Marktforschungsinstitut: Hälfte aller PC-Spieler warten auf Sales

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Nico Carvalho 24253 EXP - Freier Redakteur,R10,S8,A8
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10. September 2014 - 10:50 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

In den letzten Jahren entwickelte sich der Trend, Spiele vornehmlich über das Internet zu kaufen und auf den gewöhnlichen Retail-Handel zu verzichten. Auf dem PC locken regelmäßig Angebote wie die Steam Sales, in denen selbst noch halbwegs aktuelle Titel um bis zu 50 bis 75 Prozent reduziert werden, auch weniger zahlungskräftige Kunden auf die Online-Plattformen. Viele der Entwickler bemängeln diesen Umstand jedoch, da ihrer Meinung nach viele Leute Spiele nicht mehr zum Vollpreis erwerben und nur noch auf die Angebotswochen warten würden. Diese Auffassung wird nun von einem Bericht des Marktforschungsinstituts NPD Group belegt: So sollen fast die Hälfte aller PC-Spieler auf einen Sale warten, um Spiele zu erwerben.

Diese Aussage basiert auf einer im Juni durchgeführten Umfrage unter 6.225 Personen, die in den USA leben und über neun Jahre alt sind. Die im "Understanding PC-Gaming 2014"-Report zusammengetragenen Ergebnisse berichten davon, dass 46 Prozent aller PC-Spieler im vergangenen Jahr Spiele digital erworben haben. Zudem seien Leute, die ihre Titel über Onlineplattformen beziehen, "deutlich weniger geneigt", den Vollpreis zu bezahlen als diejenigen, die ihre Exemplare im Laden kaufen. Dementsprechend kommt die NPD Group zu der Erkenntnis, dass die Hälfte aller PC-Spieler "die Gewohnheit entwickelt haben, auf ein Angebot zu warten". NPD-Group-Analyst Liam Callahan empfiehlt den Publisher als auch den Betreibern solcher Sales, besser mit den "Erwartungen der Konsumenten" umzugehen:

Die Erwartungen der Kunden ist vielleicht die größte Barriere, was das Maximieren der Ausgaben im PC-Spiele-Bereich betrifft. Da die Hälfte der PC-Spieler, die digitale und/oder physische Titel auf ihrem Computer spielen, erwarten, dass ein Sale stets kurz bevor steht, müssen Publisher sowie Händler diese Erwartungen besser verwalten.

The Castle Doctrin-Entwickler Jason Rohrer vertritt bereits seit längerem die Meinung, dass Angebotswochen wie die Steam Sales der Industrie und auch den Spielern selbst schaden (wir berichteten).

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 78600 - 10. September 2014 - 10:53 #

echt so wenig?

fellsocke 16 Übertalent - P - 5384 - 10. September 2014 - 10:56 #

Wundere mich auch gerade. Gefühlt hätte ich eher auf 87% getippt.

vicbrother (unregistriert) 10. September 2014 - 17:08 #

So wenig? Viele zahlen bereits den Vollpreis auf Kickstarter oder im Early Access, sowenige können es also nicht sein.

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1235 - 10. September 2014 - 10:59 #

War auch mein erster Gedanke. Allerdings fallen mir dann auch wieder Subjekte wie mein Cousin ein, der sich Spiele grundsätzlich am Erscheinungstag kaufen muss. Ganz nachvollziehen konnte ich das nie, besonders auf PC nicht, wo man nur Wochen später alles für'n Appel und n Ei hinterher geschmissen bekommt. Aber wer's hat...

BigBS 15 Kenner - P - 3006 - 10. September 2014 - 11:26 #

Subjekte??

^^ das nenn ich mal arrogant.

Na, zu den "Subjekten" zähl ich mich dann auch mal dazu. (auch wenn ich kein PC Gamer bin)

Grund: weil mir die Spiele das wert sind, und ich die Geiz ist Geil Mentalität zum kotzen finde.

Und denk mal (ehrlich) drüber nach: willst Du für deine Arbeit fair entlohnt werden oder gibst Du dich mit nem Schnäppchen-Lohnstreifen zufrieden?

Azzi (unregistriert) 10. September 2014 - 11:37 #

Als würden höhere Preise zu zahlen irgendwas an der Entlohnung der Mitarbeiter ändern. Die kriegen eh monatlich ihr Geld. Das einzige was sich ändern sind die Gewinnmargen der Publisher samt Aktienkurs. Der kleine Arbeiter wird so gut wie nie an Gewinnen beteiligt.

Kauf lieber Klamotten aus fairer Herstellung und Fairtrade Kaffee, da tust du mehr für Umwelt und notleidende Menschen als überhöhte Retailpreise für Games zu zahlen.

monokit 14 Komm-Experte - 2157 - 10. September 2014 - 12:55 #

Seit wann sind die Retailpreise überhöht? Sind schon seit Jahren (!) für Konsolenspiele bei 59.- bei Veröffentlichung und bei PC-Spielen bei 49.-. Das nenne ich preisstabil! Ich wünschte, daß könnte man von den Benzinpreisen auch sagen...

Azzi (unregistriert) 10. September 2014 - 13:16 #

"Überhöht" wollte ich nicht wertend gemeint haben sondern überhöht im Vergleich zu den Alternativen, wie kurze Zeit auf nen Sale zu warten oder nen Key zu kaufen.

Ausserdem hat man früher mit 50€ bzw. 100 DM ein ganzes Spiel bekommen. Heute bekommt man ein Key/Nutzungslizenz in ner DVD Box(die wertlos ist) den man per DRM an ne Plattform binden muss und für den in der Regel noch 20+ DLCs erscheinen. Somit kostet das Spiel am Ende schon deutlich mehr als die 50€, teilweise das Doppelte und mehr.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3201 - 10. September 2014 - 14:16 #

Abgesehen davon das ich bis auf irgendein CC Teil nie mehr als 79,99DM (=> ~45€) bezahlt habe ist das doch heute i.O.
Ich "kaufe" das Spiel für max. 20€ (idR. eher für max. 5€) und gut ist.
Es gibt eben keine Online Plattform die frei von DRM ist; aber bei den Preisen auch nicht wirklich schlimm.

BigBS 15 Kenner - P - 3006 - 10. September 2014 - 14:02 #

Ja, höhere Preise für ein Spiel können natürlich auch die Lohnkosten der Mitarbeiter beeinflussen.

Wenn ich ein Spiel nur noch zum Schleuderpreis an den Mann bringen kann (weil die Kunden nicht mehr bereit sind den Vollpreis zu zahlen) muss ich an der Kostenstruktur im Unternehmen entsprechend an diversen Schrauben drehen. Gerne und vor allem als erstes an den Löhnen.

Eine faire Bezahlung, wie Du es ja auch mit den Fairtrade Produkten ansprichst, kann es halt nur geben, wenn du auch entsprechenden Gewinn machst. Das ist hier in der "1. Welt" nicht anders als woanders.

Vor allem in der Welt der Aktiengesellschaften. Du kannst dem Aktionär nicht damit kommen, dass er keine Dividenden einfährt. Dann wird dieser sein Kapital aus dem Unternehmen ziehen, und wenn andere dann mitziehen wars das.

Davon kann man halten was man will, aber so läufts nun mal.

Insofern werde ich es nie müde jedem der es nicht hören will zu sagen: Geiz ist Geil stinkt!

:-)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 10. September 2014 - 14:14 #

Mag sein.
Aber du denkst hier nur an die Mitarbeiter .
Denk mal an den Kunden.
Ich zum Beispiel kaufe Spiele grundsätzlich nicht mehr am Erscheinungstag. Früher wegen Patches, inzwischen wegen dlc. Lieber warte ich bis der Hersteller meint das es genug ist, und kaufe das fertige Spiel. Das es dann günstiger ist, soll nun wirklich nicht mein Problem sein.
Vorschlag: Nicht nur Fairtrade, sondern auch Fairplay mit dem Kunden.
Sobald Spiele endlich mal fertig auf den Markt kommen ohne Patchorgien und Unmengen an herausgeschnittenen Inhalten bin ich gerne bereit am Erscheinungstag den vollen Preis zu löhnen.
So wie es jetzt ist jedoch sicher nicht !

BigBS 15 Kenner - P - 3006 - 10. September 2014 - 14:42 #

Du vergisst da etwas....

auch diese Mitarbeiter von denen wir hier reden sind Kunden.

Wenn sie also nicht genug verdienen, können sie ebenfalls nix bezahlen.

