E3 2014: The Crew angespielt

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Christoph Vent 70113 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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12. Juni 2014 - 20:23 — vor 18 Wochen zuletzt aktualisiert

Nicht nur Microsoft und Sony arbeiten mit Forza Horizon 2 und Drive Club an Rennspielen, auch Ubisoft möchte im Geschäft der Raser mitmischen. Vom Konzept her kann uns The Crew von der ersten Sekunde an überzeugen. Als Spielwelt dient eine stark komprimierte Version der USA, in der wir alle großen Städte – ebenfalls nicht im Originalmaßstab – bereisen können. Wohlgemerkt: Die komplette Karte dürfen wir ohne Ladezeiten frei erkunden, wer möchte, darf sich in New York beispielsweise einen Wegpunkt in Los Angeles setzen und los düsen. Dabei müssen wir uns übrigens nicht zwingend über das Straßennetz fortbewegen, sondern dürfen auch durch die Natur abkürzen. Da The Crew als MMO-Rennspiel konzipiert wurde, sollen wir unterwegs zudem immer wieder anderen menschlichen Spielern begegnen.

Events im frei befahrbaren USA
Haben wir erst mal genug von den Spritztouren, treten wir in klassischen Start-Ziel-Events an. Darüber hinaus wird es einen Kampagnenmodus geben, in dem wir Missionen erhalten. So verfolgen wir etwa an einer Küste einen KI-gesteuerten Jeep über die Dünen hinweg, wobei unser Ziel darin liegt, ihn oft genug zu rammen und damit auszuschalten. Alle Missionen dürfen wir trotz MMO-Konzept alleine bestreiten, die komplette Kampagne bestreiten wir aber auch mit bis zu vier Spielern.

Im Laufe des Spiels verdienen wir Geld, mit dem wir uns neue Autos leisten. Die Wagen stehen in fünf Klassen bereit: Rennwagen oder Muscle Cars bieten sich beispielsweise für Straßenrennen an, für Querfeldein-Touren bieten sich andere Modelle an. Jeder der Boliden kann in 50 Stufen aufgelevelt und mit diversen Ersatzteilen aufgerüstet werden.

Probleme bei der Fahrphysik
Weniger als das generelle Spielkonzept konnte uns jedoch das Fahrverhalten der Boliden begeistern. Das liegt vor allem daran, dass unser Fahrzeug bei Kollisionen mit Gegnern oder Objekten in der Spielwelt häufig nicht nachvollziehbar reagiert. Bei Offroad-Fahrten ist es hingegen oft so gut wie unmöglich, das eigene Auto unter Kontrolle zu halten. Sprünge über kleine Hügel hinweg lassen sich beispielsweise nahezu perfekt anfahren – dennoch erlebten wir es, dass sich die Front unseres Wagens im Flug dann plötzlich nach oben richtet, wir danach erstmal unsere Fahrtrichtung korrigieren müssen und dadurch wichtige Zeit verlieren. Dieses wenig nachvollziehbare Verhalten der Fahrphysik ist besonders ärgerlich, da uns die Umsetzung – also die Art, wie Straßen- und Offroadabschnitte auch in den Rennen miteinander kombiniert werden – durchaus gefällt und Lust auf mehr macht.

Einen weiteren Kritikpunkt stellt aktuell noch die Grafik dar. Wir spielten die PC-Version von The Crew – dennoch gefallen uns die reinen Konsolenspiele Forza Horizon 2 und Drive Club deutlich besser. Beim Ubisoft-Raser sind es besonders die hässlichen Wälder oder aber die teils leeren Umgebungen, die uns unangenehm aufgefallen sind – ob dieser Umstand dem MMO-Konzept geschuldet ist?

Ausblick: Sehr viel Potenzial vorhanden!
Trotz aller Kritikpunkte sehen wir dennoch Potential in The Crew – abschreiben wollen wir den Titel definitiv noch nicht. Sollten die Entwickler die Probleme mit der Fahrphysik in den Griff kriegen und noch Feintuning bei der Grafik betreiben, könnte im November ein vielversprechendes MMO-Rennspiel für PC, PS4 und Xbox One ins Haus stehen.

Bitte das falsche Wort/die falsche Phrase einkopieren, ohne Änderungen
Hier nur nötige inhaltliche Infos, nicht richtige Schreibweise oder Positionsangabe
Marule 12 Trollwächter - 964 EXP - 13. Juni 2014 - 8:01 #

finde das prinzip renn-mmmo genial...wenn ubisoft nicht allzu viel falsch macht werde ich es kaufen

rammmses 14 Komm-Experte - Abo - 1859 EXP - 13. Juni 2014 - 12:00 #

Nee, da machen mich die jeweiligen Exklusivtitel deutlich mehr an. Muss man eigentlich, um die volle Map freizuschalten, auf irgendwelche Funktürme fahren?^^

IhrName (unregistriert) 13. Juni 2014 - 12:41 #

Also bei einem Gameplyvideo hab ich gesehen das es so gut wie keinen Unterschied macht ob man auf der Straße oder in der Wildniss rumfährt. Das war ein Checkpointrennen und die meisten sind einfach immer den direkten Weg durch die Wildniss gefahren währedn die die auf der Straße geblieben sind das nachsehen hatten. Find ich eher unrealistisch wenn man da durch Buschwerk und Bäume fährt ohne das es überhaupt auswirkungen hat. Weder auf die Büsche noch auf die Autos.

Nokrahs 16 Übertalent - Abo - 4725 EXP - 14. Juni 2014 - 14:24 #

Würde dem Spiel noch mehr Zeit geben. Schaut vieles noch unfertig aus und Novemver 2014 ist ja praktisch "demnächst". Vom Konzept her ist da einiges möglich.

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