BND plant Echtzeitüberwachung sozialer Netzwerke

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31. Mai 2014 - 20:13

In den vergangenen Wochen und Monaten waren es vor allem die US-amerikanische National Security Agency (NSA) beziehungsweise deren Methoden, die für Schlagzeilen sorgten. Dass natürlich auch andere Geheimdienst-Organisationen mit rechtlich bedenklichen oder mindestens zweifelhaften Mitteln arbeiten, dürfte jedoch außer Frage stehen.

Einen Einblick in einen Teil der zukünftigen Arbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) ergaben nun Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR: Mehreren vertraulichen Unterlagen zufolge plant der hiesige Geheimdienst, seine digitalen Überwachungsprogramme stark auszubauen. Einen Schwerpunkt des als „Strategische Initiative Technik“ bezeichneten und um die 300 Millionen teuren Vorhabens stellt dabei das Überwachen sozialer Netzwerke dar – in Echtzeit, wohlgemerkt. Laufen soll das Projekt zunächst bis zum Jahr 2020.

Facebook und Co. im Fokus
Im Visier des BND stehen vor allem beliebte und somit häufig genutzte Plattformen wie Facebook, Twitter und Flickr. Die dort veröffentlichten Daten wie Postings oder Bilder sollen systematisch ausgewertet werden, sodass man beim Geheimdienst beispielsweise in der Lage ist, sich ein detailliertes Bild über die Situation in anderen Staaten zu verschaffen. Aber auch die Ausforschung und Analyse sogenannter Metadaten – welche Person steht zum Beispiel mit wem in Verbindung – soll zukünftig einen Schwerpunkt darstellen.

Nicht nur, aber auch wegen letztgenannter Methodik steht die NSA stark in der Kritik. Die Begründungen der amerikanischen Kollegen, mit der diese Arbeitsweise legitimiert werden soll, nutzt nun auch der Bundesnachrichtendienst: Die Auswertung von Metadaten stelle demnach einen weniger starken Eingriff in die Privatsphäre dar, da gleichzeitig auf das massenhafte Ausspähen von Inhalten (zunächst) verzichtet werden kann.

BND droht abgehängt zu werden
Wie die Süddeutsche Zeitung weiter berichtet, machte der BND gegenüber Mitgliedern des Bundestages – dieser entscheidet in Kürze über die Bewilligung der oben genannten Summe – deutlich, dass man im Vergleich mit befreundeten ausländischen Nachrichtendiensten methodisch zurückbleiben würde. Durch das geplante digitale Aufrüsten soll diese Entwicklung aufgehalten werden.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22482 - 31. Mai 2014 - 17:12 #

Sie werden denoch das Problem der Auswertung haben und solange Sie als Projektmanager die vom BER, der Elbharmonie oder Stuttgart 21 nehmen, sind wir auf der sicheren Seite ;-)

J.C. (unregistriert) 31. Mai 2014 - 17:35 #

Welches Problem mit der Auswertung?

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22482 - 31. Mai 2014 - 17:51 #

Wenn du automatisiert solche Daten abgreifst musst du ja eine Auswertung fahren. Vergleiche, Reports, Wahrscheinlichkeiten aus vorherigen Events etc. pp. Selbst wenn diese Auch Automatisiert sind muss dann damit ja was passieren - das ist die größere Herausforderung

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 14:53 #

Darin sehe ich keine Probleme - wie auch in der Überwachung nicht.
Die Auswertung erfolgt mit Spezialsprachen und -programmen, das Know-How kommt von den Amerikanern und unseren Unis.

Jeder ist selbst schuld, welche Daten er ins Internet speist, welche Seiten er aufruft. Allein man wird so keine Terroristen finden - die nutzen m.E. andere Kommunikationsmittel und werden spätestens seit der Aufklärung durch Snowden neue Strategien fahren.

Snowden wird m.E. auch überschätzt: Die Staaten wussten alle, dass alle Kommunikation überwacht wird, wir selbst profitieren davon. Wer aber vorher nicht glaubte, dass alles überwacht wird, der ist naiv und sollte alle seine Berater entlassen.

Vampiro 21 Motivator - P - 30536 - 31. Mai 2014 - 17:15 #

Wie passend, habe mich heute beim BND beworben ;-D

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 17:23 #

So ein Pech für dich, dass du nicht richtig gelesen hast bevor du dich beworben hast - du sollst das nämlich nicht rum erzählen ;)

Vampiro 21 Motivator - P - 30536 - 31. Mai 2014 - 17:34 #

Pst, Edward hier.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86469 - 31. Mai 2014 - 17:37 #

Hoffentlich wirklich nur ein Witz! ;)

Vampiro 21 Motivator - P - 30536 - 31. Mai 2014 - 17:39 #

Als Facebooker bringe ich doch die nun nötige Fachkompetenz mit ;-D

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Juni 2014 - 5:10 #

Viel Spaß beim mitlesen meines Profils. :-)

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 14:57 #

Viel Glück - gute Leute sind im Staatsdienst nie verkehrt! Ich kenne allerdings Leute, deren Bewerbung vor kurzem wegen eines Einstellungsstopps aufgeschoben wurde, aber mit der neuen Zentrale wird sicherlich auch im Personalbereich aufgestockt.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 17:20 #

Wettrüsten ist doch was Schönes, oder? Und Daten auswerten nur weil man es kann ist auch ganz großes Kino. Und weil man es im Moment nicht so toll kann wie der Nachbar will man 300 Millionen investieren...

Noch schlimmer ist, dass das kaum jemanden interessiert.

floppi 22 AAA-Gamer - - 32635 - 31. Mai 2014 - 17:22 #

Danke fürs übernehmen der News Chris, mein Wunschkandidat für die News. ;-) Gut zusammengefasst.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 17:24 #

Ich sehe kein Problem darin, wenn der BND Fratzebuck und Co ausforscht um auf den Wissensstand zu kommen auf den das Private Unternehmen gekommen ist.
Was mich nach wie vor stört ist, dass Fratzebuck mein Surfverhalten überwacht und auswertet obwohl ich kein Mitglied bei denen bin ...

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 17:33 #

Sie wollen die Dienste ja nicht ausforschen, wie es private Unternehmen machen. Das machen die mit Sicherheit jetzt schon. Sie wollen die Dienste in Echtzeit überwachen, was noch ein großer Schritt mehr ist.

Und inwiefern überwacht Facebook Dein Surfverhalten, ohne dass Du dort Mitglied bist?

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 17:41 #

Es gibt ja auf vielen Seiten diese Like Buttens - darüber platziert Fratzebuck Cookies und gleicht das immer wieder ab und zeichnet so mein Surfverhalten auf - ob Mitglied oder nicht.
Mit den privaten Diensten meinte ich Fratzebuck und Co selbst - der Geheimdienst will effektiv nur wissen, was die auch wissen.

Ich sehe schlicht und ergreifend auch keinen Grund, warum der Staat den öffentlichen Raum nicht überwachen sollte. Meiner persönlichen Meinung nach ist Facebook weitaus gefährlicher als es die NSA oder der BND je sein könnten.

Vampiro 21 Motivator - P - 30536 - 31. Mai 2014 - 17:42 #

Angeblich kann man das mit AdblockPlus übrigens verhindern, zumindest kann man so ein Häkchen setzen.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 17:47 #

Den Normalen Fratzebuck Cookie habe ich schon über FireFox ausgesperrt - die Verbrecher platzieren aber noch weitere die man erst kennen müsste um sie auszusperren oder aussperren zu lassen.
Die nutzen auch Dritt-Cookies zum auslesen der Daten - das ist einfach möglich in dem die Seitenbetreiber ja Facebookzeug in ihre Website einbinden. Die finden immer einen Weg um ihre wirtschaftlichen Interessen zu schützen.

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 31. Mai 2014 - 17:50 #

Ich empfehle Ghostery und dazu eben nur Cookies von Seiten zulassen, denen du vertraust. So begrenzt du den Schaden immerhin.

justsomeguy (unregistriert) 31. Mai 2014 - 18:11 #

Ghostery scheint mittlerweile leider auch kompromittiert zu sein.

Gibt von "SemperVideo" auf Youtube einen Beitrag, der das erwähnt. Such mal nach "Der Feind in mir" (/watch?v=_8FPbkq0O5s).

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 18:40 #

Ich sehe allen Grund, dass der Staat den öffentlichen Raum nicht überwachen darf, es geht weder den Staat noch Facebook & Co. etwas an, was Menschen wann und wo treiben. Sei es virtuell im Internet oder in der Öffentlichkeit (Kameras etc.)

Ist Facebook & Co. potentiell gefährlicher als der Staat? Vielleicht. Das ist aber kein Grund dass der Staat dieses Wissen haben und automatisiert auswerten sollte.

Aber zum Glück kann man sich ja gegen den ganzen Nonsens schützen (Like-Button etc.), leider machen das nur die Wenigsten.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 18:43 #

Der öffentliche Raum ist genau der Raum in der der Staat überhaupt erst entsteht. Würden alle nur zu Hause in ihrem Eigenheim bleiben und es nicht verlassen bräuchte es gar keinen Staat ;)
Der öffentliche Raum kann also mit dem Staat gleich gestellt werden. Dort unterwerfen wir uns bestimmten Regeln und wir bezahlen einen gewaltigen Apparat der dafür sorgen soll, dass diese Regeln eingehalten werden. Dem Apparat dann zu sagen: halt dir mal die Augen zu und versuche zu erraten wann was passiert ist schlicht nur unsinnig.
Und noch lächerlicher wird es beim Internet.
Am besten kann man das Internet mit einem Bus vergleichen: Der Busfahrer darf deine intimsten Geheimnisse erfahren - aber der Polizist der mit im Bus sitzt muss sich die Finger in die Ohren stecken und "la la la la la" singen?
Der Staat hat jedes Recht den Raum für den er zuständig ist zu überwachen.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 19:03 #

Gut, wenn Du das so siehst können wir uns darauf einigen, dass wir sehr unterschiedlicher Auffassungen sind, was die Verantwortlichkeiten des Staates angeht.

Deine Analogie am Ende ist für mich nicht schlüssig: Du setzt voraus, dass es im Internet einen Busfahrer gibt. Doch den darf es eben nicht geben. Dass diverse Konzerne versuchen, sich in den Fahrersitz zu setzen, bestreite ich nicht, aber das ist ebenso bedenklich wie der staatliche Zugriff.

Deine Darstellung klingt für mich vereinfacht so: Die Daten sind da, also hat der Staat auch jedes Recht, darauf zuzugreifen. Das ist eben nicht so. Der deutsche Staat hat zum Beispiel nicht das Recht, einen öffentlichen Raum komplett mit Kameras zu üerwachen, wie es z.B. in London gemacht wird.

Ja, wir bezahlen einen gewaltigen Apparat dafür, dass der dafür sorgt, dass gewisse Regeln eingehalten werden. Muss dieser Apparat aber im Vorraus alle Daten sammeln für den Fall, dass eine Regel gebrochen wird? Ich finde das darf auch keinen Fall so sein.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 19:21 #

Ich habe erhebliche Zweifel, dass du deinen Internetanschluss selbst betreibst ;)
Der Busfahrer ist immer da - und im Bus gibt es auch jede Menge Service der um dich rumtanzt angefangen von der E-Mail über Fratzebuck zu etlichen anderen Dingen.
Der deutsche Staat hat in der realen Öffentlichkeit - warum auch immer - nicht das Recht überall Kameras aufzuhängen und permanent aufzuzeichnen ja ... aber er hat das Recht dort Polizeistreifen vorbeizuschicken.
Im übertragenen Sinne ist das was der BND tun will mehr oder minder das gleiche. Muss man noch beachten (da bin ich gespannt wie der BND das lösen will) dass der BND nicht im Innland tätig werden darf usw.

Das was der BND will ist im übrigen kein Datensammeln, sondern eine Echtzeitüberwachung wodurch eben keine gesammelten Daten an sich anfallen.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 19:41 #

In diesem Sinne ist der Busfahrer da, ja. Er ist im Moment nur dazu verpflichtet, komplett wegzuschauen was ich in seinem Bus mache und sich nicht daran zu erinnern, was ich bisher in seinem Bus gemacht habe. Durch Verschlüsselungen, die hier bei uns im Gegensatz zu den USA z.B. in einer noch ausreichenden Stärke zulässig ist, kann ich dem Busfahrer eine Augenbinde verpassen. Zumindest noch.

Der Unterschied zu einem echten Bus, in dem ja überwacht wird, ist im Übrigen dass der echte Bus einer Betreibgesellschaft gehört. Das Internet gehört Niemanden.

Ja, der BND will in diesem Fall eine automatisierte Echtzeitüberwachung, ähnlich wie es schon beim Abhören von Emails auf Keywords durch andere Dienste durchgeführt wird. Ein in meinen Augen vollkommen sinnfreier Vorgang, der nur dafür sorgt dass jeder, der nur einen Begriff erwähnt, der ins Raster passt, ins Visier gerät. Und das darf aus diversen Gründen einfach nicht sein.

Die Datensammlung selbst hatte ich erwähnt, weil es das gleiche Gebiet ist. Bestrebungen, Daten auf Vorrat zu speichern gibt es schon lange. Außerdem müssen in meine Augen bei der Echtzeitüberwachung zumindest temporär Daten zwischengespeichert werden. Der Datenfluß bei Twitter und Facebook ist aus meiner Sicht einfach zu massiv als dass man alles in Echtzeit filtern könnte.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 20:18 #

Der Busfahrer ist in Deutschland überhaupt nicht verpflichtet weg zu gucken - siehe nur die Urteile bzgl. der Internetbörsen etc.pp. wo verpflichtet wird abzustellen.
Und das Internet gehört im Grunde schon noch jemanden - in Deutschland nämlich Mehrheitlich der Telekom, da das Internet in den meisten Fällen über deren Netz geht - Plus die Betreiber der Server usw. usf.

Oh bitte - das mit den Keywords ist so 70er! Die Überwachung ist da schon viel weiter. Es erfolgt keine Datensammlung außer in Verdachtsfällen. Und mit der temporären Zwischenspeicherung das ist nach der Justiz bisher (Gott sei Dank^^) kein anlegen einer Kopie ;)

In Bezug auf den BND könnte deine Anmerkung richtig sein - in Bezug auf die NSA trifft das nicht zu. Aber der BND steht sowieso vor erheblichen Aufgaben wenn er das Internet nur im Ausland überwachen will xD

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 20:26 #

Ja, beim Bruch einer Regel muss der Staat hingucken und eingreifen. Aber auch nur dann, wenn er einen begründeten Verdacht hat, dass ich eine Regel verletze und nicht ständig. Der Unterschied ist Folgender:

Wenn der Staat überall Kameras hinhängt und alles überwacht, stellt er jeden seiner Bürder unter den Generalverdacht, jederzeit eine der Regel verletzen zu wollen.

