EA COO: "Core-Gamer mögen keine Veränderungen"

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5. Juli 2014 - 12:32 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

In einem Interview mit dem internationalen Zweig von GamesIndustry hat der Chief Operating Officer von EA, Peter Moore, Aussagen zur Zukunft der Spiele-Industrie getroffen. Er ist der Meinung, dass "wir in ein goldenes Zeitalter des Spielens" zusteuern, in dem EA Spiele mehr als fortlaufenden Service als schnell entwickelte Titel, um die sich danach niemand mehr kümmert, versteht. Dies geschehe jedoch auch auf Grundlage von neuen Geschäftsmodellen wie Free-to-Play oder Mikrotransaktions-Systemen, von denen vor allem die "Core-Gamer" nicht überzeugt seien. Peter Moore kann dies nicht vollständig nachvollziehen:

Das Problem mancher "Core-Gamer" liegt darin, dass sie sich durch die Veränderungen der wachsenden Branche nicht mehr wohlfühlen. [...] Ich bin zwar dadurch nicht frustriert, aber manchmal muss ich mich am Kopf kratzen und sagen 'Schaut doch, wir leben in anderen Zeiten.' Und dies ruft eben neue Geschäftsmodelle hervor. Es kommen auch ganz unterschiedliche Konsumenten mit völlig anderen Erwartungen in die Branche. Wir können sie entweder ignorieren oder mit offenen Armen empfangen – wir bei EA haben uns entschieden, sie zu empfangen. [...] Es gibt leider einen Kern an Spielern, die es nicht mögen, weil es anders ist. [...] Weil es nicht so ist wie früher. Sie haben früher ihre Disc in das Laufwerk gesteckt und spielten einfach nur drauf los. Und jetzt kommen diese ganzen jungen und alten Leute in die Branche und machen es anders.

Darüber hinaus geht er auch auf die Wichtigkeit der sozialen Netzwerke ein. Die Entwickler sollten diese als positiv ansehen und so auf das direktere Feedback der Kunden hören, denn mit der Zeit könne man "die Wuttiraden von konstruktiven Aussagen unterscheiden". So soll EA zuletzt auf das Feedback der Need for Speed-Fans gehört haben und zum ersten Mal seit zwölf Jahren auf einen jährlichen Ableger der Rennspiel-Serie verzichtet haben.

Diese Veränderung sei unumgänglich laut Moore, er wolle nicht, dass die Spieleindustrie ähnlich endet wie die Musikbranche. Anstatt sich auf die neuen Kunden einzustellen, die nur wenige, ausgesuchte Songs statt ganzer Alben hören wollten, beharrten sie wie Moore sagt auf ihr altes Geschäftsmodell und waren nach dem Erscheinen von Napster nicht auf die Veränderungen gefasst.

Abschließend sagte der COO von EA, dass nicht jeder diese Neuausrichtung in der Spieleindustrie mögen muss, allerdings müssen sich alle an diesen neuen Strom gewöhnen, zum Wohle der Branche.

Inso 15 Kenner - P - 3715 - 5. Juli 2014 - 14:57 #

Bei Geschäftsmodellen wie Ingame-Items in einem Dead Space 3 nochmal extra zu verkaufen dürfte wohl niemand verwundert sein das die Leute solche Geschäftsmodelle nicht mit offenen Armen empfangen. Wenn man sich dagegen Valve mit DotA 2 anschaut, die verdienen damit richtig Geld, und die Leute geben es auch noch _gerne_ aus. Beides "neue" Systeme, aber es liegen Welten dazwischen.
EA schafft es halt immer wieder mit Titeln wie Dungeon Keeper aus der Masse hervorzustechen und Spiele zu bringen auf denen mit großen leuchtenden Buchstaben "Abzocke" steht, und so lange der Profit da so offensichtlich im Vordergrund steht während alles andere eher halbherzig umgesetzt ist wird auch das negative Feedback nicht ausbleiben. Aber das man sich bei sowas bei EA nicht an die eigene Nase fassen mag ist ja genau so wenig neu..

Sengir (unregistriert) 5. Juli 2014 - 21:30 #

Ich gebe dir vollkommen recht! Es gibt verschiedene Arten etwas wie F2P umzusetzen. Ich denke die wenigsten verteufeln es generell. League of Legends hat ja auch wahnsinnigen Erfolg. Ebenso DLC. Ich finde es beschreibt ja nur den Distributionsweg. Es gab immer schon Add-ons. Jetzt halt auch deutlich kleinere. Wenn ich für mein Geld etwas geboten bekomme. Eine kleine extra Kampagne, AC4 für nen 10er, bin ich absolut zufrieden. Aber wie zB bei AC2 einfach zwei (zugegeben unsinnige) Kapitel rausstreichen um sie zusätzlich verkaufen zu können, oder ähnliches bin ich halt nicht dabei. Ich verstehe ja auch das die Teams immer Großer werden, und es eben sehr aufwendig ist viel Welt in Tripple A Grafik darzustellen. Kann mir auch bei durchschnittlichen Verkäufen vorstellten, das man für Entwicklung und Marketing nicht mit 60€ Verkaufspreis hinkommt (von Spiel zu Spiel verschieden). Denn wie oft schließen Spieleschmieden direkt oder kurz nach Release (Murdered Soul/ Kingdom of Amalur etc). Nur ist auch hier die Frage, wie man es macht. Bei Forza 5 war es mir einfach viel zu viel. Ich neige dann dazu nichts zu kaufen, da ich eh nie das "gesamte" Spiel erhalte... Es geht mir also auch immer um die Umsetzung und nicht um generelle Ablehnung weil ich so ein alter Sack bin. Finde es daher arrogant von EA zu sagen wir wären zu engstirnig, so eine Frechheit wie Dungeon Keeper hinzunehmen. Ist für mich wie Homöopathie, wer es machen will und damit glücklich wird ok, aber ich werd mit so einer Abzocke nicht anfangen.

vicbrother (unregistriert) 5. Juli 2014 - 12:51 #

Oder anders gesagt: EA will mehr Fortsetzungen produzieren. Na toll.

Als

Als "Core-Gamer" würde ich mich über anspruchsvollere Spiele freuen, insbesondere im Strategie- und RPG-Genre.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32006 - 5. Juli 2014 - 13:39 #

/signed

NotAtAll (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:32 #

Eigentlich sagt er genau das Gegenteil. Es geht EA nicht mehr darum, jährliche Fortsetzungen von zig Brands zu produzieren, die sich kaum vom Vorgänger unterscheiden. Deswegen haben Sie Need-for-Speed nun ausgesetzt und es wird "generalüberholt".

Aber das klassische Konzept einer "abgeschlossenen Werkes", was man spielt wie man ein Buch liest oder früher eine CD gehört hat, wird bei EA sterben. Wenn Du Need-for-Speed magst, wirst Du nicht NfS27 - 67 kaufen, wie Du NfS 1-14 gekauft hast, sondern Du wirst den NfS Service nutzen, der sich über Micropayments, DLCs oder Abogebühren finanziert. Das Spiel wird sich dabei permanent verändern und erweitern.

Das ganze hat natürlich massive Nachteile für den Spieler. Ich nenn mal zwei:

1. Die Kosten sind nicht absehbar, wenn man ein Spiel anfängt zu spielen. Früher hat man ca. 40-60 Euro für ein Spiel gezahlt. In Zukunft kannst Du zwischen 0-100.000 Euro zahlen. Manche sagen da vielleicht, das ist sogar gerechter als früher, weil wer viel spielt, zahlt viel. Wer wenig spielt, zahlt nix.

2. Die nächste Generation von Spielern kann nicht sagen "ach komm, lass uns nochmal das alte NfS39 zocken, das war damals doch so geil". So wie ein WoW-Spieler nicht sagen kann "lass uns nochmal die Version von 2002 zocken". Zukünftig "alte" Spiele (bzw. Spielversionen) werden verloren sein in der Zeit, wie Tränen im Regen. Nix mehr mit Retro.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 5. Juli 2014 - 16:05 #

Ein recht guter Kommentar zum Thema wie ich finde. Ergänzen würde ich nur noch das es positiv wäre wenn ein Produkt nach Release auch weiter verbessert wird und nicht das Team einfach dann direkt am Nachfolger arbeitet.

Grad bei EA mit ihren Fifas, NBAs, Need for Speeds und den anderen Serien die immer wieder neu aufgelegt werden, kann ich mir das sehr gut vorstellen, andere Genres wie Rollenspiele oder Adventures, eignen sich für dieses System natürlich überhaupt nicht meiner Meinung nach.

Ein weiterer negativer Punkt wäre natürlich das alle Spieler die Ihre Spiele gerne Jahre später auf dem Grabbeltisch kaufen evtl. in die Röhre gucken wenn irgendwann der Stecker gezogen wird.

Wovon EA hier spricht ist grundsätzlich auch im Software Bereich bekannt und nennt sich SAAS, Software as a Service, man kauft nicht mehr ein fertiges unveränderliches Produkt, sondern mietet das Produkt quasi für den Zeitraum den man es nutzen möchte. Das für manche Genres die Reise dahin geht, war seit Jahren abzusehen, aber halt eben mit den oben beschriebenen Vor- und Nachteilen.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 16:11 #

hach, wie philosophisch, dieses blade runner zitat,

Aber das trifft es. Und das stört mich, aber sowas gibts schon länger - keine LAN Modus mehr, spielen bitteschön nur noch mit internet verbindung...

Und ich denke schon, dass durchaus Fortsetzungen gemeint sind: du kaufst spiel teil 4, in eineinhalb jahren sind die dlcs abgegrast, dann wirds zeit für teil 5... und der Publisher kann es steuern, indem er dir das game entwertet, weil die Server abgeschaltet werden.
Und natürlich ist das dann kein eigener teil, sondern teil des Spiel Erlebnisses.

Azzi (unregistriert) 5. Juli 2014 - 12:51 #

Neue Bezahlmodelle wie Microtransaktionen beschränken sich ja nicht nur auf F2P Spiele, wo sie vielleicht wirklich eine Alternative für den Kunden darstellen. Mittlerweile hat ja nahezu jeder AAA-Titel ein riesen Haufen an meist unsinnigen DLCs, zuzüglich der normalen Einkaufspreis, den der Kunde sowieso zahlt. Sprich dort entstehen keine Vorteile für den Spieler, sondern nur zusätzliche Einnahmen für den Anbieter.

Deswegen ist die Argumentation von wegen "wir stellen uns flexibel auf neue Kunden ein" scheinheilig. Es geht hier eher darum den Gewinn weiter zu maximieren und nicht dem Kunden neue Optionen zu bieten.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 13:24 #

...nicht Kunden. "Konsumenten".

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3260 - 5. Juli 2014 - 16:07 #

Ein kleiner aber feiner Unterschied.
Kunden sind lästig und teuer, Konsumenten schlucken einfach. An EAs Stelle würde ich genauso handeln...

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 16:12 #

Fühlst du dich auch immer etwas abgewertet wenn du Konsument statt Kunde bist?

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3260 - 5. Juli 2014 - 17:01 #

Kann ich Dir nicht sagen, ich fühle mich nicht als "Konsumzombie".
Kaufentscheidungen dauern bei mir lange, bei teuren Produkten können da auch schon mal Monate ins Land ziehen, bis ich ausreichend recherchiert habe und mich informiert fühle. Spontankäufe tätige ich nicht, was Hipp ist interessiert mich nicht und Marken sind mir total egal. Aber das Wichtigste: Ich kann verzichten, wenn ich nichts passenden finde oder ich mich von einem Unternehmen über den Tisch gezogen fühle. Darum würde ich keine Mini-DLC kaufen oder gar Microtransaktionen mitmachen.
Frag das lieber Leute z.B. mit Beats-Kopfhören auf den Ohren, aber die werden wahrscheinlich den Sinn der Frage nicht verstehen... :p

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 17:43 #

Du wirst erstaunt sein , mir gehts ähnlich, aber in wahrheit steht die kaufentscheidung zu 80% schon vor der Recherche fest hab ich mir mal von nem wirtschafts- und Marketing Prof sagen lassen.

Meinte nur: wenn von mir als konsument gesprochen wird, fuhl ich mich wie ein bauteil/tier/berechnete zahl. Bei kunde schwingt etwas respekt mit. Für mich, meine subjektive meinung, aber wenn die firmen in beiden fällen nur meine kohle wollen.

Und ja, meinen Cousins aus der Generation z kennen es schon gar nicht mehr anders, dass Apps ihre Position wollen, dass jedes Jahr 60€ für ein cod fällig sind und shooter mit Maus und Tastatur steuert sich so komisch... hach ich liebe es ein alter nörgelnder sack zu sein-

Namen (unregistriert) 5. Juli 2014 - 17:57 #

Grade heute in der Fußgängerzone.
Punker (also Haare, Piercings, entsprechende Aufschriften auf den Klamotten) in Markenklamotten (man schneidet nicht selber, man kauft geschnittene Kleidung), mit Beats-Kopfhörern am neuesten Iphone hängend und Subway in der Hand.

