Larry Ellison tritt bei Oracle zurück

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19. September 2014 - 8:50 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Larry Ellison, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des Software-Giganten Oracle, ist überraschend zurückgetreten. Mit nun mehr 70 Jahren war es für ihn wohl an der Zeit die Verantwortung des Unternehmens weiterzugeben und überlässt seinen Stuhl nun einer Doppelspitze. Mit Mark Hurd und Safra Catz folgen somit seine Vertreter in die Spitzenposition. Ellison bleibt dem Unternehmen dennoch in Vollzeit erhalten, so wird er in Zukunft als Chairman den Vorsitz des Verwaltungsrats übernehmen und zudem als Technologievorstand agieren.

Bereits 1977 gründete Ellison die Software Development Laboratories, die fünf Jahre später in Oracle umbenannt wurden und zum Weltkonzern aufstiegen. Mit Software zur Verwaltung von Datenbanken begann dann der große Aufstieg und begründete zugleich den finanziellen Erfolg Ellisons. Im Rahmen eines Interviews mit CBS tätigte Ellison auch Aussagen zum Überwachungsskandal 2013 und thematisierte die Geschäftsbeziehungen zur NSA:

Es ist großartig. Es ist toll. Es ist von großer Bedeutung. Nebenbei, auch Präsident Obama hält es für wichtig. Es ist wichtig, wenn Sie wollen, dass solche Angriffe wie gerade in Boston minimiert werden. Es ist absolut notwendig.

Allerdings forderte er auch einen Nutzungsbereich seiner Produkte ein, um Missbrauch zu verhindern:

[...] um politische Meinungen aufzuspüren. Wenn die Demokraten es benutzten, um gegen die Republikaner vorzugehen. Wenn die Republikaner es nutzten, um gegen Demokraten vorzugehen. Mit anderen Worten, wenn wir aufhören würden, Terroristen zu suchen und begännen, Menschen auf der anderen Seite des Ganges aufzuspüren

Der Selfmade-Milliardär nannte zwischenzeitlich mehr als 52 Milliarden Dollar sein eigen. Auch abseits des Industriezweiges war Ellison sehr erfolgreich. So gewann sein Segelteam zweimal in Folge den America´s Cup. Ein lang gehegter Traum der bis gestern noch letzten übrig gebliebenen Gründerfigur der frühen Informationstechnologie ist somit in Erfüllung gegangen. Zudem schloss er sich der Kampagne The Giving Pledge an und versprach, wie zuvor schon Bill Gates oder Warren Buffett, 95 Prozent seines Vermögens wohltätigen Zwecken zu überlassen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 19. September 2014 - 9:09 #

Mixe fragt sich, was das so an Spielrelevanz hat?

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30796 - 19. September 2014 - 9:38 #

Ohne eine "Gründerfigur der frühen Informationstechnologie" keine Computerspiele.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 19. September 2014 - 10:12 #

Hm, dann fehlen mir auch Meldungen zum Papst. Wissen ja: Ohne Adam und Eva, keine Menschen, keine Computer, keine Spiele.

;)

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30796 - 19. September 2014 - 10:33 #

Ich würde den Kontext dann doch etwas enger ziehen. Wenn der Ponitfex wechselt, kannst du ja einen NV einreichen :)

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 19. September 2014 - 11:34 #

Solange kommentiert wird, hat jede News doch ihre Daseinsberechtigung :-p

Barkeeper 16 Übertalent - 4226 - 19. September 2014 - 15:09 #

Siehste, das Problem haben die Tibeter nicht. Da reinkarniert sich der Dalai Lama einfach selbst und gut ist.
Und selbst das mit der Reinkarnation will er ja nun bleiben lassen. :-)

Makariel 19 Megatalent - P - 13452 - 19. September 2014 - 13:32 #

Das setzt voraus das nur Menschen Computer hätten entwickeln können! Falls sich nicht irgendwann der Homo Sapiens von seinen affigen Verwandten durch sein übergroßes Hirn ausgezeichnet hätte, wären vielleicht heute von Katzen abstammende Wesen dominant. Die hätten dann lustige Videos über ihre Hausaffen auf Mewtube und wir hätten hier eine Meldung über Mweewrrr Rawrarrw oder so als Vorstandskater wie Larry Ellison als Oracle-Menschen. Insofern ist der Papst (oder sein felines Äquivalent in einem parallelen Universum) nicht relevant.

