Yogventures: Kickstarter-Minecraft-Klon vor Release eingestellt

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18. Juli 2014 - 12:28 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Das im Mai 2012 mit über einer halben Millionen US-Dollar per Kickstarter erfolgreich finanzierte Yogventures wurde vor Veröffentlichung eingestellt. Der Grund für die Einstellung ist die Auflösung des Entwicklerstudios Winterkewl Games sowie die nicht ausreichende Qualität des derzeitigen Stands des Spiels. Das Produkt sei für das kleine Indie-Studio "in seiner Größe zu viel" gewesen, begründete der General Manager des Youtube-Kanals und Ideengebers Yogscast, Rich Keith, gegenüber Polygon.

Als Ersatz erhalten alle Backer, egal ob sie nur kleinere Beiträge oder 10.000 US-Dollar für die Kampagne zur Verfügung stellten, einen Steamkey für das Multiplayer-Sandbox-RPG TUG. Der Kanal gibt jedoch an, dass dies rein aus Kulanz geschehe und er nicht in der Verpflichtung für Kompensation steht. Lews Brindley, einer der Gründer von Yogscast, sagte dazu:

Obwohl wir niemandem etwas schuldig sind, wollen wir unser Bestes geben, um alles wieder in Ordnung zu bringen und alle glücklich zu stimmen, die das Projekt unterstützt haben.

Laut einer Stellungnahme von Winterkewl Games sollen die Rechte für Yogventures komplett bei Yogscast liegen. Was sie mit diesen anstellen werden, sei allerdings nicht bekannt. Die physikalischen Goodies sollten aber weiterhin an die Unterstützer ausgeliefert werden.

Viele aufgebrachte Fans fordern bereits ihr Geld zurück. Allerdings ist zumindest Kickstarter gegen Rechtsansprüche abgesichert, da die "Entwickler für das Fertigstellen der Produkte verantwortlich seien", so die FAQ-Seite der Plattform. Ebenfalls könnte es schwierig werden, eine Rückerstattung von Winterkewl Games zu erhalten, sofern diese Insolvenz anmelden oder über kein Firmenguthaben mehr verfügen. Sobald Yogscast eine offizielle Stellungnahme getroffen hat, wird das Entwicklerstudio zumindest eine Roadmap veröffentlichen, anhand welcher genau ersichtlich sein soll, wofür das Geld ausgegeben wurde.

Yogventures war das Herzensprojekt der beiden YouTuber Simon & Lewis vom Yogscast, die sich vor allem mit Minecraft befassen. Dieses hat laut ihnen allerdings zu viele Fehler, also wurde das Kickstarter-Projekt ins Leben gerufen, um das Spiel zu entwickeln, das Minecraft werden sollte.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21112 - 18. Juli 2014 - 12:23 #

Endlich die News da, dann gleich mal los:

Für mich ein Grund, warum ich bei Kickstarter auf Namen setz. Die haben Erfahrung und hab auch von jedem Projekt was in der Hand.

Egal ob Star Cititzen, Shroud of the Avatar, Next Car Game, Godus, Road Redemption usw. Ich weiß wer dahinter steht und spiele diese Games auch bereits (teils nach nichtmal einem Jahr Entwicklung!)

Aber ein Youtuber, der zwar viel über Minecraft und Co redet aber es nicht schafft in 2 Jahren irgendwas zu bringen und dann auf TUG zu verweisen mit dem Thema: Das wäre unser Spiel gewesen. WAS? Wo ist die Alpha? Gab es die überhaupt? Den Source Code könnte man ja an die Backer geben. Da tun mir die Leute leid, die über 30 Dollar gekauft haben (einige bei 10k, 5k) Nun bekommen sie ein Spiel das für 8 Dollar in Steam ist.

Für mich ist das eben auch das Zeugnis: Vertrauen ist gut, Kenntnisse sind besser. Kleine Studios müssen halt erstmal Brötchen backen lernen als gleich in die Chefküche zu kommen! Also bekannte Produkte an denen gearbeitet wurde. Kickstarter bleibt für mich trotzdem ein Punkt, bei dem FÄHIGE! Programmierer ihre Spiele bezahlt bekommen, welche die WannaBe Elite mit "AAA" Titeln nicht mehr bringen will. Da bleib ich doch gerne bei nen Spiel das 50k kostet aber mehr Spass macht als das 200 Millionen Dollar Spiel.

Gnu im Schuh (unregistriert) 18. Juli 2014 - 12:33 #

Klingt fast schon wie eine Bewerbungsrede auf die Nachfolge von Bobby Kotick.