Da ich sonst so denke wie du fühle ich mich irgendwie grade sehr "alternativ" :ugly:

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 20:55 #

Nice. Aber so ist das leider uberall. Alles wird zum markt.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 14:28 #

Den Marketing-Profs kann man nicht trauen. Nach deren Überzeugung kaufen die Kunden im Supermarkt durch geschicktes Marketing auch sehr viel mehr, als sie ursprünglich wollten. Da ich immer nur mit den Sachen aus dem Laden komme, die ich auch vorher schon kaufen wollte, gibt es mich vermutlich gar nicht...

Elton1977 19 Megatalent - P - 15162 - 5. Juli 2014 - 12:55 #

Mmh, kann diesen Typen nicht verstehen. Einfach nur Disc einlegen und drauf los spielen kann doch manchmal gar nicht so verkehrt sein.
Anstatt die (Core-)Gamer auf Teufel komm raus ändern zu wollen, sollten die Hersteller diese doch einfach mal akzeptieren und ihnen/uns das geben, was sie/wir wollen. Komplette, in sich abgeschlossene Spiele, die uns die Zeit vertreiben. Das wäre bei Sim City der richtige Ansatz gewesen um mal ein Beispiel zu nennen.

vicbrother (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:43 #

Wer ist der Core-Gamer? EA wird sich sicherlich nach der Masse von Spielern ausrichten, also ein optimiertes schnelles, einfaches, kein tiefgehendes Gameplay.

Striker Eureka (unregistriert) 6. Juli 2014 - 7:02 #

Der Kern ist das kleine Zentrum um das sich alles dreht und das alles zusammenhält.

Ohne Erdkern gäbs keine Erdmasse, so wie es ohne Spielerkern auch keine breite Massr gäbe

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 6. Juli 2014 - 7:45 #

Der Kern hat auch in Tschernobyl und Fukushima alles zusammgehalten, bis es zu den Katastrophen kam. Jetzt sind sich nahezu alle einig: Der Kern muss weg!

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 9:36 #

Wenn, dann waren Tschernobyl und Fukushima Bemühungen den Kern zu spalten. Und nun denken viele, dass das keine Gute Idee sei. ;)

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 14:05 #

Man sollte also am besten den Kern komplett in Ruhe lassen und sich anderen, sicheren Energieformen widmen.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:14 #

Tja, das ist aber nicht die Aussage des EA Typen. Meinetwegen kann sich EA vollkommen aus dem Core Gaming zurückziehen und nur noch F2P/Mobile Zeug machen. Kickstarter zeigt ja wunderbar, wir brauchen große Publisher nicht um die Spiele zu bekommen die wir uns wünschen. Wirklich schade ist nur, dass EA die Rechte an vielen guten Serien hält und nicht davor zurückschreckt generischen F2P Murks daraus zu machen (zB Dungeon Keeper) oder einfach den Deckel drauf zu halten (zb Baldur's Gate).

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 15:19 #

Bei Kickstarter zahlen Leute viel Geld, damit Spiele wie vor 20 Jahren gemacht werden. Parallelen zur Aussage von Moore sind reiner Zufall. Und sonst, wen interessiert, welche Lizenzen EA hält? Jeder Entwickler könnte ein Spiel wie Dungeon Keeper machen, nur ist offensichtlich der Bedarf nicht besonders hoch (wie der mäßige Erfolg von DK2 oder Startopia zeigt).

Bastro 15 Kenner - 3318 - 6. Juli 2014 - 11:48 #

Und ohne Captain Cosmotic und Powerbitch würde es gar keinen Erdkern mehr geben, weil ihn sonst der Berator schon 1998 abgesaugt hätte.

vicbrother (unregistriert) 6. Juli 2014 - 12:26 #

Der Kern von Spielern bilden also die EA-Fanboys oder die Spieleanfänger, die es immer geben wird?

Punisher 19 Megatalent - P - 14727 - 5. Juli 2014 - 12:58 #

Na, er hat doch Recht mit der Aussage. Der geneigte Coregamer bekommt ja schon Plaque wenn Dante die Frisur ändert oder Max Payne nicht mehr in New York aktiv ist.

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 5. Juli 2014 - 18:32 #

Die Fragen ist doch warum die Dinge geändert werden. Der Kohle wegen oder um ein besseres Spiel zu entwickeln.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11352 - 5. Juli 2014 - 22:13 #

Es geht doch immer nur um die Kohle letztendlich. Warum soll EA Spiele für Core Gamer machen, wenn es sich nicht lohnt? Wenn es sich lohnt, werden sie es auch tun.

Punisher 19 Megatalent - P - 14727 - 6. Juli 2014 - 17:10 #

Na, der Punkt ist doch - es ist den meisten Gamern egal, bei Veränderungen wird gemotzt. Klar sind viele Änderungen dafür da, den Gewinn zu steigern (wobei ich bei Dantes Frisur Zweifel habe, das diese Änderung zu gesteigerten Umsätzen geführt hat).

Die meisten Gamer vergessen aber, dass der Gewinn eines Spiels für die Entwicklung des nächsten Titels reichen muss, denn während der Entwicklung bringt ein Titel kein Geld ein.

DLC und Co sind sicherlich lästig, aber gleichzeitig für die Publisher & Entwickler ein Mittel, die immer größer werdenden Teams und längeren Entwicklungszyklen finanziell tragen zu können. Die Spielepreise für Neuveröffentlichungen sind seit ca. 10 Jahren einigermaßen konstant (zumindest auf Konsolen), gleichzeitig ist die benötigte Manpower und die Entwicklungsdauer explodiert. Die Kohle muss irgendwo herkommen. Und das am Ende noch ein Gewinn übrig bleiben soll ist glaub ich keine Erwähnung wert. Kein Unternehmen/Unternehmer arbeitet, nur um kostendeckend zu sein.

Alle die DLC usw. kategorisch ablehnen müssen eigentlich froh sein, dass es so viele "Blöde" gibt, die den Kram kaufen, um die Firmen im Gewinnbereich zu halten.

Azzi (unregistriert) 7. Juli 2014 - 10:32 #

Längere Entwicklungszyklen? Bei CoD15 und dem mittlerweile fast jährlichen Battlefield, Fifa, Sims.... sind das vielleicht 2-3 Jahre. Glaube nicht das es früher schneller ging, im Gegenteil. Die ganzen Fortsetzungen ermöglichen ein schönes entwickeln nach dem Baukastenprinzip, was auch eine enorme Kostenersparnis ist. Dazu kommt das viele Großprojekte mittlerweie ein Millionenbudget für Werbung haben, dass der Konsument auch mitfinanzieren darf.

Klar sollen die Unternehmen Gewinn machen, wollen wir doch alle. Aber mittlerweile hat es einfach den Charakter der Gewinnmaximierung übertrieben. Ich krieg mittlerweile kein fertiges Produkt mehr, sondern nur ein Stückwerk (das oft genug auch noch nichtmal vernünftig läuft beim Start) Das mag manchen genügen, doch ich nehme mir als Konsument die Freiheit mein Geld dann lieber anders auszugeben.

burdy 15 Kenner - 2738 - 7. Juli 2014 - 17:39 #

Du glaubst nicht, dass es früher schneller ging? Guck dir doch einfach die Serien an:
http://en.wikipedia.org/wiki/Ultima_%28series%29
http://en.wikipedia.org/wiki/Wing_Commander_%28franchise%29
http://en.wikipedia.org/wiki/Might_and_magic

Jedes Jahr ein Spiel, massenhaft Addons dazu, teilweise ein Teil direkt in zwei Spiele aufgeteilt, etc.

Toxe 21 Motivator - P - 27659 - 7. Juli 2014 - 18:53 #

Ultima 4, 5 & 6 passen hier aber nicht so gut.

"massenhaft Addons dazu, teilweise ein Teil direkt in zwei Spiele aufgeteilt, etc."

Ach komm jetzt übertreib mal nicht. Warst Du damals dabei, hast Du das damals live miterlebt? Wir haben das damals definitiv nicht so extrem empfunden. Ultima 7 war mit seinen Teilen A+B tatsächlich eine Besonderheit und mit Addons wurde man nun auch nicht gerade vollgeknallt. Für Wing Commander 2 oder Strike Commander konnte man die Sprachausgabe als Addon dazukaufen, ansonsten habe ich davon keine Addons gesehen.

Might and Magic paßt auch nicht. Teil 3 war solo und Teil 4+5 konnte man zu einem großen Spiel kombinieren, aber auch das war eine Besonderheit – mal ganz davon abgesehen daß World of Xeen (Teil 4+5 kombiniert) ziemlich cool war.

burdy 15 Kenner - 2738 - 7. Juli 2014 - 19:00 #

"Wir haben das damals definitiv nicht so extrem empfunden"
Das ist wohl der springende Punkt. Man braucht null Fantasie, um das Riesen gejammer zu sehen, wenn heute irgendwer ankündgen würde, Spiel X kommt in 2 Teilen oder Spiel y bekommt 3 DLC-Addons. Und die gleichen Leute haben wahrscheinlich damals vor ihrem Spieleladen gecampt, damit sie ja sofort alle WC-Addons bekommen.

Toxe 21 Motivator - P - 27659 - 7. Juli 2014 - 19:35 #

"Spiel X kommt in 2 Teilen"

Aber welches Spiel soll das denn gewesen sein? Ultima 7 A+B und Might and Magic 4+5 habe ich ja schon selbst genannt – aber diese beiden Spiele waren vollkommen eigenständig und wirkten beim besten Willen nicht bewußt in zweite Teile gespalten. Mehr fallen mir jetzt nicht ein. Bring mal selber ein Beispiel.

Und ich habe niemanden gekannt, der sich damals ein Addon zu Wing Commander gekauft hat. Der Witz ist daß ich mich nicht mal mehr daran erinnern konnte, daß WC überhaupt Addons besaß. Das habe ich eben erst beim Recherchieren gelesen. Entweder ist das damals komplett an mir vorbeigegangen oder ich habe es schon wieder vergessen oder verdrängt.

Davon ab wurden damals aber Addons in der Regel positiver aufgefaßt als heute. Wer sich damals ein Addon gekauft hat war glaube ich in der Regel froh daß er sein Spiel verlängern oder erweitern konnte. Daß diese Inhalte vielleicht aus den Spielen rausgeschnitten wurden hatte damals glaube ich noch niemand so richtig vermutet.

Und ECHTE Addons wie zB. "Die Nacht der Raben" gibt es heute doch eh kaum noch.

burdy 15 Kenner - 2738 - 9. Juli 2014 - 18:17 #

Wenn heute jemand sagen würden, "Spiel X kommt in 2 Teilen", welche Reaktionen würde wohl kommen? Würden die Kommentare lauten "Oh, toll, ganz wie früher" oder eher "Typische Publisher-Abzocke, früher gab's sowas nicht"?

Und die Addons sind halt heute DLC. Kosten halb so viel für halb so viel Spielzeit.

Toxe 21 Motivator - P - 27659 - 9. Juli 2014 - 19:11 #

"Kosten halb so viel für halb so viel Spielzeit."

Öhm. Ja und? 100/100 ist das gleiche Verhältnis wie 50/50. D.h. wenn heute zwei DLCs (mit dem halben Umfang & Preis eines alten Addons) einem vollständigen Addon von damals entsprechen dann gibt es doch nichts zu meckern.

burdy 15 Kenner - 2738 - 10. Juli 2014 - 18:43 #

Erzähl das nicht mir, sondern den Leuten, die sich über die Existenz von DLC an sich aufregen.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 5. Juli 2014 - 13:04 #

"Fortlaufender Service" - so wie bei SimCity?
Dass ich nicht lache!

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 15:36 #

Nach einem Jahr den Online-Service abschalten um den Nachfolger zu kaufen.... also so wie immer.

memphis 12 Trollwächter - 867 - 5. Juli 2014 - 13:22 #

also jetzt nur die Überschrift gelesen und ich glaube durchaus das kann man so stehen lassen. Sind ja auch nicht die ersten die das sagen.

Alle schreien nach Innovation und wenn dann nur ne Kleinigkeit in CoD 17 geändert wird gibts wieder Online Petitionen.

Liam 13 Koop-Gamer - 1223 - 5. Juli 2014 - 13:30 #

Das Problem ist aber auch, das manche Entwicklungen klar zu Lasten der Spieler gehen und davon Core Gamer wenig erfreut sind.

Elton1977 19 Megatalent - P - 15162 - 5. Juli 2014 - 13:37 #

Du sagst es! Bescheuerte "Innovationen" wie exklusive DLC's für jedes einzelne System, Vorbestellaktionen mit Extra-Inhalten teilweise über ein Jahr vor dem Release und sonstiger Kram braucht keine Sau.
Das ist keine Weiterentwicklung des Mediums "Spiele" sondern schlicht und ergreifend Abzocke der übelsten Art und Weise.
Was ist denn so falsch daran, Spaß an einem fordernden und großen Spiel zu haben, dass einem nicht ständig Hilfestellung bietet oder einem das Durchspielen quasi auf dem Silbertablett präsentiert?!

Janix 15 Kenner - 3016 - 5. Juli 2014 - 14:02 #

Aus deiner Sicht? Nichts. Aus Sicht von Peter Moore der möglichst viele Spiele, möglichst günstig produziert, an möglichst viele Leute verkaufen will? Naja... :)

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 15:12 #

Wenn man sich überlegen muss, wie man die tollen Wünsche finanziert und refinanziert muss man das halt anders angehen als jemand, der nur die tollen Wünsche hat.

