EA Deutschland beklagt hiesige Finanzförderung

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2. April 2014 - 8:40 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Martin Lorber, PR Director von EA Deutschland, äußert auf seinem Blog die Sorge, dass Deutschland als Produktionsstandort für Computerspiele abgehängt wird. Grund dafür sei die kaum vorhandene Games-Förderung hierzulande. Großbritannien hingegen fördert in Zukunft Spieleprojekte mit bis zu 1,2 Millionen Euro. Viele junge britische Entwickler sind in den letzten Jahren nach Kanada abgewandert, einem Land, das sich besonders stark bei dem Thema engagiert. Diesen Trend möchte die britische Regierung abschwächen oder umkehren.

Die EU-Kommission hat die Förderpläne Großbritanniens abgesegnet, ähnliches wäre entsprechend auch hierzulande möglich. Lorber ist der Meinung, dass Deutschland seinen Status als Wirtschaftsnation Nummer 1 und Innovationsmotor des europäischen Wirtschaftsraums verteidigen sollte. Außerdem könnte Deutschland seine Rolle als Kulturnation stärken und ausbauen, wenn es mehr Geld in die Spieleförderung steckt. Die Branchenverbände B.I.U. (Bundesverband Interakive Unterhaltungssoftware) und G.A.M.E. (Bundesverband der Compuerspielindustrie) unterstützen diese Forderung.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9249 - 1. April 2014 - 23:11 #

Tja....es ist Deutschland hier...

Die ach so tollen Branchenverbände können halt nicht auf sich aufmerksam machen. Trotz des Umsatzes, der durch Videospiele geschaffen wird.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6916 - 1. April 2014 - 23:33 #

Solang EA nur uninspirierte Spiele macht sehe ich irgendwo nicht so richtig ein diese auch noch zu fördern.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11359 - 1. April 2014 - 23:35 #

Welche uninspirierten Spiele denn?

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6916 - 1. April 2014 - 23:51 #

schau mal nur in den App Stores die Spiele für Tablet/Smartphones unter anderem. ;)

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11359 - 2. April 2014 - 1:44 #

Du kannst iphone Games nicht in einen Topf mit AAA Millionen Titel werfen

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6916 - 2. April 2014 - 4:23 #

Geht ja um Förderungen, oder denkst du die Gelder sind nur für AAA Titel?

Welches gute AAA Spiel kam den von EA in letzter Zeit raus?

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32535 - 2. April 2014 - 6:46 #

FIFA, Titanfall...

Anonhans (unregistriert) 2. April 2014 - 12:16 #

Spielt eigentlich noch irgendwer Titanfall? Oder war das wieder eines dieser hochgehypten und mit Traumwertungen überschütteten AAA Spiele, das nach 2 Wochen niemanden mehr interessiert, weil es denn doch beim näheren hingucken wieder das gleiche ist und überraschenderweise doch keine wirklichen Neuerungen mitbringt, die einen dauerhaft vor den Bildschirm fesseln?

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1594 - 2. April 2014 - 13:19 #

Hast du es überhaupt gespielt?

Anonhans (unregistriert) 2. April 2014 - 13:45 #

Nein, deswegen frage ich ja ;) Aber es gibt einige Leute im Freundes- und Bekanntenkreis und ne Menge Videos, Podcasts etc., die bei mir zu der Vermutung geführt haben, dass es sich mal wieder um einen Titel handelt, der denn nach 2 Wochen doch weniger Begeisterung, Neuerungen und Langzeitmotivation bietet, als die anfänglichen Lobeshymnen einen glauben machen wollten.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1594 - 2. April 2014 - 23:28 #

Deine Fragestellung hatte halt leider einen leicht negativen Ton, deswegen dachte ich, dass ich mal nachfrage.

Vipery (unregistriert) 2. April 2014 - 19:00 #

Also zwei Freunde und ich spielen es noch regelmäßig.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 3. April 2014 - 20:16 #

Aber ob ihr drei reicht, um die Server zu finanzieren? ;)

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 19:15 #

So ging´s mir mit BF4...

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 2. April 2014 - 0:04 #

Das ändert jedoch nichts an der o. g. Gesamtproblematik. Andere Mütter haben auch schöne Töchter...

HansDampf 13 Koop-Gamer - 1397 - 2. April 2014 - 4:39 #

filme von til schweiger und der film inglourious basterds wurden auch von deutschen steuer geldern gefördert^^

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 2. April 2014 - 7:26 #

Und nicht zu vergessen die ganzen Uwe-Boll-Filme.