Escalbryt 13 Koop-Gamer - P - 1732 - 18. Juli 2014 - 14:51 #

Für mich der Grund warum ich nicht backe ;)

Jadiger 16 Übertalent - 5274 - 18. Juli 2014 - 16:27 #

Was sie auf jedenfalls einführen sollten bei Kickstartet wäre in einem solchen Fall muss der Entwickler alles raus geben was er bis dahin gemacht hat.
Es kann gut sein das man überhaupt gar nichts gemacht oder das andere extrem fast fertig ist und trotzdem sagt es gibt nichts. Dann bringt man das Spiel unter anderen Namen raus und schon hat sich das ganze doppelt gelohnt.
Ich finde man kann da viel zu leicht raus kommen, was für die Motivation jetzt auch nicht gut ist.

twist (unregistriert) 18. Juli 2014 - 12:49 #

Find ich jetzt nicht wirklich schlimm..
Kickstarter und Co. sind nun mal Risikokapital-Plattformen. Wer Geld das Ihm fehlen würde investiert ist selber Schuld. Und die die mehrere tausend Dollar in so was stecken erst recht. Es wird immer wieder ein Projekt scheitern.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5782 - 18. Juli 2014 - 13:00 #

Das halte ich nur bis zu einem gewissen Grad für berechtigt. Es muss eine minimale Sicherheit geben, bspw. müsste ein Teil des Geldes "unberührbar" bleiben oder, um in einer gewissen Dimension überhaupt erst eine Kampagne starten zu dürfen, müsste man zu einem Teil Eigenkapital mit reinbringen.

Bei Backern, die hunderte / tausende € da reingesteckt haben, sehe ich Winterkewl Games in der Pflicht. Schliesslich gibts noch sowas wie den Verstoss gegen gute Sitten.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21112 - 18. Juli 2014 - 13:07 #

Wie zb. der Source Code. Es soll ja über ein Jahr nix dazu geschrieben worden sein. Haben die überhaupt was gemacht? Die Leuts von War for the Overworld sind auch No-Names aber arbeiten noch immer am Projekt und ist auf Steam EA. Da steckt Herzblut dahinter. Bei andern Projekten muss ich sagen, bin ich froh nicht gebackt zu haben, was man da Teilweise lesen kann...OMG!

twist (unregistriert) 18. Juli 2014 - 13:22 #

Dann gib nichts auf Kickstarter. Die Regeln sind doch bekannt. Keine Garantie für gar nix. Wenn das Geld für Unkosten ausgeben wurde und nicht einfach hinter zogen wurde dann ist dem halt einfach so. Und jemand der 10k für ein Spiel und ein Essen ausgibt soll auch nicht besser gestellt sein wie der 30 Dollar backer..
Wie gesagt Risikokapital kann gut gehen muss es aber nicht.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5782 - 18. Juli 2014 - 13:33 #

Ich kann es nur wiederholen: der Verstoß gegen gute Sitten ist keine Träumerei, sondern klar im BGB geregelt. Nur, weil etwas rechtlich geregelt ist (also per AGB oder sonstigem Vertrag), ist es noch lange nicht zulässig. Solange solche Vereinbarungen für alle Beteiligten gut laufen, gibts da auch keine Probleme. Wenn aber eine Partei zu Schaden kommt, wird nicht selten geprüft, ob § 138 BGB zutrifft.

Natürlich lässt sich darüber streiten, ob dies hier der Fall war, und wenn ja, ob selbst dann noch Entschädigung gefordert werden kann.

Davon unberührt bleibt die Vorstellung, dass man durch Winkeljuristerei nicht sittenwidrige Geschäfte betreiben kann.

Loco 17 Shapeshifter - 8220 - 18. Juli 2014 - 13:49 #

In Amerika? Kickstarter ist ja nu keine deutsche Firma und die lassen ja auch nur Projekte von Amerikanern zu zurzeit bzw mit US ID.

IcingDeath 16 Übertalent - P - 5164 - 18. Juli 2014 - 14:00 #

Richtig. Für Kickstarter die in Zukunft hier in Deutschland stattfinden (da Kickstarter nach Europa erweitert, weiß gerade nicht welche anderen Länder noch, aber Deutschland war dabei), da mag die Regelung stimmen, aber für die bisherigen Projekte wird man mit der Argumentationsgrundlage wohl eher schlechte Chancen haben

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5782 - 18. Juli 2014 - 14:24 #

Ich kenne die Lage dort nicht. Vielmehr wollte ich darauf hinaus, dass es nirgends immer nur klar formulierte Rechtsnormen für die Regelung geschäftlicher Beziehungen gibt. Das wäre ja noch schöner, wenn es erst einen "Kickstarter"-Paragrafen geben müsste, um sittenwidriges Verhalten zu regeln.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5782 - 18. Juli 2014 - 14:29 #

Hätte mich auch gewundert, wenn das in USA (bzw. irgendwo) anders gewesen wäre:

http://en.wikipedia.org/wiki/Unconscionability

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95851 - 18. Juli 2014 - 14:44 #

Bitte zukünftig den Bearbeiten-Button nutzen, wenn du noch etwas hinzufügen möchtest. Danke.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 18. Juli 2014 - 15:36 #

Das klingt ja alles schön und gut - aber wenn die Leute ausreichend über das Risiko informiert werden, dann hilft alles Gejammere nichts.

