Sonntagsfrage: Spielt ihr mehr als früher? [Ergebnis]

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Christoph Vent 123825 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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28. September 2014 - 10:11 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

News-Update (Ergebnis):

Ganze 73 Prozent der Umfrage-Teilnehmer geben an, weniger als früher zu spielen. Jeweils bei rund einem Drittel davon hat das mit der familiären Einbindung zu tun, die einfach weniger Zeit lässt, einer generellen Verschiebung der Interessen weg von Computer- und Videospielen oder einer stärkeren Selektion dessen, welche Spiele man sich vornehmen möchte.

Bei einem Fünftel der Umfrageteilnehmer hat sich hingegen nichts Wesentliches verändert. Sie spielen auch heute noch genauso viel wie vor einigen Jahren. Lediglich 7 Prozent der Umfragteilnehmer spielen effektiv mehr, wobei die Mehrheit davon offenbar das Kontingent gar nicht mehr vollständig bewältigen können. Für so gut wie keinen der Teilnehmer an unserer Sonntagsfrage ist die Spielewelt eine neue Erfahrung.

Frau und Kinder verlangen Aufmerksamkeit – ich spiele weniger                                                                                                                                                                                                         25%
 
Ich selektiere besser bei der Spieleauswahl – ich spiele weniger                                                                                                                                                                                                         25%
 
Meine Interessen haben sich verschoben – ich spiele weniger                                                                                                                                                                                                         23%
 
Alles beim alten – ich spiele so viel wie früher                                                                                                                                                                                                         20%
 
Ich habe so viele Spiele nachzuholen – ich spiele mehr                                                                                                                                                                                                         5%
 
Ich bin jetzt Student und habe Zeit – ich spiele mehr                                                                                                                                                                                                         2%
 
Ich habe erst kürzlich mit Zocken angefangen – ich spiele mehr                                                                                                                                                                                                         0%
 

Ursprüngliche News:

Wir alle werden älter. Unsere Interessen verschieben sich, wir gründen Familien, werden Eltern... werdet ihr auch gerade so sentimental wie wir? Aber auch wenn Sonntag ist, wollen wir es mal nicht übertreiben. Was wir in unserer heutigen Sonntagsfrage nämlich eigentlich von euch wissen wollen: Verbringt ihr im Vergleich zu früher heute mehr oder weniger Zeit mit Spielen? Was uns dabei besonders interessiert, und nutzt dafür bitte wie gewohnt unser Kommentarsystem, wie sehen die Gründe dafür aus? Wir sind gespannt auf eure Antworten.

Die Sonntagsfrage ist bis Montagmorgen um 10 Uhr aktiv, kurz darauf stellen wir euch die Ergebnisse vor. In diesem Forenthread habt ihr die Möglichkeit, euren eigenen Vorschlag für eine Umfrage einzureichen. Die heutige Umfrage wurde von unserem User Drapondur vorgeschlagen.

Hat sich euer Spielverhalten im Vergleich zu früher verändert?

Frau und Kinder verlangen Aufmerksamkeit – ich spiele weniger
25% (208 Stimmen)
Meine Interessen haben sich verschoben – ich spiele weniger
23% (190 Stimmen)
Ich selektiere besser bei der Spieleauswahl – ich spiele weniger
25% (208 Stimmen)
Ich bin jetzt Student und habe Zeit – ich spiele mehr
2% (16 Stimmen)
Ich habe so viele Spiele nachzuholen – ich spiele mehr
5% (37 Stimmen)
Ich habe erst kürzlich mit Zocken angefangen – ich spiele mehr
0% (1 Stimme)
Alles beim alten – ich spiele so viel wie früher
20% (161 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 821
Stonecutter 19 Megatalent - - 15398 - 28. September 2014 - 8:07 #

Was sich am ehesten geändert hat, ich investiere weniger Zeit pro Spiel. Durchgespielt wird nur noch selektiv.

Doc Bobo 16 Übertalent - P - 4792 - 28. September 2014 - 8:06 #

Weniger spielen? Also bitte, ich will schließlich jung bleiben! :)

Karlo (unregistriert) 28. September 2014 - 23:06 #

Jung wirst du vor allem mit Sport und gesunder Ernährung bleiben. ;)

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 29. September 2014 - 9:43 #

Ein jungbleibender Geist verlangt aber auch Spiele ;) . Natürlich kann der Rest nicht schaden, man will ja mit Ü30 oder gar Ü40 keine Ü100 mit sich herumschleppen. Die Zeiten träger Nerds sind vorbei.

bsinned 17 Shapeshifter - 6830 - 28. September 2014 - 8:22 #

Rückblickend hab ich früher ganz schön viel Zeit mit schlechten und mediocren Spielen verbracht und dafür ist mir meine Zeit heute einfach zu schade.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 28. September 2014 - 8:37 #

"Ich bin jetzt Student und habe Zeit – ich spiele mehr"
Korrektur:
"Ich bin jetzt Student und habe weniger Zeit – ich spiele weniger"

Als ich noch in der Schule und Ausbildung war hab ich wesentlich mehr gespielt. Das ganze Wochenende durch? Kein Problem. Den ganzen Nachmittag? Die Hausaufgaben reichts auch noch morgen früh. Seitdem ich studiere geht das aber nicht mehr, ich muss viel mehr Zeit investieren damit ich zu anständigen Ergebnissen komme (sprich: das ich auch damit zufrieden bin und nicht nur auf 4 gewinnt spiele, dank Bachelor/Master geht das nicht mehr so einfach). Mit meinen 1-2h am Tag bin ich zwar wahrscheinlich immer noch Vielspieler, zu den 5 - ~14h zu meinen Hochzeiten reicht es aber bei weitem nicht mehr.

raveneiven 13 Koop-Gamer - 1705 - 28. September 2014 - 9:16 #

Kann ich genau so nur unterschreiben. Ich zocke immer noch regelmäßig nur eben viel weniger je länger mein Studium geht.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 28. September 2014 - 10:22 #

Während des Studiums hatte ich soviel Freizeit wie nie! Insbesondere in den späteren Semestern und während dem Auslandsemester.

Punisher 19 Megatalent - P - 14035 - 28. September 2014 - 10:37 #

Hängt wohl u.a. vom Studienfach ab. So diverse Geisteswissenschaften erfordern weniger "Eigenarbeit" ausserhalb der Vorlesungen und/oder lassen freiere Zeiteinteilung zu als naturwissenschaftliche Fächer mit vielen Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht.

raveneiven 13 Koop-Gamer - 1705 - 28. September 2014 - 10:43 #

Also ich kann das für Germanistik bestätigen aber für Theologie nicht.
Ich denke das Lehramt frisst einfach für mich persönlich viel Zeit weil man auch in den Semesterferien neben Hausarbeiten halt auch noch Praktika hat. Da fühlt man sich nie wirklich entspannt mal wieder ein 100 Stunden MMO zu spielen.
Inzwischen spiele ich weniger, aber vor allem merke ich, dass ich kleine Indie Titel lieber spiele als große und vor allem Lange AAA Titel.

Punisher 19 Megatalent - P - 14035 - 28. September 2014 - 12:45 #

Genau, das hab ich gemeint, ich wollte nicht alle Geisteswissenschaften über einen Kamm scheren. Aber so einige Fächer hängen halt in meinen Augen gerade da arg davon ab, dass man ein Grundverständnis hat und entsprechend eloquent an die Themen herangehen kann. Optionale Teilnahme an den Vorlesungen tun dann ihr übriges, gerade wenn es Dinge sind, die man sich auch problemlos im Selbststudium anlesen kann.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 28. September 2014 - 16:27 #

Ich habe es so erlebt, dass Geisteswissenschaften (ok, kann nur für Sozialwissenschaften sprechen) weit mehr Eigenstudium erfordern als technische Studiengänge. Diese wiederum benötigen eine viel höhere Anwesenheit in der Uni selbst. Ein Kumpel von mir studierte Maschinenbau und hat für die eine oder andere Prüfung absolut gar nicht gelernt, weil sich für ihn schon alles während der Lehrveranstaltungen erschloss. Ich in meinem sozialwissenschaftlichen Studiengang habe mich allerdings für absolut jede Prüfung mindestens einen Monat lang vorbereiten müssen (dafür auch ~ 30% weniger Prüfungen gehabt). Zugegebenermaßen habe ich innerhalb dieses Monats auch nie mehr als 2h täglich gelernt, also die Sache lieber über einen längeren Zeitraum gestreckt. Insgesamt kamen wir dann zu dem Schluss, dass er im technischen Studiengang ungefähr 15% mehr Zeit aufgewendet hat, als ich im sozialwissenschaftlichen Studium (hatten beide nen ähnlichen Schnitt). Der wahnsinnige Mehraufwand eines technischen Studiums hat sich für mich zumindest also als Mär herausgestellt.

vicbrother (unregistriert) 28. September 2014 - 16:38 #

Ich habe Geistes-, Wirtschafts- und Natur-/Ingenieurswissenschaften studiert und kann sagen:
Wirtschaft ist sehr logisch, nur den Jurateil muss man auswendig lernen.
In den Natur- und Ingenieurswissenschaften kann man vieles mit den Vorlesungen erschlagen, ein Buch zu lesen und praktische Erfahrung sind aber zur Vertiefung nicht verkehrt.
Bei den Geisteswissenschaften muss man sehr viel lesen und Thesen durch Sekundärliteratur und Diskussion erschliessen und durchleuchten.

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 28. September 2014 - 11:22 #

Ich glaube ein großer Faktor ist auch, ob man bereits einen eigenen Haushalt hat und ob man nebenbei Arbeiten gehen muss.

Bei mir setzt es sich beispielsweise mit ~30 Stunden Anwesenheit + 5 Stunden Wege + 10 Stunden Nebenjob + 2 Stunden Wege + Lernen + Haushalt so zusammen, dass ich selbst im Praxissemester mit einer 40 Stunden Woche (ok, + HAushalt) mehr Zeit hatte, als während eines normalen Semesters.

Punisher 19 Megatalent - P - 14035 - 28. September 2014 - 12:48 #

Mein Gott, was ist aus den Studenten geworden, die kümmern sich heute um den HAUSHALT?!?

Meinst du mehr als Bierflaschen wegbringen, Aschenbecher leer machen wenn er überquillt und Alibi-Putzen wenn sich in der WG Frauen ankündigen? Kranke Gesellschaft. Echt mal. ;-)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 10:32 #

Ganz deiner Meinung. Ich fürchte, die haben heute keine StudentenBUDE mehr, sondern einen StudentenHAUSHALT.
Grausig!

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 29. September 2014 - 11:49 #

Schlimmer sind eigentlich nur die ehemaligen Studenten, die genau wissen, dass sie früher viel schlimmer waren, und sich trotzdem über die unordentlichen oder wilden Studenten aufregen...

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 11:55 #

Ich rege mich nur über die Verbindungsstudenten auf - genau wie damals...

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 29. September 2014 - 12:50 #

Du warst auch nicht gemeint :)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 29. September 2014 - 13:03 #

Haben die schlimmere oder bessere Zimmer?

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 28. September 2014 - 13:14 #

Ich habe ein technisches Studium absolviert.

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 28. September 2014 - 13:21 #

Dann bin ich jetzt offiziell neidisch :p

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 28. September 2014 - 14:32 #

Naja, das erste Semester war sauhart und zeitintensiv. Wenn man dann heraußen hat welche Fächer wichtig sind und wo die Fallstricke liegen, ist es dann viel einfacher. Ich muss aber auch sagen, dass meine Noten im Mittelfeld lagen und ich viele Aufgaben einfach gar nicht gemacht habe. Außerdem hatte ich das Glück während dem Studium nicht arbeiten zu müssen.
In der Schule war es genau gleich. Habe sehr viel gefehlt, weil ich wusste wo ich fehlen darf und wo nicht. Noten waren auch hier ganz okay, aber nicht herausragend.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 28. September 2014 - 10:46 #

Hängt wohl vom Studienfach und auch einem selbst ab. Im Bachelor an der FH war das noch eher wie Schule, voller Vorlesungsplan, dazu Tutorien und Prüfungsvorbereitung. Immerhin war der Sommer komplett frei, wobei ich den meist mit arbeiten verbracht hat - vor irgendwas muss man ja auch leben. An der Uni im Master habe ich keinen so vollen Stundenplan mehr und mehr Freiheiten, dafür verbringe ich viel Zeit mit Projekten, bei denen der Arbeitsaufwand normalerweise in keinem Verhältnis zu den Leistungspunkten steht. Mal abgesehen von Prüfungsvorbereitung, da ich sehr schlecht im Auswendiglernen bin muss ich da viel Zeit investieren, weil vieles dann doch darauf hinausläuft, speziell bei schriftlichen Klausuren. Bei mündlichen kann man einfach improvisieren oder bekommt Hilfe um darauf zu kommen, mit Papier diskutieren ist aber eine schlechte Idee ;)
Außerdem hab ich mir selbst ein recht straffes Programm auferlegt, ich kann es mir schlicht nicht leisten zu lange zu studieren.
Und für die Statistik: studiere Medieninformatik.

Mack1309 (unregistriert) 28. September 2014 - 10:31 #

Geht mir genauso, bin eher weniger am Spielen als zu Schulzeiten und das trotz Informatik Studium.

Corthalion 16 Übertalent - 4765 - 28. September 2014 - 17:58 #

Bei mir ist's ganz genauso. Aber wie in der ZEIT bereits festgestellt wurde: "Die einzigen Menschen, die man noch ungestraft beschimpfen darf, sind Studenten." (http://bit.ly/1Bri71C)

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 29. September 2014 - 11:25 #

Damals spielte ich während meines Studiums weniger als während der Schulzeit.

