eShop-Check: Toy Stunt Bike
Teil der Exklusiv-Serie eShop-Check

360 3DS iOS
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4. Juli 2014 - 19:32 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellen wir euch ein interessantes eShop-Spiel (WiiU, 3DS oder Virtual Console) vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Um diese Rubrik kümmern sich unsere User CptnKewl und mrkhfloppy.

Motoradfahrer in Videospielen erfreuen sich seit Excitebike auf dem NES großer Beliebtheit. In der jüngeren Videospielvergangenheit konnten Joe Danger und Daredevil der Trials-Serie die Flagge hochhalten. Ob der heutige eShop-Titel Toy Stunt Bike für maximalen Spielspaß oder Blechschaden steht, erfahrt ihr im Check.
Ist es Stuntman-Bob oder doch nur der Mini-Version von Evel Knievel?

Incredible Machine trifft auf
Trials und Joe Danger


Wer bei Toy Stunt Bike an eine grafisch abgespeckte Version von Joe Danger denkt, wird bereits nach wenigen Spielminuten eine heftige Enttäuschung hinnehmen müssen. Anders als die spartanische Präsentation vermuten lässt, ist der Titel im Physik-Puzzle-Bereich angesiedelt. Ihr fahrt in einer leicht Schrägen Kameraperspektive, die tatsächlich an Joe Danger erinnert, durch an Micro Machines erinnernde Levels und müsst durch Verlagerung eures Gewichts versuchen, so schnell wie möglich das Ziel zu erreichen.

Dabei ist die Steuerung sehr einfach gehalten. Mittels A-Knopf gebt ihr Vollgas, B ist die Bremse und das Steuerkreuz dient zum Vor- sowie Zurücklehnen. Durch die Gewichtsverlagerung könnt ihr im Sprung Salti und andere Tricks ausführen, die den Punktezähler nach oben treiben, und euch beim Bewältigen der Levels helfen. Neben dem Erreichen des Level-Endes gibt es noch zusätzliche Ziele, darunter das Erreichen bestimmter Punktewerte oder das Einsammeln von Flaggen. Erreicht ihr eines der Ziele, erhaltet ihr eine Freischaltung des nächsten Levels. Erfühlt ihr alle Aufgaben, erhaltet ihr Zugriff auf die nächsten drei Levels. Liegt euch ein Abschnitt mal nicht, könnt ihr also durch Erreichen des Minimalziels den nächsten freischalten -- oder ihr wechselt zu einem vorherigen zurück und versucht, die Zusatzziele zum Überspringen zu nutzen.

Die Präsentation taugt in vielen Bereichen nurnoch für die Toilette

Unscharfe Präsentation
Grafisch ist Toy Stunt Bike eher schwach. Bodentexturen sind quasi nicht vorhanden und auch der Protagonist hätte etwas mehr Liebe und Detailarbeit verdient. Die 60 Levels sind sich überdies sehr ähnlich. Als Szenario dient ein Haus sowie dessen Hinterhof. In den Levels fahrt ihr dann jeweils in Teilabschnitten umher. Abwechslung kommt dabei eher durch Objekte wie Handtücher, Schalen und aufgeklappte Bücher auf, als durch das eigentliche Grafikdesign.

Entwickler Woobly Tooth wäre für einen zweiten Teil definitiv gut beraten, die Details des Spiels besser herauszuarbeiten. Da das Erreichen aller Spielziele gerade in späteren Levels unterschiedliche Fahrweisen erfordert, müsst ihr die Levels unter Umständen mehrmals besuchen. Durch die Online-Rangliste erwischt ihr euch das ein- oder andere mal beim Versuch, einen anderen Spieler vom Platz zu fegen. Sonst bietet der Titel leider keine kooperative oder kompetitive Komponente.

Fazit
Toy Stunt Bike ist ein nettes Puzzle-Physik-Spiel für zwischendurch. Fans von Arcade-Racern sind mit dem Titel genauso falsch beraten wie Fans von ruhigeren Puzzlern wie Picross oder TIM. Spielt ihr jedoch nur in kurzen Sessions, gewinnt der Titel wesentlich an Halbwertszeit.

•    Arcade-Puzzler
•    Solospiel mit Online-Rangliste
•    Erhältlich seit: 26.6.2014 für 4,99 Euro
•    Für die Stuntmen unter den Puzzle-Spielern.

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