HansDampf 13 Koop-Gamer - 1397 - 2. April 2014 - 7:41 #

der nicht der hält auch von der deutschen film förderung nichts

Tock3r 18 Doppel-Voter - 9185 - 2. April 2014 - 9:04 #

Der finanziert seine Filme doch mit Nazi-Gold

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 2. April 2014 - 7:36 #

Es geht vor allem um Nachwuchsförderung. Bei großen Unternehmen wie EA sind ein paar Millionen nichts als ein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein, wenn man mal ansieht wie viel Entwicklungsbudget bei denen für ihre AAA Titel drauf geht.

Aber was diese Firmen mehr brauchen als eine Million als Fördergeld, sind kluge und fähige Mitarbeiter. Und deshalb setzen sie sich dafür ein.

blobblond 19 Megatalent - 17762 - 2. April 2014 - 7:38 #

Vergiss es,sobald EA im Titel steht,verfallen einige in eine art Blutrausch.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86523 - 1. April 2014 - 23:35 #

Nicht mit diesen Politikern und nicht mit diesen Lobbyisten!

volcatius (unregistriert) 1. April 2014 - 23:56 #

Warum sollte man ausgerechnet EA auch noch Subventionen für ein paar unbedeutende Arbeitsplätze in den Hintern schieben?

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 2. April 2014 - 0:53 #

Fördergelder sind keine geschenkten Subventionen, sondern eher Darlehen, die später bei Erfolg zurückgezahlt werden. Die deutsche Filmförderung zum Beispiel haut da für hier gedrehte internationale Produktionen schon ganz ordentliche Beträge raus. So erinnere ich mich, dass zB der Tom Cruise Streifen Valkyrie mit 4,8 Mio Euro bezuschusst wurde. Das Wunder von Bern erhielt sogar eine Finanzierung aus Bundes- und Ländermitteln (mit geringerer TV-Beteiligung) von satten 7,4 Mio.

Nur für den Wachstumsmarkt Videospiele gibt man sich da so knauserig und verpasst den Anschluss an eine immens wichtige Sparte der Unterhaltungsindustrie, die vom Umsatz her bereits der Musikindustrie den Rang abgelaufen hat, während unsere Fachkräfte für diese Branche ins Ausland abwandern. Das sind mitnichten "ein paar unbedeutende Arbeitsplätze".

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23278 - 2. April 2014 - 8:40 #

Es geht nicht um eine Extrawurst für EA, sondern darum, dass Spieleentwickler hierzulande gefördert werden. Denen steht es natürlich frei EA als Publisher zu wählen, aber viele Indieentwickler haben überhaupt keinen Publisher mehr und die Funding Goals bei Kickstarter zeigen, dass ein kleines Studio mit 1,2 Millionen Euro viel anstellen kann. Natürlich wird nicht jedes dieser Spiele gut, aber dieses Risiko besteht bei der Förderung von Start-Ups immer.

volcatius (unregistriert) 2. April 2014 - 11:16 #

Deutschland ist als Standort nicht so unattraktiv wie einige andere Länder, aber das hat eben eine breitgefächerte Vielzahl von Gründen.
EA hat deshalb momentan übrigens, unabhängig von der aktuellen Debatte, nicht ein einziges Studio in Deutschland.

Angloamerikaner stehen sich kulturell, familiär und sprachlich grundsätzlich bedeutend näher. Zudem fehlen hierzulande der Unterbau und die Akzeptanz durch Universitäten, Fachkräfte, Kooperationen.
Ob Indieentwickler wirklich von den EU-Geldern profitieren würden, ist fraglich; eventuell würden sie schon bei der üblicherweise umständlichen Antragstellung scheitern.
Ich kenne auch nicht die Richtlinien für die Förderung, aber für ein F2P-Spiel für iOS, in dem man dann mit einem Klick für 89,99 Euro Diamanten kaufen kann, wäre auch nicht unbedingt förderwürdig. Die Gesamtzahl der involvierten Arbeitsplätze dürfte ohnehin ziemlich irrelevant sein.

Verständlich ist auf jeden Fall, dass Entwickler/Publisher ein Interesse an einem Förderungswettlauf haben, wie es ihn schon in anderen Branchen gibt (Nokia fällt mir spontan ein). Nur muss man das nicht unterstützen. Diesbezüglich sollten ähnliche Konzepte für Filmförderung etc. Subventionen auch eingeschränkt werden.

