Mrs. Violence: Wieso sich Frauen im eSport schwertun

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21. April 2014 - 21:54 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Bei Gameskinny ist ein Interview mit Kelly Kelley, einer bekannten Größe im eSport bei shooterlastigen Spielen wie Gears of War, Battlefield oder Call of Duty, erschienen. Darin erzählt sie unter anderem, weshalb es Frauen im eSport ihrer Meinung nach schwerer haben als Männer: Sie würden nicht ernstgenommen, die Jungs nicht mit ihnen spielen wollen.

Sie wollen nicht einmal mit dir üben. Sie halten dich für einen Witz, weil du ein Mädchen bist. 

Dementsprechend hätten es weibliche eSportler schwer, Mitglied bei Top-Teams zu werden:

Es gibt nicht so viele Mädchen, weil es nicht viele Möglichkeiten für sie gibt. Die Jungs schauen sie an und sagen gleich 'Nein'. Ohne ihre Skills zu prüfen oder auf ihr Talent zu achten. Ich finde, das ist noch immer der wichtigste Grund, warum Mädels nicht in solchen Top-Teams dabei sind.

Die auch als Mrs. Violence bekannte Pro-Gamerin habe sich in Ermangelung weiblicher Vorbilder daher an männlichen Spielern orientiert, als sie anfing, sich mit etwa zwölf Jahren mit diesem Bereich zu beschäftigen. Einer Frauenliga stehe sie aber skeptisch gegenüber. Auch ein reines Frauenteam habe nicht funktioniert:

Ich habe versucht, ein reines Frauenteam aufzustellen. Wir belegten den 29. Platz in unserem ersten Event [2011 in Dallas bei MLG Call of Duty - Black Ops], was semi-professionell ist. Aber in den folgenden Monaten bis zum nächsten Event ist das Team auseinandergebrochen. Eine Spielerin hatte schlicht keine Lust mehr, die andere wollte lieber Starcraft spielen. Also, du musst vier bestimmte Frauen mit Hardcore-Fähigkeiten da draußen finden, die spielen wollen, anstatt mit ihrem Freund auszugehen. Du musst den ganzen Tag und die ganze Nacht spielen wollen, es hört nicht auf.

Sie selbst habe im Schnitt etwa 17 Stunden am Tag mit Spielen verbracht, aber dazu sei nicht jeder bereit. Als weibliche eSportlerin erlangte Kelley schnell einen hohen Bekanntheitsgrad, der sie auch als Werbeträgerin – etwa als Markenbotschafterin für Gamespot – interessant machte. Auch Hollywood wurde bereits auf sie aufmerksam. Derzeit ist sie allerdings beschäftigungslos und möchte sich daher verstärkt um ihre Selbstvermarktung bemühen.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 21. April 2014 - 21:21 #

Schon seltsam. War damals in Q2/Q3A-Clans mit teils weiblicher Beteiligung und da hat das auch kein Schwein gejuckt. Und das ist schon rund 15 Jahre her. Waren zwar reine Funclans ohne irgendwelche "professionellen" Ambitionen (eSport in seiner jetzigen Form war eh nicht existent), aber "Zockerweibchen" auszuschließen war eigentlich nie ein Thema. Und diese waren damals noch weitaus "exotischer" und seltener als heute. Dass man nun auf Profi-Ebene mit so einer verklemmmten Einstellung an die Sache rangeht, ist schon schräg.

irgendjemandiminternet 14 Komm-Experte - 1850 - 21. April 2014 - 23:05 #

Ich habe manchmal das Gefühl das weibliche eSportlerinnen früher mehr geschätzt wurden als heute. Wahrscheinlich gerade aus dem Grund weil Zockerinnen zu Quake Zeiten noch deulich seltener waren und sie anderes wahrgenommen wurden.
Wir Internet User zu Quake3/UT99 Zeiten waren halt noch "Nerds" (sowohl nach außen, als auch gewisser weise nach eigenem Verständnis), und wenn einer von uns Nerds halt zufällig weiblich war.... dann war das halt so.

So nehme ich das zumindest aus meiner eigenen Erfahrug wahr.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 22. April 2014 - 8:57 #

Kann durchaus sein. Glaube die Communities waren damals generell etwas entspannter und die Zahl der quiekenden Shooter-Kiddies auch weitaus geringer. Man befand sich ja durchaus noch in der #Neuland-Phase ;). Die typischen Online-Klischees waren noch nicht so festgefahren und man sah nicht alles so eng.

Eigentlich sollte das mittlerweile alles, mit der großflächigen Verbreitung des Internets und der gestiegenen Akzeptanz gegenüber Videospielen, umso selbstverständlicher sein, aber es ist wohl eher das Gegenteil der Fall.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21510 - 22. April 2014 - 10:35 #

Ich stimme meinen Vorpostern zu. Gerade aus DAoC kenne ich genug Beispiele, wo Männlein/Weiblein einträchtig zusammen die Zeit verbracht haben. Meine Gilde hatte einen Frauenanteil von ca. 30%, was damals schon viel war. Wir hatten eine Frau um die 40, die uns Kerlen im RvR was zu sagen hatte, weil sie einfach gut war. Als Gilde war uns wichtig, einen normalen Umgangston im Teamspeak zu haben. Leider sind ja die Sitten gerade bei Voicechats verroht. Das hält leider oft die Weiblichkeit ab, gerade Online zu spielen. Gerade bei MMO, wenn bekannt ist, dass es sich um eine Spielerin handelt, geht die Hetze/üble Nachrede los. Schlimm.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 10:48 #

Eine höhere Professionalisierung ("eSports") und damit der gestiegene Erwartungs- und Erfolgsdruck fördern die Geschlechterspaltung und Aussondern von Randphänomenen: Eine Konzentration von fokussierten Gleichgesinnten beginnt.

Das sieht man bspw. in allen Sportarten, selbst bei Sportarten wie Schach.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 13:27 #

Wohl wahr. Bei zunehmender Professionalisierung (in fast allen Bereichen) ist immer meist eine männliche Dominanz feststellbar. Die Gründe dafür kann ich nur mutmaßen. *hust* Patriarchat *hust*.

Allerdings fällt auch ein kompetetiver (e)Sport mit der allgemeinen Konkurrenzsituation in der Gesellschaft in eins, von daher ist die Verstärkung dieser Phänomene gar nicht überraschend.

fuzzytest 14 Komm-Experte - 1969 - 21. April 2014 - 21:31 #

Na toll. Da macht mal wieder eine auf "wir armen weiber werden alle so benachteiligt". heul, heul heul...
bestimmt kommen bald wieder die umgedrehten und gehirngewaschenen typen, die dann per quote einführen wollen, dass sie per gesetz an platz 1 zu stehen hat. ist ja in anderen gesellschaftlichen bereichen auch so.
derweil nimmt sie aber doch gerne ihre werbekohle mit, von der es bestimmt ein gutes stück weniger gäbe, wenn sie ein kerl wäre.

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 21. April 2014 - 22:51 #

Dein Frauenbild finde ich sehr fragwürdig - wie auch den Ton den du anschlägst.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 22. April 2014 - 0:09 #

Das Ding ist, dass viele ihren Sexismus nicht einmal bemerken. Von beiden Seiten übrigends.

supersaidla 15 Kenner - P - 3894 - 22. April 2014 - 8:18 #

Ja das ist des Pudels Kern.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 1:12 #

In welchen gesellschaftlichen Bereichen stehen denn Frauen* per Gesetz auf Platz 1? Oder trollst du nur rum und bedienst deine eigenen sexistischen Vorurteile?

Und was Werbekohle angeht - hm, wieviel verdienen wohl männliche Fußballprofis mit Werbung im Gegensatz zu ihren weiblichen Konterparts? Das Zehnfache? Das Hundertfache?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 4:43 #

es gibt viele öffentliche stellen die ausgeschrieben werden müssen mit einem bestimmten passus, dass frauen bei gleicher qualifikation bevorzugt werden. vlt spielt er ja darauf an, oder eben auf die erwähnten quotenregelungen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 22. April 2014 - 8:17 #

Dies ist doch nicht nur in der Werbung so. In fast jedem Beruf werden Frauen rein kohletechnisch immer noch diskriminiert. Schade.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 22. April 2014 - 9:33 #

... sagt die Statistik aus der Emma.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 22. April 2014 - 11:10 #

Dazu braucht es nicht die Emma.

Obermacho (unregistriert) 22. April 2014 - 11:27 #

Wenn es keinen Tarifvertrag gibt ist jeder für sein Gehalt selbst verantwortlich. Aber viele Frauen heulen dann lieber rum und kommen einem mit irgendwelchen Verschwörungstheorien anstatt mal mehr Geld beim Chef zu fordern.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 22. April 2014 - 15:09 #

Selbst mit Tarifverträgen verdienen Frauen weniger.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 16:28 #

Das ist ein statistisches Spiel das von gewissen Organen betrieben wird. In Wahrheit besetzen Männer mehr Spitzenposten, und Frauen machen mehr Teilzeit. Alles andere ist Propaganda wie man sie braucht.

Wenn ich den Abrechnungsbescheid einsehe von einer Mitkollegin in gleicher Position, dann ist er identisch mit meinem. Kann ein Wunder sein, oder eben Statistik. (Branche Call Center)

Wenn du siehst wer wem seine Jacke gibt, und wer wem die Türen aufhält weißt du bescheid.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 22. April 2014 - 12:48 #

Die eine Statistik die andauernd zitiert wird über die große Kluft der Gehälter vergleicht den Durchschnitt aller Männergehälter mit dem Durchschnitt aller Frauengehälter. Klar verdienen da die Frauen weniger; da reicht schon der Weihnachtsbonus von einem einzelnen Vorstandsvorsitzenden um Zehntausend Hebammen aufzuwiegen.

Wenn man aber nun Herrn und Frau Hebamme vergleichen würde, sähe die Sache anders aus. Es ist also Käse, sich aus solch zwielichtigen Daten eine allgemeine Benachteiligung von Frauen rauszulesen. Frauen werden nicht benachteiligt. Benachteiligt werden Krankenschwestern, Hebammen, Kindergärtnerinnen, und was es eben sonst noch an typischen Frauenberufen gibt. Und zugleich werden Vorstände, Aufsichtsräte, Banker, etc. aufs absurdeste überbezahlt.

Das Problem ist offensichtlich, wenn man sich nicht von der üblichen Propaganda blenden lässt. Alice Schwarzer steht nämlich rein vom Einkommen her ganz bestimmt nicht neben der Hebamme.

Barkeeper 16 Übertalent - 4226 - 22. April 2014 - 13:35 #

Also ich kann sagen das in der IT die Mädels (wo ich das Gehalt kenne) weniger verdienen als wir Kerle.
Warum das so ist? Keine Ahnung.

Vielleicht weil Frauen mehr an sich selbst zweifeln und daher häufiger der Meinung sind "Eine Gehaltserhöhung habe ich (noch) nicht verdient." etc.?
Fakt ist aber auch: Die Chefs bzw. diejenigen die über das Gehalt entscheiden könnten das mit einem Fingerschnippen anpassen und gut.
Tun sie aber nicht. Da frage ich mich persönlich immer: Wenn ich dir das Geld wert bin, warum ist sie es dir dann nicht?
(Ja klar, Wirtschaftlichkeit von Unternehmen, Lohnkosten, etc. bla bla. Aber wenn das Geld trotzdem da ist!?!)

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 18:24 #

Nun, wenn "typische Frauenberufe" unterbezahlt werden und Top-Positionen, die meist männliche besetzt sind, wesentlich besser bezahlt werden, wird doch die Frage erlaubt sein, ob es nicht doch etwas mit der systematischen Benachteiligung von Frauen* zu tun hat.

Einfach zu sagen: "Die einen machen halt mehr Teilzeit, die anderen sind in Top-Positionen..." sei der einzige Grund, macht es sich etwas zu einfach. Warum arbeiten denn Frauen* mehr Teilzeit als Männer*, und wieso sind Top-Positionen meist männlich besetzt? Zufall?

Es gibt auch eine unterschiedliche Bezahlung innerhalb derselben Berufsgruppen. Die hat nochmal andere Ursachen als das oben genannte Gefälle.

So oder so lässt sich diese Ungleichheit nicht wegdiskutieren und sie hat ja auch reale Auswirkungen (wie etwa ökonomische Abhängigkeit etc.). Über Gegenmaßnahmen lässt sich ja gerne streiten.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 22. April 2014 - 18:27 #

"Einfach zu sagen: "Die einen machen halt mehr Teilzeit, die anderen sind in Top-Positionen..." sei der einzige Grund, macht es sich etwas zu einfach. Warum arbeiten denn Frauen* mehr Teilzeit als Männer*, und wieso sind Top-Positionen meist männlich besetzt? Zufall?"
wenn du das so schreibst, könnte man fast auf den gedanken kommen, das hätte was mit dem geschlecht zu tun.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 22. April 2014 - 20:36 #

Das wäre ja geradezu Häresie.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 22. April 2014 - 20:46 #

Na, die meisten Frauen wollen halt nicht in den Männerberufen arbeiten. Deswegen heißen die ja so. Rein evolutionär ist die Frau zum Sozialisieren veranlagt, der Mann zum Arschloch. Entsprechend die Berufswahl. Frauen aus ideologischen Gründen in Männerberufe zu zwingen und umgekehrt macht vielleicht alle gleich unglücklich, damit ist aber niemandem geholfen.

