Spielejournalist Tom Chick kämpft gegen Krebs // Fundgate

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Vampiro 30538 EXP - 21 Motivator,R10,S9,C5,A7,J10
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1. Oktober 2014 - 1:23 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Tom Chick ist Spielejournalist und wurde durch die Kolumne Tom Vs Bruce in der Computer Gaming World (mit Bruce Geryk), die nach erfolgreicher Kickstarter-Kampagne im Jahr 2012 neu aufgelegt wurde, seine Arbeit für Gamespot oder auch Rotten Tomatoes bekannt. Seine Einschätzung zu Deus Ex ist auch Jahre nach der Veröffentlichung noch ein Thema. Er ist immer wieder zu Gast bei den englischsprachigen Podcasts Gamers with Jobs oder Three Moves Ahead. Hauptberuflich betreibt er die Seite www.quartertothree.com, die sich mit seinen großen Leidenschaften Spielen und Filmen beschäftigt. Neben News und Reviews gibt es dort auch regelmäßig Podcasts zu beiden Themenbereichen.

Tom muss sich nun einem besonders schwerem Kampf stellen. Im kürzlich erschienenen Movie-Podcast zu The Guest hat er bekannt gegeben, dass er zumindest temporär nicht mehr podcasten kann. Denn er hat den seltenen Hypopharynxkrebs im 4. Stadium. Die Strahlen- und Chemotherapien haben bereits begonnen. Ziel der Behandlung ist eine vollständige Heilung. Die Chancen hierfür sieht der behandelnde Arzt bei 80 Prozent. Im Podcast spricht er ab Minute 80 ausführlich über die Erkrankung und die Konsequenzen. Er möchte weiter für QT3 schreiben und ihr könnt ihn auch weiter kontaktieren (unter anderem über tomchick@quartertothree.com). Um die, gerade in den USA, schwierige finanzielle Situation für einen selbständigen Spielejournalisten abzumildern, hat die befreundete PR-Managerin Stephanie Schopp eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Den Link findet ihr in den Quellen. Innerhalb einer Woche wurden die anvisierten 10.000 USD mit circa 23.000 USD bereits deutlich übertroffen. Auf der Spendenseite findet ihr seit gestern auch eine Stellungnahme von Tom zu der Aktion und seinen Dank.

Auf Twitter schrieb er bereits am 24. September nach Start der Aktion und den Reaktionen auf seine Bekanntgabe der Erkrankung am Tag zuvor:

Ich hatte keine Ahnung, dass gestern einer der unglaublichsten Tage in meinem Leben sein würde. Ich kann euch allen gar nicht genug danken.

Werde schnell wieder gesund, Tom.

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 1. Oktober 2014 - 5:37 #

Das Foto erinnert mich spontan an Hunter S. Thompson :)
Ansonsten stelle ich mir immer viele Fragen bei solchen Meldungen. Nur weil er bekannt ist, bekommt er Hilfe, wohingegen viele andere an solchen Erkrankungen pleite gehen, sie nicht bezahlen können, keine Unterstützung erhalten etc. Auf der anderen Seite ist das natürlich super, denn so hat er ein Problem weniger und jede Hilfe ist toll. Aber wenn die Menschen nicht immer so dumm wären, dann hätten auch alle nicht- "Promis" Quellen für eine entsprechende Unterstützung.
...ach es ist noch zu früh für solche Meldungen ;)

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 6:15 #

Das stimmt natürlich, Otto Normalbürger von nebenan hat vllt. keine Hilfe. Für den gibts aber dann hoffentlich auch ein Netzwerk von Freunden oder Charity-Organisationen (im UK gibt es beispielsweise für genau so Fälle zig Charity Shops und Societies).

Durch das Internet gibts nun aber auch immer wieder Fälle von "unbekannten" Menschen in Notlagen, die Hilfe bekommen.

Habe es selbst erst gestern erfahren, weil ich sehr beschäftigt war, und war ziemlich erschrocken. Seine Seite bzw. seine Beiträge (schriftlich und die Podcasts) haben imho eine ziemlich hohe Qualität, so bin ich drauf aufmerksam geworden. Und er ist ein netter Kerl.

Saphirweapon 16 Übertalent - 4958 - 1. Oktober 2014 - 6:25 #

Das missfällt mir auch jedesmal bei Todesmeldungen und ähnlichem. Otto-Normal-Bürger wird für seine "Verdienste" und seine "Arbeit" überaupt nicht gewürdigt, während andere das "Glück" haben, mit ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit zu stehen.

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 1. Oktober 2014 - 7:33 #

Und wie man sah/sieht, wird der Suizid teilweise noch "belohnt".