Patrick L. (unregistriert) 2. April 2014 - 12:11 #

Du kannst doch die prouktion von Handys nicht mehr künstlerischen und kulturellen Werken vergleichen. Sonst könnte man gleich alle Museen und Theater schließen, weil sie sich nicht selber finanzieren und auf Tranfairleistungen angewiesen sind.

Es ist schon beschämend wie wenig Spiele es aus Deutschland für Xbox 360 und PS3 gibt. Und nein, sowas wie "Schlag den Raab" zählt nicht. ;-)

J Lo Swag abchecker (unregistriert) 2. April 2014 - 0:13 #

Als ich "Games-Förderung" gelesen hab, dachte ich nur: "Argh, nein, bitte, stop". Dann wurde mir klar das man ja heutzutage so spricht, und alles war wieder gut.

Vaedian (unregistriert) 2. April 2014 - 0:57 #

Endlich nicht mehr "Worst Company of America" und gleich international nach Subventionen schreien? :D

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 2. April 2014 - 2:19 #

Ja, tolle Wurst. Dann lasst uns mal die Worst Company of The Year(TM) schnellstmoeglich genauso raushauen wie die Banken und Oelkonzerne. Bei dem unsaeglich tollen Kundenservice und den mega-erschwinglichen Spritpreisen ist ja klar zu erkennen, wie sinnvoll diese Strategie ist. Vielleicht sollte man ja erst mal sein Image wieder aufpolieren und beweisen, dass man wirtschaften kann, bevor man den Mund aufreisst und nach Foerderung verlangt. Beides tut EA keineswegs, wie gotteslaesterliche Abzockprodukte wie Dungeon Keeper ueberdeutlich zeigen. Ist in EA's Public-Relations-Abteilung eigentlich noch eine einzige Person, bei der die funktionsfaehige Hirnzelle nicht in Einzelhaft sitzt??

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 7:06 #

Ich möchte lösen: Nein!

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 2. April 2014 - 13:25 #

oeh, war mein Kommentar jetzt doch so unsubtil? ;)

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 16:42 #

sub-was? ???

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 2. April 2014 - 7:27 #

Richtig. Bevor in Deutschland ein Spiel gefördert wird, dass dann von EA gepublished wird, soll lieber gar kein Spiel mehr in Deutschland entwickelt werden.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15113 - 2. April 2014 - 9:50 #

Aha, ich sehe du bist wieder auf Betriebstemperatur ^^

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 2. April 2014 - 13:42 #

ich weiss, ich war in letzter Zeit einfach zu nett und positiv, mir ging es nicht so gut. ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 2. April 2014 - 12:40 #

Spiele-Förderung != EA-Förderung
EA entwickelt doch hierzulande gar nichts, wenn ich mich nicht irre. Da können sie also schon deshalb nichts von abbekommen. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass es sich hier um einen Blogeintrag handelt und da auch viel von Martin Lorbers eigener Meinung drin steckt :)

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 2. April 2014 - 4:36 #

Warum sich gerade EA beschwert, versteh ich nicht.

rastaxx 16 Übertalent - 4663 - 2. April 2014 - 6:12 #

sie beschweren sich nicht, sie stellen fest.

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4516 - 2. April 2014 - 7:00 #

EA möchte mir jetzt aber nicht erklären dass sie Phenomic geschlossen haben weil es keine 7,5o Euro Fördermittel bekommen haben.

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 7:20 #

Aha, und die Insel wird mit den satten 1.2 Millionen Euro den Förder- und Abwanderungstrend umkehren? Kanada bietet 1.5 Millionen und deswegen wandern 15 Leute dahin aus? Könnte man das noch recherchieren in welchem Umfang in Kanada und Deutschland konkret gefördert wird um das im richtigen (bzw. überhautp einem) Verhältnis zu sehen?

Ich dachte die Film- und Medienförderung in Deutschland steht auch Spieleentwicklern offen.

So kann ich nur "Wir wollen mehr, die anderen geben auch mehr" der Nachricht entnehmen. Informationsgehalt nahe null.

Vendetta (unregistriert) 2. April 2014 - 8:58 #

Die Länder stehen im Wettbewerb zueinander, daher gibt es auch viele versteckte Subventionen und offizielle Zahlen sind selbst für Mitarbeiter bei EA Deutschland nicht ohne weiteres zu bekommen. Kanada bietet einfach sehr gute Rahmenbedingungen, da sie auf Spieleentwicklung fokussierte Unis haben und die großen Unternehmen wie Ubisoft Montreal gleich nebenan wohnen.

