Angespielt: Sunset Overdrive

XOne
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Benjamin Braun 280826 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Pro-Gamer: Hat den ultimativen GamersGlobal-Rang 30 erreichtPlatin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtPS3-Experte: Ist auf PS3-Spiele spezialisiert und kennt auch die Konsole selbst gutSport-Experte: Kümmert sich bei GamersGlobal um Sport- und RennspieleAdventure-Experte; Kennt sich wie kaum ein Zweiter mit Adventures ausRollenspiel-Experte: Kaum ein RPG, bei dem er nicht das Ende gesehen hat...Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriert

24. September 2014 - 12:21 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Es ist bunt, es ist schrill und reichlich überdreht. Mit ihrem neuesten Werk wollen die Macher von Ratchet & Clank Actionfreunden rasante Unterhaltung auf der Xbox One bieten. Was die schnelle Ballerorgie im Comiclook taugt, haben wir für euch herausgefunden.
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Sunset City wirkt auf den ersten Blick wie eine typische US-Stadt. Ein Burgerschuppen steht neben dem anderen, am Himmel schweben aufgeblasene Comic-Figuren wie bei der Macy’s Thanksgiving Day Parade. Aber etwas ist anders: Statt wie Bart Simpson "Eat my shorts" von sich geben, sagt das katzenähnliche Ding in Sunset Overdrive etwas anderes zu uns: "Get ready to die, asshole". Keine Frage, Entwickler Insomniac Games will mit Sunset Overdrive ein Actionspiel der anderen Art machen, eins, das sich selbst kein bisschen ernst nimmt und zumindest bemüht ist, sowohl die Spieleindustrie selbst als auch den American Way of Life auf die Schippe zu nehmen. Aber worum geht es hier eigentlich? Wir befinden uns in der besagten Stadt Sunset City. Der Konsum an Energy-Drinks ist reichlich hoch, was dummerweise dazu führt, dass die Bewohner zu grässlichen Mutanten werden. Warum und weshalb? Das ist im Xbox-Exklusivtitel ganz bewusst reine Nebensache.
 
Teddybär mit Füllung
Der Humor erinnert entfernt an Saints Row, auch wenn er weniger zotig ausfällt.
Anstatt euch mit der Pseudostory groß zu belästigen, entlässt euch Sunset Overdrive ohne große Umschweife in die Action. Wobei nicht ganz, denn zunächst dürft ihr euch in einem Editor euren ganz persönlichen Helden zusammenstellen. Unsere Reise beginnt am Rande eines Freizeitparks mit Karussell und Achterbahn.

Hier ist die Hölle bereits ausgebrochen und wir werden von scheinbar nicht enden wollenden Horden von Mutanten attackiert. Wir könnten zwar versuchen, ihnen mit unserem Nahkampfangriff zuzusetzen, allzu lange überleben wir auf diese Weise allerdings nicht. Stattdessen greifen wir auf ein umfangreiches Waffenarsenal zurück. Darunter befindet sich zwar auch eine gewöhnliche AK-47, der größte Teil unseres Arsenals besteht jedoch aus Waffen wie mit Dynamit gefüllten Teddybären, Propangasflaschenwerfer, einem Gefrierstrahl oder einer nach Captain Ahab benannten Harpune, die mit Säure gefüllte Geschosse verschießt.
 
Immer in Bewegung
Auf Dauer überleben könnt ihr aber nur, wenn ihr immer in Bewegung bleibt, wobei ihr die Umgebung auf vielfältige Weise nutzen könnt. Die Spielfigur kann in den Levels platzierte Luftballon-Sträuße, Markisen und sogar die Dächer von Kartenverkaufshäuschen als Trampolin missbrauchen, um so ein schwierigeres Ziel für die Mutanten abzugeben – wobei euch nur wenige davon etwa mit Säuregeschossen oder Projektilwaffen aus der Distanz angreifen können. Noch wichtiger ist aber eure Gleitfähigkeit, womit ihr euch quasi an jeder Häuserkante, auf den Gleisen einer Achterbahn oder auf gespannten Drähten und Kabeln fortbewegt. Zumindest bei Letzteren kommt auch euer Greifhaken zum Einsatz. Hier müsst ihr also nicht unbedingt auf den Kabeln gleiten, sondern könnt euch auch unten dranhängen, um von dort aus die Mutanten aufs Korn zu nehmen. Ganz so simpel, flüssig und vielfältig wie wir das etwa aus dem ersten Teil von Infamous kennen, ist das nicht. Wer die Umgebung genauer kennt, findet aber zahlreiche dieser und anderer Gleitmöglichkeiten. Gerade in den Bosskämpfen, die am Ende eines Abschnitts warten, ist die hohe Beweglichkeit von großer Bedeutung, insbesondere, da die dicken Gegner trotz ihrer Größe nicht langsamer sind und euch zudem zielgenau beschießen oder mit riesigen Felsblöcken bewerfen. Störend fanden wir beim ersten Boss in der Demo-Version, dass wir den relativ offenen Schauplatz nutzen können, um uns in Bereiche zurückzuziehen, in die uns der Boss gar nicht folgen kann. Das macht die Sache mitunter zu leicht.

Hier geht's zur 2. Seite unseres Angespielt-Berichts zu Sunset Overdrive
Nur wer die Umgebung wie die Gleitkabel nutzt, hat die besten Überlebenschancen. Am Boden sterbt ihr schnell in den Feindmassen.
Detractor 12 Trollwächter - 965 - 24. September 2014 - 12:34 #

Wird bestimmt sehr cool ^^.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 24. September 2014 - 12:38 #

Also ich weiß nicht... laut meinen Eindrücken von der GamesCom fand ich das Gamepad in diesem Spiel eher als Hürde.

