GAME startet "Initiative faires Onlinespiel"

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21. Mai 2014 - 11:42

In einer Pressemitteilung hat uns der GAME Bundesverband der Games-Branche e.V. mitgeteilt, dass er die "Initiative faires Onlinespiel" startet. Hierbei sollen für die Geschäftsmodelle von Free-to-play-Spielen Leitlinien herausgearbeitet werden, die sowohl die Spieler als auch die wirtschaftlichen Interessen der Entwickler berücksichtigen sollen. Da in der Vergangenheit bereits Modelle von webbasierten Titeln in das Visier von Verbraucherschützern geraten sind, will der Spieleverband mit dieser Initiative für eine faire Bepreisung innerhalb der Branche sorgen.

Hierzu hält GAME in der Zukunft "Veranstaltungen, Werkstattgespräche und konkrete Maßnahmen mit der Gesellschaft, den Verbraucherschützern, der Politik und der Bundesregierung" ab. Bereits im Vorfeld gab es diverse Vorgespräche mit nationalen und internationalen Vertretern und die Initiative stimme sich mit dem europäischen Entwicklerverband EGDF ab. Anbieter aus der Spieleindustrie können sich ebenfalls daran beteiligen.

Thorsten Unger, Geschäftsführer des GAME-Verbands, merkte hierzu an:

Nachhaltigkeit und Fairness bei Geschäftsmodellen für Onlinespiel-Angebote bilden eine Einheit. Eine angemessene Ausgestaltung des Spielerlebnisses und der Bepreisung der darin enthaltenen Leistungen stellt eine notwendige Grundvoraussetzung dar, das Modell für die Zukunft zu entwickeln.

Unsere Gespräche mit Politik, Gesellschaft und wichtigen Institutionen haben gezeigt, dass hier unbedingt Handlungsbedarf besteht, den wir proaktiv angehen werden und wollen. Die Branche hat bereits mit der USK gezeigt, dass man in Selbstverantwortung problematische Themen in angemessener und fairer Weise regeln kann.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62195 - 21. Mai 2014 - 11:46 #

Na dann viel Glück. Begrüßenswert wäre eine bessere Preispolitik allemal.

FPS-Player (unregistriert) 21. Mai 2014 - 11:53 #

Wie gut das ich nicht online spiele und mich das alles nichts angeht... ;)

immerwütend 21 Motivator - P - 29376 - 21. Mai 2014 - 11:55 #

"Faire Bepreisung" bei Free-to-play-Spielen???
Klingt für meinen Geschmack doch sehr nach "seriösem Betrug".^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73860 - 21. Mai 2014 - 11:58 #

Naja, kostenlos Spielen geht schon. Aber für gescheite Ausrüstung etc. bzw. wenn du echt was reißen willst, muß du halt im Ingame-Shop zahlen. Damit machen die schließlich ihr Geld ;).

immerwütend 21 Motivator - P - 29376 - 21. Mai 2014 - 12:11 #

Aber ein gewisser haut goût lässt sich kaum bestreiten ;-)

FPS-Player (unregistriert) 21. Mai 2014 - 12:24 #

Waren das nicht die aus Stargate...? :D

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 21. Mai 2014 - 13:29 #

Hieß der nicht Gul Dukat?

FPS-Player (unregistriert) 21. Mai 2014 - 13:41 #

Nee, ich meinte die Goa'uld ;)

immerwütend 21 Motivator - P - 29376 - 21. Mai 2014 - 13:47 #

Ja, die hatten auch einen gewissen haut goût :-)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21579 - 21. Mai 2014 - 15:38 #

Immer diese Fremdwörter! Nenene... :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21452 - 21. Mai 2014 - 15:49 #

Oh- was bitte?^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73860 - 21. Mai 2014 - 19:06 #

Quasi einen Beigeschmack ;). Der Begriff kommt aus dem französischen und aus der Küche quasi für abgehangenes Fleisch und dessen würzigen Geruch durch den "Verwesungsprozeß".