Überwacht der Staat dagegen nicht, muss er einen Anfangsverdacht haben, bevor er sich mit mir befassen darf und mich näher beleuchten darf. Dies ist der Grundsatz in Deutschland (Unschuldsvermutung, Freiheit etc.), der leider allzu oft aufgeweicht wird.

Das mit den Keywords war ein einfaches Beispiel. Mir ist bewusst, dass die Überwachung sehr viel weiter ist. Leider. Dass die Zwischenspeicherung zur Zeit juristisch gesehen keine Kopie ist, ist mir ebenfalls bewusst. Und es ist aus meiner Sicht ein schlimmer Fehler, dass dies bisher nicht korrigiert wurde.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 20:30 #

Das ist so nicht richtig.
Der Staat könnte genau so auf ein Aufkommen von vermehrter Kriminalität reagieren. Wenn auf einem Platz regelmäßig entsprechende Delikte aufgenommen werden und das in großer Zahl so kann eine entsprechende Überwachung gerechtfertigt sein. Damit entsteht an keiner Stelle ein Generalverdacht.
Ein Generalverdacht würde erst entstehen, wenn ohne Hinweis auf eine Problematik Kameras aufgehangen würden nur um zu schauen ob da irgendetwas passiert. Die beiden Fälle sind in sich völlig unterschiedlich obwohl von Außen erkennbar in beiden Fällen Kameras am Platz installiert werden.
Direkt von einem Generalverdacht auszugehen ist schlicht nur zu einfach.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 20:40 #

Ja, da sind wir wieder beim Verdachtsfall. Es liegt ein begründeter Verdacht vor, dass sich an einem Brennpunkt regelmäßig Straftaten zutragen. Dadurch dürfen Kameras installiert werden, um gegen diese potentiellen Straftaten vorzugehen. Dahinter steckt kein Generalverdacht, da stimme ich Dir zu. Genau dies ist in meiner Heimatstadt Hamburg auch schon vorgekommen (Reeperbahn, 2006-2010).

Die Echtzeitüberwachung sozialer Netzwerke ist aber genau das nicht. Es wird bei diesem Wunsch davon ausgegangen, dass sich über diese sozialen Netzwerke mögliche Straftäter austauschen. Deshalb muss der gesamte (!) Verkehr geprüft werden und eben nicht nur (wie in Deinem Beispiel) ein bestimmer Bereich, z.B. bestimmte Accounts von Nutzer gegenüber denen es einen Verdacht gibt.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 20:45 #

Das Soziale Netzwerk ist nur ein bestimmter Bereich - insbesondere wenn man sich die Dimensionen des Internets im vergleich zum Planeten Erde anschaut. Darüber hinaus sind da ja keiner Voyeure am Werk, sondern ein Programm macht das. Menschen werden nur mit den Verdachtsmomenten konfrontiert.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 20:57 #

In welchem Verhältnis das Internet zum Planeten Erde oder zum Universum und Allem steht ist doch gar nicht der Punkt. Telefone sind im Vergleich zum Planeten Erde auch ein Witz, was die Dimension angeht. Dürfen deshalb trotzdem alle Gespräche abgehört werden?

Soziale Netzwerke werden von Millionen von Menschen benutzt, vermutlich inzwischen mehr als die oben genannten Telefone. Darauf soll nun in Echzeit ein Programm losgelassen werden, das nach bestimmten Kriterien entscheidet, was 'verdächtig' ist. Damit habe ich ein massives Problem. Zum Einen mit der Überwachung an sich. Zum Anderen mit den Kriterien, was denn 'verdächtig' ist. Diese Kriterien werden verschlossen und willkürlich festgelegt. Ich als Nutzer der sozialen Netzwerke werde nie zu wissen bekommen, was dies Kriterien sind. Diese Intransparenz ist das Gegenteil von dem, was ich unter einem Rechtsstaat verstehe.

Ich sehe da keinen Unterschied dazu, in der gesamten Innenstadt einer Großstadt Kameras aufzuhängen und darüber ein Programm laufen zu lassen, was bestimmte Bewegungsmuster als 'verdächtig' markiert.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 21:03 #

Also erst einmal werden diese Kriterien nicht willkürlich festgelegt sondern anhand streng kriminalistischer Merkmale.
Darüber hinaus: Sorry aber du schenkst einem Unternehmen die Daten die da durchsucht werden sollen und das verkauft diese Daten an etliche andere Unternehmen weiter. Aber wenn dann mal ein Programm eines Staates kurz drüberschauen will ob du in die Rasterfahndung passt, dann ist der Ofen natürlich aus - Das ist bigott.

Die Überwachung findet so oder so schon statt - nämlich durch das soziale Netzwerk selbst das damit sein Geld verdient. Wenn du also mit der Überwachung an sich ein Problem hast - was machst du dann in einem sozialen Netzwerk???

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 21:14 #

Ok, dann zumindest nicht willkürlich. Aber für den Nutzer sind diese Kritierien dennoch nicht einsehbar. Ich kann mich als Nutzer nicht an unsichtbare Regeln halten.

Ich würde Dich bitten mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen vorsichtig zu sein. Ich mache gar nichts in einem sozialen Netzwerk, ich habe weder Facebook noch Twitter-Accounts. Auch diese Firmen haben in meinen Augen sehr streng darauf kontrolliert zu werden, wie sie mit den Daten ihrer Nutzer umgehen, aber das ist eine andere Baustelle.

Dennoch halte ich nichts davon, einen kompletten Datenstrom zu durchleuchten "weil man es kann" und weil Beteiligte in ein bestimmtes Raster passen. Wobei bisher nichts von 'Rastern' erwähnt wird, es geht um alle Daten.

Du erwähnst einen weiteren Begriff: Rasterfahndung. Noch so eine unsägliche wie unwirksame Methode, eine große Anzahl von Menschen an Hand von irgendwelchen Kriterien einfach mal zu überprüfen, ohne das ein konkreter Verdacht gegen den einzeln Geprüften vorliegt.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 21:56 #

Entschuldigung aber du schriebst: "Ich als Nutzer der Sozialen Netzwerke ..." - davon bin ich dann ausgegangen ;)
Am Ende bleibt aber, dass jemand der sich auf Facebook rumtreibt schlicht nur bigott ist, wenn er sich darüber aufregt, dass er im Internet überwacht wird.
Die Rasterfahndung besticht durch ein sehr überzeugendes Argument: Sie ist wirksam.
Und genau so wie ich Polizeistreifen auf den Straßen will, will ich auch eine entsprechende Sicherheit im Internet.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 31. Mai 2014 - 22:06 #

Eine Rasterfahndung darf nur bei konkretem Verdacht eingesetzt werden und bleibt immer rechtsstaatlich fragwürdig, da die Unschuldsvermutung umgekehrt wird. Ob sie "wirksam" ist, darf deshalb anbezweifelt werden.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 22:21 #

Eigentlich nicht - die Wirksamkeit erkennt man daran, ob sie zum Ziel führt. Und das ist i.d.R. der Fall.
Aber wenn es euch lieber ist, dass Mörder und Vergewaltiger frei rum laufen und weiter machen ... ich hätt ja eher was dagegen ...

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 31. Mai 2014 - 22:32 #

Ist halt die Frage, zu welchen Kosten sie zum Ziel führt. Dafür dass bei Tausenden, bei dieser Onlineüberwachung Millionen, das Grundprinzip der Unschuldsvermutung außer Kraft gesetzt wird, da ist mir der Preis zu hoch. Außerdem kommt man i.d.R. mit anderen Ermittlungsmethoden auch weiter. Ohne die genannten Negativfolgen. Deswegen haben sich die Argumente der Vorratsdatenspeicherung hier in Deutschland sich eigentlich in Luft aufgelöst. Versuche haben ergeben, dass sie fast keinen Unterschied bringt, bei der Aufklärung von Straftaten.
Die Rasterfahndung wird übrigends sehr selten, fast gar nicht angewandt. Aus den genannten Gründen. Selbst ein DNA-Test wird sehr selten angewandt.

Dein zweiter Satz ist übrigends ziemlich polemisch.

Letztendlich wird auch dieses Vorhaben sich am Grundgesetz messen lassen müssen. Und da habe ich meine Zweifel, denn bei einer verdachtsunabhängigen Aktion schauen die Gerichte sehr genau hin. Sprich: Sie widerspricht der Verfassung.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 22:48 #

Der zweite Satz ist überhaupt nicht polemisch. Du bist so lange der Auffassung, dass der "Preis" für die Rasterfahndung zu hoch ist, bis du Opfer oder Angehöriger eines Opfers bist. Wenn dein Kind entführt worden wäre, dann wärst du gewiss nicht mehr gegen eine Rasterfahndung um das Kind noch zu finden.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 31. Mai 2014 - 22:58 #

Natürlich ist es polemisch. Du versuchst, auf die Gefühlsebene zu ziehen. Dabei hat es gute Gründe, warum weder Selbstjustiz erlaubt ist, noch Familienangehörige die Ermittlungsarbeit übernehmen.

Außerdem: Für die von dir genannten Fällen wird Rasterfahndung im Prinzip so gut wie gar nicht genutzt.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 23:04 #

Doch eigentlich schon - sie wird nur generell leider weniger genutzt.

Jetzt von meiner Argumentation auf Selbstjustiz zu schließen ist wahrlich schlecht argumentiert.
Es ist schlicht nicht nachvollziehbar warum die Rechte des Opfers weniger zählen als die Rechte des Täters.

Was für manche ein Leben wert ist zeigt sich immer wieder in dieser Diskussion und ist außerordentlich erhellend.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 31. Mai 2014 - 23:16 #

Du verfehlst wiedereinmal den Kern der Debatte:

Bei der Rasterfahndung werden hunderte/tausende/millionen Menschen, die unschuldig sind, beschuldigt, ein Verbrechen begangen zu haben.

Dein letzter Satz ist auch wieder polemisch. Von daher ist für mich die Diskussion hier nun beendet.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 0:19 #

Puuuuhhhh... Da weiss ich ja garnicht wo ich anfangen soll...
Sie werden beschuldigt? Da würde aber ne rießen Flut an Ermittlungsverfahren auf die Staatsanwaltschaft zukommen wenn das so wäre. Also, sie werden nicht beschuldigt sondern es werden Übereinstimmungsmerkmale gesucht. Das ist quasi die Nadel im Heuhaufen suchen und man siebt immer wieder Leute aus, bis man letztendlich am Ziel ist. Dabei kann es passieren, dass es mehrere Verdächtige gibt, aber auch die werden ja noch nicht beschuldigt. Weiterhin wird diese ja erst dann genutzt, anders als von Dir geschrieben, wenn man eben nicht mehr mit anderen Mitteln weiterkommt. Keine Ahnung woher Du Dein Wissen beziehst, aber es ist falsch.

Auch die Gespräche über die Vorratsdatenspeicherun haben sich nicht in Luft aufgelöst. Sie wird kommen aber eben neu geregelt. So sicher wie das Amen in der Kirche! Bitte poste mir nen Link zu den Versuchen, die gezeigt haben, dass es fast keinen Unterschied macht beinder Aufklärung von Straftaten. Mal ehrlich... What the fuck? Glaubst Du den Mist, den Du da nachplapperst etwa wirklich? Denk doch mal ein wenig in Ruhe drüber nach und Du wirst von ganz alleine drauf kommen das der Unterschied GEWALTIG ist.

Genauso bei den DNA Tests.. Ehrlich? Die werden selten angewandt? Ich hab mich gerade mehrere Momente lang ernsthaft gefragt ob du trollst oder das wirklich denkst?! Wer erzählt Dir so einen Mist?

An den Rechtschreibfehlern ist das Ipad schuld!

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 1. Juni 2014 - 0:23 #

Vielen Dank :)
Manchen ist das ja leider nicht offensichtlich genug.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 0:35 #

Weil viel zu viel nachgeplappert wird und viel zu wenig gedacht / nachgeforscht wird.
Mich nervts übelst an, dass der Staat immer der bose Feind ist, der alle seine Bürger beschneiden will und unter Generalverdacht stellt. Die Sicherheitsorgane des Staates (welche ja nicht gleich der ganze Staat sind) haben gesetzliche Aufgaben zu erfüllen um das (sichere) Zusammenleben aller so gut wie möglich zu gewährleisten. Das checkt aber irgendiwe kein Mensch bzw. Hab ich das Gefühl als würden die Leute sich immer wünschen, dass das komplett ohne Einschränkungen ablaufen soll. Mich erschreckt diese Naivität ehrlich gesagt.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 1. Juni 2014 - 0:39 #

Und wenn man diese Menschen mit den Konsequenzen ihrer "Argumentation" konfrontiert ist man polemisch - ja kenne ich alles.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 0:47 #

Ein klein wenig Polemik steckt auch drin. Was ich persönlich aber hier nicht wild sehe, da es ja nicht wirklich darauf abgezielt war den andren, ich sag mal ganz frech, fertig zu machen.

Aber wie Du schon sagst, solange die Leute nicht selbst Opfer oder nahe Bekannte / Verwandte sind, haben sie auch meist kein Verständnis. Aber wehe wenn... Dann am lliebsten alles, zu jedem Preis, und zwar vorgestern.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 1. Juni 2014 - 8:21 #

https://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/20120127_MPI_Gutachten_VDS_Langfassung.pdf?__blob=publicationFile

Seite 219 Aufklärungsquote: Kein Unterschied.

http://de.wikipedia.org/wiki/DNA-Reihenuntersuchung#Deutschland

Beispiele für Deutschland. Etwa ein Mal pro Jahr finde ich nicht häufig, im Vergleich zu anderen Ermittlungsmethoden.

https://netzpolitik.org/2014/rasterfahndungen-koennten-polizeialltaeglich-werden-gesetzentwurf-naechste-woche-in-erster-lesung-im-innenausschuss/

Rasterfahndung: So gut wie nie eingesetzt, außer nach dem Auffliegen des NSU und der anschließenden Panik der Sicherheitsbehörden. Und natürlich nach dem 11. September 2001.

Stimmt natürlich: Man wird "nur" verdächtigt und nicht beschuldigt.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 10:04 #

Danke Dir.

