GC09: G.A.M.E. plant European Games Award

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Jörg Langer 324491 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtDieser User unterstützt GG seit einem Jahr mit einem Abonnement.Wii-Experte: Sein Motto ist: Und es gibt sie doch, die Core Games für Wii!PC-Spiele-Experte: Spielt auf PC, dann auf PC und schließlich auf PC am liebstenStrategie-Experte: Von seinem Feldherrnhügel aus kümmert er sich um StrategiespieleAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetProphet: Hat nicht weniger als 25 andere User zu GG.de gebracht

19. August 2009 - 0:01 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
Am Rande der GDC Europe trafen wir Stephan Reichart, Chef der Aruba Studios und Geschäftsführer von G.A.M.E., dem deutschen Spieleentwickler-Verband. Im Gespräch verriet er uns, dass der bereits vor längerem angedachte European Games Award nun Wirklichkeit wird. Diese Preisverleihung sei aber "nicht noch ein Preis", von denen es ja schon viele gäbe. Die paneuropäische Preisverleihung soll erstmals im Februar 2010 stattfinden, zunächst in Nordrhein-Westfalen (vermutlich in Köln oder Düsseldorf), danach in anderen europäischen Metropolen.

Statt einfach eine Jury einige Preise bestimmen zu lassen, soll eine "Akademie" von Stimm-Mitgliedern aufgebaut werden in etwa 16 europäischen Ländern, etwa 400 pro Land. Jeder kann Akademiemitglied werden, der in der Spielebranche professionell arbeitet. Aus dem Kreis der Stimm-Mitglieder werden Executive Members gewählt (im ersten Jahr: von den Veranstaltern festgelegt), die unter anderem die Wahlergebnisse kontrollieren.

Das Wahlverfahren wird zweistufig sein: Aus allen bis Mitte Dezember 2009 eingereichten Spielen werden in den darauffolgenden zwei Monaten die Top-5-Favoriten aller Kategorien gewählt. In der zwei Wochen dauernden zweiten Phase werden dann erneut Stimmen auf diese Favoriten abgegeben.

Ein Advisory Board wacht über alles, das mit Politikern und Sponsoren gefüllt sein soll, darunter je zwei Posten für jedes teilnehmende Land. Auch der amerikanische Spielepublisherverband IDGA ist mit zwei Board Members dabei.

Ganz in trockenen Tüchern ist die Sache noch nicht: Fest zugesagt haben laut Stephan Reichart bislang nur die Spieleverbände von Benelux, Frankreich und natürlich Deutschland, weitere sind bereits im Gespräch.

Wer als Profi oder Auszubildener Teil der Spielebranche ist -- dazu gehören auch Spiele-Redaktionen -- kann sich auf der offiziellen Website registrieren und wird vielleicht als Stimm-Mitglied aufgenommen.

insaneRyu 13 Koop-Gamer - P - 1396 - 19. August 2009 - 0:55 #

Das Stimmsystem orientiert sich schonmal stark an dem beim Oskar benutzen. Imho nicht die schlechteste Wahl.
Interessanter wird wie sich der neue Award dann in der Öffentlichkeit platzieren und präsentieren wird.

Bibliothekar 11 Forenversteher - 770 - 19. August 2009 - 10:37 #

Zum ersten Standort: Wenn sich Ubisoft durchsetzt Düsseldorf, wenn sich EA durchsetzt Köln ;).
Mal schauen was das wird.

SynTetic (unregistriert) 19. August 2009 - 13:44 #

Gut finde ich, dass überhaupt was in die Richtung gemacht wird. Spiele(r) brauchen eindeutig eine stärkere Lobby! Und vielleicht trägt auch so ein "offizieller" Preis dazu bei, dass das Ansehen von Spielen/Spielern steigt.

0dysseus 06 Bewerter - 63 - 22. August 2009 - 19:26 #

Bin da ganz einer Meinung mit Syntetic. Hoffentlich werden Computerspiele gesellschaftlich akzeptierter!

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