Dota 2: "The International 2014"-Sieger gewinnen 5 Mio. Dollar

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22. Juli 2014 - 18:18 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Am vergangenen Freitag begann das Hauptevent der Weltmeisterschaft für Dota 2 in der Key-Arena in Seattle. Als Sieger konnte sich am Montag schließlich das chinesische Team NewBee durchsetzen und über 5 Millionen US-Dollar Preisgeld einstreichen. Obwohl NewBee in der Eingangsphase beinahe ausgeschieden war (wir berichteten), konnten Sie sich am Freitag sowohl gegen Vici-Gaming 2:1 als auch anschließend gegen Evil Geniuses 2:0 durchsetzen und einen Platz für das Finale sichern. Das im Vorfeld zu den Favoriten zählende Team DK musste sich mit 0:2 geschlagen geben und stieg in die Verlierer-Gruppe ab.

Am Samstag konnte Cloud 9 Natus Vincere, die es bisher in jedes TI-Finale geschafft hatten, 2:1 besiegen, um am Sonntag gegen Vici, mit einem Endstand von 1:2, zu scheitern. Die Gewinner von 2012, Invictus Gaming, konnten sich mit 1:2 nicht gegen LGD Gaming durchsetzen und teilen sich mit Na'Vi Platz Acht und Sieben. LGD wiederum wurde von DK 2:1 besiegt und belegt mit C9 die Plätze Fünf und Sechs. Die im gesamten Turnier recht vielseitigen DK hatten schließlich keine Antwort auf den frühen Push-/Teamfight-Stil von Vici und belegen nach einem 0:2 nur Platz Vier.

Auch Evil Geniuses fanden am Sonntag, trotz einer starken Leistung in Spiel zwei, kein anhaltendes Mittel gegen Vici. Als letzte westliche Vertreter im Turnier, schafften sie es mit einem 1:2 immerhin auf Platz Drei. Das große Finale enttäuschte, zumindest im Vergleich zum Vorjahr. Nachdem die erste Partie an Vici ging, hielten sie sich für die verbleibenden Spiele an die gleiche Strategie. Ab Partie zwei zeigten NewBee ihre Dominanz und holten sich den Titel mit einem klaren 3:1.

Insgesamt fiel das diesjährige The-International-Turnier alleine von den Zahlen her größer als das im Vorjahr aus. Nach einer nun folgenden Pause bleibt abzuwarten, wie die diesjährigen, traditionell nach dem International stattfindenden, Teamumbildungen ausfallen werden.

Falls ihr ein Match verpasst habt, könnt ihr sämtliche Partien als Aufzeichnungen auf der offiziellen Turnierseite, Youtube, Twitch und auch über den Client als Replays ansehen. Besonders sehenswert sind unter anderem Spiel Zwei von C9 gegen Vici, in dem SingSing mit Meepo zur Hochform aufläuft, sowie Spiel zwei von EG gegen Vici, wo Universe zeigt, wie man Faceless Void spielt. Nachfolgend findet Ihr die diesjährigen Platzierungen inklusive ihrer Preisgelder vollständig aufgelistet:

  1. NewBee (5.028.174 Dollar)
  2. Vici Gaming (1.475.660 Dollar)
  3. Evil Geniuses (1.038.427 Dollar)
  4. Team DK (819.811 Dollar)
  5. Cloud 9 (655.849 Dollar)
  6. LGD Gaming (655.849 Dollar)
  7. Invictus Gaming (519.214 Dollar)
  8. Natus Vincere (519.214 Dollar)
  9. Titan (49.189 Dollar)
  10. Liquid (49.189 Dollar)
  11. Mousesports (38.258 Dollar)
  12. Alliance (38.258 Dollar)
  13. Empire (21.862 Dollar)
  14. Fnatic (21.862 Dollar)
  15. Na'Vi.US (-)
  16. Arrow (-)
Weepel 16 Übertalent - 4275 - 22. Juli 2014 - 17:52 #

Das SingSing-Meepo-Spiel war echt super, aber alle Finalspiele sind äußerst langweilige 20 Minuten Stomps.

M3rciless 11 Forenversteher - 775 - 22. Juli 2014 - 18:31 #

Werden bei League of Legends auch so horrende Preisgelder gezahlt ? Die Kluft zwischen dem 8 und 9 Platz tut ja weh.

ShadowGaara 09 Triple-Talent - 312 - 22. Juli 2014 - 19:04 #

Das Preisgeld war insgesamt nur so hoch weil es teilweise durch Ingame-Einkäufe finanziert wurde. Aber gib LoL auch noch 1-2 Jahre und dann wird das Preisgeld dort auch ohne zusätliche Finanzierungen so hoch sein.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1313 - 22. Juli 2014 - 20:13 #

Und wo soll das Ohne Finanzierung herkommen? Meinste Riot haut seine Umsätze vor Freude raus :) .