Du siehst, hier ist das Problem.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 10. September 2014 - 15:55 #

Aha und ich soll sie deiner Ansicht nach alkso dafür belohnen, das ich beim Endprodukt verarscht werde ?
Mal ein Beispiel: Du willst ein Auto kaufen in Basisausstattung.
Du bezahlst den vollen Preis.
Als du es abholen willst, sagt der Verkäufer: "Sie müssen est noch in die Werkstatt, den Motor tunen, damit die Karre läuft. Und ehe ich es vergesse, Räder sind jetzt Sonderware, die müssen sie extra kaufen."
Was machst du ? Ich nehme nicht an das du so bekloppt bist das Auto zu behalten, also zeigst du im Regelfall dem Verkäufer nen Vogel, und verlangst dein Geld zurück.
So, und nun ist meine Frage, wenn du bei anderen Sachen keine Bananenware akzeptierst und gleich kaufst, warum bei Spielen ?
Und warum sollte ich die Mitarbeiter dafür belohnen das sie unfertigen Müll auf den Markt werfen ?
Und jetzt komm nicht mit "Die Armen, da ist doch der böse Chef schuld."

BigBS 15 Kenner - P - 3006 - 10. September 2014 - 17:33 #

Wenn ein Produkt fehlerhaft ist wird es moniert, dann hat der Händler Zeit es zu reparieren (zwei mal sogar) und sollte es dann immer noch nicht funktionieren, dann gibt es Geld zurück. Bzw. ein Austauschgerät.
So ist es dann halt auch mit der Software.

Allerdings weiss ich ja nicht, was PC Spieler so alles vorgesetzt bekommen.
Laut der Aussage vieler muss ja dort nix mehr funktionieren. Das kann ich mir jetzt nicht vorstellen.

Das evtl. noch Inhalte nachgereicht werden, nun...das ist heutzutage leider so. Muss einem nicht gefallen, mir gefällts auch nicht.

Was mir halt immer so aufn Sack geht, ist die sofortige Aussage, man kauft ein Spiel immer nur dann wenn es nur noch ein Bruchteil des üblichen Marktpreises kosten. Sonst würde man ja eh nur verarscht werden.
Das halte ich langfristig gesehen für eine nicht gutausgehende Handlungsweise.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 10. September 2014 - 18:16 #

Ah, du bist also kein Pc Player ?
Denn dort gibt es wirklich Beispiele, die dir das Ersttagkaufen ganz schnell austreiben. Seinen es Day One Patches damit das spiel überhaupt läuft, noch mehr Patches damit es ordentlich spielbar ist,schlampige Konsolenumsetzungen die selbst auf Höllenmaschinen ruckeln etc.
Traurige Beispiele hierfür sind zb Gothic 3 oder GTA 4.
Gothic 3 war selbst nach 12 Patches nicht fehlerfrei spielbar, die Community moddete das Game fertig.
GTA 4 war ungepatcht eine der schlampgsten Konsolenumsetzungen ever.
Und es gibt noch mehr Beispiele, dies waren mit die bekanntesten.
Als Pc Spieler muß man oft schon sehr frustresistent sein wenn man zum Vollpreis am Beginn kauft.
Und meist wenn der Hersteller dann sein Game mal fertig gepatcht hat, sind die Preise im Keller. Aber da ist er dann wohl selbst schuld, niemand zwingt ihn Bananenware auf den Markt zu werfen, nur um zb das Weihnachtsgeschäft nicht zu verpassen, anstatt Feintuning zu betreiben.
Was DLC angeht hab ich grundsätzlich kein Problem damit,hab ja früher auch Addons gekauft.
Aber wenn man merkt das Inhalte offensichtlich entfernt wurden um als DLC verkauft zu werden, ist dies schlichtweg Kundenabzocke. :(

BigBS 15 Kenner - P - 3006 - 11. September 2014 - 8:37 #

Nein, kein PC Spieler. Früher mal, bis mir die ganze Klamotte mit Treiberinstallationen, Anpassungen des Spiels an die leidensfähigkeit meines PC´s, etc einfach nur noch tierisch aufn Sack ging. Seit dem....nur noch Konsole.

Und wie schon gesagt (hoffe ich zumindest..^^): bei dem Thema bin ich doch bei dir. Fehlerhafte Software gehört nicht rausgebracht. Wenn man ein Spiel erst nach x Patchen vernünftig spielen kann, gehört der Firma die Hände abgehackt.

Und ja, das ist dann eine bescheidene Kundenpolitik. Aber darum ging es mir ja nie.

Sondern halt um die allgemein verbreitete Auffassung, man sollte doch am besten alles für wenig geld bekommen, ach was sag ich...UMSONST! :-)

immerwütend 21 Motivator - P - 29865 - 11. September 2014 - 12:18 #

Ich muss Hendrik da absolut zustimmen: Ich habe noch nie auf ein Spiel gewartet, damit es billiger wird - immer nur, damit es (endlich) fertig wird. Wenn das fertige Spiel dann billiger wird, ist das zwar erfreulich, aber definitiv nicht das Ziel meiner Warterei.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 11. September 2014 - 13:47 #

So isses !

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 11. September 2014 - 13:53 #

Das kommt aber auch immer auf die geldliche Situation des Einzelnen an.
Mir zum Beispiel war schon immer egal, ob ein Spiel weiß ich was kostet.
Ich gehör zu den Bekloppten, die seinerzeit für die Snes Mortal Kombat 2 Version 180 Mark ausgaben.
Wenn ein Spiel es wert ist bin ich gern bereit dies zu honorieren.
Wenn jemand allerdings eh schon keine Kohle hat, ist es verständlich wenn "Geiz ist geil" großgeschrieben wird.
Ich war mal 1 Jahr arbeitslos, da war ich voll der Billighunter.
Wollte ja nicht auf mein Hobby verzichten.
Und ich persönlich glaube das diese Billig, Billiger, umsonst Manie auch irgendwann wieder verschwindet.
Damit hoffentlich auch schwachsinnige Bewertungen im Win Phone Shop, ala: "Warum kostet das Game hier 0,99 Cent ? Bei Android ist das gratis !"
Oder: "4,99 ist mir zu teuer. Wenn das Spiel umsonst wäre, ja dann...."

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35470 - 12. September 2014 - 11:04 #

Oh Mann, da kommst du echt mit dem ollen Autovergleich? Der hinkte schon, als er noch neu war. ;-)
Du tust ja gerade so, als wäre ein Spiel ohne DLC überhaupt nicht lauffähig. Das ist aber Quatsch. Du kannst ein neues Spiel komplett durchspielen und Spaß dabei haben. Evtl. hast du das Gefühl, dass etwas fehlt und das kommt dann später per DLC. Oder es fehlt eigentlich nichts, aber es werden trotzdem Erweiterungen hinterher geschmissen. So oder so, mit einem nicht lauffähigen Motor oder fehlenden Reifen bei Vollpreis ist das nicht vergleichbar. Eher mit einer Sonderausstattung, die man nicht unbedingt braucht, aber später nachrüsten kann.
Aber davon abgesehen kaufe ich auch kaum noch zum Vollpreis, sondern lieber GOTY oder Complete Editions. Hat aber auch damit zu tun, dass mein backlog eh noch zu groß ist, da würde es sich nicht lohnen, jetzt 50 € zu zahlen, wenn ich doch erst noch so viele ältere Spiele nachholen will...

immerwütend 21 Motivator - P - 29865 - 12. September 2014 - 14:05 #

Da ging es aber nicht um DLCs, sondern um unfertige Spiele. Und "Errungenschaften" wie ein Day-One-Patch sind ganz unverhohlener Betrug und nichts anderes.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35470 - 12. September 2014 - 15:40 #

Hm, ich würde sagen, Hendrik hat DLCs und Patches in einen Topf geschmissen und beides als Symptom für "unfertige" Spiele bezeichnet.
Betrug sehe ich bei Day-One-Patches jetzt nicht unbedingt. Wie gesagt, wenn ein Spiel im Auslieferungszustand überhaupt nicht nutzbar ist, ist das ein Unding. Wenn es läuft und versprochene Features enthält, aber Fehler hat, ist das nicht schön, aber kein Betrug. Und Day-One-Patch heißt doch, dass es am Erstverkaufstag gefixt wurde. Da wurde halt die Zeit zwischen Abgabe für die Retailversionen und dem tatsächlichen Erscheinungstermin genutzt, um ein kostenloses Update zu liefern. Bei rein digitaler Distribution würde man davon gar nichts merken. :-)

immerwütend 21 Motivator - P - 29865 - 12. September 2014 - 15:50 #

Day-One-Patch heißt, ich weiß, dass ich dir ein unfertiges Spiel verkaufe, aber ich hoffe, ich kann es noch rechtzeitig reparieren... Und genau das nenne ich Betrug.
Wenn jemand mein Geld haben will, bin ich absolut unnachsichtig ;-)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 12. September 2014 - 18:20 #

Genau wie ich, und jeder der gesunden Menschenverstand besitzt.
Bei Dlc prangere ich tatsächlich nur an wenn Inhalte offensichtlich entfernt wurden, um extra Kohle zu machen.
Beste Beispiele: ME 3 " From Ashes" oder sämtliche Dirt 3 dlc.
Grade bei Dirt 2 konnte man dies daran sehen, das beim Kauf nichts heruntergeladen wurde, sondern beim bezahlen 1 sek. später alles verfügbar war. Und sowas kann ich nicht gutheißen.
Genauso wie zb jetzt immer mehr auch in Vollpreisspielen Microtransaktionen zu finden sind.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3201 - 10. September 2014 - 14:18 #

Wunschdenken.
Auch wenn die "Firma" Gewinne wie blöd macht ist das noch lange keine Garantie das es faire (Tariflohn oder darüber) Löhne gibt.