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 16:41 #

Ja, ist mir klar, nur wie soll ich denn irgendeinen Schluß daraus ziehen wenn er sagt "hier doof, da besser". In Deutschland liegt die Förderung laut diesem Artikel "klar unter zwei Millionen", ergo über einer. Da haben wir den den gigantischen Förderbertrag der Insel die der EA-Onkel lobt immerhin wohl auch -> http://www.welt.de/spiele/article106194395/Auch-Videospiele-Macher-wollen-jetzt-Staatsgelder.html

Gemessen an den 300 Millionen in dem Topf der "Kulturförderung" in Deutschland ist das natürlich ein Witz, immerhin mal irgendein Bezugspunkt. Der Artikel ist zwei Jahre alt, nur von der "Welt", trotzdem entnimmt man mehr Informationen was zum Beispiel England oder Italien noch so tun (Steuererleichterungen). Wenn dem EA-Onkel weder Deine einleuchtende Argumentation noch Google geläufig sind...dann weiß ich dessen qualifizierte Äußerung jetzt immerhin einzuordnen und warum Typen wie der nicht die Welt verändern werden.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 2. April 2014 - 17:57 #

Das ist nur ein Blogeintrag, was erwartest du da denn? Und inhaltlich finde ich den immer noch sehr zutreffend.

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 18:32 #

Offenbar zuviel. Ich hab gedacht in einem Blog würde man ausführlich arugmentieren und nicht Blähungen des Internets auf Twitter-Niveau verbreiten.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 2. April 2014 - 18:48 #

Was hat das mit Blähungen des Internets auf Twitter-Niveau zu tun?

blobblond 19 Megatalent - 17762 - 2. April 2014 - 7:36 #

Mal ne Farge: Liegt bei einigen eine Lese-Inkompetenz vor oder schaltet man wenn im Titel die Buchstabenkombinationen "EA" vor kommt sofort in den Bashmodus um?

Er beklagt das es hierzulande keine Finanzförderung für Spieleentwickler gibt und zeigt mit Blick auf Großbritannien was passieren könnte würde man weiter dran festhalten würde: Die Entwickler wandern ab in ein Land das eine Förderungen anbietet,das heisst auch keine Arbeitsplätze in diesen Land.Ein Land was keine Bodenschätze hat kann sich sowas ja leisten...
Es geht auch um kleine Indieentwickler ,warum sollten die hier ein Studio aufmachen und Leute einstellen,wenn das Ausland in den Bezug auf Fördermittel viel attraktiver ist.
Einige sollten mal ihre Hatebrille ab nehmen und die letzten grauen Zellen die noch übrig sind mal zum denken benutzen

Namen (unregistriert) 2. April 2014 - 7:39 #

Jap, echt übertrieben mittlerweile. Die GG Community hat sich da so blind drauf eingeschossen, das es nur noch schwarz und weiß gibt. Sinkt den Lesewert der Kommentare auf dieser Seite ungemein.

drako 15 Kenner - 3009 - 2. April 2014 - 8:04 #

Der Beißreflex bei Gamern ist sehr ausgeprägt, aber auch der Hang zum jammern wenn es einen Beißreflex gegen Gamer gibt :)

Thomas B. (unregistriert) 2. April 2014 - 8:31 #

Dem stimme ich nicht zu, denn gerade solche Kommentare tragen dazu bei, dass ich hier überhaupt noch mitlese. Ist hier schon fast so gut wie im Nachmittagsprogramm von RTL. ;-)

drako 15 Kenner - 3009 - 2. April 2014 - 8:51 #

Den Unterhaltungswert sehe ich dabei doch auch :)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 2. April 2014 - 9:46 #

Was das angeht, kannst du da jede Website nennen, nicht nur GG. Und zugleich darfst du dir auch mal selbst an die Nase fassen ;).

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20703 - 2. April 2014 - 8:18 #

Ich versteh's auch nicht. Vor allem geht es hier um Spieleentwicklungen im Allgemeinen und nicht um EA im Besonderen.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58797 - 2. April 2014 - 8:32 #

Ja aber EA ist doch das Böse! Und dem Bösen muss man doch mit all seiner Kraft entgegen treten! Das musst du doch verstehen ;)

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15113 - 2. April 2014 - 9:51 #

Genau, bei Darth Vader differenziere ich auch nicht.