Das die Community das ganze so gepuscht hatt und Knapp über die hälfte Mitfinanziert , finde ich Persönlich Großartig.

Valve hatt immerhin Knapp die Hälfte Preisgeld beigebuttert und ist für die An/abreise + Unterkunt der Teams aufgekommen.

Imhotep 12 Trollwächter - 1035 - 23. Juli 2014 - 7:13 #

Ohne Finanzierung vll nicht, aber theoretisch könnte Riot einfach ... keine Ahnung ... 3 Skins zum Kauf anbieten und davon einen Teil in den Preispool packen. Ich kann die LoL Community jetzt nicht sooo gut einschätzen, aber 10mio kommen da dann denke ich mal auch zusammen ... man müsste es nur machen :D

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 22. Juli 2014 - 19:46 #

http://www.esportsearnings.com/players/highest_overall
Da gibts ne Rangfolge.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5483 - 22. Juli 2014 - 19:03 #

So schade, dass ich das international verpasst habe. Verfluchte Telekom!

PatStone99 16 Übertalent - 4163 - 23. Juli 2014 - 0:51 #

Einfach Dota starten & alle Matches als Aufzeichnung nachholen.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1313 - 22. Juli 2014 - 19:12 #

Das Finale war leider Recht unspektakulär. Vorallem das letze spiel wo newbee , vic mit 16-2 (deaths) weggefegt hatt

Der Marian 19 Megatalent - P - 19414 - 22. Juli 2014 - 20:31 #

Verdiente Gewinner meiner Meinung nach.

ChrisCross 10 Kommunikator - 359 - 22. Juli 2014 - 21:49 #

Auf The Verge gibt's einen Einblick in das Leben von Pro-Gamern: http://www.theverge.com/2014/7/21/5919973/inside-the-life-of-a-pro-gamer

Auf der einen Seite stehen die Kameradschaft und die immer höher ausgelobten Preisgelder, auf der anderen Seite gibt's Akzeptanzprobleme insbesondere bei den Eltern, eine kritische Fangemeinschaft und momentan die eher marginale Chance wirklich Gewinne einzufahren. Aber die Branche ist jung und bewegt sich rasend schnell vorwärts, eSports wird immer populärer und damit steigen auch die Möglichkeiten, Gelder einzufahren. Aber es gebe auch Schattenseiten in Form von Betrugsversuchen und Verträge mit Unternehmen, die ihr Papier nicht wert sind.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11708 - 22. Juli 2014 - 22:42 #

is halt wie bei körperlichen sportarten auch. die mehrheit der spieler finanzieren ihre vereine bzw reisekosten und veranstaltungen selbst. das ist im esport nicht anders und wird es in zukunft wohl auch nicht. außer, dass die preisgelder an der spitze wohl noch weiter ansteigen auch in den bisher unpopuläreren genres.

Limper 16 Übertalent - P - 5442 - 22. Juli 2014 - 22:42 #

Danke für den Hinweis, ist ein guter Artikel. Weiterführend, wie auch dort erwähnt, ist Free to Play sehenswert.

bam 15 Kenner - 2757 - 23. Juli 2014 - 0:25 #

Das größte Problem des Esports liegt doch darin, dass es keine Sportarten sind, sondern Spiele die eine sehr kurze Lebensdauer haben. Es können sich gar keine festen Strukturen bilden wie in traditionellen Sportarten, die unbegrenzt existieren können. Spiele existieren nicht einmal eine Spieler-Generation lang und der Erfahrungsschatz aus einem Spiel kann nur begrenzt auf ein anderes übertragen werden.

Dieser Zustand fördert gerade zu Missbräuche die auf schnelles Geld aus sind, da die Branche darauf zugeschnitten ist. Akzeptanzprobleme werden sicherlich auch in gewissem Maße weiter bestehen, denn Abseits von wenigen Spielern und vereinzelt Manager großer Organisationen, ist die Entlohnung und vor Allem die Karrieremöglichkeit unterdurchschnittlich.

Zumindest subjektiv hat sich die Branche in den letzten Jahren, obwohl sie sehr jung ist, kaum entwickelt. Es findet lediglich eine Verlagerung zu neuen Spielen statt, wobei die Szenen von und das Interesse an älteren Spielen immer wieder wegbricht.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6169 - 23. Juli 2014 - 8:34 #

Aber auch andere Spitzensportler verdienen kein ordentliches Geld. Es sei denn, sie sind Fußballer oder extrem populär und kassieren durch Werbeverträge etc. Alle anderen Leistungssportler verdienen sich eben nicht dumm und dusselig.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11708 - 23. Juli 2014 - 15:02 #

es gibt schon auch noch wesentlich ältere spiele die heute noch aktiv im esport betrieben werden (zB StarCraft (1998), SSF2T (1994), DOOM (1993), Quake 3 (1999)). nur gibts da auch keine wahnsinnigen preisgelder, weil sich da schlicht wenige sponsoren für finden.
ich seh da jedenfalls trotzdem nicht so die problematik. videospiele sind nun mal keine physischen sportarten. es liegt in der natur des mediums, dass sich immer wieder auf neue spiele gestürzt wird. dadurch verschwinden ja gebildete strukturen nicht, sondern gehen über zum jeweiligen nachfolger oder ähnlich gelagerten neuen titel.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9926 - 23. Juli 2014 - 10:45 #

Also die Branche gibt es nun mindestens schon 15 Jahre. So jung ist sie nicht mehr. Das Problem ist eben, wie schon genannt, dass immer neue Spiele kommen und alte verschwinden. Ist ja nicht so, dass Counter-Strike noch in der Version von früher gespielt wird.