Sancta 15 Kenner - 3154 - 1. Oktober 2014 - 8:02 #

Aber Otto-Normal-Bürger interessiert auch niemand. So ist es nunmal. Das ist wie Marktwirtschaft: Große Nachfrage, hoher Preis, kleine Nachfrage, kleiner Preis. Wer viele Freunde hat, Einfluss hat, der hat es leichter im Leben. Wer gut aussieht und schlank ist ebenso. So ist das Leben, so ist die Natur des Menschen. Es ist müßig, sich jedesmal wieder darüber aufzuregen. In unser eigenen kleinen Welt agieren wir fast alle nach diesem Prinzip - auch wenn es schwer ist, das zuzugeben.
Freut euch doch einfach für, dass er in dieser beschissenen Situation Freunde hat, die ihm helfen, statt mimimi zu rufen.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 1. Oktober 2014 - 8:58 #

"Aber Otto-Normal-Bürger interessiert auch niemand."
Naja, der Kollege da oben interessiert mich auch nicht wirklich, egal wer er ist oder was er für Freunde hat, oder wie schlank er ist!

vicbrother (unregistriert) 1. Oktober 2014 - 9:30 #

Aber sein Podcast interessiert uns und das macht den Unterschied: Wir wünschen uns eine Fortsetzung.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 1. Oktober 2014 - 9:31 #

Ehrlich gesagt auch nicht: Der Podcast ist mir schnurz, und was er sonst so geleistet hat, weiß ich auch nicht. Kurzum: Ich kenn den Mensch nicht!

Saphirweapon 16 Übertalent - 4958 - 1. Oktober 2014 - 9:40 #

Dem schließe ich mich an. Nur weil er etwas mit Games zu tun hat und GG eine Spieleseite ist ? Blogger und Podcaster etc. gibts doch wie Sand am Meer.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 16:35 #

Naja, ein Sandkorn am Meer oder der Blogger von nebenan ist er nun auch nicht, sondern immerhin einer der bekanntesten Spielejournalisten der USA / des englischsprachigen Raumes.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 1. Oktober 2014 - 9:56 #

Hat ja auch niemand gesagt, dass jeder ihn toll findet. Aber er hat vermutlich mehr Fans als Otto-normal-Löwe. Das war wohl der Kernpunkt :)

vicbrother (unregistriert) 1. Oktober 2014 - 15:16 #

Was ich sage ist: Wir spenden an Dinge die uns persönlich betreffen oder betreffen könnte (zB DGzRS, Bergwacht, Krebsvorsorge), die uns emotional berühren (zB Kinderhospitz) oder Menschen die wir kennen, woebi es bei denen egal ist ob wir sie persönlich kennen oder nur ihre Arbeit die wir mit einer Spende an die Macher unterstützen. In diesem Fall dürfte letzteres der Grund sein.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 16:36 #

Richtig. Ich gehe aber davon aus, dass (durchschnittlicher Spendenbetrag zur Newserstellung war knapp 60 USD) auch viele Spenden, die ihn persönlich kennen, z.B. Kollegen und Entwickler. Bin die Liste aber nicht durchgegangen, er wurde aber z.B. auch von Blizzard (Blumen) und EA kontaktiert.

steever 16 Übertalent - P - 4933 - 1. Oktober 2014 - 19:21 #

du weisst doch worum es geht. ;) Dass du, ich und zig andere ihn nicht kennen -> klaro... selbst der größte Promi wird nicht von allen gekannt. Aber sein Bekannheitsgrad ist nun mal um einiges höher als deiner oder meiner. Und dieser Bekannheitsgrad, das Interesse an ihm und seiner Arbeit, das alleine reicht aus, dass solch eine Aktion gestartet wird... die bei dir oder mir wohl kaum starten würde, da das Interesse an uns Otto-Normal-Bürgern eben geringer ist.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 19:35 #

Das stimmt imho nicht so ganz, v.a. nicht bei einem Betrag von "nur" gut 20k USD.

Maddie-Suche --> deutlich über 2 MIO (!)

Kurze Google-Suche, kleines Beispiel:
http://www.antenne-bayern-hilft.de/einzelschicksale/

Es gibt immer wieder Aktionen für normale Menschen, teils werden sie sehr bekannt, teils auch nicht.

Aktionen gibt es zu Hauf. Ich denke auch mal an die Jahrhunderfluten, bei denen Leute sogar aus dem ganzen Bundesgebiet anreisten um den Leuten zu helfen.

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 1. Oktober 2014 - 9:16 #

Ist halt so, ist eine wirklich wunderbare Denkweise, die mir viel über deine Moralvorstellung verrät. Meine ist da etwas anders. Außerdem habe ich nie gesagt, dass ich mich nicht für ihn freue, sondern dass mich so etwas immer wieder sehr nachdenklich stimmt und der gute Wille letztendlich pure Heuchelei ist, wenn du es nur für jemanden tust, den du bewunderst, glaubst zu kennen , oder als prominenten anhimmelst. Wäre dem nicht so, könnten wir alle viel mehr erreichen, helfen, besser leben.