Ich halte daran fest, dass es eben nicht "die Frauen" sind, die benachteiligt werden. Es gibt schließlich auch klassische Männerberufe, die im Verhältnis zu ihrem gesammtgesellschaftlichen Nutzen unterbezahlt sind. Daran wird sich auch nichts ändern, solange Politik von Lobbyisten gemacht wird, auch wenn man noch so oft SED oder Piraten wählt.

Außerdem, was ist denn an ökonomischer Abhängigkeit so schlecht? Die moderne Vorstellung, jeder müsse unbedingt "Karriere" machen, damit sein Leben etwas wert ist, ist doch geradezu krankhaft. Man lebt schließlich nicht zum arbeiten, sondern arbeitet zum leben.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 23. April 2014 - 0:27 #

Den Widerspruch zwischen Ideologie und Evolution hast du nun aufgebaut. Ich hingegen halte dieses "diese Berufe sind evolutionär bedingt eher für weibliche Rollen geeignet" für die schlimmere Ideologie.
In der Diskussion um Bikinis und Kettensägen in Spielen habe ich schon angemerkt, dass irgendwelche Steinzeit-Argumente Fehl am Platze sind, da quasi keine Erkenntnisse über das soziale Leben zu solchen Zeiten möglich sind.

Frauen* werden in der heutigen Gesellschaft an vielen Orten systematisch/strukturell benachteiligt. Bezahlung und Jobauswahl ist die eine Sache, Rollenmodelle eine andere. Ich mag das hier jetzt auch nicht alles aufzählen, es gibt vermutlich tausende Quellen dazu.

Ökonomische Abhängigkeit ist schlecht, weil es eine Form der Abhängigkeit ist. Es geht nicht darum, dass Leute "Karriere" machen, sondern darum, dass sie unabhängig sind und nicht vor dem finanziellen Aus stehen, wenn irgendeine Liebesbeziehung zerbricht.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 23. April 2014 - 9:50 #

Evolutionäre Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind nicht "Ideologie", sondern Tatsache. Das hat mit Sozialisation, Rollenmodellen oder sonstwas sehr wenig zu tun. Wichtig ist die Chemie im Hirn, und die ist eben nicht gleich.

"Steinzeit" ist, wenn man vor Fakten seine Augen verschließt, weil sie einem nicht ins Weltbild passen. Das haben unsere Vorfahren auch schon gekonnt.

Und was zum Geier sind überhaupt "Frauen*"? Ich warte andauernd auf die Fußnote, doch sie will und will nicht kommen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 23. April 2014 - 10:54 #

Eigenartige Wesen, die das Gegenstück zum Manne darstellen. Erkennbar an sehr oft völlig konfusen Entscheidungen, die mit Logik nichts zu tun haben, aber mit mysteriöser weiblicher Intuition erklärt werden.
Ständige Bekleidungsknappheit :500 Paar Schuhe zu Hause, 300 Kleider, aber :" Ich hab nix zum Anziehen".
Ständig mit ihrer Figur unzufrieden, selbst wenn ihnen 300 Männer sabbernd hinterherlaufen.
Meist unfähig sachliche Diskussionen zur Beziehung zu führen.
Hab ich was vergessen ? :)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 23. April 2014 - 11:42 #

Witzbold. Dominius schreibt sowohl "Männer" als auch "Frauen" immer mit diesem albernen Sternchen dahinter. Ich frage mich auch andauernd, was das soll.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 23. April 2014 - 11:52 #

wahrscheinlich zu viel gender studies abbekommen. da entspricht dann der begriff "mann" oder "frau" wohl zu sehr dem schubladendenken, weshalb man aufgrund mangelnder alternative worte dann ein sternchen anhängt.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 23. April 2014 - 12:49 #

Nun lass doch die arme Evolution aus dem Spiel. Die wird immer als Argument für alles und jenes genutzt, dabei ist es eher sone Art Zufallsprinzip. Und was soll die Evolution damit zu tun haben, dass Männer* sich eher für Computer interessieren und Barbie-Puppen rosa Kleidung tragen?

Und welche Konstante soll es denn geben, wenn doch die "Chemie im Hirn" so entscheidend ist? Rollenmodelle waren immer historisch und haben sich in der Zeit immer verändert.

Wer bestimmt denn, was die Fakten sind?

Aber das macht hier keinen Sinn mehr. Ich würde Lektüre von Heinz-Jürgen Voß empfehlen. Hier sein Blog: http://dasendedessex.de

P.S.: Die Schreibweise mit Sternchen weist auf die gesellschaftliche Konstruiertheit des Kollektivs "Frauen" hin.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 23. April 2014 - 13:08 #

Da hast du recht, das hat wirklich keinen Sinn. Wer Frauen als "gesellschaftlich konstruiertes Kollektiv" sieht, der ist so tief im ideologischen Morast versunken, da führt kein Weg zurück.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 23. April 2014 - 13:14 #

"Nun lass doch die arme Evolution aus dem Spiel. Die wird immer als Argument für alles und jenes genutzt..."

Ich wünschte die Kreationisten würden sie mal als Argument nutzen...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 23. April 2014 - 14:47 #

Die haben keine Argumente.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 15:18 #

Die Frankfurter sind eh seltsam.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 23. April 2014 - 15:58 #

Und ich dachte schon, dass eine Frau biologisch definiert ist...

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 23. April 2014 - 18:57 #

Tatsächlich nicht. Es gibt auch eine Tradition in Südosteuropa (wo genau, ist mir leider entfallen), dort werden in Familien, in denen irgendwie ein Sohn fehlt, Töchter zu Söhnen gemacht - die leben dann ihr ganzes Leben als Mann* und werden auch komplett von der Familie so anerkannt.

Ist nur ein Beispiel von vielen, wo eine so einfache Defition nicht mehr ausreicht.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 23. April 2014 - 19:02 #

wärst du so nett, das mal nachzuschauen? mein eindruck ist ja auch, dass diese beispiele immer irgendwo im urwald oder halt in "Südosteuropa (wo genau, ist mir leider entfallen)" angesiedelt sind.

aber ganz davon abgesehen: mit dem prinzip kann man auch die menschen zu kannibalen erklären. weil irgendein volk in irgendeinem regenwald isst gern seine nachbarn auf.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 23. April 2014 - 19:54 #

Und siehe da, ich habe es gefunden, obwohl ich dachte, dass ich es nicht mehr finde:
https://en.wikipedia.org/wiki/Albanian_sworn_virgins
(nur in der englischen Wikipedia - die Gründe sind andere als die, die ich genannt habe)

Und nochwas zu Indien:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hijra

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 23. April 2014 - 19:25 #

Ja fein. Und dann heiraten sie und zeugen die nächste Generation Töchtersöhne*, gell?

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 23. April 2014 - 20:21 #

Jagut, der Südosteuropakram ist ja nur, dass sie gesellschaftlich als Mann gelten. Frauen sind sie biologisch immer noch.

Was ist eigentlich meine: Schreib direkt, was du meinst und nutz nicht dieses alberne Sternchen (vor allem lange Zeit ohne Erklärung). Natürlich haben nicht alle Frauen/Männer die gleiche Meinung und es gibt da durchaus unterschiedliche Betrachtungsweisen. Brauchst du nicht immer so hervorheben.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 22. April 2014 - 15:11 #

Richtig, das Thema wurde grad auf unserer letzten Betriebsversammlung angesprochen. In meinem Konzern ist es durch die Bank so, das weibliche Mitarbeiter weniger verdienen trotz Tarifvertrag.

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 22. April 2014 - 16:42 #

Bundesamt für Statistik

supersaidla 15 Kenner - P - 3894 - 21. April 2014 - 21:42 #

Also ich würd ne Quote einführen. Geht ja so nicht weiter. Ist ja in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch so. Wer will sich schon diese ganzen lichtscheuen ungewaschenen Typen den ganzen Tag anschauen...

Bully3 15 Kenner - 2726 - 21. April 2014 - 21:48 #

Wäre auch für quote in dem fall. bitte so ein pro-team mit jade raymond aufmachen. putty squad.

supersaidla 15 Kenner - P - 3894 - 21. April 2014 - 21:51 #

Dann würd auch ich mir eSport anschauen... den ganzen Tag :) Aber Typen die ganz schnell Knöpfe drücken können, is jetzt nich so der Burner ;)

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11359 - 21. April 2014 - 21:53 #

Stimmt, dann lieber Mädchen die langsamer die Knöpfe drücken? Versteh da jetzt nicht den Unterschied.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11359 - 21. April 2014 - 21:52 #

Die Quote scheint ja die Lösung aller Probleme zu sein.

supersaidla 15 Kenner - P - 3894 - 21. April 2014 - 22:00 #

Manche Leute muss man einfach zu ihrem Glück zwingen.

KoffeinJunkie (unregistriert) 21. April 2014 - 22:17 #

Genau! Und zwar dich! Also melde Dich bei der Tussi und trainier gefälligst mit ihr!!!

supersaidla 15 Kenner - P - 3894 - 21. April 2014 - 22:25 #

Ich fahr aber morgen in Urlaub und ich glaub nicht dass die da schnelles Internet haben.

KoffeinJunkie (unregistriert) 21. April 2014 - 22:28 #

UMTS for the win! :)

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 21. April 2014 - 21:57 #

Ich hab die Erfahrung gemacht dass Frauen generell weniger kompetitiv veranlagt sind und deswegen viel weniger Frauen es in die oberen Bereiche schaffen bzw. das Niveau bei Männern oft höher ist. Das immer mehr Frauen spielen und die Quote da mittlerweile bei 50:50 stehen dürfte geht es bei ihnen selten um den Schwanzvergleich und sie haben meist kein Interesse an kompetitiven Spielen. Frauen in meinem Freundeskreis spielen (wenn überhaupt) Spiele wie Sims, Casual-Kram (CandyCrush & Co), Koop-Spiele oder MMOs aber dann meist ohne PVP.
Ein gutes Beispiel dürfte Seo "ToSsGirL" Ji Soo, eine ehemalige professionelle koreanische StarCraft Spielerin. In den Frauenliegen hat sie alles zerlegt, für ihre männlichen Kollegen war sie maximal ein Sparringspartner weil sie die Grenzen ihres eigenen Skills früher erreicht hat als die Jungs. Davon gab es schlicht mehr und deshalb ist da die Wahrscheinlichkeit höher, eine talentierten Spieler zu finden. Da weniger Frauen an kompetitiven spielen interessiert sind setzten sich meist die durch am meisten trainieren, aber nicht die talentiertesten sind. Das Nivea im eSport ist heute aber allgemein so hoch das man beides braucht um bis ganz nach oben zu kommen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 21. April 2014 - 22:22 #

jup. auch wenns politisch unkorrekt sein dürfte, ist es nun mal so, dass da gewisse typische männliche eigenschaften bei der psychologischen seite vorliegen, die sie in sachen videospielen oder aber auch zB beim schach eher dazu antreiben dies im wettbewerb zu bestreiten und dabei höchstleistungen zu erzielen.
kann nur sagen, dass da viele communities absolut offen gegüber neuen spielern sind. trotzdem sieht man da keine frauen, schlicht und einfach weil die wenigsten sich dafür interessieren. persönlich kann ich jetzt die fighting game community ansprechen, in der wirklich alle möglichen ethnien, altersgruppen und sozialen schichten vertreten sind. frauen sieht man da aber trotzdem fast überhaupt keine.

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 21. April 2014 - 23:27 #

" persönlich kann ich jetzt die fighting game community ansprechen, in der wirklich alle möglichen ethnien, altersgruppen und sozialen schichten vertreten sind. frauen sieht man da aber trotzdem fast überhaupt keine."
Könnte das vlt nicht auch daran liegen, das gerade die fighting game community als eine der Sexistischten überhaupt bekannt ist?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 0:07 #

nicht wirklich. außer du willst die ganze FGC auf den einen aufgebauschten fall aus der capcom cross counter reality show reduzieren. im gegenteil sind sogar einige bekannte homo- und transsexuelle spieler (sowie auch behinderte) regelmäßig auf turnieren unterwegs und da sind absolut keine dummen kommentare zu hören.
mir ist da eigentlich keine spiel/genre-community bekannt die ähnlich inhomogen ist wie diese. aber auch hier findet man eben unter den spielen fast keine frauen trotz der großen differenziertheit.

noch n kommentar zu dem thema von der weiblichen seite:
http://www.gamespot.com/articles/fighting-girls-strike-back/1100-6367518/

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 22. April 2014 - 0:15 #

Ich glaube man muss den Sexismus in der ganzen "gaming Szene" nicht kleinreden, dazu brauchst es nicht viele Studien um diesen zu beweisen, auch nicht in der fighting game community. Natürlich ist es genauso falsch die Thematik aber vor allem sich selbst dadurch wichtiger zu machen.
Die hier im Artikel erwähnte Dame, macht mit ihren Aussagen jetzt auch nicht gerade einen guten Dienst für die weiblichen Spieler. Ich glaube es ist immer schwer jemanden zu finden der sein Leben dem e-sport widmen will und kann mir nicht vorstellen, dass es bei Frauen schwerer ist weil die immer mit ihren "Freunden" rumhängen wollen...
Der von dir erwähnte Fall der FGC ist für mich absolut verabscheuendswert. Wenn du meinst er wurde aufgebauscht, nach dem Motto die fighting game community ist nicht so schlimm, ok. Aber wenn du damit meinst das zuviel darüber berichtet wurde, dann nein. Sowas kann gar nicht genug thematisiert werden.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 0:23 #

nein, ich mein nicht, dass darüber zuviel berichtet wurde. sondern, dass oftmals gleich die ganze community als solche verurteilt wurde wegen diesem vorfall. wie du ja an dir selbst sieht, haben jetzt viele den gedanken im kopf, dass die FGC sexistisch sei. dabei ist es innherhalb der szene bekannt, dass Aris (der sexist in dem fall) jemand ist der öfter mal verbal über die stränge schlägt und nicht nur gegenüber frauen.