Habe es leider noch nicht geschafft mir dias komplette Gutachten durchzulesen. Aber habe die Seite 71 sowie 218 ff gelesen. Ich wills möglichst neutral ausdrücken... Gerade im Bereich der IuK Kriminallität konnten die Daten ja garnicht richtig benutzt und somit ausgewertet werden. Das ist aber durchaus eines der Hauptfelder. Die restliche Begründung ist richtig, jedoch sind seine Argumente einseitig und zielen darauf ab "dagegen" zu sein.

Ist natürlich leicht verwirrend wenn Du oben von DNA Tests schreibst und unten auf die Reihenuntersuchung verlinkst. Gibt da ja durchaus Unterschiede. Reihenuntersuchungen werden ja nurbei schwersten Verbrechen und auch dann erst durchgeführt, wenn die Polizei anders nicht weiter kommt. Normale DNA Tests (Also nicht Rihenweise) werden täglich tausende Male durchgeführt.

Auf den Netzpolitik Link gebe ich garnichts. Der Artikel ist so einseitig geschrieben, das würgts mich ja schon halb.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 1. Juni 2014 - 10:19 #

Die Studie wurde vom Justizministerium in Auftrag gegeben...

Es geht hier um Massenüberwachung und -kontrolle, von daher dachte ich, dass klar ist, was mit DNA-Tests gemeint ist. Wenn nämlich Unschuldige ins Visier der Fahnder kommen. Darum geht es hier die ganze Zeit.

Der Netzpolitik-Artikel geht lediglich auf eine Anfrage im Bundestag ein. Kannst ja alles drumherum ignorieren, aber die ergab nunmal, dass die Rasterfahndung nur bei zwei Ereignissen öfters eingesetzt wurde und sonst so gut wie gar nicht.
Wenn du dabei würgen musst, tut es mir Leid, aber passt ehrlich gesagt zu deiner Ausdrucksweise hier in den Posts.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 17:07 #

Die da wäre? Brauche mal wieder ein Fremdbild.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 0:24 #

Wäre ja irgendiwe auch sinnlos das Muster, die Keywords, whatsoever nach denen gesucht wird bekannt zu geben oder? Du musst Dich nicht an unsichtbare Regeln halten. Die meisten stehen im Strafgesetzbuch und der Rest in speziellen Gesetzen und Verordnungen. Alles, für jederman sichtbar.

Es sollte ja wohl auch klar sein, dass der BND nicht nach irgendwelchen Kkeinkriminellen sucht die mal wieder 10 TB mit Warez oder Filmen gesaugt haben. Da gehts schon um richtig dicke Fische im Teich, Terrorissmus und so, aber psssst!

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 31. Mai 2014 - 23:55 #

Ich sehe da keine Bigotterie.
Ich bin Facebook-Nutzer und habe kein Problem damit, dass Zuckerberg meine Daten gewinnbringend vermarktet und ich beispielsweise personbezogene Werbung präsentiert bekomme. Obwohl, doch: ich habe ein Problem damit. Aber es stört mich nicht genug, dass ich deswegen der Plattform den Rücken zukehren möchte. Ich akzeptiere den Preis.
Womit ich aber sehr wohl ein gewaltiges Problem habe, ist, wenn der Staat mal eben Millionen von Bürgern unter Generalverdacht stellt, sie könnten eine Straftat begehen. Denn genau das soll hier passieren. Du hast vollkommen recht, das Internet ist öffentlicher Raum - Im öffentlichen Raum des realen Lebens muss ich aber nicht dauerüberwacht werden, weil ich ja theoretisch eine Straftat begehen könnte. Warum also sollte eine solche Überwachung bei Facebook notwendig sein?

Mal kurz drüberschauen, ob ich (=die gesamte deutsche Nutzerschaft) in eine Rastefahndung passe - sorry, aber das ist weder eine Entschuldigung, noch eine Rechtfertigung, noch sonst irgendwas.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 1. Juni 2014 - 0:25 #

Ich wüsste nicht in wie fern du unter Generalverdacht stehst, wenn du auf der Straße etwas erzählst während ein Polizist in Hörweite ist.
Nach deiner Argumentation müssten ja auch Polizeistreifen verboten sein, weil damit stehen ja alle Teilnehmer der Öffentlichkeit autoamtisch unter Generalverdacht.
Das ist genau so an der Stelle absurd wie bei der Überwachung des Datenverkehrs sozialer Netzwerke.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 1. Juni 2014 - 6:52 #

Die Vergleiche hinken gewaltig.
Wenn ich auf der Straße etwas erzähle und ein Polizist in Hörweite ist, dann ist das Zufall. Wenn der BND alle Aktivitäten auf Facebook in Echtzeit mitverfolgt, dann ist das kein Zufall, sondern Vorsatz.
Bei der Polizeistreife kommen wir der Sache ansatzweise näher, aber auch das ist kein guter Vergleich. Streifen werden grundsätzlich überall in Deutschland eingesetzt, allerdings in sozialen Brennpunkten deutlich häufiger als in einem "gutbürgerlichen" Vorort. Es wird also differenziert, wo die vorhandenen Ressourcen am Sinnvollsten eingesetzt werden. Was der BND vorhat, ist was ganz anderes.
Mal von diesen beiden Erläuterungen abgesehen, sind Deine Vergleiche schon deswegen unsinnig, weil zwischen Polizei und Geheimdiensten ein großer Unterschied besteht.

Dass Du bei den Plänen das Argument des Generalverdachtes nicht nachvollziehen kannst, stimmt mich ehrlich gesagt traurig. Um es kurz zu machen: Facebooknutzer werden zukünftig in Echtzeit überwacht bzw. -prüft. Das ist nur dann notwendig, wenn ein begründeter Verdacht besteht. Demzufolge stehen Facebooknutzer generell unter Verdacht, Straftaten begehen und sich über dieses Netzwerk austauschen zu wollen.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 1. Juni 2014 - 8:52 #

Die hinken keines Wegs gewaltig. Sie unterscheiden sich schlicht nur in den finanziellen und technischen Möglichkeiten.
Die Polizeistreife ist im Prinzip nichts anderes als das Programm das der BND auflegen will. Würden wir an jede Ecke einen Polizisten stellen können, dann wäre das ganz genauso.
Und bzgl. der Einsatz der Streifen in sozialen Brennpunkten: Das mag bei den Fernsehpolizisten so sein um Spannung zu erzeugen - tatsächlich sind Streifen aber allg. unterwegs. Dagegen das Programm des BND dann tatsächlich nur in einem Schwerpunkt.
Denn er überwacht nicht das komplette Internet und analysiert es (wie die NSA) sondern nur die sozialen Netzwerke.
Das tut man, weil man weiß, dass bestimmte Gruppen diese Platformen nutzen. Bestätigt sich irgendwann, dass auf Gamersglobal absprachen zur entsprechendem von entsprechenden Personen stattfinden, wird auch diese Website dann mal überwacht werden. Bis dahin - eher nicht.

Die Facebooknutzer werden darüber hinaus nicht zukünftig in Echtzeit überwacht, sondern es passierte schon immer, da genau das, das Geschäftsmodell von Facebook ist. In Zukunft wird Facebook überwacht da diese Plattform von bestimmten Gruppen genutzt wird. Dadurch entsteht keines Wegs ein Generalverdacht gegenüber den Nutzern. Das Programm geht einem begründeten Verdacht nach und sucht nun "vor Ort" nach den konkreten Hinweisen und Beweisen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 1. Juni 2014 - 15:47 #

Ach komm, bitte. Jetzt versuch bloß nicht, meinen Beitrag auf "TV-Serien-Wissensniveau" zu reduzieren. Das ist reichlich lächerlich.
Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass Streifen überall in Deutschland eingesetzt werden, in sozialen Brennpunkten jedoch wird man sie deutlich häufiger antreffen als anderswo. Bei einer Streife geht es nämlich nicht nur darum, zu überwachen sondern vor allem auch darum, polizeiliche Präsens zu zeigen. Und die ist nicht überall gleich stark nötig.
Das BND-Programm ist tatsächlich nur im Bereich "soziale Netzwerke" tätig, nicht im ganzen Internet. Aber soziale Netzwerke sind ein Querschnitt der gesamten Bevölkerung, potenzielle Straftäter findet man da genauso wie überzeugte Pazifisten und Minderjährige (das sind nur Beispiele). All diese Menschen werden jetzt plötzlich über einen Kamm geschert und geraten ins Visier eines Geheimdienstes. Du findest das in Ordnung? Meinetwegen. Ich nicht.

Dass Facebooknutzer schon immer "überwacht" wurden, ist Quark. Das Geschäftsmodell von Facebook ist, Daten zu sammeln und sie gewinnbringend zu vermarkten. Das ist keine Überwachung, sondern schlichtweg gewinnorientierte Sammelwut. Der BND hingegen möchte tatsächlich überwachen - nämlich jeden Nutzer sozialer Netzwerke auf die Nutzung von bestimmten Wörtern in bestimmten Zusammenhängen.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:04 #

Du meinst die Bahn und Verkehrsverbünde verdächtigen Ihre Kunden schlimmes zu tun? Ich finde es positiv, dass die Kameras die Bahnhöfe überwachen, erschreckend ist nur, dass diese nicht jeden vor bösen Taten abschrecken.

justsomeguy (unregistriert) 31. Mai 2014 - 20:18 #

Lass mich raten, Du bist in der DDR aufgewachsen. Das ist ungefähr das Staatsverständnis, dass Euch da vermutlich eingebläut wurde.

"Der Staat hat jedes Recht den Raum für den er zuständig ist zu überwachen." - Da läuft es mir nur noch kalt über den Rücken.

Begriffe wie Privatsphäre, Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Unternehmertum... das sind für Leute Deines Schlages vermutlich nur noch Fremdworte. Begriffe aus einer längst vergangenen Zeit. Aber was red ich, Orwell hat das seinerzeit in seinem wertvollem Roman 1984 ja alles bereits wunderschön beschrieben.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 20:25 #

Armselig.
Die DDR hatte keine Zeit mehr mir irgendetwas einzubläuen und meine Eltern waren keine Fans der DDR.
Die armselige Lächerlichkeit deines Kommentars offenbart sich schlicht und ergreifend in dem Umstand, dass du verkennst, dass der öffentliche Raum per se schon keine Privatssphäre enthält.
Was ich draußen auf der Straße mache ist nicht privat.
Ich darf in meiner Wohnung so lange und so oft wie ich will nackt rumlaufen - aber auf der Straße darf ich das nicht.
Das hat überhaupt nichts mit DDR zu tun.
Das Internet ist kein Privater Raum - wer das glaubt ist lächerlich naiv. Das Internet ist immer und zu jeder Zeit öffentlich.
Bestrebungen die in eine Überwachung des privaten Raumes übergehen lehne ich ebenfalls ab. Aber die Straße wurde sowohl von der DDR als auch von der BRD überwacht. In Amerika gibt es übrigends auch eine Polizei die schaut ob in der Öffentlichkeit noch alles in Ordnung ist ... denen hat die DDR wohl auch ihr Staatsverständnis eingebläut ... wie furchbar ...

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:08 #

Sehr schön dargestellt: Das Internet ist ein öffentlicher Raum, jeder kann sehen was man dort macht, warum soll also gerade der Garant deiner persönlichen Sicherheit und Freiheit - der Staat - dies nicht tun?

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:01 #

Genau, der Staat darf zuhören, er vertritt unsere Interessen und solange du selbst nicht verschlüsselst bist du selbst schuld, eine Aufregung anderer Kommentatoren hierüber kann ich nicht nachvollziehen.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55805 - 31. Mai 2014 - 17:41 #

Aber was, wenn man keines dieser Netzwerke nutzt? Und Terroristen werden mit Sicherheit nicht solche Plattformen nutzen.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 31. Mai 2014 - 17:44 #

Terroristen nutzen auch ein Golf-MMO und sie nutzen auch Facebook. Wenn nicht zum Absprechen einer kriminellen Tat dann aber für andere Dinge. Darüber können die Ermittler Rückschlüsse auf das Gesamtbild des Verhaltens der Täter ziehen. Wenngleich Brieftauben immer beliebter bei denen wurden, so sind diese heute immernoch auf Satellitentelefonie angewiesen.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22482 - 31. Mai 2014 - 17:54 #

Ich denke mal die PR-Abteilungen der Terroristen werden solche Netzwerke sicher nutzen, bzw liest man dann Feeds von Leuten, die sich für bestimmte Themen interessieren.

Wenn du auf einmal nur noch halal Einkaufst, Fuck-USA- Seiten likesd und noch 2-3 Muslimische Freunde hast wirst du sicherlich ein gewisseres Scoring erhalten - wehe du kaufst dann noch klein Elektronik bei Reichelt.de

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 0:40 #

Naja, ich fürchte mal, daß das Verweigern von Facebook, Twitter und Co und vielleicht sogar der Nichbesitz eines Smartphones dich erst recht auf irgendwelchen Verdächtigenlisten ganz nach oben schiessen lassen. :p

"Wie der hat keinen Facebook Account!? Was hat der denn zu verbergen? Den gucken wir uns mal genauer an."

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55805 - 1. Juni 2014 - 10:11 #

Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Denn ein Smartphone habe ich nämlich auch nicht.
Hm, das Auto gegenüber mit den getönten Scheiben steht da schon verdächtig lange... ;)

floppi 22 AAA-Gamer - - 32635 - 1. Juni 2014 - 10:18 #

Als Gamer sind wir von der Überwachung besonders gefährdet.
http://abload.de/img/fsvnsdu.jpg

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 1. Juni 2014 - 10:29 #

Mach dir nichts draus. Dann sind wir beide die Staatspersonen Nr. 1 und 2, denn ich habe auch keines dieser unsozialen Netzwerke oder ein Smartphone ^^.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 31. Mai 2014 - 18:22 #

Und wozu jetzt das Ganze? Ich meine, wofür sollte die Bundesrepublik Deutschland 300 Mio. in die Überwachung der sozialen Netzwerke investieren? Das fehlt mir irgendwie in der News bzw. vielleicht auch einfach in der Realität.

Also ich meine welchen Vorteil sollen die Einwohner Deutschlands jetzt davon haben, die ja dafür bezahlen? Normalerweise wird ja dann immer der ach so gefährliche Terrorismus herangezogen, aber welche Art von (idiotischen) Terroristen wollen die denn damit erwischen und wie hoch ist denn bitte die Gefahr, die von diesen Terroristen überhaupt ausgeht? Lächerlich ist das, einfach nur lächerlich und Geldverschwendung ohne Maßen, das so viel besser investiert werden könnte.

Eine Bananenrepublik ist das hier, komme mir immer wieder vor wie im Irrenhaus, Aktionismus pur, nichts wird durchdacht, nichts wird nachhaltig angelegt.