Saphirweapon 16 Übertalent - 4958 - 1. Oktober 2014 - 9:42 #

Wie kannst du es nur wagen, noch einen Hauch von Idealismus in dir zu haben. Du scheinst noch nicht genug ignorante und lethargische Menschen um dich herum zu haben ; )

Sancta 15 Kenner - 3154 - 1. Oktober 2014 - 11:27 #

Du hast mein Posting nicht verstanden. Ich habe eben etwas gegen neidgeschwängertes "och die bösen Promis und wir kleinen Leute mimimi".
Ich selbst bin ein großer Kritiker des Promi-Hypes. Ich kann nur immer den Kopf schütteln, wenn die ganzen Fußball-Lemminge ihr weniges Geld für sinnfreie Promi-Fußball-Trikots ausgeben und von dem Geld dann der nächste 50 Mio Transfer bezahlt wird. Nur: Ich jammere dann nicht, dass ich armer Wurm schlechter behandelt werde als diese Promis, denn schließlich mache ich diese Promis selbst durch mein Handeln so groß.
Und über meine Moralvorstellungen sagt mein Posting nur eines: Ich hasse Neid und ich bin der Überzeugung, dass der kleine Mann von der Straße ein genauso großes Arschloch ist oder aber ein genauso guter Mensch ist/sein kann, wie jeder Superreiche oder Prominente auch. Und dass die Welt so läuft, wie ich es schrieb, ist nun einmal eine Tatsache und keine Meinung. Oder willst du ernsthaft bezweifeln, dass hübsche, reiche, erfolgreiche, prominente Menschen es nicht leichter im Leben haben? Hübsche Menschen werden schon als kleine Kinder besser behandelt als andere. Das ist eine Feststellung und keine Meinung. Ob ich das gut finde, habe ich ja nirgendwo geschrieben.

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 1. Oktober 2014 - 11:37 #

Dann hast du meines aber auch falsch verstanden. Wo war "neidgeschwängertes" herauszulesen? Ich freue mich für ihn, werde bei solchen Aktionen dann aber auch einfach wieder enorm nachdenklich. Ich finde die Diskussion hier in den Kommentaren hatte gerade mal so überhaupt gar nichts von dem typischen "mimimi".

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 16:29 #

Das stimmt doch gar nicht. In Hessen gibt es beispielsweise Ehrungen für Ehrnamtliche und ich glaube auch (noch?) eine Ehrenamtscard mit Vergünstigungen.

Außerdem: Wenn du in deinem Leben gute Arbeit machst, Freunde hast, z.B. in einem Verein aktiv bist etc. hast du dein eigenes Netzwerk. Und genau auf das kannst du auch automatisch zurückgreifen, sei es z.B. beim Umzug, Renovierungsarbeiten, der Kinderbetreuung oder im Krankheitsfalle. Bei Personen des öffentlichen Lebens gehört halt auch die Öffentlichkeit gegebenenfalls zum Netzwerk. Jede Privatperson kann ein mindestens genauso gutes Netz haben, vermutlich sogar mit mehr Vorteilen und weniger Nachteilen als eine öffentliche Person.

Hat meiner Meinung nach gar nichts mit Glück zu tun, ob man im Unglücksfall einen Pool an Leuten hat, die einem in der Not helfen. Ich ergänze, dass es ja auch immer wieder sehr erfolgreiche Kampagnen für vom Schicksal betroffene Normalbürger gibt (sei es Krankheit, Todesfall, Verbrechen usw.).

Schließlich gibt es ja auch noch zig Wohltätigkeitsorganisationen, die dem Otto-Normal-Bürger auch helfen, sei es im Alter, bei Erkrankung, usw.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 1. Oktober 2014 - 19:02 #

Was interessieren mich die Würdigungen wenn ich tot bin? Und ist eine Beerdigung mit den besten Freunden und engen Verwandten nicht schöner als die geheuchelte Anteilnahme einer N24-Moderatorin?

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5177 - 2. Oktober 2014 - 10:08 #

Das stimmt nicht. Hier sind schon äußerst viele Menschen zu Bluttypisierungen gekommen, nachdem in der Öffentlichkeit über die Blutkrebserkrankung von einem Ottonormalbürger berichtet wurde. Gut, da spendet auch keiner Geld...

Ganesh 16 Übertalent - 4870 - 1. Oktober 2014 - 10:07 #

Ich war auch ein wenig geschockt, er ist wirklich ein guter Spielejournalist (auch, wenn ich nicht immer mit ihm übereinstimme). Aber ob man dafür jetzt spenden muss...?

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 1. Oktober 2014 - 10:08 #

Sei beruhigt, musst du nicht!

Ganesh 16 Übertalent - 4870 - 1. Oktober 2014 - 10:59 #

Ist mir schon klar, dass Spenden freiwillig sind. Aber genauso wie oben angemerkt: Wenn es politische Probleme gibt, sollte man sie vielleicht politisch lösen, statt hier einer bekannten Person dazu zu verhelfen, dass in seinem Einzelfall eine Lösung gefunden wird.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 16:33 #

Der Vorteil für alle ist, dass so die Leute (auch außerhalb Amerikas) auf die das nicht so tolle Gesundheitssystem aufmerksam werden. Eine politische Lösung wird es in Amerika (Obama-Care usw.), so mein Eindruck, auf Sicht nicht geben.