Janix 15 Kenner - 3016 - 5. Juli 2014 - 15:23 #

Ich glaube nicht das Features wie zB der Mass Effect 3 Multiplayer-Modus (inklusive der unvermeidlichen Mikrotransaktionen zur Finanzierung) auf Wünsche der Kundschaft zurückgehen :)

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 15:29 #

Was die Leute nicht davon abgehalten hat den MP zu spielen und dabei Spaß zu haben.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 15:34 #

Unnütz aufgepropft zudem war die lachhafte Punktzahl für nicht MP Spieler nicht zu erreichen. Das spricht doch sehr für die begrenzten Fähigkeiten bei EA.
Zu der Lachnummer SimCity möchte ich hier nur nochmal die unglaublich notwendige Powercloud erwähnen sowie das es natürlich niemals ohne Always-On gespielt werden kann.
Alles Gründe warum EA mehrmals das beliebtestes Unternehmen der USA wurde...

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 15:48 #

Klar war die Punktzahlt ohne MP zu erreichen. Und das SimCity nicht so funktioniert hat wie gedacht muss wohl noch Jahrzehnte dafür herhalten wie schlimm EA ist, in ermangelung besserer Beispiele.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 15:58 #

Nein, war sie zum Release nicht. Das wurde erst später umgepatched.
Nö, SimSchitty war nur das einfachste Beispiel. Da du ja lieber Dungen Keeper auf dem Smartphone vergötterst habe ich das mal aussen vor gelassen.
Dead Space 3 war genau so eine Lachnummer, DA 2 und ME sind standard generische EA/Bioware Titel, langweilig, lachhaft, schlecht, Deppen Gut/Böse. Werden wohl auch meine letzten Käufe dieses Publishers gewesen sein.
Fifa auf dem PC immer mit der alten Engine aber Namensgleich zu verkaufen mag für dich Traumhaft sein, für war es das nie.
Origin ist mit der schlechtestes Client den man sich vorstellen kann, und das schon seit Jahren, da ist selbst Uplay 3 Nummern besser.
Meiner Meinung nach hat dieser Konzern sein Jahren alles gegeben,und damit auch zurecht mehrmals in Folge, das kundenunfreundlichste Unternehmen der USA zu werden. Sie weinen glaube ich noch selber das sie so schlecht dieses Jahr waren und nicht mal das Tripple geschafft haben.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 16:31 #

Du scheinst dir aber von standard generischen Titeln sehr gerne mehrere Teile zu holen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 16:55 #

Joa, kann man vielleicht so sehen. Nur haben mir die Vorgänger (ME 1 und DA:O) gut gefallen. Das die mit jedem Nachfolger so stark abbauen hatte ich nicht vorhergesehen. Zudem waren Bioware Titel bis zu diesem Zeitpunkt immer gute Spiele.
Hat sich ja leider durch ihren super Pubisher geändert.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 17:53 #

Kann nur am Publisher gelegen haben, woran sonst. Entwickler selber sind schließlich unfehlbar und würden niemals falsche/schlechte Entscheidungen treffen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 18:17 #

Bei DA 2 auf jeden Fall. Viel zu schnell auf den Markt geworfen, Levelreycling aus den 80er.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 21:53 #

Ne, wie in ME1.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 21:58 #

Aha, der grosse ME Kenner hat gesprochen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 14:07 #

Lass dir von jemanden, der ME1 gespielt hat, erzählen, dass man dort sicherlich ein dutzend mal durch das gleiche Lagerhaus läuft, das scheinbar auf jedem Planeten des Universums steht, genauso wie die komplett identische Raumbasis und die komplett gleichen Frachter.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:27 #

Der Unterschied ist: Bei ME1 war das bei Nebenquests, bei DA2 ist man in der Hauptquest immer wieder durch identische Höhlen gelaufen.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32006 - 5. Juli 2014 - 13:39 #

Was für ein Idiot.

Wenn jemand es gewohnt ist ein Spiel zu kaufen, dieses Spiel im SP oder/und MP ausgiebig und vollumfänglich zu spielen, nach einem Jahr vllt. ein Addon zu kaufen, warum sollte man dann Hurra schreien wenn:

1. das gekaufte Spiel durch Mikrotransaktionen und permanente Mini-DLC "angereichert" wird
2. der Anspruch sinkt (Stichwort vercasualisierung)
3. Server zeitnah abgeschaltet werden
4. Bugfeste bei Release (teils ohne wirkliche Besserung) präsentiert werden (gerade bei EA, siehe Simcity, BF4)
5. man mit DRM gegängelt wird

Irgendwelche Leute, die noch keinen Plan haben, also neu dazukommen, finden vllt. das neue "Dungeon Keeper" ganz toll. Aber doch nicht, weil es das ist, sondern weil sie (noch) keine Ahnung haben und sich ausbeuten lassen. Die Spieleindustrie zieht sich eine Armee Idioten heran, die brav ihren Mist fressen.

Zum Glück haben Core-Gamer zum Teil auch Budget und helfen bei der Finanzierung toller Spiele auf Kickstarter, gerade auch im Strategie- und RPG-Bereich. Es bleibt zu hoffen, dass neue Generationen von Spielern sich diese Titel anschauen werden und die Abzocke von EA und Konsorten durchschauen.

volcatius (unregistriert) 5. Juli 2014 - 13:41 #

Der Kunde ist schuld. Immer.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6618 - 5. Juli 2014 - 13:42 #

Wofür wird der denn bezahlt? Vielleicht sollte er sich mal fragen, ob er der richtige auf dem Posten ist, wenn er eine Große Kundengruppe nicht versteht. Nicht die Neuen Geschäftsmodelle sind das Problem, sondern die konkrete Umsetzung dieser und die Folgen auf das Spielerlebnis.

blobblond 19 Megatalent - 18073 - 5. Juli 2014 - 14:31 #

"Core-Gamer" sind eher eine kleine Kundengruppe,nur weil die am lautesten schreien sind sie keine große Kundengruppe.

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 5. Juli 2014 - 18:34 #

Es ist die am besten zahlende Kundengruppe.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 21:58 #

Nein, das sind die Gelegenheitsspieler. Ein selbsternnanter "Core-Gamer" mag vielleicht mehr Spiele kaufen als ein Gelgenheitsspieler. Aber die meisten Spieler sind Gelegenheitsspieler, und davon gibt's schlicht und ergreifend sehr viel mehr. Genauso wie ein Film zu Herr der Ringe/Avengers/Star Trek/etc sich niemals rentieren würde, wenn da nurdie Tolkien-Fans/Comic-Leser/Trekkies reingehen, so würde sich niemals ein großes Spiel allein dadurch finanzieren lassen, dass es sich nur irgendwelche "Core-Gamer" kaufen.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6618 - 5. Juli 2014 - 22:30 #

Die Core-Gamer sind trotzdem die zahlungskräftigste Kundengruppe (also pro Kunde). Ist also alles eine Entscheidung, welche Kundengruppe man bedienen will. Nur weil ein Luxusrestaurant teuer ist und gute Qualität liefert, heisst das natürlich nicht, dass Mc Donalds nicht mehr Geld verdient (absolut gesehen). Aber wenn jetzt ein Manager von Mc Donalds sagen würde, er verstünde nicht, weshalb die Kunden des Luxusrestaurants Mc Donalds verschmähen würden, dann ist er einfach nur dumm und ignorant.

Aber inzwischen merken auch viele Casual-Gamer, dass einige der Pay2Win Spiele einfach nur übelste Abzocke darstellen und weichen auf fairere Umsetzungen aus. Und das scheint EA zu spühren (Stichwort Dungeon Keeper...)

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 19:05 #

Ein "Core-Gamer", der keine DLC kauft und keine Mikrotranskationen tätigt bringt sicherlich nicht mehr Geld ein als ein Gelegenheitsspieler, der das tut.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6618 - 6. Juli 2014 - 19:11 #

Ich zähle mich zu den Core-Gamern und wenn ein DLC oder eine Mikrotransaktion fair gemacht ist, dann greif ich da auch zu. Allerdings sind meine Ansprüche daran natürlich ganz andere. Ich würde mir z.B. nie verbrauchbare Gegenstände kaufen, oder Boosts oder Freischaltungen, weil das meiner Meinung nach Cheaten ist. Die entsprechenden Designer und Manager müssen diesen Aspekt an Core Gamern verstehen wenn sie da erfolgreich sein wollen.

Und ja, mir ist bewusst, dass das in der Produktion teurer ist, als wenn man 50% XP Bonus für Echtgeld verkauft.

Striker Eureka (unregistriert) 6. Juli 2014 - 7:16 #

Also ich wurde beim Einkauf noch nie gefragt ob ich Core oder Casual Gamer bin.

gnuelpf 13 Koop-Gamer - P - 1314 - 5. Juli 2014 - 13:45 #

"'Schaut doch, wir leben in anderen Zeiten.' Und dies ruft eben neue Geschäftsmodelle hervor." Wir müssen eben immer neue Wege finden Euch den letzten Cent abzuknüpfen. Everybody is looking for Buck you know.

Ein fettes FU von mir.

blobblond 19 Megatalent - 18073 - 5. Juli 2014 - 14:32 #

Ist das nicht das Ziel einer jeden Firma die Gewinn machen will?

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 14:36 #

Natürlich. Aber es muss nicht Ziel jeder Firma sein zu wachsen. Schau mal wie viele deutsche Mittelständler eine Nische bedienen und sehr gut damit leben können.

Toxe 21 Motivator - P - 27659 - 5. Juli 2014 - 14:46 #

Aktiengesellschaften können es sich dummerweise nicht leisten zu sagen "och, uns geht es doch ganz gut, die Kunden sind auch zufrieden, wir bleiben jetzt einfach mal auf der Stelle stehen und wachsen nicht mehr weiter."

Würden sie das tun hätten sie am nächsten Tag einen Aufstand der Aktionäre, die mit Mistgabeln und Fackeln vor dem Konzerngebäude stehen.

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 14:52 #

Klar, deswegen habe ich auch keine Erwartungen an börsennotierte Publisher. Es muss aber auch nicht jeder an die Börse gehen um im Geschäft zu bleiben.

Anonhans (unregistriert) 5. Juli 2014 - 17:13 #

W...Waa...Waaas?? Nicht an die Börse gehen? Nicht um jeden Preis wachsen und Gewinne maximieren?
Blasphemie!

Punisher 19 Megatalent - P - 14727 - 6. Juli 2014 - 17:16 #

Selbst wenn du in der Branche nicht wächst, der Aufwand Spiele zu entwickeln wächst mit jeder Generation von Hardware. Die Leute schreien nach größeren Welten, mehr Lebendigkeit, mehr Details... also machst du entweder weniger Spiele (geht schlecht, weil weniger Spiele = weniger Umsatz) oder du findest einen anderen Weg, wenn du deine Mitarbeiter weiterhin bezahlen musst.

Das wird mit wachsender Anzahl der vorhandenen Mitarbeiter grad im Technologie-Bereich nicht einfacher.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 17:45 #

Aber das stimmt doch überhaupt nicht, sonst gäbe es auch keinen Indie/Kickstarterboom. Was du sagst trifft nur zu wenn du die beste Grafik, Vollvertonung mit guten Schauspielern, beste Animationen etc haben willst. Das sind aber nicht die Dinge an denen Core Gamer primär interessiert sind. Das ist der Punkt.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 19:06 #

Es gab einen Kickstarterboom, weil von der riesigen Zahl an Spielern ein kleiner Teil andere Spiele wollte, so wie früher, weil sie keine Veränderungen mögen.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 19:12 #

Nein, weil sie Genre Spiele wollten die ihnen Spaß machen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 19:53 #

Weil sie, im Gegensatz zu der großen Zahl der Spieler, die Veränderungen der Spiele nicht mögen.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 20:13 #

Wenn du damit die große Zahl der 12 - 17jährigen Spieler meinst, die noch jung genug sind, um Werbeaussagen für bare Münze zu nehmen, dann geben ich dir Recht.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 20:16 #

Du hast wieder nix verstanden. Die große Zahl der heutigen Spieler wären früher einfach keine Spieler gewesen. Und die Spieler früher hätten sich für den großen Teil der heutigen Spiele nicht so begeistert. Das sind komplett unterschiedliche Gruppen. Die Sache hat nichts mit "Veränderungen" zu tun.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 21:21 #

Das ist es doch gerade. Wenn die Spiele heute noch die gleichen wie vor 20 Jahren wären und sich nicht verändert hätten, dann würde die meisten Spieler von heute sie gar nicht spielen. Aber diese "Core-Gamer" von damals wollen, dass weiterhin nur für sie Spiele gemacht werden, obwohl sie nur eine Minderheit der Spielerschaft stellen.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 21:31 #

Ja, und die Leute, die gutes Essen zu schätzen wissen, gehen eben nicht in Fastfood-Ketten - und siehe da: Die guten Restaurants gehen trotzdem nicht Pleite... wie eigenartig^^

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 22:04 #

Mit dem feinen Unterschied, dass ich noch nicht gesehen habe, dass Leute vor Mcdonalds rumlungern um jeden, der reingeht zu sagen, was für ein mieses Essen er da ist, dass früher alles besser war, dass dort alles zu teuer ist, usw.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 22:21 #

Wovon redest du? Von mir aus kann jeder spielen was er will, gut finden was er will ( sogar wie du EA) usw. Aber der EA Typ redet Unsinn weil es hier um zwei komplett Unterschiedliche Konsumentengruppen geht. Das ist eine Seite für Core Games nicht für F2P Kram. Was ist dein Problem?

burdy 15 Kenner - 2738 - 7. Juli 2014 - 17:49 #

Aha, woran machst du das fest, dass dies eine Seite für "Core-Games" ist? An den Berichten über "Core-Games" wie Diablo 3, WoW, Skyrim, an den Tests von Spielen wie Angry Birds Epic, an den News über World of Tanks und League of Legends?

vicbrother (unregistriert) 6. Juli 2014 - 21:18 #

Die Zeit der Veränderungen ist vielleicht auch vorbei:

- Fortsetzungen sind das Brot-und-Butter-Geschäft und machen den Umsatz
- Indies probieren neue Spieletypen aus, die man bei Erfolg kopieren kann
- Spiele wurden bereits vercasualisiert (sprich: weniger komplex, viele und ständige Erfolge und Archivements)
- Core-Gamer sind Kernspieler: Kern ist die Masse, nicht der Spieler der die Komplexität eines Spiels hochschraubt.