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 22. April 2014 - 0:31 #

Das ist für mich aber kein verbales über die Stränge schlagen sondern deutlich mehr.
Dein Post von Gamespot ist auch gut und schön, aber 3 Frauen die damit klar kommen, können nicht für die gesame weibliche Spielerschaft sprechen, schön für sie, dass sie damit kein Problem haben. Andere Frauen kommen damit aber vlt nicht klar und schon gar nicht sollten sie damit klar kommen müssen.

Edit: ich will dir auch nicht deine Community schlecht reden, ich will dich mehr zum nachdenken anregen ob gewisse Dinge wirklich so hingenommen werden sollten.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 0:40 #

nenn es wie es dir beliebt, ich will mich da nicht an begriffen aufhalten. es ist jedenfalls bekannt, dass aris sich öfter so verhält. ich wollte dir lediglich mitteilen, dass dieses ungerechtfertigte vorurteil bzgl der FGC auf diesem einen aufgebauschten fall basiert und nicht mit dir die cross assault affäre im einzelnen durchdiskutieren. da gibts genügend neutrale artikel die auch die hintergründe der beteiligten personen in der community beleuchten.

der gamespot-artikel war jedenfalls nicht gedacht als rechtfertigung, sondern als exemplarische sichtweise von einzelnen spielern zu dem thema. willst du mehr meinungen dazu sehen, kannst du dich ja mal in den foren von shoryuken.com oder eventhubs.com umsehen.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13885 - 21. April 2014 - 22:06 #

Sie macht ein Frauen-Team auf und die Ladys gehen wieder, weil sie keine Lust mehr haben, scheint doch auch an den Ladys zu liegen und nicht nur an den pösen Burschens!

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 21. April 2014 - 22:09 #

Purschens!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13885 - 21. April 2014 - 22:12 #

GNARF, und jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern, DOPPELGNARF!

volcatius (unregistriert) 21. April 2014 - 22:21 #

Hat sie denn mal was von Bedeutung gewonnen? Mit 26 ist man im eSport doch auch schon über dem Zenit?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 21. April 2014 - 22:23 #

bei ego-shootern vlt. gibts ja noch n par andere sachen die auch im esport gespielt werden ;)

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 21. April 2014 - 23:28 #

Also bei vielen Kommentaren hier, frage ich mich ob der Altersdurchschnitt der GG User wirklich so weit über 14 ist.
Traurig

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 1:07 #

Vielleicht 14,5 - haha, der Durchschnitt kann schon sehr viel höher liegen, es gibt ja einige Leute, die deutlich älter sind. Aber gerade im Internet hat das Alter ja keinen Zusammenhang damit, sich zu Themen adäquat und respektvoll zu äußern.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 6:27 #

Geistiges Alter und geistige Reife müssen unter Umständen nichts mit körperlichem Alter und körperlicher Reife zu tun haben. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. April 2014 - 10:52 #

Meine Erfahrung im Internet ist, dass es sich oft schlicht nicht lohnt vernünftig, ruhig und sachlich zu argumentieren, da man dann überhört bzw. gar nicht erst ernstgenommen wird. Erfolgreich und die Gegenseite zum "Denken" anregen kann man viel besser mit Polemik und Sarkasmus und indem man auf die sprichwörtliche Kacke haut.

Warum sonst kommen auch solche eigentlich belanglosen News, die eigentlich nicht der Rede wert sind, weil sie nur die persönlichen, eingeschränkte Meinung einer einzelnen Person widerspiegeln. Aber die dann gleich polarisiert (Aufmerksamkeit). Es ist ja (auch hier) nicht so, dass die Person differenziert an das Thema rangeht.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 11:49 #

Dann ist deine Lösung also das Wettrüsten im "Scheiße sein" im Internet? Dann wundert einem natürlich nicht warum die nettesten und klügsten das Netz einfach ignorieren.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 12:02 #

Ich ignoriere das Netz nicht, aber ich würde auch keinen bekehren wollen. Ich vertrete die Ansicht, dass eine Nachricht die Leser entweder zum Nachdenken anregen oder einen Denkanstoss im Bezug auf das Wissen über andere Argumente darstellen sollte.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 12:05 #

Eben.

P.S.: Ich klammere im Netz und der Realität Leute die sich selbst als "netteste und klügste" bezeichnen kategorisch aus den Bereichen Nett und Klug aus.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 12:16 #

Zwar sind Absolutismen immer zu hinterfragen, aber mit deiner Aussage stösst du du auf das Problem, diejenigen kategorisieren zu können, die diese Attribute von einer größeren Anzahl unabhängiger Dritter über einen längeren, nicht abgeschlossenen Zeitraum erhalten.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 12:19 #

*slowclap*

Toxe 21 Motivator - P - 26120 - 22. April 2014 - 13:22 #

"Only a Sith deals in absolutes!"

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 16:37 #

So ist es!

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 11:03 #

Das muss ich mich auch öfter fragen, es scheint, dass liberal-differenziertes Denken die Ausnahme bleibt.

Fragte mich neulich einer meiner alten Studiumsabsolventen, warum er denn nicht soviel Geld verdient wie er sich das vorstellte. Tja, sagte ich, wie soll das gehen, wenn man immer nur dem Lehr- und Prüfungsplan folgt und sich nebenher nie durch ungewöhnliche Taten, Hobbies oder Interessen an seine eigenen Grenzen führt und entwickelt? Menschen mit Charakter, die abseitige Wege und Risiken eingehen, die wie ein Fels in der Brandung stehen und mit neuen Ideen aufwarten können, werden sich auf Dauer schon durch ihr Selbstbewusstsein und ihre Erfahrung immer erfolgreich durchsetzen.
Schade, aber ich glaube er wartet nun auf den Gewinn im Lotto.

Desotho 15 Kenner - P - 3209 - 21. April 2014 - 23:49 #

Ich glaube, dass Frauen einfach klüger sind und sich deswegen nicht so für E-Sport interessieren.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 21. April 2014 - 23:58 #

0/10

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 16:38 #

Netter Versuch Partner ^^ Diese Sicht ändert sich wenn du mal eine Freundin hast.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 17:46 #

Wenn er eine intelligente Freundin hat, dann hat er ja recht...
Die weibliche Logik ist übrigens die einzig wahre Logik. :)

Gorth (unregistriert) 22. April 2014 - 0:31 #

"Sie wollen nicht einmal mit dir üben. Sie halten dich für einen Witz, weil du ein Mädchen bist.
Die Jungs schauen sie an und sagen gleich 'Nein'. Ohne ihre Skills zu prüfen oder auf ihr Talent zu achten. "

und das wundert sie?
also wir reden hier über leistungssport im profibereich. kein spitzensportler wird dazu bereit sein, seine zeit damit zu vergeuden, in dem er mit jemandem trainiert, der ihn nicht fordert und damit selbst nicht weiterbringt.
sie sagt ja selbst, dass sie bis zu 17 stunden am tag in den sport investiert hat.
das argument, ach wenn ihr uns nur mitspielen lassen würdet ist nichts weiter als kindisch und naiv. ebenso wie das: " Eine Spielerin hatte schlicht keine Lust mehr, die andere wollte lieber Starcraft spielen."

und ich glaube auch, dass sie da etwas auf den "benachteiligte frauen zug" aufspringen will.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 22. April 2014 - 2:12 #

Hast du auch die beiden letzten Sätze in dem Zitat bedacht? Die deuten eigentlich an (sofern es der Wahrheit entsprechen), dass deine These gar nicht stimmen kann, da die Jungs noch gar nicht wissen, ob sie nun von ihr gefordert würden oder nicht.
Damit ist dann auch die Einordnung des Arguments als naiv und kindisch hinfällig, denn ohne Beurteilung ihrer Fähigkeiten kann es gar keine Grundlage für eine Ablehnung geben.

Kollege (unregistriert) 22. April 2014 - 3:30 #

Also ich kenn mich jetzt nicht so aus aber im Reitsport wird z.b. nicht voll getrennt.

Ich glaube das kommt weil es alles noch so von früher kommt und sich erst langsam verändert, man muss sich nur mal durchlesen wie es im Frauenfußball war.

Am 5. Dezember 1921 verbot die Football Association den Frauen in England die Benutzung der Stadien. Fußball sei für Frauen „nicht geeignet und sollte deshalb nicht gefördert werden“

1955 beschloss der DFB auf seinem Verbandstag, das Fußballspielen mit Damenmannschaften zu unterbinden. Als Begründung für das Verbot hieß es in der entsprechenden Erklärung des DFB unter anderem: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“

Stell dir vor, in Indien ises immer noch wie in der Steinzeit, da ist eine Frau nichts wert. (wenn es denn Indien war)

Deshalb wundert es mich nicht woher diese Vorurteile kommen, immerhin sind wir ja die böse neue Welt und haben uns weiterentwickelt, während manch andere Primaten geblieben sind.

Namez (unregistriert) 22. April 2014 - 3:42 #

das würde ich auch heute noch so unterschreiben bzgl. fussball. frauenfussball ist grauenhaft anzuschauen. genauso wie männerballet.

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 22. April 2014 - 15:24 #

Also ich hab mir noch nie Männerballet angesehen, gerade deshalb käme mir es aber auch nicht in den Sinn es verbieten zu wollen^^

Gorth (unregistriert) 22. April 2014 - 3:38 #

das ist doch realitätsfern. du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass jemand, der auf profiniveau esport betreibt einfach so auf verdacht in jemanden zeit investiert. wenn ich diese 17 std. einfach mal so als fakt nehme, dann hat derjenige keine 5 minuten, die er verschwenden könnte.
und wenn er dann ständig mädels trainigsstunden gibt, weil da ja vielleicht wie im märchen das absolute genie drunter sein könnte, wird er bald selbst weg vom fenster sein, weil er sein trainig vernachlässigt hat.
bei profis reden wir ja davon, dass das leute sind, die das hauptberuflich machen und nicht zum spass mal so ne runde zocken.
und wer mit den spitzenleuten trainieren will muss eben seine fähigkeiten vorher schon unter beweiss gestellt haben.
ich habe mit esport selbst weiter nichts am hut, aber ich sehe das als leistungssport an. und im leistungssport geht es knallhart und ohne sentimentalitäten zu. besonders in der spitze.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 22. April 2014 - 12:54 #

Auch ein Profiteam braucht mal Verstärkung/ neue Leute. Da wird man wohl kaum umhin kommen, sich die Bewerber mal näher anzusehen, um dann einschätzen zu können, ob die taugen oder nicht. Nach den Schilderungen von Mrs. Violence findet das bei Frauen nicht statt.

Mit "Ständig Mädels Trainingsstunden geben" hat das dann sehr wenig zu tun, sondern schlicht damit, ob man die Frauen genauso ernst nimmt, wie man es mit Männern tut.

Und eben das "Fähigkeiten unter Beweis stellen" scheint ihren Aussagen zufolge bei Frauen überhaupt nicht zu interessieren, da sie schon vorher für uninteressant erklärt werden.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 13:37 #

Vielleicht haben Frauen haben einen differenzierteren und selbstreflexiveren Denkprozess, da fallen Videospiele einfach ab. Die Sims sind eine Abwechslung, aber das Leben ist nicht StarCraft.

Kollege (unregistriert) 22. April 2014 - 1:05 #

Also das mit den Vorurteilen stimmt schon, hab lange genug League of Legends gespielt und da kam sowas immer wieder vor das man keine Frauen haben will oder das sie angeblich nicht spielen können.

Is jetzt aber nicht so tragisch, ich bin ein Kerl und hab deswegen auch geschlechtstypische Probleme, wird deswegen jetzt ein Faß aufgemacht oder ein Artikel geschrieben? nein...

Ich bin dafür das man Frauen nicht schlechter, aber auch nicht besser als Männer behandeln sollte, dann hätte sich das ganze Thema erledigt.