Darum (und für Self-Promotion) gibt es da ja auch viele Spendengalas, Charities etc. Im UK (auch kein so tolles Gesundheitssystem) sind die High Streets übrigens auch voll mit Charity-Shops.

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 1. Oktober 2014 - 16:55 #

Schau dir http://tinyurl.com/lzo2e65 (Ärger mit den Mandeln southpark) mal an, zum Thema Spendengalas, Charities und so.
Ein Fünkchen Wahrheit steckt da schon drin.

Grumpy 16 Übertalent - 4500 - 1. Oktober 2014 - 11:42 #

blöd für ihn, aber sagt mir nix :P

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 1. Oktober 2014 - 15:20 #

Lebe Tom, Lebe !

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 1. Oktober 2014 - 15:26 #

Ah etwas was ich gar nicht ab kann wenn jemand seine Bekanntheit nimmt um für sich selbst Geld zu sammeln.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 1. Oktober 2014 - 16:11 #

Wenn ich es richtig verstehe, sammelt eine Freundin für ihn.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 1. Oktober 2014 - 16:26 #

Also nutzt ne Freundin die Bekanntheit, ist natürlich was andres...

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 1. Oktober 2014 - 16:29 #

Ja, schon ^^

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 16:31 #

Würde ich auch sagen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 1. Oktober 2014 - 16:35 #

Dito.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 1. Oktober 2014 - 16:41 #

ich hoffe wirklich ihr meint das nicht ernst ^^

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 16:46 #

Doch natürlich. Tom selbst ist das ja sogar eher unangenehm. Er hat sich trtzdem nicht hingestellt und gesagt "ich bin prominent, gebt mir Geld". Wenn Freunde sowas initiieren ist das eine gute Sache. Es gibt sehr viele Fälle von vergleichbaren Spendenaktionen, die von Betroffenen (oder z.B. der Familie von Betroffenen) initiiert wurden.

Und Spenden gibt es ja z.B. auch bei GamersGlobal ;)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 1. Oktober 2014 - 17:03 #

Selbst, wenn er selbst dazu aufrufen würde, wo ist das Problem?

Ist ja nicht so, als wär das Gesundheitssystem in den USA so toll und Spielejournalisten stinkreich.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 18:33 #

Ich hätte damit auch kein Problem. V.a. weil er (als Spielejournalist) eben nicht stinkreich ist. Durch das Geld wird ja auch die Seite am Laufen gehalten.

Es ist aber natürlich (bzw. meiner Meinung nach) stilvoller wenn, wie hier, Freunde das initiieren.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 1. Oktober 2014 - 17:04 #

Stimmt schon auf der andren Seite auf der andren Seite wird seine Bekanntheit dennoch für ihn genutzt, für mich immer ein fader Beigeschmack.
Evtl liegts auch am Headerbild warum ich etwas an der Hilfsbedürftigkeit von ihm Zweifel, Hilfsbedürftigkeit sieht in Amerika anders aus.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 1. Oktober 2014 - 17:28 #

Stimmt, das wird ja oben schon besprochen. Der wichtige Unterschied ist aber: Bei deinem Vorwurf wäre es purer Egoismus. So aber tut eine Freundin das, um ihm zu helfen, also nicht für sich selbst, sondern für jemanden anderen. Ich finde schon, dass das ein bedeutender Unterschied ist.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 18:39 #

Ich weiß nicht, wann und wo das Bild aufgenommen wurde. Seine Yacht ist es sicher nicht. Man muss doch nicht ein Bild von einer erkrankten Person (nicht wörtlich) in Lumpen und nach der Chemo nehmen. Es ist viel besser, ein positives Bild aus guten Tagen zu nehmen, an die es anzuknüpfen gilt. Das ist zumindest meine Meinung.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 1. Oktober 2014 - 17:03 #

Doch, ich meinte das ernst. Dir ging es ja offenbar darum, dass jemand seine EIGENE Bekanntheit ausnutzt, um FÜR SICH SELBST Geld zu sammeln. Im Falle der Freundin ist das ja nun nicht mehr gegeben, daher sehe ich da schon eklatante Unterschiede :)

vicbrother (unregistriert) 2. Oktober 2014 - 14:18 #

Ich sehe da kein Problem in der Sache:
a. Wenn jemand sagt, dass er Hilfe braucht im Kampfe gegen seine Krankheit
oder
b. wenn einer seiner Freunde sagt, dass er Hilfe braucht im Kampfe gegen seine Krankheit,
so ist uns bleibt der Gegner, die Krankheit, und das Ziel, die Gesundung gleich.
Wo ist da der Unterschied für dich?

