eShop-Check: Cubit The Hardcore Platformer Robot
Teil der Exklusiv-Serie eShop-Check

3DS
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mrkhfloppy 30852 EXP - 21 Motivator,R10,S10,C4,A10,J10
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18. April 2014 - 14:54 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellen wir euch ein interessantes eShop-Spiel (WiiU, 3DS oder Virtual Console) vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Um diese Rubrik kümmern sich unsere User CptnKewl und mrkhfloppy.

Die Konsolen von Nintendo sind bekannt für ihre ausgezeichneten Vertreter des Jump-and-Run-Genres. Von Super Mario Bros. bis Donkey Kong Country - Tropical Freeze (GG-Test: 9.0) erfreuen sich Generationen von Spielern am exakten Sprung- und Laufverhalten sowie dem fantastischen Leveldesign der Titel. Wie kann sich ein 2D-Platformer, der nur eine Taste benötigt, im Angesicht dieses übermächtigen Erbes behaupten? Wir haben Cubit The Hardcore Platformer Robot im heutigen eShop-Check für euch getestet.

Nur die Harten kommen in den Garten
Cubit ist ein eckiger Roboter, dem eine Sicherung durchgebrannt sein muss. Anders ist nicht zu erklären, dass er immer automatisch zum rechten Bildschirmrand hastet. Ihr müsst die Blechbüchse vor allen Schäden bewahren, die ihm durch tiefe Abgründe und Gegner drohen. Dafür könnt ihr aber nur (Doppel-) Sprünge ausführen, mehr Möglichkeiten bietet das Bewegungsrepertoire nicht. Die Hopserei geht präzise von der Hand und wirkt stets nachvollziehbar. Das ist auch gut so, denn der Schwierigkeitsgrad ist erbarmungslos.
Cubit läuft automatisch zum rechten Bildschirmrand. Ihr müsst sicherstellen, dass er unbeschadet dort ankommt.

Der Protagonist kann keine Treffer einstecken, Gegner nicht attackieren und die Sprungpassagen erfordern ein genaues Timing. Ihr müsst die Bewegungsmuster der Feinde auswendig lernen, wenn ihr diese unbeschadet überwinden möchtet. Jeder Fehltritt befördert euch zum Anfang des Levels oder zu einem der rar gesäten Checkpoints zurück. Der Platformer setzt folglich ein intaktes Kurzzeitgedächtnis und eine unbedingte Frusttoleranz voraus. Zum Glück besitzt ihr ein unendliches Kontingent an Leben. Im Gegensatz zum artverwandten Harmoknight liegt dem Titel kein musikalischer Rhythmus als Orientierung zugrunde, der Techno-Soundtrack wird schlicht immer schneller.

Viele Wege führen in die Hölle
Cubit The Hardcore Platformer Robot besteht aus einem Level, der sich an zwei Stellen aufzweigt. Ein fehlerfreier Lauf dauert jedoch keine drei Minuten. Insgesamt bietet das Spiel vier unterschiedliche Wege zum Ziel mit sechs Passagen. Das fördert den Wiederspielwert, zumal ihr fünf weitere Charaktere freischalten könnt. Das Leveldesign und die Gegnervielfalt bieten wenig Abwechslung, nach wenigen Minuten habt ihr das Meiste gesehen.

Den Ehrgeizigen unter euch winken 24 Achievements als zusätzliche Belohnung. Nachdem ihr den Platformer erstmals gemeistert habt, schaltet ihr den Hardcore-Modus frei. In dieser Variante bleibt der Level unverändert, es stehen euch aber lediglich zwei Leben zur Verfügung. Für das zusätzliche Quäntchen Motivation existiert eine Highscore-Liste für den neuen Schwierigkeitsgrad. Zudem könnt ihr unterwegs bis zu sechs Sterne einsammeln, um eure Punktzahl zu erhöhen.

Um das Spiel zu meistern, müsst ihr die Gegnermuster auswendig lernen.

Fazit
Nomen est omen – Cubit The Hardcore Platformer Robot ist kein leichter Titel. Die Bedienung ist exakt und lässt euch die Fehler schnell erkennen, aber die praktische Umsetzung erfordert Geduld. Der Titel unternimmt keinen Versuch, neue Fans für diese Art von Spielen zu gewinnen. Dafür ist das Gameplay zu puristisch – entweder ihr liebt oder hasst es. Bisweilen beides gleichzeitig.
  • Jump-and-Run
  • Solospiel
  • Für Fortgeschrittene
  • Erhältlich ab 13.3.2014: 2,99 Euro
  • In einem Satz: Minimalistischer Platformer für frusttolerante Spieler.

Video:

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 18. April 2014 - 14:58 #

Hatte in der Matrix schonmal kurz drübergelesen, das ist ein sehr schöner Check geworden. Jetzt hätte ich echt gerne einen DS!!!

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22504 - 18. April 2014 - 15:36 #

nur kaufen, wenns den im Bundle mit Beruhigungsmittel gibt.

Ich hab für Stage I bestimmt 32 versuche gebraucht - bei Donkey Kong stirbt man ja auch oft, aber hier hats mich irgendwann echt genervt.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 18. April 2014 - 15:48 #

Uff, das ist schon sehr heftig. Ist bei GG die Woche der schweren Spiele in den Checks, Twin Tiger Shark ist auch ziemlich schwer.

32 für Stage 1 ist aber schon viel, immerhin gibts bissi Checkpoints. Vielleicht wirds ja mal für Steam oder so umgesetzt und kommt in ein Bundle :) Beruhigungsmittel sind in der Schreibtischschublade :D

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30852 - 18. April 2014 - 18:23 #

Für den ersten kompletten Durchlauf bin ich in 49 min 196 virtuelle Tode gestorben.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22504 - 18. April 2014 - 18:27 #

und wie oft, wolltest du dabei irgendwas kaputt machen ;-D

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 18. April 2014 - 18:38 #

Krass :-D

Da kann ich mir ungefähr vorstellen, wielange man üben muss, um es mit den 2 Leben zu schaffen :D

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 20. April 2014 - 16:23 #

Was ein Glück, dass ich viel zu alt für sowas bin :-)

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70352 - 19. April 2014 - 9:00 #

schöner check

Ernie76 12 Trollwächter - 965 - 19. April 2014 - 12:59 #

DS DS DS DS immer nur DS :( Wann fängt Nintendo endlich mal an die Wii-U mehr zu Unterstützen? Ehrlich die Vergraulen aller Third Party Entwickler (Ausser natürlich mal wieder die, die Barbies Ponyhog teil 2053 machen ) und versuchen dann die Konsole zu retten in dem sie sie mit Mario Spielen im 6 Monats Takt überfluten.

Nintendo beharrt derart Stur auf seiner Firmenpolitik, das sie wohl Bald wieder Spielkarten und Spielsteine Produzieren wenn das so weiter geht.
Aber ist ja immer so wenn festgefahrene Alte Leute an der Firmenspitze sitzen und kein Frischer Wind weht.

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