Arcade-Check: Blood of the Werewolf
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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Vampiro 32042 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S9,C5,A7,J10
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25. Juni 2014 - 15:04 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Download-Spiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern Vampiro und Old Lion betreut.

Anita Sarkeesian würde sich freuen: Im actiongeladenen Plattformer Blood of the Werewolf müsst ihr nicht die Jungfrau in Nöten retten, sondern übernehmt die Rolle der Werwölfin Selena, die ihren Sohn Nickoli aus den Fängen von Monstern befreien und ihren getöteten Mann rächen muss. Ob sich diese Jagd als unterhaltsam herausstellt, klärt dieser Arcade-Check.

Hüpfen und kämpfen
Als waschechte Werwölfin steuert ihr Selena nicht nur in Menschengestalt, sondern natürlich auch in ihrer tierischen Form. Wann ihr welche Gestalt annehmt, könnt ihr jedoch nicht entscheiden, sobald ihr von Mondlicht angestrahlt werdet, verwandelt ihr euch automatisch in eine Wolf-Frau. Beide Versionen von Selena spielen sich spürbar unterschiedlich: Während sie in menschlicher Gestalt auf eine Armbrust setzt, bevorzugt sie als Werwölfin den Nahkampf und kann auch einen Doppelsprung vollführen.

Scientifically Proven schafft es, die jeweiligen Levelabschnitte sehr gut auf die unterschiedlichen Fähigkeiten abzustimmen, was zu einem kurzweiligen und interessanten Vergnügen führt. Das Spielprinzip lässt sich vermutlich am besten mit dem Mix aus den kniffligen Hüpfpassagen aus Super Mario Brothers mit den knackigen Kämpfen der Castlevania-Reihe erklären, genau so spielt sich Blood of the Werewolf.

Die kniffligen Sprungpassagen erinnern an Super Mario Brothers.

Ihr seid gestorben
So kämpft und hüpft ihr euch durch insgesamt 15 Levels, inklusive Tutorial und Zwischengegner. Die Bereiche sind darüber hinaus abwechslungsreich gestaltet, so verschlägt es euch teilweise in eine Fabrik oder ein Labor. Sowohl die Sprungpassagen als auch die Gegner erfordern hin und wieder unterschiedliche Herangehensweisen, mit denen euch das Spiel vor neuartige Herausforderungen stellt. Allerdings müsst ihr euch gefasst machen, des Öfteren den Todesbildschirm zu sehen, Blood of the Werewolf hat es in sich. Schwierig wird es besonders in den Momenten, in denen Hüpf-Einlagen mit Gegnerkonfrontationen kombiniert werden oden wenn ihr tödliche Fallen mit einem knapp bemessenen Zeitfenster überwinden müsst. Habt ihr diese Stellen aber gemeistert, ist das Erfolgsgefühl umso besser.

Hilfreich sind hier die fair gesetzten Speicherpunkte, die euch sogar mit voller Lebenskraft neu starten lassen. Der Titel ist aus diesem Grund nicht so frustrierend, wie es Völgarr the Viking (GG-Usertest) manchmal sein kann. Um die Gefahr des Sterbens zu minimieren, schaltet ihr mit aufgesammelten Münzen auch neue Spezialfähigkeiten frei, für die Armbrust etwa einen Mehrfachschuss oder "Blood Powers" für die Werwolf-Form. Zudem steht euch in der Tier-Variante neben dem normalen Angriff auch eine "Focus Attack" zur Verfügung, mit der ihr nach kurzer Wartezeit noch mehr Schaden austeilt.

Die rote Leiste für Blood Powers ladet ihr mit Herzen auf, die Gegner hinterlassen.
Fazit
Blood of the Werewolf ist ein sehr motivierender Plattformer. Das liegt vor allem an dem sehr gelungen schweren, aber auch fairen Leveldesign sowie der Abwechslung, die der Wechsel zwischen den beiden Formen von Selena bietet. Zusätzlich erzählt der Titel seine rudimentäre Geschichte in kurzen, vertonten Sequenzen zwischen den jederzeit erneut spielbaren Levels. Für Langzeitmotivation und Wiederspielwert sorgen die verschiedenen Highscore-Listen und das Freischalten sämtlicher Fähigkeiten eures Charakters samt dem Entdecken aller Geheimräume. Wenn ihr Lust auf einen anspruchsvollen Plattformer mit einer gehörigen Prise an Kämpfen habt, könnt ihr bedenkenlos zugreifen.
  • Plattformer
  • Einzelspieler
  • Anspruch: Für Fortgeschrittene und Profis
  • Preis am 25.06.2014: 6,99 Euro
  • In einem Satz: Schwerer, aber guter Mix aus Super Mario und Castlevania

Video:

Maverick 30 Pro-Gamer - - 183473 - 26. Juni 2014 - 13:45 #

Danke für den informativen Check, Vampiro. :)

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 32042 - 26. Juni 2014 - 14:27 #

Hi :) Sehr gerne, freut mich :)

Das Spiel ist wirklich ziemlich gut und ich habe es nach dem Check (trotz Zeitknappheit) bereits etwas weitergespielt.

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Mitarbeit
Action
Arcade
ab 12 freigegeben
16
Scientifically Proven
Scientifically Proven
28.10.2013
Link
6.3
LinuxMacOSPCPS3WiiU360