Wenn ich Geld anlege, kann ich auch was verlieren, da gibt es auch keine Garantie.

Und bei Kickstarter ist es halt ähnlich. Das ist KEIN Pre-Order, das ist KEINE Investition, das ist eine Spende für ein Projekt, das klappen kann oder eben auch nicht.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5782 - 18. Juli 2014 - 16:37 #

...WENN die Leute ausreichend über das Risiko informiert werden...

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31586 - 18. Juli 2014 - 16:45 #

Man könnte ja mal die Geschäftsbedingungen durchlesen...

Ganesh 16 Übertalent - 5019 - 18. Juli 2014 - 19:33 #

Na ja, KS weißt ja hinreichend daraufhin, dass hier kein normaler Vertrag geschlossen wird. Es ist halt eine Spende, deren Ergebnis ich nicht vorhersehen kann. Wenn du dem Straßenmusiker Geld gibst, kannst du auch nix erwarten. Vielleicht bekommst du schöne Musik, vielleicht aber auch nicht. Und wenn der Straßenmusiker dir vorher sagt, dass er vorhat, dir in zwei Wochen sein neues Lied zu präsentieren, hast du auch höchstens einen moralischen Anspruch darauf.

Gnu im Schuh (unregistriert) 18. Juli 2014 - 13:29 #

Der Macher ist den guten Sitten schon damit nachkommen, in dem er selbst ebenfalls tausende investiert - und verloren hat. Hier wird ein Anspruch Denken formuliert, dass ich nicht nachvollziehe. Tausende € in Lottoscheine/Aktien/Start-Ups investiert, können ebenso futsch gehen. Kickstarter fordert nun dass die Risiken von Projekten klar benannt werden. Wer dies nicht liest und Geld verliert sollte es als Lehrgeld verbuchen.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5782 - 18. Juli 2014 - 14:34 #

Sorry, aber so altkluge Sprüche sind einfach völlig daneben. Jeder macht mal einen Fehler, denke mal nur an die Dotcom-Blase.

Larnak 21 Motivator - P - 25992 - 18. Juli 2014 - 17:22 #

Wieso altkluge Sprüche? Ich kann ihm da durchaus zustimmen. Das Risiko, dass Projekte scheitern, ist bei Kickstarter jederzeit gegeben und es sollte klar sein, dass ein Studio, das Kickstarter benötigt, dann bei einem Scheitern nur sehr selten in der Lage sein wird, die Mittel zu erstatten.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49386 - 18. Juli 2014 - 17:59 #

Gab es eigentlich schon mal eine Kickstarter-Kampagne, um die Backer eines gescheiterten Kickstarter-Projekts auszuzahlen? ;)

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31586 - 18. Juli 2014 - 19:52 #

Gute Idee - teilen wir uns den Gewinn? ;-)

Gnu im Schuh (unregistriert) 19. Juli 2014 - 1:20 #

Die Realität ist nicht grausam. Grausam sind die Lügen, die Dir Dein Gehirn erzählt um die eigene Traumwelt zu rechtfertigen. Deswegen bin ich für jeden Cent Lehrgeld den ich zu zahlen hatte dankbar.

volcatius (unregistriert) 18. Juli 2014 - 12:50 #

Es gab schon damals einige Warnungen zu diesem Projekt, z.B.
http://projectorgames.net/blog/?p=209

Ein ähnliches Schicksal könnte Confederate Express blühen
http://www.gamersglobal.de/news/78769/confederate-express-iso-taktik-rpg-im-pixellook-mit-zombies

Der Initiator hat jetzt ein neues (sic) KS-Projekt, Knuckle Club, gestartet und dabei so nebenbei zugegeben, dass man seit November 2013 gar nicht am urpsrünglichen Spiel Confederate Express gearbeitet hat. Und das auch nicht vorhat, bevor das "neue" Spiel fertiggestellt ist.