Wenn ihr mal richtige Nerd Rage Videospiel Probleme sehen wollt, dann das hier bitte gucken und feststellen das die Kirche gelogen hat weil wir wirklich vom Affen abstammen!!

watch?v=R7HbCkU_-cM

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 22. April 2014 - 1:41 #

Ich bin weiß, männlich, hetero, mittleren Alters - keiner kümmert sich um meine was auch immer typischen Probleme....

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 22. April 2014 - 9:39 #

Genau, schwul müsste man sein, das ist immer Trumpf. Wer braucht schon Rhetorik oder Argumente, wenn er Minderheitenstatus hat?

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 22. April 2014 - 10:08 #

Mein Post war:
http://tmblr.co/ZV43GvLyOcbT

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 22. April 2014 - 11:06 #

Ich glaube, der von Flo auch. ;-)

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 22. April 2014 - 2:05 #

Über die Probleme von Männern, die Erzieher werden wollen, liest man durchaus mal Artikel und Berichte.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. April 2014 - 10:47 #

Komisch nicht? Wenn Männer mehr in typische Frauenberufe gehen könnten und Frauen sich mehr für Männerberufe interessieren täten, dann würde allerdings das Argument mit dem unterschiedlichen Verdienst nicht mehr gelten.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 22. April 2014 - 12:56 #

Leider doch, weil es dabei immer um den Vergleich der Verdienste bei gleicher Arbeit geht.

Inso 15 Kenner - P - 3560 - 22. April 2014 - 5:46 #

Von MMOs kenn ich es so das einem eine Frau gern mal den ganzen Raid auseinandergenommen hat, da musste man sich schon genau anschauen wen man da hatte. Die besten Erfahrungen hab ich da mit Frauen gemacht die gern mit ihrem Freund Raiden gehen bzw wo zumindest nen Freund im Hintergrund spielt und die schon länger zusammen sind. Alles andere hat kaum lange gehalten und oft auch richtig Ärger mit sich gebracht, bis hin zu Abspaltungen ganzer Gruppen, bzw da wurden dann welche nachher abgeworben usw. Auch mehrere Frauen in der gleichen Gruppe war gern um einiges problematischer als Männergruppen mit nur einer oder max zwei Frauen. Insofern ist die Frage natürlich warum die gute Frau hier aus dem Interview dann halt gern mal ne Absage bekommt. Von dem was ich so aus Gilden, Outfits usw kenne separieren die Leute da ganz klar eher nach der Persönlichkeit - wenn da ne Frau allerdings als problematisch bekannt ist, hat sie es natürlich entsprechend schwer. Ansonsten freut sich aber eig jeder über gute Spieler, ich kann mir nicht vorstellen das das im E-Sports-Bereich jetzt so viel anders ist, bzw das es sich bei den Ausreißern maximal um Ausnahmen handelt.

Unregistrierbar (unregistriert) 22. April 2014 - 9:00 #

Schon klar, dass für fette Computernerds besonders bei der sozialen Interaktion im Netz das Ausleben von Machoallüren ein enormes Gewicht bekommt. Ganz so wie im echten Leben. Wer sich minderwertig fühlt, bedient sich am Minderheiten-Bashing. Und wenns nicht genug Minderheiten gibt, dann gehts halt auf die Frauen los. Die können nämlich nicht einparken. Steht doch auch in dem einen Buch da...

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 16:47 #

Serdar Somuncu wirkt jetzt nicht wie ein fetter Computernerd auf mich ^^

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 22. April 2014 - 16:55 #

Ach was zum bashen muß man sich nicht minderwertig fühlen. Manche tun dies auch aus Spaß an der Freude. ;)

Unregistrierbar (unregistriert) 22. April 2014 - 18:37 #

Das geben sie vor, ja.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 22. April 2014 - 19:19 #

Du kennst also nur Leute die dies aus Komplexen herraus tun ?

Novachen 18 Doppel-Voter - 12754 - 22. April 2014 - 11:23 #

Schon lustig, damals zu FreeSpace2 Zeiten war in unserem Geschwader eine Frau für die Trainingsleitung verantwortlich. Sie hat mir und anderen eigentlich alles beigebracht was ich heute über das Spiel weiß und wie ich es zu spielen habe.

Viele andere Frauen die Freespace irgendwie unter Wettbewerbsbedingungen gespielt haben kenne ich aber auch kaum. Wüsste jetzt nur von zwei anderen Frauen in anderen Geschwadern.
Als Zweier-Team haben wir die Ligen damals aber auch ordentlich aufgemischt und haben ja sogar mit Geld dotierte Turniere gewonnen....

Bei UT2004 hatte ich auch viele Angebote zum Beitritt... habe aber immer abgelehnt. Aber da hatte ich zumindest auch nie Probleme, da zählte einfach das Leistungsprinzip, auch wenn viele halt überrascht waren, dass ich Weiblich bin.

Oben wurde die These aufgestellt, dass es Frauen damals einfacher hatten, weil sie seltener waren. Ich persönlich hab da durchaus irgendwie das Gefühl, dass Frauen da sogar bevorzugt wurden... weil sie so selten waren und man sich ja irgendwie doch vorstellte, dass man als Frau irgendwie dankbarkeit zeigt ;). Das ganze durchaus irgendwie... ich will fast sagen, im sexuellen Interesse war.
Und wenn man die im Team aufnimmt, kann man halt irgendwie öfter mit Ihr in Kontakt sein und so weiter.

Lange Jahre wurde ich bei EVE Online auch mit Geschenken zugeschüttet aus dem einfachen Grund, weil ich weiblich bin. Das ging ja sogar soweit, dass eine Zeitlang teilweise ganze Gewinne von Stationen direkt auf mein Konto transferiert wurden.

Kann mir sogar vorstellen, dass es heute auch durchaus umgedreht ist, weil eine Frau im Team vielleicht den Fokus der männlichen Spieler aus den zuvor genannten Gründen stört :D.

Vielleicht sollte man mit dem Geschlecht gar nicht hausieren gehen, einfach spielen und den Leuten zeigen wo es lang geht und dann kommen die schon ganz automatisch angekrochen und betteln darum Teil des Teams zu werden... aber heute ist ja scheinbar auch jeder der Meinung, irgendwie VoIP selbst bei Public Matches anzuhaben ^^.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 12:10 #

Ganz nüchtern betrachtet: Wenn man sich unter einer Gruppe potentieller Partner befindet und deren Aufmerksamkeit mit den gleichen Interessen erweckt, dann gilt natürlich der Grundsatz "beeindrucken um bewundert zu werden" - also auch mit Geschenken und "Stationseinnahmen". Wegen mir haben schon mehrere Frauen das Schachspielen erlernt und semiprofessionell gespielt ;)

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 22. April 2014 - 12:13 #

Und was lernen wir wieder aus diesem Kommentar: Novachen kann bei absolut JEDEM Thema eine Verbindung zu FreeSpace 2 herstellen ;).

Novachen 18 Doppel-Voter - 12754 - 22. April 2014 - 12:15 #

Ja sorry ist halt so... war halt damals auch ein eSport Titel, zwar in einer niedrigeren Geldkategorie als StarCraft und Co., aber 3 bis 4 stellige Gewinnsummen konnte man da halt auch rausholen.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 12:27 #

Ja, schon erstaunlich. AoW und MoM liegen da viel näher... :D

Allerdings bietet sich die Verbindung zu CR und Star Citizen an: Wir diskutierten doch erst vor Kurzem über das Alpha-Video auf der PAX und dort wurde m.A.n. die Community-Managerin doch sehr auf ein Frauenbild der 50er reduziert.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 22. April 2014 - 16:55 #

Ist an dieser Stelle aber vollkommen berechtigt geschehen. Hab die News aufgemacht und mir überlegt: ,,Würde gerne mal wissen was Novachen zum Thema zu sagen hat" ;).

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 16:50 #

"Oben wurde die These aufgestellt, dass es Frauen damals einfacher hatten, weil sie seltener waren. Ich persönlich hab da durchaus irgendwie das Gefühl, dass Frauen da sogar bevorzugt wurden... weil sie so selten waren und man sich ja irgendwie doch vorstellte, dass man als Frau irgendwie dankbarkeit zeigt ;). Das ganze durchaus irgendwie... ich will fast sagen, im sexuellen Interesse war."

Jo so war es und so ist es ^^ Erinnert sich noch jemand an Dkh.Nina ? Keine Ahnung wie gut sie gespielt hat, aber die war scharf xD Da spielt die Fantasie immer mit.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16664 - 22. April 2014 - 12:23 #

Ich bin ein Mann und ICH habe schon keinen Bock auf eSport oder kompetitiven Multiplayer im Allgemeinen, aufgrund des verpesteten Klimas, das man da i.d.R. vorfindet. Ich möchte gar nicht wissen, mit welchen Mengen an verbalem Morast etc. man da als Frau von Seiten solcher "Männergesangsvereine" konfrontiert wird. :(

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 12:31 #

Leistungsdruck, Fehleinschätzung der Werte eines Spiels im Leben, Altersschnitt und pubertäres Gehabe - es gibt dafür viele Gründe.

Ich spiele am liebsten in festen Runden mit Freunden oder in Communitys die sich seit Jahren kennen und entsprechend miteinander umgehen. Wo Spiele auch ausgespielt werden und sich die Spieler nicht einfach ausloggen. Wo Hausregeln die fehlerhaften Gamemechaniken ausgleichen und nicht wo der schnellste und geschickteste Spieler sich über den wahren Spielkern hinwegsetzt und gewinnt.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16664 - 22. April 2014 - 12:40 #

Eben, ich halte es mit meinen (wenigen) Multiplayeraktivitäten genauso. Nur wird unsere bescheidene HoMM III-Runde damit wohl auch nie eSport-tauglich. ;)

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 22. April 2014 - 13:04 #

Ich spiele schon seit Jahren mit Frauen zusammen, und leider liegt es oftmals nicht daran, dass die Damen Damen sind, sondern das sie genauso wie andere Jungs, einfach nur kacke spielen. Aber Hauptsache, wir haben immer noch Spass an der Sache. Skill ist zweitrangig!

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11687 - 22. April 2014 - 13:14 #

Nicht bereit 17 Stunden am Tag zu spielen? Na sowas...

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 16:56 #

Top Kommentar! Made my Day ^^

Kudos !!1111oneoen

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 22. April 2014 - 16:58 #

Im Gegensatz zu den Urlaubern beim Fußball (nur als Beispiel) muss man im E-Sport tatsächlich noch Anstrengungs- und Opferbereitschaft mitbringen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 22. April 2014 - 13:20 #

these: frauen tun sich im top-esport aus den gleichen gründen schwer, aus denen sie sich auch im top-schach schwer tun.

die frau violence liefert ja schon einen möglichen grund:
"Also, du musst vier bestimmte Frauen mit Hardcore-Fähigkeiten da draußen finden, die spielen wollen, anstatt mit ihrem Freund auszugehen."

im gegenzug hat sie es, u.a. dank seltenheit, sicher leichter, werberträgerin zu werden, bei gleichem oder schlechterem skilllevel.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 13:41 #

Hm, ich würde eher sagen, dass Frauen stärker auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben fokussieren. Bildung und handwerkliche Fähigkeiten bringen ihnen mehr als männliche Starallüren in einem Spiel, welches nur wenige Jahre aktiv gespielt wird. Schaue in die Schulen und Unis: Die Männer fallen in der Leistung gegenüber den Frauen ab.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 22. April 2014 - 13:52 #

das widerspricht doch überhaupt nicht dem, was ich geschrieben habe?

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 14:55 #

Schachspielerinnen gibt es aber in großer Anzahl, darin sehe ich keinen Grund, warum es keine Frauen beim eSport geben kann. Mein Argument ist eine größere Konzentration auf praktischere und lebenswichtigere Fähigkeiten.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 22. April 2014 - 15:52 #

ach so. mir ging es um die leistungsspitze, und die beste frau wäre meines wissens so auf rang 200 der genderagnostischen weltrangliste.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 15:56 #

Platz 60: Judith Polgar. Spielt seit Jahren nur noch bei den Männern.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21510 - 22. April 2014 - 14:12 #

Schon in der Schule liegen Jungs hinten.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 15:33 #

das es ein defizit bzw eine systematische benachteiligung von jungen gibt im bildungssystem ist doch schon lange bekannt. das hat nichts mit einer realitätsbezogneren sichtweise von mädchen zu tun. die beschäftigen sich in der schulzeit mit ähnlichen irrelevanten dingen.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 15:44 #

Benachteiligung höre ich das erste mal. Klingt wie eine Ausrede von Lehrern, die das Kräftemessen der Jungen nicht kanalisieren können. Wie stellt sich die Benachteiligung im Unterricht dar?