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21452 - 22. Mai 2014 - 10:16 #

Cool, danke für die Aufklärung :)

immerwütend 21 Motivator - P - 29376 - 22. Mai 2014 - 17:07 #

Bleib du lieber bei Schokolade mit Chips :-)))

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 33544 - 9. Juni 2014 - 23:26 #

Das war ein Cardassianer aus DS-9. ;)

Schaumkelle 10 Kommunikator - 436 - 21. Mai 2014 - 13:38 #

Generell mag das sicherlich so sein, da stimme ich schon gern zu. Wie es aber auch anders geht zeigt Path of Exile. Zwingend notwendig im Shop sind eigentlich nur die Banksloterweiterungen, die nicht sehr teuer sind und man auch nicht soviele braucht. Danach ist freies Spielen angesagt. Ob sie damit reich werden, dass weiß ich natürlich nicht, aber bei dem Support und dem tollem Spiel, zahlt man dann auch gern mal die ein oder andere Münze nur um sich dafür bedanken zu wollen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73860 - 21. Mai 2014 - 19:14 #

"Wie es aber auch anders geht zeigt Path of Exile. Zwingend notwendig im Shop sind eigentlich nur die Banksloterweiterungen, die nicht sehr teuer sind und man auch nicht soviele braucht."

Das widerspricht sich jetzt dennoch ;). Man zahlt auch hier etwas in einem F2P-Spiel. Ich bleibe dabei: Wer wirklich keinen Cent dazubezahlen will, bleibt über kurz oder lang auf der Strecke oder verliert sehr schnell die Lust am Spiel. Die machen das schon so geschickt, daß der Spieler nicht widerstehen kann und doch echtes Geld investiert. Wieviel genau ist dabei letztendlich irrelevant.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62195 - 21. Mai 2014 - 21:32 #

Ich weiß nicht. Ich spiele seit 1 Jahr Star Wars Tor. Viele meinen ja das F2P böse Nachteile hätten, aber ehrlich gesagt fällt mir dies nicht so auf. Könnte natürlich daran liegen das dies mein erstes MMO ist, und ich also keine Vergleichsmöglichkeiten hab. Ausserdem spiel ich nur Story, keine Flashpoints, Raids etc. Ich hab bisher jedenfalls noch nichts investiert.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9369 - 22. Mai 2014 - 10:38 #

Ein echter F2P-Titel ist keiner, wenn man für Inhalte zahlen muss. Soweit ich mich entsinne, hat man bei Raids und Flashpoints nur eine gewisse Zahl pro Woche frei.

Hast du denn SWToR einmal mit Abo gespielt? Denn da waren die Unterschiede doch ziemlich gewaltig:

http://www.swtor.com/de/free/features

Von daher ist hier das "F2P-Modell" eher als Demoversion zu verstehen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62195 - 22. Mai 2014 - 10:51 #

Ich wollte demnächst mal so ein 60 Tage Abo testen. Aber eigentlich merke ich nur immer bei den Belohnungen das ich F2P bin :)
Ich finde jedenfalls nicht das man als reiner Storyspieler zum kaufen genötigt wird.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9369 - 22. Mai 2014 - 10:53 #

Richtig. Aber eigentlich ist das Spiel ja ein MMO ;-)

Mal abgesehen davon, dass man als Spieler ohne Abo weniger Erfahrungspunkte etc. bekommst. Wenn man die Liste mal durchgeht, ist es eigentlich schon ziemlich happig.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62195 - 22. Mai 2014 - 11:41 #

Ich werd ja sehen ob sich das Abo lohnt ;)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 34606 - 22. Mai 2014 - 8:44 #

Und ist das schlimm? Du beschwerst dich doch sonst auch nicht, wenn du für ein Spiel was zahlen musst, oder? Ich finde es absolut in Ordnung, bei einem F2P-Spiel einmalig was für eine Inventar-/Bankvergrößerung zu zahlen. Damit komm ich immer noch billiger weg als mit einem Vollpreisspiel oder gar einem Abo-MMO.
Klar sind die Spiele so konzipiert, dass man ganz ohne Geldausgabe irgendwann an Grenzen stößt bzw. Dinge unkomfortabel werden. Die Entwickler bringen ja auch nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit kotenlose Spiele raus sondern um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73860 - 22. Mai 2014 - 10:38 #