Die Gründe: Lehrveranstaltungen an der Uni waren mehr oder weniger über den Tag verteilt, ich musste Zeit zum Pendeln einplanen, die ich in der Schule nicht hatte. In der Schule gab es einen eng begrenzten Schulstoff zu lernen, auf der Uni hatte ich immer das Gefühl nicht genug gelesen zu haben. Im Studium kann man zusätzlich immer noch dieses oder jenes lesen oder ein zeitaufwändigeres Praktikum betreiben ohne das Gefühl zu haben genug getan zu haben.

BigNaturals 14 Komm-Experte - 1924 - 29. September 2014 - 16:41 #

Ich gehe Vollzeit arbeiten und studiere berufsbegleitend Wirtschafts"wissenschaften". Freizeit kenn ich nicht, kann meistens nur Samstag am Abend zocken. Warum wird bei Studenten immer angenommen, dass die alle viel Zeit haben? Wohl eher ein Klischee.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15105 - 30. September 2014 - 8:27 #

Du bist ja auch ein Berufstätiger der zusätzlich studiert, also damit nicht angesprochen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 30. September 2014 - 15:31 #

wobei sich mir eher die frage stellt, wie man (zumindest während der vorlesungszeit) noch nebenbei arbeiten will. zumindest bei naturwissenschaftlichen studiengängen hat man nicht mal zeit dafür, geschweige denn zum zocken.

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 30. September 2014 - 16:33 #

Es gibt ja extra Studiengänge, die dafür gedacht sind, dass man sie abends und am Wochenende macht. Denke aber das sind vor allem theoretische, mit praktisch orientierten dürfte das organisatorisch doch enorm schwer werden.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 28. September 2014 - 8:42 #

[x] ich kaufe mehr Spiele, verbringe weniger Zeit mit einzelnen Titeln.

andreas1806 16 Übertalent - 4298 - 28. September 2014 - 8:43 #

Hm, es schwankt stark... weniger? Nein! Ich verbringe aber zu viel Zeit um zu überlegen was ich denn nun von den vielen Sachen spielen soll

jguillemont 21 Motivator - P - 26466 - 28. September 2014 - 12:46 #

Stimmt auch manchmal, da gehe ich dann durch meine Sammlung durch und bis ich mich entschieden habe, ist es Zeit fürs Bett.

Noodles 21 Motivator - P - 30182 - 28. September 2014 - 22:34 #

Das Problem kenn ich. :D Deswegen hasse ich es, wenn ich ein Spiel durch hab, weil ich mich dann entscheiden muss, was ich als nächstes anfange. Und da ich mich so schlecht entscheiden kann, kommt es vor, dass ich deswegen manchmal ein paar Tage gar nix spiele. :D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 28. September 2014 - 12:53 #

Haha, ja das Problem kenne ich nur zu gut.

Olipool 15 Kenner - 3742 - 29. September 2014 - 8:57 #

So siehts bei mir auch aus :) Zeit ist ja kostbar, da will man was spielen, was sich auch lohnt. Wenn man dann letztlich die ganze Zeit nur überlegt hat ist das ziemlich hohl...

Grubak 13 Koop-Gamer - 1638 - 28. September 2014 - 8:59 #

Seitdem mich kein Onlinerollenspiel mehr so richtig fesseln kann,spiele ich bedeutend weniger.
Zu meinen WoW Zeiten als Hardcoreraider,waren das so um die 4 Std pro Tag.
Heute im Schnitt 1 Std.
Grüsse

Flitzefisch 16 Übertalent - P - 5833 - 28. September 2014 - 9:05 #

Ich spiele weniger Zeit pro Woche, verbringe allerdings nicht weniger Zeit pro Spiel -- mit dem Resultat, das ich einige, gute, Spiele für mehrere Monate, manchmal sogar ein ganzes Jahr oder länger aktiv spiele und ergo nur wenige neue Spiele kaufe (vielleicht fünf bis sechs im Jahr, Ramschverkäufe bei GOG, die ich nur habe aber nicht spiele, ausgenommen)
Aus diesem Grund stoßen mir die Release-Zyklen, und das Abschalten einiger Server sehr auf. Was wiederum dazu führt das ich so gut wie keine Online-Spiele spiele, da ich nicht sicher sein kann, das die Server noch laufen, wenn ich mich dem Finale nähere.
Viele "ältere" Spiele die vielleicht schon ein Jahr oder so auf dem Markt sind würde ich auch dann zum Vollpreis kaufen, wenn ich eben Zeit habe, sie zu spielen. Glücklicherweise (für mich) finde ich die meisten interessanten Sachen dann schon längst für zwei oder drei Dollar -- unglücklicherweise geht den Verlegern eine Menge Geld an mir verloren, weil sie so ungeduldig sind, neue Spiele so schnell ,nachschieben' und alles was älter als drei Monate ist, verramschen. Gutes Beispiel: ich befinde mich gerade im letzten Viertel von "Book of Unwritten Tales", werde irgendwann vor Jahresende mit den "Vieh-Chroniken" beginnen und wenn ich soweit bin "BoUT 2" zu spielen, bekomme ich es wohl auf GOG für 5 Dollar,obwohl ich bereit bin, den Vollpreis zu bezahlen.
Ich genieße meine Spiele und fühle mich von der Industrie ,gehetzt'. :-(
Was soll ich oben ankreuzen?

-Hedgehog (unregistriert) 28. September 2014 - 10:40 #

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Vorallem wenn auch immer mehr Online Features in den Singleplayerpart eingebaut werden. Hab mir z.B: das letzte Splinter Cell (PC-Version) ca. 1/2 Jahr nach erscheinen geholt. Und da war es schon schwierig Mitspieler für die Koop-Missionen zufinden. Deswegen sehe ich auch den Koopmissionen im neuen Assassin's Creed eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Mag sein das es auf Konsolen nicht so schwierig ist aufgrund der höheren Verkaufszahlen Mitspieler zu finden, aber auf dem PC ist man fast gezwungen so was realesnah zu spielen, wenn man denn alles im Spiel machen möchte.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 28. September 2014 - 12:50 #

Ja, das ist immer schade. Dem kann nur ausweichen, wenn man wirklich teuer zum Release kauft und spielt - ob man da nun Zeit und Lust hat oder nicht - oder man organisiert seine Käufe im Freundesverband so, dass Koop-Spiele dann gleich in der Gruppe zum gleichen Zeitpunkt gekauft werden.

... aber allein letzteres ist schon schwer genug zu organisieren - manch einer wird ungeduldig und kauft es früher als der Rest (und hat später keine Lust mehr drauf) und manch anderem gefällt das Spiel nach Kauf dann nicht und springt aus der Spielergruppe wieder ab.

Flitzefisch 16 Übertalent - P - 5833 - 28. September 2014 - 13:32 #

>das ist immer schade. Dem kann nur ausweichen,
>wenn man wirklich teuer zum Release kauft und spielt -
>ob man da nun Zeit und Lust hat oder nicht
Genau das ist der ,Druck' den die Industrie aufbaut und bei dem ich nicht mitmache — ich habe entweder Lust zu spielen und spiele oder eben nicht. Ein Spiel zu spielen obwohl ich keine Lust habe, das gibt es bei mir nicht. Wenn "Durchspielen" zur Arbeit oder Leistung verkommt (verkommen ist?) ist es für mich kein "spielen" mehr.

Gisli 14 Komm-Experte - 2082 - 28. September 2014 - 9:31 #

Ich würde gerne mehr spielen, aber die Arbeit nimmt halt leider sehr viel Zeit in Anspruch. Abends bin ich dann meist zu müde. Ich spiele also weniger als früher (zu Schüler und Studentenzeiten). Vor allem habe ich so viele Spiele nachzuholen, komme aber nicht dazu.

jguillemont 21 Motivator - P - 26466 - 28. September 2014 - 12:47 #

Geht das noch mehr von euch so? Einfach zu müde zu sein zum Spielen? Früher hatte ich das nie.

Punisher 19 Megatalent - P - 14035 - 28. September 2014 - 12:50 #

Ab so... 33 gings da steil bergab, komischerweise zeitgleich mit der Geburt des Nachwuchses, was "zu müde" anging. Allerdings nicht nur zu müde zum Spielen sondern auch für andere Hobbies, denen ich früher exzessiv nachgegangen bin - wie mir mein Bauchumfang eindrucksvoll vor Augen führt .

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 1. Oktober 2014 - 5:47 #

Na ja der Bauch ist bei mir gleich geblieben, aber dem Rest kann ich so zustimmen. Seit 32 und Geburt der ersten Tochter keine Hobbys mehr. Mittlerweile bin allerdings wieder zurück im Leben.... Die kleinen werden ja auch älter. Trotz Kind 2 und mittlerweile 35 Lenzen spiele ich wieder. Allerdings weniger als früher. WOW hat da die Latte aber auch sehr hoch gelegt bei mir.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 28. September 2014 - 13:24 #

Ja, das kenne ich nur zu gut.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 29. September 2014 - 9:45 #

Ich kenne eher Müdigkeit, vorm PC zu sitzen, meiner Hauptspieleplattform. Nach so einem stressigen Tag im Büro will ich lieber auf dem Sofa hocken und Serien schauen als vor dem Rechner zu hocken und zu spielen. Wären meine Lieblingsgenres nicht im Bereich MMOG und Strategie anzusiedeln, ich hätte schon längst den Rechner rausgeschmissen und eine PS 4 angeschafft. Kommt auch vielleicht noch, wenn das Arbeitszimmer zum Kinderzimmer umgebaut werden muss.

Herachte 16 Übertalent - P - 4529 - 29. September 2014 - 10:44 #

Geht mir genau so.
Dazu kommt, dass ich viel zu Hause arbeite. Da will man abends nur weg vom Rechner.
Allerdings wird die Konsole langsam echt interessant, da mich die MMO-Müdigkeit befallen hat.

Teschnertron 15 Kenner - 2967 - 28. September 2014 - 9:30 #

Ich denke, dass es bei mir in etwa so ist wie früher. Ich habe schon immer viele verschiedene Interessen gehabt, da ist und war das Spielen am PC oder Konsolen nur eines. Durch die Arbeitszeiten am Wochenende (kommt zur EDV hieß es, da erlebt ihr was, hieß es) sind die Spielzeiten nun natürlich etwas anders als in der "guten alten Zeit". Aber Dank 3DS, das immer bei mir ist, hat sich mein Spielekonsum gefühlt nicht geändert. Der Blick ins Regal mit den Spielepackungen bestätig dieses.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11143 - 28. September 2014 - 9:37 #

Ja, durch Familie und Beruf zocke ich deutlich weniger als z.B. noch als Student. Oft sogar weniger, als ich eigentlich möchte.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 28. September 2014 - 19:46 #

Das geht mir genauso. Im Gegenzug kaufe ich aber mehr Spiele als früher. Mein Fokus liegt dabei auch so gut wie gar nicht mehr auf Triple-A, weil mich diese Titel schlichtweg überhaupt nicht mehr reizen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 28. September 2014 - 9:37 #

Meine Interessen haben sich verschoben, nachdem DRM und DLC mir die Freude am Hobby versaut haben. Allerdings sehe ich wieder Licht, da sich ein Markt für DRM-Gegner entwickelt.

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32406 - 28. September 2014 - 9:39 #

Durch Arbeit spiele ich weniger. Die Möglichkeit fehlt ;)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 28. September 2014 - 10:22 #

Jep, die Möglichkeit fehlt mir auch.

Wunderheiler 19 Megatalent - 18999 - 28. September 2014 - 13:20 #

Dito

Fohlensammy 16 Übertalent - 4156 - 28. September 2014 - 9:48 #

Ich zocke immer noch leidenschaftlich gern, allerdings nehmen Serien mittlerweile einen Großteil unserer freien Zeit ein. Da wächst der Spielestapel immer weiter an. :(

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 28. September 2014 - 18:50 #

OT: Du hast dich umbenannt! Wie soll man denn da seine Pappenheimer wiedererkennen? Aber krass wie sehr man seine "Internetbekanntschaften" inzwischen kennt. Die Kombination aus Fohlen, Sammy und Serien war schon sehr eindeutig.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 28. September 2014 - 10:02 #

Ich merke auch, dass je älter ich werde umso weniger ich spiele. Ich verfolge zwar sehr aufmerksam den Spielemarkt, aber ich merke definitiv eine Abnutzung bei mir. Die Euphorie und Intensivität der 80er und 90er Jahre wird für mich nie wieder kommen. Vielleicht steige ich wieder sehr intensiv ein wenn ich Rentner bin ...

Armin Maiwald (unregistriert) 28. September 2014 - 10:06 #

Verglichen mit der Schulzeit deutlich weniger, verglichen mit der Kreuzkisten-Rundumschlag Zeit vor der Wii U erheblich mehr. Nintendos kleine Wunderkiste sorgt dafür das meine Frau ihre unfassbar unvorhersehbaren unterhaltsamen Serien/Filme sehen kann und ich ohne krampfigen Handheld daneben hocke, ohne ihr denn Spass zunehmen! Also hat der Tablet-Controller subjektiv seinen Zweck mehr als erfühlt.