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 23. April 2014 - 4:09 #

Darüber, ob Benachteiligung das richtige Wort ist, darf gestritten werden, aber er meint wohl die Situation, dass die Unterrichtsform, in der es darum geht, still zu sein und aufmerksam zuzuhören, zu wenig Raum lässt für Jungen, die damit mehr Schwierigkeiten haben als Mädchen, während gleichzeitig in heutigen Schulen und Kindergärten (+KiTas) oft die männlichen Bezugspersonen fehlen, die aber wichtig sind.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 8:51 #

Ok, das sehe ich aber alles nicht als Benachteiligung. Es kommt aber in diesen Fällen auf den Lehrer an, der die Probleme erkennen und Gegensteuern muss.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 22. April 2014 - 15:46 #

"systematische benachteiligung von jungen" ???
Mir ist davon nichts bekannt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 16:17 #

pisastudien? habt ihr beide wohl noch nie gehört von oder? gabs über die jahre auch etliche zeitungsartikel zu dem thema. siehe auch diesen wiki-artikel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsbenachteiligung_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 22. April 2014 - 16:24 #

Hatten wir damals in der Oberstufe sogar mal einer Lehrerin gesagt. Die hat danach die mündlichen Noten vorgelesen...mit entsprechendem Ergebnis.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 17:57 #

Doch, aber laut Hattie-Studie hängt doch alles vom Lehrer ab. Wenn der nicht begeistern und motivieren kann, dann ist der Schüler verloren. PISA zeugt nur von den Ergebnissen, u.a. dass Lehrer die soziale Herkunft in die Endnoten miteinbeziehen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 18:02 #

was die genauen gründe sind und wie man dagegen vorgeht ist eine andere frage. was klar wird anhand der ergebnisse ist jedenfalls die systematische benachteiligung von jungen.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 18:26 #

So wie Frauen* halt dann im Beruf systematisch benachteiligt werden.

Da aber Männer* im Schnitt mehr verdienen und bessere Chancen auf hohe Berufspositionen haben, ist die Benachteiligung in der Schule offenbar nicht so schlimm, oder?

Zumal auch in der wissenschaftlichen Laufbahn die meiste Anzahl der Professuren männlich besetzt ist.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 18:37 #

eine ungerechtigkeit wird ja nicht durch die andere ausgeglichen. die jungen die früh durch das bildungssystem gefallen sind, haben ja nichts davon, dass ihre geschlechtsgenossen an den unis besser gestellt sind.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 18:53 #

So wollte ich das auch nicht sagen. Selbstverständlich ist jede Art von Benachteiligung abzuschaffen.

Die Frage ist halt, ob eine Benachteiligung vorliegt, wenn sie im späteren Lebenslauf keine negativen Auswirkungen hat? Und wenn das eben nicht der Fall ist, dann hm.

Das Bildungssystem hat eh massive strukturelle Probleme, die angegangen werden müssten, aber das ist auch eine andere Diskussion.

Skeptiker (unregistriert) 22. April 2014 - 14:16 #

Man weiß heute durch Beobachtungen auf Säuglingsstationen, dass der Testosteronspiegel die Interessen und Neigungen bestimmt. Je nach Testosteronspiegel blicken die Babys bevorzugt auf andere Objekte im Raum. Babys mit dem typischen Testosteronspiegel des anderen Geschlecht wählen auch die Lieblingsobjekte wie das andere Geschlecht.

Es spricht also nichts dagegen, ein Mädchen ins Team aufzunehmen, dass den typischen Testosteronspiegel eines Jungen hat. Aber vorsicht mit Jungs, die den typischen Testosteronspiegel eines Mädchens haben, obwohl die vermutlich sowieso lieber Sims spielen ...

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 14:20 #

Uh, ich kenne die Studie und das ist falsch.

Die Ergebnisse der Studie haben keine Signifikanz, die Unterschiede sind so marginal, dass es im Bereich statistischer Fehlerquoten liegt, das gibt die Studie sogar zu, zudem wohl die Zahlen selbst nichtmal in der Studie stehen.

(Wenn du dich auf die Baron-Cohen-Studie beziehst, die durch diesen norwegischen Comedy-Film bekannt geworden ist - anderenfalls ignorier einfach diesen Beitrag.)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 14:37 #

Wer 17 Stunden am Tag mit einem faelschlich als "Sport" bezeichneten Multiplayer-Schwachsinn verplaempert, fuehrt eigentlich alles das, was er der Welt ausserdem noch zu sagen hat, ad absurdum, sobald er den Mund oeffnet. Egal ob Mann oder Frau.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 14:53 #

Deshalb nennt man es ja eSport, weil kaum ein Sportbund es als Sport anerkennt. Wäre ja noch schöner, wenn die Sportverbände mit Fitness durch Sport werben und dann sehen wir ein paar bleiche, literweise Cola trinkende, XXL-Pizza essende 150kg-Gestalten vorm Monitor. eSport ist ein Marketing-Gag der Publisher und die Jugend kann dies aufgrund der mangelnden Reife nicht erkennen.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 22. April 2014 - 14:58 #

Wo hast du die Vorurteile denn jetzt wieder ausgegraben? :o

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 15:01 #

Mein Indiana-Jones-Blick hat es im Star-Citizen-Live-Video von der PAX gesehen ;)

Es gibt natürlich auch Sumo-Ringer, aber das hat einen anderen kulturellen Hintergrund und das Gewicht ist für den Sport das A&O...

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 22. April 2014 - 15:15 #

Also Sportschießen ist olympische Disziplin und die Knarre dürfte es da nicht jucken, wie fett der Schütze ist. Natürlich kann man ewig diskutieren, was nun Sport und/oder "nur" Wettbewerb ist. Wenn es einen Markt und Sponsoren dafür gibt, spricht doch nichts dagegen, sich untereinander zu messen. Im Zweifelsfall sehe ich lieber jemandem bei der Evo den Gegner stilvoll und auf hohem Niveau in Street Fighter IV wegprügeln, als nen gedopten Horst, der die 100 Meter in unter 10 Sekunden rennt.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 22. April 2014 - 15:25 #

Ebenso ist Schach in der weiten Welt als Sport anerkannt...
Oder Kartenspiele wie Poker oder Skat.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 15:47 #

Es ist ein Unterschied, ob man das Gewicht für den Sport braucht oder das Gewicht ein Resultat des "Sports" ist.

Seit wann ist Poker oder Skat ein Sport? Im deutschen Sportbund sind diese m.W. nicht organisiert und stellen nur Spiele dar.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 22. April 2014 - 17:06 #

Find ja vieles witzig was du schreibst, der Kommentar hier ist aber Unsinn. Guck dir mal den Alltag in Teamhäusern (Trainingslager für E-Sportler) an. Da steht Krafttraining und Joggen genauso auf dem Programm wie das Spielen selbst. Es ist dann doch schon seit etlichen Jahren im E-Sport bekannt, dass nur mit einem fitten Körper auch geistig absolute Höchstleistungen erzielt werden können.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 18:03 #

Wenn du 17 Stunden spielst, dann noch essen und schlafen willst, wann ist dann der Kraftakt dran?

Aber du hast recht. Schach-GM Nigel Short sagte damals bei seinem WM-Kampf mit Garry Kasparov, dass ein Ausgleichssport unglaublich wichtig sei und er dafür Sex gewählt hätte...

Aber den Fitnessteil macht sicherlich nur die absolute Profielite ;)

BTW: Nigel Short als Kommentator machen jeden Schachwettkampf schon allein mit seinen Storys interessant :)

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 18:06 #

17 stunden ist auch völlig unüblich. schließlich kann nur eine handvoll überhaupt damit ihren lebensunterhalt bestreiten. der rest muss neben dem esport eben auch noch einer berufstätigkeit nachgehen.
so viel zeit täglich investieren selbst profi-spieler höchstens kurze zeit vor entsprechenden turnieren.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 18:06 #

Ich stelle mir das gerade vor... 17 Stunden Mario Brothers spielen... klingelt es da nicht irgendwann im Kopf? Oder sieht man dann nur noch Pilze?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 18:08 #

Ich denke jeder hat vor 25 Jahren Tetris gespielt bis man mit geschlossenen Augen fallende Klötzchen gesehen hat.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 17:08 #

*lach*

Hör auf ^^ Du bist ja heute in Topform. Indiana Jones Blick ^^ Ich kann nicht mehr... mein Herz....

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 15:53 #

Es ist natürlich in der Tat egal wie dick ein Mensch ist, zumal es ja auch entsprechende Krankheiten mit dem Resultat der Fettleibigkeit gibt.
Aber eSport ist eben nur ein Spiel, kein offizieller Sport, und fördert ein ungesundes Leben: Um es aus dem Artikel abzuleiten, dürften 17 Stunden tägliches Spielen den Augenarzt und den Optiker freuen. Schlafmangel und kurze, zum Fastfood verleitende Essenspausen, sind ebenfalls der Gesundheit nicht förderlich. Wenn eSports Sport wird, ist Crystal Meth vermutlich bereits ein offizieller Energielieferant der Sportler des deutschen Sportbundes und seiner angeschlossenen Verbände.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 16:20 #

andauerndes extremer hochleistungssport ist ebenfalls nicht gesund. da gibts ja genügend sportarten mit entsprechenden langzeitschäden.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 18:05 #

Es gibt in jedem Fall Sportarten die wirklich schädlich sind, aber ich finde es ernüchternd, dass heute alles, was ein wenig Anstrengung bedarf, als Sport gilt.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 18:07 #

Mod-Sport. ^^

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 18:09 #

da der begriff sport oftmals gleichgesetzt wird mit wettkampf ist das nicht unverständlich, wieso dieser dann auch auf nicht-physische aktivitäten angewandt wird.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 18:13 #

Hm, ich ging mehr vom allgemein anerkannten Begriff des Sports, der nur bestimmte Sportarten beschreibt, aus. Ansonsten ist mir der Begriff zu dehnbar. Da würde ich lieber Spiel "hören" wollen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 18:17 #

Nach Duden müsste Schach dann aber auch nur ein Spiel sein.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 18:22 #

Also ich habe einen Ausweis des Deutschen Sportbundes, weil Schach diesem angeschlossen und von diesem als Sport anerkannt ist. Die Schacholympiade ist m.W. auch das drittgrößte Sportereignis der Welt.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 18:24 #

Also ist der "allgemein anerkannten Begriff des Sports" danach definiert wer vom Deutschen Sportbund anerkannt ist und wer nicht?

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 19:25 #

Ja, das wäre für mich sinnvoller, als wenn jeder sagt er mache jetzt Sport und meint damit - salopp formuliert - das Rausbringen des Hausmülls. Der Deutsche Sportbund und der olympische Sportbund sind aus meiner Sicht ein allgemeiner gesellschaftlicher Konsens und werden entsprechend gefördert. Welche Sportarten sind dort nicht vertreten die aber unstrittig Sportarten sind?

eSports ist für mich, wie ich in der Diskussion schon schrieb, ein Marketingbegriff.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 19:51 #

Gibt recht viele sog. Trendsportarten die Erfunden werden und von kleiner bis mittelgroßer Zielgruppe betrieben werden. Bis sich sowas für den Sportbund etabliert ist ein langer steiniger weg. Da sitzt auch der Muff gerne fest und Neues wird nicht schnell akzeptiert.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 20:52 #

Aber wie ich weiter unten schon erkläre und was befriedigender ist:
Das was vom DSB gefördert wird, ist grundsätzlich ein Sport. Was für andere Spiele gelten muss, sind aber Regeln wie ich sie in meinem Kommentar http://www.gamersglobal.de/news/84527/mrs-violence-wieso-sich-frauen-im-esport-schwertun#comment-1116673 anspreche: Fairness, Transparenz, Zuschauerverständlichkeit...

Ein Spiel, den nur der Spieler nachvollziehen kann, der die Map auswendig gelernt hat und den Bildausschnitt bestimmt, ist für mich kein Sport, mir fehlt da etwas.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 21:46 #

Ging mir nicht um eSport. Ging mir darum warum Schach ein Sport ist aber Poker, Abalone und Carcassone nicht. Und da bleibt nur mit einem Lobbyverband der Vermaktungsmöglichkeiten adelt kein großer Trennstrich.