Von der Verletzung der verfassungsmäßig geschützten informationellen Selbstbestimmung sehe ich mal noch ganz ab, wobei man da auch argumentieren könnte, dass die Nutzer der sozialen Netzwerke ja ohnehin bewusst ihre Daten öffentlich machen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 31. Mai 2014 - 18:26 #

Auch wenn Leute ihre Daten öffentlich stellen, hat der Staat weder das Recht, noch die Aufgabe, diese Daten verdachtsunabhängig zu sammeln, auszuwerten etc.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 31. Mai 2014 - 18:39 #

hat er auch nicht, darum macht es jeweils ein anderes land. deshalb gibs auch keine 300 millionen für die abwehr. das wäre wirklich versenktes geld, man braucht schließlich tauschmaterial.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 18:39 #

Das ist richtig. Nur leider bekommt man den Eindruck, dass den Staat bzw. die Nachrichtendienste das nicht wirklich interessiert. Man sieht doch, wieviele Anschläge die NSA durch eben diese Auswertung von Daten schon verhindert hat ;-) .

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 31. Mai 2014 - 19:58 #

Mit "verhinderten" Anschlägen ist das so, dass du es schwer haben wirst überhaupt nachzuweisen, dass was verhindert wurde. Zumindest nicht, wenn du den eigentlich schon anlaufenden Anschlag nicht selbst verhinderst (im Sinne von finden des Sprengstoffes etc.), sondern du dessen Entstehung quasi schon verhinderst.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 31. Mai 2014 - 20:04 #

Meine Anmerkung war mehr darauf bezogen dass die Geheimdienste in den USA ihre immens hohen Kosten grundsätzlich damit rechtfertigen, sie hätten x Anschläge in den letzten 12 Monaten verhindert, davon y große Anschläge.

Der Aufwand und die Kosten, sowohl was Geld als auch die Einschränkungen der Bürger angeht, stehen dabei aber in keinem Verhältnis. Nur wird das durch das Argument 'Anschläge verhindern' weggewischt.

monokit 14 Komm-Experte - 2099 - 31. Mai 2014 - 18:43 #

Zum durchsuchen von Facebook nimmt man doch Google...oder?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29502 - 31. Mai 2014 - 19:02 #

ich dachte, da reicht die FB-Suchfunktion schon aus..

monokit 14 Komm-Experte - 2099 - 31. Mai 2014 - 19:53 #

Twitter hat sogar ne API die man anzapfen kann, und Tools zum massenhaften filtern und durchsuchen von Texten gibt es auch, z.b. Splunk. Alles da und für 300 Mio kriegt man schon ne sehr fette Splunk Lizenz und ein RZ mit genügend Indexern auf VM Basis. Das teuerste dürfte der Storage sein um relevante Daten aufzubewahren.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 31. Mai 2014 - 19:59 #

Auch Personalkosten nicht vergessen. Da können je nach Mann stärke 300 Millionen Euro schnell hin sein.

monokit 14 Komm-Experte - 2099 - 31. Mai 2014 - 22:32 #

Da braucht man nicht viele Leute. Laß es ein Team von 14 DevOps plus Chef sein. Die können dann sogar 7x24 im Einsatz sein. Und 300 Mio sind doch nur die Anfangskosten für das Projekt. Die Betriebs und Personalkosten kommen dann irgendwo aus BND Haushalt. Die Ausgaben für NPD V Leute können sie sich ja jetzt sparen... >;-)

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13877 - 31. Mai 2014 - 22:03 #

Na wird ja mal langsam Zeit!

Cat Toaster (unregistriert) 1. Juni 2014 - 0:28 #

Jetzt fühl ich mich gleich schon sicherer...

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 1:00 #

Ich weiß, der hat sooooooo einen Bart, aber der muß jetzt sein und vielleicht kennt ihn der ein oder andere ja noch nicht:

Nach einer Tagung der Geheimdienste in einem lauschigen Waldhotel sitzt man Abends noch beim Bier zusammen und fachsimpelt. Als es ein bißchen langweilig wird, beschließt man, einen kleinen Wettstreit zu veranstalten. Jeder Dienst schickt ein 4-Mann-Team los, um ein Wildschwein zu erlegen. Das Team, das die Aufgabe am schnellsten erledigt, gewinnt.

Als erstes ziehen die Amis los. Die anderen stehen am Fenster und schauen Richtung Wald. Nach 30 Minuten explodiert der halbe Wald. Nach weiteren 5 Minuten sind die Amis wieder am Tresen mit einer Platiktüte voller blutiger Klumpen. Man ist sich einig: Das sind zweifellos die Überreste einer Wildsau. 35 Minuten. Es gibt Applaus.

Als nächstes zieht der Mossad los. Noch bevor die anderen wieder am Fenster stehen, fliegt die Türe auf und die Israelis knallen ein Wildschwein auf die Theke, das mit einem sauberen Kopfschuss getötet wurde. 41 Sekunden. Alle sind schwer beeindruckt.

Dann zieht der BND los. Den Rest des Abends passiert nichts mehr. Am nächsten Morgen hört man lautes Gegröhle aus Richtung Wald. Aus dem Wald heraus brechen die 4 BND-Männer. 3 von ihnen zerren ein sich wie wild wehrendes Reh Richtung Hotel, auf das der 4. Mann immer wieder mit einem Stock einprügelt und schreit, "GIB ZU, DASS DU EIN WILDSCHWEIN BIST!"

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 1. Juni 2014 - 6:55 #

Ich kannte ihn tatsächlich noch nicht :)

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13877 - 1. Juni 2014 - 11:59 #

in jedem Witz steckt auch immer ein wahrer Kern.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:12 #

Das ist nicht der BND, das ist die Stasi.
Der BND kommt natürlich nicht zurück. Die arbeiten so geheim, dass selbst die Ergebnisse geheim bleiben. Geheimdienste prahlen nicht mit Erfolgen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:15 #

Ne. Der BND hat das Waldhotel nicht gefunden und von dem Wettstreit erst erfahren als jemand 3 Wochen später darüber in der FAZ geschrieben hat.

Imhotep 12 Trollwächter - 1034 - 1. Juni 2014 - 7:07 #

Ich bin davon ausgegangen, dass die das schon längst machen ... hab wohl vergessen, dass das Internet hier wirklich noch #Neuland ist ...

Wir bezahlen Google, Apple und Co. doch jetzt schon, damit sie unsere Daten bekommen, da kann der BND die sich ja auch abgreifen.

Ist doch eine wirklich "schöne neue Welt" in der wir leben, nicht wahr? ;)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12258 - 1. Juni 2014 - 7:44 #

Sollen sie ruhig machen, die Leute welche das am Ende auswerten müssen tun mir jetzt schon Leid.

Roherfisch 12 Trollwächter - P - 1067 - 1. Juni 2014 - 8:10 #

300 Millionen... ich will gar nicht drüber nachdenken wieviele soziale Projekte man damit finanzieren könnte.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Juni 2014 - 10:03 #

Und denk auch nicht darüber nach, wieviele Milliarden Deutschland bereits in soziale Projekte steckt. Am besten in Zukunft überall das Geld streichen und in soziale Projekte stecken, dann leben wir in einer besseren Welt.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 10:06 #

Yay und jeden Tag gibts Schnittblumen für alle \o/

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 12:50 #

Ja. Voll lustig. Und gleichzeitig die einzige wirkliche Methode um Terrorismus zu bekämpfen.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:33 #

Statt sozialer Projekte sollte lieber ein Ruck durch Deutschland gehen und jeder seine Reserven für ein besseres Leben und einen Aufschwung geben: "Du bist Deutschland"!

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:40 #

Wenn du auch Deutschland bist will ich lieber Spanien sein.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 13:31 #

na klar, aber wieso das geld nicht lieber in was sinnvollem anlegen?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 13:52 #

Weltraumforschung? Erneuerbare Energien? Sozialhilfe? Flüchtlingshilfe? Welthungerbekämpfung? Stimmt. Da ist das Geld wirklich gut aufgehoben. Sind wir endlich mal einer Meinung.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 13:54 #

sind wir nicht, aber das wäre ja auch eigenartig.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:04 #

War ja auch Ironie. Aber aus deiner Ecke ziert man sich ja davor die Klöten auf den Tisch zu legen. Dann sag doch mal wo wir investieren sollen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 14:10 #

ach so, dachte das hätte ich impliziert: im bnd, natürlich. aber war auch etwas polemisch, zugegeben.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:17 #

Ah. Okay. Dachte da gebe es ein durchdachteres Alternativkonzept als "300 Millionen sind exakt die Summe die ich jetzt auch dem BND geben würde um die sozialen Netzwerke endlich zu überwachen"

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 14:28 #

na, das hab' ich ja nun auch nicht geschrieben. finds auch etwas vermessen, hier durchdachte konzepte lesen zu wollen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:30 #

"Soziale Projekte" hingegen war spezifisch genug um es als lohnende Investition zu sehen?

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 14:32 #

check ich nicht. nein, natürlich ist das mit den sozialen projekten nur das übliche geschwafel, so ähnlich wie "kann nicht mal wer an die kinder denken".

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:43 #

Ah. Klar meinen die anderen immer das übliche Geschwafel. Ich finde aber, dass es im Bereich "soziale Projekte" genug Stoff gibt um Terror besser und langfristiger zu Bekämpfen als Vollüberwachung oder Drohnen. Aber vermutlich hast du ein Problem damit das 90% der sozialen Projekte (und die Bildung über die unten geredete wurde) eben auch Kontra rechtem und nationalistischem Gedankengut stehen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 14:53 #

also, erstens schrieb ich oben schon, dass mein kommentar polemisch war, zweitens zauberst du hier wieder allerhand aus dem hut, von dem nie die rede war (vollüberwachung und drohnen).

gegen die miesen unterstellungen danach verwehre ich mich. du bist es, dem zu allem immer moslems und die judenverschwörung einfallen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:01 #

Jaja. Komm is gut. Wer hat den die RAF aus dem Hut gezaubert als es um das Bildungsystem ging? Zudem bezieht sich dein "immer" auf jeweils einen Einzelfall wo ich versuchte überspitzt eine Abkürzung zum Ende deiner Argumentation zu finden. Hast in diesen Fällen sie selten zu Ende geführt. ;)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 15:08 #

zum ersten: du meintest, bildung verhindere terrorismus, dazu lieferte ich mit der raf, immerhin unsere prominenteste terrorgruppe, ein gegenbeispiel.

zum zweiten: du "überspitzt" nicht und du kürzt nicht ab, sondern du verstehst falsch und erklärst zum nazi.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:13 #

Es gibt natürlich (leider) auch rechte Gebildete. Bildung schützt ja auch nicht vor allem, aber sie kann Verhindern das Gruppierungen dieser Art weniger zulauf bekommen, als ohne.

Wo hab ich den von Nazi geschrieben?

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:37 #

Seltsame Theorie: Gerade der Terror der RAF war der Terror von gebildeten Menschen der Mittelschicht. Welches soziale Projekt hätte denen geholfen?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:45 #

Steht hier schon mehrfach. Aber der Apell Augen auf und keine dämlichen provozierenden Fragen zu stellen, prallt an dir ja ab wie Teflon (aus der Weltraumforschung).

Für Dumme: Der Zulauf für gewaltbereite Gruppierungen lässt sich an Bildung und Stand sehr gut ablesen. Das es immer wieder Spinner gibt die Durchdrehen kannst du aber auch mit noch so vielen Überwachungsapparaten verhindern. Aber man kann die Grundlage und Gründe dieser Gruppierungen klein halten. Ein zufriedener Mensch der mit sich und seiner Umwelt im reinen ist wird selten anfangen Dinge in die Luft zu sprengen. Egal ob aus politischen, religösen oder anderen Gründen. Alles eine Frage ob man lieber an der Wurzel oder den Symptomen eines Problems arbeiten will.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 17:41 #

Ich frage nach, weil mir das Beispiel fehlt bzw nicht einleuchtet.

Die Grundlage und Gründe der Gruppe, Beispiel RAF, waren vielschichtig, insbesondere aber die Ablehnung des etablierten Systems. Dagegen kann man m.E. nichts soziales tun, denn selbst die kleinste Gruppe reicht, ein Volk von Millionen zu terrorisieren.

Das Symptom war also real nicht an den Grundlagen zu beheben, daher ist die Förderung des Geheimdienstes hier wohl die bessere Alternative und eine Widerlegung deines Arguments.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 19:16 #

Schrieb ja bereits, dass man Spinner nicht abschaffen kann. Aber ich rede ja auch nie davon Polizei oder Geheimdienste abzuschaffen. Nur bleibt die Frage ob eine Twitter/FB Überwachung bei Verdachtsfällen für 100 Millionen nicht ausreicht um diese Fälle zu erfassen, statt die Infrastruktur für Vollüberwachung und Missbrauch für 300 Millionen auszubauen.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 14:13 #

Ich wäre direkt für Bildung und Bildungseinrichtungen. Wenn ich da an so manche Grundschule denke, die seit mindestens 40 Jahren die gleichen Klobrillen haben.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:14 #

Kein Widerspruch. Wobei ich Schulen und Bildung fast schon zu Sozialen Projekten zählen würde. ;)

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 14:18 #

Ich sehe das als Wirtschaftsinvestition ;)
Oder besser Investition in die Wirtschaft.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:18 #

Der Staat auch. Da kommen aber die aktuellen Probleme des Bildungssektors erst her. ^^

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 14:23 #

Ich weiß, dass weiterbildende Schulen gerne mehr Gelder bekommen. Die entsprechenden Regierungsstellen vergessen dabei allerdings, dass man sich nicht nur auf studierende konzentrieren muss, denn es werden auch vernünftig gebildete in den "niedrigeren" Klassen gebraucht.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:27 #

Das auch. Die Bildung auch in den "niederigen" Klassen hat aber eben auch seinen Nutzen weg von der Wirtschaftlichkeit. Die Bildung dort ist ja grade was uns einen großen Batzen an Drogen/Gewalt/Terrorismus-Delikten ersparen könnte. Ach. Was reg ich mich auf. Generell wird da zu viel Wert auf das sieben und in Rekordzeit zur Uni schieben gelegt. Seit dem Hochschulfreiheitsgesetz sind die Unis auch nur noch möglichst ertragreiche Schnelldurchgänge für die Wirtschaft.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 14:31 #

da sehe ich auch keinen notwendigen zusammenhang. die raf-leute damals waren ja auch gebildet und kamen eher aus höheren schichten. und auf das schulsystem z.b. im iran haben keinen großen einfluss.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:37 #

Es gibt aber jede Menge netter Iraner die in Deutschland gefördert werden, hier studieren und damit in ihrem Land für eine Veränderung sorgen können. Zudem kann man auch in anderen Ländern für Bildung sorgen, aber es geht hier ja auch nicht darum Weltpolitik zu beeinflussen sondern darum mehr Sicherheit in Deutschland zu erreichen.