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 28. September 2014 - 10:19 #

Hehe, zur WM war das bei uns genau anders herum *lach*

Despair 16 Übertalent - 4436 - 28. September 2014 - 10:08 #

Ich selektiere besser und spiele deshalb etwas weniger als früher - aber nicht viel. Die fast zweitägige Nonstop-Zock-Session am C64 ist aber ein einmaliges Erlebnis geblieben - damals war der C64 noch neu und wir noch so jung, dass wir auf die Nachtruhe verzichten konnten. :D

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20686 - 28. September 2014 - 10:08 #

Alles beim Alten. Das jedoch liegt einzig und allein daran, dass ich derzeit Single bin. In den Zeiten, wenn ich eine Freundin hatte, war mein Gaming-Konsum ganz klar zurückgeschraubt. Ansonsten habe ich zwar durch die Arbeit an und für sich weniger Freizeit, jedoch musste das eine oder andere Hobby für's Zocken etwas zurückstecken (wobei das nicht bewusst geschieht). Früher habe ich wahnsinnig viele Bücher gelesen, von dem Hobby ist kaum was übrig geblieben. Musik höre ich auch nicht mehr so intensiv wie noch vor vielen Jahren und beides gleichzeitig - Musik hören und dabei zocken - ist für mich indiskutabel.

Allerdings stelle ich in den letzten Monaten eine Tendenz zu "Weniger zocken" fest. An meinen Arbeitstagen (insbesondere, wenn ich gerade mehrere Nachtschichten habe) habe ich jetzt weniger Lust zu Zocken als früher, dementsprechend tue ich es auch weniger. Habe trotzdem "Alles beim Alten" angeklickt, da ich mir momentan noch recht sicher bin, dass sich das wieder ändert, wenn langerwartete Kracher wie Witcher 3 oder DA:I erscheinen.

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1234 - 28. September 2014 - 10:10 #

ich spiele weniger, dafür verbringe ich viel mehr zeit mit modden und dem informieren über spiele

Grumpy 16 Übertalent - 4499 - 28. September 2014 - 10:11 #

ich bin student, habe jetzt aber weniger zeit. ist da etwa was falsch mit mir? xD

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 28. September 2014 - 10:17 #

Ist bei mir genau so. Das Märchen des Studenten mit zu viel Freizeit ist wohl nicht mehr so ganz passend :(

Imperitum 18 Doppel-Voter - 9391 - 28. September 2014 - 10:41 #

+1
Wenn man vom Klischee-Studenten ausgeht, dann ist die Antwortmöglichkeit vielleicht zutreffend.
Niemand in meinem Studiengang der sich anstrengt, hat neben der Uni mehr Zeit... ganz im Gegenteil. Besonders wenn man nebenher noch arbeiten muss, um sich das Studium zu finanzieren.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 28. September 2014 - 11:50 #

Es ist ein sehr veraltetes Klischee.

Da liegt das Problem an Klischees.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13879 - 28. September 2014 - 11:52 #

Automatische Klischee-Update-Funktion, bitte hier das Häkchen setzen [✓]

McSpain 21 Motivator - 27019 - 28. September 2014 - 11:57 #

Hah. Hast nicht mit meinem Mod-Skill gerechnet. ;)

Viel Spaß beim Updaten. :D

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13879 - 28. September 2014 - 12:07 #

Na toll, ich wollte heute Football schauen, und jetzt blockieren Terabyte an Updates meine Leitung...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 28. September 2014 - 10:11 #

Meine Antwort fehlt: Zwar stimmt das mit Frau und Kindern, allerdings reizen mich die meisten neuen Spiele nicht so wirklich. Schlauch-Shooter ohne KI, keine relevanten technischen Fortschritte bei den Spielen trotz immer besserer Hardware (auf PC bezogen), Rückschritte beim Sound, fehlender Wiederspielwert und schnurzkurze Kampagne dafür aber für mich unsinniger Fokus auf Mehrspielerfunktionen, in denen sich dann doch nur Cheater, Kiddies und Meine-Mutter-Vergewaltiger herumtreiben.

Despair 16 Übertalent - 4436 - 28. September 2014 - 10:14 #

Aus diesen Gründen hole ich seit einiger Zeit überwiegend ältere Titel nach oder widme mich diversen Indie-Perlen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 28. September 2014 - 10:26 #

Nachholen muss ich da nur wenig, hatte früher viel Zeit ;) . Aber da ist ja noch der Punkt mit dem Wiederspielwert :) .

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 28. September 2014 - 19:51 #

Da erkenne ich mich durchaus wieder. Ich bin zu Indie- oder kickstarterfinanzierten Spielen gewechselt. Da ist die Pipeline wieder voll.

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 28. September 2014 - 10:23 #

Ist bei mir ungefähr gleich geblieben. Da ich mit einer Zockerin verheiratet bin, beeinträchtigt das nicht notwendigerweise meine Spielzeit. Natürlich beeinträchtigt die Arbeit und die FH meine Möglichkeit mal ein Wochenende durchzuspielen, aber ich nutze Spiele häufig zum Abschalten. Wo andere planlos fernsehen, spiele ich halt EU4 (oder so).

Allerdings wähle ich viel sorgfältiger aus, meist Spiele, die mich lange Zeit beschäftigen, weil ich keine Lust habe, ständig neues lernen zu müssen. Insofern ist gerade das angeblich überkomplexe EU wie für mich gemacht: Wenn man die Grundsysteme einmal an einem Wochenende oder so gelernt hat, kann man problemlos die Spielzeit unter der Woche damit füllen. Die Mainstream-Titel liefern das leider meist nicht, sondern konzentrieren sich auf kurzweilige Action-Feuerwerke, was mir dann häufig wie Zeitverschwendung vorkommt.

Namen (unregistriert) 28. September 2014 - 10:25 #

Die Spieler spielen auf dieser Website also weniger! So so, echt lukrative Zielgruppe :D

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 28. September 2014 - 10:34 #

Weniger spielen heißt nicht weniger kaufen - Bundleritis und so.

Major_Panno 15 Kenner - 2934 - 28. September 2014 - 10:27 #

Ich kann die Frage auch nicht wirklich beantworten, da für mich eher der Punkt zutrifft: Ich spiele mehr, aber nur bestimmte Spiele bzw. die typischen Trend Spiele interessieren mich von Jahr zu Jahr weniger, daher spiele ich sie nicht lange.
Bei den AAA Spielen ist der Fokus heute hauptsächlich auf einer Schlauch Shooter Story oder einer Open World die mit unsinnigen Nebenquests wie: Liefere 5 Briefe innerhalb 10 Minuten an 5 Punkten ab, die auf der ganzen Map verstreut sind ab. Früher als Schüler habe ich sowas mitgemacht heute denke ich mir: Wozu soll ich diese quest machen?
Bei mir haben die meisten Spiele einfach eine Sättigung erreicht, was dazu führt, dass ich ein Spiel entweder gar nicht kaufe oder aber nach maximal 10 Stunden nicht mehr anrühre, weil ich einfach alles in der Spielwelt gesehen habe und die Hauptstory sich dank level design noch gut 30 Stunden zieht und dadurch jegliche Spannung verliert. Und vom Multiplayer fange ich gar nicht erst an, dort tummeln sich nur noch Kiddies, notorische 24/7 Zocker und Flamer rum, die nichts besseres zu tun haben als mich entweder im Sekundentakt tot zu schießen, sich kaum um teamplay sondern nur um ihre K/D kümmern oder einen Feierabendspieler wie mich in Grund und Boden zu beleidigen, dass ich verdammt nochmal nicht so schlecht spielen soll und lieber mal täglich länger üben soll, bevor ich auf ihrem Server dafür sorge, dass sie wegen mir die Runde verlieren.

nova 19 Megatalent - P - 14037 - 28. September 2014 - 10:29 #

Als Schüler habe ich viel Zeit in wenige Spiele gesteckt, meistens Multiplayer (Counter-Strike, Day of Defeat Source, Team Fortress 2, Call of Duty MW2, ...) und die Kampagnen der großen Titel sogar mehrmals bestritten (Half-Life 2 + Episoden, Mass Effect Serie, Bioshock, ...).

Als die Zeit knapper wurde aber das Geld mehr (Abitur, Bundeswehr, Ausbildung) musste ich zwangsläufig selektieren, aber weil ich nichts verpassen wollte, wurden viele Spiele nur angespielt und wenn sie mir gefielen, die Kampagne einmal "gründlich" durchgespielt statt mehrmals auf verschiedene Arten (z.B. Deus Ex Human Revolution oder die letzten Hitman-Titel). Multiplayer hat sich mehr nach Co-Op verschoben (Left 4 Dead, Borderlands, Dawn of War 40k, Dungeon Defenders, Trine, Sanctum, ME3 Multiplayer, SC2 gegen Bots, Portal 2, ...), da ich keine Zeit hatte, meine "Skills" im kompetitiven bereich aufzubauen. :D

Heute ist das sehr gemischt. Für Co-Op mit den alten Freunden passen leider die Arbeits- und Freizeiten nicht mehr zusammen. In CS:GO gebe ich noch eine gute Figur ab und dort halte ich mein Können noch warm. Werktags schaue ich oft Serien, YouTube und Twitch und am Wochenende wird dafür mehr gezockt, wenn es die Zeit zulässt. Aktuell Wasteland 2, davor Anno 2070 (endlich mal nachgeholt), Age of Wonders 3, Shadowrun Returns. Demnächst Divinity: Original Sin. Merklich mehr Strategie- und Rollenspiele. Aber auch Watch_Dogs, FarCry 3, Tomb Raider und das neue Wolfenstein fanden ihren Platz auf dem Stundenplan.

Indiespiele habe ich eine Zeit lang sehr genossen und alle möglichen gespielt, aber da suche ich mir nur noch die Perlen raus (Bastion, Braid, Hoard, Fortix, Obulis, EDGE, Chasm, Broforce, ...), was nicht heißt, dass ich weniger Zeit mit Ihnen verbringe. Es gibt einfach zuviele. :D

Auf der Konsole zocke ich nur noch exklusive Titel (z.B. Beyond, The Last of Us, LR:FFXIII); meistens im Balkonien-Urlaub.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 28. September 2014 - 10:38 #

"Für Co-Op mit den alten Freunden passen leider die Arbeits- und Freizeiten nicht mehr zusammen." Das geht mir ähnlich. Seitdem ich den Bachelor abgeschlossen hab und meine Freunde alle in verschiedenen Städten wohnen kriegt man kaum noch zwei Leute zum spielen zusammen, Familie und andere Interessen komme da häufig in die Quere. Mal sehen obs mit Warlords of Draenor besser wird, bei Mists of Panderia wars Coop ein Totalausfall und bei was anderem lässt sich kaum ein gemeinsamer Nenner finden und das auch noch zu selben Zeit. Public ist für mich keine Alternative, zu anonym und am Ende wird man doch nur zugeflamed.

x_wOXOw_x 11 Forenversteher - 612 - 28. September 2014 - 12:23 #

Ich empfehle UT2004 :) Das spiele ich inzwischen seit einigen Jahren einmal im Monat mit Freunden. Oder ein anderes Spiel ohne Charakter-Stufen usw.

vicbrother (unregistriert) 28. September 2014 - 10:30 #

Ich bin immer noch neugierig auf neue Mechaniken und UI-Ideen und spiele immer noch alles an. Meine zwei Lieblings-Genres verfolge ich aber viel aufmerksamer und spiele die viel öfter als alle anderen.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55841 - 28. September 2014 - 10:37 #

Vor ein paar Jahren hatte ich meinen Backlog fast abgearbeitet und die aktuellen Spiele damals haben mich nicht angesprochen. Da hatte ich meinen Fokus etwas verschoben aber mittlerweile spiele ich wieder mehr bzw. fast so wie früher, wenn ich mal die Zeit habe. Sprich, meine eigene Freizeit (nach Bespaßung der Ehefrau, Haushalt etc.) wird wieder fast ausschließlich für's daddeln genutzt. :)

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 28. September 2014 - 10:49 #

Frau und Kinder. Mehr gibts nicht zu sagen. ABER... je älter die werden desto mehr Zeit bleibt dann doch wieder zum Spielen!

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 28. September 2014 - 19:56 #

Countdown bis zum Auszug!

BigBS 15 Kenner - P - 2766 - 29. September 2014 - 8:18 #

Lol, sind bei mir ja nur noch...hm.....mind. 12 Jahre. ^^ Die gehn auch noch um.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 29. September 2014 - 12:13 #

Hier sind es nur noch optimistische 17. Aber weiß. Es sollen schon welche im Alter von vier Jahren die Koffer gepackt haben.

BigBS 15 Kenner - P - 2766 - 29. September 2014 - 12:23 #

Hm, da wäre er dann drüber....ich klär das heute beim Abendessen mal.

Soll sich nicht so anstellen, ich musste früher auch immer 30 Km zur Schule laufen, und aufm Rückweg noch nen Sack Kartoffeln vom Bauern mitbringen.

Verwöhntes PACK!!!

:-) (zum Glück, kann er das hier noch nicht lesen....)

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30796 - 28. September 2014 - 10:54 #

Bei mir mischt es sich. Beruf und Familie stehen zeitlich klar an erster Stelle. Zudem selektiere ich stärker. Mein Spielzeit mit repetitiven Sammeltitel ala Diablo und Borderlands zu verbringen, kommt mir nicht mehr in den Sinn. Auch die offene Welt meide ich weitestgehend und wenn bei handlungsgetriebenen Spielen nach 15 Stunden der Abspann flimmert, beschwere ich mich auch nicht. Eher im Gegenteil. Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich alt geworden bin und nicht mehr jeden (Klon-)Blödsinn spiele.

Edit: Es fehlt die Option, dass man abends zu sehr in TV-Serien versunken ist.