Cat Toaster (unregistriert) 2. April 2014 - 17:25 #

Wen fargst Du das? Sorry, ich hab grad meine manische Phase...

timb-o-mat 15 Kenner - P - 3071 - 2. April 2014 - 8:15 #

Das ist eine nachvollziehbare Äußerung des Herrn und wirklich nichts neues. Schon seit Jahren ist die Problematik in der Branche ein Thema. In manchen Bundesländern gibt es meines Wissens nach eine Förderung für Videospiele, beispielsweise in Berlin. Eine Förderung auf Bundesebene wäre sehr zu begrüßen.

NameNamNaN (unregistriert) 2. April 2014 - 8:31 #

Wenns ne Klausel gibt, dass EA meine Steuergelder nicht bekommt, bin ich dabei.

BigBS 15 Kenner - P - 2876 - 2. April 2014 - 8:49 #

Geld für Spiele....wo kommen wir denn da hin?

Es gibt doch noch so viele notleidende Banken.

Also wirklich, in die Zukunft investieren. Hat der Typ denn gar kein BWL studiert?

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2585 - 2. April 2014 - 8:57 #

Ist echt eine Frechheit wie Firmen immer betteln um Steuergelder einkassieren zu dürfen oder Infrastruktur für lau zu bekommen und am Ende nicht mal ordentlich Steuern in den Ländern zahlen. Ich verstehe das immer nicht, auf der einen Seite will man alle Vorteile für die Unternehmen einer freien Wirtschaft und auf der anderen Seite sollen die sozialen Systeme denen ihre Anfangsinvestitionen stellen. Wenn die Subventionen wollen, dann nur wenn der Gewinn auch in irgendeiner weiße wieder Richtung soziale Systeme abfließen und tatsächlich mal die Staaten in der Win-Win-Situation kämen die Ihnen da immer versprochen wird, tätsächlich hauen die doch am Ende immer mit der Kohle ab oder kennt jemand ein Gegenbeispiel?

Wenn es interessiert, so läuft das ganze derzeit in Kanada:
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/12/13.mondeText.artikel,a0058.idx,20

drako 15 Kenner - 3009 - 2. April 2014 - 9:13 #

Ja Schweighöfer hat die 600.000 Euro der Filmförderung zurück gezahlt.
Ich sehe diese Förderungen auch etwas skeptisch, lehne sie aber nicht grundsätzlich ab. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen so das der Mißbrauch zu sehr erschwert wird. Und es darf natürlich nicht ausufern wie es bei der Filmförderung teilweise der Fall ist.
Es sollte eher dazu dienen nur solange zu fördern bis die Industrie in Deutschland alleine zurecht kommt, wer es dann nicht schafft hat nunmal Pech und kann es gerne bei Kickstarter versuchen.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2585 - 2. April 2014 - 9:23 #

Ah interessant. Ne wie ja schon geschrieben bin ich da auch nicht grundsätzlich dagegen, aber es muss wirklich sicher gestellt werden das kein Missbrauch passiert oder wie der Fall Bochum und Nokia endet. Also das Firmen wirklich nur Subventionen abgrasen und dann zur nächsten "blühenden Landschaft" ziehen. Dennoch finde ich den Übertriebenen Wettbewerb der Länder untereinander teils schon extrem krotesk, davon profitieren ja am Ende doch nur die Firmen und ich finde es schon quatsch das jedes Land nun unbedingt eine hochentwickelte Spielebranche brauch, wenn der Preis dafür mittlerweile doch sehr hoch liegt. Entweder man macht das als langfristiges Ziel und ist da Vorreiter: siehe Kanada oder man investiert nur soviel das es zu einer halbwegs vernünftigen Ausgangslage kommt und wenn halt niemand sich ansiedelt, ist es halt so.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 2. April 2014 - 12:48 #

Meinetwegen kannst du es betteln nennen, wenn Herr Lorber von EA das sagt (Wobei ich mich frage, welches nicht vorhandene EA-Spiel aus Deutschland da was bekommen soll), ich als Spieler kann die Forderung aber nur unterstützen, um den jungen und kreativen Entwicklern hier vor Ort eine bessere Chance zu geben. Dabei geht es auch nicht nur um Geld, sondern auch um den Kulturstandort. Ja ich weiß, US-Serien sind eh toll und man muss sie ja auch sowieso im Original-Ton angucken, aber ich für meinen Teil mag nun mal auch die klassische deutsche Herangehensweise. Und gerade weil die international oft wenig Erfolg hat, müsste man sich da dann vielleicht auch mal selbst helfen :)