Die Finanzkrise hat wohl auch die Branche nochmal gehörig zurückgeworfen. Mal schauen, denn wie schon gesagt wurde, im Vergleich zu richtigen Sportarten gibt es doch ein paar Probleme, die eine weite Ausbreitung verhindern können.

Der Marian 19 Megatalent - P - 19414 - 23. Juli 2014 - 5:55 #

Dafür ist ja wohl Starcraft das beste Gegenbeispiel. Da ist jetzt schon die zweite Spielergeneration langsam durch und die dritte am kommen.

edit:
Replyfail. @bam

supersaidla 16 Übertalent - 4130 - 23. Juli 2014 - 7:32 #

Hach ist schon ein sehr interessantes Spiel, aber ich hab jetzt 1,5 Jahre gebraucht um bei WoT im oberen Drittel mitzufahren. Um bei Dota2 gut mitzuhalten bräuchte ich sicherlich auch Monate, da wird mir wohl meine Frusttoleranz nen Strich durch die Rechnung machen ;)

Goremageddon 13 Koop-Gamer - 1371 - 23. Juli 2014 - 12:01 #

Ich kenne dich zwar nicht und kann nix zu deiner Lernfähigkeit sagen aber um in DotA wriklich gut zu werden braucht man meiner Meinung nach "etwas" länger es sei denn du hast in den Monaten wirklich den ganzen Tag Zeit und machst nichts anderes. Überlege mal, es gibt meines Wissens aktuell 107 Helden. Wenn du jeden einmal spielst bei einer durchschn. Spieldauer von 40 min (ist so ca meine erfahrung mit der Matchdauer)dann brauchst du dafür ca. 71 Std. Um einen einzigen Charakter zu beherrschen braucht man dann aber noch einige Spiele mehr Ich bin vlt. nicht der schnellste mit dem lernen aber bin immerhin schon seit gut 3 Jahren dabei und bin noch meilenweit davon entfernt auch nur ansatzweise gut zu sein. Habe in mehreren Interviews gelesen das Trainingszeiten zwischen 9 und 15 Std. am Tag bei den Professionellen Spielern die Regel sind, und das über Jahre. Da drück ich dir die Daumen, oder du bist halt wirklich ein Wunderkind. in dem Falle solltest du vlt. schon mal anfangen für´s TI15 zu trainieren. ;p

DomKing 18 Doppel-Voter - 9926 - 23. Juli 2014 - 13:03 #

Es kommt halt auch darauf an, wie man übt. Items und Fähigkeiten der Helden auswendig lernen kann man auch ohne das Spiel direkt zu spielen.

Vor allem sind die Helden ja nicht alle sooo komplett unterschiedlich, dass man bei jedem sozusagen von 0 anfängt.

Die Grundlagen des Spiels kann man auch gut erlernen etc. Ist halt immer die Frage, wieviel Lust man dazu hat.

Der Aufwand bei WoT ist auch nicht zu unterschätzen. Ich glaube es sind nun über 200 Panzer. Von denen die Stärken und Schwächen zu kennen ist ebenfalls aufwändig. Damit meine ich Panzerung, wo die wichtigen Systeme sitzen (Munitionslager etc.).

Beide Spiele sind halt ziemlich gute Beispiele für easy to play, hard to master. Je nachdem, wieviel Aufwand man betreiben will.

Kirkegard 19 Megatalent - 15815 - 23. Juli 2014 - 9:34 #

Was es alles gibt, krass. Letztens gab es ja das Ganze quasi als Open Air, und auch noch in unserem Stadion.
Angebot und Nachfrage, muss sich ja scheinbar irgendwie rechnen.

Age 19 Megatalent - P - 14023 - 23. Juli 2014 - 10:23 #

Ach damals, als eSports noch nerdig war. :) Immerhin kenne ich noch mousesports und fnatic von früher. :D

dafreak 13 Koop-Gamer - 1426 - 23. Juli 2014 - 14:47 #

Krass, wie einfach man Millionär werden kann ^^

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11708 - 23. Juli 2014 - 15:03 #

einfach ist das net gerade. die top-spieler in ihren jeweiligen spielen üben ja auch bis zum erbrechen.

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