Warum also noch was ändern, wenn die Änderung schon Standard ist?

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 21:25 #

Vor 20 Jahren war ein Nachfolger jedes Jahr die Regel (jedes Jahr ein neues Ultima/Wing Commander/Might & Magic/etc), damals war das mit ein paar Mann ja auch schnell gemacht.
Und die Spiele werden auch seit Jahrzehnten massenkompatibel gemacht (keine Tode und Sackgassen mehr in Adventures, Doom und Quake statt Adventures, C&C statt Rundenstrategie, Diablo statt D&D-RPGs, etc)

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 21:34 #

Ich wünsche dir massenkompatiblen Spaß - ich hingegen kaufe mir nur Spiele, die MIR gefallen... wodurch ich übrigens eine erstaunliche Menge an Geld spare ;-)

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 22:05 #

Es scheint dir ja nicht genug zu sein, dir die Spiele zu kaufen, dir dir gefallen, du musst auch noch schlecht machen, dass andere Leute gerne andere Spiele spielen.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 7. Juli 2014 - 10:14 #

Wo nimmst du das den jetzt her?

J.C. (unregistriert) 7. Juli 2014 - 12:58 #

Das ist seine Prämisse. Sonst bräche ja die ganze Argumentation zusammen.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 7. Juli 2014 - 13:12 #

Sieht ganz so aus :-)

burdy 15 Kenner - 2738 - 7. Juli 2014 - 17:54 #

"Ja, und die Leute, die gutes Essen zu schätzen wissen, gehen eben nicht in Fastfood-Ketten"
Darf man deinen Satz so interpretieren, dass du die Spiele, die du spielst für gut befindest, während das, was du nichst spielst von EA Junk-Food = minderwertig ist?

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 8. Juli 2014 - 14:34 #

Ich pflege zu sagen, was ich meine - für deine Interpretationen bin ich nicht zuständig.

burdy 15 Kenner - 2738 - 9. Juli 2014 - 18:19 #

Du sagst also, du hälst deine Spiele für höherwertig als die minderwertigen Spiele, die meisten Leute spielen. Das beantwort deine Frage, wo ich das her nehme.

vicbrother (unregistriert) 6. Juli 2014 - 18:59 #

Glaube ich nicht, dass der Aufwand wächst: Heute gibt es zahlreiche Frameworks (zB Grafikengines), die das Entwickeln sehr erleichtern. Der Aufwand sollte sich also gleich halten.

Das Problem ist, dass du heute 3-5 Jahre für ein neues Spiel brauchst. Wenn das dann nicht auf dem Markt akzeptiert wird, dann ist das Studio weg.

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 5. Juli 2014 - 18:36 #

Die Frage ist zu welchem Preis. Ein Straßendieb will ja auch Gewinn machen.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32006 - 5. Juli 2014 - 13:47 #

Er hätte auch sagen können:

"Core-Gamer sind leider nicht dumm genug jeden Mist zu schlucken."

stolle2401 16 Übertalent - P - 5192 - 5. Juli 2014 - 14:03 #

Leider die meisten Anderen schon und deswegen werden die immer so weitermachen. Was interessiert uns der Core-Gamer wenn es noch genug andere gibt die dafür bezahlen.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32006 - 5. Juli 2014 - 14:07 #

Da hast du leider recht. Ich hoffe, dass viele Leute aus dem "Nicht-Core"-Lager sich auch "richtige" Spiele anschauen werden (die es zunehmend nur noch über Kickstarter oder aus dem Indie-Bereich gibt), und zunehmend EA durchschauen.

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 14:50 #

Das glaube ich nicht, da dies ganz anderes Commitment verlangt. In "echte" Spiele muss man sich etwas Einarbeiten. Mit den besseren beschäftigt man sich auch wenn man sie nicht gerade spielt. Bei den ganzen "Neogames" ist das vorrangige Ziel hingegen kurzweilige Unterhaltung und schnelle Belohung auf einer Zeitskala weniger Minuten zu liefern.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32006 - 5. Juli 2014 - 15:11 #

Ich habe evtl. etwas übertrieben. Zumindest einige wäre schön :) Betrifft natürlich v.a. die nachwachsenden Spieler, die neben CoD und Co evtl. mal in eine Nische schauen.

Markus 13 Koop-Gamer - 1350 - 5. Juli 2014 - 13:55 #

Der Mann hat völlig Recht. Ich habe auch keine Freude mit DLCs und Mikrotransaktion und der ganze soziale Rotz in Spielen kann mir gestohlen bleiben, aber sogenannte "Core-Gamer" sind mit der veränderungsresistenteste und konservativste Haufen, den es gibt. Wenn wirklich mal was Neues gemacht wird, kaufts entweder keiner oder es hagelt Protest, wenn es sich um etablierte Serien, Charaktere o.ä. handelt.

Unregistrierbar (unregistriert) 5. Juli 2014 - 14:05 #

Jemand muss dem mal einen Backofen schenken, in dem man sich Kunden zurechbacken kann.

Weil mir sowas von egal ist, ob der mich für hinterblieben hält, nur weil ich F2P verabscheue.

So weit kommts noch, dass die Industrie von den Kunden verlangt, Spiel- und Geschäftsmodelle gefälligst gut zu finden... pffft.

Rafael Sägemehl 15 Kenner - 2966 - 6. Juli 2014 - 9:10 #

Hm, ich glaube, Du meinst "zurückgeblieben". Auch der gebildetste Mensch der Welt wird irgendwann in seinem Leben mal "hinterblieben" sein. :)

Das Problem ist, dass der Anteil der Core-Gamer an der Gesamtzahl der Spieler seit den 80ern stetig gesunken ist und nurmehr eine Minderheit ausmacht. Insoweit sind diese nicht mehr die eigentliche Zielgruppe, die das Geld reinbringt.

Diese sind aber eine äußerst meinungsstarke Gruppe. Uns sie sind es gewöhnt, diese Meinung auch unmißverständlich zu propagieren und damit in der Lage, den Ruf von Unternehmen und Produkten der Games-Industrie zu beschädigen, ob nun berechtigt oder unberechtigt.
Der Casual-Spieler zieht einfach weiter, wenn ihm ein Spiel nicht gefällt, ein Core-Gamer startet einen Internet-Krieg. :)

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 14:19 #

So ein Quatsch. Vollidiot. Die Core-Gamer sind eben nicht die Branche. Die Branche zielt auf die ganzen Verwandten und Freude der Core Gamer ab die noch nie ein Spiel gespielt haben. Da kommen auf jeden Core Gamer 10 Leute. Nur haben die eben ganz andere Interessen und wollen Candy Crush, Clash of Clans etc. spielen oder nur mal eine Stunde nach Feierabend unterhalten werden ohne Anstrengung. Das ist ja auch alles legitim um ein Unternehmen darf diese neuen Kundenkreise gerne bedienen. Aber man sollte schon so viel Grips haben um nicht alle Menschen die digitale "Spiele" konsumieren in einen Topf zu werfen. Das sind Zielgruppen mit zT diametralen Interessen. Der Mann zeigt nur, dass EA auch nach dem KS Boom nichts gelernt hat. Um mal die Ressentiments zu bedienen: Was soll man von BWLern auch anderes erwarten?

vicbrother (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:47 #

Die Frage warf ich weiter oben schon auf: Core Gamer sollte erst definiert werden, ich glaube nicht, dass EA den gleichen Begriff verwendet wie die Leser von Spielemagazinen.

shadowhawk 13 Koop-Gamer - 1708 - 5. Juli 2014 - 14:11 #

gegen "Veränderungen" werden die wenigsten etwas haben aber die meisten dinge die einen "angedreht" werden sollen sind schlichtweg Verschlechterungen in meinen Augen.

- f2p ist schön wenn man nicht am laufenden gegängelt wird doch Geld in das Spiel zu stecken
- Dlc's sind nicht schlimm sobald sie das Spiel nur Ergänzen und du nicht merkst das etwas fehlt wenn du ihn nicht hast

Es gibt schon Neuerungen die angenommen werden wie zum Beispiel Crowdfunding oder den Early Acess Titeln.

Mondfels 09 Triple-Talent - 349 - 5. Juli 2014 - 14:29 #

Dragon Age ist dafür ja ein übles Beispiel, wie man dem Spieler dadurch den Spaß nehmen kann, dass man ihm ständig vor Augen hält, ein nicht komplettes Spiel zu spielen.

Natürlich habe ich das Spiel noch gar nicht gespielt, denn die Installation dauert bei den 13.888 Disketten doch eine ganze weile, aber bis nächstes Jahr sollte es soweit sein ;-).

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 14:31 #

CRC ERROR: Please insert disk 11234/13888 and press any key.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 14224 - 5. Juli 2014 - 15:31 #

There is no "any" key...

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 18:13 #

Doch -> http://www.amazon.de/Blondinen-Tastatur-Keyboard-For-Blondes/dp/B005CI42VS/

Maulwurfn Community-Moderator - P - 14224 - 6. Juli 2014 - 0:09 #

Verdammt!

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 5. Juli 2014 - 14:17 #

Klar, wie können die pösen, pösen Kunden auch völlig überteuerte Geschäftsmodelle doof finden? Das ist wirklich skandalös!!!

War ja nicht anders zu erwarten, dass die Schuld mal wieder beim Endkunden gesucht wird. Vielleicht sollte ihm mal jemand sagen, dass wir es sind, die ihm seinen Ferrari finanzieren, der jetzt direkt neben Lamborghini und Porsche steht.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 5. Juli 2014 - 15:11 #

Mal wieder? Dem Kunden wird immer der Arsch gepudert, jetzt traut sich mal jemand etwas anderes zu sagen und die angesprochenen fühlen sich als die angeriffenen.

Ich fühle mich nicht angesprochen, denn ich spiele gerne F2Ps, kaufe DLC und ab und zu auch mal Mikrotransaktionen. Ist doch auch nichts schlimmes dran, oder?

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 5. Juli 2014 - 15:15 #

Natürlich ist es nicht schlimm. Ich mache das selbst: DLCs kaufen und ich wäre auch bereit, ein bisschen Geld locker zu machen, um meinem Helden z.B. ein schickes Outfit zu gönnen.
Aber es lässt sich nicht leugnen, dass EA verdammt viel dafür getan hat, um es sich bei seiner (traditionellen) Kundschaft zu verscherzen. Und ich weiß zwar nicht mehr welche News es war, ist auch schon einige Wochen her, aber EA macht nicht zum ersten Mal Kunden dafür verantwortlich, dass ihre Geschäftspraktiken schlecht ankommen - nur, sie kommen mitunter eben völlig zu Recht schlecht an.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 15:29 #

EA hat es sich nicht mit "seinen Kunden" verscherzt, sondern mit irgendeinem kleinen Teil der Kunden. Nur dieser kleine Teil glaubt, er wäre der heilige Gral der Kunden und Gottes Geschenk an den Videospielesektor und darum müsse jede Forderung von ihnen bedingslos erfüllt werden. Das es 10 oder 100 mal mehr zufriedene Kunden gibt, die gerne jedes Jahr ihr Battlefield, Sims, Fifa + DLc kaufen, dass wird einfach verleugnet. Was nicht passt, wird passend gemacht. Und einfach Spiele von anderen Herstellern spielen kommt ja schon mal gar nicht in Frage.

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:37 #

Das ist so offenbar das man es nicht verleugnen kann. Aber nur weil Millionen Leute täglich BILD kaufen würde ich sie deswegen nicht zum Leitmedium für investigativen Journalismus erheben.

Im Übrigen schreibt die Bild auch nicht im eigenen Blatt "Wer uns nicht liest ist doof", oder "wahrheitsbessene Journalistik-Ultras mögen keine Veränderungen". Denn der Springer-Verlag weiß wie er Kasse macht und steht dazu und selbt der kommt damit sympathischer rüber als EA.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 15:45 #

Wenn also viele Leute Game of Thrones schauen, dann ist es schlecht, weil auch viele die Bild kaufen. Und wenn kein Mensch etwas kauft, dann ist es gut?

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:59 #

Hab ich nicht geschrieben.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 16:41 #

Gut, wo hat EA denn gesagt, sie wären das Leitmedium für anspruchsvolle und geistreiche Spiele?