Bringt viel zu viel Tempo aus dem Spiel und macht es tatsächlich viel schwieriger mehrere Sachen auf einmal zu machen, die man aber für wesentlich mehr Spaß auch braucht.

Habe ja nichts gegen Konsolen, aber bei diesem Gameplay wäre Tastatur/Maus tatsächlich viel besser gewesen... so spielt es sich eher wie mit angezogener Handbremse.

Detractor 12 Trollwächter - 965 - 24. September 2014 - 12:59 #

Wenn es erfolgreich wird kommt vielleicht eine PC Adoption ;)
Ich breche mir die Finger wenn ich Jump and Run auf PC Spiele ^^. Aber alles eine Sache der Gewöhnung ;)

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 24. September 2014 - 13:06 #

Das ist ja auch kein Jump & Run ^^.

Während man mit der Maus schießt und gleichzeitig entsprechend in die Richtung hält, kann man mit der Tastatur dann auch laufen, springen und sich eben an die Kabel hängen. Gerade wo man sich ja an das Kabel hängt und dann springt um ggf. die Richtung zu ändern... während man durch Maus weiterhin das Feuer eröffnen könnte.

Das alles gleichzeitig zu machen geht am PC meiner Meinung nach deutlich einfacher als auf Konsole und flotter von der Hand.

Schließe nicht aus, dass man das nicht auch auf Controller meistern kann, hatte ja auch nur selbst 10 Minuten Zeit, aber optimal find ich das irgendwie nicht ^^.

Detractor 12 Trollwächter - 965 - 24. September 2014 - 13:08 #

Ah ok jetzt verstehe ich was du meinst ^^ .
Das kann sein :).
Ja muss ich mich mal von überzeugen wenn es draußen ist ;)

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32401 - 24. September 2014 - 12:55 #

Schaut doch durchaus spaßig aus, Spielen kann ichs halt trotzdem nicht :D

FPS-Player (unregistriert) 24. September 2014 - 13:31 #

Dann hat die XBone ja endlich einen vernünftigen Titel am Start, Glückwunsch :)
Ich werde einfach warten, bis in 5 Jahren die PC-Portierung kommt. Das Spiel sieht nämlich gut aus.

pauly19 14 Komm-Experte - 2492 - 24. September 2014 - 13:36 #

Liest sich schon mal klasse.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11329 - 24. September 2014 - 13:39 #

Auf der Gamescom hat es mir so viel spaß gemacht, dass ich es zwei mal gespielt habe. Lag aber wohl auch an meinem Ehrgeiz, dass ich nach dem ich beim ersten Anlauf zweiter von siebter war, endlich auch erster sein wollte - was mir dann auch gelang

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 24. September 2014 - 13:45 #

Oh Gott... erinnere mich nicht daran.

Dieses sinngemäßige "Das hätte ich dir gar nicht zugetraut." von diesem Mitarbeiter als ich die Partie als erste beendete... fand ich schon irgendwie unhöflich.
Da hang irgendwie dieses "Eine Frau spielt besser als alle anderen, wie weit ist es schon gekommen" heraus.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11329 - 24. September 2014 - 15:16 #

Oh das ist schon extrem. Beim ersten Durchlauf war da ein Typ, beim zweiten dann eine Frau. Ich empfand beide als aufgedreht. Bei mir kam dann als ich gewonnen hatte auch der Ton dass ich sooo toll gespielt hätte. Im Grunde ist das Spiel dahinter aber eher Simpel. Wenn du einmal diese grüne Drachenwaffe benutzt, hast du schon gewonnen. Entweder du wartest da wo die spawnen, so wie ich es beim zweiten Durchlauf gemacht hatte oder schießt eben da hin wo sich viele in den "Gassen" tummeln. Das hat auch nichts mit taktik zu tun sondern eben nur mit der Munition. Mir hats dennoch sehr viel spaß gemacht, auch wenn mir am Ende ein tshirt lieber als eine doofe capy und ein energydrink gewesen wäre

Sh4p3r 14 Komm-Experte - P - 2370 - 24. September 2014 - 14:17 #

Kein Spiel für mich. Ist mehr auf Dauer Action gegen Klongegnerwellen, Mehrspieler und Highscorejagd ausgelegt. Dafür könnte man sicher Insomniac typisch zumindest ausgefallene Bossentypen und ein paar verrückte Waffenarten erwarten.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166107 - 24. September 2014 - 15:43 #

Ich kann mir derzeit auch nicht vorstellen, dass mir das bisher gezeigte Gameplay auf Dauer genügend Abwechslung bieten wird, um mich mehr als 2-3 Stunden damit zu beschäftigen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20615 - 24. September 2014 - 19:23 #

Genau das sind die Punkte, die auch mich stören. Reizt mich gar nicht.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23149 - 24. September 2014 - 14:53 #

Auf der gamescom hat mir das Gunplay Spaß gemacht (man merkt, dass die Ratchet&Clank Macher dahinter stecken), aber die Framerate ist schon grenzwertig. Bei so einem hektischen Spiel wären 60 Bilder pro Sekunde wesentlich angenehmer für die Augen und besser für die Übersicht.

Punisher 19 Megatalent - P - 13365 - 24. September 2014 - 19:17 #

Dumme Gegnermassen, relativ einfacher Singleplayer, wahrscheinlich sehr spaßiger Multiplayer... klingt mir jetzt ein wenig wie ein uneheliches Geschwisterchen von Destiny in bunt, schnell und abgedreht und ohne den Hype.

Das muss nicht unbedingt eine schlechte Voraussetzung sein.

Aex 08 Versteher - 156 - 24. September 2014 - 22:06 #

Würde mich sogar als PC Gamer reizen das Spiel. Sieht einfach erfrischend anders aus.

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