BigBS 15 Kenner - P - 3006 - 10. September 2014 - 14:39 #

Gewinne bilden aber ersteinmal überhaupt einen Spielraum für verhandelbare Löhne.

Ob diese dann auch gewährt werden liegt dann beim Verhandlungsgeschick eines Arbeitnehmers.

vicbrother (unregistriert) 10. September 2014 - 17:07 #

Oder man produziert in billigeren Ländern. Gerade heute stand in der SZ, dass die Polen einen Durschnittslohn von 900€ erhalten. Im Vergleich zu uns als direkten Nachbarn mit seinen 2.500€ ist das wirklich wenig.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22868 - 11. September 2014 - 1:09 #

Wichtiger zu wissen ist nicht der harte Euro-Vergleich zwischen den Ländern, sondern der Vergleich zwischen dem Durchschnittslohn und den üblichen Lebenshaltungskosten im Land.

vicbrother (unregistriert) 11. September 2014 - 8:29 #

Die Menschen in Polen werden vom Lohn schon leben können, daher ist das uninteressant. Es geht in der Debatte ja um die Lohnkosten als Kostentreiber. Daher halte ich es für wichtiger, die Nachbarn und das Gehaltsgefälle zu betrachten. Das Gefälle der Nachbarn eine einfache Möglichkeit, die Wertschöpfung zu maximieren. Fahre mal am Sonntag Nachmittag auf dem Berliner Ring - das sieht aus wie eine Völkerwanderung mit den unzähligen vollbesetzten Autos mit polnischen Kennzeichen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22868 - 11. September 2014 - 9:49 #

"Die Menschen in Polen werden vom Lohn schon leben können, daher ist das uninteressant."

-> Ist nicht uninteressant. Wenn die Lebenshaltungskosten in Polen niedriger sind als in Deutschland, macht es wenig Sinn für den Kostentreiber, den Mitarbeitern den gleichen Euro-Betrag zu überweisen wie in Deutschland. Im Extremfall hast Du dann in Deutschland Angestellte, die gerade so über die Runden kommen und in Polen ist jeder Angestellte ein reicher Schnösel, der sich locker 'ne Villa leisten kann.

vicbrother (unregistriert) 11. September 2014 - 12:58 #

MMn ist es uninteressant, denn Der Auftraggeber/Arbeitgeber hat schon ein Interesse, mehr zu zahlen, denn wenn der polnische Entwickler in Deutschland mehr Geld verdienen kann, dann könnte er - wir reden ja hier auch von einem höher qualifizierten Arbeitnehmer - auch nach Deutschland gehen und leicht das dreifache als in Polen verdienen (was ja auch viele tun, siehe mein Beispiel oben). Damit würde aber das Team aber ständige Personalsorgen haben und daher muss der Arbeitgeber hier gegensteuern: Nicht wegen der Lebenshaltungskosten in den armen Ländern, sondern wegen der Bindung an den Arbeitgeber.

Es werden sich die Kosten daher zwischen Deutschland und Polen einpendeln (wenn es denn erlaubt ist, nach der Wende war es zB in Tschechien ausländischen Firmen nicht erlaubt, die Arbeitnehmer weit über dem Durschnittslohn zu entlohnen).

Mir persönlich sind Arbeitgeber bekannt, die Software in Lettland entwickeln lassen, eben aus diesem Grunde. Für beide Seiten ein Gewinn, für die Arbeitnehmer in Deutschland ein Verlust.

Übrigens: Fortbildungen sind aus meiner Erfahrung in diesen Ländern auch oft ein Kündigungsgrund der Arbeitnehmer, da diese damit oft weitere Gehaltssprünge vollziehen können. Menschlich verständlich, aber für Arbeitgeber nicht unproblematisch.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22868 - 11. September 2014 - 14:25 #

Was zum Henker sollte ein Pole mit dem dreifachen Monatsgehalt in Deutschland wollen, wenn die Lebenshaltungskosten hierzulande auch entsprechend höher sind? Mehr Gehalt bedeutet nicht gleich mehr Reichtum, es geht einzig und allein um das Verhältnis zwischen Gehalt und Lebenshaltungskosten.

vicbrother (unregistriert) 11. September 2014 - 15:20 #

Fakt ist das dieses Verhalten im Alltag ganz normal anzutreffen ist und sie tun es, weil sie Geld verdienen wollen. Es muss sich also rechnen (zB Miete mit mehreren Personen teilen, günstiger wohnen, Lebensmittel mitbringen).

Ich komme aber zurück zu meiner Aussage:
"Oder man produziert in billigeren Ländern. Gerade heute stand in der SZ, dass die Polen einen Durschnittslohn von 900€ erhalten. Im Vergleich zu uns als direkten Nachbarn mit seinen 2.500€ ist das wirklich wenig."

Die Arbeitgeber gehen dahin, wo sie billiger produzieren können. Nochmal: Es interessiert keinen Arbeitgeber, ob sich der Arbeitnehmer damit mehr leisten können, es interessiert ihn aber, ob er den Arbeitnehmer (zumindest im qualifizierten Bereich) halten kann. Dafür braucht es aber den äusseren Druck (zB Mitbewerber, Länder mit höherem Einkommen in vergleichbarer Position).

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20591 - 10. September 2014 - 15:51 #

Du vergisst, dass es auf diesem Weg viele Käufer gibt, die das Spiel nie spielen.

Im Durchschnitt zahlt jeder durchaus den Vollpreis für die Spiele, die er spielt - er verteilt das Geld nur auf mehrere Spiele und nicht nur die, die er spielt.

crackajack 11 Forenversteher - 587 - 10. September 2014 - 11:06 #

Ich hätte mit weniger gerechnet.
Erst0r ist vielen Spielern schließlich wichtig, viele Spieler kaufen sowieso nur nach Trend was gerade bei ihren Facebookfreunden der Hit ist. Und das sind eher Sachen die noch nicht im Sale sind.

McSpain 21 Motivator - 27183 - 10. September 2014 - 11:16 #

Ich glaube das ist ein großes Gefälle im Alter. Früher hätte ich auch getötet um ein Spiel 3-4 Tage vor Release zu bekommen. Heute spiele ich meist Spiele 3-4 Jahre nach Release. ;)

Da die junge "Erst0r" Gruppe aber wohl im Schnitt weniger Spiele kauft als die "älteren" Schnäppchenjäger und vielleicht noch mehr Schulhof-Kopien und F2P-Titel konsumiert werden kommen die Zahlen denke ich schon gut hin.

crackajack 11 Forenversteher - 587 - 10. September 2014 - 11:34 #

Einem (Schul)gruppenzang nachzugehen ist klarerweise eher den Jüngeren zuzuschreiben, aber wenn ich meine Arbeitskollegen oder Freunde angucke, dann ist denen der Preis ziemlich egal. Sie müssen nur überhaupt von Spiel xy wissen und dann wird's bei Interesse gekauft. Was es halt kostet. Das es Sales oder PS+ gibt, ist denen tlw. noch nicht mal bekannt.

Gerade Ältere, die Geld haben, sind ja tlw. im Diskzeitalter stecken geblieben. Von daher sind sie gerade vielleicht eben gerade keine Schnäppchenjäger.

Umfassende Studien zum Kaufverhalten wären eig. interessant. Bzw. das dürfte ja in der Umfrage drin sein und es wurde nur ein Ergebnis rausgepickt.

Sisko 22 AAA-Gamer - 32413 - 10. September 2014 - 12:15 #

gehöre auch dazu - ist aber imo auch kein Wunder, wenn die Preise schon oft innerhalb von ein bis zwei Monaten um bis zu 50% fallen

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7295 - 10. September 2014 - 10:53 #

Erst gibt es jahrelange Beschwerden, dass es zu viele Raubkopierer gebe, und jetzt ist das Warten auf Sonderangebote das Hauptproblem?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 10. September 2014 - 14:07 #

Raubkopierer sterben aus, der Gebrauchtmarkt wurde trockengelegt. Jetzt brauchen sie halt einen neuen Sündenbock für ihre nicht erreichten Gewinnmargen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9526 - 10. September 2014 - 10:56 #

Diablo 3: 12 Millionen Retailversionen verkauft. Und das wohl kaum reduziert, denn Blizzard hält seine Spiele selbst teuer.

Es liegt ganz an den Publishern und Entwicklern. Entwickeln sie gute Spiele (ok, darüber kann man bei D3 Classic durchaus streiten) und halten die Preise lange stabil, werden sich die Spiele auch verkaufen.

Wenn man es so macht wie Square Enix, muss man sich nicht wundern, dass Spieler die günstige Variante nehmen. Tomb Raider zum Releasetag für 20€ in der Retailversion.