Sancta 15 Kenner - 3154 - 28. September 2014 - 10:56 #

Ich habe Frau und Kinder und spiele aber trotzdem sogar deutlich mehr als früher. Grund: Früher bin ich sehr oft ausgegangen, das ist jetzt deutlich weniger. Zudem schaue ich kein TV mehr. Und außerdem beginnen die Kinder gerade mit dem Videospielen ;-)

Hier ein guter Artikel zum Spielen. Unterstütz meine Erfahrung, dass nur lustfeindliche Menschen nicht gerne spielen.

http://www.zeit.de/sport/2014-09/faszination-spielen-fussball-bolz

Sciron 19 Megatalent - P - 15780 - 28. September 2014 - 11:01 #

Früher zu wenige Spiele und zu viel Zeit, heute ist es umgekehrt. Zeit ist eben die neue Währung. Dank Youtube & Co ist die Zahl der Ablenkungsquellen auch noch größer geworden und die Freundin will ja ebenfalls bespaßt werden. Wenn ich's drauf anlege und mich ein Titel richtig packt, kann ich am Tag auch mal 6+ Stunden in ein Spiel pumpen, aber das ist eher selten geworden.

Deshalb gehe ich grade bei extrem umfangreichen RPGs noch selektiver vor als früher. Da überleg ich mir schon zwei mal, ob ich 100+ Stunden irgendwo investieren will. Früher galt da noch das Motto: "Je länger, desto besser". Heutzutage kann ich auch damit Leben, wenn ein Spiel einfach nur 10 Stunden lang ist. Da ich meinen Kram eh nur noch extrem selten zum Vollpreis kaufe, heule ich dann auch meinem Geld nicht mehr hinterher.

Misaki-chan 16 Übertalent - 4385 - 28. September 2014 - 11:15 #

Warum genau überlegst du es dir bei umfangreicheren Spielen? Ob du nun in den 100 Stunden ein Spiel zockst oder 10 die jeweils nur 10 Stunden lang sind macht doch keinen Unterschied solange du während der 100 Stunden Spaß hattest.

Sciron 19 Megatalent - P - 15780 - 28. September 2014 - 11:24 #

Eigentlich schon, aber bei EINEM LANGEN Spiel besteht die Gefahr, dass ich mittendrin die Motivation verliere und/oder es mir doch nicht richtig gefällt. Dann hab ich möglicherweise ein paar dutzend Stunden investiert und stehe vor der Wahl, ob ich es abbrechen oder genervt zuende bringen soll. Beides wäre ziemlich frustrierend.

Grade in Sachen RPG bin ich oft nur noch schwer zu begeistern. Ich hatte vor einigen Jahren schon meine große JRPG-Krise, von der ich mich bis heute noch nicht so richtig erholt habe und auch für westliche Rollenspiele, mit ihrem oftmals stumpfsinnigen MMORPG-Fetchquest-Design, kann ich nur noch selten die große Begeisterung aufbringen. Momentan spiele ich zwar grade Mass Effect 3, aber das kann man ja kaum noch als Rollenspiel bezeichnen.

Misaki-chan 16 Übertalent - 4385 - 28. September 2014 - 11:28 #

Das Argument klingt nachvollziehbar.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 28. September 2014 - 19:58 #

Bei mir ist der Haken, dass ich unvorhergesehen zu mehrwöchigen Unterbrechungen gezwungen werde. Wenn ich mich jedes Mal von vorne in die Spielmechanik einarbeiten muss, ist mir das echt zuviel.

BigBS 15 Kenner - P - 2766 - 28. September 2014 - 11:07 #

Ich würd gerne mehr spielen als zur Zeit. Nur leider trifft die Aussage mit Weib und Kind voll zu. Leider....schnüff.

Aber aus dem Grunde bin ich auch immer sehr froh, wenn ein Spiel nur eine Spielzeit von max 10 Stunden oder so hat. Dann komme ich wenigstens dazu, dieses auch durch zu spielen.

Grohal 13 Koop-Gamer - P - 1658 - 28. September 2014 - 11:09 #

Wenn meine tägliche Arbeitszeit um 13:00 zu Ende wäre, würde ich genauso viel spielen wie zur Schulzeit. ^^

Yannic 10 Kommunikator - P - 373 - 28. September 2014 - 11:14 #

Mir fehlt: Ich bin jetzt Student und habe keine Zeit mehr - ich spiele weniger.

Namem (unregistriert) 28. September 2014 - 11:37 #

Lustig! :D

Trax 14 Komm-Experte - 2504 - 28. September 2014 - 11:23 #

Bei mir ist es eine Mischung aus "Meine Interessen haben sich verschoben" und "Ich selektiere mehr bei der Spieleauswahl".
Mittlerweile spiele ich viele Genre gar nicht mehr, die ich früher regelmäßig gespielt habe und nutze die gewonnene Zeit für andere Hobbies, die mir mehr Spaß machen.
Wirklich gerne spiele ich nur noch Strategietitel, Rollenspiele (vor allem JRPGs) oder Wirtschaftssims. Ab und zu ist auch mal ein Action- oder Adventuretitel dabei, aber das kommt immer seltener vor.

LongIsland (unregistriert) 28. September 2014 - 11:55 #

Hi zusammen,

ich war und bin heute noch ein begeisteter Spieler. Allerdings haben sich die Interessen mit 30 inzwischen sehr in Richtung Familie und Beruf verschoben, da bleibt einfach weniger Zeit. Außerdem bemerke ich, dass mich die heutigen Titel lange nicht mehr so begeistern können, wir das noch in meiner Jugendzeit der Fall war. Die Spiele waren im Rückblick auch nicht unbedingt besser, aber die Faszination war eine ganz andere (Prince of Persia, X-Wing, Wing Commander, Age of Empires, Half-Life, Unreal Tournament etc...). Ich habe auch den Eindruck, dass damals in der Industrie viel mehr Dynamik vorhanden war, nicht nur war die Entwicklung der Grafik Enginen betrifft, sondern auch die Entwicklung neuer Spielekonzepte. Das Risiko geht heute kein großer Hersteller mehr ein. Heute läuft es wie in der Filmindustrie, etablierte Serien werden gemolken bis zum geht nicht mehr. Das ist natürlich auch dem Markt geschuldet, der heute sehr viel anderst aussieht, als noch vor 10-20 Jahren.

Ich fokusiere mich daher auf einige wenige Spiele, die ich dann längere Zeit spiele. Meistens sieht das dann so aus, dass ich am Wochenende statt TV/Filme/Serien alte Klassiker spiele oder Indispiele ausprobiere. Inzwischen schaue ich auch vermehrt Let´s Play Videos :-).

Grüße

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 28. September 2014 - 12:01 #

Ich hab einfach nicht mehr genug Zeit um soviel wie früher zu spielen. Die Freundin möchte Zeit haben, dann natürlich muss ich auch arbeiten und ehrenamtlich bin auch viel eingebunden. Da bleibt nicht mehr soviel Zeit über.

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2271 - 28. September 2014 - 12:04 #

gibt mehrere gründe warum das spielen weniger wird. zum einen hab ich nach über 25 jahren zocken das gefühl das meiste schonmal gesehen/gespielt zu haben. viele spiele lassen mich folgerichtig kalt. dann ist es im gegensatz zu früher so das ich mehr spiele als zeit habe, das war früher genau umgekehrt. bin mittlerweile richtig froh wenn ich mal wieder ein spiel durchgespielt habe und damit meine "pillar of shame" kurzfristig kleiner wird. der anreit spiele bis zum letzten secret durchzuspielen ist erheblich gesunken.
und dann gibt es natürlich noch frau, kinder, bücher, filme, arbeit, sport etc. die einem kostbare spielzeit rauben. als ich 18 war hab ich ca. 4-5 stunden am tag gezockt (mit freunden oder allein) heute sind es an guten tagen 1-2 stunden an normalen 30min-60min die ich für mein hobby aufbringen kann. hoffe das wird besser wenn die kinder aus dem haus und die frau gegen eine jüngere geliebte eingetauscht wurden! ;-) und wenn nicht kommt ja irgendwann auch die rente...rundenstrategie gehta uch mit den reflexen eines 70 jährigen.

timb-o-mat 15 Kenner - P - 3071 - 28. September 2014 - 12:18 #

Zu Studienzeiten hab ich noch jedes mögliche Spiel mit meiner geflashten Xbox gezockt. Egal, wie schlecht die Bewertungen waren. Als Studi hatte ich auch massig Zeit und gekostet hats ja nichts. Jetzt wird streng selektiert und das Geld nur noch für Spiele ausgegeben, bei denen ich eine Art Spaßgarantie sehe. Diese Spiele werden dafür viel intensiver gezockt.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11672 - 28. September 2014 - 13:12 #

Früher habe ich Spiele öfter mehrmals durchgespielt, allerdings ist das Angebot an guten Spielen heute auch viel größer. Grundsätzlich hat sich aber nicht viel verändert, etwa 1-2 Titel im Monat, die dann auch durchgespielt werden. Da ich fast keinen MP spiele und in meinen Genres nur selten "Zeitfresser" wie Skyrim oder GTA V dabei sind, komme ich damit eigentlich gut hin. Und gemessen an dem, was manche so in LoL etc. stecken mit ca. 100 Stunden noch recht überschaubar^^ Strategiespiele habe ich früher auch gemocht, aber auch aus Zeitmangel mich in so etwas wie Rome 2 einzuarbeiten, mittlerweile komplett sein lassen und auch keinen Spiele-PC mehr ohnehin.

Voodoo 11 Forenversteher - 773 - 28. September 2014 - 13:14 #

Ich spiele deutlich weniger als früher. In meiner Jugend habe ich nahezu jedes Spiel gezockt. Mit Frau und Kinder und umfangreiche Hobbies habe ich heute bei weitem nicht mehr so viel Zeit wie damals. Da werden Spiele deutlich besser ausgesucht.

So Spiele wie Assassins Creed, die künstlich aufgebläht werden, sind für mich ein Graus. Ich möchte Spiele mit packender Story und keine endlose Wiederholungen, um zu grinden, looten oder sammeln.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11672 - 28. September 2014 - 13:17 #

Wobei AC da eigentlich ein schlechtes Beispiel ist? Da kann man auch nur der Story folgen und in 10-15 Stunden erlebt haben, ohne Nebenbeschäftigungen und Sammelei.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 28. September 2014 - 16:12 #

Sehe ich genauso. Dass Schöne an dieser Sammelei ist doch, dass man 50 Stunden darein stecken kann, aber nicht muss. Wenn man, wie auch ich, in 20 Stunden die Story erspielt,hatte man auch viel Spaß. Ähnlich WoW, bei dem ich mittlerweile kaum noch den Endcontent nutze, aber die Levelphase gerne nutze.

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 28. September 2014 - 18:34 #

Das funktioniert in der Praxis bloß nicht so gut. Einerseits, weil man das schwer einfach komplett auslassen kann. Wir sind alle Menschen, die auf die Sammelwahn mehr oder weniger gut hereinfallen. Den Reiz des Sammelns gibt es auch dann, wenn man es nicht will. Und das nervt genauso wie das Gefühl, das Spiel nicht komplett zu haben, da mit den Sammeleien oft auch Story- oder andere Info-Schnippsel verknüpft sind.

Voodoo 11 Forenversteher - 773 - 29. September 2014 - 10:08 #

Ganz genau. Man hat dann ständig die Befürchtung, dass man irgendwelche storyrelevanten Dinge auslässt oder übersieht. Auch könnte es sein, dass wenn man nicht hochlevelt, es sich später bei wichtigen Kämpfen rächt.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6912 - 28. September 2014 - 13:41 #

Spielezeit ist eigentlich gleich geblieben wobei das natürlich auch immer variiert.

Chopper 13 Koop-Gamer - 1354 - 28. September 2014 - 13:52 #

Ich spiele deutlich weniger.
Zum einen ist da der Beruf, man ist kein Schüler mehr.
Zum anderen ist da die Frau, die freie Zeit ist dann halt nicht in erster Linie zum Zocken da.
Aber auch wenn ich mal Zeit zum Zocken habe, Spiele ich oft nur wenige Stunden.

volcatius (unregistriert) 28. September 2014 - 14:01 #

JRPGs waren früher meine größten Zeitfresser, aber der Reiz ist überwiegend verflogen und fürs Grinden fehlen mir inzwischen außerdem Zeit und Lust.
Die bestehenden Tendenzen gefallen mir generell nicht - alles hin zu mehr Action/Shooter, und Indies sind meistens schlichtweg scheiße.

Kumamonster 10 Kommunikator - 453 - 28. September 2014 - 15:05 #

Also Mensch... tststs... Muß ich denn Herrn Vent etwas rügen :)
Es gibt doch wohl auch ein paar heterosexuelle Frauen, die Spiele zocken... also wo ist die Option "Mann und Kinder verlangen Aufmerksamkeit - [...]"?
Oder nur Mann/Frau/Lebensgefährte/Freund(in), es soll ja auch vorkommen, daß man keine Kinder hat und Zeit seiner besseren Hälfte widmet und deshalb weniger Zeit zum Spielen hat... ne? ;)

Vor ein paar Jahren war letzteres der Fall, ich war während meines Studiums (wo ich eigentlich mehr als genug Zeit zum Zocken hätte haben können, hehe ^^) frisch in einer Beziehung, da hatten sich meine Interessen komplett verschoben und ich spielte über Jahre plötzlich GAR nicht mehr. Nachdem sich dann nach ein paar Jahren Beziehung der Alltag einstellte, fing ich plötzlich wieder an, mein altes Hobby aufflammen zu lassen, und ich würde sagen, ich spiele sogar mehr als früher. Es gibt eine Menge Spiele, die ich während meiner Abstinenzzeit verpasst habe, und die ich dringend nachholen will (nein, *muß* :D).

Als Kind und Jugendliche habe ich sehr viel gespielt, aber da waren auch noch so viele andere Hobbies und Aktivitäten, und man hat sich fast täglich mit (Schul)freunden getroffen.
Jetzt gibt es viel mehr ruhige Abende, an denen man sich nach geschaffter Tagesarbeit gemütlich in den Computersessel oder die Couch drücken und sich ungestört voll und ganz seinem Hobby widmen kann.
Was nicht heißt, daß ich heutzutage nicht immer noch zig verschiedene Hobbies habe, nur versuche ich, meinem größten, dem Spielen, die meiste Zeit zuzuteilen.