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 16:49 #

Hab ich nicht behauptet.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 17:17 #

Ok, einigen wir uns auf Bild verkauft sich gut, obwohl es ein Schundblatt ist und EA Spiele verkaufen sich gut, weil es meist hochwertige Produktionen sind.

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 18:08 #

Wo steht geschrieben das wir uns einigen müssen?

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 20:25 #

Nur weil etwas hochwertig ist muss es noch lange nicht gut sein, oder Spaß machen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 22:00 #

Schadet aber sicherlich auch nicht.

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 22:41 #

Und hilft pauschal ebensowenig. Ob es nicht Schadet, da bin ich mir gar nicht so sicher. Wenn hochwertig mit teuer in der Entwicklung gleichzusetzen ist dann schadet es oft. Wenn ich ein Spiel für $100 Millionen entwickle mit fancy Grafik und hochprofessionellen Sprechern muss ich das Geld wieder rein bekommen. Ich muss also mehr Exemplare verkaufen, also mehr Kunden gewinnen. So ensteht aus einem Nischenprodukt wie einem cRPG ein Action-Romance-Bombast-Mischmasch. Insbesondere muss ich darauf verzichten Kunden durch hohen Schwierigkeitsgrad oder komplexe Regeln zu vergraulen. Also ja, es schadet schon. Dragon Age 2 hat es massiv geschadet. Und auch Mass Effekt wurde mit jedem Teil schwächer. Bioware ist unter EA immer schlechter geworden. Vom Niveau eines Baldur's Gate oder Kotor sind die inzwischen Meilenweit entfernt. Machen sie "schlechtere" Spiele per se? Nein, sicher nicht. Aber sie mach ganz sicher schlechtere cRPGs.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 14:42 #

Wenn dir die Spiele so nicht gefallen, niemand hält einem davon ab andere Spiele zu kaufen.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:05 #

Ja, das ist aber nicht das Thema dieses Threads noch Thema der News.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 1:38 #

Auch dieser kleine Teil der Kunden sind EA's Kunden und mit denen haben sie es sich nunmal verscherzt. Ich habe nicht geschrieben, dass es "alle" Kunden wären.

Und warum bitteschön sollte ich jetzt nur noch Spiele von anderen Herstellern spielen? Nur weil ich Dungeon Keeper (Remake) absolut daneben finde, soll ich auf die Dragon-Age-Spiele verzichten, die ich gut finde? Ehrlich, diese "Du-nutzt-es-also-hast-Du-kein-Anrecht-auf-Kritik"-Argumentation ist schon reichlich kurzsichtig

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 14:45 #

Aber du kannst doch auch nicht eine Pizza kaufen und hinterher einfach behaupten, sie schmecke schlecht O___O

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 14:51 #

Ne, wenn einem eine Pizza nicht schmeckt, dann kauft man sich auf keinen Fall eine andere Sorte. Sondern man erzählt jahrelang jedem, wie schlecht die Pizza ist, das früher Pizzen besser waren, das kleine Pizzen besser schmecken, das man bestimmte Pizzazutaten verbieten muss, man wählt den Pizzahersteller zum schlimmsten Unternehmen der Welt, etc. Weil, wie gesagt, einfach andere Pizza kaufen? Geht gar nicht.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 15:07 #

War das jetzt auf mich gemünzt? Wenn ja, dann willst Du es scheinbar nicht kapieren.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 15:06 #

Ich hoffe, das war ironisch gemeint ;)

Klar kann ich die kaufen und nachher sagen, sie schmecke schlecht. Dämlich wird's erst, wenn ich sie noch zigmal erneut kaufe und andere damit vollheule, wie schlecht die doch ist^^

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 15:11 #

Natürlich war das ironisch ;-)
Das burdy das nicht merkt, war ja klar, aber fang du jetzt nicht auch noch an...

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 15:12 #

Ich wollte nur sicher gehen, burdys Antwort hat mich dann doch etwas irritiert :)

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 15:14 #

Ja, zur Not verdreht der alle Antworten so lange, bis man selbst kaum noch weiß, was man eben gesagt hat :-)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 15:17 #

Was hast Du gesagt?

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:18 #

Ja!

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 15:19 #

Frag burdy...

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 19:11 #

Jo, frag, vielleicht weiß ich die Antwort.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 19:13 #

Dann antworte mal lieber auf meine Frage an Dich oben, damit ich gegebenenfalls erklärend ausholen kann.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 19:51 #

Meine Antwort bezog sich eher auf den Pizzavergleich und die damit implizierte Analogie (zwei Fremdworte hintereinander, gibts dafür Bonus-XP?), dass sich die Leute nur beschweren, weil ihnen ein Spiel von EA nicht gefallen.

NotAtAll (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:59 #

Die Coregamer finanzieren ihm nicht mal das Benzin für seine Schlitten, sondern bereiten ihm nur Ärger und Kopfschmerzen. Würden die Coregamer das meiste Geld bringen, was meinst Du, was dann für Produkte entwickelt würden?

Manager von großen Firmen sind idR nicht doof. Im Gegenteil, sie sind idR gierig und gerissen - eine gefährliche Kombi. Sie wissen, wo es das meiste Geld zu holen gibt und holen es sich. Ernsthaft, wer will das jemandem vorwerfen??

Wenn jemand "Schuld" hat, dann sind es die Kunden. Die Non-Core-Gamer, die den Quatsch mitmachen und ihr Portemonnaie öffnen. Und vor allem die Core-Gamer selbst, die den Quatsch wider besseren Wissens trotzdem mitmachen. Aber mal ein Spiel aus Boykott NICHT zu spielen kommt für nen echten Core-Gamer ja nicht in Frage... oder? ;)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 16:01 #

Und die diesen Bullshit dann nach als grosse Neurung vergöttern.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 1:41 #

Na, dann bin ich wohl kein "echter Core-Gamer" ;)

Wenn mir ein Spiel nicht in den Kram passt, dann spiele ich es nicht. Egal welches Publisher-Logo mich auf dem Cover angrinst.
Wenn mir das Spiel aber gefällt, dann spiele ich es. Egal, welches Publisher-Logo mich auf dem Cover angrinst.

Von irgendwelchen Hardcore-Boykott-Aktionen halte ich persönlich herzlich wenig, sowas wird individuell entschieden.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 14:47 #

"gierig und gerissen" sind Hinweise auf Intelligenz?

NotAtAll (unregistriert) 6. Juli 2014 - 17:51 #

Gerissenheit ist nicht nur ein Hinweis auf Intelligenz, es ist eine ganz konkrete Ausprängung von Intelligenz. Und um Deine nächste Frage vorweg zu nehmen: Nein, nicht jeder Intelligente ist gerissen. Aber jeder Gerissene ist intelligent.

Bei Gier ist es komplizierter. Jemand, der alles verschenkt was er hat und dann verhungert, dürfte landläufig nicht als sonderlich intelligent gelten. Ein "bisschen was" für schlechte Zeiten in der Reserve zu haben, ist dagegen ausdrücklich intelligentes, weil vorausschauend geplantes Verhalten. Es gibt also ein gesundes Maß an Gier, das als ein Zeichen von Intelligenz interpretiert werden darf. Da übertriebene Gier in unserer Gesellschaft aber fast nicht sanktioniert wird, teilweise sogar bejubelt wird (Rockstars, Fussballer), ist Gier zumindest kein Indikator für mangelnde Intelligenz.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 18:00 #

Beides dient ausschließlich dem eigenen, momentanen Vorteil, was einen zumindest langfristig der eigenen Lebensgrundlage beraubt. Klingt mir nicht gerade nach Intelligenz...

Sok4R 16 Übertalent - P - 4585 - 5. Juli 2014 - 14:28 #

Wohl eher "Core Gamer merken, wenn sie über den Tisch gezogen werden". Einiger dieser Geschäftsmodelle basieren wohl darauf, weniger versierten Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehe, siehe Dungeon Keeper Mobile & Co. Core Gamer beschäftigen sich intensiver mit Spielen, merken schneller wenn was zu ihren Lasten geht und bekommen das auch von anderen mit, da sich hier die Informationen schnell verbreiten und auch gehört werden.

Toxe 21 Motivator - P - 27659 - 5. Juli 2014 - 14:43 #

Tja EA, okay, wenn Ihr mit Euren alten Kunden nicht zufrieden seid, dann sucht Euch halt neue. Ihr habt eh kaum noch was im Angebot, das mich interessieren würde.

Aber bitte hört auf, so einen Schrott zu erzählen wie "unsere Kunden kommen mit Veränderungen nicht klar." Ist Euch schon mal in den Sinn gekommen, daß Eure Kunden diese neue Produkte einfach schlecht und Eure älteren Sachen besser finden?

Ich mache mir jeden Tag Milch in den Kaffee. Wenn nun jemand auf die Idee käme, die Milch umzufärben oder sie mit Zucker zu süßen, dann wäre ich nicht deshalb angepißt, weil ich mit Veränderungen nicht klarkomme, sondern weil das einfach eine schlechte Idee war und ich gerne aus gutem Grund bei meinem vorherigen Produkt bleiben würde.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23920 - 5. Juli 2014 - 14:57 #

Wahrscheinlich mögen diese Core-Gamer auch keine kostenpflichtigen Demos. Dreckspack.

Immerhin verzichtet EA, sicher den Core-Gamern zu liebe, bei vielen ihrer Marken schon lange auf tiefgreifende Veränderungen (FIFA, Madden, NHL) und überrumpelt Core-Gamer nur selten mit ganz neuen IPs wie Dead Space und Mirror's Edge (beide von 2008).

Anders als bei ActivisionBlizzard bin ich mir bei EA nicht so sicher, dass es das Unternehmen in 10 Jahren noch gibt. Den Start der neuen Generation haben sie verschlafen (siehe E3) und ob Battlefield: Hardline und Dragon Age: Inquisition die erwarteten Millionenseller werden, wage ich zu bezweifeln. FIFA und Madden alleine reichen nicht um so ein großes Unternehmen zu finanzieren.

Das Problem der neuen Geschäftsmodelle ist, dass die Spiele um das Geschäftsmodell gestrickt werden und nicht das Geschäftsmodell dem Spiel angepasst wird.

Despair 16 Übertalent - 4587 - 5. Juli 2014 - 15:11 #

EA hat noch "Die Sims". Die sorgen schon mit unzähligen Erweiterungen und Addons dafür, dass sie nicht pleite gehen. Ich finde ja, dass "Die Sims" das perfekte Beispiel für EAs Geldgier ist. Was bezahlt man denn für ein Sims 3 mit allen Erweiterungen? Ein paar hundert Euro? Und mit dem nächsten Teil geht das Spiel wieder von vorne los...

So eine Preispolitik machen Core-Gamer, die sich nicht nur ein einziges Spiel auf die Fahne geschrieben haben, natürlich nur bedingt mit. Und wenn noch das Gameplay simplifiziert und/oder drastisch umgekrempelt wird ("Dragon Age 2"), dann schon gar nicht.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 18:01 #

Wenn ein Core-Gamer eine Grafikkarte oder Konsole kauft und die Version mit mehr Speicher mehr kostet, dann regt er sich auf. Wenn ein Core-Gamer zum Chips-Regal im Supermarkt geht, dann empört er sich auch über die Abzocke, dass Pringles, Funny-Chips oder Crunchips mehr kosten als die Noname-Chips. Oder wenn sie ein Auto kaufen, dann empören sie sich über die Mehrkosten für Klimaanlage, Dachgepäckträger, Ledersitze, Lederlenkrad, Sitzheizung, Navi, Einparkhilfe, usw und das ist nicht einfach nur ein simples Auto gibt. Oder wenn ein Spiel rausgebracht wird und es dann DLC, Addon und Nachfolger gibt. Da tut sich ein Unternehmen wie EA natürlich schwer mit, das ein kleiner Teil ihrer Kunden die Dinge so sehen.

Anonhans (unregistriert) 5. Juli 2014 - 18:26 #

Es kommt immer drauf an, wie man DLCs, Addons und Nachfolger gestaltet. Es gibt genug Core-Gamer die sich sehr wohl für gut gemachte und getimte DLCs, Addons oder Nachfolger freuen. Du stellst das so hin, als wenn grundsätzlich alle Core-Gamer nen Problem mit all diesen Dingen hätten. Das ist aber sicherlich nicht der Fall.
EA hat nunmal an vielen Stellen ins Klo gegriffen. Wenn man es mit der Kundenfeindlichkeit und Gewinnmaximierung übertreibt, gibt es irgendwann die Rechnung dafür. Andere Firmen schaffen es, DLCs, Addons und Nachfolger rauszubringen, ohne ihre Kunden (selbst Core-Gamer) damit zu verärgern. Es soll sogar F2P-Games von anderen Firmen geben, die so gestaltet sind, dass sich so gut wie niemand drüber aufregt und die Spiele trotzdem ordentliche Gewinne abwerfen. Vielleicht nicht die maximal möglichen Gewinne...aber da gilt es halt die Balance zu finden, zwischen Gewinnmaximierung und Kundenfreundlichkeit. Und das gelingt EA einfach viel zu oft nicht.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 21:00 #

Ich finde, das ist auch eine einstellungssache. Bei steam haben damals viele "core" gamer ihre bedenken wegen online aktivierung abgelegt, origin gibts heute immer noch obwohl es jeder boykottieren wollte. Und so wirds auch mit der politik von ea sein. Zu viele wollen eben das spiel und mitreden können, egal wie dreist die abzocke ist.