Ich sage nicht daß es schlimm ist, ich sage nur wie es ist: Free to play ist i.d.R. nicht wirklich Free to play. That's it. Und jetzt ein F2P-Spiel mit einem Retail-Spiel zu vergleichen, darum geht es doch gar nicht. Das sind doch wieder zwei paar Schuhe. Hier geht's aber rein um die Mogelpackung F2P.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 34606 - 22. Mai 2014 - 12:44 #

Wäre es komplett kostenlos, wäre es Freeware. F2P-Spiele sind ja im Grunde schon kostenlos spielbar, aber es gibt eben Aspekte, für die man zahlen kann.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62195 - 22. Mai 2014 - 21:27 #

Ich denke über die richtige Definition könnte man noch wochenlang weiterstreiten ;)

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6602 - 21. Mai 2014 - 14:47 #

Ich denke schon, dass das geht. Aber es gibt kaum Beispiele dafür. Gefühlt 99,9% aller F2P Spiele führen dann doch irgendwann Bezahlschranken oder Spielvorteile wie schnelleres Leveln etc. ein. Und selbst einige Abospiele wie WoW haben ja inzwischen "Boost" gegen Bezahlung drin.

Vinter 10 Kommunikator - 497 - 21. Mai 2014 - 12:03 #

Unfug. Die Branche stellt sich zum Kundenfang selbst einen Persilschein aus. Ihr glaubt doch nicht, dass dabei aus Spielersicht was positives bei rauskonmt? Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Das ist nen PR-Siegel das jeder kriegt der es haben will.

Pomme 16 Übertalent - P - 5998 - 21. Mai 2014 - 14:48 #

Selbstregulierung wird ja gerne da eingesetzt, wo sich Unternehmen vor Fremdregulierung schützen will. Will heißen: Besser wir basteln uns selbst ein faires Geschäftsmodell, als dass wir vom Staat eines vorgeschrieben bekommen. Theoretisch.

Vinter 10 Kommunikator - 497 - 21. Mai 2014 - 18:19 #

Völlig exakt.
Es geht darum, mit vorgeblicher Selbstkontrolle ein Gesetz zu verhindern. Nach dem Motto: Die Regelmentierung kommt sowieso, aber wenn wir jetzt zumindest so tun als würden wir uns da selbst kontrollieren, dann verfällt die Politik nicht in Aktionismus und wir können noch ein paar Jahre unsere Abzocke betreiben.

Siehe z.B. auch zum Vergleich, wie sich Handyhersteller selbst verpflichtet haben, für jedes Gerät das selbe Netzteil anzubieten. Mit dem Ergebnis, dass es grade das eben nicht gab, aber ein mögliches Gesetz hinausgezögert wurde.

Und genau das passiert hier auch grade: "Selbst"kontrolle dient immer nur zum Schein waren um ein profitables Geschäft nicht regelmentiert zu bekommen.

Nokrahs 16 Übertalent - 5709 - 21. Mai 2014 - 12:16 #

Hatte beim Lesen des Titels erst gehofft, dass es um besseren Hack/Cheat Schutz geht.

Preise...okay. Gibt ja Menschen, die hier zu viel ausgeben und keine Kontrolle darüber haben.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10754 - 21. Mai 2014 - 12:50 #

Ja, ich auch... und Fairplay generell.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15269 - 21. Mai 2014 - 13:29 #

Da hilft nur entmündigen ;-)

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 21. Mai 2014 - 16:52 #

Hihi, ging mir genauso. Ich sah vor meinem geistigen Auge schon Sozialarbeiter, die an Schulen predigen, wie armselig cheaten in MMOs ist.
Schade.

Drakhgard 12 Trollwächter - 996 - 21. Mai 2014 - 12:19 #

Ein faires Free to Play gestaltet sich imho so:
- Man hat ein oder mehrere (Haupt-)Ziele im Spiel und kann diese mit eigener Kraft ohne Zusatzkosten in einer realistischen/angemessenen Zeit erreichen. Zahlungen sind nur dann erforderlich, wenn man das ganze optional beschleunigen möchte.
- Sämtlicher für das Spiel notwendiger Content kann gratis mit realistischem Zeitaufwand erreicht werden. Es gibt maximal Premium-Content, der mehr Abwechslung bietet. Die dort erhaltene Beute darf sich nur optisch vom für Gratisspieler am höchsten erreichbaren unterscheiden.
- Direkt kaufbare Gegenstände dürfen nur optische Vorteile (neue Styles) mit sich bringen, oder komplett für den Spielekomfort entscheidende Vorteile. (schnelleres Leveln, ...)

