PSN-Check: Child of Light (PSVita)
Teil der Exklusiv-Serie PSN-Check

PSVita
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Dennis Hillor 33100 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S5,C10,A10,J10
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1. Juli 2014 - 15:41 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Wie jede Woche stellt euch auch heute unser PSN-Check wieder ein interessantes Download-Spiel aus dem PSN-Store vor. Betreut wird die Rubrik von unseren Usern Psychofrog und Elofson.

Ein Spiel, das nur in Reimen spricht, kommt Gamern nur selten zu Gesicht. Doch im April war es soweit, in Ubisofts märchenhaftem Child of Light. Wie sich Aurora auf der PSVita schlägt, sich das Touchpad mit ihrem Freund Igniculus verträgt. Das erfahrt ihr in unserem aktuellen Check, und schwupps sind (fast) alle Reime weg.
Die Optik ganz und gar märchenhaft, verleiht dem Titel Pracht und Kraft.
Märchenhaft unverändert
Auch auf Sonys Handheld bleibt Child of Light (GG-Test: 8.5) wie auf den stationären Konsolen ein spielbares Märchen. Ihr schlüpft in die Rolle des rothaarigen jungen Mädchens Aurora, der Tochter des Herzogs von Lemuria. Dieser könnte König des Reiches werden, gäbe es nicht Neider, die ihm die Position streitig machen wollen. So ist es an Aurora, die Welt von den Einflüssen des Bösen zu befreien. Stets an eurer Seite ist das Glühwürmchen Igniculus, der im Kampf Gegner verlangsamt oder dunkle Passagen erhellt.

Am eigentlichen Gameplay wird nicht gerüttelt: Während sich Child of Light außerhalb der Kämpfe wie ein klassischer 2D-Plattformer spielt, sind die feindlichen Auseinandersetzungen ganz im Stil alter Japano-Rollenspiele wie der Final Fantasy-Reihe gehalten – wenn auch erheblich einfacher. In den rundenbasierten Gefechten wählt ihr eure Angriffe passend zum vor euch stehenden Gegnertyp aus, gegen bestimmte Arten von Attacken sind manche Feinde immun.

Einen leicht dynamischeren Touch bekommt das System durch die Zeitleiste, die zeigt, wer wann angreift. Jede Fertigkeit benötigt eine festgelegte Vorbereitungszeit, die aber in einem bestimmten Bereich der Leiste abgebrochen werden kann, falls die jeweilige Figur von einem Angriff getroffen wird. So könnt ihr mit dem richtigen Timing dafür sorgen, dass die Attacken eurer Feinde zunichte gemacht werden und so ohne selbst getroffen zu werden durch den Kampf kommt. Dabei hilft euch Igniculus, der die Vorbereitungszeit der Gegner stark verlangsamen kann.
Die Rundenkämpfe starten zahm, Ingniculus Blendlicht macht die Feinde lahm.
Verzaubernde Technik
Die Grafik begeistert auch auf der PSVita mit ihrem handgezeichneten Look. Lediglich ein paar kleinere Ruckler trüben den Eindruck der Handheld-Fassung geringfügig. Soundtechnisch wird atmosphärische Musik geboten, die sich stets reimenden Dialoge sind allerdings leider nur in Ausnahmefällen vertont.

Auch bei der grundlegenden Steuerung bleibt fast alles beim Alten. Lediglich die Bedienung eures Begleiters Igniculus kann nun wahlweise über den vorder- oder rückseitigen Touchscreen vorgenommen werden. Unserem Empfinden nach empfiehlt sich eine Mischung aus der Kontrolle mit dem rechten Analogstick und der Touchscreen-Eingabe.
Jeder Dialog im Spiel ein einziger Reim, so soll's in einem Märchen sein!
Fazit
Child of Light bleibt auch auf der PSVita einzigartig. Sicher gibt es einige Kritikpunkte, wie den geringen Anspruch selbst auf der höchsten Schwierigkeitsstufe. Doch diese Kritik verpufft im Anbetracht der wunderschön erzählten Geschichte und dem nicht zu unterschätzenden Einfluss der aus einem Guss wirkenden Grafik auf die Atmosphäre. Wenn eine fantasievolle Erzählweise und eine traumhaft schöne Grafik euer Ding sind, seid ihr mit Child of Light jedenfalls bestens beraten.
  • Mix aus Märchen-Plattformer und Japano-Rollenspiel
  • Einzelspieler
  • Anspruch: Einsteiger
  • Preis am 1. Juli: 14,99 Euro 
  • In einem Satz: Richtet sich nach einem sanften Märchen-Spiel all euer Bestreben, müsst ihr Child of Light auf eurer PSVita erleben.
McGressive 19 Megatalent - 14000 - 1. Juli 2014 - 15:47 #

Großartig, dass es auch für die Vita released wurde! Sollte sich hervorragend für meine Handheld-typsichen, bite-sized Spielesessions eignen. Kommt ganz nach oben auf meine Vita-Einkaufsaufliste :)

Toxe 22 AAA-Gamer - P - 31364 - 1. Juli 2014 - 15:59 #

Ja das paßt ideal zur Vita.

Toxe 22 AAA-Gamer - P - 31364 - 1. Juli 2014 - 16:04 #

Ich mag das Spiel, aber es hätte nochmal so viel besser sein können, wenn die Autoren, die die Texte geschrieben haben, schon mal was von Versmaß gehört hätten. Diese auf-Teufel-komm-raus Reime (zumindest in der englischen Version) ohne Maß und Rhythmus machen die Gespräche manchmal doch leider etwas quälend. Nunja, trotzdem ein nettes Spiel.

Sparnix 13 Koop-Gamer - 1342 - 1. Juli 2014 - 16:07 #

Das Spiel scheint wie gemacht für die Vita. Wird geholt.

volcatius (unregistriert) 1. Juli 2014 - 17:25 #

Habs auf der PS3 schon durch, hatte Charme, aber leider auch so einige Macken z.B. bei der Charakterentwicklung.

Cohen 16 Übertalent - 4575 - 1. Juli 2014 - 18:30 #

Die PS3- und PS4-Version sind ja untereinander "cross-buy"... reiht sich die Vita-Version da ein oder wird das ein separater Kauf?

indigoindiga 09 Triple-Talent - 241 - 1. Juli 2014 - 19:48 #

Das würde mich auch interessieren. Denke, morgen sind wir schlauer.

Cohen 16 Übertalent - 4575 - 1. Juli 2014 - 20:27 #

Ja, morgen entscheidet sich auch, ob ich die Ratchet&Clank-Trilogie für die Vita im PS Store oder im regulären Handel kaufe.

Die Retail-Version würde meine Speicherkarte schonen, die Download-Version für die PS3 ist aber gerade im Angebot (17,99 € für Plus-Abonnenten) und wird laut Beschreibung Cross-Buy mit der Vita-Version.

Also ein Drittel günstiger und die PS3-Version gibt es obendrauf.

Lorin 16 Übertalent - P - 4066 - 2. Juli 2014 - 11:17 #

Huch, das ist Crossbuy? Das ist ja großartig! Da muss ich gleich mal etwas Geld ausgeben!

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