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 2. Oktober 2014 - 15:11 #

Ich fürchte, Du hast nicht ganz verstanden, worum es in dem Strang hier ging.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 2. Oktober 2014 - 15:24 #

Doch, letztendlich geht es auch darum. Nur, weil er "berühmt" ist, soll es nun einen Unterschied machen, wenn er selbst darum bitten würde? Wo wäre es verwerflich, diese Berümtheit auszunutzen? Die Alternative wäre genau das, was andere auch schreiben: Soll er lieber sterben, bevor er selbst fragt? Nur weil es manchen nicht passt? Weil er quasi Vitamin B nutzt?

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 2. Oktober 2014 - 15:35 #

Es ging in dem Kommentarstrang nicht darum, ob es einen Unterschied beim Ziel gibt (wie von vicbrother offensichtlich vermutet).
Vidar ging es darum, dass Chick seine Berühmtheit angeblich ausnutzt, um Geld zu sammeln. Dann wurde ihm erklärt, dass seine Freundin für ihn Geld sammelt und seiner Meinung nach macht dies aber keinen Unterschied, angeblich nutzt er also dennoch seine Bekanntheit aus. Dann habe ich erläutert, warum das doch ein Unterschied ist (weil er seine Bekanntheit eben nicht selbst "ausnutzt", wie Vidar ihm vorgeworfen hat). Wie ihr nun auf ...
a) ... vermeintlich von mir erklärte Unterschiede in der Zielsetzung des Geldsammelns kommt oder ...
b) ... warum ihr ausgerechnet mich fragt, weshalb es moralisch verwerflich wäre, selbst um Hilfe zu bitten, ist mir nicht begreiflich.

Zu a)
Darum ging es im Strang nunmal nicht.
Zu b)
Du dieser Frage habe ich überhaupt keine Aussage getroffen. Ich beantworte sie Dir aber gerne: Für mich macht es überhaupt keinen Unterschied, ob jemand für sich selbst um Hilfe bittet oder ob dies eine ihm nahestehende Person übernimmt. Auch macht für mich der Bekanntheitsgrad dabei keinen Unterschied, jeder Mensch hat Hilfe verdient und jeder Mensch würde alle Möglichkeiten nutzen, um diese Hilfe zu erhalten. Wenn die eigene Berühmtheit dabei hilfreich ist, sehe ich keine moralische Fragwürdigkeit darin.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 2. Oktober 2014 - 15:41 #

Ok, dann habe ich deine Aussage oben falsch verstanden. Für dich ist der eklatante Unterschied, dass die Freundin das Geld sammelt und nicht er. Ohne Bewertung, einfach feststellend, dass es ein Unterschied ist, ob er oder sie das Geld sammelt.

Hatte es erst so verstanden, dass es für dich in der Bewertung ein eklatanter Unterschied wäre. Sorry.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 2. Oktober 2014 - 15:43 #

Jetzt hast Du mich verstanden :)

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 1. Oktober 2014 - 17:00 #

Was ich nich ab kann, sind "Prominente" die sich erst engagieren wenn die persönlich betroffen sind.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 1. Oktober 2014 - 18:58 #

Soll er lieber sterben? Traurig, dass sowas überhaupt nötig ist.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 19:36 #

Bester Kommentar.

SpareInDerZeit (unregistriert) 1. Oktober 2014 - 20:43 #

Natürlich soll er jetzt nicht sterben!

Aber wenn weltbekannte, sehr erfolgreiche Menschen kein Geld für Notfälle sparen, dann hat es eben einen sehr faden Beigeschmack, wenn unbekannte, weniger erfolgreiche Menschen nun seine Rechnungen zahlen sollen.

Ich frage mich, wo sind all die Leute, die mit ihm und an ihm jahrelang Geld verdient haben? Leben die nicht fast alle im reichsten Land der Welt?

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 22:06 #

Woran misst du denn seinen Erfolg? Meinst du denn, dass er finanziell erfolgreich ist? Unter den Spendern sind sicher zig Leute, die finanziell auch erfolgreicher sind!

Die USA-Bemerkung kann ich nicht nachvollziehen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 1. Oktober 2014 - 22:03 #

Weltbekannt? Ich kenne ihn nicht, obwohl ich regelmäßig amerikanische Videospiel-Websites besuche. Und viele seiner Zuhörer, die viel gespendet haben, werden wohl einen Job haben, der mehr abwirft, auch wenn er nicht zur Berühmtheit führt.

Jörg Langer ist dank der Gamestar-Zeiten auch berühmter als die meisten Manager in Deutschland. Aber das sagt ja nichts über seine wirtschaftliche Situation aus.

Zum "reichsten Land der Welt" ein Lesetipp:

George Packer:

Die Abwicklung - Eine innere Geschichte des neuen Amerika

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70334 - 1. Oktober 2014 - 21:02 #

was wäre denn so schlimm daran, wenn er selbst dazu aufgerufen hätte? seit wann ist es verboten, um Hilfe zu bitten`?