Klar, ea ist halt jetzt der buh-mann, dann verstärken sich die fettnäpfchen noch. Bei anderen firmen redet man sich die veränderungen halt schön (siehe diablo3).

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 22:03 #

Die Aussage von dem Mann bezieht sich ja auf DLC-Totalverweigerer.
Und sonst, grundsätzlich gilt, wenn man es schlecht findet, niemanden zwingt einen die DLC zu kaufen. Und zB bei DA2 waren die DLC besser als das Hauptspiel Und Citadel für ME3 ist wohl der beste DLC, den ich je gespielt habe. Welche DLC von EA-Spielen sind denn so furchtbar schlecht, dass man wegen ihnen die komplette (20 Jahre alte) Idee, Zusatzinhalte für Spiele zu verkaufen, begraben sollte?

Janix 15 Kenner - 3016 - 6. Juli 2014 - 8:59 #

"Und zB bei DA2 waren die DLC besser als das Hauptspiel"
Eine relativ leicht zu nehmende Hürde... ;)

Despair 16 Übertalent - 4587 - 6. Juli 2014 - 12:04 #

Deine Vergleiche hinken aber gewaltig. Weder für mein Auto noch für meine Chips musste ich überteuerte Zusatzinhalte nachkaufen, die zum Zeitpunkt des Kaufs noch nicht erhältlich waren. ;)

Früher hat man einfach ein Spiel gekauft, durchgespielt und sich gefreut, wenn ein paar Monate später ein Addon rauskam. Sowas wie "Die Nacht des Raben" für "Gothic 2" oder "Lord Of Destruction" für "Diablo 2". Das waren relativ teure aber auch sehr umfangreiche Erweiterungen, die abgeschlossene Spiele - wie der Name schon sagt - erweitert haben. Heute hat man eher das Gefühl, dass ein Spiel durch DLCs erst komplettiert wird. Beim Film nennt sich sowas "Extended Cut". Der läutet die zweite Verkaufsrunde ein und bittet die Fans ein zweites Mal zur Kasse. Doch irgendwann lernen die Fans dazu und warten mit dem Kauf, bis der Extended Cut erscheint. Oder bei Spielen eben die GOTY-Edition mit allen DLCs. Da ich ein Spiel nicht unbedingt am Releasetag haben muss, fällt mir das Warten auf eine komplette Version, die dann auch noch billiger ist relativ leicht. ;)

Cat Toaster (unregistriert) 6. Juli 2014 - 12:32 #

Du meinst Chips mit den Addons Salz, Paprika und Natriumglutamat?

Gute Idee! :) Man könnte auch die Tüte doppelt so groß machen aber nur 20% mehr reintun doch 50% mehr Geld dafür verlangen. Ach, gibt´s ja schon. Oder den Snickers verkleinern zum teureren Preis. Gibt´s auch schon.

Aber die Nummer mit den Chips könnte man echt versuchen. Vermarkten wir dann als ultimative Freiheit für den Konsumenten "Chips zum Selberwürzen!". Natürlich bleiben die gemschacklosen Chips aber gleichteuer und die Addons verkaufen wir zum halben Preis der Chipstüte. Wer dann den vollen Geschmack will wie früher zahlt dann eben 150% Aufpreis.

Und wer das doof findet, dem sagen wir "Du musst es ja nicht kaufen".

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 5. Juli 2014 - 15:07 #

Wenn ich mir die Kommentare hier so angucke, dann finde ich Core-Gamer zum ***. Immer dieses ständige "Mimimi" sobald es irgendeine Veränderung gibt und sobald EA etwas macht, ist sowieso erstmal alles scheiße.

Wenn EA in den Augen der Core-Gamer die Wurzel alllen Übels ist, ist es nur legitim wenn die Core-Gamer in den Augen von EA, an allem schuld sind. Ist doch auch nur fair, EA sind "Dreckspacken, also sind Core-Gamer Dreckspacken.

Mit dem Unterschied das die Mitarbeiter von EA einen besseren Umgangston pflegen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23920 - 5. Juli 2014 - 15:56 #

Welche Veränderung von EA in den letzten fünf Jahren war denn gut? Mir fällt nur die Streichung des Online-Passes ein, der wurde allerdings auch erst Anfang 2010 etabliert.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 16:40 #

Die haben Ende von ME3 wegen des Geweines nachgebessert, die haben Mythic dicht gemacht, weil die Dungeon Keeper verbockt haben, die haben die Richtung von DA3 korrigiert, einen Offline-Modus für SimCity rausgebracht etc, usw. Das Problem ist wohl das "Wenn man dem Teufel den kleinen Finger reicht, dann schnappt er sich die ganze Hand". Sprich EA kann sich noch so viel Mühe geben, es wird nicht zur Kenntnis genommen und nur immer mehr gefordert.

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 16:42 #

Du meinst sie haben Mythic zuerst den Auftrag gegeben Dungeon Keeper zu einen F2P Titel zu verunstalten und nachdem die Aufregung groß war das Entwicklerstudio dicht gemacht?

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 17:16 #

EA hat den den Auftrag gegeben, ein gutes Spiel zu machen, was die offensichtlich nicht gebacken bekommen haben.

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 20:23 #

Ja genau, es war ganz sicher Mythic's Idee F2P-Timer-Paywall-Gedöns aus Dungeon Keeper zu machen. Du bist ja lustig.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 22:04 #

Die Idee mit F2p kam von EA. Der Rest von Mythic.

J.C. (unregistriert) 5. Juli 2014 - 22:43 #

Genau und F2P hat das Spiel verhunzt. F2P heißt ja nix anderes als Mikrotransaktionen. Verschenken will hier niemand was.

burdy 15 Kenner - 2738 - 6. Juli 2014 - 14:44 #

Die Vielzahl an guten F2p-Spielen zeigt ja, dass nicht F2p, sondern Mythic es versaut hat.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 22:25 #

Aber Dungeon Keeper ist kein F2P Konzept! Wenn sie es Dungeon Master genannt hätten wär alles ganz ruhig geblieben.

Despair 16 Übertalent - 4587 - 6. Juli 2014 - 22:51 #

Nee, denn dann hätten sie einen anderen Klassiker geschändet.

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 23:08 #

Angry Dungeon Clan?

Despair 16 Übertalent - 4587 - 6. Juli 2014 - 23:11 #

Genehmigt. :D

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 6. Juli 2014 - 23:25 #

Da hätte jeder gewusst was ihn erwartet. ;)

burdy 15 Kenner - 2738 - 7. Juli 2014 - 17:43 #

Du kannst jedes Spiel der Welt mit Mikrotransaktionen versehen. Es ist vollkommener Unsinn, zu sagen, es wäre kein Dungeon Keeper, wenn man alles macht, was man in Dungeon Keeper macht, nur mit einem anderen Spieltempo.

J.C. (unregistriert) 7. Juli 2014 - 17:47 #

Klar, vielleicht ließt du mal eine Review zu dem Spiel und denkst dann noch mal drüber nach. Ein anderes Tempo. Nein, wenn Aufgaben statt 0.5 Sekunden plötzlich 48h dauern hat das massiven Einfluss auf das Gameplay.

burdy 15 Kenner - 2738 - 10. Juli 2014 - 18:40 #

Du schließt auch aus dem Test zu sagen wir Das Schwarze Auge: Schicksalsklinge, dass Vollpreisspiele nicht funktionieren können, oder?

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 17:03 #

Der Kunde ist der Teufel, das ist schon ein grossartiges Verständnis.

Wer Schrott fabriziert muss diesen halt auch mal nachbessern. Das Problem sind doch eher solche Kunden die alles hochjubeln, wo gerechtfertigte Kritik als geheule bewertet wird.
Die lächerlichen Storybrüche mit den vollmundigen Versprechungen von dem EA Marketing haben natürlich auch gewisse Auswirkungen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 17:15 #

Ich hab das Sprichwort nicht erfunden :P

Anonhans (unregistriert) 5. Juli 2014 - 17:27 #

Dungeon Keeper und SimCity sind für dich positive Beispiele für Änderungen, die EA in letzter Zeit gemacht hat? Versteh ich da irgendwas nicht richtig?
Genau in diesen Fällen war es doch das Rumgeheule der blöden Core-Gamer, das dazu geführt hat, dass EA seine kundenfeindlichen "Innovationen" überdenken musste. Dass sie nicht mit Lob überschüttet werden, wenn sie denn doch irgendwann einsehen, dass sie da Scheiße gebaut haben, sollte nun wirklich niemanden überraschen. Ganz so einfach ist es denn halt doch nich, sich das Vertrauen der Kunden wiederzuholen. Wenn sie in Zukunft beweisen, dass sie draus gelernt haben, lässt sich drüber reden.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23920 - 5. Juli 2014 - 17:55 #

1. Ich sehe es etwas fragwürdig wenn kreative Werke wegen dem Geweine einiger Fans nachgebessert werden.

2. Mythic war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Statt ein modernes Dark Age of Camelot mussten sie ein F2P- Dungeon Keeper entwickeln. Was interessiert mich deren Schließung?

3. Welche Richtung? Und war das nicht Biowares Entscheidung?

4. Der Fehler war das Spiel ohne Offline-Modus zu veröffentlichen. Die Käufer, die bei Release zugeschlagen haben, mussten ziemlich leidensfähig sein.

Ich forder von EA nicht mehr als von anderen Unternehmen. Nämlich qualitativ gute und funktionierende Produkte zu verkaufen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 18:05 #

zu 1: sehe ich auch so, Da hätte EA mal hart bleiben sollen. Der lächerlichste Shitstorm in der Geschichte des Internets war das.

Und das mit den qualitiv guten und funktionieren Produkten schafft EA ja meistens.

Striker Eureka (unregistriert) 6. Juli 2014 - 7:26 #

So wie mit dem grandios optimierten Battlefield 4 oder den immer wieder kehrenden selben 30€ AddOns für jeden neuen Sims Ableger?

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 5. Juli 2014 - 18:39 #

Du hast offensichtlich noch nie ein richtiges gutes spiel gespielt.

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 15:20 #

Ich weiß nicht was ein Core-Gamer ist, ich mag Veränderungen durchaus sehr wenn sie mir was bringen. Was ich nicht mag ist EA, weil ich da nur Veränderungen zu meinem Nachteil vorfinde, sei es beim Komfort (Origin), beim Gameplay (einfältige Fortsetzungen) oder finanziell und vor allem sehe ich bei EA keine "fortlaufenden Services", ganz im GEGENTEIL.

Die sehe ich bei Larian, iRacing.com, Overkill, Bohemia Interactive, SCS, CIG, Xaviant, Firaxis, Volition oder Devolver und dafür kaufe ich gern jeden noch so hohlbirnigen DLC um den Entwickler zu unterstützen.

Vielleicht stellen die sich auch einfach nur weniger dämlich an indem sie wenigstens die Illusion sehr gut aufrecht erhalten. Auf der anderen Seite kann sich EA defacto ja nicht über den Absatz seiner Produkte beklagen, also kann man es machen wie UBI: Einfach auf die "Core-Gamer" scheissen, unbekannterweise.

Electonic Arts
Because
Fuck developers
Fuck customers
Fuck you

http://www.youtube.com/watch?v=CjYEi4PEqF4

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 16:35 #

Bohemia Interactive zB muss ja fortlaufenden Service bieten, damit die die Bugruinen bei Release spielbar bekommen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 16:57 #

Und EA bringt einen Nachfolger raus weil es leider viel zu teuer ist ein schrottiges Spiel Gesund zu patchen. ;)
BF4 und SimCity würde ich nämlich genauso als riesengrosse Ruine sehen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 17:14 #

Gab auch überhaupt gar keine Patches mehr für Battlefield oder Sim City nach Release.

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 17:38 #

Was mich ärgert, ist dass sie es bei der Innovationsarmut auch noch schaffen Fehler reinzubringen die man im Vorgänger schon gefixt hatte.

Oder wenn sie uns Konsumenten erzählen wollen das die hochkomplexen Simulationsaspekte in der Cloud berechnet werden müssten und man daher den Onlinezwang im Singleplayer zwingend bräuchte, auf den kleinsten SimCity-Maps ever...

Ich find´s dann ehrlicher wenn ein verbuggtes Spiel rausgehauen wird mit der Aussage "Sonst wären wir Pleite gegangen" und es gibt immerhin noch eine Chance das weiter kontinuierlich daran gearbeitet wird statt nach fünf Monaten um drei Ecken herum einzuräumen "Wir wollten das für die Aktionäre noch zwingend in das Quartal reindrücken und haben Euch auch sonst durchbelogen wo´s nur ging aber dafür dürft ihr "Premium" kaufen".

Einfach mal ehrlich und seine Kunden nicht für dumm verkaufen.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 18:02 #

Wenn EA also sagt, wir müsen BF4 mit Fehlern rausbringen, sonst gehen wir Pleite, dann ist alles in Butter?

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 18:10 #

Das habe ich nicht gesagt.

burdy 15 Kenner - 2738 - 5. Juli 2014 - 22:04 #

Habs verstanden, du sagst eigentlich gar nix.