Skeptiker (unregistriert) 10. September 2014 - 12:25 #

Diablo 3 habe ich geschenkt bekommen! (Kauf 3, zahl 2)
Man kann auch sagen, ich habe es für 2/3 des Normalpreis bekommen, ist eine Frage der Sichtweise ...

DomKing 18 Doppel-Voter - 9526 - 10. September 2014 - 12:28 #

Das war dann aber auch ein Angebot deines Marktes. Und der wird für das Spiel den vollen Handelspreis bezahlt haben.

Blizzard hat zwar auch ein Angebot im Zuge mit WoW gemacht, aber ich weiß nicht, inwieweit das in die Zahlen reingerechnet wurde.

Name (unregistriert) 10. September 2014 - 13:53 #

Die wurden vollumfänglich einberechnet, um so bspw. die Pressemitteilung über den "erfolgreichsten Launch eines PC-Spiels" verfassen zu können.

Für einen Publisher sind nämlich nicht nur Umsatzzahlen wichtig, sondern auch Marketingerfolge und psychologische Effekte (für die Quartals- und Jahresberichte). Deswegen werden Releases auch gerne auf kurz vor den fiskalischen Jahresabschluss gelegt (Immer wieder meisterhaft etwa Take2 mit GTA oder EA mit Mass Effect/Dragon Age). Ganz wichtig bei kleineren und mittleren Produktionen auch immer die 1 Millionen Kopien. Ob das u.a. nie installierte Heft-DVDs der CBS sind, interessiert keine Sau, abverkauft ist abverkauft.

Und natürlich sind Sales auch immer wieder eine Gelegenheit, die Produkte sichtbar zu machen. Nach Angaben von Steam bleiben die Abverkäufe der preisgesenkten Spiele auch nach Ende des Sales eine Zeit lang stabil.

Wenn sich die Publisher dann aber gegenseitig unterbieten und verzweifelt versuchen, nicht das nächste Konsolidierungsopfer zu werden, kann man nicht dem Kunden vorwerfen, dass er v.a. auf seine Geldbörse achtet. Denn seien wir ehrlich, die Publisher pfeiffen in der Regel genauso auf gesellschaftliche Verantwortung oder sonstige humanistische Anwandlungen. Warum sollte also wieder mal nur der Kunde als "Bankenretter" auftreten?

Karl 10 Kommunikator - 419 - 10. September 2014 - 10:57 #

Bald kommen die Unternehmensberater und geben den Ratschlag generell die Preise zu erhöhen, um dann alles im Dauer Sale anzubieten. High Times

Maik 20 Gold-Gamer - - 21643 - 10. September 2014 - 10:57 #

Sales nehme ich auch gern mit, jedoch habe ich schon immer für Spiele Vollpreis bezahlt, wenn diese es in meinen Augen (natürlich völlig subjektiv) wert waren. Doch die Publisher/Entwickler tun ja viel dafür, das Salesgebaren weiter anzuheizen. Für mich haben vor allem die DLC-Spiele zu dem Warten auf Sales geführt. Ich will zum Vollpreis kaufen, dann sollte auch das komplette Spiel drin sein. Doch schon durch die ganzen verschiedenen Releaseversionen auf verschiedenen System bekomme ich das Gefühl, nicht das vollständige Game zu besitzen.

immerwütend 21 Motivator - P - 29865 - 10. September 2014 - 10:58 #

Ich würde ja den Vollpreis zahlen - währen die Spiele denn auch fertig.
Was kann ich dafür, wenn der Preis sinkt, während die übliche Patchorgie stattfindet?

FPS-Player (unregistriert) 10. September 2014 - 10:58 #

Ich wurde nicht gefragt, kann also nicht stimmen ;)

Ich kaufe mir ein Spiel immer dann, wenns rauskommt und mich wirklich interessiert (Borderlands PreSequel, Arkham Knight) - sonst verpasse ich ja was, wenn ich ein halbes Jahr warte...

bsinned 17 Shapeshifter - 6963 - 10. September 2014 - 11:00 #

Ich hab kein Problem damit, mir ein Spiel zum Vollpreis zu kaufen. Ich akzeptiere nur keine schlechten Ports oder verbuggten Spiele mehr und von beidem gibt es leider mehr als genug. Für sowas ist mir meine Zeit mittlerweile einfach zu schade.
Bis die Entwickler - und ob nun groß oder klein ist dabei egal - diese Probleme ausgemerzt haben, gibt es einen Großteil der Games nunmal schon günstiger.

volcatius (unregistriert) 10. September 2014 - 11:01 #

Dank Steam fällt der Wiederverkaufswert weg, das werden sicherlich einige berücksichtigen. Dazu noch Bugs, Patches und DLC, da kann man auch ein paar Monate später zugreifen und hat dann ein relativ bugfreies, vollständiges und günstiges Produkt.
Inzwischen gibt es für mich von einigen wenigen Ausnahmen (wie Witcher 3) abgesehen weder auf PS noch PC Spiele, die ich unbedingt sofort kaufen und spielen muss.

Siak 13 Koop-Gamer - P - 1414 - 10. September 2014 - 13:29 #

Das deckt sich mit meiner Einstellung. Fehlende Wiederverkaufsoption, unfertige Spiele, DLCs die später bereits inklusive sind.

Aber, in Ausnahmefällen bin ich nach wie vor bereit ein Spiel bereits zum Release zu kaufen. Ein Witcher 3, Dragon Age: Inquisition oder auch Pillars of Eternity, haben dabei gute Chancen, wenn zu Release bzw. unmittelbar danach klar ist das sie keine größeren Bugs oder Balancingprobleme mitbringen.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 10. September 2014 - 11:03 #

Bei der schieren Häufigkeit und auch Höhe der Rabatt-Aktionen ist es ja auch kein Wunder, dass mehr und mehr Spieler mitbekommen, wieviel Geld man sparen kann, wenn man nur ein paar Monate oder sogar nur Wochen nach Release abwartet.

Auf der anderen Seite würde ich allerdings auch vermuten, dass dadurch viel mehr Spiele verkauft werden als ohne die Sales. Ist dasselbe Argument wie bei der Software-Piraterie: nicht jeder Gamer, der erst im Steam Sale zuschlägt, hätte sich das Spiel auch zum Vollpreis geholt. Das jetzt also 1:1 als verlorenen Profit darzustellen, ist nicht gerechtfertigt. Viele Leute würden sich viele Spiele schlichtweg gar nicht kaufen, wenn sie nicht im Sale so günstig wären. Gerade bei Nischen- oder Indietiteln, bei denen man sich als Kunde gar nicht so sicher ist, ob die überhaupt was für einen sind, könnte das positiv wirken. Für einen günstigen Sale-Preis geht man eben eher ein Risiko ein.

... wobei natürlich interessant wäre, welcher Effekt jetzt überwiegt: gleichen die neu hinzugewonnen Schäppchenjäger den Verlust der Vollpreiskäufer wieder aus oder nicht?

crackajack 11 Forenversteher - 587 - 10. September 2014 - 12:21 #

Gab doch auch erst vor wenigen Wochen die Meldung das 1/3 aller erworbenen Steamspiele nie gespielt werden.
Da bekommen also Entwickler Geld für Spiele die nicht mal angerührt werden.
So schlecht verdienen sie an Budgetkäufern also wohl kaum.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 10. September 2014 - 11:03 #

Ohne zu wissen, wie sich diese abwartende Gruppe zusammensetzt kann man da nur wenig Informationen rausziehen. Das kann die Gruppe sein, die früher gebraucht gekauft hat, oder die auch früher schon nur 10€ Pyramidenspiele und co gekauft hat, usw.
Ich z.B. warte auch auf Sales, aber halt nur bei Spielen bei denen ich mir nicht sicher bin - die würde ich sonst aber *garnicht* kaufen.

Azzi (unregistriert) 10. September 2014 - 11:06 #

Angebot-Nachfrage, so funktioniert die Marktwirtschaft nunmal. Lustig das die Unternehmen stets auf einen liberalen Markt nach eben diesen Prinzipien pochen, wenn es zu ihrem Vorteil ist. Wenn sie allerdings merken, das der Konsument nach eben diesen Kriterien handelt und sich dadurch Vorteile sichert, dann ist das Mimimi immer besonders groß.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32178 - 10. September 2014 - 11:06 #

Sales schaden imho nicht. Es gab vor circa einem Jahr eine Meinungskundgabe eines Indie-Entwicklers, deren Spiel bis dato 1 oder sogar 2 Jahre verfügbar war. In dem einen Tag Flashsale haben sie mehr Umsatz (und Gewinn) gemacht als in der kompletten Zeit seit Release!

Ohne Wiederverkaufswert zahle ich auch bestimmt, aus Prinzip, keinen Vollpreis.