Dass da keine Milliardäre nochmal zusätzlich Millionen spendiert bekommen sollten, versteht sich von selbst, aber das ist ja Sache der konkreten Umsetzung, nicht der Idee an sich.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20703 - 2. April 2014 - 14:06 #

Wo Du gerade sagst, US-Serien sind eh toll: Der Tatortreiniger! Ja, auch wir Deutschen können gute Serien produzieren, wenn wir wollen :)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58797 - 2. April 2014 - 14:26 #

Hab ich kürzlich mal eine Folge gesehen, war tatsächlich eine sehr unterhaltsame Angelegenheit. Nichts, wo man die ganze Zeit schallend lacht, eher subtile, aber sehr gute Situationskomik. Und Bjarne Mädel spielt die Rolle wunderbar.

Und ich sehe gerade, dass es die bei Amazon für Primemitglieder umsonst gibt. Coole Sache!

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2585 - 2. April 2014 - 14:12 #

Ich glaube wir sind uns da schon einig. Ich habe nur viel mehr Wert auf den Teil mit das Milliardäre nochmal zusätzlich Millionen bekommen gelegt.

Naja das mit dem Kulturstandort ist für mich eher so ein Pappschild was man überall hinstellen kann, eine passende Begründung findet man immer. Aber was das genau bedeutet und was genau nun da mit Kultur gemeint ist weiß glaube niemand so wirklich. Daher mag ich den Begriff mittlerweile nicht mehr, er wird ständig missbraucht irgendwas zu verkaufen und ist ein pures Marketinginstrument geworden. Vor allem ob jetzt bestimmte Firmen tatsächlich Kultur erschaffen die tatsächlich eine gewisse Allgemeingültigkeit besitzt (was immer das eigentlich bedeutet) bezweifel ich irgendwie auch. Schließlich tragen höchstens bestimmte Menschen irgendwas zur "Kultur" bei, Firmen und Subventionen könnten höchsten begünstigende Randbedingungen sein. Aber ob da tatsächlich was Kultur förderliches dabei rum kommt wenn mehr Konsumgüter produziert werden? Welche Videospiele sind tatsächlich schon Kulturgüter? Wobei auch hier erstmal mal zu klären wäre was denn nun Kulturgüter sind oder missinterpretiere ich da etwas grundsätzlich?

Zusammenfassend wollte ich damit sagen, das Wirtschaftssubventionen gar keine oder nur in sehr begrenzten Maße eine Kulturförderung für mich darstellen! Deshalb ist für mich der Satz, es ginge hier um den Kulturstandort nicht zutreffend.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 2. April 2014 - 14:51 #

Ich bin der Meinung, dass übliche Konsumgüter viel eher unsere Kultur ausmachen, als uralte Opern in einem Konzertsaal, dessen Besuch sich nur wenige überhaupt leisten können (und vermutlich noch weniger überhaupt leisten wollen). Die mögen ja an sich und künstlerisch ganz toll sein, sind aber von dem Leben der normalen Menschen meist doch recht weit weg und so wohl eher Zeichen vergangenen als heutigen kulturellen Lebens.

Und wo steht, dass Kultur "allgemeingültig" sein soll? Und was wäre überhaupt allgemeingültige Kultur, oder allgemein erst mal: Gültigkeit von Kultur? Wieso argumentierst du damit, wenn du gar nicht sicher bist, was das bedeutet? Dann kann es doch auch kein Problem sein :)

Dass Firmen nichts zur Kultur beitragen ist meiner Meinung nach unwahr. Heutzutage geht der Großteil dessen, was Menschen schaffen, von Firmen aus, dementsprechend also auch die Kulturgüter. Natürlich sind es im Endeffekt die Menschen, die dort arbeiten, die die Kultur schaffen, aber damit geht auch die Förderung im Endeffekt an diese Menschen (Von dem Milliardär-Problem mal abgesehen, aber das hatten wir ja schon). Und da ich, im Gegensatz zu unserer werten Bundesregierung, weder den Kunst-Begriff noch den Kultur-Begriff von Videospielen an einen pädagogischen Wert knüpfe, sehe ich da auch keine engen Begrenzungen. Zur deutschen Videospielkultur gehören damit für mich Spiele wie Sacred, Giana Sisters, Siedler, Anno oder Patrizier und aus neuerer Zeit vielleicht auch Spec Ops: The Line (und sicherlich noch einige mehr, das nur beispielhaft) als Ausdruck dessen, was die deutschen Spieleschöpfer an dauerhaften Werten geschaffen haben. Dir steht es natürlich frei, das anders zu sehen :)