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 21:04 #

*klatsch*klatsch* Sehr guter Einwurf.

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 1. Oktober 2014 - 17:06 #

Heute ist die populäre Krankheit Krebs und morgen ist es Ebola!

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 1. Oktober 2014 - 17:10 #

Ich halte Krebs eher für einen alten Stiefel!

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 1. Oktober 2014 - 17:12 #

Ok heute ist es ALS.;)

GlobalGamer (unregistriert) 1. Oktober 2014 - 18:18 #

Sagt mir nichts, aber vielleicht könnte man für den geneigten Leser überhaupt erst mal erörtern, warum seine Krankenkasse nicht zahlt, bzw. er keine hat oder wie auch immer.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 1. Oktober 2014 - 18:30 #

Gesundheitswesen in Amerika ist gernell etwas schwierig, die habens nicht so schön wie wir deutsche wo schon gejammert wird wenn man bei Medikamenten etwas zuzahlen muss.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 1. Oktober 2014 - 18:31 #

Naja, einen Hinweis gibts ja in der News und in der Stellungnahme bei der Aktion gibt er auch zahlreiche Infos. Aktuell ist er (wegen Wechsel zu google ads, sollte mehr Geld bringen, brachte aber deutlich weniger) vom Verdienst, dass er state health care kriegt. Wie wenig man dafür genau verdienen muss, müsste ich aber auch googlen. Ich denke aber, der Zustand des Gesundheitssystems für nicht wohlhabende Leute in den USA ist spätestens seit Obama-Care in Grundzügen allen bekannt. Sprich, er hat state health care, aber ob er zb Berufsunfähigkeitsversicherung hat oder so, keine Ahnung. Das ist selbst in Deutschland eine sauschlimme Situation. Ein versicherter (mit privater Zusatzversicherung) Cousin von mir ist selbständiger Handwerker und hat kann durch eine Verletzung seit mehreren Wochen nicht arbeiten, der finanzielle Schaden ist immens. Wenn man dann keine Polster hat, war es das, und zwar trotz Versicherung und ohne großartige Schulden. Dann gehts in die Insolvenz. Und wie schwer es in der Spielebranche als selbständiger ist sieht man ja auch bei Gamersglobal.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 1. Oktober 2014 - 18:55 #

Er ist Freelancer und daher nicht über seinen Arbeitgeber krankenversichert. Und vielleicht übernimmt seine private Krankenversicherung nur einen Teil der Kosten.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15398 - 1. Oktober 2014 - 19:03 #

Ich hoffe, es geht gut für ihn aus.

volcatius (unregistriert) 1. Oktober 2014 - 23:00 #

Verstehe die Aufregung hier nicht.
Wenn ich todkrank wäre, würde ich sämtliche Mittel und Wege nutzen, deren ich habhaft werden kann.
Da wäre es mir scheißegal, ob das peinlich, parasitär oder sonstwas wäre.

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 2. Oktober 2014 - 6:28 #

Ganz meine Meinung!

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6437 - 2. Oktober 2014 - 7:16 #

Ja, man kann beim Thema Geld sogar auf jemanden neidisch sein, der Krebs hat. Ergibt Sinn.

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 2. Oktober 2014 - 12:29 #

Man könnte den Eindruck gewinnen, der Großteil der Kommentatoren glauben, man geht in Deckung und self healing leistet den Job.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 2. Oktober 2014 - 15:59 #

In Deutschland hat man dafür eine Krankenversicherung.

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 2. Oktober 2014 - 16:52 #

Die bestmöglichste Behandlung wirst du als Kassenpatient nicht bekommen

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 2. Oktober 2014 - 18:13 #

So sieht es aus. Selbst in Deutschland nicht.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 2. Oktober 2014 - 19:44 #

Die vielleicht, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil der Kosten übernimmt. Den Rest darfst du selber zahlen. Ich nehme an du warst noch nie ernsthaft krank und bist nur gesetzlich versichert?

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70334 - 2. Oktober 2014 - 20:45 #

Mal so rein interessehalber: Bei welcher ernsthaften Erkrankung würde die GKV denn nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen? Mein Stand ist der, dass wenn jemand z.b wegen eines Herzinfarkts ins KH muss, dann muss er bis auf eine kleine Pauschale von 10 Euro/Tag nichts zahlen. Aber mag sein, dass ich da nicht auf dem neuesten Stand bin

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 2. Oktober 2014 - 21:12 #

Bin auch überrascht und es würde mich interessieren.