Schließlich würden viele Spiele ohne Sales gar nicht verkauft werden. Wer kauft sich denn wirklich 30 AAA-Titel im Jahr und spielt die alle durch? Würde man sich nur die Titel holen, die man auch tatsächlich durchspielt, weil sie Vollpreis kosten, wären das denke ich eher um die vier Spiele.

Red Dox 16 Übertalent - 4189 - 10. September 2014 - 11:08 #

Ist das Spiel es wert, Retail Tag#1 gekauft zu werden, dann passiert das auch. Bei Blizzardspielen ja praktisch Standard da die Qualität meist passt auch wenn man in manchen Punkten streiten kann. Arkham Knigh von Rocksteady würde ich auch keinerlei Bedenken haben. Anders sähe es bei einem neuen Ableger von Warner Bros aus. Batman Origins war sicherlich nicht schlecht, aber die Qualität war eine andere. Mortal Kombat X werd ich auch unbesehen kaufen, da das letzte alle Erwartungen übertraf und hier kein jährlicher Neuaufguss ins Haus steht. Das nächste AssCreed hingegen....lasst den Sale kommen. Soviel mehr und besser als Black Flag wirds kaum werden.

Außerdem muß man ja bei dem Thema weiterhin betonen das man streckenweise mit dem Retailkauf ja so oder so an eine DRM Plattform gebunden wird. Wenn dann zusätzlich nichtmal alle Dateien auf dem Datenträger sind sondern man an Tag#1 noch XY Gig runterladen darf, warum dann überhaupt Retail kaufen? Und wenn ich mitem Keykauf genausogut bedient bin, warum nicht auf einen Sale warten (zumal man manche Sales ja mittlerweile fest einplanen kann. Ein Spiel das 1-2 Monate vorm Steam Sommerwahnsinn rauskommt, kann man auch bis dahin vertrösten. Gleiches kurz vor Dezember...)?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8139 - 10. September 2014 - 11:11 #

Ohne Sale kauf ich auch fast nix.

Die Mondpreise können sie sich gerne sonst wohin stecken. Vielleicht keine 300 Millionen in die Werbung ballern, dann bleibt auch unterm Strich mehr übrig.

Achja, und steckt mal nen Euro in die Geschichte - oder laßt sie ganz weg. Halbgares-Zeusch find ich widerlich.

vicbrother (unregistriert) 10. September 2014 - 17:16 #

Die Geschichten kennt man doch eh schon: Bedrohung von Aussen+Bedrohung von Innen, eine Wendung, stundenlanges herumlaufen und grinden: Das ist die Maggi-Mischung des Spielspasses.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12198 - 10. September 2014 - 11:13 #

Das Problem ist doch, dass sich der PC-Spieler, der zum Vollpreis kauft ja mittlerweile verarscht vorkommen kann, wenn das Spiel nach ein paar Monaten für die Hälfte und nach einem Jahr für 5 EUR hinterhergeworfen wird. Wenn man sich da ein paar mal geärgert hat, wartet man eben auf den Sale, zumal sich dadurch ja auch die Backlogs stapeln und die meisten wohl eh immer genug "neue" Spiele haben. Ob diese Erziehung langfristig gut geht, wird sich zeigen. Auf den Konsolen geht es auch schon in diese Richtung, habe mich zumindest schon ein wenig geärgert, als es bei PS Plus z.B. Assassins Creed 3 oder Metro Last Light, die ich zum Vollpreis gekauft habe, weniger als ein Jahr nach Release umsonst gab.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21643 - 10. September 2014 - 13:00 #

Der gesamte Spieleoutput hat sich über die Jahre vervielfacht und dadurch gibt es große Backlogs. Da die große Masse davon nur hingerotzte App/Browserspielchen sind, bleibt für die "echten" Spiele kaum noch Platz. Und da pro Jahr die wirklich hoch bewerteten Titel sinken, wird beim Mittelmaß immer auf günstige Preise gewartet.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19040 - 10. September 2014 - 18:01 #

Die Qualität im Mittelmass/Mittelfeld ist auch mittlerweile recht hoch. Was das Problem des Überangebots nur noch verschärft ^^.

Frother 13 Koop-Gamer - P - 1422 - 10. September 2014 - 11:16 #

Meiner Meinung nach geschieht das aber nicht nur bei Computerspielen, dass die Käufer auf Angebote warten. Auch bei vielen anderen Sachen wartet man doch auf bestimmte Zeiträume, wo man weiß, dass dann wieder Angebote zum gewünschten Produkt reinsegeln. z.b. Hchdruckreiniger im Frühjahr, Sommerschlussverkauf, etc.
So hat der Handel uns nunmal erzogen.
Ich find das nur logisch, dass man auch bei Spielen auf etabliertte Zeitpunkte zum kaufen wartet.
Der einzige Unterschied ist halt, dass die fixen Kosten, die der Handel sonst hat, bei Software nicht so sehr gegeben sind und dadurch die Preise relativ schnell ins Bodenlose stürzen.

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 29984 - 10. September 2014 - 11:21 #

Zum vollen Preis kaufe ich nur diverse Titel für die XBox 360 - und selbst da warte ich gerne noch. Bei Nichtgefallen kann ich die Dinger wenigstens noch weiterverkaufen.

Im PC-Bereich war mein letztes Vollpreis-Spiel der erste Teil von "Deponia" - und davor kam lange, lange nichts. Warum auch? Wenn das Ding danach an mein Konto gekoppelt wird und ich nicht damit machen kann, was ich will, zahle ich auch nicht den vollen Preis. Mal ganz davon abgesehen, dass die wenigsten Titel bei Erscheinen schon vollständig sind. Ich warte prinzipiell eine GOTY ab.

Mir kommt die Hälfte der PC-Spieler schon ein wenig kurz gegriffen vor, aber ich kenn' ja auch nicht alle :-)

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2146 - 10. September 2014 - 11:27 #

Kleine Verständnis-Frage: Müssen die Entwickler/Publisher nicht ihr Einverständnis geben, wenn Steam ihr Spiel in den Sale bringen will, bzw. legen nicht die Entwickler/Publisher den Preis fest?

Wenn das wirklich so sein sollte, kann ich die "Beschwerden" nicht verstehen. Es zwingt die doch keiner, die Preise (teilweise kurz nach Release) so drastisch zu senken.

Ich sehe das auch wie einige andere hier: Die ganze DLC-Geschichte hat mich inzwischen auch eher zu einem "Sales-Käufer" werden lassen, denn dann bekomme ich die Spiele teils komplett und das auch noch günstiger.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 10. September 2014 - 11:56 #

"Kleine Verständnis-Frage: Müssen die Entwickler/Publisher nicht ihr Einverständnis geben, wenn Steam ihr Spiel in den Sale bringen will, bzw. legen nicht die Entwickler/Publisher den Preis fest?" Ja und Ja.

ichbins (unregistriert) 10. September 2014 - 11:29 #

Mehr als 10 € zahle ich nur für Spiele, die ich auch weiterverkaufen könnte. Und bei Spielen, die schon vor ihrem erscheinen DLCs ankündigen, kaufe ich erst recht nicht zum Release.
Klar wollen wir als Spieler gerne sparen, aber ich denke, es ist auch eine Antwort auf das kundenverachtende Verhalten vieler Publisher. Für zB.The Witcher 3 werde ich gerne den Vollpreis zahlen.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19040 - 10. September 2014 - 18:03 #

Na das ist eine ähnliche Meinung wie meine nur das deine Preisschwelle eine andere zu sein scheint :-d.

SirVival 16 Übertalent - P - 5124 - 10. September 2014 - 11:32 #

Eine Umfrage mit 6225 Leuten, die über 9 Jahre alt sind ? Da würde mich die Altersverteilung doch SEHR interessieren ! Davon würde ich sogar sehr die Aussagekraft abhängig machen... Seltsam sowas.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9526 - 10. September 2014 - 11:39 #

Stimmt, die Umfrage ist wohl nicht repräsentativ. Von daher sind die Ergebnisse eh fast irrelevant, da nicht aussagekräftig.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19040 - 10. September 2014 - 18:05 #

Alsoda angeblich die meissten Umfragen schon ab viel weniger Befragten als repräsentativ gelten glaube ich ich schon das statistisch über 6000 ein guter Wert ist.
Stellt sich nur die Frage nach der demografischen Verteilung/Vielfalt.

Khronoz 14 Komm-Experte - 1866 - 10. September 2014 - 11:33 #

Ich kaufe auch fast ausschließlich Sales da ich zum einem die Titel viel zu teuer finde und ich andererseits keine unfertigen Produkte haben möchte.

Viel Geld bei Top-Titeln wird ja für Werbung verschwendet, da ich aber keine Werbung mehr empfange sondern nur noch Tests sehe kann man sich aus meiner Sicht die Werbung als Preisaufschlag sparen. Wenn ich 3 Titel im Monat kaufen würde wären das ca. 150 Euro ... ein zu teures Hobby für Spiele die man dann in 10 h durch hat.