Und nach reinen Zahlen würde sogar die Investition in Straßenverkehrssicherheit mehr Menschenleben retten als die Terrorabwehr über Twitter.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 14:57 #

Ich denke auch, dass man sich in Deutschland erst um das eigene Bildungssystem sorgen sollte, bevor man das im Iran angeht ;)
Das Deutsche Schulsystem (wie übrigens viele der westlichen Schulsysteme) haben nämlich ihre eigenen Probleme. Unter anderem Disziplin und Ordnung (was dank der meckernden Eltern immer schwerer wird durchzusetzen, weil das eigene Kind ja so besonders ist. Dazu empfehle ich mal folgendes Video in Englisch https://www.youtube.com/watch?v=_lfxYhtf8o4 ).
Nicht falsch verstehen, ich will keine Roboterschulen oder reine Indoktrination aber Eltern übertreiben auch gerne mal beim "Schutz" ihrer Kinder.

Und ich teile deine Ansicht, dass eine gute Bildung viele Verbrechen verhindern kann. Deswegen erst auf das eigene System schauen und dann aus den Erfahrungen lernen und auch mit anderen Ländern an entsprechenden (Landesspezifischen) Umsetzungen arbeiten.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:10 #

Zustimmung. Auch wenn die Probleme weit mehr sind als nur mangelnde Ordnung und Disziplin.

Wie ich ja schrieb ist die Gefahr von Innen (Straßenverkehr, Überfälle) um einen extrem hohen Faktor gefährlicher für mich wenn ich das Haus verlasse als die Gefahr durch Terrorismus (egal von welcher Politischen oder religiösen Seite). Wenn wir von dem mickrigen Teil der Terroristen jetzt noch die abziehen die hier aufwachsen und leben decken wir schon ne Menge Dinge ab die man erreichen kann. Und "Soziale Projekte" wie Eingangs erwähnt sind auch z.b. Sommercamps oder außerschulische Veranstaltungen wo Jugendliche neben "Social-Skills" eben auch Chancen bekommen "Ordnung und Disziplin" zu erlernen bzw. deren Sinn für die Gemeinschaft/Gesellschaft zu erlernen, wenn es im Elternhaus oder Schulsystem nicht funktioniert.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 15:41 #

Mit Disziplin und Ordnung wollte ich auch nur einen Punkt heraussuchen. Desweiteren bekommst du von mir auch nur volle Zustimmung zu den Punkten.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:35 #

Wieso willst du Wirtschaftsflüchtlingen helfen? Warum Geburtenüberschüsse in landwirtschaftlich schwachen Regionen fördern?
Weltraumforschung löst kein Problem auf der Erde, erneuerbare Energien ein Kampfbegriff - Energie geht nie verloren.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:39 #

Doch tut sie. Energie wird entwertet. Oder meinst du die Erde macht in ein paar Millionen Jahren aus den alten Brennstäben Fischstäbchen? Aber dieser Exkurs in die Physik ist alles was ich zu deinem Trollversuch zu sagen haben. Bye.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:47 #

Brennstäbe werden durch Energieentwertung zu Fischstäbchen??

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:56 #

Lese einmal einen Beitrag ohne auf dümmliche Art mit falsch verstandenen Gegenfragen zu antworten dann wärst du für mich auch nichtmehr der Obertroll von GG.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:00 #

Obertroll? Wer sind denn die Untertrolle, wenn ich schon dein Bossgegner im GG-Rollenspiel bin?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:04 #

s.o.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 15:46 #

Wo war das was von Wirtschaftsflüchtlingen? Es gibt ja auch genug andere Gründe, warum man aus seiner Heimat flüchten muss. Und Flüchtlingshilfe kann auch schon die Verbesserung der Bedingungen in Flüchtlingslagern (in den Nachbarländern) sein.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:50 #

Es gibt sicherlich Gründe, aber die Mehrheit sind Wirtschaftsflüchtlinge. Ich kann verstehen, dass viele sich in ihren Ländern nicht entfalten oder in Luxus leben können, aber Flucht - egal ob wirtschaftlich oder politisch - ist dafür keine Lösung.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:55 #

Ja genau. Flucht ist keine Lösung. Neuer Tiefpunkt selbst für dich.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:56 #

Welches Problem wurde denn durch Flucht gelöst?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:59 #

"Lese einmal einen Beitrag ohne auf dümmliche Art mit falsch verstandenen Gegenfragen zu antworten dann wärst du für mich auch nichtmehr der Obertroll von GG." <- Kann ich glaub ich jetzt immer bei dir verwenden.

Du bist nicht so blöd, dass du nicht weißt, dass Flüchtlingshilfe nicht dazu da ist Flucht zu fördern. Genauso weißt du auch, dass es Länder gibt wie z.b Syrien in denen Menschen kaum eine Alternative zwischen Flucht und Tot bleibt.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:06 #

Du meinst, unsere Flüchtlingshilfe sollte aus Waffenlieferung oder aus dem Halten von Reden bestehen? Mehr passiert da doch nicht oder?

Das Aufnehmen von Syrern halte ich in Deutschland nicht für zielführend, dies sollten die gesellschaftlich und kulturell ähnlichen Nachbarstaaten Syriens übernehmen.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 16:12 #

Stand das nicht so im AfD Wahlprogramm?

Ich finde es eher wegen der Ressourcen für sinnvoll vor Ort zu helfen. Und je nach Einzelfall empfinde ich es auch als richtig, dass jemand in ein anderes Land flüchten sollte. Grade religiöse Flüchtlinge sind oft in den Nachbarländern genau so wenig willkommen und könnten dort genau so gefährdet sein.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:20 #

Keine Ahnung, ich habe es nicht gelesen und auch Bernd Lucke, als ich ihn vorgestern sah, nicht gefragt.

Zumindest kann ich deinem letzten Punkt zu hälfte zustimmen: Wir sollten vor Ort helfen. Das tun wir beispielsweise durch Entwicklungshilfe und Diplomatie mit den Politikern vor Ort.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:13 #

Weitere dämliche Gegenfragen.

Zielführend.. Ja.. Wenn nehmen wir dann auf? Verkalkte russische Millionäre die sich nicht outen können? Reicht das für kulturelle Ähnlichkeit? Oder pädophile Holländer? Was ist den dem Herren genehm wem man wann helfen soll. Wenn ich nicht wüsste das du nur provozieren willst würde ich mir sorgen um die geistige Reife Deutschlands machen. Ernsthaft.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:24 #

Warum müssen wir wen aufnehmen? Etwa Edward Snowden? Wir wirken auf Zentraleuropa stabilisierend, üben diesen Einfluss sogar weltweit aus. Das ist besser, als wenn wir ein destabilisierenden Einfluss durch die Rettung von Einzelnen ausüben, die dann als Beispiele für andere Menschen der Region dienen, anstatt den Wandel der politischen Systeme durch das Volk vor Ort anzuregen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:32 #

"Lese einmal einen Beitrag ohne auf dümmliche Art mit falsch verstandenen Gegenfragen zu antworten"

Langsam schnallt nun wirklich jeder, dass du hier nur trollen willst, vic. *seufz*

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:40 #

Überlassen wir die Bestimmung des Trolls den Mitlesern:

"Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche die Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen." ~Wikipedia: Troll (Netzkultur)

"Pädophile Holländer" und "verkalkten russische Millionäre die sich nicht outen" scheinen mir nicht sachbezogen oder konstruktiv zu sein, dafür aber die notwendige Bedingung der Provokation zu erfüllen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:46 #

Erstmal überlassen wir das nicht den Mitlesern sondern der Redaktion und den Mods. Zweitens sehe ich in jedem deinen Kommentaren die Definition (mehr als) erfüllt.

In meinem Beitrag habe ich mit etwas blumiger Sprache verdeutlicht, dass ich mich frage wo die Grenze der "Kulturähnlichkeit" gezogen werden soll. Das ist eine klare Antwort auf dein Argument. Während du davon auf "Snowden" springst. Und das war nicht dein erster merkwürdiger Sprung. Und auch nicht deine erste News in der nur auf Provokation aus bist.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:58 #

Nun muss ich, da du in jedem Kommentar darauf hinweist, dass ich dein "Obertroll" bin, du vor Diskussionen mit mir warnst oder meine Meinung als Provokation abtust - was wiederum die Trolldefinition erfüllt - dich jetzt wohl schocken:

Das von mir geschriebene stellt wirklich meine Meinung dar.

Aber ich denke ich kann auf dein Verständnis bauen, schliesslich leben wir in einer gelebten Demokratie mit Meinungsfreiheit und unterschiedlichen Meinungen. Ich akzeptiere ja auch, dass du mich hier regelmässig subjektiv falsch einschätzt ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 17:23 #

Niemand verbietet hier Meinungen. Das wird dir z.b. Kommentarabo bestätigen. Obwohl wir bei Meinungen wohl kaum weiter voneinander entfernt seien könnten habe ich ihn hier noch nie als Troll bezeichnet oder vor Diskussionen mit ihm gewarnt. Daher siehst du, dass es ausschließlich an deiner Art der Kommunikation und nicht an deiner Meinung liegt.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 17:48 #

Das Problem scheint mir zu sein, dass vieles nur behauptet, nicht aber bewiesen und/oder mit Beispielen unterlegt wird oder die Beispiele gedankliche Fehler aufweisen oder gänzlich unverständlich sind. Daher stelle ich oft Nach- und Gegenfragen: Fragen erweitert das Wissen :)

Anonhans (unregistriert) 1. Juni 2014 - 8:21 #

Es sollen zum Glück mal wieder nur die "Metadaten" aufgezeichnet und analysiert werden. "Metadaten" an sich sagt überhaupt nichts aus. Ohne konkreten Bezug kann das so ziemlich alles umfassen.

TheKing28 13 Koop-Gamer - 1397 - 1. Juni 2014 - 8:36 #

Was ich nicht verstehe ist folgender Punkt:

Der BND gibt sich dem Anschein er würde für die BRD stehen und für uns die öffentliche Sicherheit garantieren. Ich halte den BND eher für einen Staat im Staat, der sich nur sehr schwer kontrollieren lässt und der in der Vergangenheit oft Eigentinteressen verfolgt hat und eben nicht das öffentliche Wohl.

Beispiele sind die NSU-Affäre und die Sauerland-Terrorzelle, bei der ersten war es scheinbar völlig egal, dass mehrere Mitbrüger von einer rechtsradikalen Terrorgruppe ermordert wurden ohne, dass diese Staatsschützer etwas unternommen hätten.

Bei der Saulerland-Gruppe ist ein Bericht vom Deutschlandfunk sehr interessant: http://www.deutschlandfunk.de/ein-kaefig-voller-enten.1247.de.html?dram:article_id=190154

Schon diese beiden Ereignisse reichen aus um bei mir ein massives Misstrauen hervorzurufen, dass der BND wirklich dafür da ist um mich zu schützen, wenn man ein bisschenb mehr sucht findet man garantiert noch viele weitere Vorfälle die zumindest bedenklich sind.

Um genau diese Leute wollen jetzt Facebook und Co. überwachen um mich zu schützen? Im Zweifelsfall kommt das genaue Gegenteil dabei raus und in 10 Jahren wundern wir uns was wir da an der Backe haben

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 1. Juni 2014 - 8:39 #

Da die NSU nur im Innland soweit tätig war, war der BND garnicht zuständig.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 8:36 #

Na, zumindest wird's nicht teuer werden, die Webpage des BND auf den neuesten Stand zu bringen.

"Die grundsätzliche Aufgabe des Bundesnachrichtendienstes ist es, seine Abnehmer zur richtigen Zeit bedarfsgerecht mit belastbaren Informationen umfassend zu versorgen. Als Dienstleister für Bundesregierung, Ressorts und auch Bundeswehr umfasst dies Informationen zu ... abstrakten oder konkreten Bedrohungen für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und deren Bürger."

Hier erstzen wir einfach "und deren Bürger" durch "durch deren Bürger".

"Als einziger Auslandsnachrichtendienst Deutschlands ist sein Betätigungsfeld die ganze Welt."

Hier lassen wir besser mal das "Auslands-" weg.

Und schon passt wieder alles.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6527 - 1. Juni 2014 - 8:46 #

Zum Glück bin ich kaum mit Realnamen aktiv, abgesehen von Händlern wie Amazon und Weltbild oder halt auf eine handvoll Homepages wie dieser hier. Aber Facebook und Twitter sind mir völlig fremd und ich sehe immer mehr, dass diese Verweigerung auch völlig angebracht ist. Einmal Daten in so ein Netzwerk gespeist, wird man sie nie wieder richtig los.

Dass hingegen der BND schon längst seit Jahren, genau wie die NSA, Daten ausliest, sollte nicht verwundern, warum sonst sollte die Regierung dem Parlament vorschreiben (Demokratie ist doch toll, oder?), dass das Thema rund um Snowden, NSA & Co. erledigt ist? Wer wissen will, in welche Richtung wir steuern, kann sich gerne mal sowas wie Bladerunner, Ghost in the Shell & Co. anschauen, denn in so ein Szenario geht die Reise.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 9:30 #

Hihi, habe ich weiter oben schonmal ähnlich erwähnt ... neulich bei der NSA-Frühschicht:

"Any news, Agent?"
"Well, Sir, we probably got something in Germany here. GlobalGamers User Blacksun84. Hardly online under his real name. No Facebook, no Twitter. I'd say someone is desperately trying to keep a low profile here."
"Oooooh, interesting. Go get him!"

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 1. Juni 2014 - 11:50 #

Morgen hat sich sein Status verändert: "ist auf unbestimmte Zeit verreist." ;)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4297 - 1. Juni 2014 - 9:20 #

Da habe ich eine Frage: Sollte man in der Demokratie nicht eher den gläsernen Politiker und nicht den gläsernen Bürger haben?
Wie können wir jetzt aufrüsten, die Politiker auszuspähen?

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 9:34 #

Anders formuliert: Wenn die Bürger gläserner sind als die Politiker, ist es dann noch Demokratie?

floppi 22 AAA-Gamer - - 32635 - 1. Juni 2014 - 9:57 #

Hier gibt es tatsächlich ein interessantes Projekt, das es lohnt im Auge behalten zu werden:
machtVZ: https://kompromatron.herokuapp.com/
(Aktuell offenbar Probleme zu erreichen, später nochmal probieren.)