Ein weiterer Grund, warum ich heutzutage mehr spiele, ist, daß ich mir Spiele mal leisten kann (und sie sind heute zum Teil auch wesentlich günstiger zu bekommen, z.B. GOG oder Steam Sales, oder Retailhändler wie Amazon, die physische Spieleversionen mal zum Schleuderpreis verhauen - die Möglichkeit, an derartige Spieleschnäppchen zu kommen, gab es früher nicht).
Früher war meine Spielesammlung äußerst armselig im Vergleich zu heute, einfach weil kein Geld da war, sich die ganzen Perlen zuzulegen. Ich war darauf angewiesen, daß mir ein Mal im Jahr etwas Zockmaterial geschenkt wird (zum Geburtstag/Weihnachten, welche bei mir dummerweise auf denselben Tag fallen), da dann meist nur ein einziges Spiel, für das SNES zum Beispiel, oder später auf das mickrige Taschengeld, mit dem man auch nicht gerade große Sprünge machen konnte.

Was ich sehr interessant an mir selbst zu beobachten finde ist, daß sich mein Spielverhalten mit höherem Alter gewandelt hat (ich bin jetzt 31). Früher hatte ich kaum mal ein Spiel durchgespielt, heute ist es selten, wenn ich ein Spiel nicht durchspiele - es fühlt sich einfach sonst unvollständig an, und ich möchte ja wissen, wie es ausgeht. Früher war das nicht der Fall, da wurde es nach einer Weile einfach langweilig und das Spiel ad acta gelegt, das Ende zu sehen war egal. Ich hatte nie eine auch nur annähernd so hohe Bilanz an komplett durchgespielten Spielen wie heute (von der Quantität mal abgesehen).

Zudem gibt es heute viel mehr Top-Titel (oder allgemein gute Spiele) als früher; damals war die Auswahl über ein Jahr gesehen doch recht begrenzt, heute weiß ich gar nicht, wann ich die ganzen guten Spiele, die permanent rauskommen, noch spielen soll. Das bietet mir einen riesen Anreiz, mehr zu spielen - ich will ja nichts verpassen :)

Novachen 18 Doppel-Voter - 12752 - 28. September 2014 - 14:39 #

Ich glaube in den 15 Jahren seitdem ich dabei bin, ist das wohl überwiegend gleich geblieben.

Hatte damals Tage wo ich bis zu 10 Stunden am Stück gespielt habe und habe die heute immer noch. Ebenso auch Tage wo auch nur 2-3 Stunden gespielt wird.

Diese 10 Stunden Sessions waren aber immer verhältnismäßig selten... meistens dann wenn man so wirklich von einem neuen Spiel reingesogen wird. Also quasi meistens die erste Spielesession :).

Kann mich jetzt spontan nur an Prince of Persia: The Sands of Time, Halo 3, StarCraft 2: Wings of Liberty und Destiny erinnern ^^. Die ich jetzt wirklich nur mit 1-2 Spielesessions durchgespielt habe. Waren aber glaub ich trotzdem ein paar mehr.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86503 - 28. September 2014 - 14:35 #

ich versuche wirklich seit ein paar Jahren die Rosinen rauszupicken und nicht jeden Mist mitzunehmen.

Jussylein 12 Trollwächter - 951 - 28. September 2014 - 14:56 #

Hallo zusammen, Eigentlich Spiele ich wie Früher, jedoch im Sommer und im Frühling weniger dafür in den Kalten Wintertagen am meisten, hab ja keine Beziehung,Kind etc wofür ich da sein muss, also kann ich mein Hobby weiterhin nachgehen, was für ein Glück :)

Dunkelgrau (unregistriert) 28. September 2014 - 14:59 #

Wichtige Frage, hoffe sie geht lange nicht unter.

Aber: Obwohl ich weder Kind noch Kegel habe, passt diese Antwort am besten. Das schafft nur Ihr.

Zum Thema: Bei mir geht nicht mehr viel, bin 33. Ich denke, dass neben Arbeit, der Haushalt und die Dinge, um die sich früher die Eltern gekümmert haben, hier das größte Problem darstellen. Das letzte Mal langweilig war mir vor vielleicht 15 Jahren. Auch das Zeitgefühl hat sich mit dem Alter stark verändert.

Auf der anderen Seite gibt es Leute, die Arbeiten, haben Kinder, nehmen Podcasts auf oder Bloggen und sind gefühlt trotzdem die halbe Zeit am spielen. Habe nie verstanden, trotz Recherche, wie das möglich ist.

Kumamonster 10 Kommunikator - 453 - 28. September 2014 - 19:40 #

Da muß ich Dir zustimmen, mir ist auch bei einer Menge Leute völlig schleierhaft, wie die derart viele Aktivitäten in einen Tag unterbringen. Da fühle ich mich immer irgendwie in gewisser Weise total unfähig... Ich ziehe meinen Hut vor Leuten, die das können. Wie machen die das?!?

Komischerweise ist mir viel öfter langweilig als früher, da ich ganz oft total lustlos dasitze und mir nichts mehr Spaß macht (aha! da könnte ich dann z.B. Aktivitäten unterbringen... was ich aber nicht tue, da ich mich nicht dazu aufraffen kann...).
Früher hat mich alles viel mehr begeistert, heute ist irgendwie alles schonmal dagewesen - been there, done that. Bin ich... lebensmüde?? In DEM Alter schon???
Ich denke, die viel lebhaftere Fantasie als Kind (ja, man verliert davon beim Älterwerden meiner Meinung nach enorm viel, ob man will oder nicht ;_;) trägt da (großen) einen Teil zu bei. Der Kopf spinnt sich mit seiner Fantasiekraft so viele Dinge dazu, zu den einfachsten Sachen oder Aktivitäten, daß ich mir früher selbst die - für einen Erwachsenen - einfachsten, vermeintlich leblosesten, langweiligsten Dinge unglaublich interessannt, spannend und Spaß machend "gedacht" habe.

Dunkelgrau (unregistriert) 28. September 2014 - 21:23 #

Wenn Dir nichts mehr Spaß macht, hast Du möglicherweise ein Problem: Das kann ich von hier aber nicht beurteilen.
Oder ist es eher so, dass Du Dich zu nichts produktiven bewegen kannst, speziell nach der Arbeit?

Videospiele sind relativ anspruchsvoll. Ich ertappte mich zu oft dabei, lieber einen Superhelden-Film oder eine Serie zu sehen. Einfach weil es einfacher ist! Zu oft allerdings lässt einen dieses Erlebnis unbefriedigt zurück.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 28. September 2014 - 21:53 #

Ich kenne es eher so das ich nach einem "harten" Arbeitstag eher weniger Lust verspüre noch etwas zwischdurch zu spielen.

Die Phase wo mich die meisten Spiele gelangweilt haben hatte ich auch, aber seit Kickstarter gibt es das Problem nicht mehr. ;)

Kumamonster 10 Kommunikator - 453 - 29. September 2014 - 0:21 #

Ja, Du hast Recht, ich habe tatsächlich ein Problem, ich kämpfe seit langer Zeit mit Depressionen. Eins der großen Symptome ist dabei ja, daß man sich zu nichts mehr aufraffen kann und einem nichts mehr Spaß bereitet. Aber da das bei mir medikamentös und therapeutisch behandelt wird und eigentlich ganz gut im Griff ist, habe ich darauf geschlossen, daß meine mangelnde Spielemotivation an etwas anderem liegen muß, zum Beispiel daß ich tatsächlich einfach zu alt geworden bin, die Fantasie und Begeisterung deshalb nicht mehr aufbringen kann etc.
Oder eben Streß (siehe weiter unten), oder, oder, oder :) Ich versuche seit einiger Zeit tiefer zu ergründen, an was es denn nun liegen könnte. Wahrscheinlich eine Kombination von vielen Faktoren, da spielt schon einiges rein.
Ein weiterer Hinweis darauf, daß die Unlust eher eher kein Symptom für Depressionen ist, ist die Tatsache, daß Spiele früher die einzige Spaßkonstante war – wenn nichts sonst mehr Spaß machte, Spiele machten mir trotzdem immer Spaß, sie waren das Antidepressivum meiner Kindheit. Vermutlich auch, weil man dadurch so schön der Realität entfliehen kann und sich wunderbar in eine andere Welt versetzen kann.

Dungelgrau und Slaytanic, ihr habt beide recht, Euren Aussagen sind sehr ähnlich wie ich finde: Ein häufiger Grund ist, daß man zu faul ist oder nicht die Lust zum Spielen verspürt (egal ob ein harter Tag vorangegangen ist oder nicht).

Das Phänomen habe ich auch beobachtet: Wenn ich einen langen, anstrengenden Tag hatte, ist die Chance höher, ohne Spielen schlafen zu gehen, da will ich mich einfach nur noch berieseln lassen, selbst Spiele sind mir dann zu anstrengend.

Spiele sind tatsächlich in gewisser Weise anspruchsvoll, auch anstrengend (jedenfalls im Vergleich zu Filmen oder Serien), viele Spiele - nicht unbedingt gemächliche Adventures, aber Actionspiele, wo man sehr aufmerksam sein muß und aufpassen muß, daß man nicht getötet wird, oder Horrorspiele bspw. - steigern den Streßpegel, und das möchte man sich oft nach einem harten Tag nicht mehr antun, ergo keine Lust zum Zocken.
Streß ist bekanntlich ein Lustkiller, da kann "Lust" auch die Lust am Spielen bedeuten.
Oder man möchte sich bei Puzzlespielen oder Adventures mit schweren Rätseln nicht noch den Kopf zerbrechen, man ist eh schon ausgelaugt und hat nicht mehr die Energie dazu, sein Gehirn rauchen zu lassen. Wie viel Energie Denkprozesse verbrauchen, zeigt, daß das Gehirn von allen Organen mit Abstand am meisten Kalorien verbraucht.
Beim Spielen muß man eben aktiv sein, während man bei Filmen/Serien passiv sein kann. Bei letzterem kann man einfach vor sich hin fläzen und sich berieseln lassen, und das scheint immer zu gehen :)

Energie ist ein gutes Stichwort, denn je älter man wird, desto weniger Energie kann man für Tätigkeiten aufbringen, man wird gemächlicher, bequemer und erschöpft leichter, dafür braucht es nicht einmal einen vorangegangen anstrengenden Tag (aber ein letzterer verschärft das Problem natürlich schon erheblich, logischerweise). Das System Körper kommt eben in die Jahre.
Früher war das kein Problem, nach einem sehr langen Schultag mit anschließender Sport-/Sprach-/Theater-/etc.-AG noch stundenlang, teils bis weit in die Nacht zu Zocken, man hatte noch viel jugendliche Energie. Aber heute, mit über 30, ist schon basismäßig und erst recht nach einem langen Tag davon nicht mehr viel übrig, oft reicht es noch nicht mal mehr zum längeren Kochen einer anspruchsvolleren Mahlzeit...
Auch ist man Neuem gegenüber nicht mehr so aufgeschlossen, meist bin ich z.B. zu bequem, mich in ein neuartiges oder ungewohntes Spielkonzept hineinzuarbeiten, und lasse das Spiel doch lieber liegen, anstatt es mir wie geplant abends vorzunehmen. Man lernt Neues nicht mehr so gut. Biologisch ist es ja bewiesen, daß die Aufnahme- und Lernfähigkeit des Gehirns sinkt, je älter man wird.

nova 19 Megatalent - P - 14037 - 29. September 2014 - 7:57 #

Ein möglicher weiterer Grund, nicht zu spielen, den ich bei mir feststelle: Eine gewisse Angst davor, nichts bzw. nur wenig in der zur Verfügung stehenden Zeit zu erreichen - sei es Level/Puzzle nicht gelöst, lange Cutscenes [*hust* FFX *räusper*], Grinding-Phase, etc.

In den werktäglichen Abendstunden kommt dann gerne das Gefühl auf, die Zeit vergeudet zu haben; oder man hat endlich den Punkt erreicht, "wo es weiter geht", aber müsste doch mal so langsam ins Bett.

Deshalb spiele ich z.B. Wasteland 2 aktuell nur an Wochenenden. :D

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 29. September 2014 - 9:49 #

Ich fange deswegen idR. normale Spiele nicht an, wenn ich nicht wenigstens 2-3 Stunden Zeit habe. Wie schnell will man nur kurz reinschauen und hat am Ende doch wieder zu lange gezockt und fällt morgens um kurz nach fünf übermüdet aus dem Bett. Ist aber irgendwie gemein: Als Schüler hatte man massig Zeit, aber nicht genug Geld für neue Spiele, heute könnte man wöchentlich ein neues Spiel kaufen, näselt an einem 15 Stünder aber schon 3-4 Wochen herum. Gott sei Dank hat Blizzard WoW wenigstens so umdesignt, dass man dort kein Arbeitsloser mehr sein muss, um wenigstens storytechnisch alles sehen zu können.

Triton 16 Übertalent - P - 5289 - 28. September 2014 - 15:28 #

Mit dem Alter gibt es wichtigeres als das spielen, die Prioritäten sind andere. Bei mir hängt es auch damit zusammen das die wenigsten Spiele noch mein Geschmack treffen, Kopie X von Spiel Y ist nicht gerade was neues. Besonders wenn man aufgewachsen ist als der C64 / Amiga modern war und später der PC auf dem Markt kam. So hat man die Entwicklung der Spiele miterlebt und jedes Spiel war etwas neues.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 28. September 2014 - 16:10 #

Ich selektiere mit meinen 30 Jahren mehr, wobei das auch daran liegt, dass ich durch Hobbys wie Serien auch noch andere habe, die Zeit fressen, von Freundin erst gar nicht zu reden. Ich greife daher nicht mehr sofort zu jedem Toptitel oder haue bei Steams bei jedem kleinen Indieprojekt rein, sondern verteile meine Käufe so, dass ich gemütlich übers Jahr die Topprojekte der idR. großen Publisher durchkaue und fertig. Als Schüler und Azubi hatte ich hingegen viel Zeit, was gerade als letzterer gut in WoW investiert wurde, aber teilweise auch weniger Geld für neue Titel. Ist aber nicht schlimm, dann wird es wenigstens selten langweilig.

