GC14: Dying Light angespielt

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Christoph Vent 123674 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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15. August 2014 - 11:14 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Unsere Koop-Runde in Techlands Dying Light beginnt noch ganz klassisch. Zusammen mit einem weiteren Spieler sind wir in einem Keller gefangen und müssen uns einen Weg nach draußen bahnen. Es ist dunkel, fast schon stockfinster. Behälter wie Mülltonnen lassen sich auf Knopfdruck nach nützlichen Gegenständen durchsuchen, die wir später zum Craften neuer Waffen benötigen könnten. Letzteres konnten wir dieses Mal zwar nicht ausprobieren, allerdings wissen wir aus einer Präsentation von der E3 2013, dass das Bauen von Waffen sehr ähnlich zu dem aus dem ersten Dead Island – ebenfalls von Techland – sein wird.

Bekannte Spielmechanik
Im Nebenraum hören wir eine Art Grunzen, vermutlich Zombies. Ach, was soll's? Wir schalten die Taschenlampe ein und überzeugen uns selbst davon. Früher oder später kommen wir ja sowieso nicht um den Einsatz unserer Schlagprügel herum. Die Kämpfe orientieren sich ebenfalls am letzten Untoten-Werk der Entwickler. Der Fokus liegt auf Nahkampfwaffen, mit dem rechten Trigger schlagen wir zu. Ebenfalls übernommen: Die Baseballschläger, Rohrzangen, Äxte und dergleichen nutzen sich mit der Zeit ab, bis sie letztendlich ganz hinüber sind und nicht mehr verwendbar sind. Ob diese Abnutzungserscheinungen aber wieder ähnlich nervige Züge wie in Dead Island annehmen, können wir noch nicht beurteilen.

Im Koop-Modus für bis zu vier Spieler poppen in der Bildschirmecke zudem immer wieder Koop-Challenges auf. Mal treten alle gemeinsam an und müssen alle Gegner im Umkreis in 60 Sekunden töten, ein anderes Mal heißt es, als Erster am Ausgang anzukommen. Solche Herausforderungen starten übrigens nur dann, wenn sie jeder Mitspieler auch annimmt.

Spaßiger Invasionsmodus
Einen weiteren Multiplayer-Modus erleben wir im Außenbereich. Plötzlich findet eine Invasion durch einen menschlichen Spieler statt, der einen besonders starken Hunter mit enormen Sprungfähigkeiten übernimmt. Während wir also an verschiedenen Orten in der offen angelegten Stadt diverse Gegenstände einsammeln sollen, müssen wir uns nicht nur gegen Zombies, sondern auch noch gegen den Hunter erwehren. Besiegen können wir ihn scheinbar nicht, unsere einzige Chance liegt darin, ihn mit unserem UV-Licht zu schwächen. Damit wir nicht von ihm überrascht werden, müssen wir zudem alle paar Sekunden unseren Tracker um Aufspürung bemühen.

Der Invader-Modus spielt sich überraschend frisch und erinnert uns ein wenig an Evolve, in dem auch ein Spieler den Bösewicht gegen mehrere Helden steuert. Während einer von uns beispielsweise die Gegenstände einsammelte, kümmerte sich der andere um die Abwehr des Hunters. Das funktionierte sogar ohne jegliche Absprache via Sprachchat schon ausgezeichnet. Zudem ist ein gemeinsames Vorgehen hier das A und O: Wir können uns beispielsweise gegenseitig wiederbeleben. Kümmern wir uns allerdings nicht sofort darum und lassen wir zu viel Zeit verstreichen, verlieren wir eins unserer gemeinsamen Teamleben. Gehen diese aus, ist das Spiel verloren.

Technisch stark
Trotz der unausweichlichen Vergleiche würden wir Dying Light nicht als inoffiziellen Nachfolger von Dead Island bezeichnen. Während die Zombieinsel noch poppig bunt daher kam, präsentiert sich der neue Titel deutlich dunkler und ernster – und sieht dabei auch noch richtig gut aus. Die neu entwickelte Engine leistet in der von uns gespielten PC-Version einen richtig guten Job mit flüssigem Gameplay, hübschen Lichteffekten und scharfen Texturen.

Nach kurzer Eingewöhnung konnten wir uns auch mit der Steuerung anfreunden, die Sprungtaste liegt nämlich auf dem rechten Bumper des Gamepads. Außerdem reagiert unsere Spielfigur leicht träge. Die Gewaltdarstellung ist, wie zu erwarten war, alles andere als zimperlich – es wäre eine große Überraschung, wenn Dying Light ohne Einschränkungen in Deutschland erscheint.

Larcos 08 Versteher - 208 - 15. August 2014 - 11:45 #

Nachdem ich das Gameplay hier gesehen habe (https://www.youtube.com/watch?v=eLIOoIrUqe0), dachte ich eher an eine Mischung aus "Mirror's Edge" & "Dead Island".

GG-Anonymous (unregistriert) 16. August 2014 - 15:48 #

Als ich das auf der GC gespielt habe, hatte ich eher das Gefühl, dass da jemand die Schilder von Dead Island 2 mit Dying Light vertauscht hat.

Dead Island 2 hat nämlich viel weniger mit seinen Vorgängern zu tun als Dying Light. Da hat man schon das Gefühl, dass Techland wirklich das selbe Spiel unter einem neuen Namen verkauft. Nur mit einer neuen Karte als Spielplatz.

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1224 - 15. August 2014 - 12:13 #

Hab's auch mit meinem Cousin angespielt und das einhellige Fazit war: ein großer Haufen *%&$?*! Das Ding sieht nicht einmal gut aus. Die Steuerung ist übel vorbelegt, Spannung kommt nicht auf (für Spannung verweis ich auf Alien Isolation) und das ganze ist soooo 08/15, dass es schwer erträglich ist.

Noodles 21 Motivator - P - 30135 - 15. August 2014 - 12:16 #

Gut, dass mein Bruder und ich uns da doch nicht angestellt haben. Wir haben dafür Dead Island 2 ausprobiert, welches uns aber auch nicht wirklich überzeugt hat.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 15. August 2014 - 13:26 #

Dann mach ich und mein Onkel lieber auch nen grossen Bogen drum.

Dying Aunt (unregistriert) 16. August 2014 - 7:32 #

Meiner Tante gefällt´s ganz gut.

MrSpock 09 Triple-Talent - 331 - 16. August 2014 - 9:09 #

ich mag Tanten , die zocken...vor allen diejenigen , die Zombies die Köpfe abschlagen , werden immer wieder gern am LAN - Abend gesehen.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 15. August 2014 - 14:53 #

Nachdem mir Dead Island-Riptide zu derivativ vorkam und Dead Island 2 zu Duke-Nukem-bunt erscheint (obwohl der Trailer mit dem Zombie-Jogger natuerlich goettlich ist) setze ich meine Hoffnungen voll auf diesen Titel. Die etwas dunklere Atmo und das beschleunigte Gameplay ist genau das, was die Reihe braucht.

badgeros111 12 Trollwächter - 966 - 18. August 2014 - 20:23 #

Ich hab mich echt auf die zwei Zombiespiele der gamescom gefreut. doch wenn mann jetzt zunehmend hört dass sich alle wie ein dead island spielen, kann man dann noch drei sagen?
Ich mein, Dead island 2 - in ordnung viele reihen entwickeln sich nicht sonderlich weiter. Aber dann: Hellraid, hergestellt von den alten Dead island entwicklern spielt sich wie ein dead island nur mit skeletten... und dann noch dying light... wenn das auch immer mehr zu einem dead island verkommt bin ich raus...

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