Gerade bei TW war es besser zu warten ... nach einem halben Jahr gabs den Titel einigermaßen gepatched für 16 Euro bei Gamesrocket anstatt für den Vollpreis. Ich tendiere dann auch mehr dazu Editionen mit Addons zu kaufen die das "komplette" Spiel beinhalten z.B. Civ 5. "Actionspiele" sinken auch immer sehr schnell im Preis, der Markt dafür ist zu groß ... da kauft man dann eben auch lieber billiger.

Und es ist auch intelligenter billiger zu kaufen, gerade bei diesem großen Markt (75 Milliarden Umsatz dieses Jahr), bei so profanen Produkten wie Spielen, wäre es nicht gerade schlau bei so großer Auswahl jedes mal den Vollpreis zu bezahlen.

vicbrother (unregistriert) 10. September 2014 - 17:20 #

Actionspiele veralten aber auch sehr schnell: Die Szenarien sind von Hand gemacht und werden schnell langweilig, die Grafik altert weil die Konkurrenz nicht schläft. Das ist bei Rundenstrategiespielen ein ganz anderer Schnack.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 10587 - 10. September 2014 - 11:33 #

bei dem backlog den viele spieler haben, überlegt man es sich halt auch zwei mal, bevor man wieder ein neues game dazu kauft. aufgrund der vielfalt gibts mittlerweile mehr interessante spiele als zeit verfügbar dafür ist. was einerseits den preisverfall erklärt (nach kurzer zeit stehen wieder irgendwelche anderen titel im medialen fokus), aber auch wieso man lieber auf sales wartet.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19040 - 10. September 2014 - 18:11 #

Wie ich in vielen Threads schon festgestellt habe, die aktuelle Situation haben die Hersteller sich selbst eingebrockt.

Der Hals konnte nicht voll genug bekommen werden und die folgenden Entscheidungen haben am Ende jedesmal zur Entwertung des Produktes im allgemeinen (Spezialfälle sind die Aussnahmen) geführt, immer und immer wieder.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4587 - 10. September 2014 - 11:41 #

So Inflationäre wie es mittlerweile Sales auch kein Wunder: Steam hat zu jeder Zeit 20+ Spiele im Angebot und bei anderen Plattformen sieht das ähnlich aus. Bei Indie-Titel ist es ganz schlimm, ohne Sales wird da quasi gar nichts gekauft. Und selbst bei große Titeln, die das Geld absolut wert sind wird gewartet oder gleich gemeckert - im letzten Summer Sale haben sich doch tatsächlich Leute beschwert, dass Watch_Dogs nicht 90% reduziert war - keine 4 Wochen nach dem Release! Dass es überhaupt im Sale war hat mich schon gewundert und zeigt, wie die Firmen kalkulieren: zum normalen Preis wird kaum was verkauft, erst wenn es reduziert ist (dabei ist die %-Zahl relativ egal) wird es gekauft.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19040 - 10. September 2014 - 18:12 #

"So Inflationäre wie es mittlerweile Sales auch kein Wunder: Steam hat zu jeder Zeit 20+ Spiele im Angebot und bei anderen Plattformen sieht das ähnlich aus."

Bei täglich 10-50 Neuerscheinungen auf Steam muss man sich ja auch irgendwie vom gemeinen Konkurenzpöbel absetzen ^^.

Nokrahs 16 Übertalent - 5742 - 10. September 2014 - 11:43 #

Also ich bin ja immer noch Retail Fan und meine digitalen Einkäufe sind recht überschaubar.

Einen Titel bei Release zu kaufen ist für mich nichts ungewöhliches, zumal der Hype meist schon ein Jahr oder länger auf ein Release-Date fixiert.

In der letzten Zeit werde ich aber immer öfter enttäuscht vom schlechten Zustand der Spiele bei Release. Day 1 Patches sind inwzischen so normal wie einige nachfolgende Pflaster bis das Spiel zu dem gemacht wurde, was ein Jahr zuvor auf einer Messe gezeigt wurde.

Deals haben für mich oft den Vorteil, dass die Spiele mal abgesehen vom erheblich günstigeren Preis, auch meist schon "gesund" gepflastert sind und ich direkt losspielen kann.

Es wird aber auch in Zukunft Spiele geben die ich bei Release kaufe. Das nächste wird wohl "Alien - Isolation" sein.

Pat1986 11 Forenversteher - 642 - 10. September 2014 - 11:44 #

Naja, in Zeiten von Key-Shops etc.. sind Spiele bereits bei Release weit unter Ladenpreis zu haben. Auch ein großer Faktor, warum es "nur" 50% sind.

Satyrias83 11 Forenversteher - 809 - 10. September 2014 - 12:02 #

Sehe ich genauso. Ich persönlich kaufe mir Spiele nur noch bei Keyshops.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48952 - 10. September 2014 - 12:07 #

Wundert mich nicht. Die Zahl der Titel, die ich unbedingt zum Release spielen muss, ist nicht so hoch.

Aex 08 Versteher - 156 - 10. September 2014 - 12:19 #

Ich halte die ganze These für recht fragwürdig. Klar entgehen einzelnen Anbietern mal paar Moneten, aber soweit ich die Steam Leute verstanden haben, sorgen gerade die Deals für ne regelrechte Explosion der Einnahmen. Früher haben ich und diverse Kumpels uns die Spiele teils gar nicht gekauft. Inzwischen gucken wir auch mal Games an die reduziert sind, weil für paar Euro kann man nicht viel kaputt machen.

Ohne Steam Deals würde ich wie gehabt weniger Spiele kaufen. Wobei ich trotzdem 90% meiner Deals auch spielen tue. Wie man auf 1/3 unbespielte Titel kommt würde mich ja echt mal interessieren. Klar werden manche Games nie durchgespielt. Aber wenn ein Game nur paar Kröten gekostet hat und ich es dann doch nicht gut finde, muss ich mich wenigstes nicht dazu zwingen das Geld irgendwie zurechtfertigen. ;-)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35470 - 10. September 2014 - 12:38 #

Ich hab mich erst gewundert, weil ich die Prozentzahl sehr hoch finde. Klar, wir "Pro-Gamer" nutzen gerne Sales, aber viele "Casuals" haben da ja keine Ahnung von und kaufen alles sofort. Aber dann las ich, dass die Umfrage nur in den USA durchgeführt wurde und da glaube ich das schon eher. Da sind die ganzen CoD-Kiddies etc. (ist nicht böse gemeint... na ja, vielleicht ein bisschen) ja eh nur auf Konsole unterwegs und kaufen jedes Jahr den neuen Teil für $70. Wer da noch auf PC spielt, ist wahrscheinlich im Durchschnitt älter und als Spieler erfahrener bzw. besser informiert. Da nutzt man dann eher mal Steam Sales & Co.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 32114 - 10. September 2014 - 12:49 #

Also ich kaufe meine Spiele fast nur noch digital und auch fast immer reduziert. Ganz selten gibt es mal ein Spiel, auf das ich direkt Lust habe und mir dann zu Release kaufe, aber viel zu oft fühlt man sich als Release-Käufer verarscht. Man bekommt teilweise total verbuggte Spiele oder es werden noch tausend DLCs angekündigt, wodurch man das Gefühl bekommt, nicht das komplette Spiel zu haben (auch wenn die DLCs wirklich zusätzlicher und kein rausgeschnittener Inhalt sind).

Naja, und durch die Sales kommt halt wirklich noch dazu, dass ich einen großen Backlog habe und mir deswegen eigentlich gar keine Spiele zum Vollpreis kaufen brauche. Und es ist aber auch so, dass ich schon einige Spiele im Sale gekauft habe, bei denen ich gedacht habe, dass ich sie zu dem günstigen Preis ruhig mal ausprobieren kann.

Aber falls die Spieleindustrie jetzt wirklich ein Problem damit haben sollte, dann sind sie selber daran schuld, hat sie ja keiner gezwungen, ihre Spiele nach kurzer Zeit schon zu reduzieren und andauernd Sales zu veranstalten. ;)

Aex 08 Versteher - 156 - 10. September 2014 - 12:53 #

Aber man darf net vergessen. DEALS gibts deswegen so viele weil die Hersteller eben erkannt haben das dann die Kasse klingelt. Manchmal ist sowas schon nützlich, gerade für Nische Produkte. So kann man die Leute anfixen und für kommende Titel begeistern.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24033 - 10. September 2014 - 13:10 #

Bei Spielen mit DRM liegt meine persönliche Schmerzgrenze bei 14,99€, für 95% der Spiele hab ich nur ein paar Euro ausgegeben. Gilt auch für Downloadgames auf Konsolen, wobei dort die Spiele noch zusätzlich an die Konsole gebunden werden, sprich auch offline und mit anderen Accounts genutzt werden können.

Wenn mir ein Retail-Spiel nicht gefällt (zuletzt bei PES 2013 der Fall) war Amazon bisher immer kulant genug trotz geöffneter Verpackung den Umtausch zu akzeptieren. Außerdem kann man die Spiele nach dem Durchspielen noch bei Spielegrotte verkaufen, um Kohle für neue Spiele zu haben. Schade, dass es sowas auf dem PC nur noch selten gibt (Deponia 1-3 und Risen 3 fallen mir spontan ein).