Netzwertig hat kurz darüber berichtet: http://netzwertig.com/2014/05/17/samstag-app-fieber-machtvz-cinery-myradioday/

Auch Quarks&Co hat darüber berichtet. Beitrag Gläserner Staat:
http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/uebersicht-talkbigdata100.html

Auch die komplette restliche Sendung ist bezüglich Datensammeln und Metadaten äußerst interessant. Wie beispielsweise Kaufhausketten mit sehr hohen Wahrscheinlichkeiten voraussagen können, wann eine Frau schwanger ist oder Kreditkarteninstitute bereits 6 Monate vorher wissen, wann eine Scheidung stattfindet, noch bevor es das betreffende Ehepaar selbst weiß.

Anonhans (unregistriert) 1. Juni 2014 - 13:47 #

Der Artikel über "Target" (ich glaube, das war die Kaufhauskette, mit den schwangeren) war wirklich beängstigend. Die sind da beid er Auswertung der Daten inzwischen schon so weit, dass sie gemerkt haben, dass es creepy ist,wenn man die Leute direkt wissen lässt, dass man von ihrer Schwangerschaft weiß, weil sie entsprechende Produkte gekauft haben. Da wird inzwischen etwas weniger auffällig für Babyprodukte geworben, indem man in in Gebieten, wo besonders viele Frauen schwanger sind, "unauffällig" mehr entsprechende Artikel in den Werbeprospekten verteilt. Ich hab die URL nichtmehr, aber ich werde nochmal versuchen da ranzukommen. Ist wirklich lesenswert, für jeden, der Interesse am Thema hat. Ich glaube den meißten Menschen ist nicht klar, wie weit man da schon ist, selbst wenn man nicht Google oder Facebook heißt. Auch sehrinteressant, wie Werber, die mit solchen Daten auf Kundenfang gehen, darüber sprechen.

Anonhans (unregistriert) 1. Juni 2014 - 13:49 #

War doch relativ einfach zu finden: forbes.com/sites/kashmirhill/2012/02/16/how-target-figured-out-a-teen-girl-was-pregnant-before-her-father-did/

Unbedingt mal reinlesen!

floppi 22 AAA-Gamer - - 32635 - 1. Juni 2014 - 13:52 #

Ja, im Filmbeitrag von Quarks & Co geht es um den Target-Vorfall, auch dass nun die Babywerbung "versteckt" wird, wird erwähnt. Einfach mal reinschauen.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:43 #

Wir sollten froh sein, dass die Werbung immer gezielter auf unsere Bedürfnisse eingeht. Ich finde es absolut erschreckend, immer noch Werbung für Dinge zu erhalten, die ich nie kaufen werde. Was soll ich mit einem Flugzeug, einer Armbanduhr oder einen Sofortkredit?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 15:50 #

Ah. Ich schau mal nach.. *googlesystemaufmach* Ah.. Hier. Du postest zu vielen neureichen wirtschaftliberalen Unsinn. Das hat das FDP-Programm getriggert. *rumtipper* *autoreifenrausroll* *schraubenziehereinsetz* Jetzt stimmt es wieder. Der Anteil an Treppenlift, Kukident und TENA Werbung sollte jetzt wieder deutlich höher ausfallen. ;)

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:53 #

Wirtschaftsliberal - denk immer daran: Wirtschaft sind wir alle; "Wirtschaft", das ist nur ein anderes Wort für "Wohlstand".

Skotty 11 Forenversteher - 659 - 1. Juni 2014 - 10:51 #

Mit "Terroristen" rechtfertigt man heutzutage alles.
Wie Bruce Schneier schon 2003 schrub: Der Terrorakt ist nur Kollateralschaden. Das eigentliche Ziel sind wir alle, indem wir uns terrorisieren >lassen<.
Ich fühle mich hier dermaßen von Terroristen bedroht, daß ich es gar nicht mehr aushalte und auf die Straße traue! ;-)
Erfolgreicher kann Al Keida gar nicht sein. (absichtlich falsch geschrieben um den Scanner nicht zu triggern)

Der Terror ist Vorwand. Das Volk soll komplett überwacht werden.

Übrigens bezeichnen Putin oder Erdogan ihre demokratischen Gegner auch als Terroristen. Es kommt immer auf den Standpunkt an.

Was wären solche Mittel in den Händen einer extremistischen Partei?
Würden die auch "verantwortungsvoll" mit dieser Möglichkeit umgehen wie unsere "ehrenwerten" Parlamentarier heute?
Wie schnell solche Leute etwas zu sagen bekommen hat die Europawahl mehr als deutlich gezeigt. Was wäre passiert, wenn das dritte Reich darüber verfügt hätte? Ich würde mal behaupten, daß die niemand hätte stoppen können und wir würden heute alle in Lederhosen und Stahlhelm herumlaufen.
Existieren solche Datenbanken erstmal, werden sie für ALLES benutzt, ob das nun rechtsstaatlich, gerecht oder illegal ist. Das weckt Begehrlichkeiten (Siehe Gendatenbank vs Krankenversicherer)

Am schlimmsten ist aber wiedermal, daß die meisten Leute schlicht zu doof sind, um die Tragweite und Gefahren hiervon zu erkennen.
"Ich hab ja nichts zu verbergen" JEDER hat etwas zu verbergen, mein Gott!
Der Mensch ist halt in vielen Dingen und größtenteils noch zu unitelligent und wenig lernfähig. Leider!

Spans (unregistriert) 2. Juni 2014 - 17:58 #

Wobei ich diesen "Ich habe nichts zu verbergen"-Standpunkt von solchen Leuten ohnehin als selten dämlich empfinde: Es geht doch gar nicht darum, ob ich was zu verbergen habe. Es geht darum, dass es hier um bspw. meine persönlichen Daten geht und ich will schlicht nicht, dass sich jemand diese (ob nun der Staat oder sonstwer) ohne meine Genehmigung aneignet. Das Problem ist, dass durch eben solche Vögel diese ganzen IT-Überwachungsmodelle ermöglicht werden und ab einem gewissen Grad kann so etwas eine Gefahr für jedermann sein. Wenn irgendjemand viel über Dich weiß, kann er das schlicht und ergreifend auch gegen Dich in irgendeiner Form benutzen. Ich finde es furchtbar, wo wir langsam aber sicher hinsteuern und keiner macht was dagegen. Die Minderheit, die was dagegen sagt, wird gleich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Ey, wollen die mich veräppeln? Das ist eine reelle kommende Gefahr. Wenn diese Systeme einmal etabliert sind, ist die Demokratie wirklich final am Ende. Und wenn dann wirklich mal eine extremistische Partei an die Macht kommen sollte und diese Informationen zu nutzen weiß ... Oh Mann, Oh Mann ... Und das "Beste" daran: Ich bezahl's als Steuerzahler auch noch.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 2. Juni 2014 - 23:29 #

Vor allem würde von denen, die jetzt sagen "Ich hab doch nichts zu verbergen" trotzdem ein großes Problem damit haben, wenn Hans und Franz plötzlich deren Briefe (ja, dieses Papierzeug^^) öffnen würden. Da gilt nämlich das Briefgeheimnis und das soll ja bitteschön gewahrt bleiben...

Spans (unregistriert) 3. Juni 2014 - 12:55 #

Das liegt wahrscheinlich daran, dass irgendwie manche Menschen einen Unterschied zwischen physischen und virtuellen Daten machen. Warum das so ist, entzieht sich jedoch vollkommen meiner Wahrnehmung und Logik. Zumal ja über die virtuellen Wege deutlich mehr Informationen versendet werden als es noch mit echten Briefen und dergleichen getan wird.

Vielleicht ist es dasselbe Phänomen, wenn Raubkopierer Spiele illegal herunterladen und sie das aber niemals mit einem echten Diebstahl in Verbindung bringen würden. Schlägt wahrscheinlich dieselbe Kerbe ...

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 1. Juni 2014 - 11:04 #

Bei dem ganzen Geheule um Überwachung, ist eigentlich schon jemanden etwas passiert, der nicht wirklich Mist gebaut hat? Das wird einfach übertrieben. Gestern habe ich gehört das 12.000 Menschen in der gesamten EU von dem neuen Recht auf vergessen bei Google gebraucht gemacht haben. Es wurde gesagt ein starker Andrang wäre das, ich finde 12.000 Menschen in ganz Europa ehr nen Witz. Das überall so eine Panikmache betrieben wird ist nicht zu verstehen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 12:54 #

Hast du nicht erst vor einer Woche deinen Twitter-Account gelöscht und sämtliche Fotos von dir und die ganzen Militärbildchen? Hat das nicht zufällig mit deinem baldigen Polizei-Job zu tun?

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 1. Juni 2014 - 12:40 #

Mal wieder bin ich um zwei Dinge froh:

1. Ich bin bei keinem "sozialen" Netzwerk, Whatsapp o.ä.
2. Ich babe mein Kreuz noch nie bei einer der großen Parteien gemacht und darf darum mit dem Finger auf die CDU-Wähler zeigen. ;)

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 1. Juni 2014 - 12:54 #

Ja weil die kleinen Parteien, die SED oder wie sie sich heute nennt die Linken, ja so viel besser sind.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 13:00 #

Auch wenn es dich Linksphobiker überrascht es gibt neben den beiden großen Volksparteien und der Linken noch jede Menge anderer kleiner Parteien in Deutschland. (Einige sind sogar noch Linkser als die Linke)

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 1. Juni 2014 - 14:12 #

Gut das die klein bleiben.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:52 #

Guter Konter. Mir fallen da noch ganz andere Extrem-Parteien ein...

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:07 #

Ja. FDP. *schauder* ;)

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:10 #

Und seit dem die FDP aus dem Bundestag raus ist, gibt es dort keine wahrnehmbare Opposition mehr. Daran merkt man, was wir an der FDP verloren haben.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:16 #

Weil die Protestwähler der Wahlen davor von der FDP zur AFD abgewandert sind. Die Mangelnde Opposition hat mehr mit der Stimmverteilung als mit den teilnehmenden Parteien zu tun. Auch eine AfD oder FDP würde mit der derzeitgen GroKo kaum etwas verändern können. (Außer natürlich wieder der Regierung unter die Arme greifen und weiter das tun wofür die Wähler sie ins Parteinirvana geschickt haben.)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 1. Juni 2014 - 16:22 #

Also ich höre die Opposition ganz gut. Natürlich muss man schon etwas genauer hinhören, aber das wäre der FDP bei einer großen Koalition ebenso ergangen. Übrigends gerade zu dem Thema Bürgerrechte, Freiheit und NSA ist die jetzige Opposition wesentlich lauter/aktiver, als es die FDP in der neueren Zeit jemals war (abgesehen von Leutheusser-Schnarrenberger).

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:27 #

Hm, ich kann die Linken und Grünen nicht wahrnehmen. Das letzte was ich von diesen Parteien wahrnahm war, dass Gysi wohl einen Meineid wegen seiner IM-Tätigkeit geleistet hat und dass der Hofreiter wohl ein Problem für seine Partei ist, weil diese derzeit keine echte Linie und Führung besitzt.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 1. Juni 2014 - 16:31 #

Dann hörst du den falschen Leuten zu. Konzentrier dich mal auf Hans-Christian Ströbele, Konstantin von Notz und Martina Renner.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:33 #

Vergiss es. Da kommen jetzt mindestens drei Gegenfragen über Pädophilie oder anderen herbeigezogenen Provokationen um dich in die Defensive zu drücken.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:42 #

Ich lese mehrere Zeitungen und Blogs wie den von Fefe. Ich kenne auch eine der Politiker im Bundestag persönlich. Ich nehme die kleinen Parteien leider kaum wahr, aber drei Politiker von >600 sind sicherlich ein Teil des Ausdrucks des Problems.

Khronoz 14 Komm-Experte - 1825 - 1. Juni 2014 - 13:04 #

Lächerlich ... Geheimdienste haben seit ihren Bestehens fast immer versagt. Diese angeblich präventive Wirkung hat bisher fast keinen großen Terroranschlag verhindert (z.B. 9/11 und Folgeanschläge in Europa, Terroranschläge in Russland, Verhinderung lokaler Konflikte wie Lybien, Syrien, Ost-Ukraine, Anschläge von al-Kaida in Afghanistan, Pakistan, Indien, Boston, Amokläufe in den USA, usw.) und wird es auch in Zukunft nicht tun. Meist sind Anschläge spontane Aktionen die von Geheimdiensten ohne V-Leute nicht erkannt werden können. Das nun minimale mehr an Sicherheit wird mit viel Geld (300 Millionen), Vertrauensverlust der Bev. in die Regierung und dem erhöhten Misstrauen von mgl. Terroristen gegenüber sozialen Netzwerken erkauft. Die Abschreckungswirkung und nun rechtlich abgesicherte Verfolgung von Straftätern in soz. Netzwerken sind die einzigen Effekte, die mit Verlust von Bürgerrechten (wie Briefgeheimnis) erkauft werden.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 13:18 #

Videoüberwachung, Todesstrafe. Gibt unzählige Beispiele für Dinge die nicht als Abschreckung funktionieren aber allein für ihren Mythos weiter als wirksam verkauft werden. Obwohl sie mehr als alles andere der Festigung von Machtstrukturen dienen und ein eigentlich unverantwortliches Gefahrenpotential bieten. Naja... Machen wir es wie die derzeitige Regierung/Gesellschaftsordnung: Spaß haben und hoffen, dass uns erst alles um die Ohren fliegt wenn sich ne andere Generation damit rumärgern muss.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 13:30 #

videoüberwachung wie todesstrafe dienen auch anderen zwecken als nur der prävention und können auch gerechtfertigt sein, wenn sie null präventionswirkung haben. ebenso geheimdienste.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 13:42 #

Nur ist der Nutzen für die Sicherheit und unser Wohlergehen abseits der Prävention/Abschreckung eher gering bis nicht vorhanden.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 13:52 #

z.b. die fahndung nach straftätern aufgrund von videoüberwachung ist sowohl der sicherheit als auch unserem wohlergehen förderlich.

auch die todesstrafe ist wohl qua vergeltung dem wohlergehen des ein oder anderen gewaltopfers förderlich.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 14:07 #

Strafverfolgung bezog sich auch auf den Nutzen den ich dem ganzen Zugestanden habe, aber Strafverfolgung beginnt erst nachdem bereits ein bis viele Unglücke (NSU) passiert sind. Insofern ist alles was Prävention dient um längen sinnvoller als alles was nachträglich aufräumt. (Was natürlich nicht heißt, dass Strafverfolgung richtig und wichtig ist).