Name (unregistriert) 22. April 2014 - 19:54 #

Trinksport

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. April 2014 - 20:00 #

"Körperliche Anstrengung nach Regeln und zum Wettbewerb". Wir haben einen Gewinner. :D

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 20:10 #

Oeh... na in DEM Fall dann doch eher Zocken. lol

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 20:27 #

da beißt sich doch die katze in den schwanz, wenn die "unstrittigen" sportarten ja demnach gerade die sind, die von dieser organisation anerkannt werden.
der DOSB stellt zwar regeln auf, nach welchen kriterien dann anträge zur aufnahme akzeptiert werden sollen. aber schlussendlich ist es auch ein lobbyverband bei dem es um mitgliederbeiträge, subventionen, prestige und medienpräsenz geht. schach selbst hätte demnach gar nicht aufgenommen werden dürfen, da unter anderem "Denkspiele [...] ohne Einbeziehung der Bewegung des Menschen" nicht anerkannt werden.
jedenfalls gibts da so einige disziplinen die viele klar als sport bezeichnen werden, die aber trotzdem nicht vom DOSB anerkannt sind. etwa profiboxen, yoga oder kung-fu. andererseits sind aber spiele anerkannt, die man intuitiv eher nicht dazu zählen würde, wie zB dart, billiard oder bowling.
ich kann da jedenfalls nicht sehen, wie sich ein lobbyverband als instanz für die begriffsauslegung von sport eignet.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 18:34 #

kann da nur McSpain beipflichten. nach dem argument wird es relativ beliebig, welcher aktivität man nun den begriff zugesteht und welchem nicht, wenn es nur darum geht, ob ein dir angenehmer verband diese als sport anerkennt.
demnach stell ich mal in den raum, dass fighting games der sport schlechthin sind mit dem jährlich größten sportereignis überhaupt. da kann auch fußball oder schach nicht mithalten.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 19:27 #

Mir geht es um den gesellschaftlichen Konsens, der sich durch einen geförderten Dachverband für alle Sportarten in Deutschland definiert. Nur weil es einen Poker-Sport-Verband gibt, ist Poker für mich nach wie vor nur ein Spiel, aber kein Sport.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 20:28 #

wenn es jetzt aber vom DOSB anerkannt werden würde, dann würdest du es auch als sport sehen? wie gesagt, das ist mir zu beliebig. dann wählt man sich halt immer den passenden lobbyverein aus, der die eigene meinung bzgl der kategorie-einteilung unterstützt.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 20:36 #

Ok, wenn natürlich der letzte Unsinn als Sport anerkennt werden würde, dann würde ich doch mehr auf mein Gefühl nach http://www.gamersglobal.de/news/84527/mrs-violence-wieso-sich-frauen-im-esport-schwertun#comment-1116673 vertrauen. Fairness gehört einfach dazu.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 22. April 2014 - 20:51 #

Die Grenze zwischen "Sport" und "Spiel" zu ziehen, versuchen Linguisten schon mindestens seit Jahrzehnten vergeblich. Ich wage zu bezweifeln, dass das bei GG in den Kommentaren was wird. ;)

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 20:56 #

Gut, dann sage ich nur was für mich hinreichend ist (DSB) und was mir beim eSport fehlt :)

Schach war laut Wikipedia:eSport auch mal ein eSport. Der WDR hat das damals aber gut gemacht und man konnte alles sehen, mitfiebern und Emotionen ausleben! Das ist Sport :)

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 15:40 #

ein gag ist das weniger. viel eher hat jedes unterhaltunsmedium ihre spezielle zielgruppe. das sich da "reguläre" sportarten, karten/brett-spiele und zuletzt videospiele eine verschiedene klientel haben mit entsprechend angepasstem marketing sollte doch selbstverständlich sein. du wirst da jedenfalls dem esport noch videogames gerecht, wenn du es abtust als marketing-propaganda für unreife jugendliche.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 16:02 #

Ich meinte das ja auch nicht als Gag. Wie du schon selbst sagst: Unterhaltungsmedium. Sport sollte aber mehr als das sein und zB eben auch der Gesunderhaltung dienen. Gerade was wir in dem Artikel lesen lässt einen davon abstand gewinnen: Wenig Schlaf, schnelles Essen, 17 Stunden einseitige Augenbelastung.

Reife meint übrigens Erfahrung und Erkenntnis, diese fehlt den Jugendlichen um den Wert eines Videospiels in seinen Lebenslauf einzufügen. Im Sport gibts diesen a) durch u.a. das oben genannte höhere Ziel und b) durch die Erfahrung älterer Sportler die durch a) zum Sport kamen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 16:30 #

klar, sport sollte der gesundheit dienen und spielen zur entspannung und unterhaltung. in diesem kontext werden aber beide dinge kompetitiv ausgeführt. entsprechend hat das ganze auf diesem niveau eine andere zielgebung. du scheinst hier training mit dem dauerzocken auf ner lan-party zu verwechseln. die von dir aufgeführte konsequenzen haben wenig mit diszipliniertem training zu tun. da gibts genügend interviews mit turnier-spielern die da einen vorurteilsfreien einblick gewähren.
und mir ist schon klar, was du mit reife gemeint hast. du unterliegst hier nur einem weiteren vorurteil, dass es sich dabei hauptsächlich um jugendliche handeln würde im esport. diese können aufgrund von abhängigkeit der eltern, schule usw es oftmals gar nicht bewerkstelligen aktiv im esport mitzumischen.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 18:10 #

Aus meinem Blickwinkel gilt alles unter 26 als jugendlich :)

Ich gehe jetzt weniger von den Profis aus, die auch echte Trainer, Köche, Masseure und Manager haben. Die sorgen schon für Ausgewogenheit und Gesunderhaltung.

Die Masse dürfte als Amateur eSports betreiben oder irre ich mich da?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 18:38 #

wenn du den begriff esports überstrapazieren willst und damit sämtliches organisierte online-mulitplayer-play miteinbeziehen willst, dann ja. ansonsten liegste da falsch.
aufgrund der regelmäßigen teilnahme an unterschiedlichen turnieren und der dadurch entstehenden kosten (reise, unterkunft, turnierteilnahme) sind die meisten "esportler" in teams organisiert die von firmen gesponsert werden. entsprechend ernst wird ein ausgeglichener trainingsplan verfolgt, da bei mangelnden platzierungen das sponsoring wegfällt.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 19:36 #

Wird das nicht alles als eSports vermarktet? Interessant hierzu vielleicht: http://de.wikipedia.org/wiki/E-Sport

M.E. ist das aber zuviel Marketing und es fehlt mir etwas für den Sport, z.B. die Transparenz des Spielmaterials und der Spielmechaniken. Als Zuschauer kann ich einem Spiel kaum folgen, weil ich nur Bildausschnitte sehe, aber nie das ganze Spiel, ich sehe nicht, ob alle das Spiel regelgerecht ausüben oder der PC es manipuliert, ich sehe nicht einmal ob das Spiel fair von der Ausgangssituation ist. Sport als Wettkampf muss für mich aber diese Bedingungen erfüllen, um die Leistung zu erkennen, sonst ist es eben "nur" ein Spiel.

Vielleicht bin ich aber auch zu alt für solche "Sportarten".

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 20:31 #

je nach anerkannter sportart kannst du diese auch nur abhängig von dem kamerausschnitt verfolgen, die dir die übertragung bietet. bei echtzeitstrategie liegt halt die problematik besonders stark vor, bei sport-videospielen oder fighting games hingegen praktisch überhaupt nicht.

und die spielmechanik wird beim esport ähnlich wie etwa bei fußball auch immer nur mal in gewissen punkten näher erläuert, wenns gerade zum spielgeschehen passt. wenn man sich näher dafür interessiert, muss man sich schon selbst erkundigen. bei esport-events stehen auf den websites stets die offiziellen regeln zu den jeweilig gespielten titeln. und zu den spielmechaniken im detail gibts oftmals wikis oder community-seiten die man studieren kann.
um dir mal ein beispiel zu geben:

http://evo.shoryuken.com/player-guide/
http://wiki.shoryuken.com/Main_Page

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 20:57 #

Lass die Übertragungen mal weg, dass ist die Aufbereitung Dritter die du natürlich auch mit einem Zeitungsartikel abtun könntest. Das macht den Sport aber nicht aus, es ist nur eine Darstellungsart. Beim Sport habe ich aber die Möglichkeit als Zuschauer alles zu sehen, eben weil ich ins Stadion gehen kann. Beim eSport muss ich immer einem Dritten vertrauen, der mir einen Bildausschnitt liefert, denn das Spiel gibt mir keine verlässliche Gesamtübersicht zur Auswahl.

Ich weiss bei eSport aber nicht mal, ob eine Map fair ist oder nicht. Als Zuschauer kann ich dem Wettkampf also kaum folgen, auch weil ich das Spiel selber auswendig kennen müsste mit Einheiten, Waffen etc. Im normalen Sport folgen die Regeln aber eigentlich immer logischen Prinzipien, es gibt Zwischenstände die ich verfolgen kann.

Für mich stellen sich daher zwei wichtige, aber notwendige Fragen:
Ist das Spiel fair von den Ausgangsbedingungen?
Kann ich das Spiel als Zuschauern übersehen und bewerten?

Als nächstes würde dazukommen, wie abhängig ist das Spiel vom Glück, also ob ich ggf. mit wenig Leistung und nur durch die Spielmechaniken den Spielverlauf auf den Kopf stellen kann.

Ergänzend lebt Sport von Emotionen. Das erlebe ich als Zuschauer beim eSport aus oben genannten Gründen irgendwie nicht...

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 23:32 #

natürlich ist sport in der masse überhaupt erst als zuschauer wahrnehmbar durch übertragungen dritter. klar, du könntest in ein stadion gehen, du könntest auch zu einem esport-turnier gehen. dass das den meisten im regelfall nicht möglich sein dürfte, sollte dir auch klar sein.
und ich hab dir ja schon gesagt, dass nicht jedes esport-spiel überhaupt einen auswählbaren bildausschnitt hat (auch wenn du inhaltlich anscheinend immer darauf eingehst, aber es gibt mehr als nur starcraft2 und call of duty).

insofern ist man da auch nicht abhängig von der auswahl des übertragenden. es gibt überdies auch noch die möglichkeit, dass bei echtzeistrategie- oder fps-spielen zusätzlich zu dem audio-kommentar das match live an deinem computer gerendert wird und du daher selbst bestimmen kannst wo du gerne hingucken willst. das wäre etwa ein punkt, den dir der reguläre sport nicht bieten kann.

dein einwurf, dass du ohne kenntnis über das spiel dem wettbewerb kaum folgen kannst, ist ebenfalls anwendbar auf reguläre sportarten. natürlich folgen esport-games auch diesen logischen prinzipien und nachvollziehbaren zwischenständen. nur muss man natürlich die grundzüge des regelsystems auch kennen um das überhaupt wahrnehmen zu können. das gilt in beiden fällen genauso.

zu den fragepunkten. ein punkt der oft unterschiedlich ist zwischen regulären sport und videospielen ist, dass letztere asymmetrisch designed sind. maps sind nicht symmetrisch, es gibt unterschiedliche fraktionen oder charaktere zur auswahl. die fairness ergibt sich hierbei aus den gängigen turnierregeln. durch methoden wie "double blind pick" oder, dass nur der verlierer den char / die fraktion wechseln kann, wird sichergestellt, dass ungleichgewichte im spieldesign irrelevant werden.
und ja, dieses durchführen der turnierregeln ist transparent und lässt sich als zuschauer nachverfolgen. insofern ist es auch bzgl der turnier-austragung nicht wichtig, inwiefern das spieldesign des titel fair ist. da alle fairen und unfairen mittel jedem spieler durch das austragen mehrerer matches gleichmäßig zur verfügung stehen.

bei glück wirds methaphorisch. da müsste man erst mal klar definieren was glück ist. wenn du das mit zufall gleichsetzt.. nope, in mp-fokussierten spielen wird auf die nutzung von zufallszahlen in der spielmechanik verzichtet.
ansonsten kann man gerade bei zeitkritischen spielen davon sprechen, dass jemand durch eine unachtsamkeit das match verloren hat. was man entsprechend als glück für den anderen spieler auslegen könnte. das ist aber eben nicht unfair.

bzgl emotionen. wenn man das was man sieht auch inhaltlich begreift, kann man natürlich eher damit was anfangen. das ist allerdings auch von der disziplin / dem spiel abhängig, wie leicht das ganze rüberkommt. das grundlegende prinzip bei fußball verstehen auch regelunwissende auf anhieb, während das bei schach hingegen nicht der fall ist. genauso ist rts schwieriger zu verstehen als fps oder fighting games.
hab jedenfalls aus der FGC einige exemplarische videos, wo ich aus eigener erfahrung sagen kann, dass das auch nichtkenner absolut mitreißt:

https://www.youtube.com/watch?v=kuSMEVhPvTY
https://www.youtube.com/watch?v=gVmc5ZepdVs

hier sind noch zwei auf emotionen fokussierte zusammenschnitte von den letzten beiden jahren:
https://www.youtube.com/watch?v=QIIsxpxz92g
https://www.youtube.com/watch?v=1Cj9kl5BqWU

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 9:08 #

Vielen Dank für deine langen Ausführungen. Lösen werden wir das Problem hier wohl nicht, aber ich denke ich kann jetzt *für mich* sagen, was für mich einen Spiel und ein Sport unterscheidet (wenn ich vermutlich auch noch weitere Punkte finden werde, zB die körperliche Betätigung/Anstrengung).

Die Videos rissen mich nicht vom Hocker. Wenn zwei Spielfiguren aufeinander einschlagen weiss ich nicht, welche Schläge es gibt, es ist für mich nicht transparent. Im Boxen kann ich mir das erklären, ich weiss ja welche Schläge mein Körper ausführen könnte. eSport ist mir da einfach zu abstrakt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 23. April 2014 - 14:14 #

mir scheints, dass du deine schon festgelegte meinung bzgl des esports festmachst anhand von argumenten, die genauso wie ausgeführt auch auf reguläre sportarten zutreffen.
in diesem fall eben schon wieder. bei realen kampfsportarten kann man als zuschauer der diese nicht kennt, genauso wenig wissen welche techniken da eingesetzt werden. das lernst du ja erst durch mehrmaliges zuschauen.
dass du damit nichts anfangen kannst, ist ja kein problem. nur scheinst du dich auch nachvollziehbarerweise nicht viel damit beschäftigt zu haben. umso unqualifizierter wirken deine aussagen zum esport.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 15:33 #

Beim Kampfsport kann ich die Leistung sehen, auch wenn ich vielleicht nicht ohne weiteres den Punktewert einschätzen kann, denn ich sehe wer wen im Griff hat. Dies gilt auch fürs Boxen - hier ist die Leistung ebenfalls für jeden ersichtlich. Im eSport ist das nicht der Fall: Da kann auch jemand seine T1-Einheiten absichtlich verlieren, um das Einheitenlimit mit besseren Einheiten aufzufüllen. Das bleibt mir aber ohne Kenntnis der Einheiten aber definitiv verborgen.