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 23:19 #

An ersterem habe ich Zweifel, ob Du es nicht kannst oder nicht willst ist mir einzig unklar. Aber das raubt mir nicht den Schlaf.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3200 - 5. Juli 2014 - 17:20 #

naja BF4 ist ja der Patch für Bf3 welcher der Patch für BC2 ist und dieser wiederrum für....
Ist doch net das man alle paar Jahre sogar ein Grafikupdate erhält.

Anonhans (unregistriert) 5. Juli 2014 - 17:58 #

Armes EA. Wären die Mulimillionen Dollar AAA Spiele doch auch ohne die blöden Core-Gamer finanzierbar, so wie das bei billigen Copy&Paste Mobile-Games der Fall ist. Bei "richtigen" Spielen sind es denn halt doch die "Core-Gamer", die das meißte Geld ausgeben. Und weil sie viel Geld für Spiele ausgeben, haben sie denn auch wenig Lust, sich zusätzlich noch Kohle für irgendwelchen Bullshit aus der Tasche ziehen zu lassen. Wer regelmäßig bis zu 60€ für einen Vollpreistitel auf den Tisch legt, hat halt wenig Lust, sich dann noch von kundenfeindlichen Systemen/Geschäftsmodellen gängeln zu lassen.
Auch wenn hier gerne die "Core-Gamer" als kleine Minderheit abgestempelt werden...es sind nicht die "Casuals", die >200 Spiele in ihrer Steam-Bibliothek haben und bei denen die Regale im Wohnzimmer mit Spiele-DVDs gefüllt sind.
Es geht nicht um die Angst vor Veränderung, sondern um den Wert eines Spiels, für das man viel Geld bezahlt. Es geht darum, sich als Kunde ernstgenommen und wertgeschätzt zu fühlen, wenn man regelmäßig nen Haufen Kohle in Richtung der großen Publisher schiebt. Es geht darum, sich nicht ausgenutzt und belogen zu fühlen, wenn diese Publisher versuchen, einem Kundengängelungen und wertlose Spielkonzepte als Innovation zu verkaufen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9521 - 5. Juli 2014 - 18:15 #

Ich finde, EA ist in letzter Zeit nur noch mit schlechten Spielen aufgefallen (SimCity, BF4, mehr oder weniger ME3, FIFA), haben Marken zugrunde gerichtet (Medal of Honor, C&C, NBA, NHL) oder nutzen fragwürdige Geschäftsgebaren, sprich DLCs in Extremform (Die Sims, SimCity, ME usw.).

Es ist einfach kein guter Publisher. Dann muss man sich nicht wundern, dass Spieler, die ein wenig Ahnung von Videospielen haben, sich beschweren.

furzklemmer 15 Kenner - 3129 - 5. Juli 2014 - 18:16 #

Ganz Unrecht hat er damit sicher nicht. Sieht man auch an der aktuellen Konsolengeneration, bei der jede Innovation herausgepöbelt wurde oder von Sony gleich unterlassen wurde. Allerdings ist es meist schwer, gute von schlechten Innovationen zu unterscheiden. Sowohl beim Management als auch bei Spielern.

Anonhans (unregistriert) 5. Juli 2014 - 18:36 #

Was waren denn die Innovationen, die aus der aktuellen Konsolengeneration herausgepöbelt wurden? Wo liegt für mich als Kunde der spürbare Vorteil von Always-On? Die Kinect war auch lange genug auf dem Markt und MS hat es bis heute nicht geschafft, ordentliche Software dafür entwickeln zu lassen, mit der sich ein Innovationsverlust begründen lassen würde, der durch den Wegfall der Kinect in neuen Bundles entstehen könnte.
Die "Features", die "weggepöbelt" wurden, waren nicht innovativ, sondern nur Kundengängelung. Zumindest hat MS es nicht geschafft, irgendwas aus dem Hut zu Zaubern, dass die Nachteile dieser Features aufwiegen könnte. Wenn man daherkommt und von Innovation faselt, sollte man auch in der Lage sein, diese Behauptungen zu untermauern. Ansonsten hat man Features, die mir als Kunden erstmal offensichtlich nur Nachteile bringen und versucht die als Innovationen zu verkaufen. Das funktioniert so halt nicht und dann sollte man hinterher auch nicht rumheulen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35098 - 5. Juli 2014 - 18:38 #

Die Innovation war doch das der Kunde jetzt selber für die Verwanzung seiner Wohnung bezahlt. :)

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 5. Juli 2014 - 18:43 #

Beim inkompetenten Management ja, bei den Spielern nein.

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 5. Juli 2014 - 18:43 #

Das Imperium schlägt zurück.

Tyntose 13 Koop-Gamer - 1688 - 5. Juli 2014 - 19:00 #

Leben heute: Geburt, Marktteilnahme, Tot

Tassadar 17 Shapeshifter - 7767 - 5. Juli 2014 - 19:10 #

Ich muss mich auch ständig am Kopf kratzen und sagen "Schaut doch, ich will euren einfallslosen langweiligen Mist einfach nicht spielen, EA." Da gebe ich euch doch kein Geld für.

Skully (unregistriert) 5. Juli 2014 - 19:28 #

Core Gamer haben kaum Probleme mit Verändungen, wir haben keine Problem mit Steam, wir kein Problem mit Indies, wir haben kein Problem damit das Design Größen der Industrie (EA, Ubi, etc...) in Horden davonrennen um eigene kleine Studios aufzumachen, wir haben kein Problem Legenden wie Schaeffer oder Roberts mit Crowdfunding neue Innovationen und neue Spiele zu finanzieren, wir haben kein Problem mit Retroinnovation wie z. B. Shovel Knight, wir haben kein Problem mit neunen Sternen in der Industrie wie CD Projekt Red die im Gegensatz zu EA kundenorientiert handeln. Wir passen uns an.

Aber da ist EA das mental irgendwo noch in 2006 stecken geblieben ist und uns immer noch mit jährlichen innovationsarmen und DLC vorbelasteten und Exklusivitems "begeistern" möchte und das mit dem Charme und Gier von einen "Jamba Spar Abo" in Form von Season Passes. Da kann man ja nur den als Analyst die EA Aktien auf Sell setzen.

blobblond 19 Megatalent - 18073 - 5. Juli 2014 - 19:48 #

Wer hat dich zum Sprachrohr der Core-Gamer gemacht?Tausch mal lieber das "wir" in "ich" um...

Skully (unregistriert) 5. Juli 2014 - 20:12 #

Meine Aussagen basieren auf unwiderlegbaren Fakten die man nicht abstreiten kann.

Frohgemuet 13 Koop-Gamer - 1319 - 5. Juli 2014 - 21:03 #

Ach, cool. Möchtest du dann meiner freundinnschnell erklären, dass übermäßiger alkoholkonsum gesund ist?

Skully (unregistriert) 5. Juli 2014 - 21:23 #

Nein, da sie "deine" Freundin ist, kann ich den übermäßigen Alkoholkonsum nachsehen.

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1919 - 5. Juli 2014 - 20:26 #

Veränderungen müssen nicht schlecht sein, sind es aber leider meistens - vor allem wenn es nur darum geht die Konsumenten zu melken oder auf zig Plattformen zu zwingen, weil jeder Publisher sein eigenes Süppchen kochen will. Gerade EAs und Ubisofts Launcher sind Musterbeispiele für nutzlosen (man möge mir das Wort verzeihen) Scheißdreck - der dem Kunden nicht nur nichts bringt, sondern auch noch durch regelmäßiges rumspacken daran hindert einfach nur zu spielen.

blobblond 19 Megatalent - 18073 - 5. Juli 2014 - 20:34 #

"sondern auch noch durch regelmäßiges rumspacken daran hindert einfach nur zu spielen."

Weder Origin noch UPlay haben bei mir noch nie "rumgespackt",muss wohl ein Layer 8 Problem sein.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11352 - 5. Juli 2014 - 22:37 #

Das heißt doch, beide spacken bei dir rum..

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1919 - 5. Juli 2014 - 22:42 #

Ich hatte mir letztens Heroes of Might and Magic IV auf Steam gegönnt, konnte es aber erst 2 Tage später spielen weil der Drecksplayer keine Verindung herstellen konnte. Sowas geht einfach nicht.

blobblond 19 Megatalent - 18073 - 5. Juli 2014 - 23:03 #

Und natürich lag es an deinen System nicht oder?...
Im Steam Summer Sale Anno 2070 und Far Cry 3 gekauft,beide setzen ja Upay vorraus,halbe stunde im Steam runtergeaden,Uplay gestartet,Keys in Uplay eingetragen und schon konnte ich spielen und das alles in weniger als 35 min.
Komisch,ich glaube ich muss irgendwas falsch machen...

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23920 - 5. Juli 2014 - 23:51 #

Ich hab uPlay diese Woche zum ersten Mal installiert und es hat sofort "rumgespackt" (Patch von Blood Dragon wurde nicht installiert und lässt sich nicht noch mal runterladen). Origin hab ich für vielleicht zehn Downloads verwendet, zwei davon haben Probleme bereitet. Eine kurze Google-Suche ergab, dass dieser Download-Fehler keine Seltenheit ist.

Mit Steam hatte ich in vier Jahren nicht ein einziges Problem. Wäre ich kein Konsolenspieler, würde ich die Spiele von Ubisoft und EA ignorieren.

Mclane 18 Doppel-Voter - P - 12285 - 5. Juli 2014 - 20:55 #

Das Problem ist nicht, dass sich die Zeiten geändert haben. Das Problem ist, dass ich kein Geld bezahle für Sachen die ich Scheisse finde!

Cat Toaster (unregistriert) 5. Juli 2014 - 21:08 #

So!

Nokrahs 16 Übertalent - 5742 - 5. Juli 2014 - 23:07 #

Core Gamer mögen keine Änderungen? Sie mögen nur keine Verschlechterungen und veralbert wollen sie auch nicht werden. Naja, vielleicht ein wenig.

cl3ave 15 Kenner - 2797 - 5. Juli 2014 - 23:37 #

"Das Problem mancher "Core-Gamer" liegt darin, dass sie sich durch die Veränderungen der wachsenden Branche nicht mehr wohl fühlen."
Ich denke, sie würden sich wohler fühlen, wenn man nicht immer das Gefühl hätte, dass es zum Einen bloß darum geht, möglichst viel Kohle zu scheffeln (fernab jeglicher Qualität) und zum Anderen, dass jede Methode schlimmer ist als die davor und die Spieler einengt, in der Art zu spielen.

"Diese Veränderung sei unumgänglich laut Moore, er wolle nicht, dass die Spieleindustrie ähnlich endet wie die Musikbranche."
Der Eindruck, dass tatsächlich versucht wird, sich anders zu verhalten, kommt bei mir aber nicht wirklich an.

Kurzfassung: Marketingblabla.

valorum 11 Forenversteher - 565 - 5. Juli 2014 - 23:41 #

Naja, da wurde hier auch wieder eine bewusst irreführende, zumindest polemische Artikelüberschrift gewählt. Es wurde die drastischste Aussage des werten Herren hergenommen und nochmal in der Übersetzung verschärft. Man hat den Eindruck, dass hier nur möglichst viele Kommentare und Diskussionen provoziert werden wollen.

Die Sache selbst ist relativ banal. Natürlich gibt es überall Puristen, die ein Problem mit Veränderungen haben. Diese darf man aber nicht mit denen Verwechseln, die eine Veränderung konstruktiv begleiten. Das sagt der EA-Typ aber auch, dass versucht wird, dies zu trennen. Und in der Welt der Social Media gibt es eben verdammt viele, die destruktive Kritik äußern. Dass es sich dabei mehrheitlich um die sog. Core-Gamer handeln soll, halte ich allerdings für eine falsche Annahme - auch wenn wir nur den Bereich des Gaming betrachten.

blobblond 19 Megatalent - 18073 - 5. Juli 2014 - 23:45 #

Provokante Überschrift = hohe Klickzahlen = mehr Geld! ;)

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 0:38 #

GG=EA!? Holy F~!

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 6. Juli 2014 - 6:27 #

Das sind Maßnahmen die ergriffen werden müssen, wenn zuviele zahlungskräftige Core-Gamer, kein Geld für ein Abo ausgeben. Also entweder reisserische Fishing-for-Clicks-News, man ändert die Ausrichtung des Magazins oder man schmeisst als Chefredakteur den ganzen Scheiss hin, verkauft den Laden und fängt einen neuen, stressfreieren Lebensabschnitt ohne beruflichen Videospiele-Fokus an.

Geht aber alles nicht, da Veränderungen grundsätzlich immer böse sind.

Unregistrierbar (unregistriert) 6. Juli 2014 - 8:58 #

Die Sache ist doch ganz einfach: manche Leute haben einfach keinen Bock auf F2P und so Zeug. Da steckt kein Plan oder destruktives Verhalten dahinter. Ich habe F2P ausprobiert und es macht einfach keinen Spass, Punkt.

D.h. "konstruktiv begleiten" ist nicht weiter als ein Euphemismus dafür, dass Menschen es sich bei F2P gefallen lassen, künstliche Wartezeiten (bspw. F2P-Aufbaustrategie-Spiele) mit echtem Geld wegzukaufen.

Konstruktiv begleiten, pfff... ich zahle an InnoGames doch nicht echtes Geld, nur um eine vorhandene Programmroutine freizuschalten. Ich würde es einmalig sogar tun - aber sämtliche Premium-Features verfallen nach einer Zeit, selbst wenn man Geld in der Höhe eines Vollpreis-Spiels investiert...

