eShop-Check: Armillo
Teil der Exklusiv-Serie eShop-Check

WiiU
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mrkhfloppy 31543 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S10,C4,A10,J10
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12. Juli 2014 - 10:47 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellen wir euch ein interessantes eShop-Spiel (WiiU, 3DS oder Virtual Console) vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Um diese Rubrik kümmern sich unsere User CptnKewl und mrkhfloppy.
 
Armillo ist ein bunter 3D-Platformer. Darin kontrolliert ihr den namensgebenden Fuchs, eine rote Kugel. Ähnlich wie eine Flipperkugel rollt ihr durch die Welt, führt einfache Sprünge und Dash-Attacken aus. Wir haben den WiiU-Titel im heutigen eShop-Check getestet und verraten euch, ob der Ball rund läuft.
 
Armillo zur Rettung des Planeten bitte!
Das Robotervolk der Darkbots sucht euren Heimatplaneten heim. Eine Rettungsaktion muss also gestartet werden, für die natürlich nur ihr in Frage kommt. Die dünne Hintergrundgeschichte gibt den ansonsten lose verknüpften Levels einen Rahmen. Ihr könnt die Handlung aber auch komplett ignorieren und euch vollständig auf die Spielmechanik konzentrieren.
Auf kugelförmigen Welten rollt und hüpft ihr zur Rettung der Nation.
Jede Station eures Abenteuers ist ein kleiner, in sich geschlossener Planet. Die stets linearen Levels sind ähnlich wie ein Flipperautomat aufgebaut, wobei meist Schienen auf beiden Seiten euren Aktionsradius begrenzen. 20 Herausforderungen auf fünf Welten gilt es zu bestehen, wozu auch Bosskämpfe zählen. Unterwegs sammelt ihr in Gefangenschaft geratene Gefährten und blaue Orbs ein. Diese Punkte investiert ihr in zahlreiche Verbesserungen eures Charakters. So könnt ihr die Maps etwa mit Mehr Leben starten als den üblichen drei, Zeitvorteile erkaufen und eure Dash-Attacke aufbessern.
 
Variantenreiche Herausforderungen und Bonuslevel
Das Level-Design ist abwechslungsreich gestaltet und eine große Stärke von Armillo. Durch Antriebsfelder im Boden beschleunigt oder ihr wie der Blitz durch enge Röhren um die Planetoiden saust und Bonuspunkte einheimst, fühlt ihr euch wie Segas blauer Igel. Im nächsten Moment müsst ihr bedächtig die Bewegung der Plattformen studieren und den richtigen Absprungpunkt erwischen. An vorgesehenen Stellen werdet ihr mit einer Waffe ausgerüstet und bahnt euch wie in einem Twin-Stick-Shooter den Weg durch die feindlichen Wachen und Verteidigungstürme. Neben eurem motorischen Feingefühl wird auch das Denkvermögen herausgefordert: Ihr müsst Schlüssel finden, Schalterrätsel lösen und Kisten in Sokoban-Manier verschieben.
 
Wer die Augen offen hält, schaltet nochmals 20 Bonus-Levels frei, die Teile der Hauptmissionen freilegen, wenn ihr sie bewältigt.Die neuen Karten kippen das Geschehen auf die Seite und kommen als traditionelle 2D-Platformer daher. Sie verzichten auf Gegner, weshalb die größe Herausforderung in der komplexen Level-Architektur besteht. Innerhalb knapper Zeitlimits müsst ihr den Ausgang finden und euch obligatorischen Trial-and-Error-Passagen stellen.
 
Probleme mit der Framerate
Technisch bietet Armillo viel Licht, aber auch Schatten. Ihr könnt die Karte jederzeit stufenlos drehen, nette Wettereffekte wie Schnee und Regen werten das Geschehen auf. Ihr rollt durch Vulkane, stählerne Verteidigungsanlagen, Wüsten oder eine düstere Parallelwelt. Vor allem die Bodentexturen enttäuschen bei näherer Betrachtung mit Detailarmut und dem gegnerischen Aufgebot mangelt es an Abwechslung. Im Gegensatz zu den Problemen der Bilderwiederholrate fallen diese Mängel aber nicht weiter ins Gewicht. An einigen Stellen im Spiel stottert der Spielverlauf, komplette Stillstände sind uns aber nur sehr selten aufgefallen. Der Hersteller hat hier bereits Nachbesserung versprochen.
Einige Texturen wirken arg matschig, die Farbpalette tut ihr übriges.
Die Steuerung geht indes flüssig von der Hand, die Orientierung in der Luft anhand eures Schattens ist selten von Nöten. Wer will kann das ganze Geschehen jederzeit auf das Gamepad verlagern. Musikalisch wird ein gefälliger Synthie-Soundtrack geboten, der vor allem auf den Bonus-Karten schön altmodisch aus den Lautsprechern schallt.

Fazit
Armillo ist ein 3D-Platformer, der vor allem mit seinem Level-Design punktet, das viel Abwechslung und mit den netten Bonus-Herausforderungen zusätzliche Anreize bietet. Die technischen Defizite sind auffällig und torpedieren den runden Spielablauf gelegentlich, trüben den Spielspaß letztlich aber nur wenig.
  • 3D-Platformer
  • Solospiel
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Gamepad-only-Modus
  • Erhältlich seit: 3.7.2014: 4,50 Euro (ab 24.7.2014: 6,00 Euro)
  • In einem Satz: Abwechslungsreiches 3D-Hüpfspiel mit technischen Mängeln.

Video:

andreas1806 16 Übertalent - 5137 - 12. Juli 2014 - 10:51 #

Hm, also mich schreckt dieses Smartphone-Spiele-Design schon arg ab.

mrkhfloppy 22 AAA-Gamer - P - 31543 - 12. Juli 2014 - 10:59 #

Was meinst Du mit "Smartphone-Spiele-Design"?

Bad Wolf 23 Langzeituser - - 40872 - 13. Juli 2014 - 10:39 #

Ist mir auch nicht so ganz klar, was du damit meinst.
Ist halt ein 3D-Platformer für die Nintendokonsole...nicht weniger, aber auch eben auch nicht mehr. Die 4,50 scheint es aber Wert zu sein. Werde es mal kaufen...hab' dann für heute auch den Gegenwert einer Packung Kippen auf den Kopf gehauen...als inzwischen vierwöchiger Nichtraucher ist das Budget für solche "Experimente" etwas üppiger! :-P

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