Nagrach 14 Komm-Experte - 2197 - 21. September 2014 - 17:28 #

Ich glaub ja eher das in wirklichkeit der Equus Asinus die Welt beherrscht. (Witzig das ich das gerade jetzt lernen musste :P)

vicbrother (unregistriert) 19. September 2014 - 17:36 #

Das wirkt sehr konstruiert. Das würde bedeuten, dass jeder größere Fortschritt in der Informatik, selbst jeder größere TV hier einen Artikel bekommen dürfte.

Name (unregistriert) 19. September 2014 - 9:40 #

Vielleicht wird die Java Runtime jetzt wieder sicherer?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18741 - 19. September 2014 - 11:55 #

Ohne Java kein Minecraft.

Java bleibt trotzdem eine Rotze die man immer hinbiegen muss weil sie absolut grottig und oberflächlich erstellt ist. Habe neulich immer noch selbst wieder einen Deinstalleraufruf fixen müssen der sich seit Version 6u40 (also schon seit mehreren Jahren) durchzieht.

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30796 - 19. September 2014 - 12:11 #

Man kann es auch übertreiben. Ich glaube die Zahl der Progmmierer, die Java im richtigen Anwendungsbereich nutzen und zufrieden sind, übertrifft die notorischen Nörgler, denen ich in Anteilen Unwissenheit und Herdentrieb unterstelle, bei weitem. Man kann von den Beliebtheitrankings halten was man will, aber Java war immer weit vorne.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 19. September 2014 - 12:23 #

Weit vorne wegen der Güte oder wegen der Plattformunabhängigkeit?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18741 - 19. September 2014 - 12:25 #

Ähm verwechsel bitte mal nicht Funktionsumfang mit Qualität auf manchen Plattformen.

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30796 - 19. September 2014 - 12:56 #

Ich kann deinen Kommentar ehrlich gesagt nicht einordnen, weil er zu vage formuliert ist. Weil Diskussionen über Programmiersprachen zu nichts führen, lasse ich das an dieser Stelle aber auch. Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht konform mit deiner Meinung gehe und das reicht mir.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18741 - 20. September 2014 - 21:11 #

Tja du nur das es gar nicht um die Sprache sondern den grottigen "Client" geht.

Name (unregistriert) 19. September 2014 - 9:39 #

War das nicht der Mann, der solange Firmen aufkaufen wollte, bis er so reich wie Bill Gates ist?

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4274 - 19. September 2014 - 16:43 #

Larry, der Bad Boy unter den Nerds der goldenen Jahre, tritt also ab. Als ich noch die c't gelesen habe, konnte man immer wieder über die Ambitionen, Selbstdarstellung, Eskapaden und Geschäftspraktiken des Datenbanken-Königs staunen. Dagegen war Microsoft eine ganz freundliche Unternehmung.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 20. September 2014 - 10:13 #

Was kann man erwarten, wenn jemand Überwachung toll findet...

supersaidla 15 Kenner - P - 3892 - 20. September 2014 - 18:37 #

allerdings.

vicbrother (unregistriert) 20. September 2014 - 22:09 #

Würde ich an seiner Stelle als Datenbankunternehmer auch toll finden, es braucht ja eine Datenbank die die ganzen Daten verwaltet :)

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 22. September 2014 - 10:22 #

Ich weiß, du findest alles toll, was die Industrie bereichert und die Menschen unterdrückt.

vicbrother (unregistriert) 22. September 2014 - 11:14 #

Du musst mich verwechseln. Ich bin kein Datenbankunternehmer. Ich denke vielmehr oft an den Verbraucherschutz und die Menschen und setze mich für deren Kaufkraft ein.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 22. September 2014 - 11:32 #

Aha, und deshalb warst du so vehement dafür, dass die Minecraft-Mitarbeiter nix von der Milliardensumme abkriegen.^^

vicbrother (unregistriert) 22. September 2014 - 12:44 #

Ich pflege flexible Sichtweisen und teile eine hohe Empathie auch mit neuen Arbeitgebern :)

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