Olipool 15 Kenner - 3742 - 28. September 2014 - 16:14 #

Irgendwie üben Spiele nicht mehr den Sog/Suchtfaktor wie früher auf mich aus. Bischen schade, ich kann mich erinnern, dass ich bis tief in die Nacht Gothic oder Bundesligamanager spielen konnte und wollte und es Spaß gemacht hat. Aber vielleicht ist das der Gewöhnungseffekt, Spiele sind für Jugendliche bzw. waren es damals für mich, ja etwas recht neues und faszinierendes.

Kumamonster 10 Kommunikator - 453 - 28. September 2014 - 19:52 #

Ich denke, was Du hier erwähnst, hat auch ganz viel mit dem Verlust der Fantasie im Laufe des Älterwerdens zu tun, was ich weiter oben in meinem Kommentar erwähnt habe.

Der Zauber, den so viele Dinge früher hatten (leider auch Spiele), geht irgendwie mehr und mehr verloren, je älter ich werde. Was mich nicht unerheblich frustriert - ich meine, was kann das Leben mir schon sonst noch groß bieten, wenn nichts mehr richtig interessant oder spaßig zu sein scheint, nichts einen mehr richtig mitreißen kann oder auch nur annähernd die positiven Gefühle in einem wecken kann wie früher?
Ich spiele zwar mehr als früher, aber auch bei mir stellt sich die Sogkraft oder Sucht nicht mehr so ein wie damals. Irgendwie bin ich oft auf der Suche nach dem alten Spielspaßgefühl, "chasing the dragon" wie ein Heroinsüchtiger, der verzweifelt versucht, das Gefühl des ersten Schusses noch einmal zu erleben, es aber nie erreichen kann.

Wie kann man den Verlust von Fantasie oder Begeisterungsfähigkeit verhindern oder zumindest verlangsamen? Das ist schon eine ziemlich philosophische Frage und sehr interessant zu hinterfragen, wie ich finde.

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 28. September 2014 - 23:08 #

Mit Verlust von Fantasie habe ich eigentlich gar kein Problem, ist wohl von Mensch zu Mensch verschieden. Die Sache mit der Begeisterungsfähigkeit dürfte aber schlicht daran liegen, dass du die Dinge in ähnlicher Form alle schon kennst. Nichts ist mehr wirklich "neu". Als Kind oder Jugendliche erlebst du viele Dinge zum ersten Mal, das ist natürlich eine viel intensivere Erfahrung, als wenn du irgendwann den 20. Militärshooter oder das drölfzigste Fantasy-MMO auspackst. Das einzige, was da hilft, ist, nach neuen Erfahrungen zu suchen. Nach Dingen, die du noch nicht kennst. Bei mir war Minecraft so ein Fall, das hat mich total weggeblasen in den ersten Tagen und Wochen. ungewöhnliche Indie-Titel könnten hier da allgemein ganz gut funktionieren, denke ich. Eher ungeeignet sind wohl typische AAA-Titel, die nur Bekanntes aufwärmen. Wobei mich beispielsweise Tomb Raider durch seine Stimmung und auch das Gameplay ziemlich begeistert hat.

Die VR-Brillen der nächsten Jahre könnten dazu in der Lage sein, die Erfahrungen aus bekannten Spielen auf eine neue Stufe zu heben, vielleicht wird das was für dich :)

Kumamonster 10 Kommunikator - 453 - 29. September 2014 - 1:01 #

Absolut, ja, da kann ich Dir nur uneingeschränkt zustimmen. Das Fehlen von „Neuem“ ist sicher einer der ganz großen Faktoren. Habe ich auch in einem meiner Kommentare weiter oben erwähnt – je älter man wird, desto mehr hat man natürlicherweise schon gesehen und erlebt. Been there, done that. Den Reiz des Neuen erlebt man kaum noch, alles ist irgendwie altbekannt und abgedroschen.

Ich suche auch zunehmend nach frischen Ideen im Spielebereich, und werde da ebenso wie Du meist bei Indie-Titeln fündig. Mittlerweile schiele ich viel mehr auf die Indie-Sparte und fast unbekannte Titel, denn viele AAA-Titel langweilen mich zu Tode, da spiele ich häufig einfach nur des Komplettierungswillens weiter.
Uncharted 3 ist da ein gutes Beispiel, es hat mir nach zig Tomb Raider-Folgen und -klonen überhaupt keinen Spaß gemacht (Tomb Raider 2013 habe ich noch nicht gespielt), ich konnte die wahnsinnig hohen Wertungen nicht so wirklich nachvollziehen. Hatte das Spiel damals vielleicht bis zur Hälfte durchgehalten, bis ich mich einfach nicht mehr dazu bringen konnte, es weiterzuspielen.
Oder das hundertste Japano-RPG nach immer derselben Machart: Tales of Xillia dachte ich würde mir sehr viel Spaß machen, weil ich das Genre eigentlich immer unglaublich gern gespielt hatte, aber es stellte sich heraus, daß ich trotz JRPG-Abstinenz von mehreren Jahren immer noch zu übersättigt bin von Jahren des sehr ausgiebigen Zockens von zig Final Fantasy-/Tales of-/Shadow Hearts-/Breath of Fire-Titeln, und wie die Reihen alle heißen.

Das sieht im Bereich Filme nicht anders aus: Die meisten Actionfilme langweilen mich mittlerweile unglaublich, ich schalte schon irgendwie automatisch komplett ab und denke über ganz andere Dinge nach, wenn mal wieder nur Kämpfe und Explosionen zu sehen sind. Gähn.
Die meisten Popcornkino-Blockbuster, die so gerne auf den Kino-Ranglisten die oberen Plätze belegen, kann ich mir nicht mehr antun, Handlung immer zum x-ten Mal nach Schema F, Actionsequenzen auch. Indiefilme, oder die Genres Spannung, Thriller und Horror beispielsweise, werden mir dagegen irgendwie nie alt, kann nicht genug davon bekommen. So sieht es im Spielebereich auch aus.

Ich finde es richtig herzerwärmend, daß Du nichts von Deiner Fantasie einbüßen mußtest, das ist ein großes Geschenk, bewahre sie Dir auch weiterhin :)
Wenn ich mir überlege, was sich meine Vorstellungskraft an abenteuerlichen Sachen um die einfachsten Dinge gesponnen hat, was heute einfach nicht mehr funktionieren will... alles konnte irgendwie auf seine Art magisch sein.
Jeder Mensch ist da sicher sehr verschieden, aber ich denke auch, daß das Alter in der Hinsicht wie bei mir vielen übel mitspielt.

Du erwähnst VR-Brillen, und auch da triffst Du einen Nerv: Ich freue mich tatsächlich wahnsinnig darauf!
Schon vor mindestens 15 Jahren habe ich mir ein brillenähnliches Gerät erdacht, mit dem die Augen nichts als das Spiel rundum - wie die Realität – sehen, damit man vollends darin eintauchen kann, und davon geträumt, wie absolut mega klasse das wäre wenn es so etwas in der Zukunft vielleicht irgendwann tatsächlich geben wird (kein Witz!).
Und was soll ich sagen, aber es wird tatsächlich wahr! Mir kamen bei ersten Lesen über Oculus Rift fast die Tränen vor Freude... Ich konnte es kaum glauben, aber fast genau so hatte ich es mir immer vorgestellt. Da hatte jemand eine sehr ähnliche Idee (und ich bin sicher sehr viele andere Leute auch, das ist eben irgendwie naheliegend), und konnte es auch umsetzen :)
Ich glaube auch, daß das wieder frischen Wind in mein Spielspaßempfinden bringen wird, aber hallo :)

Olipool 15 Kenner - 3742 - 29. September 2014 - 9:14 #

Der Vergleich mit den Filmen ist ganz interessant, weil er noch eine weitere Frage aufwirft. In den letzten Jahren haben ja die Serien massiv aufgeholt was Qualität angeht. Liegt vielleicht auch daran, dass das Format eine neue Art der Dramaturgie bereit stellt. Eine Staffel oder eine ganze Serie kann eine tolle Geschichte erzählen, aber auch innerhalb einer Folge passiert das. Und die geht "nur" eine dreiviertel Stunde, teilweise auch nur 20 Minuten (Anime).
So ist man heute dadurch und durch alle anderen Eindrücke des WWW (Springen in Hyperlinks statt linearem Lesen einer langen Geschichte) etwas mehr konditioniert auf kleine Häppchen. Da erscheinen dann Spiele mit ihrer >10h Spielzeit oft als dicker Brocken, vor allem, weil sich eben bei kurzen Sessions im Spiel kein so tolles Erlebnis einstellt wie bei einer Serienfolge. Außnahmen sind natürlich levelbasierte Spiele wie Starcraft, Super Meat Boy etc.
Vielleicht muss sich die Spieleindustrie darauf auch mehr einstellen, Walking Dead (das Spiel) hat ja schon ein wenig mehr Seriencharakter, Gone Home eine sehr kurze aber effektive Spielzeit.

Es ist wirklich zum heulen als Gothic Fan sich voller Hoffnung auf das alte Erlebnis Risen 2 und 3 zu kaufen und sich nach wenigen Stunden schon aufraffen zu müssen, überhaupt weiter zu spielen...

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 29. September 2014 - 9:55 #

Wobei es bei Serien bereits schon einmal gute Geschichten in einem kurzen Rahmen gab, siehe diverse Miniserien der 70er, 80er oder 90er, z.B. Shogun, Seewolf oder Graf von Monte Cristo (mit Depardieu). Die hatten alle so 4x 90 Minuten und erzählten dabei eine tolle Geschichte. Es ist aber klasse, dass Serien wieder verstärkt gute Geschichten erzählen, nachdem Hollywood überwiegend Unterhalt für einen Abend ohne Tiefgang erzählt, auch wenn viel davon den Abend Spaß macht.

Despair 16 Übertalent - 4436 - 29. September 2014 - 10:59 #

Deine Probleme mit dem Mainstream (Film, Spiel oder was auch immer) kenne ich nur zu gut, mir geht's nämlich genauso. Eine bombastische Inszenierung steht an erster Stelle, während Story und Charaktere immer mehr verflachen. Deshalb grabe ich immer tiefer nach unbekannten Perlen. Filmisch kommt man dann irgendwann bei den schwer verdaulicheren Werken von Lynch, Jarmusch oder von Trier an - Filme, die den Durchschnitts-Kinogänger, der nur bespaßt werden will, höchstwahrscheinlich in einen komatösen Zustand versetzen dürften. :D

Bei Spielen setzt bei mir gerade eine ähnliche Entwicklung ein. Richtig mitgerissen haben mich zuletzt "Dear Esther" und "The Cat Lady" (wo übrigens das Thema Depression eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt). Oder auch die erste Staffel von "The Walking Dead", die zwar eine wenig komplexe Mainstream-Story auffährt, diese aber durch die harten Entscheidungen, die man als Spieler treffen muss, ordentlich aufpeppt. Vom Erzählerischen her sind Spiele noch lange nicht so weit wie Filme, aber ich bin gespannt, was da (vor allem aus dem Indie-Bereich) noch kommen wird.

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2485 - 28. September 2014 - 16:22 #

Ich spiele auch aufgrund der Frau und dem Kind weniger.
Mir ist aber auch aufgefallen das mir der Schwierigkeitsgrad nicht mehr so wichtig ist. Meist spiele ich mittlerweile eher auf leicht bzw leichter um schneller voran zu kommen bzw ist die Story von den Games bei mir mehr in den Fokus gerückt.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23273 - 28. September 2014 - 17:02 #

Bin zwar Student, aber spiele auch weniger als früher. Gibt einfach nicht mehr so viele Spiele, die mich fesseln. Früher war ich begeisterungsfähiger.

Warwick 17 Shapeshifter - 6391 - 28. September 2014 - 18:27 #

Ich spiele nicht unbedingt weniger (wobei ich als Schüler in den 90ern natürlich mehr Zeit hatte), aber ich selektiere die Spiele besser. Da ich seit ca. 6 Jahren kein Fernsehen mehr schaue, nutze ich diese gewonnene Zeit dann eher für Spiele.

In den letzten Jahren bin ich auch immer weniger Spieleserientreu geworden. Assassins Creed hat mich jetzt über die letzten 3 Ableger nur noch gelangweilt, das tue ich mir dann nicht mehr an. Ich Zukunft verzichte ich auch auf Elder Scrolls-Spiele, Presse und User kömmen das noch so toll abfeiern, ich weiss mittlerweile einfach, das mir diese Art von Spiel keinen wirklichen Spass mehr bringt. Trotzdem verzichte ich nicht auf umfangreichr Spiele (wie zB derzeit Divinity). Ich weiss mittlerweile einfach besser, was mir Spass macht und was ich nur spielen würde, um "mitreden" zu können, für letzteres hab ich dann aber zu wenig Zeit und die ist mir dann auch dafür zu schade.