Zusammenfassend habe ich deswegen weder ein Problem mit Kulturförderung noch mit dieser Argumentation, im Gegenteil. Aber wenn dir danach nicht ist, bleibt ja immer noch die Argumentation bezüglich des Wirtschaftsstandorts, die auch nicht von der Hand zu weisen ist.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2585 - 2. April 2014 - 15:25 #

Ich wollte Konsumgütern im allgemeinen und Computerspielen im speziellen nicht die Fähigkeit absprechen auch Kulturgut zu sein.
Naja ich glaube mein Hauptproblem ist das ich den Begriff Kultur sehr sehr schwammig finde und das alles mögliche sein könnte. Vielleicht möchte ich persönlich mit Begriff eher in Verbindung bringen wenn etwas von Menschen geschaffenes anderen Menschen in einem vorher nie dagewesenen Maße "positiv" beeinflussen. Also für mich persönlich ist z.B. Die Siedler tatsächlich ein Kulturgut weil es damals ein sehr innovatives Spiel war, was einige Menschen nachhaltig geprägt hat und zumindest in Deutschland glaube schon viel zur Verbreitung von Computerspielen als Medium an sich beigetragen hat. So ist auch ein Iphone oder Ipad Kulturgut (aus meiner Sicht), weil sie Initial die Kultur der Menschen sehr stark beeinflusst haben mit ihrer Veröffentlichung. Opern ja damals auch. Deshalb gehe ich aber auch nicht in die Oper oder habe je ein Iphone oder Ipad im Besitz gehabt. Aber das sie die Kultur in der ich lebe nachhaltig beeinflusst haben muss ich doch anerkennen. Aber Ipad4,Siedler 6 oder Fifa2014 würde ich das nichtmehr zusprechen. Das ist ja dann reine Reproduktion zu den aktuell gegeben Marktbedingungen und damit reines Konsumgut. Natürlich ist das eine sehr subjektive Einschätzung meinersetzs. Aber die Begriffe Kultur und Kulturstandort sind leider sehr schwach definierte Begriffe.

Ich hoffe jetzt ist es verständlicher was ich meine. Subventionen könnten dazu beitragen den Kulturstandort zu stärken (damit ist wohl eher gemeint ein Ort der gehäuft Kulturgüter hervorbringt) aber viel viel wahrscheinlicher ist wohl das sie den Wirtschaftsstandort stärken.

Also wir sind uns schon in den Grundfragen einig, aber ich wollte mich da nochmal erklären warum ich mich an den Begriff Kulturstandort so gestoßen habe ;)

FPS-Player (unregistriert) 2. April 2014 - 9:29 #

Die EU fördert doch kein Killerspiele-Spieler-Land ;)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16664 - 2. April 2014 - 9:36 #

Naja, mit der Kunst- und Kulturförderung ist es ja in unserem Land sowieso so eine Sache. Und so lange Spiele für den Politikbetrieb nicht denselben Status genießen wie z.B. Filme wird's erst recht nix mit der Förderung.

Was sehr schade ist, denn gerade kleinere Entwickler und Startups könnten diese Gelder sehr gut gebrauchen.

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 2. April 2014 - 9:37 #

Also lieber fördere ich als Gamer Spiele mit meinen Steuergeldern als gewisse andere Dinge die mich persönlich nicht betreffen.

Philley 16 Übertalent - 5356 - 2. April 2014 - 11:07 #

Es ist natürlich einleuchtend, dass Entwickler vorwiegend dorthin gehen, wo es die meiste Förderung gibt (siehe Kanada), aber nun in einen Wettstreit einzutreten, wer den Studios die meisten Gelder hinterherwirft, scheint mir auch wenig sinnvoll.
(Auch wenn das in Sachen Filmförderung in Deutschland schon lange so gehandhabt wird)

FPS-Player (unregistriert) 4. April 2014 - 9:38 #

"(Auch wenn das in Sachen Filmförderung in Deutschland schon lange so gehandhabt wird)"
Und das Ergebnis spricht (leider) für sich. Deutsche Filme sind alle durch die Bank absoluter Rotz. Ok, das liegt natürlich zum Großteil an den "Schauspielern", aber auch Stories und Emotionen kriegen 'wir' nicht hin.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20703 - 4. April 2014 - 16:18 #

Das Problem sehe ich eher in miserablen Regisseuren und noch miserableren Drehbüchern.