In einem nicht als Ernstfall erkannten Fall kann man mit GKV imho durchaus draufgehen. Erkannte Ernstfälle (im Sinne von lebensbedrohlich) werden doch tendenziell immer sofort behandelt?
Ob z.B. bei einer Spezial OP Privatpatienten vorgezogen werden, das weiß ich nicht (meine Oma konnte z.B. nur noch von 2 Personen (!) in Deutschland sinnvoll operiert werden, ohne private Zusatzversicherung (es ging um 1, 2 Tage!) fürs Krankenhaus mit Chefarztbehandlung wäre sie vermutlich 2008 gestorben; so Fälle gibt es in gewissen Situationen daher wohl durchaus).

Im UK werden gewisse Behandlungen ab einem gewissen Alter nicht mehr durchgeführt und die Patienten sterben gelassen. So krass ist es afaik in Deutschland nicht.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 2. Oktober 2014 - 21:42 #

Ich habe seit Geburt eine körperliche Behinderung, auf der linken Seite war kein Hüftkopf vorhanden. Der Oberschenkelknochen lag direkt in der Pfanne.
Ich hatte zu Beginn meines junges Leben genügend teilweisse schwere Operationen.
Ich weiß schon wovon ich rede nur keine Sorge. ;)

Skeptiker (unregistriert) 3. Oktober 2014 - 14:51 #

Als Faustformel gilt: wenn es hilft, dann zahlt auch die Kasse. Alles andere hilft dem Patient in der Regel wenig, dem Finanzstatus des Arztes aber viel.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 3. Oktober 2014 - 15:08 #

Selbst wenn das so wäre, sagt das nichts darüber WANN die Kasse zahlt.... Stichwort Punktekonten der Ärzte. Viel Spaß beim Warten.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 3. Oktober 2014 - 15:49 #

Mehr und mehr habe ich das Gefühl das du mit deiner Krankenkasse unzufrieden bist. ;)

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 3. Oktober 2014 - 18:57 #

Doch, ich bin privatversichert ;) Ich bekomme aber, gerade im Sportverein, so einiges mit. Habe außerdem 3 Ärzte in der Familie, da bekomme ich auch einiges mit ;) Und einer meiner besten Kumpels ist auch Arzt.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 3. Oktober 2014 - 19:31 #

Der Kumpel meines Kumpel Kumpel ist auch Arzt. Ehrlich was willst du mir damit sagen? :)

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 4. Oktober 2014 - 0:33 #

Na, das, was ich schon weiter oben sagte. Als Kassenpatient hat man oft sehr lange Wartezeiten, ich bin aber mit meiner Krankenkasse (anders als vermutet) sehr zufrieden. Meine schlechten Erfahrungen mit der GKV sind aber grundsätzlich keine eigenen.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 4. Oktober 2014 - 2:11 #

Ach die GKV sind schon brauchbar von langen Wartezeiten merke ich persönlich nichts.
Selbst wenn ich zu meiner Hausärztin gehe habe ich meist Wartezeiten von 5 Minuten.
Der Unterschied zwischen privat und gesetzlich ist mMm nicht mehr so extrem wie früher.
Wie gesagt ich spreche aus eigener Erfahrung Menge OPs, Untersuchungen etc...

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 4. Oktober 2014 - 8:56 #

Als Stammkunde hast du vielleicht Vorteile ;)

Ein Mitspieler von mir mit Bänderrissen im Knie musste DREI MONATE auf einen CT-Termin warten. Ein anderer Ewigkeiten auf eine OP. Alle GKV.

Als ich mal (damals schon privat, zwischendrin GKV) zum Röntgen musste, hieß es: In 4 Wochen. Dann sagte ich, ich bin privat versichert, durfte sitzen bleiben und war 30 Minuten später fertig.

Neben dem persönlichen Draht zu den Ärzten oder deren Einstellung (bei meinem Schwager in der Praxis machen sie z.B. trotz der Kosten keinen Unterschied) liegt es vielleicht auch am Wohnort. Schuld sind natürlich auch nicht die Ärzte, sondern die Punktekosten. Ich würde als Arzt auch nicht ohne Bezahlung jemanden behandeln oder teuer diagnostizieren, wenn es nicht wirklich wichtig ist, sondern den Termin ins nächste Quartal schieben.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 4. Oktober 2014 - 9:31 #

"(damals schon privat, zwischendrin GKV)"

-> Wie das? Ist es nicht so, dass man nicht mehr in die GKV zurück kann, wenn man erstmal privat versichert ist? Oder hat sich das geändert?

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 4. Oktober 2014 - 10:17 #

Ist grundsätzlich tatsächlich so. War früher privat mitversichert, während des Referendariats MUSSTE ich in die GKV (zwischendrin war ich auch im Ausland mal und dort versichert). Die Private kann man gegen eine Gebühr ruhen lassen. Jetzt bin ich (als Beamter) zurück in die Private, und durch das Ruhen lassen habe ich auch ein günstigeres Einstiegsalter und muss keine Gesundheitsprüfung machen, bleibe von etwaigen Zuschlägen entsprechend auch verschont.

