E3 2014: Call of Duty - Advanced Warfare angeschaut

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Christoph Vent 138879 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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11. Juni 2014 - 19:00 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Wühlt man sich durch die Kommentarbereiche diverser Gamingseiten, könnte man meinen, Call of Duty hätte keinen guten Ruf. Doch das Gegenteil ist der Fall: Trotz gleichbleibendem Spielkonzept gehört die Shooterreihe auch nach gefühlt dutzenden Ablegern immer noch zu den bestverkauften Titeln eines jeden Spielejahres. Auch 2014 wird – Überraschung – ein neuer Teil erscheinen. Call of Duty – Advanced Warfare wird allerdings nicht wie zuletzt Modern Warfare 3 (GG-Test: 9.0) oder Ghosts (GG-Test: 8.5) in der nahen Zukunft spielen, sondern deutlich futuristischer ausfallen.

Vorteile durch neue Technologie
Die größten Neuerungen stecken in den Bewegungsmöglichkeiten unseres Spielcharakters. Dank neuer Technologien in unserem Kampfanzug laufen wir schneller, sind stärker und springen höher. Wollen wir von einem Hochhausdach auf die Straßenebene hinunter, lassen wir uns einfach fallen und von einem Jetpack kurz vor dem Erreichen des Bodens behutsam abbremsen.

Doch nicht nur unsere Ausrüstung fällt futuristisch aus; das gesamte Setting wurde an die Thematik angepasst. Wir bekommen es nicht nur mit menschlichen Gegnern zu tun, sondern auch mit Drohnen, die auch mal in ganzen Schwärmen durch die Straßen fliegen. Um uns gegen sie zu wehren, entfernen wir kurzerhand die Vordertür eines herrenlosen Wagens und nutzen sie als Schild. Apropos Schilde: Die gibt es nun auch in stationärer Form. Die Besonderheit hier ist aber, dass wir nicht hinter ihnen geduckt in Deckung gehen müssen, sondern hinter ihnen stehen bleiben können. Auf Knopfdruck senkt sich die Scheibe und wir eröffnen für wenige Sekunden das Feuer.

Die Gefechte, insbesondere gegen menschliche Einheiten, laufen erneut sehr dynamisch ab. Mittels einer Cycle Grenade werden uns alle Feinde rot in der Spielgrafik markiert – auch dann, wenn sie sich hinter einer Wand verstecken. Ebenfalls neu sind die normalen Granaten, die nach Abwurf für wenige Sekunden in der Luft stehen bleiben und erst kurz vor der Explosion Kurs auf ihr Ziel nehmen.

Neue Mimik, feinere Details, keine Emotionen
Wie uns die Entwickler eingangs ihrer Videopräsentation versprechen, sollen die Charaktere nun deutlich mehr Tiefe besitzen. So wurde etwa Kevin Spacey engagiert, der den Bösewicht mimt – in Aktion gesehen haben wir ihn während der Präsentation allerdings nicht. Bestätigen können wir die Aussage von Sledgehammer Games aber zumindest optisch: Die Mimik und die Details in den Gesichtern, etwa bei der Lichtspiegelung auf der Stirn, haben deutlich zugenommen. Bezogen auf die Charaktertiefe konnten wir allerdings kaum Unterschiede zu den Vorgängern feststellen.

Am Ende des ersten Levels klemmt sich unser Kamerad beispielsweise seinen Arm bei der Flucht ein. Helfen wir ihm nicht, ist er dem Tode geweiht, da wir kurz vorher den Timer einer Bombe gestartet haben. Er fordert uns auf, ihn zu retten – da unsere Spielfigur aber die ganze Zeit stumm bleibt, mögen in dieser Szene einfach keine echten Emotionen aufkommen.

Ausblick: Wie gewohnt bombastisch
Auch ansonsten bleibt in Call of Duty – Advanced Warfare fast alles beim Alten. Wir kämpfen uns Level durch Level und schalten dabei dutzende, wenn nicht gar hunderte Feinde aus – zwischendurch dürfen wir aber auch mal ein Auto über die Golden Gate Bridge in San Francisco steuern und währenddessen mit dem Bordgeschütz auf unsere Feinde schießen. Bei den Skriptereignissen hat die Shooterserie aber immer noch nicht ihren Reiz verloren. Was hier teilweise auf dem Bildschirm los ist, muss sich selbst nicht hinter einem Michael Bay-Film verstecken. Wer allerdings tatsächlich gehofft hatte, dass mit dem Wechsel zu einem neuen Setting auch ein Wechsel im Spielprinzip einhergeht, wird enttäuscht werden.

Azzi (unregistriert) 11. Juni 2014 - 19:22 #

Hab den Trailer woandrs schon gesehn. Sah für CoD überraschend gut aus die Grafik. Spielprinzip langweilt aber nach wie vor hart. Vielleicht bin ich auch zu alt für son Null-Skill-Röhrenshooter, ich bin ein Kind von Zeiten wo man Half Life, CS, Doom, Quake, System Shock,Deus Ex und Unreal gespielt haben.

DragonBaron 13 Koop-Gamer - 1324 - 11. Juni 2014 - 20:14 #

Eigentlich wollte ich mir kein COD mehr kaufen, aber nach dem erschienenen bombastischen Trailer ist mein Interesse wieder geweckt.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11215 - 11. Juni 2014 - 21:25 #

Eine Kevin-Spacey-CGI-Replika macht noch keine gute Story. Schauen wir mal, ob es wirklich mal was taugt. Denn durch innovatives Gameplay fällt der Titel ja nun nicht gerade auf. :D

Sh4p3r 15 Kenner - P - 3168 - 11. Juni 2014 - 22:46 #

Ich fand den Trailer Ok, und bestätigt den CoD-typischen Stil. Dazu scheinen die Script-Orgien wieder mal die (künstlich gestreckte) Spielzeit vorzugeben. Das hatte mich bei den letzten beiden CoDs schon gestört. Die Grafik ist bis jetzt auch nicht so besonders. Die Nebelwand in den Häuserschluchten fallen sofort ins Auge.

Peter (unregistriert) 13. Juni 2014 - 21:39 #

Naja, immerhin hoffentlich keine Quick Time Events, kann ich in 10 Jahren dann mal zocken für einen fairen Preis. :D

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