v3to (unregistriert) 2. April 2014 - 11:47 #

die computerspiele-industrie ist hierzulande politisch unerwünscht, oder kann sich hier wer jemals dran erinnern - abseits von völlig gewaltfreien fsk-0-inhalten - dass hier mal arbeitsplätze gesehen werden, oder wohlmöglich ein aufstrebender wirtschaftszweig (auch wenn der hin und wieder schwächelt)???

das war schon anfang der 90er so und hat sich bis heute nicht geändert, dass wer in der branche bleiben und nicht auch solche booms, wie werbespiele, browsergames oder sonstigen f2p-kram setzen will, eher ins ausland abwanderte.

Tomate79 16 Übertalent - P - 4098 - 2. April 2014 - 14:14 #

EA sollte mal zu einer armen Bank gehen und nicht um steuerfinanzierte Darlehen betteln! Besser wäre doch, wenn EA einen Teil der evtl. erzielten Gewinne an den Förderer ausschütten müsste, dann könnte man nochmal über eine Förderung aus öffentlicher Hand überlegen.

blobblond 19 Megatalent - 17762 - 2. April 2014 - 14:29 #

News überhaupt gelesen?Wo bettelt den EA?

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6531 - 2. April 2014 - 16:23 #

Die Spieleindustrie ist nicht die einzige moderne Technik, bei der Deutschland an Anschluss verliert. Sagen wir, wie es ist, Deutschland ist alt, fett und bequem. Man zehrt von alten Zeiten, als man in den 50ern bis 80ern noch wer war und denkt ungescheit, was man dank Zeitarbeit- und miesen Gehältern denn für ein Wirtschaftsriese wäre. Währenddessen zerbröckelt die Mittelschicht, studierte Menschen gehen ins Ausland, die Infrastruktur ist ein Witz, aber alles egal, Hauptsache, das Wählerklientel bekommt eine Rente ab 63. Wer das alles bezahlen soll? Egal, Hauptsache den Putschisten und Faschisten ein paar Mille in den Hintern geschoben und zusammen mit dem Lehnsherrn den Kalten Krieg aus der Mottenkiste holen, der Michel hats doch, notfalls auch für gestiegene Energiekosten. Oder für Mineralwasser, wenn die Brühe aus dem Hahn dank Fracking bald direkt in den Gastank geleitet werden kann.

Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland ist schon lange von der Politik abgeschafft worden. Da ist das Thema rund um neue Medien nur die Spitze des Eisbergs.

PS: Man schaue ja auch mal, wer denn noch zu uns in den Öffentlichen Dienst geht. Sollen z.B. Informatiker mit Mitte 20 ernsthaft für die paar Kröten und Zeitverträge arbeiten gehen? Da bietet jedes Unternehmen mehr.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 2. April 2014 - 17:04 #

Wo er Recht hat, hat er Recht. Aber bitte nichts von EA mit dem Geld fördern. Das wäre der Schwachsinn schlechthin.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20297 - 2. April 2014 - 18:10 #

Subventionen sind schon super. Darum kam Nokia seinerzeit auch nach Deutschland.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2585 - 2. April 2014 - 20:55 #

Und dank Subventionen gingen sie auch wieder ;)

Friedrich (unregistriert) 2. April 2014 - 21:07 #

Das größte Problem in Deutschland ist, dass junge Leute die Spieleentwickler werden wollen, von unseriösen Unternehmen wie dem SAE Institute und der Games Academy geködert werden. Dort sind die Studiengebühren sehr hoch, als Dank wird aber jeder durchgewunken, was sich dementsprechend auf das Niveau auswirkt. Viele Dozenten haben nur einen Abschluss ihrer Hochschule, einen Doktortitel hat bei SAE keiner der über 50 Dozenten. Langweilige, aber sehr wichtige Themen für einen Programmierer, wie Mathematik und Datenstrukturen&Algorithmen, werden überhaupt nicht behandelt. Selbst Spieleunternehmen wie Crytek raten einen dringend dazu lieber Informatik zu studieren und sich parallel sich mit ihrer Engine vertraut zu machen und das eine oder andere kleine Spiel zu entwickeln. Viel besser wäre es aber wenn die staatlichen Unis Masterstudiengänge zu den Themen Spieleprogrammierung und Game Art&3D Animation anbieten würden.

v3to (unregistriert) 3. April 2014 - 8:11 #

In der Demoscene Erfahrung sammeln kann auch nicht schaden...

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