Schaumkelle 10 Kommunikator - 436 - 21. Mai 2014 - 13:49 #

Ein Beispiel dafür > Path of Exile

Hast du noch weitere?

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6602 - 21. Mai 2014 - 14:46 #

Wieso sieht Path of Exile genau so aus wie Diablo 2?

Rift fand ich auch ganz gut, obwohl es meiner Definition nach nicht komplett fair ist (siehe auch http://www.gamersglobal.de/user-artikel/pay2win-und-die-frage-nach-fairness?page=0,1)

Team Fortress 2 ist wohl eines der fairsten F2P die mir bekannt sind.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9369 - 21. Mai 2014 - 15:35 #

Dota 2.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6602 - 21. Mai 2014 - 14:41 #

Und genau da scheiden sich schon die Geister. Meiner Meinung nach sollten faire Free to Play folgende Regel einhalten:

+ Kaufbare Gegenstände dürfen keinen Einfluss auf das eigentliche Gameplay haben.

D.h. kein schnelleres Leveln, keine gameplay beeinflussenden Gegenstände. Dinge die gehen: Besondere Outfits und Skins, andere grafische (aber nicht funktionale) Oberflächen, Werbebefreiung und zusätzlicher erzählerischer Content, z.B. eine In-Game Newszeitung.

Grenzwertig aber auch noch Ok fänd ich z.B. auch, wenn ein Spiel wie Starcraft als Free2Play gedacht nur eine der Rassen verfügbar macht und die anderen dann nachträglich dazu gekauft werden müssten. Weil alle Rassen ihre Vor- und Nachteile haben und man grundsätzlich mit jeder Rasse gegen jede Gewinnen kann.

Zwei wirklich gleich gute Spieler sollten im Spiel immer genau gleich hohe Chancen auf einen Sieg haben, egal wie viel Geld sie hineingesteckt haben. Es sollte nur auf Können (und ein wenig auf Zeit) ankommen. Aber um so weniger Zeit einen Einfluss auf die Mächtigkeit hat, um so besser.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21452 - 21. Mai 2014 - 15:52 #

So schaut's aus.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15269 - 21. Mai 2014 - 12:22 #

Hm, warme Luft hier gerade.

Cat Toaster (unregistriert) 21. Mai 2014 - 16:10 #

Ja, hier auch, Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 21. Mai 2014 - 16:14 #

Die warme Luft kommt mir sehr entgegen. Gleich geht's an den Rhein. Sämtliches Grillgut ist schon soweit vorbereitet. Noch 46 Minuten...

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 21. Mai 2014 - 16:55 #

Ooooh, kann ich mitkommen? :D ... Moment, ihr grillt nicht auf der dunklen Seite, oder?

volcatius (unregistriert) 21. Mai 2014 - 16:59 #

Nach meinem Eindruck werden die sogenannten F2P-Systeme immer unverschämter und raffinierter.
Ein schönes Beispiel ist Royal Revolt 2, das ich kürzlich auf dem iPad gespielt habe.
Das Grundprinzip: entlang eines Pfades werden in Tower-Defense-Manier Türme und Fallen aufgestellt, die man in der eigenen Burg gegen Gold aufwerten kann; anschließend versucht sich der Gegner mit seinen aufrüstbaren Truppen daran, und umgekehrt. Gegenüber dem Vorgänger gibt es einige gravierende Änderungen. So gibt es keine Kampagne und PvE mehr, sondern nur noch PvP. Außerdem ist damit eine ständige Online-Verbindung notwendig.

Mit der Extrawährung Diamanten kann wirklich ALLES gekauft werden - Verkürzung der Bauzeiten, zusätzliche Arbeiter, Gold, Zaubersprüche, Rohstoffe. Selbst innerhalb der Schlachten kann man für spielerische Vorteile noch Diamanten einsetzen.

Zwar erwirbt man im Verlauf ein paar Diamanten, aber schon nach kurzer Zeit sind sie nicht mehr ausreichend, zumal man sie selbst für das notwendige Freiräumen von Feldern benötigt.