Vergeltung dient weder dem Wohlergehen des Gewaltopfers noch sonstwem. Außer der Intellekt bewegt sich auf dem Level des frühen Mittelalters. Maximal könntest du mir mit der Kostenersparnis für Haftaufenthalt kommen.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 16:15 #

Wow! Du bist dem Tod aber auch noch nie näher gekommen als der Fernsehmattscheibe, oder? Meine Fresse! Sei froh darum.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 16:15 #

wovon redest du?

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 16:32 #

Ich rede davon, daß niemand, der einem anderen einmal beim Verrecken zugesehen hat, jemals ein Pluspunkt in Sachen Todesstrafe finden würde; erst recht keinen Gerechtfertigungsgrund.

Todesstrafe kann nie gerechtfertigt sein. Nie! Töten kann nie gerechtfertigt sein. Nicht wenn der Vergewaltiger es tut, nicht wenn das Opfer es tut, nicht wenn ein Staat es tut.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 16:42 #

zum ersten satz: ach so. also bräuchte es nur einen fall, z.b. jemand der bei einer exekution zugesehen hat, und weiterhin pro todesstrafe ist, um das zu widerlegen, oder?

zum zweiten: doch, natürlich kann töten gerechtfertigt sein. z.b. in bestimmten nothilfe und -wehrsituationen.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 18:18 #

Zu 1) Ja. Wenn DU persönlich bei einer Exekution anwesend wärst, und danach noch Todesstrafe als gerechtfertigungsfähig ansehen würdest, würde ich mich widerlegt sehen.

Zu 2) Stimmt. Notwehr habe ich nicht bedacht. Punkt für dich. Aber du mußt zugeben, daß Todesstrafe nichts mit Notwehr zu tun hat.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 18:25 #

wieso ausgerechnet ich? du meintest doch, "daß niemand, der einem anderen einmal beim Verrecken zugesehen hat, jemals ein Pluspunkt in Sachen Todesstrafe finden würde; erst recht keinen Gerechtfertigungsgrund."

und nein, todesstrafe hat nichts mit notwehr zu tun. aber das hat ja auch weiss gott niemand behauptet....

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 18:57 #

Sorry, wenn ich dich da falsch verstanden habe, aber ich hatte den Eindruck, daß DU die Todesstrafe unter gewissen Umständen für gerechtfertigt halten könntest. Und daraufhin habe wollte ich zum Ausdruck bringen, daß ich glaube, daß DU (ganz persönlich) das völlig anders sehen würdest, wenn DU mal jemanden hättest sterben sehen.
Mein 'niemand' war vielleicht zu allgemein ausgedrückt, und sollte sich sicherlich nicht auf die Henker in texanischen Todestrakten beziehen. Daß ich mit denen so eine Diskussion anders angehen müsste, weiß ich auch. :p

Ich will dich damit wirklich nicht persönlich anpinkeln, aber hier in unserer gemütlichen Republik, kann man schnell sagen 'Todestrafe ist toll, wenn's ein richtiges Schwein erwischt'. Ich stehe zu meiner Aussage: Niemand von uns, die wir hier gerade diskutieren, würde von einer echten Exekution kommen und noch sagen "Jau, das war richtig. Der hatte es nicht anders verdient." Niemand. Ich weigere mich einfach, das zu glauben. Einem Menschen beim Sterben zuzusehen, ist ein dermaßen einschneidendes Erlebnis; danach sagst oder denkst Du eine Woche lang erst mal gar nichts mehr.

Aber wir sind jetzt echt weit jenseits der off-topic Linie gelandet. Verteifen wir das hier nicht weiter.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 19:08 #

da bin ich gern dabei. :)

ich bin übrigens gegen die todesstrafe und froh dass es das hierzulande und heutzutage nicht gibt.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:47 #

Es ist ein Irrglaube, dass Menschen sich immer zum Guten wandeln lassen - hierfür gibt es Beispiele genug. Allerdings würde ich ebenfalls auf eine Todesstrafe verzichten wollen, wobei es grausamere Strafen gibt (zB die wohl mögliche Anwendung des gleichen Unrechts auf den Täter im iranischen Recht, beispielsweise der Verätzung von Augen und Gesicht bei Säureattentaten).

Töten kann allerdings gerechtfertig sein, zB in Notwehrsituationen. Bei Abtreibung aber beispielsweise nur bei Vegewaltigung, nicht aber aus Wohlstandsüberlegungen oder Sex ohne Verhütung.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 18:33 #

Ich habe doch gar nicht gesagt, daß man alle Menschen zum Guten bekehren kann. Nur die, die ich aufknüpfe, die kann ich nunmal GANZ bestimmt nicht mehr auf den rechten Weg zurückbringen.
Ich kann mir auch vorstellen, daß in manchen Ländern der Tod sogar besser ist als der Knast dort.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 1. Juni 2014 - 19:04 #

Bei Knast besteht immer die Gefahr der Flucht und die Opfer müssen geschützt werden, auch andere Häftlinge. Daher halte ich ganz persönlich die Todesstrafe in gewissen Fällen für sinnvoll.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 19:14 #

Opfer von Mördern (die die Todesstrafe erhalten) müssen aber nicht geschützt werden, da sie bereits Tot sind.

Eigentlich traurig, dass jemand mit deiner Einstellungen hier bei Militär und Polizei mitspielen darf. (Aber auch nicht verwunderlich)

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 20:08 #

Opfer von Mördern sind nicht unbedingt tot, der Mörder kann ja der Mörder von einem Dritten sein, dennoch ist bleibt er ein Mörder ;)

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 2. Juni 2014 - 6:37 #

Jeder darf ja noch ne eigene Meinung haben oder? Soviel zur freien Meinung.....

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Juni 2014 - 8:49 #

Es geht eher um die Auffassung unseres Rechtssystems in einem Job der Ausschließlich diesem Dient. Und das freie Meinungsäußerung Mimimi hat an der Stelle absolut nichts verloren.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 2. Juni 2014 - 9:43 #

Klar, ein Richter kann ja persönlich auch der Meinung sein das die Strafen nicht ausreichen die er verhängt, weil er sich an die Gesetze halten muss.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 19:56 #

Nicht nur vor Flucht: Die Haftstrafe ist über Jahrzehnte so grausam, dass es eine lebenslänglichs Strafe in der BRD nur theoretisch gibt.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 1. Juni 2014 - 21:23 #

Schutz für andere Häftlinge - Gibt es nicht auch heute noch Einzelhaft und anschließende Sicherheitsverwahrung?

Gefahr des Ausbruchs - Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass Häftlingen die Flucht gelingt? Ist durchaus ernst gemeint, die Frage, mir fehlen da die Zahlen. Aber spontan würde ich denken, dass das Risiko eines erfolgreichen Ausbruchs in der heutigen Zeit zu gering ist, als dass die Todesstrafe ein adäquates Gegenmittel hierzu darstellt.

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 7:23 #

In UK fliehen alle 43 Stunden ein Häftling, bei uns flohen in den Jahren 2000-2007 217. Aktuell werdeb nach mehreren geflohenen Gewaltverbrechern gefahndet - bislöang gibts 5.000€ Belohnung für sachdienliche Hinweise.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 2. Juni 2014 - 7:31 #

Danke. Bei den Zahlen sehe ich tatsächlich keinen Grund, die Todesstrafe als akzeptabel anzusehen.

Falls "2000-2007 217" ein Link sein sollte, der funktioniert bei mir leider nicht. Wenn ich draufklicke, bekomme ich nur die Möglichkeit, zu kopieren, zu senden oder zu Kontakten hinzuzufügen. Blödes iPad.

EDIT:
Okay, bei mir werden die Zahlen auch unterstrichen, war also wohl kein Link.

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 8:26 #

Das war kein Link, sondern harte Fakten: Von 2000 bis 2007 flohen 217 Straftäter aus deutschen Gefängnissen.

Die Todesstrafe dient nicht als Fluchtverhinderung, sondern als schärfstes Strafe (historisch gewachsen). Die Frage aber ist: Ist es nicht humaner, einen Menschen mit dem Tod zu bestrafen, als ihn bis zu seinem Tode in einer kleinen Zelle leben zu lassen? Ist lebenslänglich nicht viel grausamer, als ein schneller Tod? In Deutschland ist lebenslänglich daher auch begrenzt, aber nicht jeder kann die Ursache seiner Handlungen erfolgreich bekämpfen (zB fehlendes Unrechtsbewusstsein oder bei Triebtäter) - woraus wieder entweder dauerhaftes und inhumanes wegsperren oder die Gefährdung der Allgemeinheit resultiert.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Juni 2014 - 8:53 #

Die Justiz ist nicht unfehlbar. Die Justiz ist sich dieser Tatsache bewusst. Todesstrafe ist nicht revidierbar. So simpel ist es eigentlich auch schon.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 2. Juni 2014 - 10:30 #

Nicht nur das. Niemand sollte über das Leben von anderen richten.

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 11:17 #

Du scheinst das Rechtsystem nicht verstanden zu haben: Es bedeutet nicht Recht im Sinne von Gerechtigkeit (unsere Strafen haben ja mehr einen Erziehungscharakter) zu sprechen, sondern dir die Möglichkeiten zu bieten, jedes Urteil üb erprüfen und revidieren zu lassen.

Die Todesstrafe die höchste Strafe, die daher in den meisten Ländern auch von höchster Stelle überprüft und das Recht auf ein Gnadengesuch und Begnadigung eingeräumt wird.

Ich bin dennoch gegen die Todesstrafe.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 2. Juni 2014 - 11:24 #

Und wieder einmal wird's zu Off-Topic.

Bitte an alle: Geht auf das Trollen mit System von vicbrother gar nicht mehr erst ein. Danke.

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 17:03 #

Sorry, lese deine News erst jetzt im Aufklappbereich. Das ist noch nicht durchdacht: Man findet neue Kommentare nicht mittels dem "Neu-Pfeil", sondern muss mühsam die Unterkommentarbereiche abklappern. Da müsste es eine bessere Lösung geben.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 2. Juni 2014 - 17:08 #

das einklappen kannste irgendwo im profil deaktivieren, dann funktioniert das finden wieder.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Juni 2014 - 17:10 #

Die gibt es. Einklappung deaktivieren. ;)

vicbrother (unregistriert) 3. Juni 2014 - 8:04 #

Oh danke, das mache ich doch sofort. Warum ist das default?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 3. Juni 2014 - 8:07 #

Damit unnötig lange Diskussionen die am rechten Bildschirmrand gequetscht werden nicht für alle das Layout zerstören und Usern die sich dafür nicht interessieren im weg sind.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 2. Juni 2014 - 12:53 #

Harte Fakten? 217 Häftlinge ist eine lächerlich geringe Zahl im Vergleich zu allen Inhaftierten in Deutschland und das auch noch auf mehrere Jahre aufgeteilt.

Viking hat angedeutet, dass Todesstrafe auch als Fluchtverhinderung dienen kann, nicht ich. Wende Dich also an ihn.

Was den Rest angeht, verweise ich auf meinen Kommentar weiter unten: Niemand weiß, was nach dem Tod ist. Ob es noch ein Bewusstsein gibt, wie dieses Bewusstsein das "Leben nach dem Tod" wahrnimmt. Kurzum, statt einer Strafe kann die Todesstrafe auch eine ultimative Belohnung sein. Ist wohl nicht im Sinne des Erfinders.

Sorry, Tr1n, aber das wollte ich jetzt nicht unkommentiert lassen. Hatte bis eben geschlafen nach meiner Nachtschicht. Ab jetzt bin ich auch raus :)

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 13:40 #

Ich habe nicht behauptet, dass es viele sind, sondern dass diese Fakten hart, also belastbar und nachprüfbar sind.

Was nach dem Tod ist können wir derzeit nicht wissen, daher sind Spekulationen keine gute Grundlage für ein Bestrafungsmaß.

Ich bin ja auch nicht für die Todesstrafe, aber wenn es sie gäbe, so sollte sie ein Akt humanitärer Geste und keine Rache sein.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 2. Juni 2014 - 15:27 #

Du tätest gut daran, auf Tr1nity zu hören und es hier gut sein zu lassen. Warum ich hier nachträglich kommentiert habe, habe ich nachvollziehbar begründet. Alles weitere dann per PN oder eben nicht.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 2. Juni 2014 - 15:45 #

du tätest gut daran, die moderation hier anderen zu überlassen. das ist doch zum kotzen, dass vicbrother dir nichtmal mehr widersprechen darf, oder dafür direkt zurechtgewiesen wird. mcspain hat das thema aufgebracht, und das wurde hier auch kontrovers diskutiert.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Juni 2014 - 15:48 #

Die Moderation ist seine Aufgabe. Und ich habe das Thema nicht aufgebracht. Eigentlich habe ich nur eine Parallele zur Überwachung gezogen. Wie dem auch sei hatte Vic ja schon genug Gelegenheit sich zu äußern. Ich denke Sven bezog sich auf den Versuch seitens Vic mit jedem Post einen größeren Themenkomplex aufzubauen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 2. Juni 2014 - 15:53 #

tja, moderation zeichnet sich normalerweise durch neutralität aus. trinity kann das halbwegs repräsentieren, sven kein stück. er hat halt gern das letzte wort, wenn man das so liest.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Juni 2014 - 15:58 #

Dann soll also Tr1n extra für dich die Aufforderung nochmal wiederholen? Sven hat doch in seinem Kommentar eindeutig etwas klargestellt was ihm wichtig war während Vic nur das gleiche geschrieben hat wie bereits vorher mehrfach. Aber da ich ja auch nicht neutral bin, machen wir jetzt einfach hier den Schlussstrich und Beenden diese OffOffOffTopicdiskussion.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 3. Juni 2014 - 0:22 #

" Ich denke Sven bezog sich auf den Versuch seitens Vic mit jedem Post einen größeren Themenkomplex aufzubauen."

-> Zum Einen das, zum Anderen war mir aber auch mein zweiter Absatz wichtig, da vibrother mir eine Aussage in den Mund gelegt hatte, die nicht von mir stammte, sondern lediglich von mir aufgegriffen wurde. Alleine deswegen musste ich hier nochmal öffentlich antworten, da bei anderen Usern sonst u.U. ein falsches Bild von der Diskussion hängen geblieben wäre.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Juni 2014 - 8:58 #

Dann sollte man vielleicht mehr Geld in die Haftanlagen bzw Wärter stecken, statt in Spionageprogramme. Oder privatisieren wir die Gefängnisse wie innen USA, weil ja nichts so sicher ist wie die Marktwirtschaft. Mehr Geld dahin wo die Probleme sind. Die meisten Probleme entstehen durch Geld und lassen sich mit dem bewerfen mit Geld lösen.