RoT 17 Shapeshifter - 8565 - 28. September 2014 - 19:00 #

ich habe für punkt 1 gestimmt, obwohl ich dies ehrlichgesagt nichtmal mit bestimmtheit sagen kann.

ziemlich sicher ist es, für große solo titel...

aber was man so mit kleinen browsergames mal so zwischendurch an klickzeit generiert, könnte sich auch ganz schön zusammenstauen...

denke aber trotzdem, dass es insgesamt weniger bei mir ist...

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6683 - 28. September 2014 - 19:52 #

Weder Frau noch Kinder, aber Arbeit... Die Antwort fehlt leider

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324138 - 28. September 2014 - 20:49 #

Mit der Arbeit verheiratet? Kenn ich von früher, kannst also ruhig die Frau+Kinder-Antwort ankreuzen, kommt hin :-)

Korbus 15 Kenner - 3189 - 28. September 2014 - 21:37 #

Ist aber nicht das gleiche. Ich wäre viel lieber mit einer Frau als mit meiner Arbeit verheiratet. ;)

Mabeo 13 Koop-Gamer - 1663 - 28. September 2014 - 20:54 #

[x] Ich bin Student eines technischen Studiums an einer Uni und habe kaum noch Zeit zum Spielen - Ich spiele weniger.
Als ich noch an der BA war, hatte ich sehr viel Zeit zum Spielen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 28. September 2014 - 21:41 #

Ja. Die Zeit zum Zocken schwindet. Wenn man aber die Zeit sich mit Internetkommentaren zu beschäftigen klein gehalten wird bleibt auch neben dem Leben Zeit zum zocken. ^^

Noodles 21 Motivator - P - 30182 - 28. September 2014 - 22:51 #

Ich spiele eigentlich genauso viel wie früher, aber dafür viel mehr Spiele. Früher musste ich ewig sparen, bis ich mir ein Spiel leisten konnte oder musste auf Weihnachten/Geburtstag warten und die Spiele wurden dann extrem viel gespielt, mehrmals durchgespielt usw. Heute hab ich dank Sales, Bundles und mehr Geld total viele Spiele auf dem Stapel und spiele deswegen jedes Spiel nur einmal durch und dann gehts weiter zum nächsten.

euph 23 Langzeituser - P - 38689 - 29. September 2014 - 6:10 #

Nach der Geburt der Kinder war die Zockerzeit sehr beschränkt. Jetzt sind sie 6 und 11, spielen selbst gerne mal eine Runde und sind aus dem "gröbsten" raus. Da kommt auch für Papa immer mehr Zeit zum spielen, wenn auch noch immer nicht so viel wie früher.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33799 - 29. September 2014 - 7:25 #

Ich hab zwar keine Familie, aber Arbeit - und dadurch leider deutlich weniger Zockzeit als noch in der Schul- und Studienzeit.
Leider fehlt diese Antwortmöglichkeiten in der Umfrage...

Vorschlag: Bietet doch bei solchen Umfragen in Zukunft die Option "mehr - anderer Grund" bzw. "weniger - anderer Grund". Die Begründung kann man ja in den Kommentaren geben.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 29. September 2014 - 7:32 #

Interessantes Thema. Ich habe die letzten Jahre neben Beruf und Familie studiert und daher sehr wenig gespielt. In diesem Jahr habe ich das Studium beendet und jetzt mich dafür mit der PS4 "belohnt". Jetzt nutze ich die gewonnene Zeit - meist wenn die Kids schlafen - um abends mal so 2-3 Stunden zu zocken - der Fernseher läuft bei uns höchstens als Monitor für Drittgeräte.
Das klappt natürlich nicht jeden Abend, aber da meine Frau eine Leseratte ist und sich auch mal in ein Buch vertiefen will, brauche ich da kein schlechtes Gewissen zu haben ;-)

Aber zum Thema auch mal eine Anregung an GG: Könnt Ihr nicht versuchen, in den Tests immer die "Durchspielzeit" mit anzugeben? Gerade bei Genremixen oder Open-World-Titeln ist es nicht immer so klar, ob ich nun 10 oder 40 Stunden investieren muss. Auch wenn es über-pragmatisch klingt - wenn ich gerade in einem 60-Stunden-JRPG stecke, würde ich keinen 30-Stunden-Titel "zwischenschieben" - eine 5-Stunden-Indieperle aber schon?! Also: Ihr spielt die Titel doch für den Test durch - schreibt einfach zukünftig, wie lange es gedauert hat!

Und zum Abschluss noch ein Zitat von Gunnar Lott: "Wenn man sich sein Hobby aus der Jugend bewahrt, kann man es sich als Erwachsener endlich wirklich leisten" - ich glaube das erklärt einige Pile-of-Shames...

pirx4711 11 Forenversteher - P - 594 - 29. September 2014 - 7:38 #

Die Zeit mit meiner Frau ist mir mittlerweile wichtiger als die Zeit mit - sagen wir mal - Civ. Und seit wir gemeinsam den Tanzsport frönen, ist die Spielzeit nochmal rapide zurück gegangen. Daher breche ich schlechte oder fade Spiele heute einfach ab. Das hätte ich früher nicht getan...

Phoncible 15 Kenner - - 2887 - 29. September 2014 - 8:22 #

Ich muss ehrlich sagen, ich spiele zwar selektiver und zeitlich sicher weniger, aber dafür viel intensiver pro Spiel. Im zarten Jugendalter (C64 / Amiga) habe ich definitiv zeitlich mehr gespielt, aber, dank großer Spieleauswahl, kaum ein Spiel wirklich bis auf's Letzte ausgekostet. Das habe ich damals eigentlich fast ausschließlich bei den LucasArts Adventures gemacht.

Heute spiele ich hauptsächlich auf der Konsole, kaufe mir weniger Spiele (meist nach Release und Kritiken), spiele diese aber in der Regel - sofern es nicht ein totaler Fehlgriff war - bis zum Ende durch... sogar manchmal mit einer großen Sammelwut (Hallo Assassin's Creed :-)).

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28251 - 29. September 2014 - 9:37 #

Frau und Kinder sind ein Faktor, die Arbeit Faktor Nummero zwei: natürlich komme ich nicht mehr so viel zum Spielen wie früher. Aber ehrlich gesagt, ist das auch nur begrenzt schlimm.
Früher konnte ich ganze Tage durchzocken, aber mittlerweile ist nach einiger Zeit immer der Ofen aus - egal, wie gut das Spiel gerade ist. Was hab' ich Nächte mit Civ II durchgezockt, mit WC III und IV gedaddelt, mit Indy gerätselt... Aber heute? Gestern hab' ich ein paar Level Duck Tales auf der Box gezockt und bin diverse Male beim Endgegner gescheitert. Dann mach' ich das Ding halt aus und probier' es das nächste Mal erneut. Das hätte ich früher nicht über mich gebracht.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20686 - 29. September 2014 - 10:34 #

Das Ergebnis war ja abzusehen :)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 12:19 #

Echt? Du hast erwartet, dass die Leute lieber heiraten als spielen? O__O

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 29. September 2014 - 11:34 #

Als ich mit 12/13 mit dem PC-spielen angefangen hatte, spielte ich mehr oder weniger alles was mir in die Finger gekommen war. Bevorzugt Spielesammlungen, da diese mir viel Spiele für wenig Geld geboten haben. Ich spielte bevorzugt Strategie- und Rollenspiele. Heute gibt es kaum noch gute Strategiespiele, Rollenspiele sind für mich heute zu zeitaufwändig geworden.

Als Erwachsener hat man einfach mehr Verantwortungen zu tragen, sei es durch Beruf, Vereinsaktivitäten oder Familie. Ich ziehe heute mehr Freude aus anderen Aktivitäten als aus dem Videospielen. Was nicht heißt, dass ich nicht hin und wieder sehr gerne Videospiele zocke. Man hat mehr Optionen und weniger Zeit.

v3to (unregistriert) 29. September 2014 - 11:39 #

kann jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich weniger spiele als früher. das ist phasenweise unterschiedlich. lebe hier quasi ein zwei-nerd-haushalt und dort hat auch das soziale umfeld keinen großen einfluss. was man allerdings sagen kann, dass die große masse nur noch angespielt wird. es gibt unterm strich 2-3 casual-games und vielleicht ein großer titel pro jahr, dem mehr zeit gewidmet wird. bei dem großen rest dürften das im schnitt 30-60 minuten investierte spieldauer pro titel sein.

sehe da eine gewisse analogie - was früher demoversionen waren, sind heute sales. man türmt soviel material um sich rum, dass wert oder besser gesagt das interesse am einzelnen spiel inflationär untergeht.

Marulez 15 Kenner - 2737 - 29. September 2014 - 11:50 #

Der blaue Balken trifft sich meinen Tatsachen ;)

nova 19 Megatalent - P - 14037 - 29. September 2014 - 12:02 #

"Jeweils bei rund einem Drittel" - eher Viertel. :)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 29. September 2014 - 12:12 #

Kommt auf den Bezug an.

nova 19 Megatalent - P - 14037 - 29. September 2014 - 12:21 #

Stimmt, jetzt wo du es sagst. ^^"

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 29. September 2014 - 12:20 #

Nee, das mit der Prozentrechnung üben wir nochmal :-)

Ein Drittel von 73 sind rund 25 :-p

nova 19 Megatalent - P - 14037 - 29. September 2014 - 12:21 #

Ich habe das "davon" anscheinend überlesen. :'(

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 29. September 2014 - 12:25 #

kein problem :-)

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15105 - 29. September 2014 - 12:52 #

Ich habe weniger Zeit, und da RL immer vorging bleibt halt das Gaming auf der Strecke. Beeinflusst wird das noch von einem IT Job, da will man auch nicht mehr an den Monitor Abends, trifft sich lieber mit Freunden, geht trainieren und kommt seinen familiären Verpflichtungen nach.
Dazu passt prima, das mich im Alter einfach auch viel weniger Spiele interessieren als früher.
Also gleicht sich das Ganze aus. Und Spielesessions bis nach Mitternacht gibt es nur noch in Ausnahmen.
Passt schon.

euph 23 Langzeituser - P - 38689 - 29. September 2014 - 13:18 #

Deswegen hocke ich mich zum zocken vor den Fernseher und nicht vor den Monitor ;-)

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15105 - 29. September 2014 - 13:48 #

Kein schlechter Denkansatz ;-)
Das TV wird bei uns aber nur für besondere Gelegenheiten gestartet. So hab ich meine Hoheits Büro Nische ;-)
Und ich bin progressiv Oldschool, am Anfang haben wir noch auf TV Geräten gezockt, Atari Konsole, VC 20...
Dann ging es an Monitore später, 15 Zoll in Farbe... Da bleib ich dabei, auch wenns heute ein 30 Zöller ist ^^

euph 23 Langzeituser - P - 38689 - 30. September 2014 - 10:35 #

Für die alten Sachen steht extra eine alte Röhre in meinem "Arbeitszimmer". Da hängen Atari 2600, Atari 800XL und die Dreamcast dran.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33799 - 29. September 2014 - 14:58 #

Also wenn ich nach der Arbeit keine Lust mehr habe, vorm PC zu hocken, dann habe ich eigentlich auch keine Lust vorm Fernseher zu hocken. Bildschirm ist Bildschirm und sitzen ist sitzen. Ich brauche dann meistens nach Feierabend erst mal etwas Bewegung und Frischluft. Zweimal die Woche ist Sport, ansonsten gehe ich gerne noch ein bisschen spazieren (dabei kann man prima Podcasts hören) oder gar laufen, wenn ich ganz bösen Bewegungsdrang habe. ;-)
Aber DANN ist auch wieder Zeit zum Zocken oder Glotze anmachen. So ganz ohne geht ja auch nicht. Immer angenommen natürlich ich bin nicht mit Freunden verabredet oder so.

Das alles zusammengenommen reduziert die Zockzeit jedenfalls nicht unerheblich. So richtig längere Zeit am Stück klappt eigentlich fast nur noch am Wochenende. Außer es gibt gerade keine Serie, die ich gucke. .-)

euph 23 Langzeituser - P - 38689 - 30. September 2014 - 10:38 #

War ja auch mit Augenzwinkern gemeint. Ich hock mich auch nicht direkt nach der Arbeit vor den Fernseher.

Schon wegen dem Rücken muss ich auch 2x die Woche Sport machen. Dabei höre ich auch sehr gerne Podcasts (Spieleveteranen, Stay Forever und Happy Day mit vorliebe). Dann noch die Kinder und die Frau sowie diverse andere Verpflichtungen. Vor 22 Uhr komm ich da zumeist nicht zum zocken. Und das mach ich auch nicht jeden Tag.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 29. September 2014 - 13:21 #

Es gibt für alles (Zocken) die richtige Zeit und den richtigen Ort, und das nennt man dann Studium. ^^

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15105 - 29. September 2014 - 13:35 #

Ich musste da nach 18 Semestern umdenken ;-)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 13:38 #

Ach, wenn man schon 18 geschafft hat, kann man auch die 25 noch vollmachen - dann ist es wenigstens ein richtiges Jubiläum :-)

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15105 - 29. September 2014 - 13:47 #

Wenn ich das gewollt hätte ;-) Einer meiner besten Kumpels hatte 36 Semester Maschinenbau, da lachst du über 25 nur noch. So 2002 rum hat der uns als steinreicher SAP Berater alle ausgelacht ^^

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 13:51 #

Als Diplomand kann ich dem zu 100% zustimmen. Soviel Zeit zum feiern, "socializing" und zocken, hatte ich weder vor noch nach dem Studium. Beste Zeit meines Lebens.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 15:32 #

Zu meiner Zeit waren leider die Spiele noch ziemlicher Schrott. Ich musste deshalb meine ganze Studienzeit mit Partys und Sex verplempern. Verdammter Mist. Haette ich damals nur schon Call of Duty gehabt...