Auch als Nichtbeamter kommst du problemlos in die Private zurück (afaik), wenn du halt ruhen lässt und dann später über der Einkommensschwelle bist, die irgendwo bei 45k Euro liegt (ändert sich ja immer mal). Ein Freund von mir (Anwalt) musste zwischendrin auch in die GKV (Referendariat), hat auch Ruhen lassen, ist jetzt wieder in der Privaten.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 4. Oktober 2014 - 14:21 #

Damit hat ein Bekannter mal üble Probleme bekommen. Als junger Mensch in die private (ist ja so günstig..). Später dann krank geworden, die Kosten stiegen, Job weg, kaum Rente -> Problem. Hat dann infolge dessen auch psychisch noch einen Weg bekommen, der Druck macht einem dann natürlich auch zu schaffen.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 5. Oktober 2014 - 2:00 #

Das ist wirklich ein Problem, man kommt dann kaum noch raus. Ohne Beihilfe sollte man sich sehr, sehr gut überlegen, überhaupt in die Private zu gehen. Das ist wirklich eine heftige Story :(

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 4. Oktober 2014 - 10:47 #

Bin in einer GVK,hatte Ende Augsut 2012 eine Patellaluxation,eine Woche später Termin zur MRT,mitte September erste OP,eine Kniespiegelung,im November schon die zweite OP (Tuberositas tibiae wird nach medial distal versetzt).

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 4. Oktober 2014 - 11:45 #

Hoffe, du bist wieder gut unterwegs!

Das ist natürlich extrem fix. Es scheint wirklich stark zu variieren.

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 5. Oktober 2014 - 17:02 #

Also bisher hatte ich keine Probleme mehr mit dem Knie.
Der einzige Nachteil bei einer GVK ist nur das man pro Quartal nur 18 Anwendungen Krankengymnastik bekommt,aber man kann sich von seinen Artz einen Antrag für Reha-Gymnastik/Rehasport ausstellen lassen,die Krankengymnastik findet dann halt in der Gruppe statt.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 6. Oktober 2014 - 0:25 #

Hi :)

18 Anwendungen? Im Normalfall ist es glaube ich nur eine Session von 6 oder 8 Terminen, und Folgeverschreibungen auch nur mit Begründung. Kann aber sein, dass das innerhalb der Kassen variiert.

Du hast natürlich Glück mit den Terminen, ich habe da aber schon ganz andere Erfahrungen gemacht, daher ist das imho auch ein Nachteil der GKV. Mal ein Beispiel: Ich musste zum Röntgen, gehe direkt vom Arzt dorthin. Soll in 2 Wochen wiederkommen. Ich sage: Bin Privatpatient. Ich nahm Platz und war 20 Minuten später wieder draußen...

Weitere Nachteile sind die Kosten für Vielverdiener (ohne Beihilfe relativiert sich das im Alter aber!!!), keine Wahl des Operateurs usw.

Dafür ist aber auch die Versuchskaninchengefahr geringer.

Insgesamt sind wir mit GKV und Privatversicherung so aufgestellt, dass beide sicher zu den besten Systemen für Kranke gehören, weltweit gesehen. Die Unterschiede sind (mehr oder weniger wichtige) Nuancen, wobei man halt in der GKV auch echt Pech haben kann (Wartezeiten).

blobblond 19 Megatalent - 17763 - 7. Oktober 2014 - 2:27 #

Hatte 5 Scheine a 5 Anwendungen und pro Woche 2 Termine bei meiner Therapeutin, den letzten mit Begründung und pro Schein noch mal 17€ Zuzahlen.
Hatte den Termin zur MRT in der Radiologie des Krankkhaus am Samstag, daher wohl die "kurze" Wartezeit, Arzte haben meistens geschlossen am Wochende.;)

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 8. Oktober 2014 - 18:26 #

Nicht schlecht! Ich bekam einen Schein a 8 (6?) Anwendungen / Quartal :( Termine hatte ich auch 2 / Woche.

Das ist echt krass, weil zumindest die Insassen in Krankenhäusern ja auch MRTs brauchen, habe wochenlange (!) Wartezeiten miterlebt. Die Leute lagen derweil auf den Stationen rum.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 3. Oktober 2014 - 18:36 #

Es geht hier um Krebs. Da übernimmt die Krankenkasse schon die Kosten. Problematisch sind eher so Mutter-Kind-Kuren, Zahnprobleme und andere nicht lebens- und berufsfähigkeits-bedrohliche Sachen.

tintifaxl 12 Trollwächter - 856 - 8. Oktober 2014 - 12:18 #

Bei einem Hypopharynxkarzinom WHO Grad 4 ist die Prognose im Allgemeinen äußerst schlecht. Ich wünsch ihm alles Gute.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70334 - 19. Oktober 2014 - 18:50 #

In dem Zusammenhang noch (ab Minute 6:23):

https://www.youtube.com/watch?v=GGW8xSEGWYc&feature=em-uploademail

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 31. Oktober 2014 - 0:11 #

Danke für den Link!

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