Andere Ansatz: Statt Todesstrafe zur Fluchtverhinderung reicht ja auch das entfernen der Beine. ;)

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 11:30 #

Stimmt: Geld löst Probleme, wenn man es mit Verstand einsetzt.

Ich bin mehr für ein Nervengift, dass einem alle Sinne und Bewegungsmöglichkeiten nimmt. Der Körper als Gefängnis - das ist elegant und effizient zugleich.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 20:01 #

Ich wollte dir einen Grund für die Todesstrafe nennen - eine Anerkennung der Realität eines unheilbar gestörten (zB fehlende Gut-Schlecht-Schemata).

Die Frage die sich aus deinem Beitrag mir aber stellt: Ist der Tod nicht in allen Ländern humaner, als für das restliche Leben eingesperrt zu sein? Ein Leben im goldenen Käfig ist ja immer noch ein Leben im Käfig.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 1. Juni 2014 - 20:46 #

Schwer zu beurteilen, das mit den 'in allen Ländern'.
Ich kann nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Ich war bisher weder eingesperrt noch tot. Aber ich sage jetzt mal in meiner Naivität, daß ich zumindest in Deutschland lieber im Knast als im Sarg wäre.
In vielen anderen Ländern wäre das aber vermutlich tatsächlich umgekehrt, und dabei muß ich noch nicht einmal an Extrembeispiele wie Nordkorea denken. Ich möchte auch nicht in Russland, China oder den USA lebenslang im Bau sitzen. Was rede ich da -lebenslang- in den meisten Knästen der Welt würde ich vermutlich keine 3 Tage hocken wollen.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 22:40 #

In einem Knast soll man ja auch nicht hocken wollen. Und wenn, für mich bitte Einzelhaft mit Büchern oder ähnlichem.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20641 - 2. Juni 2014 - 7:44 #

Eine Strafe sollte der Bestrafte immer spüren. Er soll sich in jedem Moment bewusst sein, dass sein Verhalten nicht ohne Konsequenzen geblieben ist. Bei der Todesstrafe ist das zwar auch gegeben, aber nur in einem recht begrenzten Zeitrahmen. Mit dem Tod endet die Strafe, zumindest im Diesseits und was im Jenseits passiert, das weiß niemand. Das ist sowieso das Hauptproblem an der Todesstrafe. Menschen gehen kurioserweise immer davon aus, dass der Tod die ultimative Strafe für einen Verbrecher darstellt. Aber was, wenn die Seele des Menschen durch den Tod bloß befreit wird und es einem dann in jedem Fall besser geht? Vorausgesetzt natürlich, dass es ein Leben nach dem Tod überhaupt gibt. Aber selbst wenn es nach dem Tod nichts mehr gibt, ist das keine Strafe mehr, weil eben ... Nichts ist.

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 8:30 #

Die Todesstrafe ist die ultima ratio die folgendes bewirkt:

a) Der Verurteilte wird nie wieder Straftaten begehen.
b) Der Verurteilte wird eine inhumane ewige lebenslange Freiheitsstrafe erspart.
c) Der Staat demonstriert ein hartes Durchgreifen als Abschreckung gegenüber Dritten und als Sicherheitsdemonstration gegenüber der Bevölkerung.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29502 - 2. Juni 2014 - 10:58 #

Das muss man erst mal schaffen: Die Todesstrafe als humanen Strafvollzug darzustellen. So dreist muss man auch erst einmal sein.

Gedankenanregung: Die Todesstrafe bestraft auch Unschuldige. Angehörige des Verurteilten nämlich. Nicht jeder Verbrecher ist ein Hollywood-Klischeeschurke. Ok, in den Köpfen einiger konservativer Menschen vielleicht schon.

vicbrother (unregistriert) 2. Juni 2014 - 11:32 #

Es ist nicht dreist die lebenslängliche Freiheitsstrafe zu durchdenken und das Strafmass auf Basis der Humanität zu vergleichen.

Angehörige von Verurteilten werden ja auch nicht schuldig gesprochen. Mich erschreckt dein Täterschutzdenken, du erwähnst die Angehörigen der Opfer beispielsweise nicht, obwohl diese nicht nur leiden, sondern ggf. auch Ziel der Taten des Täters waren oder wieder werden können (Bsp: Famillienstreitigkeiten).

Zu den Konservativen: Die Todesstrafe ist übrigens die höchste Strafe, das kriegt nicht jeder - nur eindeutige und schwerste Fälle werden so bestraft.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29502 - 2. Juni 2014 - 19:48 #

Ich will keine Täter schützen. Ich würde mir nur nie, wirklich niemals anmaßen, jemanden zu ermorden. Und etwas anderes ist die Todesstrafe nicht. Mit allen Folgen, die ein Mord hat. Bis auf die rechtlichen, zumindest für die Mörder.

Und SO eindeutig sind die bestraften Toten offenbar nicht immer ausgesucht worden. Selbst ein irrtümlich ermordeter Mensch ist zu viel. Selbst wenn er einer konservativen Denkweise angehört ;) .

vicbrother (unregistriert) 3. Juni 2014 - 7:58 #

Nein, das mit den irrtümlich ermordeten Menschen ist zweitrangig. Jedes Urteil kann ein Fehlurteil sein, aber das ist kein Problem des Rechtsystem, welches die Todesstrafe ausspricht:

1. Die Todesstrafe sind zahlreiche Sicherungen (Überprüfende Instanzen, Gnadengesuch) vorgeschaltet um Fehler zu minimieren.

2. Das Rechtsystem erlaubt das Unrecht wiedergutzumachen und zu rehabilitieren. Man kann darüber natürlich debattieren, aber wichtig ist doch, dass das Rechtsystem insgesamt funktioniert.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 2. Juni 2014 - 17:41 #

Hmm, jetzt muß ich doch nochmal bei deinem Punkt c) nachhaken.
Wenn ich deine bisherigen Beiträge richtig verstanden habe, bist du doch der Meinung, daß lebenslange Haft eventuell inhumaner (=schlimmer?) ist als die Todesstrafe.
Müßte dann nicht auch lebenslange Haft eine größere abschreckende Wirkung haben als die Todesstrafe?
Kommen wir dann auch bald an den Punkt, wo wir sagen, "Hey, die richtig, richtig, RICHTIG bösen Jungs stecken wir lebenslänglich in den Bau. Die Fälle, bei denen wir nochmal ein Auge zudrücken können, kommen mit der Todesspritze davon?"

Und welche von diesen Schwerstverbrechen kann man überhaupt durch Abreckung verhindern? Affekttäter lassen sich nicht durch Abschreckung aufhalten. Organisierte Kriminalität (Gangs etc.) wird auch schwierig. Terror fällt schonmal komplett raus. Vielleicht kann man bei schwerem Raub mit Todesfolge oder so etwas ein bißchen Abschrecken, aber das ist doch nur der allerkleinste Teil dieser Art von Verbrechen.

vicbrother (unregistriert) 3. Juni 2014 - 8:02 #

Schwerstverbrechen kann man m.E. nicht durch Abschreckung verhindern, daher spielt dies für mich auch kaum eine Rolle. Obwohl ich die Todesstrafe ablehne halte ich sie aber dennoch für humaner als ein Leben lang auf eine "weisse Wand" zu starren ;) Oder anders gesagt: Leben ist mehr als das blosse existieren, das blosse atmen von Luft. Leben bedeutet auch Freude und Freiheit. Da diese aber für die restliche Exitenz massiv eingeschränkt sein soll, ist es eine inhumane Strafe, die daher ja auch nur seltenst durchgeführt werden *darf*.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 3. Juni 2014 - 14:18 #

Keine Strafe hat je durch Abschreckung gewirkt. Durch die Todesstrafe sollen Verbrecher für immer aus dem Verkehr gezogen werden nicht mehr und nicht weniger.

Das Problem in Deutschland ist, das unsere Strafrecht die Opfer zu wenig stützt. Nehmen wir mal Pädophile Täter, diese bekommen selten eine Sicherheitsverw. obwohl Studien belegen, dass diese Form der sexuellen Neigung nicht heilbar ist. Einen Räuber kann man resozialisieren, einen Pädophilen aber ehr nicht. Es besteht immer die Gefahr eines Übergriffes.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 13:26 #

Ich frage mich, wie du nachweisen willst, dass dadurch keine Terrorakte verhindert wurden? Übrigens gilt da auch die Umkehr, es wird kaum nachweisbar sein, ob und wie viele Anschläge auf diese Art verhindert werden oder wurden.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 13:49 #

Es gab doch erst vor kurzem wieder mal die Zahlen der Aufklärungsfälle die z.b. durch Vorratsdaten gelöst werden konnten. Und da stand Terrorismus sehr weit unten auf der Liste. Ich glaube Drogendelikte waren oben auf der Liste. Ich denke schon, dass sich grade heutzutage ein BND und Co. mit jedem noch so kleinen verhinderten Terrorakt schmücken würde. Es stimmt aber, dass die Abschätzung ob sowas funktioniert oder nicht schwer ist. Daher heißt es ja auch Terrorismus. Weil er ein System madig und sich selbst fressend macht.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 14:04 #

Ich sehe den Versuch da auch eher als ein Stochern im Heuhaufen. Die Hoffnung ist da, dass man die Nadel findet, so sie denn überhaupt in diesem Heuhaufen steckt.

Anonhans (unregistriert) 1. Juni 2014 - 14:00 #

Sicherlich wurde der ein oder andere Anschlag verhindert. Allerdings gibt es gleichzeitig auch mehr als genug Belege dafür, das die unterschiedlichsten Geheimdienste in den verschiedensten Ländern (der BND reiht sich da auch immer mal gerne in die Auflistungen ein), selbst in "Anschläge" und andere Schwerverbrechen involviert waren. Da muss man jetzt garnicht zwingend Hardcore-Verschwörungstheoretiker sein und daran glauben, dass 9/11 ein "Inside-Job" war o.ä. Ich habe wirklich meine Zweifel, dass der BND mehr Verbrechen verhindert hat, als selbst begangen wurden. Und da geht es jetzt nicht um Bagatelldelikte, sondern um Sprengstoffanschläge, Waffenhandel und die weitreichende Unterstützung von verfassungsfeindlichen Organisationen, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 14:02 #

da wäre ich ja auf beispiele gespannt, für die sprengstoffanschläge mit bnd-beteiligung.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1943 - 1. Juni 2014 - 13:28 #

"Geheimdienste haben seit ihren Bestehens fast immer versagt."

ohne auf den anderen senf einzugehen: ganz schön steile these. völlig unhaltbar, genau genommen.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 15:55 #

Geheimdienste des Westens haben den Osten besiegt (zB durch Unterstützung von Dissidenten) und den Bürgern dort erst Bürgerrechte verschafft.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 1. Juni 2014 - 16:00 #

Stimmt, deswegen haben die Geheimdienste den Zusammenbruch ja auch vorausgesehen. Übrigends alle Westlichen...

Die Geheimdienste waren für den Zusammenbruch im Osten nicht verantwortlich.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:02 #

Ich glaube, wenn die westlichen Geheimdienste nicht gegen den Osten gekämpft und die mutigen Einzelnen unterstützt hätten, würde es die DDR noch heute geben.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:06 #

Und die im Osten hatten keinen Geheimdienst? War also der ganze McCarthy-Quatsch umsonst? Oder waren die Russen nur schlechter darin weil sie keine Doppelnull hatten bei SMERSH?

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:08 #

Gegen deren Geheimdienst haben wir erfolgreich gekämpft. Aber auch die waren jahrzehntelang in Ihrer Aufgabe erfolgreich, was Khronoz denen ja absprach.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:14 #

Ich glaube ihm ging es eher um die Geheimdienste der Zeit nach dem Kalten Krieg (also vermutliche seine bewusst erlebte Zeit). Daher auch seine Beispiele.

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:17 #

Mag sein, aber dann ist seine Aussage falsch, da von den "Geheimdiensten seit ihres bestehens" sprach.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 16:20 #

Das mag sein, aber Menschen machen Fehler und ich würde seinen Post nicht auf dieses eine Wort festnageln und das dann totreiten, während seine Beispiele und der Rest des Posts ignoriert werden. Aber wem versuch ich hier grade vernünftigen Umgang mit Posts zu erklären. *schulterzuck*

vicbrother (unregistriert) 1. Juni 2014 - 16:32 #

Mir. Einem der liest was andere schreiben. Es hinterfragt. Und die Kernthese erfasst und kommentiert.

Aber lustig ist deine Aussage schon: Seine behauptete Kernthese zu ignorieren dafür seien aber seine Beispiele zu wiederlegen. Gegen die gibt es auch Gegenthesen, aber wir sollten uns schon auf das wesentliche konzentrieren, sonst schreiben wir wohl besser Bücher.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1543 - 1. Juni 2014 - 16:24 #

An Römische, Griechische und so weiter wird er wohl kaum gedacht haben. Und selbst die waren nicht die ersten.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 17:14 #

Finds auch gewagt die Behauptung soraus zu hauen. Ich glaube, dass keiner von uns hier überhaupt eine Vorstellung davon hat was unser und andere geheimdienste so machen und was sie bewegt haben. Da läuft so viel im hintergrund, ich mag sogar behaupten, dass wir uns nichtmal träumen lasßen was alles durch die Geheimdienste gemacht wird. Ist ja vielleicht auch besser so.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Juni 2014 - 17:25 #

Das ist halt das Problem an intransparenten Dingen. Man weiß nicht was genau passiert und kann entweder vom besten oder schlimmsten ausgehen oder einfach hoffen. In Glaubensfragen ist das sicher nicht anders. Aber bei Staatsorganen möchte man in der Regel mehr Sicherheiten für Gutes haben als den Glauben daran. ;)

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 1. Juni 2014 - 17:31 #

Da geb ich dir recht. Jedoch bin ich bei Geheimdiensten ehrlich der Meinung, dass das schon einen Grund hat warum sie GEHEIMdienste heissen. Wir Ottonormalbürger müssens halt einfach akzeptieren, dass das intransparent ist. Ich frag mich durchaus was da so läuft, aber akzeptiere auch, dass ich es erst in 30 Jahren in der n-tv Doku erfahren werde :p

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 1. Juni 2014 - 21:55 #

"plant"

rgfrgfg (unregistriert) 6. Juni 2014 - 11:06 #

Meine Lösung: Keine Sozialen NW. Keine Smartphones, keine personenbezogenen Daten im Web. Ich brauch den Mist nicht. :) And by the way: Falls es mal ein neues Regime geben sollte, wird das sicher hocherfreut sein, daß es eure relig. und polit. Halung u.a. kennt.

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