Es gibt keinen Schutz für schwächere Spieler. Angesammeltes Gold kann nicht mal, wie sonst oft möglich, in Verstecken geschützt werden. Zudem scheint es auch keine Begrenzung für die Anzahl von Attacken zu geben, man kann also 10x hintereinander angegriffen werden.
Es ist daher nach kurzer Zeit unmöglich, Gold zu sparen, das für den Ausbau der Hauptgebäude benötigt wird. Ein "Goldschild", der die Vorräte für ein paar Tage schützt, kann erworben werden - gegen Diamanten, versteht sich.

Ab und zu kommen zeitlich begrenzte "Sonderangebote" für diverse Verbesserungen. Diese sind allerdings IMMER so abgestimmt, dass man gerade nicht genügend Diamanten hat und in nächster Zeit auch nicht bekommt. Sparen nützt nichts, weil diese vermeintlichen Schnäppchen natürlich nicht erscheinen, wenn man endlich genügend Diamanten zusammen hat.

Oben auf dem Bildschirm befinden sich Symbole für besonders starke Zaubersprüche, die allerdings Diamanten kosten. Diese können jedoch NICHT ausgeblendet werden. Da kommt es im Eifer des Gefechts schon mal vor, dass man versehentlich auf diese Symbole drückt und damit die Diamanten verliert.

Ein Fass ohne Boden, bei dem man sich Erfolge einfach kaufen kann.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6602 - 21. Mai 2014 - 17:16 #

Ja, eines der vielen Beispiele wo das Gameplay wirklich nur aufs Bezahlen ausgelegt ist und überhaupt nicht auf Spaß. In Letzter Zeit habe ich immer größere Bögen um solche Spiele gemacht. Nur bei Dungeon Keepers bin ich schwach geworden und hab es mir heruntergeladen. Aber dann sofort wieder gelöscht. Ein Gütesiegel für Faire free 2 play Titel wäre da hilfreich um schon mal die gröbste Spreu vom Weizen zu trennen. Von mir aus auch mit verschiedenen Stufen:

1. Stufe: Das Spiel bietet nur kosmetische Verbesserungen gegen Geld an.
2. Stufe: Das Spiel bietet kleinere Bequemlichkeitsfeatures oder schnelleres Leveln gegen Geld an, ist aber trotzdem noch auf Spielspaß gebalanced.
3. Stufe: Das Spiel ist am Anfang sehr fair, aber für langfristigen Spielspaß in höheren Stufen wird man schon sehr zum bezahlen gedrängt (World of Tanks).

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9223 - 22. Mai 2014 - 11:54 #

Die Menschen sind bereit für optische Verbesserungen und Abhebungen von den anderen Geld zu bezahlen. Sei es jetzt als Skin im Online Game, oder als 25.000€ Auto in der Garage.

Ich denke da sollte man ansetzen. Ein gutes Beispiel wie es richtig gemacht werden kann zeigt League of Legends. Und Riot(Entwickler von LoL) scheint mir nicht arm zu sein oder Minus zu machen.

Wenn das Spiel Qualität bietet, stabil läuft, so gut wie immer erreichbar ist - dann zahlen die Leute auch für Outfits.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9369 - 22. Mai 2014 - 11:58 #

Um ehrlich zu sein: Dota 2 macht es besser. Bei LoL muss man ja immer noch Helden kaufen, wenn man sie immer haben will (auch wenn es mit Ingame-Währung geht). Bei Dota 2 hingegen hat man alle Helden von Beginn an freigeschaltet.

Aber ansonsten klar: Nur optische Items wäre das Optimum bei einem F2P (kommt aber auch immer auf das Genre etc. an).

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9223 - 25. Mai 2014 - 16:53 #

Dota 2 versucht diese Share Kiste jetzt zu fahren. Sehr befremdlich.

Wenn man sich die Skins der Dota 2 Helden ansieht, dann ist das zum Teil echt Lieblos. Daher kosten sie dann auch nur 1,50€ z.b.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9369 - 22. Mai 2014 - 12:00 #

Was hier scheinbar ausgelassen wird: Die ganzen Tablet-/Browsergames, bei denen man eine bestimmte Anzahl an Leben hat oder der Bau bestimmter Sachen Stunden oder Tage dauert. Diese Spiele machen ca. 95% in den Mobile-Stores aus.

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