Was der Typ in dem Artikel sagt, ist das Gleiche, als würde ein Markthändler Waren anbieten und dann jene Kunden beleidigen, die sagen "Nein, danke.".

F2P ist ein echtes Geschwür am Rektum der Spielebranche.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 6. Juli 2014 - 10:55 #

Ich habe F2P auch ausprobiert und mir macht es Spaß. Wenn Core-Gamer ein Problem mit F2P und EA haben, warum ignorieren sie beides nicht einfach, anstatt immer nur zu meckern? Die Antwort verrate ich dir: Ein Geschwür und ein Core-Gamer melden sich auch ungefragt immer wieder.

Cat Toaster (unregistriert) 6. Juli 2014 - 11:36 #

Was bist denn Du? Ein Hardcore-Gamer? Ein Pro-Gamer? Ein Mid-Core-Gamer? Ein Casual-Gamer?

Das ist doch alles Bullshit wie "rechts" und "links".

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 11:38 #

Also ich bin einfach "Gamer". Und ein Mensch^^

Cat Toaster (unregistriert) 6. Juli 2014 - 11:46 #

Komisch, geht mir ähnlich :)

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 12:09 #

Das kann ja jeder behaupten! Beweise? ^^

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 15:08 #

Guckst Du auf mein Profil, weißte bescheid ;)

J.C. (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:20 #

Guckst du mal auf meins, da weißte auch bescheid! Kann ja jeder machen... tzz! ;)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 22808 - 6. Juli 2014 - 15:23 #

Bezichtige er mich nicht der Lüge!

vicbrother (unregistriert) 6. Juli 2014 - 12:31 #

Ich bin links.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 14:55 #

Der war gut! :-)))

Unregistrierbar (unregistriert) 6. Juli 2014 - 17:36 #

Stopp mal.

War es nicht der EA COO, der seine Lebensweisheiten ungefragt in die Welt rausgeblasen hat?

Und dass Core-Gamer (wusste gar nicht, dass ich einer bin...) offensichtlich keinen Bock auf seine Ware haben, kann der doch genauso gut ignorieren. Aber nein... "mimimimi, wir machen sooo tolle Sachen mimimimi das ist die Zukunft mimimi aber die pösen Core-Gamer haben sich gegen uns verschworen".

Es ist doch so einfach:
wenn der Kunde nicht kauft, ist das Produkt schlecht.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 17:40 #

Das gilt aber doch nicht für EA ^^

Unregistrierbar (unregistriert) 6. Juli 2014 - 18:04 #

...das entscheiden letztlich die Kunden.

Aber abgesehen davon sagt er ja selbst, er sei nicht frustriert. Na dann, wozu die ganze Aufregung?

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 19:20 #

Hab ich schon wieder vergessen, mindestens 3 Dutzend Ironiefähnchen zu schwenken?^^

valorum 11 Forenversteher - 565 - 6. Juli 2014 - 14:47 #

Warum denn dieses andauernde Lamentieren und Geheule unter entsprechenden News, Tests, etc.? Der Spielemarkt bietet doch abseits des F2P-Genres so viel!

"Konstruktiv begleiten" kann auch bedeuten, dass du dein Kaufverhalten sprechen lässt - ganz einfach. Und wenn du das dann noch an geeigneter Stelle sinnvoll begründest, dann hast du bereits mehr getan, als erwartet wird. Wahrscheinlich hätte ich besser schreiben sollen "Nicht destruktiv begleiten"...

Es geht ja hier auch nicht ausschließlich um F2P. Hier sollte lediglich ein Teil der Strategie von EA erklärt werden. Das sollte man auch mal erkennen und nicht gleich bei den bekannten Schlagworten das Feuer eröffnen, wie es viele hier tun. Allerdings war das bei der provokanten Überschrift auch nicht anders zu erwarten.

Unregistrierbar (unregistriert) 6. Juli 2014 - 17:39 #

Ja, aber was will denn der gute Mann? Er beklagt sich über Kunden, die nicht so sind, wie er es gerne hätte. Dann ist es doch schön für ihn, wenn diese potentiellen Kunden sich zu Wort melden. Dann hat er schon Geld für die Marktforschung gespart :)

valorum 11 Forenversteher - 565 - 6. Juli 2014 - 20:32 #

Was der Kerl will? Da es sich um ein Interview handelt will er vermutlich zu allererst auf die gestellten Fragen antworten. Dass dabei immer auch eine ordentliche Portion Marketing-BlaBla drin ist, sollte klar sein. Ich glaube jedoch, dass die Mehrheit der Kunden eben doch so ist, "wie er es gerne hätte". Wenn das nicht der Fall wäre, könnte sich EA eine solche Strategie wohl kaum leisten.

Wie gesagt, er wendet sich nicht gegen jegliche Kritik, sondern lediglich gegen undifferenzierte Kritik, die ihren Ursprung in der grundätzlichen Ablehnung von Veränderungen hat.

Toll - jetzt bin ich auch auf den Trick reingefallen und beteilige mich hier an den Diskussionen... und jetzt auf, auf, der Langer hat ein neues Schlachtfeld eröffnet!!!

Triton 16 Übertalent - P - 5573 - 6. Juli 2014 - 10:08 #

"Core-Gamer mögen keine Veränderungen"

Core-Gamer mögen Veränderungen, wenn sie Sinnvoll sind. Aber ein Aspekt ist doch schon das EA auf Masse entwickelt, daher auf die Wünsche der Kinder eingeht. Alle immer Einfach, die jaulen ja selbst bei der Schwierigkeitstuffe Mittel, was einem heute als Schwer verkauft wird, war früher Mittel wenn nicht Leicht.

Der Witz an den "modernen" Spielern ist das sie sich immer neues wünschen, aber kommen die nicht in den ersten 5 Minuten mit einem neuen Feature klar, egal wie genial es ist, sind die Kommentare vernichtend. Daher liefern EA's Spiele auch so gut wie keine Innovationen, die kommen meist von kleinen Entwicklern.

Die Core-Gamer wollen nicht langweiliges durchrushen durch Missionen, sie wollen Herausforderungen. Also nicht im ersten Anlauf durch eine Mission, denn um so höher die Herausforderung, um so höher die Zufriedenheit des Spielers wenn er es geschafft hat.

Das EA das nicht schmeckt ist klar, schaut man alleine wie viele Millionen diese Core-Gamer für Kickstarter Projekte zur Verfügung stellen. Alles um Spiele zu Unterstützen die z.B. EA nicht liefert, da kein Massenmarkt. Also versucht EA die Core-Gamer, die sehr viel Geld für ihr Hobby ausgeben, zu ändern damit das Geld in deren Kasse fließt.

Ich wenigstens stecke lieber weiter Hunderte in Kickstarterspiele als mein Geld EA zu geben.

Name (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:19 #

Ach Gott. Das ist wie die ewige Diskussion CDU/FDP vs. SPD/Grüne. "XY wollen keine Veränderungen" - "Stimmt doch gar nicht, wenn jemand mal einen gescheiten Vorschlag machen würde, wären wir dazu bereit." Die Sache ist nur die, dass kein Vorschlag jemals gut genug ist, schon allein aus politischer Räson. Aber natürlich sind im Kern alle bereit. Bullshit! Der Markt wird beherrscht von Fortsetzungen, die einen Verkaufsrekord nach dem anderen brechen. Innovative Titel zum Vollpreis haben dagegen keine Chance. Genauso bei den Geschäftsmodell. Erst heulen sie alle über Steam. Dann heulen sie über Bezahlzwang für Online-Modi und kostenpflichtige DLCs. Gefressen haben sie es am Ende trotzdem alle und finden es mittlerweile sogar ganz toll. Die sind meistens einfach nur Anti, weil sie in einigen Belangen bequem geworden sind. Weil sie sich an einen status quo gewöhnt haben, und gar nicht darüber nachdenken wollen, ob es nicht auch anders funktionieren könnte.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 15:24 #

FDP? Was ist das???

vicbrother (unregistriert) 6. Juli 2014 - 17:25 #

Die Fraktion deutscher Prügelknaben, Verteidiger der Freiheit. Kaum sind sie weg, dominieren die Geheimdienste!

DomKing 18 Doppel-Voter - 9521 - 6. Juli 2014 - 17:55 #

Ich stelle mal die kühne Behauptung auf, dass die Geheimdienste auch mit der FDP an der Regierung schon so gehandelt haben. Auch jetzt könnte die FDP mit dem Thema groß aufmachen....tut sie aber nicht.

vicbrother (unregistriert) 6. Juli 2014 - 19:05 #

Du meinst die Facebook-Deutschland-Partei? Wo der bekennende BigBrother-Wohncontainer-Fan Guido Westerwelle Vorsitzender war?

Die FDP-Generation von vor 1982 meldet sich doch dauernd zu Wort mit den gesellschaftlich wichtigen Themen...

irgendjemandiminternet 14 Komm-Experte - 1850 - 6. Juli 2014 - 13:31 #

Das was EA mit "Core-Gamer" defeniert, ist sicherlich weit davon entfernt, was ich unter "Core-Gamer" vertehe.

GG-Anonymous (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:19 #

Natürlich mögen Core-Gamer keine Veränderungen.

Macht ja auch der Name.

Kerne sind nunmal unveränderlich. Das Problem ist es ja gerade, dass man irgendwelche Innovationen andrehen will, die man als Core-Gamer natürlich nicht sehen möchte.

a2awtfe (unregistriert) 6. Juli 2014 - 17:26 #

Also die meisten Kerne hätten schon gerne das ein oder andere Elektron mehr.
Manche akzeptieren auch wenn du ihnen ein Elektron wegnimmst. Aber sobald du an Protonen und Neutronen gehst werden sie fuchisg.

immerwütend 21 Motivator - P - 29850 - 6. Juli 2014 - 17:35 #

Aktiv, könnte man auch sagen ;-)

Moikesch (unregistriert) 7. Juli 2014 - 6:25 #

Na, wenn das von EA kommt, dann muss es ja stimmen... *hust*

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16725 - 7. Juli 2014 - 9:30 #

"Core-Gamer" (was auch immer das ist) mögen glaube ich einfach EA nicht. ;)

FPS-Player (unregistriert) 7. Juli 2014 - 10:06 #

Völliger Blödsinn. Natürlich mögen wir (Core-)Gamer Veränderungen. Sie sind sogar wichtig und sinnvoll. Aber eben keine, die einen zwingen, etwas zu tun, was wir nicht wollen. Wir wollen - ja, so wie früher - Zusatzinhalte, die uns nichts kosten, bzw. eine angemessene Preispolitik haben, weil sie eh schon in den meisten Fällen im Spiel waren, aber wieder rausgenommen wurden, um damit noch mehr Geld zu scheffeln.
Kaufmännisch ist das durchaus nachvollziehbar. Aber warum soll ich für einen DLC, der eine Stunde "mehr" an Inhalt bietet, fast nochmal den gleichen Preis bezahlen wie für das Hauptspiel?
Als Beispiel führe ich hier Borderlands 2 ein. Hier kosten die DLC zwar auch einen stattlichen Preis, aber das Spiel-Verhältnis dazu ist immens. Hier gebe ich gerne zusätzliches Geld aus. Hier findet man (als SP zumindest, MP weiß ich nicht) keinerlei Mirkrotransaktionen oder sonstiges Gedöns, welches man überhaupt nicht braucht. Siehe auch CD Project Red, die für DLC gar nichts nehmen...es geht also.

Wenn ich dann immer höre, das man bspw. bei MMOs durch ein paar Euro neue Rüstungen oder Waffen bekommt, die man sich sonst hart erarbeiten müsste, dann frage ich mich doch eher, was bei der 'Weiterentwicklung' der Spieler falschläuft.
Ja, mag sein, das wir 'Veteranen', die mit Amiga und Co. aufgewachsen sind, ein anderes Verhältnis zum Spielen an sich haben. Aber es ist möglich, einen 'goldenen Grat' zu finden, der beides vernünftig miteinander vereint. Ich habe kein Problem damit, für etwas zu bezahlen, was mich spielerisch (!) weiterbringt, aber die Relation muß stimmen.

nobuyifdrm (unregistriert) 8. Juli 2014 - 12:49 #

Liegt wohl daran, daß die meisten Veränderungen (DRM, Casualisierung, DLCs, Mikrotransakt.)in den letzten Jahren für Core Gamer vor allem eines darstellten: Verschlechterungen.

Im Falle von EA ist es leicht: Macht einfach ALLES anders. Dann lieben euch die Core Gamer.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 93347 - 10. Juli 2014 - 0:11 #

Einen Scheiss müssen sie! Dieses abgrundblöde Gelaber von Moore schon wieder. Der Typ soll seinen Stiefel durchziehen wenn er meint und weiter über die Zukunft orakeln, die Zukunft wird aber zeigen wer den richtigen Riecher hat. Nicht alles was früher gut war ist heute automatisch schlecht. Klar kann man viel Geld mit F2P und Microtransscheiss machen, dennoch gibt es total konträre Spielerlebnisse und Erfahrungen. Moore ist ein social-network-verleiteter, gieriger alter Mann, der schon bald merken wird, wie falsch er liegt!

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