Ich habe keine festgelegte Meinung, ich höre anderen aber gerne zu. Daher nehme ich für mich aus dieser Diskussion mit, dass keiner weiss was Sport und Spiel auseinanderdividiert, für mich selbst habe ich aber herausgefunden, was für mich an einem Sport wichtig und die Unterscheidung zum Spiel ist. Das ist rein subjektiv, wie ich ebenfalls schrieb.

Deinen Nachsatz finde ich einer Diskussion abträglich. In der Tat bin ich kein Sporttheoretiker (wie es hier vermutlich keinen gibt). Ich war aber schon auf Sport- und eSport-Ereignissen und erlaube mir daher ein eigenes subjektives Urteil und stellte meine Kriterien auch zu meinem eigenen Erkentnissgewinn zur Diskussion. Niemand hat im Gegenteil aber schlüssig erklärt, warum eSport nicht als Sport gilt. Reine Willkür von anerkannten Dachverbänden (DSB, DOSB) kann es wohl kaum sein.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 23. April 2014 - 16:37 #

zum ersten absatz.das ist wiederum ein argument das genauso auch abhängig von der disziplin auf reguläre sportarten zutrifft. während du bei RTS strategische handlungen eines spielers nicht nachvollziehen magst, kannst du bei fighting games den aktuellen stand jeweils konkret an der anzahl der gewonnen runden und dem health meter ablesen.
bei regulären sportarten verhält es sich analog zB mit tennis und schach.

ich bin auch kein sport-theoretiker. nur versuche ich nicht eine von mir genehme kategorienunterteilung mit argumenten zu untermauern die aufgrund des eigenen unwissens über die thematik nicht zutreffen. ich sage schließlich auch nicht, dass esport sport wäre. ich widerspreche lediglich deinen offensichtlich nicht zutreffenden argumenten, weshalb es so wäre.
über entsprechende vorwürfe nicht nur von meiner seite aus musst du dich dann nicht wirklich wundern. vlt gewinnst du etwas abstand zu deinen aussagen und überdenkst mal deine haltung. fordert ja niemand von dir, dass du esports toll finden sollst, aber ignoranz ist auch nicht angebracht.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 18:42 #

Persönliche Angriffe sind einer Diskussion nie förderlich. Wie bereits in der Diskussion gesagt, teile ich meine Meinung mit und lasse das auf andere wirken: Der eine versteht die Argumente, der nächste argumentiert dagegen, der dritte nimmt sie auf. So erstehen neue Erkenntnisse und Theorien. Ich habe mich in der Diskussion von dem DSB/DOSB ein wenig distanziert, also meine Meinung der Diskussion angepasst. Aber leider kann mir niemand sagen, wie sich die Grenzen zwischen Sport, eSport und Spiel zu ziehen sind. Also warum sollte ich meine Kriterien nicht untermauern? Ich betone sogar, dass diese subjektiv sind. Wäre ich ignorant, dann würde ich keine eSport-Events besuchen. Dennoch ist es für mich kein Sport.

Aber vielleicht erklärst du mir deine Kriterien die einen Sport von eSport bzw. Spiel unterscheiden?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 23. April 2014 - 19:28 #

ich habe keine kritierien da ich als strukturwissenschaftler bei solch schwammigen begriffen keine unterteilung treffe. unterscheiden tu ich hingegen videospiele und andere spiele/disziplinen, was aber auch keine antwort darstellt auf die definitionsfrage von (e)sport.

phas0r 11 Forenversteher - 645 - 23. April 2014 - 19:30 #

Ich stimme mit Sp00kyFox überein. Ich würde es so sagen: Egal ob Spiel oder Sport, eSport ist für mich Wettkampf. Und darin ist es genauso brauchbar wie "übliche" Sportarten.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 24. April 2014 - 7:13 #

"Beim Kampfsport kann ich die Leistung sehen, auch wenn ich vielleicht nicht ohne weiteres den Punktewert einschätzen kann, denn ich sehe wer wen im Griff hat. Dies gilt auch fürs Boxen - hier ist die Leistung ebenfalls für jeden ersichtlich."

Das mag fürs Boxen gelten, aber schau mal ein Karate-Turnier an. Ohne sich ein bisschen auszukennen ist es oft kaum nachvollziehbar für ein Zuschauer, warum da jemand eine Wertung bekommen hat. Quasi wie bei Starcraft. ;-)

vicbrother (unregistriert) 24. April 2014 - 7:45 #

Karate sah ich noch nie außer in Karate Kid von 30 Jahren. Da war das aber m.W. sehr nachvollziehbar :)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 24. April 2014 - 8:18 #

Ich betreibe selbst seit vielen Jahren Karate ohne Wettkampf-Ambitionen. Als ich dann aber zum ersten mal einen Ländervergleichskampf gesehen habe, war ich echt überrascht. Das kann halt extrem schnell vorbei sein, da bekommt man von den Zuschauerrängen kaum mit, wer da jetzt die Wertung verdient hat. Es geht ja auch nicht darum, den anderen umzuhauen. Und Kata-Wettbewerbe sind natürlich noch einmal was ganz anderes, da wird man als Laie kaum einen Unterschied erkennen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2014 - 8:21 #

Dachte immer der der mehr Holzbretter durchschlägt gewinnt. ;P

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 23. April 2014 - 13:56 #

Ein Schachvideo reißt mich auch nicht vom Hocker, trotzdem fange ich nicht an, die Berechtignug des Schach als Sport infrage zu stellen :p Zumal Schach in Sachen Abstraktion viele Videospiele mühelos in den Schatten stellt.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 15:21 #

Schach ist aber immer einsehbar, ich kann die Leistungen dort bewerten. Aber wie geschrieben: Wir klären das Problem hier nicht, aber ich habe für mich festgestellt, was für mich eSport nicht zum Sport macht.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 23. April 2014 - 15:32 #

Kannst du doch bei einem Spiel auch, wenn du die Regeln kennst. Und du kannst es beim Schach wiederum nicht, wenn du die Regeln nicht kennst.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 15:36 #

Schach ist nun mal anerkannt, ich persönlich kann da auch mitfiebern, da ich alles sehen und die Leistung einschätzen kann. Sicher wäre es bei einer erneuten Prüfung, ob es ein Sport ist, eine grenzwertige Entscheidung, weil dies ohne Regelwissen nicht funktioniert. Da aber Schach ein sehr altes Kulturgut ist, darf man von einer breiten Verbreitung des Wissens ausgehen und dann kann man die Entscheidung auch akzeptieren.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13885 - 23. April 2014 - 15:40 #

Jemand ohne Schachkenntnisse schaut bei einem Spiel auch nur wie ein Schweinchen ins Uhrwerk, genauso wie du wohl bei einem eSport der dir völlig neu ist. Ohne sich mit dem jeweiligen Thema zu beschäftigen kann man wohl keine Leistung wirklich einschätzen oder beurteilen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 23. April 2014 - 16:16 #

Wollte ich oben in etwa so anmerken. Der Unterschied ist das solche Menschen von sich und ihrer Lebenswelt ausgehen und wenig Empathiefähigkeit für andere zeigen. Dann kommt da sowas rum wie: Solche Leute die ein Starcrafttunier verstehen sind dicke dumme Spinner und Leute die ein Schachtunier verstehen sind anerkannte Kulturträger." Ich persönlich schau bei beidem ungern zu. Ich freue mich aber über jeden der sein Hobby mit Leidenschaft erfüllt unabhängig davon ob es auch meinen Geschmack erfüllt oder nicht.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 19:00 #

Also offener, liberaler und humanistisch erzogener Mensch und mehrfachem Retter menschlichen Lebens würde ich Menschen nicht wegen ihrer Meinung abwerten. Das tut einer Diskussion nicht gut und fällt nur negativ auf einen selbst zurück.

Bei allen mir bekannten Sportarten ist der Sport sehr schnell zu durchschauen und Leistung zu bewerten. Man sieht Menschen, die etwas sehr gut beherrschen, die in Führung liegen in einem Lauf-/Schwimm-/Ruder-/Motorsportwettbewerb, die mehr Punkte haben in einem Ballsport, die den Gegner in der Mangel haben in einem Kampfsport. Bei eSports sehe ich das fast nie, da schon der Überblick fehlt. Vermutlich liegt die Möglichkeit der Bewertungg im Sport auch daran, dass die normalen Sportarten selten mehr als Zwei-Dimensionen wie Punkte/Tore zu Zeit oder Abstand Ziel zu Abstand Gegner haben.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 23. April 2014 - 20:49 #

"Bei eSports sehe ich das fast nie [...]"
Du musst halt auch hingucken :p Da gibt's in der Regel genauso wie bei "anderen" Sportarten Punktestände, visualisierende Balken oder Zeitstempel, die sehr klar machen, wer gerade führt. Bei einem RTS wie Starcraft mag das etwas schwieriger zu erkennen sein, aber genau aus dieser Gegebenheit, dass die Schlachten hin und her wogen können und sich vieles nochmal drehen kann, wenn einer grobe Fehler macht, zieht gerade Starcraft ja seinen Reiz. Und davon abgesehen kann man schon schnell erkennen, wer gerade aktuell die bessere Position in einer Partie hat, ohne Profiwissen in Starcraft angesammelt zu haben.

Aber nichtsdestotrotz wird diese Argumentation so lange nicht zu einer guten, wie es auch, wie ja von uns schon erwähnt, diverse Sportarten gibt, bei denen ohne Regelkenntnis auch gar nichts klar wird. Du reduzierst das da gerade auf die regeltechnisch simpelsten höher-schneller-weiter-Sportarten.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 23. April 2014 - 0:27 #

Das ist ein wenig dünnes Eis, auf das du dich begibst. Manche Spiele kann ich sicher nicht so leicht nachvollziehen, andere hingegen schon, weil ich die grundsätzlichen Mechaniken kenne.

Aber das gilt auch genauso für anerkannte "Sportarten". Was weiß ich, wie sich die Punkte beim Judo ergeben. Die Haltungsnoten beim Skispringen sind mir bis heute ein Rätsel und ich wusste bis vor 1-2 Jahren auch gar nicht, dass die überhaupt zählen. Und wer eine Rocharde nicht kennt, wird auch beim Schach die Nase rümpfen. Es gibt sicher noch tausende mehr Beispiele. (American Football? Baseball?)

Ich halte die Trennung zwischen "Spiel" und "Sport", die hier aufgemacht wird, für willkürlich. Ich sehe da keine Klarheit oder/und Nachvolziehbarkeit. Wieso ist Dart oder Schach ein Sport, Planetside 2 oder Wii Golf nicht? Wieso gilt LoL nur als Spiel, aber Fußball ist ein Sport?

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 23. April 2014 - 1:35 #

Die Trennung ist auch künstlich.
Sport war ursprünglich eine Sammelbezeichnung für "Freizeitaktivität" und umfasste damit Spiele/Aktivitäten mit und ohne körperliche Betätigung.

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 9:16 #

eSport dient m.E. in erster Linie als Marketingbegriff der den Verkauf der Spiele antreiben soll. Das kommerzielle Ziel steht dort im Vordergrund.

Für mich ist aber die Frage zufriedenstellend gelöst, was ich als Sport betrachte. Das gibt mir eine Orientierung. eSport ist m.E. aber nur ein Marketingbegriff, vielleicht wird sich das ja eines Tages ändern - aber auch die Spiele müssten sich dafür ändern. Der Zuschauer muss die Leistung bewerten können und dies kann er nicht, wenn er nur einen minimalen Bildausschnitt und einen Bruchteil der Spielinformationen angeboten bekommt.

BTW: Dünnes Eis, da stehe ich drauf!

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 23. April 2014 - 9:50 #

wie oben schon erläutert, wo besteht hierbei der unterschied zu regulären sportarten je nach disziplin?

vicbrother (unregistriert) 23. April 2014 - 15:36 #

Siehe meine Antwort in dem obigen Thread.

volcatius (unregistriert) 22. April 2014 - 16:07 #

Von denen dürften sich aber nur die wenigsten selbst eSportler nennen.
Und wenn man in die Niederungen des Breitensports zu Fußball-Thekenmannschaften und nordisch wandernden älteren Damen hinabsteigt, stehen Ästhetik und Fitness auch nicht unbedingt im Mittelpunkt.
Sportverbände werben wider besseres Wissen ja auch mit lustigen Slogans wie "Fair Play" oder "Keine Macht den Drogen".