Lacerator 16 Übertalent - 4074 - 10. September 2014 - 13:14 #

Ich schlage gern bei diesen Sales zu. Darauf warten, dass ein gewünschtes Spiel so günstig wird, tue ich aber so gut wie nie. Das sind dann meistens Spiele, die mich von Anfang an nur so halb interessiert haben. Für 5-10€ kann man dann auch nicht mehr so viel falsch machen. Ich habe z.B. gestern erst bei L.A. Noire Complete für 8€ zugeschlagen. Das Spiel hatte ich weder in der Wunschliste noch sonst irgendwie auf dem Radar. Wäre der Sale nicht gewesen, hätte ich mir das Spiel auch nie näher angeschaut.

Der Großteil meiner Steam-Bibliothek besteht aus solchen Spielen. Will ich ein Spiel wirklich unbedingt haben, kaufe ich es auch zum Neupreis. Das betrifft aber eben nur sehr wenige Titel.

Wenn die Anbieter meinen, derartige Wahnsinnsrabatte geben zu müssen, ist das doch nicht meine Schuld. Aber so haben sie uns eben erzogen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7768 - 10. September 2014 - 13:19 #

Und genau mit diesen Sales und den niedrigen Preisen haben sie uns das Steam-DRM doch erst schmackhaft gemacht. Das sollte doch auch bei der XBone angeblich ursprünglich der Plan gewesen sein, nicht weiterverkaufbare Spiele, dafür frühere und höhere Abschläge auf den Preis wie bei Steam.

Selbstverständlich kaufe ich Steam-Spiele, die ich nicht weiterverkaufen könnte, wenn ich es wollte, nur im Sale und für allerhöchstens die Hälfte, die ich für eine DRM-freie Retail-Version mit netter Box fürs Regal zahle. Das wollten die Publisher doch auch so, da können sie sich jetzt nicht drüber beschweren.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 10. September 2014 - 13:25 #

Marktforschungsinstitut: Hälfte aller PC-Spieler geben zu viel Geld für Spiele aus.

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 10. September 2014 - 13:27 #

Und ich komme kaum noch zu neuen Spielen, da ich dank der günstigen Angebote bei GOG erstmal die verpassten Klassiker nachspiele. Das spart darüberhinaus auch noch Hardware-Ausgaben, ohne dass ich Spielspaßabstriche zu erleiden hätte.
Schlimm, schlimm, wenn man seine Konsumbürgerpflichten derart straflos vernachlässigen kann.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 79815 - 10. September 2014 - 13:37 #

Ich bin in der Regel auch der Low-Budget-Käufer. Release-Käufer eigentlich nur dann, wenn ich ein Spiel wirklich unbedingt sofort haben muß. GTA 5 für PC wird so ein Fall sein. Lnage genug gewartet hab ich a ;). Ansonsten halten sich solche Kandidaten echt in Grenzen.

Hinzu kommt eine gezielte Auswahl. Ich muß nicht alles gespielt haben oder mit dem aktuellen Strom schwimmen. Dafür kann ich aber gerne mal ein Spiel ein zweites Mal, oder bei echten Perlen, ein drittes oder viertes Mal durchzocken ;). Dann gibt's auch Spiele mit gewisser Langzeitmotivation, die einen quasi über Jahre hinweg immer noch begeistern, wie z.B. bei mir die DayZ Mod.

Cam1llu5_EX 14 Komm-Experte - 2610 - 10. September 2014 - 13:50 #

Ich kaufe auch lieber im Sale. Zum einen weil es so viele Spiele gibt, die ich gerne zocken möchte, mir aber die Zeit oder Motivation fehlt. Zum anderen, weil viele Spiele recht unfertig auf den Markt kommen. Deswegen habe ich kein Problem zu warten und dann den Bonus eines Rabatts mitzunehmen. Wenn ich da nur in meine Steamsammlung, oder auf die Wunschliste schaue, was ich noch alles zocken will ^^

Cohen 16 Übertalent - 4469 - 10. September 2014 - 14:32 #

Man wird ja auch mit Sales überschüttet. Bei dem Überangebot an Neuerscheinungen schaffe ich es eh nicht, zumindest die interessantesten Spiele vom Stapel "abzuarbeiten", bevor die Neuerscheinungen schon im Angebot sind. Besonders, wenn man mehrere Spieleplattformen hat.

Bei Far Cry 4 und AC Unity muss ich erst noch die Vorgänger durchspielen, aber vielleicht klappt es bei GTA V mit dem Vollpreis ;)

Y6Ai5ER (unregistriert) 10. September 2014 - 14:31 #

Zu Release kosten die Games auch maximal 25€, von daher hat man auf dem PC schon einen permanenten Sale.

FPS-Player (unregistriert) 10. September 2014 - 14:35 #

Wo hast du das denn her? Die PC-Games kosten im Handel mindestens 35. Und wenn ich mir Amazon und Co. ansehe, da sind 40 Euro schon Standard...

Azzi (unregistriert) 10. September 2014 - 14:40 #

Denke er meint als Key zum Release.Da gibts tatsächlich ziemlich viele neue Spiele für 20-30€.

Red Dox 16 Übertalent - 4189 - 10. September 2014 - 14:40 #

Naja nicht wenn man als grauzonen Käufer direkt bei Kinguin und Co. einklauft. Da ist zu Release 30€ und drunter locker machbar und darauf will er ja scheinbar hinaus.

Azzi (unregistriert) 10. September 2014 - 14:45 #

Das ist keine Grauzone, normale Keys sind vollkommen legal und werden nie gesperrt und zwar auf keiner Plattform. Einzig bei Umgehung der Ländersperre per VPN oder bei Steamgifts kanns Probleme geben. Aber das steht dick und fett beim Kauf dabei.

Red Dox 16 Übertalent - 4189 - 10. September 2014 - 15:43 #

Jein. Das kommt afaik auf den Händler und die Keys selbst an ;) Ich erinner mich an ein Drama um gesperrte BF3 Keys und Sniper Elite 3 hatte da auch erst vor kurzem ähnliche Schlagzeilen. Wenn ich also Kyes bei Kinguin & Co. kaufe und die mir gesperrt werden weil sie z.b. dem Händler auf illegalen Weg zugespielt wurde, krieg ich dann von Kinguin einen enuen Key oder bin ich der gelackmeiert?

Händlern wie Gamersgate oder GMG vertraue ich sehr wohl. Aber wenn ich z.b. die Liste hier durchgehe
http://www.gamekeyfinder.de/games/Dead_Rising_3.html
dann sind da einige Händler bei die ich in die Grauzone abstufe, weil ich mir da nicht 100% sich sind. Und das sind dann meist auch genau diejenigen die wesentlich günstiger sind als Retail oder Händler wie GMG.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 79815 - 10. September 2014 - 14:43 #

Das ist sein üblicher Spruch von entweder Key Sales oder man soll's halt in UK oder so kaufen. Wobei sein maximal 25€ mal wieder nur so dahergesagt ist. Ein paar Euro sind's dann doch mehr. Wundert mich grad, daß er diesmal nicht noch die beleidigende Phrase a la wer in D zum Release kauft ist doof und so abgelassen hat. Vielleicht hat er ja gelernt, daß das nicht stehen bleibt ;).

FPS-Player (unregistriert) 10. September 2014 - 14:46 #

Ach so....ich hatte bisher noch nicht das "Vergnügen"....
Zumal ich auch nicht bei Steam und Co. kaufe, ich brauche "physische" Spiele.

Aex 08 Versteher - 156 - 10. September 2014 - 14:53 #

Naja es gibt schon einzelne Händler die mal Rabatt raushauen. Bei mir im Ort stand letzte Woche Dark Souls 2 für nen Zwani rum. Zack, eingepackt. ;)

Zum Release sind 25€ eher unüblich. Aber oft bekommt man die Titel abseits von Mafiamarkt und Schroturn schon deutlich unter UVP. Ganz getreu dem Motto - wer nicht vergleicht ist doof. ;)

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 79815 - 10. September 2014 - 15:02 #

Sicherlich gibt es Aktionen zum Release, ich hab mein Metro 2033 damals auch für 20 Euro bekommen. Das sind aber nunmal Ausnahmen. Nur unser Anon hier präsentiert das immer so als die allgemeingültige Regel - ohne Aktionen pi pa po. Und er ist ja auch soviel klüger als alle anderen auf dem Planeten. Ich kenn meine Pappenheimer ;).

Aex 08 Versteher - 156 - 10. September 2014 - 16:25 #

Gut, ich kenne den User nicht. Aber man muss auch festhalten, dass es solche Preise wenn überhaupt wirklich nur bei den PC Versionen am Start gibt. 20€ ist ein Preis, für den bekommt man Konsolen Titel maximal nach 1-2 Jahren. Manche noch nichtmal nach 3-4 Jahren (Hallo Nintendo...)