Name520 (unregistriert) 18. Juli 2014 - 14:23 #

Verdammt, darauf habe ich mich gefreut und hätte es gerne gekauft. Danke für die Information.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6104 - 18. Juli 2014 - 15:28 #

Das klingt aber auch eher unanständig.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6649 - 18. Juli 2014 - 13:12 #

Fiese Sache, aber so ist das eben mit Kickstarter. Ich wundere mich allerdings, dass es immer noch ziemlich viele Projekte gibt, die auch was werden. Bei Unternehmensgründungen ist die Failrate jedenfalls viel schlechter.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21112 - 18. Juli 2014 - 13:18 #

Kann auch atm nix sagen. Die Spiele die ich gebackt habe, liegen gut in der Entwicklung oder sind fertig. Aber würde auch nicht viel verlieren bei dem Großteil der Projekte. Da mit Minimaleinsatz drin fürs Spiel. Die Goodies wie Retail und CD mit Soundtrack lassen mich irgendwie kalt. Komisch, früher alles doppelt gekauft obwohl ich das Spiel auf einer Gamestar CD hatte, nochmal die Retail ins Regal. Heute Retails raus und auf Ebay und alles nochmal Digital kaufen bei Steam, Uplay und Origin.

Desotho 15 Kenner - P - 3938 - 18. Juli 2014 - 13:37 #

Wenn ich was backe, dann bin ich mir im Klaren dass das Geld erstmal weg ist und ich vielleicht nie ein ergebnis sehe oder das Ergebnis scheisse sein wird.

Wenn jetzt natürlich einige meiner Projekte komplett eingestellt würden, dann hätte das sicherlich auch Auswirkungen auf mein Verhalten in der Zukunft.

Mike H. 14 Komm-Experte - 2296 - 18. Juli 2014 - 14:10 #

Ich habe über 40 Projekte gebacked, von denen ca. die Hälfte bereits erfolgreich beendet ist. Und auch beim Rest sieht es ausnahmslos gut aus - ich kann mich nun wirklich überhaupt nicht beschweren. Mir scheinen diese Totalausfälle wie bei Yogventures die absolute Ausnahme zu sein - trotzdem natürlich ärgerlich, wenn man betroffen ist.

Larnak 21 Motivator - P - 25992 - 18. Juli 2014 - 17:25 #

Ich vermute, dass das teilweise auch daran liegt, dass eine gute (und damit erfolgreiche) Kampagne bei Kickstarter schon voraussetzt, dass man weiß, was man tut. Die meisten Projekte, die vom Scheitern bedroht wären, werden so schon durch die Kickstarter-Kampagne gefiltert.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11462 - 20. Juli 2014 - 17:58 #

Bei Unternehmen ist, zumindest hier in Deutschland, die erste große Hürde nach 2 Jahren, aus steuerlichen Gründen. Da gehen die meisten "Startups" flöten.

Anonhans (unregistriert) 18. Juli 2014 - 14:28 #

Man sollte vielleicht deutlich machen, dass das Kickstarter-Projekt nicht vom Yogscast stammt. Man hat dem Entwickler erlaubt, Namen usw. zu benutzen, hat auch Werbung gemacht etc., aber im Grunde lag die Verantwortung beim Entwickler. Um den Image-Schaden in Grenzen zu halten, hat man sich dazu entschlossen, das zu retten, was noch zu retten ist und hat am Ende das Projekt übernommen bzw. versucht irgendwie die Backer zu entschädigen.
Der Entwickler (am Ende war es wirklich nur noch einer, der das ganze in seiner Freizeit weitergeführt hat, nachdem das KS-Geld aufgebraucht war) hat sich nach eigener Aussage völlig überschätzt bzw. den Umfang des SPiels unterschätzt. Am Ende hat es ihn zehntausende von Dollars gekostet und seine Ehe ruiniert. Er hat ein paar ziemlich emotionale Reddit-Post geschrieben, die schon irgendwie Mitleid auslösen. Allerdings sagt er auch deutlich, dass er selber Schuld war und macht dabei nen ehrlichen und aufrichtigen Eindruck.
Das entschuldigt natürlich alles nicht, dass die Backer jetzt im Grunde in die Röhre schauen oder zumindest nicht das kriegen, was ihnen versprochen wurde. Auch die Jungs und Mädels vom Yogscast können da nicht alle Verantwortung von sich weisen, versuchen aber glaube ich jetzt ihr bestes, um es so weit es geht wiedergutzumachen.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35198 - 18. Juli 2014 - 17:04 #

Ich warte lieber, bis die Spiele fertig sind und kauf sie mir dann, ich kauf auch keine Early-Access-Spiele. Aber trotz solcher Negativ-Beispiele ist Kickstarter immer noch eine gute Sache, hat schon viele schöne Spiele möglich gemacht, die wir sonst womöglich nie bekommen hätten.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3719 - 19. Juli 2014 - 8:58 #

Gab es eigentlich schon zuvor ein Projekt auf Kickstarter im Videospielbereich, dass in der Größenordnung gescheitert ist?

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11462 - 20. Juli 2014 - 17:56 #

Und deshalb, liebe Kinder, sucht man sich sorgfältig aus, wem man einen Kredit gibt. Nichts anderes ist Kickstarter. Ich lache jeden aus, der jetzt meckern will/wird, weil er (potentiell viel) Geld da rein gesteckt hat...

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