GC09: Angespielt: Dragon Age: Origins

PC 360 PS3
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25. August 2009 - 16:43 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
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Dragon Age: Origins ist der neueste Titel von Bioware, der mit Spannung erwartet wird und sich vom üblichen Fantasy-Thema absetzen soll. Es herrscht Krieg: Die Blight, Dunkelbrut und die Erzdämonen kämpfen gegen die Menschen.

Gleich vorweg: Für das jüngere Publikum ist das Spiel sicherlich nicht geeignet, mit Blut wird keineswegs gespart. Nach einem Kampf sind überall Blutspritzer zu sehen, selbst im Gesicht der Protagonisten.

Die Bedienung mit dem XBox-Controller wie es auf der Gamescom möglich war, erfordert etwas Eingewöhnungszeit, funktioniert danach aber recht gut. Mit einem Knopfdruck kann zwischen den Helden aus der Gruppe gewechselt werden; mit dem "A"-Knopf wird eine für die Situation passende Aktion ausgeführt, beispielsweise mit einem NPC sprechen oder im Kampfmodus einen Feind angreifen. Während ein Kampf tobt, kümmert sich die KI um die restlichen Helden aus der bis vier Mitgliedern großen Gruppe. Das funktioniert momentan normalerweise ohne Probleme, beim Probespielen sind während eines kleinem Bosskampfes einige Helden, die vom Computer übernommen wurden, direkt in die aufgestellten Fallen hineingelaufen und haben dadurch wertvolle Lebenspunkte verloren.

Die Atmosphäre ist in sich stimmig, dunklere Farben überwiegen, Dreck und Schutt liegt herum, zerstörte Mauern sind zu sehen, die Spielwelt ist vom Krieg geprägt. Die Szenerie ist nur spärlich beleuchtet. Dazu muss gesagt werden, dass der gespielte Abschnitt in der Nacht handelte.
Die Grafik ist bei der XBox-Fassung zum Teil etwas kantig, hauptsächlich bei den Figuren. Im Gegensatz dazu stehen die Partikeleffekte wie bei Feuer oder Zaubersprüchen, diese sind sehr schön gestaltet worden.

Genauso wie bei früheren Bioware-Titel besteht bei den Dialogen sehr viel Auswahlmöglichkeit und es macht richtig Spaß sich dort durchzulesen, vor allem durch die sehr schöne englische Vertonung, bei der verschiedene Charaktere mit unterschiedlichem Akzent sprechen. Zusätzlich werden für Spieler, die der englischen Sprache nicht so gewachsen sind, deutsche Untertitel angezeigt.

Besonderes Lob verdienen neben der bereits erwähnten Sprachausgabe auch die brillanten Zwischensequenzen in Spielgrafik. Eine Armee der Dunkelbrut versammelt sich, um die Burg anzugreifen, in der sich unsere Helden befinden. Während die Bogenschützen die ersten feindlichen Einheiten aufs Korn nehmen, stürzen sich die Einheiten des Königs auf den Feind. Diese Szene erinnert sehr stark an die Schlacht von Helms Klamm aus Herr der Ringe.

Fazit:
Das Spiel macht einen guten Eindruck, einige Unschönheiten sollten bis zum Release noch ausgebessert werden. Es ist schwierig, schon jetzt ein Urteil zu fällen, schließlich entscheiden in erster Linie die Story und deren Interaktionsmöglichkeiten darüber, wie gelungen Dragon Age: Origins letztendlich ist und davon war auf der Gamescom nur ein kleiner Bruchteil zu sehen.
Dragon Age: Origins soll im November diesen Jahres für PC, XBox 360 und Playstation 3 erscheinen.

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