Sagmalgehtsnoch? (unregistriert) 10. September 2014 - 17:53 #

Solche Nachtretereien haben hier nichts zu suchen. Wenn du ein Problem mit dem User hast, dann klärt das bitte privat! Ich will sowas hier aber nicht lesen, schon gar nicht von einem Community-Moderator! Das ist ganz, ganz schlechtes Niveau.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8139 - 10. September 2014 - 19:05 #

Wie schickt man noch mal private Nachrichten an Anons? Ahja, via 4chan?

Und für ein "Nachtreten" war das wohl extrem soft. Plüschlatschen Like.

Worth2die4 13 Koop-Gamer - 1436 - 10. September 2014 - 15:19 #

Naja, "Diese Aussage basiert auf einer im Juni durchgeführten Umfrage unter 6.225 Personen, die in den USA leben und über neun Jahre alt sind." finde ich (auch global gesehen) nicht gerade sehr aussagekräftig.

guapo 18 Doppel-Voter - 10103 - 10. September 2014 - 16:23 #

(Wenn ich mich recht erinnere) sind das die gleichen Analysten, die auch meinten PC DLs liegen bei 90% - wobei sie nur Steam/GOG/Origin/etc befragt haben, nicht aber Walmart/Blockbuster/Gamestop/etc :-)

mik 12 Trollwächter - 992 - 10. September 2014 - 15:43 #

Ich habe sowieso nicht viel Zeit zum spielen, da kann ich gleich drauf warten bis ein Spiel 5€ kostet

Aladan 22 AAA-Gamer - - 32122 - 10. September 2014 - 15:55 #

Spiele die ich spielen möchte, kaufe ich wenn sie raus kommen. Spiele, die ich nicht unbedingt spielen möchte kaufe ich erst gar nicht, weil ich dafür dann eh nie Zeit haben würde. Und dabei ist es egal, ob für PC, PS4 oder WiiU,

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4804 - 10. September 2014 - 16:02 #

Zum Release kauf ich Spiele nur dann, wenn ich voher den GG-Test gelesen habe, genau weiß, dass ich das Spiel dann auch sofort spielen werde und der Launchpreis nicht über 20€ liegt. Ansonsten wird gewartet. Da ich so eigentlich nur SP-Titel kaufe, ist es auch völlig egal, ob ich die zu Release oder Jahre später durchspiele. Die einzige Ausnahme ist bei mir WoW, da *muss* ich jedes Addon zu Release kaufen, sonst gibt es wenig Sinn.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9232 - 10. September 2014 - 16:14 #

Das hat man schon in den 90ern gemerkt wenn Lidl und Aldi morgens gestürmt wurden nur weil fertige PC's im Angebot waren ^^

matthias 13 Koop-Gamer - 1253 - 10. September 2014 - 17:14 #

hat bei mir weniger was mit sales zu tun, sondern mit bundles, die früher oder später erscheinen.
was mich "gebrochen" hat, waren veralberungen wie skyrim, wo einzelne dlcs heute noch teurer sind als die legendary edition ( alle dlcs + hauptspiel ). als tag 1 käufer, welcher erstmal alle dlcs ausgelassen hat, kommt man sich natürlich veralbert vor, wenn man sie dann doch mal kaufen möchte. da muss man sich quasi die legendary edition holen und hat somit das hauptspiel 2x gekauft.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 10. September 2014 - 17:29 #

Wer im 1Euro shop kauft, wird wohl auch keine Markenqualität bekommen.
Das wird bei Spielen nicht anders sein.
Für viele sind es aber dann die Konsolen Spieler die schuld sind.
In der Lebensmittelindustrie ist es aber auch gang und gäbe, das man für ein Marken Produkt bessere Qualität bekommt als für das NoName produkt das in der gleichen Fabrik hergestellt wird, bei Konsolen werden die Spiele halt besser angepasst als für PC Hardware.
Man kann aber auch zuviel sparen und keiner will noch was anständiges anbieten oder kann es sich leisten, wenn die Geschäftszahlen rot sind.

vicbrother (unregistriert) 10. September 2014 - 18:43 #

Auch wenn ich beispielsweise seit Jahren keinen Aldi und Lidl mehr gesehen habe würde ich nicht sagen, dass die fehlende Markenqualität schlecht ist, er bekommt vielleicht das optimale für seine Verwendung.

Bei Spielen ist es doch so, dass vieles eben in Serien endet. Warum soll man die zum Vollpreis kaufen? Da kann man auch eine grössere Anzahl kleiner Spiele kaufen und verschiedene Konzepte testen.

Vielleicht ist die Zeit der Kundenbindung durch ein überragendes Spiel vorbei, mehr Output bindet ja ebenso gut und bringt mehr Geld in die Kasse bei geringerem Entwicklungsaufwand.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5456 - 10. September 2014 - 18:51 #

Bin ich denn der einzige, der sich an "aktuelle Titel um bis zu 50 bis 75 Prozent reduziert" stört? Im Übrigen halte ich eine in den USA durchgeführte Studie zum PC-Konsumverhalten nicht für representativ.

Desotho 15 Kenner - 3616 - 10. September 2014 - 19:20 #

Ist alles relativ.
Spiele auf die ich scharf bin kaufe ich mir auch schonmal zu Release.
Oft warte ich aber auch auf Sales, kaufe mir dann aber auch durchaus Spiele die ansonsten nicht in meine Bibliothek gefunden hätten.
Weiterverkaufen tue ich meine Spiele nie.

Im Prinzip kaufe ich dadurch aber auch mehr als ich wirklich durchspielen kann. Ausserdem raubkopiere ich Spiele, was zu Schülerzeiten noch überwiegend der Fall war.

Stahlknecht (unregistriert) 11. September 2014 - 8:16 #

Erst die bösen Raubmordkopierer, jetzt die asozialen Saleskäufer !
Die arme Spieleindustrie musste in den letzten 30 Jahren wahrhaftig schwere Zeiten durchmachen. Von den damals grossen, global operierenden Konzernen mit zig-Millionen Budgets sind heute nur noch 1-Mann Klitschen übrig geblieben die hoffen ihre Spiele wenigstens noch im Sales für kleines Geld verkaufen zu können.
Hmm, oder war das umgekehrt..!?
Egal, ich bestelle weiter fleißig vor, So wie letztens da habe ich mir die Collectors Edition von X:Rebirth vorbestellt, so wie viele andere X-Fans auch. Und was soll ich sagen, Begeisterungstürme ob der Qualität dieses Spiels!

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2319 - 11. September 2014 - 8:23 #

The Witcher 3 ist das erste Spiel seit Jahren was ich mir als CE zum Vollpreis vorbestellt habe. Leider ist die Qualität vieler Spiele zu schlecht am Releasetag bzw. die DLC/Addon Politik oder erst ein Jahr später auf dem PC releasen und dann noch die DRM geschichten haben mich dazu getrieben. Und ja man spart Geld und kann sich mehr Spiele leisten.

Leser111 (unregistriert) 11. September 2014 - 9:46 #

Wieso sollte ich ein Spiel zum Release auch kaufen?

Ich versuche erst ein Spiel zu kaufen wenn es fertig ist.
Also spielbar gepatched und alle Addons und DLCs draußen, vorher lohnt es sich nicht.

Früher in der guten alten Zeit habe ich auch noch bei Release gekauft. Da ging das noch. Produkt was spielbar und wenn ca. 1 Jahr später das Addon rauskam und das Spiel einem Spaß gemacht hat, hat man sich das gekauft und nochmal paar schöne Stunden damit verbracht.

Hans am Meer (unregistriert) 11. September 2014 - 20:41 #

Hatte auch vermutet, dass Steam das Kaufverhalten ändert. Meins auf jeden Fall. Einen PC-Titel zum Vollpreis zu kaufen ist vielleicht gut für den Publisher, aber ich kam mir doch sehr veralbert vor, als ich Bioshock Infinite für den Vollpreis holte und 2 Monate später das Ding für 20 Euro zu haben war.

Unregistrierbar 16 Übertalent - P - 5274 - 12. September 2014 - 9:19 #

Das ist bei Saison-Mode doch auch schon längst so und deshalb gab es ja mal den Sommerschlussverkauf, wo man sich bereits für das nächste Jahr ordentlich eingedeckt hat.

Umgangen wurde dies lediglich von wenigen, völlig ausgeflippten Modekapriolen wie seinerzeit (Achtung, ich schwelge!) den rosafarbenen Plüsch-Teddy-Jacken Ende der 80er, die alle Mädels in unserer Klasse genau einen Winter lang getragen haben, bis sie völlig out waren und vom Markt verschwunden sind.

D.h.:
die Industrie kann überleben, wenn sie gnadenlos auf kurzfristig motivierende, aber völlig gehypte Spiele steht, die man eigentlich nur spielt, weil alle anderen sie auch spielen... äh... das tun die schon? Hm...

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