemid=122

Sauberer Elfenpopo (unregistriert) 22. Oktober 2014 - 21:41 #

Wo kann ich in Zusammenfassung nachlesen, was die "Enhanced Editions" von BG und IWD eigentlich genau bringen? Was habe ich dann, was ich im Originalspiel nicht habe?
Haben die Anpassungen an Touch (z.B. Surface Pro 3) oder ist das nur für iOS und Android implementiert?

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2274 - 22. Oktober 2014 - 21:52 #

sollen lieber mal die deutsche fassung für baldurs gate 2 nachreichen. der patch ist schon ewig angekündigt.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86555 - 23. Oktober 2014 - 17:29 #

Irgendwie fand ich das Spiel schon damals nicht so richtig prickelnd. Das was aus Nostalgie und Retrowahn in der Zwischenzeit und im Nachhinein daraus gemacht wurde, entspricht nicht meinem Eindruck.

Sauberer Elfenpopo (unregistriert) 23. Oktober 2014 - 21:17 #

Ich habe es vor zwei Jahren das erste mal gespielt und hatte damit wirklich fast genauso viel Spaß wie mit Baldur's Gate 1+2. Weniger Story-Achterbahnfahrt, aber mehr zwangsloses Erkunden und Ausprobieren. Ich hatte eine Menge Spaß.

Svenc (unregistriert) 23. Oktober 2014 - 22:37 #

Hat ein paar wirklich schöne Dungeons, die in sich fast abgeschlossene Geschichten sind (auch wenn alles mit der Story zusammenhängt). Wie oben im Baldurs-Gate-Kommentar geschrieben, da könnte man auch noch viele Spiele der ultima-Reihen nehmen: Heutige Spiele sind meist sehr filmisch inszeniert, durchängig vollvertont, haben einige Komfortfunktionen, die auch diesen Klassikern nicht schlecht zu Gesicht stünden. Aber im Grunde merkt man an diversen Klassikern schon, dass sich in dem Bereich gar nicht mal so viel getan hat in all den Jahren.

Denn mit der Vollvertonung, den minutenlangen,a ufwendigen Zwischensequenzen, in denen man im Prinzip "nur" Zuschauer ist, gehen einige Dinge verloren. Man lese sich mal diverse Interviews mit Brian Fargo zum neuen Wasteland 2 durch, in der er auf die Problematik eingeht. Früher war ja wirklich nicht alles besser, aber mit den RPGs der späten Neunziger Jahre ist trotzdem einiges fast ausgestorben. Sie entstanden zu einer Zeit, in der die Budgets und Erwartungen noch nicht explodiert sind.

Und konnten es sich leisten, last Minute komplette Questreihen umzugestalten, mehrere Lösungsmöglichkeiten anzubieten und generell den Spieler nicht bloß von A nach B zu zerren, weil: das alles nicht extra aufwändig animiert, vollvertont und/oder gerendert werden musste. Spieler von heute mögen die Pixelgrafik sehen und sich "Nostalgie" denken. Dabei könnten auch sie noch die ein oder andere Überraschung beim Starten der Fallouts oder Arcanums erleben, wo ein anders gestalteter Charakter plötzlich in komplett neuen Dialogoptionen haben kann; und wo es oft mehrere Questlösungen gab.

Svenc (unregistriert) 23. Oktober 2014 - 22:39 #

Wobei Icewind Dale ein linearer Dungeoncrawler war, der einen in fester Reihenfolge von Schauplatz zu Schauplatz führte. Die Hauptattraktion waren die taktischen Kämpfe, die sich von Schauplatz zu Schauplatz wegen Besonderheiten der Gegner (Trolle=feuerfest, Untote trafen oft in Horden auf, etc.) und durch die freie Zusammensetzung der Party ziemlich unterschieden. Den zweiten Teil hatte ich z.B. mal mit einer Party ausschließlch aus Drow-Magiern gespielt, das ging sogar, auch wenns schwer war.

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