E3 2014: Dying Light angespielt

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Benjamin Braun 309726 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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11. Juni 2014 - 19:06 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Während Dead Island 2 vom Berliner Spielestudio Yager entwickelt wird, arbeitet Serienschöpfer Techland derweil für Warner an Dying Light. Auch hier bekommt der Spieler es mit gefräßigen Zombies zu tun – diesmal allerdings nicht auf einer tropischen Insel, sondern in einer Stadt. Wir haben den Titel auf der E3 für euch angespielt.

Dead Island ein bisschen anders
Gebiete sichern, Verbündete retten, Waffen craften und vor allem natürlich: Zombies schnetzeln. Das kennen viele Spieler bereits aus der Dead-Island-Reihe, wo sie scharfe Klingen zusätzlich mit einem Gasbrenner-Aufsatz versehen, Baseballschläger mit bestimmten Materialien stabiler machen oder mit Nägeln spicken, um mehr Schaden damit anzurichten. Dying Light schießt in eine ganz ähnliche Richtung und verlagerte das Geschehen auf den ersten Blick bloß in ein anderes Setting. Denn Waffen Elektroschaden und ähnliches hinzuzufügen, gab es auch im geistigen Vorgänger bereits. Ein paar Dinge haben sich dann aber doch verändert. Das Klettern oder Hochziehen an Kanten ist beim Erreichen des Zielpunkts deutlich wichtiger, insbesondere, um größeren Zombieansammlungen aus dem Weg zu gehen. Grundsätzlich fühlt sich Dying Light auch schneller an als der Vorgänger, der Nahkampf ist nun auch außerhalb von Massenkämpfen anspruchsvoller.

Zelebrierte Gewalt
Die einzige wirkliche Neuerung aber ist eine Art Röntgenansicht, die uns zeitverlangsamt anzeigt, welchen Schaden wir gerade angerichtet haben. Dort sehen wir Zombie-Schädel und andere Knochen im Körper brechen. Ein spielerischer Mehrwert entsteht dadurch nicht, wem bei einem Zombie-Spiel das Metzeln das Wichtigste ist, wird sich aber dennoch an diesem neuen Feature ergötzen können.

Schicke Grafik
Dying Light ist sehr darum bemüht, grafisch authentischer rüberzukommen als das in Teilen fast schon comichafte Dead Island. Der Teil der Stadt, den wir bislang betreten konnten, wirkt jedenfalls auf uns realistischer als die Tropeninsel, was auch der bewusst komplexen Levelarchitektur zu verdanken ist. Um den etwas ernsteren Ansatz zu forcieren, nutzen die Entwickler zudem starke Filtereffekte, die das Bild kinomäßig sehr körnig wirken lässt. Das wirkt zwar manchmal etwas künstlich, gefällt uns im Großen und Ganzen aber recht gut.

Überhaupt ist die Grafik mehr als ordentlich, wobei wir nicht ganz von einer Nextgen-würdigen Optik sprechen können. Das liegt auch daran, dass ein paar der Grafik-Effekte recht kurios sind. Beispielsweise stehen wir gut 20 Meter von einem brennenden Ölfass entfernt und auf unserem Bildschirm zeichnen sich Lichtspiegelungen ab, als wenn wir gerade durch die Fotokamera grob in Richtung Sonne gucken würden.

Große Zombies, kleine Zombies
Noch haben wir nur einen kleinen Teil der Zombietypen in Dying Light gesehen. Dennoch erwarten wir keine großen Überraschungen im Spiel. Zumeist werdet ihr auf kleine normale Zombies treffen. Später werden es zunehmend auch bewaffnete Exemplare sein, die ihr statt im Nahkampf am besten gleich mit einer der Schusswaffen ausschalten solltet. An vielen Stellen bieten sich auch taktische Optionen. Beispielsweise laufen einige Zombies in Quarantäne-Anzug samt Sauerstoffflasche auf dem Rücken herum. Gelingt es euch, ihn und mehrere andere Zombies zusammen zu locken und dann die Gasflasche des einen Zombies zu treffen, könnt ihr gleich eine Reihe von ihnen ausschalten. Wie üblich ist aber zu bedenken, dass ihr neue Zombies anlockt, wenn ihr zu laut seid.

Ausblick: Mehr vom Gleichen
Dying Light dürfte insbesondere für Freunde von Koop-Actionspielen wieder eine Empfehlung wert sein, vorausgesetzt, dass sie kein grundlegend neues Spiel erwarten, sondern ein leicht erweitertes Dead-Island-Spiel in anderem Setting. Wer hingegen mehr als einen (sehr ordentlichen) Abklatsch der Techland-Serie erwartet, könnte enttäuscht werden.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 11. Juni 2014 - 19:08 #

Wess nich, Dying Light...kommt bissel spät! Und momentan hätte ich dann doch mehr Bock auf nen Dead Island 2. Mit einer so zeitnahen Veröffentlichung beider Titel tun die sich glaube ich keinen Gefallen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12684 - 11. Juni 2014 - 19:11 #

Ich finde Dying Light kommt genau richtig, aber Dead Island 2 viel zu früh^^

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 11. Juni 2014 - 19:12 #

Genau richtig wäre für mich der Zeitraum August bis Dezember. Aber im Frühjahr 2015? Und dann nicht mal richtig Next-Gen. Naaaajaaaa....

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12684 - 11. Juni 2014 - 19:37 #

Das ist aber bei der hälfte aller Spiele die jetzt noch erscheinen. Wenns dir so aufstoßt, hättest du mit der Next Gen Konsole noch warten sollen.

Lord Lava 18 Doppel-Voter - 10010 - 11. Juni 2014 - 19:14 #

"Später werden es zunehmend auch bewaffnete Exemplare sein, die ihr statt im Nahkampf am besten gleich mit einer der Schusswaffen ausschalten solltet."

Welche Art von Waffen benutzen die Zombies denn?

Benjamin Braun Redakteur - 309726 - 11. Juni 2014 - 20:30 #

Nahkampfwaffen.Denke nicht, dass später noch welche mit Schusswaffen dazukommen, falls dich das interessierte.

Lord Lava 18 Doppel-Voter - 10010 - 11. Juni 2014 - 21:00 #

Ja, das meinte ich.

Zwar finde ich Zombies mit Waffen generell irgendwie bescheuert, aber immer noch besser wenn die sich nen Knüppel schnappen als wenn sie es hinbekommen, eine Schusswaffe zu benutzen.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21555 - 11. Juni 2014 - 19:32 #

Von wenigen Aspekten abgesehen, scheint es ja doch sehr an das Bisherige angelehnt zu sein. Wahrscheinlich werde ich dann lieber noch mal Dead Island (1) spielen statt diesen Ableger.

monokit 14 Komm-Experte - 2199 - 12. Juni 2014 - 0:08 #

Ich vertrau da lieber auf Yager. Deren Trailer für DI2 ist der Hammer!

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