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 17:00 #

Ehre dem, dem Ehre gebührt ^^

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 22. April 2014 - 14:57 #

Wer Toleranz für anderer Leute Interessen da enden lässt, wo das eigene Gefallen aufhört, führt eigentlich alles das, was er der Welt außerdem noch zu sagen hat, ad absurdum ... :p

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. April 2014 - 17:02 #

Schön gesagt ^^

(Dramatische Hintergrundmusik mit Trommeln, großen massiven Trommeln, alles verschlingenden riesige Mutanten Trommeln)

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13885 - 22. April 2014 - 17:03 #

Well played! :D

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 19:31 #

Okay, suess gekontert, das muss ich dir lassen. :D
Intolerant waere ich nur dann, wenn ich dir bei den MP-Parties den Stecker ziehen wuerde. ;) Aber Zocken als Sport zu bezeichnen, finde ich in der Tat weithergeholt. Ich nehme jaehrlich an Marathons teil. Ueber 26 Meilen laufen, DAS ist ein Sport. Spielen ist Spass, selbst im professionellen Gewand. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 20:33 #

wenn man selbst keine ahnung hat von dem bereich sollte man halt nicht darüber urteilen. mit spaß hat das im profibereich auch nur noch in dem maße zu tun, wie sich der marathonläufer bei erzielten bestzeiten freut.
ansonsten gehts nonstop um training und informationsaustausch über neue entwicklungen bei den strategien zur spielmechanik. das ganze ist dann auch nicht mehr als zocken zu bezeichnen.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 23. April 2014 - 0:32 #

Pfffrzz. Bist ja bloss neidisch auf meine gute Figur. SMILEY.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 23. April 2014 - 4:26 #

Sehe ich nicht so. Toleranz definiert sich meiner Meinung nach nicht über das, was du für oder gegen Dinge tust, sondern was du für oder gegen Dinge denkst. So wie ein Rassist nicht erst Ausländerfeindlichist, wenn er den Ausländern auch tatsächlich mit dem Knüppel ein Loch in den Schädel prügelt, sondern schon dann, wenn er seine Gedanken darum kreisen lässt, dass Ausländer doch wohl nicht dahin gehören, wo er ist, bist auch du nicht erst dann intolerant, wenn du tatsächlich dem Stecker zuleibe rückst. Und du möchtest doch nicht erklären, dass eine Aussage, die anderen nur aufgrund einer Tätigkeit pauschal Schwachsinn unterstellt, tolerant ist?

Dass Spielen im professionellen Gewand Spaß und keinesfalls mehr ist, halte ich für eine glatte Fehleinschätzung. Das ist Arbeit und hat mit Spaß vermutlich nur noch sehr wenig zu tun, siehe die von dir schon erwähnten 17 Stunden, selbst wenn die, wie ich vermute, nicht üblich sind. Ob Arbeit nun "mehr" oder "weniger" als Spaß ist und welcher Teil deiner Behauptung damit nicht stimmt, darfst du dir aussuchen :D

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 23. April 2014 - 13:23 #

Zum Glueck bin ich dir ueberhaupt keine Erklaerung fuer meine Meinung schuldig, die du offensichtlich ohnehin willentlich missverstehen willst. Und, ehrlich gesagt, finde ich dich in letzter Zeit selbst ganz unglaublich intolerant, vor allem, wenn du dir anhand weniger, dazu noch aus dem Zusammenhang gerissener Kommentare ein Urteil ueber die Intentionen einer Person bilden willst. Aber bitte, wenn du das von mir Gesagte derart ueber- bzw. fehlinterpretieren willst, kann ich dir nicht helfen und werde auch nicht meine kostbare Zeit weiter damit verschwenden. Ich habe Besseres zu tun, vor allem viel eSport, mindestens 17 Stunden am Tag.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 23. April 2014 - 13:25 #

hihi. der klassische freylis mit rolle vorwärts. :)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 23. April 2014 - 13:29 #

lol, ich hatte mich schon gefragt, wo du bleibst, will dich ja nicht enttaeuschen :)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 23. April 2014 - 13:33 #

keine sorge, ich fürchte, das könntest du gar nicht. :)

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 6926 - 22. April 2014 - 17:45 #

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Eine Frau kann noch so nett, witzig, hübsch oder die No1-eSport-Queen sein, wenn sie 17 Stunden am Tag vor dem PC hängt, würde ich persönlich sie nicht als Freundin haben wollen. Da bleibt ja keine Zeit für die ganzen schönen Dinge, die man in der Welt zusammen erleben kann.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 23. April 2014 - 4:22 #

Das ist im Bereich des Profisports aber gern mal so, dass der weit über das beruflich normale Maß Zeit verschlingt.

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2680 - 22. April 2014 - 14:52 #

Heißt das arme Mädchen wirklich Kelly Kelley? Das waren aber grausame Eltern.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 15:05 #

Oder sie hatten einfach nicht die Zeit und es musste schnell gehen. Man bekommt in den USA ja nicht allzu viel Urlaub. ;)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 22. April 2014 - 15:50 #

Ist doch egal, Hauptsache sie sieht auf dem Teaserbild geil aus, trolololol!!!!!11eins

Sorry, wollte hier nur mal Jade-Raymond-News-Niveau reinbringen. Und mir gefällt das Bild tatsächlich. ;-)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 16:13 #

Das haetten wir auch ohne dich hinbekommen. Aber, hey, wir sind ja fuer jeden dankbar, der mithilft.

phas0r 11 Forenversteher - 645 - 22. April 2014 - 16:47 #

Ohne die Brille sieht sie nicht so gut aus.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 22. April 2014 - 17:29 #

*googlebildersuche*
Also ich hab schon schlimmeres gesehen. ;-)

volcatius (unregistriert) 22. April 2014 - 16:20 #

Mrs. Violence ist nicht minder grausam.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 16:35 #

"Mrs. Violence: Wieso sich Frauen im eSport schwertun"
Da regt mich ja die Frage schon auf ! Was heißt denn hier "als Frau"? Eine Berufsausbildung ist doch nicht grundsätzlich von Männern gepachtet! Ich finde, gerade eine Teenagerin ohne Familie sollte eine abgeschlossene Campaign-Ladder haben. Wenn dann spaeter mal die Kinder aus dem Haus sind oder es passiert irgendwas...
dann habe ich nach zwei Jahren COD mein Fragger-Diplom.
Da habe ich was in der Hand! Und ich habe als Frau das Gefühl, dass
ich auf eigenen Füssen stehe. Da hab' ich was Eigenes! Da hab' ich
mein 3D-Shooter-Diplom. Ich möchte auch als Frau eine sinnvolle Tätigkeit ausüben und nicht nur am Kochtopf stehen und meinem Freund die Hausschuhe hinterher tragen. Mein Freund teilt diese Ansicht. Er möchte eine echte Partnerin haben, die ihre eigenen
geistigen Fähigkeiten entwickelt - für die Familie, für die Gesellschaft!

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 16:52 #

gleich schnippisch werden muss man aber auch nicht, wenn man es nicht nachvollziehen kann, dass andere ihrem hobby professionell nachgehen ;)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 17:00 #

Schnippisch? Ich doch nicht. ;) Und wer sagt denn, dass ich nicht auch mal ganz gerne MP-fragge oder Leuten bei SSX aus den Ranglisten schmeisse. Nur, im Unterschied zu Mrs Violence, ist Freylis nicht nur mit grossen Worten, sondern auch mit grossen Taten dabei. :D

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 22. April 2014 - 17:11 #

Was denn für große Taten? Mit deinem reduktionistischen Schwachsinns-Gebrabbel weiter oben hast du dich ohnehin längst für das Thema disqualifiziert.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 18:42 #

Loriot hat sich disqualifiziert. Meine Guete, bei dir muss man ja ganz von vorne anfangen. *kopfschuettel*
P.S. Wenn wir schon von Schwachsinn reden, wuerde ich an deiner Stelle erst einmal deinen sozialdarwinistischen Tweet entfernen: "Firm Defender of the PC Master Race". Muss das?

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 23. April 2014 - 1:57 #

Mit weiter oben meinte ich:

"Wer 17 Stunden am Tag mit einem faelschlich als "Sport" bezeichneten Multiplayer-Schwachsinn verplaempert, fuehrt eigentlich alles das, was er der Welt ausserdem noch zu sagen hat, ad absurdum, sobald er den Mund oeffnet. Egal ob Mann oder Frau."

Da war wohl kein Loriot versteckt. Hiermit zeigst du nur, wie unfassbar kleinkariert du bist. Das gibt der Loriot-Hommage gleich wieder eine ganz eigene Ironie. Ein Universitätsabschluss, der heutzutage absolut NICHTS besonderes mehr ist, gibt noch lange nicht das Recht, zu jedem Thema in überheblichstem Duktus ungestraft seinen Senf beisteuern zu dürfen. Da gibt es eben selbst unter Akademikern den feinen Unterschied, mit dem manch einer erst konfrontiert werden muss, bevor er (unter Umständen) dazu übergeht sein eigenes Gebahren zu reflektieren.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 23. April 2014 - 3:10 #

Jap, immer wieder unterhaltsam, so'n Eigentor. Saubere Arbeit! :D

Toxe 21 Motivator - P - 26120 - 23. April 2014 - 15:57 #

Ich habe gerade ein Bild vor meinem geistigen Auge: Stan, der Gebrauchtschiffverkäufer aus Monkey Island, steht wild gestikulierend in einem Treibsandloch und argumentiert vor sich hin und merkt gar nicht, wie er immer weiter versinkt. (Also bezogen auf Equi.)

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 22. April 2014 - 18:50 #

Bin ich denn so alt, dass ich den Loriot-Sketch hier erkenne, die meisten aber nicht?

Sonst sucht mal auf Youtube nach Jodel-Diplom. Bildungslücke ;).

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 19:24 #

Danke. Habe ich nicht schon im letzten Thread gesagt, dass wir uns trotz geringfuegiger Meinungsdivergenzen wesentlich naeher sind als es manchmal den Anschein hat. :D

Toxe 21 Motivator - P - 26120 - 22. April 2014 - 19:36 #

Du bist nicht alleine, aber ich für meinen Teil gehe einfach davon aus daß das eh jeder kennt und man dazu nichts weiter schreiben muß.

vicbrother (unregistriert) 22. April 2014 - 19:38 #

Ja, wir sind alt und reden über die eSports der jungen Leute... :D

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 20:27 #

nope, kannte ich jetzt nicht. auch wenn ich ne menge alten scheiß aus der deutschen kabaret- und satize-szene kenne. aber da erwarte ich auch nicht, dass da jeder eine entsprechende anspielung versteht.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 21:25 #

Ach deshalb warst du so schnippisch ;P Gut, dass wir das aus dem Weg haben. Cheers :D

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 22. April 2014 - 22:11 #

ach bitte, hör doch auf mit so nem kindergartenniveau. dass ich die anspielung nicht kannte, ändert nichts an dem bezug deines kommentars zu dem thema. der exzessive einsatz von smileys macht das ganze nicht besser.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 22. April 2014 - 22:14 #

I love you too, SMILEY :]

Wunderheiler 19 Megatalent - 19067 - 24. April 2014 - 6:25 #

"Will sich daher verstärkt um ihre Selbstvermarktung bemühen".
Mission accomplished

Wobei, seit es sogar beim Pokern eigene Frauenturniere gibt, wundert mich garnichts mehr...

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2014 - 8:22 #

Netter Artikel (wo wir grade öfters beim Thema sind):
http://www.polygon.com/2014/4/23/5640678/playing-with-privilege-the-invisible-benefits-of-gaming-while-male

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9934 - 24. April 2014 - 9:00 #

ich weiß ja nicht. ich sehe bei dem artikel schon die prämisse des sexismus bzw der gruppenabsonderung durch das geschlecht. klar, wenn man das so sieht, dann hat man den vorteil als mann, dass man in dieser szene praktisch auch nur mit männern kontakt hat. (bzw geht man von davon aus, dass dem so ist. ich wurde etwa online noch nie nach meinem geschlecht gefragt).
nur wo ist da der vorteil? auch die auf männer beschränkte gamer-gruppe ist in keinster weise als homogen zu bezeichnen. vorwürfe in diskussionen werden oftmals praktisch jedem an den kopf geworfen, der nicht der eigenen meinung entspricht. stichtwort fanboys, haters usw. in der anonymität der szene sollte das eigene geschlecht, alter und andere eigenschaften ohnehin keine rolle spielen.
insofern ist es auch nachvollziehbar, wieso das sexismus-problem von vielen als "no big deal" wahrgenommen wird. interessant wird das ganze doch erst bei begegnungen in der realen welt. und da sind gamer im allgemeinen genauso sexistisch wie die gesellschaft der sie entstammen.
hier und da gibts dann spektakuläre fälle wie die oben angesprochene cross assault affäre. oder auch beleidigungen aufgrund von ethnie oder sexueller orientierung auf einem gamer-event. das sind aber vorfälle die sowohl in der community als auch vor ort bei der verantstaltung nicht akzeptiert und sanktioniert werden.

danke jedenfalls für den link. kann da nur empfehlen sich die user-diskussion darunter anzugucken, die weitere ansichten zu dem thema aufzeigen.

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