eShop-Check: Pokémon Trading Card Game
Teil der Exklusiv-Serie eShop-Check

3DS
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23. Juli 2014 - 7:45
Jeden Mittwoch stellen wir euch ein interessantes eShop-Spiel (WiiU, 3DS oder Virtual Console) vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Um diese Rubrik kümmern sich unsere User CptnKewl und mrkhfloppy.

Pokémon Trading Card Game ist ein klassisches Sammelkartenspiel, das ursprünglich im Jahre 2000 für den Gameboy Color und nun als Neuauflage für die Virtual Console des Nintendo 3DS veröffentlicht wurde. Wir haben uns den Titel rund um die kleinen japanischen Monster angeschaut und verraten euch, ob uns das Sammelfieber gepackt hat.

Im Elektro-Club müsst ihr zunächst die Schüler besiegen, bevor der blonde Meister euch empfängt.


Einfache Grundregeln für Duellanten 
Die Hintergrundgeschichte von Pokémon Trading Card Game ist schnell erzählt. Ihr seid der aufstrebende Neuling der Duell-Szene und möchtet in den Besitz der legendären Großmeisterkarten gelangen. Doch nur wenn ihr zunächst die acht Meister (und die Schüler) der lokalen Spielclubs besiegt, erkennen die Champions euch als würdigen Herausforderer an. Nach einem kurzen Tutorial, das euch die grundlegenden Regeln des Spiels vermittelt, könnt ihr die Welt frei erkunden und über 200 Karten für die rundenbasierten Duelle sammeln.

Das zentrale Element der Auseinandersetzungen im Spiel sind – bitte zunächst setzen und tief Luft holen, denn die Überraschung könnte euch töten – die Pokémon-Karten. Diese verfügen über unterschiedliche Angriffsarten und Zusatzfähigkeiten. Zudem könnt ihr sie in zwei Evolutionsstufen aufwerten. Ihr wählt stets ein aktives Monster, dessen Geschick ihr steuert und verfrachtet bis zu fünf weitere auf die Ersatzbank. Im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres wie zum Beispiel Magic - The Gathering attackiert ihr die Lebenspunkte der Pokémon und nicht die eures Gegners. Gelingt es euch, eine vorher festgelegte Anzahl von Monstern außer Gefecht zu setzen, entscheidet ihr die Partie für euch und werdet mit zusätzlichen Karten, sogenannten Booster-Packungen, belohnt.
 
Feuer spucken, Blitze schleudern
Eure Zöglinge spucken Feuer, schleudern Blitze oder langen mit ihren großen Pranken kräftig zu. Selbstablaufende Münzwürfe entscheiden über die Wirkung von Giften, verstärken den bevorstehenden Angriff oder verhindern jeglichen Schaden in der nächsten Runde. So ist es möglich, dass Kopf dem Angreifer zusätzliche Stärke verleiht, die Kehrseite aber euch selbst Schaden zufügt. Andere Würfe entscheiden rein binär über den Einsatz eines Effekts, sodass euer Kampfgeschick bisweilen in Fortunas Händen liegt. 

Damit ihr die Fähigkeiten der Monster nutzen könnt, müsst ihr diese mit Energiekarten aufladen. Es gibt sieben Kategorien wie Feuer, Wasser und Elektro, denen auch die Pokémon angehören. Pro Runde dürft ihr eine Karte dieses Typs spielen. Außerdem gibt es die Wissenschafts-Monster, die jede Energieform akzeptieren. Den ausführlichen Beschreibungstexten entnehmt ihr die Anforderungen und Auswirkungen der einzelnen Attacken. Als letztes stehen euch noch unterstützende Trainerkarten zur Verfügung. Mit diesen könnt ihr zusätzliche Karten ziehen, Lebenspunkte wiederherstellen oder Energiepunkte des Gegners stibitzen.

Deck-Optimierung als Motivation  
Wenn ihr Erfolg haben möchtet, müsst ihr euer aus 60 Karten bestehendes Deck sorgfältig zusammenstellen. Die unterschiedlichen Elementarkategorien stehen untereinander in Wechselbeziehung und weisen spezifische Defizite und Resistenzen auf. Diese verdoppeln beziehungsweise halbieren die erzielten Schadenspunkte. So haben Wassermonster Vorteile gegenüber Feuerkreaturen, bekommen dafür von den Elektro-Elementaren ordentlich auf die Mütze. Wissenschafts-Pokémon setzen auf Gifte und Einschläferung, die Psycho-Vertreter teilen stark aus, besitzen aber wenig Lebenspunkte.

Nur wenn ihr flexibel aufgestellt seid oder euer Monsteraufgebot spezifisch anpasst, könnt ihr gegen die acht Spielclubs bestehen. Diese favorisieren jeweils Karten aus einer der sieben Kategorien oder Wissenschaftsmonster. Das Tüfteln am perfekten Anti-Deck stellt neben dem Sammeln einen Hauptanreiz des Spiels dar. Wenn euch das glückliche Händchen für das Zusammenstellen fehlt, könnt ihr auch vorgefertigte Blaupausen nutzen. Diese erhaltet ihr, wenn ihr einen der acht Meister besiegt.
Unser Rattfratz startet eine Biss-Attacke mit 20 Schadenspunkten. 

Fazit 
Ob in der Bahn, auf Toilette oder vor dem Schlafengehen, eine Runde Pokémon Trading Card Game lockt stets. Die für heutige Verhältnisse minimalistische Grafik und die langen – für die Gameboy-Auflösung von 160 x 144 Pixel optimierten – Texte konnten dem Spielprinzip wenig anhaben. Die Jagd nach der nächsten Booster-Packung und die anschließenden Deck-Optimierungen motivieren heute noch genauso wie vor 14 Jahren. 
  • Rundentaktik mit Sammelkarten
  • Solospiel
  • Für Einsteiger
  • Erhältlich seit: 10.7.2014: 4,99 Euro
  • In einem Satz: Sammelkartenspiel im Pokémon-Universum mit Suchtpotential.

Video:

Lyhawk 15 Kenner - P - 2979 - 23. Juli 2014 - 9:25 #

Oh, die Erinnerung. Vielleicht kram ich nachher noch mal das Modul raus, weil ich gerade nicht greifen kann, was mich damals so gefesselt hat an dme Spiel.

Danke für den witzig geschriebenen Check!

Andi Amo 10 Kommunikator - 511 - 23. Juli 2014 - 9:46 #

Tolles Spiel, da hab ich Stunden damit verbracht!
Wär ja ganz fein, wenn es sowas ohne inApp Käufe auf iOS (und Android) geben würde.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 23. Juli 2014 - 12:29 #

jo, war n schönes spiel. es gab sogar n zweiten teil, der allerdings leider nie im westen erschien.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. Juli 2014 - 14:11 #

Habs noch Original hier liegen. War sehr gut. Leider nur wenig Karten.

Grandmarg 14 Komm-Experte - 1984 - 23. Juli 2014 - 15:40 #

Ich habe das GameBoy Spiel immer noch auf dem Dachboden liegen und konnte mich davon bisher nicht trennen ;D

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 23. Juli 2014 - 16:05 #

Habs damals geliebt, muss es mir echt mal wieder ansehen.

Ridger 18 Doppel-Voter - P - 10001 - 24. Juli 2014 - 11:18 #

Danke für die Vorstellung. Ich wollte schon immer mal ein Pokemon Spiel haben. Warum nicht hiermit anfangen?

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