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 29. September 2014 - 15:57 #

Die Hälfte meines Geldes habe ich für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 16:00 #

Nice one :)
Anwaerter auf den Spruch des Jahres.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 29. September 2014 - 16:08 #

War glaube von einem Fußballer

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3109 - 29. September 2014 - 14:20 #

Rückblickend dürfte es weniger sein als noch vor 20 Jahren.
Hat bei mir aber eher damit zu tun :
==> Meine Interessen haben sich verschoben.
(Heute deutlich mehr TV Serien)

Denoch vermisse ich die Zeit wo man sein PC abgebaut hat, ein paar Freunde mitgenommen hat und dann irgendwo Lan gemacht hat.
*seufts*
Quake Malice
*seufts*

Cobra 16 Übertalent - 4606 - 29. September 2014 - 14:35 #

Überwiegend ist es Zeitmangel und da einige Spiele Zeit intensiv sind. Früher hatte ich mehr Zeit für das Genre Simulation (Flug und Renn) aber da ich Vater/ Ehemann bin fehlt mir die Zeit für dieses Genre. Dazu kommt noch ein 12 Tage Job mit unterschiedlichen Dienstschichten.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 29. September 2014 - 14:35 #

Jetzt müsste man eigentlich noch die Frage hinterherschieben, ob die Gamer heute mehr Zeit damit verbringen, über Spiele zu reden. Gerade bei vielen selbsterklärten old school hardcore gamern hat man ja heute das Gefühl, die zocken weniger, verbringen dafür aber Stunden um Stunden damit, über die Spielewelt zu schwadronieren und dass früher alles besser war und über die vercasualisierung und die bösen Publisher und überhaupt...

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 14:40 #

Früher war ja auch alles besser!^^

Noodles 21 Motivator - P - 30182 - 29. September 2014 - 15:18 #

Es gibt auf jeden Fall häufig Tage, an denen ich mehr Zeit hier auf GG verbringe als mit Spielen. :D

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 15:29 #

Ja, kenne ich. Die Zeit nennt sich Kernarbeitszeit... ;)

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28251 - 29. September 2014 - 16:53 #

Wieso? Hat Larry keine Bosstaste mehr???

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 17:07 #

Doch schon, aber ein ein 320x200 Pixel großes Diagramm, sieht auf modernen Monitoren irgendwie "Outdatet" aus. Der Boss könnte skeptisch werden.

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28251 - 29. September 2014 - 17:49 #

Benutzt Ihr etwas kein Windows 3.1 mehr? Ich muss mal dringend mit meiner IT-Abteilung reden...

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 15:30 #

"bei vielen selbsterklärten old school hardcore gamern hat man ja heute das Gefühl, die zocken weniger"

Die Old-Schooler haben ja auch viel mehr Zeit zum Labern als der Rest, weil die schon laengst mit dem neuen herabdedooften Titel fertig sind, an dem Otto Normalverzocker sich noch die Zaehnchen ausbeisst. (Oh, rede ich mal wieder zu viel?) ;)

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 29. September 2014 - 17:24 #

Reden, reden, wir können noch so viel reden und schreiben, die Spiele spielen sich nicht von alleine und der Spiele-ToDo-Berg will abgebaut werden.
Ich finde das sollten wir in den nächsten Tagen und Wochen hier genauer analysieren ... Also , eh , Antrag auf neue Diskussion mit dem Thema "Fangt sofort an zu Spielen" ...

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 15:36 #

Ich picke mir nur noch die absoluten Rosinen heraus. Ich spiele nur ganz wenige Titel, aber diese dann eben bis zum Exzess. Alle AAA-Einwegkost unter 8-10 Stunden Spielzeit wuerde ich nicht einmal anfassen.

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28251 - 29. September 2014 - 16:01 #

Der Witz ist: die mühsam herausgepickten Sachen zünden dann bei mir noch nicht mal unbedingt. Mein intensivstes Spielerlebnis war im letzten Jahr wahrscheinlich "Costume Quest", das ich nur in einem Bundle miterworben hatte. Keine Ahnung, warum: das Ding hat mich gepackt.
Speziell gekaufte Sachen wie Borderlands 2 warten bis heute darauf, dass ich sie nochmal anfasse. Der Anfang war echt nett und ich möchte auf jeden Fall weiterspielen. Aber die Betonung liegt auf "möchte" - und nicht "will" wie früher.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 16:09 #

Also ich wuerde schon wollen, wenn ich nur mehr Zeit haette. ;)
Gibt eigentlich kaum was Besseres als an einem dienstfreien Tag/Feiertag schon gleich nach dem Fruehstueck zocken zu duerfen, wenn man noch putzmunter ist. Und nicht spaetabends nach der Arbeit und dem workout, wenn man es kaum noch geniessen kann, weil einem schon die Augen zufallen - oder man einfach nicht mehr konzentriert genug ist.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 16:25 #

An dienstfreien Tagen/Feiertagen stehen aber "leider" immer Frau und Kinder auf der Matte und wollen bespaßt werden.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 17:03 #

Boah bin ich froh, dass mein Schatz auch zockt - und sogar manchmal gerne zuschaut, wenn ich dabei bin. Ich meine, hey klar, es lohnt sich, bei mir zuzuschauen, weil ich sehr stylish spiele ;)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 17:19 #

Bring Frau und Kindern bei, dir die Schultern zu massieren, damit du vom Spielen keine Verspannungen kriegst ;-)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 29. September 2014 - 17:26 #

So'n Mist jetzt kriege ich auch Bock auf Kinder... kann man die bei GOG um die Weihnachtszeit guenstig eintueten?

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 17:30 #

Also im Tierheim kriegt man einen neuwertigen Hund schon für gut 200,- €... Ich glaube nicht, dass die Preise im Kinderheim da deutlich drüber liegen. ;-)

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 17:36 #

Die Anschaffung ist nicht das Problem... Der Unterhalt, Junge. Der Unterhalt!

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 29. September 2014 - 17:58 #

Ach, der Fernseher wird sie schon unterhalten.^^

Freylis 20 Gold-Gamer - 20961 - 30. September 2014 - 14:25 #

Nice one... genau das, was Mann dem Richter im akuten Notfall sagen sollte. Klingt ueberzeugend. :D

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3109 - 29. September 2014 - 20:55 #

mmm
dachte Kinder sind wie ein neuer PC.
Das erstellen macht am meisten Spass.
Sobalt es läuft => EBay

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 29. September 2014 - 19:05 #

Dienstfreie Tage und Feiertage sind solche, an denen ich nicht arbeiten muss und Frau samt Kindern ohne mich zum Verwandschaftsbesuch außer Haus sind. Ansonsten - da sind wir uns ja wohl einig - wird das nix.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 16:27 #

Bei mir ist es eher so, dass ich mir inzwischen eher gezielt AAA-Einwegkost rauspicke, weil ich weiß, dass ich dort wenigstens nach 2-3 Wochenenden die Chance habe auch mal das Ende zu sehen.

Noodles 21 Motivator - P - 30182 - 29. September 2014 - 16:30 #

Und warum keine schönen Indie-Titel? Die sind meist auch nicht sehr lang. ;)

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 29. September 2014 - 16:45 #

Bei aller Liebe zu Indie-Titeln, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass mich hochglanzpolierter AAA-Shit, an Feierabenden eben doch mehr unterhält. ;)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20288 - 29. September 2014 - 19:06 #

Ich bin da wechselseitig. Die Indies mag ich wegen des guten Ideen und weil sie meist Charme haben. Aber dann zwischendurch mal was schickes für die Augen tut auch ganz gut.
(Nach Evoland und Anodyne war Risen 2 eine echte Wohltat.)

Noodles 21 Motivator - P - 30182 - 30. September 2014 - 0:28 #

Genau, auf die richtige Mischung kommt es an. :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20686 - 30. September 2014 - 6:43 #

So ist es.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 30. September 2014 - 11:26 #

Genau, mal blond, mal brünett...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33799 - 29. September 2014 - 16:30 #

Ist bei mir eher umgekehrt. An 30+-Stunden RPG-Klötze traue ich mich aus Zeitmangel kaum noch ran. Bei einem 10-Stunden-Shooter ist es dagegen nicht so schlimm, wenn man in einer Woche mal nur 2 Stunden schafft.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 30. September 2014 - 7:01 #

So habe ich es auch eine Zeit lang versucht, aber das ist für mich irgendwie keine Lösung. Etwas -subjektiv- schlechteres komplett zu spielen ersetzt für mich nicht das Spielerlebnis, das mir ein gut designtes RPG bieten kann.

Ich habe daher eine gewisse Konsequenz entwickelt, einfach mal entgegen jedes Hypes einen AAA-Titel komplett liegen zu lassen. Das schaffen viele Gamer nicht und kommen daher in Zeitnot.

Zugegeben - wenn gefühlt die ganze Welt im Netz über Destiny philosophiert, ist es manchmal schwer, zu widerstehen. Aber wenn im Modulschacht der Vita noch ein Danganronpa mit einem spannend-morbiden Setting unterhält, welches bei GamersGlobal nur als Steckbrief existiert (...keinen Test wert?), dann lässt der Hype mich halt kalt.

Meine Devise also: lieber ein Titel, der mich (wegen meines Zeitmangels) drei Monate unterhält, als in der selben Zeit 5 Titel, die mich nicht wirklich packen können.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33799 - 30. September 2014 - 8:15 #

Natürlich sollte man nicht schlechtere Spiele zocken, weil man für die guten keine Zeit hat, das ist absurd. Wenn ich statt eines RPGs in der Zeit 5 (gute) Shooter o.ä. gespielt habe, ist das für mich kein Verlust. Ich liebe Shooter. :-)

irgendjemandiminternet 14 Komm-Experte - 1850 - 29. September 2014 - 17:16 #

Also mir ist es da eher so wie bei Ganon und Stuessy.
15-20 Stunden sind mittlerweile so das Maximum was ich bereit bin in ein Spiel zu stecken.
Zwar schiebt sich hin und wieder mal was längeres dazwischen (aktuell Wastland 2), aber wenn ich mir so den Stapel an JRPG´s und andere längere Titel anschaue die ich bis heute nicht durchgespielt habe weil mir irgendwann die Zeit "ausgegangen" ist.
Ne da greife ich lieber zu kürzeren Titeln, bei dennen ich auch irgendwann mal das Ende sehe.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 29. September 2014 - 17:19 #

Älterwerden, Abnutzungserscheinungen, ... , machen wir uns nichts vor, früher oder später landen wir alle im Seniorenheim und sitzen an Tischen, wo wir uns Bälle hin und her schieben ... So muss jetzt weg, meine Medis einnehmen...

Despair 16 Übertalent - 4436 - 29. September 2014 - 18:59 #

Aber das mit den Bällen bitte auf dem Tablet. Und mit 1000 Mbit/s, damit wir den Mutantenstadl in ansprechender Qualität streamen können. ;)

Dunkelgrau (unregistriert) 29. September 2014 - 19:04 #

Ich glaube immer mehr, dass das grösste Problem nicht die Arbeit ist, sondern die Dinge die danach anstehen: Alles, was früher Mama und Papa erledigt haben.
Von Essen kochen, über Haushalt, einkaufen gehen, dann ist das Auto kaputt oder sie Waschmaschine. Jeden Tag ist etwas anderes und es hört nicht auf.

speedy110 11 Forenversteher - 601 - 29. September 2014 - 19:24 #

Also ich kann definitiv sagen, dass ich in diesem Jahr deutlich mehr gezockt habe als in den Jahren davor. Das liegt aber ausschließlich daran, dass ich seit Anfang des Jahres wieder solo bin. Ein Vorteil muss die Sache ja haben :-)

DarkWave (unregistriert) 29. September 2014 - 20:38 #

Bemerkenswertes Ergebnis. Vor allem scheint es hier viele Familienväter zu geben. Da Deutschland ja bekannter Maßen das Land mit der niedrigsten Geburtenrate weltweit ist, und das seit ewig vielen Jahren schon, scheint es so zu sein, dass die paar Menschen die doch noch eine Familie gründeten, sich offenbar alle bei GamersGlobal angemeldet haben. Sehr merkwürdig!

(Natürlich ist das nicht so ernst gemeint, aber so eine geballte Ladung von Familienmenschen ist mir noch nie im Internet begegnet. So alle auf einem Fleck! xD Finde ich aber super! Und ist ja auch irgendwie wichtig für uns alle, dass für Nachwuchs gesorgt wird. :))

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 29. September 2014 - 21:26 #

"Frau und Kinder" steht in der Antwort ja nur stellvertretend für Familie. Da sind sicherlich nicht bei jedem Abstimmer Kinder dabei :)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3017 - 30. September 2014 - 6:52 #

Ich glaube aber nicht, dass jemand in einer Partnerschaft ohne Kinder davon stellvertretend mit "Frau und Kinder" spricht... (edit: aber bei der Abstimmung kann das schon sein...)

Zur Geburtenrate: Ist hier nicht seit einigen Jahren bereits ein deutlicher Aufschwung in Deutschland zu verzeichnen? Ich meine letztens einen langen Bericht in einer der großen Zeitungen gelesen zu haben, dass sich gerade bei der jungen Generation gerade die Werte wieder in Richtung Familie und gegen eine "Karriere auf Kosten anderer Dinge" bewegen..?

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 30. September 2014 - 11:27 #

Gut, dass ich nicht mehr zur jungen Generation gehöre ;-)

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 30. September 2014 - 11:35 #

Warum?

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 30. September 2014 - 11:45 #

Weil ich mich nicht in Richtung Familie bewegen muss :-)

SNES 11 Forenversteher - 665 - 30. September 2014 - 16:50 #

Ich spiele mehr, habe dafür aber meinen Fernsehkonsum fast komplett eingestellt fehlt da irgendwie noch. :D

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