GC09: Angespielt: Battlefield Bad Company 2

PC 360 PS3
Bild von Germaniax
Germaniax 1506 EXP - 13 Koop-Gamer,R1,S1,A2
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabei

23. August 2009 - 21:40 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
Battlefield - Bad Company 2 ab 9,79 € bei Amazon.de kaufen.
Die Battlefield-Serie hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer festen Größe in der Spieleszene entwickelt. Neben den realistischen und von Taktik geprägten PC-Versionen, dem kostenlosen Heroes und den Modern Combat-Versionen für Konsole konnte sich im letzten Jahr Bad Company recht erfolgreich etablieren. Die Story rund um vier Deserteure, die einen Goldschatz jagen, führte erstmals eine vollwertige Singleplayer-Kampagne ein. Doch auch hier sorgte vor allem der tolle Multiplayer-Modus für viel Langzeitmotivation. Auf der Gamescom in Köln hatten wir die Gelegenheit, Battlefield: Bad Company 2 anzutesten.
 
Die Map und Klassen
 
Gespielt wird in einem verschneiten Industriegebiet der Modus Goldrush, bei dem die Angreifer Goldkisten zerstören müssen. Im fertigen Spiel soll es vier Multiplayer-Modi geben, in denen sich auf PC und Konsole bis zu 24 Spieler auf zunächst 8 Maps bekämpfen. Weitere Karten sollen später per DLC nachgeliefert werden.
 
Bevor wir uns ins Gefecht stürzen, müssen wir uns für eine von vier Charakterklassen entscheiden. Mit Assault, Recon, Medic und Engineer werden die Genre-Standards abgedeckt, allerdings wurden die Individualisierungsmöglichkeiten stark ausgebaut. Neben einer von 40 Waffen, für die es jeweils etliche Erweiterungen gibt, soll es noch 13 Spezialisierungen für beispielsweise längere Ausdauer oder einen größeren Munitionsvorrat geben. Hinzu kommen noch 15 Ausrüstungsgegenstände wie Bewegungsmelder oder Defibrillator. Laut Entwicklungsstudio Dice sollen sich so 15.000 mögliche Kombinationen erstellen lassen.
 
Nachdem wir unsere Auswahl getroffen haben, springen wir per Fallschirm in unser Einsatzgebiet, wo schon Panzer und andere Fahrzeuge wie Quads bereitstehen. Großes Taktieren und Absprechen ist nicht nötig, sofort schnappt sich jeder Spieler, was er kriegen kann, und los geht die Schlacht. Wir rollen mit unserem tonnenschweren Ungetüm durch die Tore in die gegnerische Basis. Sofort entbrennen wilde Feuergefechte, von überall wird geschossen. Explosionen und Rauch nebeln das Schlachtfeld ein. Durch den Wind wird zusätzlich Schnee aufgewirbelt, was uns die Kälte an diesem Ort fast spüren lässt.

Zwei unserer Teamkollegen stürmen eines der Häuser, in denen sich die Goldkisten befinden und legen eine Sprengladung. Sekunden später bricht das bereits von Raketen und Granateinschlägen gezeichnete Gebäude komplett in sich zusammen. Diese Szene beweist, dass die Frostbite Engine entscheidend verbessert wurde, war es doch im ersten Teil noch nicht möglich ganze Gebäude kollabieren zu lassen. Die Entwickler sprechen dabei freudestrahlend von „Destruction 2.0“.
 

Beim Sound wird die vom Vorgänger sehr hoch gelegte Messlatte sogar noch übersprungen. Schüsse und Explosionen lassen den Subwoofer erzittern. Weiter entfernte Schlachtgeräusche werden entsprechend dumpf dargestellt. Die Soldaten rufen sich Befehle zu, und über Funk bekommen wir die neusten Statusmeldungen.
 
Helikopter? Kein Problem
 
Nachdem das erste Missionsziel geschafft ist, rücken wir gemeinsam mit unseren Kameraden weiter vor. Plötzlich taucht ein Helikopter hinter einem Hügel auf und eröffnet das Feuer mit MGs und Raketen. Dem konzentrierten Feuer der angreifenden Truppen hat dieser allerdings nicht viel entgegenzusetzen und stürzt effektvoll zu Boden. Insgesamt soll es 15 steuerbare Vehikel wie Panzer, Jeeps, Helikopter, APCs und Boote geben. Flugzeuge können nicht aktiv gesteuert werden, es gibt aber die Möglichkeit, Luftschläge anzufordern.
 
Am Schluss der Proberunde lernen wir noch das Domination/Revenge System kennen: Werden wir von einem Gegner niedergestreckt und erledigen ihn wenig später unsererseits, erhalten wir die Meldung über die erfolgreiche Rache und mehr Erfahrungspunkte. Diese sorgen zusammen mit den Auszeichnungen (z.B. "5 Fahrzeuge zerstören") für den Aufstieg im Rangsystem bis zu Level 50.
 
Angespielt-Fazit

Beim Multiplayer-Modus kann aus unserer Sicht eigentlich nichts mehr schief gehen. Schon im Vorgänger funktionierte er vorbildlich, die konsequenten Verbesserungen dürften das Erlebnis noch runder machen. Bad Company 2 mag nicht so taktisch und realistisch wie Battlefield 2 sein, macht uns aber mindestens ebenso viel Spaß. Der Einstieg ist leicht und zugänglich, die Steuerung funktioniert tadellos. Leider gab es noch keine Informationen zum Singleplayer-Modus, aber es wurde uns versichert, dass ebenso viel Herzblut in die Story investiert werde wie in den Mehrspielermodus.
Germaniax 13 Koop-Gamer - 1506 - 23. August 2009 - 18:41 #

Vieleicht könnte noch jemand Bilder einfügen, dann sieht es besser aus. Sonstige Kritik willkommen^^

General_Kolenga 15 Kenner - 2862 - 24. August 2009 - 14:06 #

Weitere Maps per DLC? WEHE das wird kostenpflichtig!

Sonst hört sich das aber sehr rund an. Mal schauen ob ichs mir vielleicht doch zulege.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit