GDC: Crytek kündigt Linux-Unterstützung für CryEngine an

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13. März 2014 - 10:27 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Vor zwei Jahren berichtete die auf das offene Betriebssystem Linux spezialisierte News-Seite Phoronix, dass der deutsche Spieleentwickler Crytek über einen Linux-Port seiner Spiele-Engine CryEngine 3 verfügt. Letztes Jahr wurden dann öffentlich Mitarbeiter für die Spieleentwicklung unter Linux gesucht. Das Ergebnis werden Interessierte wohl auf der diesjährigen Game Developers Conference (GDC) in San Francisco ausprobieren dürfen, dort soll die nun nativ unter Linux funktionierende Engine laut einem Pressebericht von Crytek erstmals öffentlich gezeigt werden.

Die CryEngine wird nicht nur in den Spielen der Crysis-Reihe verwendet, sondern kommt auch in anderen Titel wie etwa Ryse - Son of Rome zum Einsatz. Zu den bisher unterstützen Plattformen gehörte nicht nur Microsoft Windows, sondern auch diverse Konsolen wie Xbox oder PlayStation 3.

Crytek springt damit, ähnlich wie Deep Silver (Metro - Last Light, wir berichteten) oder Creative Assembly (Rome 2, wir berichteten), auf den aktuellen Linux-Zug auf, der von Valve (Portal 2, DOTA 2) mit der Veröffentlichung von SteamOS gestartet wurde. Ob und welche Spiele allerdings in nächster Zeit mit der CryEngine unter Linux veröffentlicht werden oder ob gar frühere Titel portiert werden, ist derzeit jedoch nicht bekannt.

Namen (unregistriert) 13. März 2014 - 10:41 #

Das wird nun aber jetzt wirklich das Ende von Windows sein.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10818 - 13. März 2014 - 11:31 #

Das mit Sicherheit nicht, aber es wird Microsoft in den Hintern treten. Und das kann nur von Vorteil sein.

Philley (unregistriert) 13. März 2014 - 14:54 #

Konkurrenz belebt das Geschäft und bringt MS in diesem Falle mächtig unter Innovations-Druck.
Jüngstes Beispiel, dass MS sich endlich mal anschickt, DirectX zu entrümpeln, da AMD mit Mantle ein schnelleres Pferd ins Rennen geschickt hat.

Uns Verbrauchern kann das nur recht sein.

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 13. März 2014 - 23:40 #

Genau das ist der Grund warum ich Linux gut finde. Windows halte ich für 1000x besser (für Privatanwender), aber ein Druckmittel damit sich MS bewegen muss ist nötig.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35692 - 13. März 2014 - 10:48 #

Damit dürfte sich MS im Spielerbereich zunehmend warm anziehen müssen:

- Kostenloses OS
- Kostenlose Office-Software
- mehr Individualität möglich
- immer mehr Spielesupport
- ältere Spiele dürften auf den dann moderneren Rechnern zunehmend im Emulator laufen

Azzi (unregistriert) 13. März 2014 - 11:05 #

Ok jetzt mal zur Realität:
- kostenlose Office Software nicht praxistauglich, da die Formatierungen nicht erhalten bleibt wenn man es auf andern Rechnern mit MS Office öffnet. Schon zigmal erlebt und wirkt mega unprofessionell.

- mehr Individualität wird durch mehr Gefrickel am OS gekauft, was nichtmal ich als "Computernerd" wirklich will, geschweige denn 90% der normalen User.

- mehr Spielesupport: gibt ganz wenige Linuxtitel, vielleicht verändert sich da was mit dem Steam OS, aber aktuell definitiv keine Option.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35692 - 13. März 2014 - 11:23 #

- auch mit open office? Zumindest mit der PC Version hatte ich nie Probleme, wenn ich entsprechend gespeichert hatte.
- Spieler sind imho Nerd genug, um diese Flexibilität zu ertragen, man muss sie ja nicht nutzen
- drum sag ich ja auch immer mehr und zunehmend warm anziehen ;)

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10818 - 13. März 2014 - 11:32 #

OpenOffice und LibreOffice sind gut, keine Frage. Aber in meinen Augen reichen sie nicht an die Leistungsfähigkeit einen MS Office ran.

Und ja ich nutze Windows und Linux und MS Office und LibreOffice.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7705 - 13. März 2014 - 19:42 #

Ich habe 4 Jahre bei einer Firma gearbeitet, die nur Open/Libre Office verwendet hat. Kaum wer hat Probleme damit gehabt oder nach MS Office geschrien. Für geschätzte 98% der User reichte der Funktionsumfang völlig aus.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 19:52 #

Die Firma wäre wahrscheinlich mit Softmaker Office noch besser gefahren, denn das ist wesentlich einfacher in der Bedienung und läuft schneller als auch erheblich stabiler.

Letztlich kommt es darauf an, wie groß die Firma ist, was genau sie macht etc.

Klar kann man (fast) alles mit Libre Office machen, in dem Augenblick wo man mit anderen Firmen z.B. Excel Datensätze austauscht hat man dann aber schlechte Karten.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7705 - 13. März 2014 - 20:37 #

Im professionellen Bereich werden Daten meiner Erfahrung nach selten über Excel ausgetauscht :) Und auch da gibt es kaum was, was ein CSV nicht lösen kann. Für die paar anderen Fälle kriegen dann die zwei Controller halt Excel (an die 2% dachte ich *g*).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 21:11 #

Welchen professionellen Bereich meinst du? Das ist nun wirklich extrem Branchen- und Abteilungsabhängig.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10818 - 14. März 2014 - 8:53 #

Ich sage ja nicht das, was du beschreibst nicht nicht der Fall ist, klar reichen im normalen Bürobetrieb Libre/Open, aber ich kenne auch Fälle da führen kein Weg an MS Office ( in dem Fall Access) vorbei.

Wobei ich sagen muss mir ist Libre mittlerweile lieber als Open.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 14. März 2014 - 8:57 #

Interessant, die c't schreibt genau das Gegenteil. ;)

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10818 - 14. März 2014 - 9:20 #

Nur weil die c´t das schreibt, heißt nicht das die Realität anders aussieht. Oder kennt die c´t alle Firmen, Personen und kann ein allgemein gültiges Urteil bilden?

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 14. März 2014 - 9:33 #

So war das nicht gemeint, man beachte das Emoticon am Ende meines Postings.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 11:34 #

OpenOffice kann sogar teilweise DOC-Dateien öffnen, wo MS-Office kapituliert. Dennoch sehen die Dateien im jeweils anderen Programm meist nicht so aus, wie gewünscht, und das trotz ISO-Standards.

OpenOffice ist aber auch nicht wirklich ein Vorteil nur für Linux, schließlich gibt es das auch unter Windows. ;)

Talaron 16 Übertalent - 4021 - 13. März 2014 - 11:39 #

- Bei Word/Writer mag die Kompatibilität inzwischen ja ganz gut sein (zumindest bei den meistgenutzten Features) aber gerade bei Powerpoint/Impress kann man fast überhaupt nichts machen, ohne dass die Formatierung gegenseitig zerstört wird.

- Die Nutzer (inkl. Spieler) sind nichtmal Nerd genug, um das neue Interface von Windows 8 zu ertragen. Das ist zwar sicher nicht das Gelbe vom Ei, aber immer noch um Welten hübscher und durchdachter als alles was die Linux-Szene in den letzten Jahren an UI-Design hervorgebracht hat.

- Was gibt es denn aktuell für Spiele auf Linux, die nicht älter als zwei Jahre sind und hinter denen mehr Leute stehen als ein Fünf-Mann-Indie-Studio? Alle "Triple-A auf Linux"-Ankündigungen der letzten Zeit beziehen sich mehr oder weniger direkt auf SteamOS, was nur noch sehr wenig mit dem Open-Source-Gedanken und freier Software zu tun hat - vielleicht sogar weniger als Windows.

Was passiert, wenn man glaubt, nur mit ein paar Indies und dem Versprechen von "kostenlosen Spielen" irgendeine Relevanz erreichen zu können, hat man ja gut an der Ouya gesehen: Viel heiße Luft und kein nennenswerter Erfolg.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 13:33 #

Impress: Vollste Zustimmung, das Programm ist einfach unbedienbar. Ich bin aber generell kein Freund von PowerPoint-ähnlichen Produkten.

UI: Hast Du Dir mal Unity angesehen? Mag nicht für jeden das Richtige sein, aber ich finde es recht ansprechend und kann damit sehr produktiv arbeiten.

Spiele: Zwei habe ich schon in der News genannt: "Metro: Last Light" und "DOTA 2". Aber es müssen ja nicht immer die Blockbuster sein, was ist bspw. mit "The Cave"? Natürlich sollte das noch mehr werden, aber so eine Branche stellt ja nicht von heute auf morgen um. Und Linux zu nutzen heißt nicht, alles umsonst und/oder DRM-frei haben zu wollen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 15:04 #

Ich nutze im Moment ja Ubuntu mit Unity - so als Spielerei. Meiner Ansicht nach ist das genauso ein Murks wie Windows 8. Das mag bei Touchscreens ganz super sein aber für effektives und flottes Arbeiten ist das absolut nichts.

Vor allem stört mich dabei auch die Uneinheitlichkeit bei Anwendungen. Mal sind die Popdownmenüs von Programmen auf der linken, dann wieder rechten Seite, sehen anders aus etc.

Was Office angeht, da kann man sich drehen und wenden wie man will, an MS Office führt kein Weg vorbei. Wobei natürlich jeder andere Programme benötigt und die Textverarbeitung noch das harmloseste und unwichtigste für Büroanwender ist, soll heißen, für die meisten würde ein Wordpad oder ähnliches reichen (Open Source Fans nehmen dann das aufgeblasene und lahme AbiWord ...). Aber vor allem für Excel gibt es nicht eine einzige Alternative auf dem Markt, nicht einmal kommerzielle. Auch bei Outlook / Exchange, Access und eingeschränkt Powerpoint (viele Firmen nutzen das nun einmal) hat man Probleme, wenn man sich mit Alternativen versucht.

Aber es gibt ja auch unzählige andere Bereiche. Insbesondere für Produkte von Adobe findet sich KEINE Alternative die auch nur irgendwie annähernd an Software wie Premiere Elements oder Photoshop Elements heranreicht. Wer also als Heimnutzer hobbymäßig Bild- und Videobearbeitung macht und etwas vernünftiges will, der findet zwar bei Windows und Mac OS X noch einige Alternativen aber nicht bei Linux.

Und was Spiele angeht, solange nicht ALLE Spiele und vielleicht noch gar ein paar Exklusivtitel für Linux erscheinen gibt es für den Normalzocker nicht einmal einen Grund gar ein Dualbootsystem zu fahren.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 15:16 #

Mit Dir diskutiere ich nicht mehr, also versuch gar nicht, mich mit Deinen falschen Verallgemeinerungen zu provozieren. Bei unserer letzten Diskussion wurdest Du dermaßen persönlich angreifend und hattest nicht einmal den Anstand, Dich für Deine Ausdrucksweise zu entschuldigen.

Für mich bist Du nur ein Troll, der wie im Beißreflex unter jeder Linux-News seine gehässigen Kommentare schreibt. Melde Dich wieder, wenn Du wie ein Erwachsener diskutieren kannst.

Und auch die Bitte an alle anderen: Bitte einfach ignorieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 15:20 #

Ui, getretene Hunde die keine Argumente haben, die beißen, nicht wahr! Du bist so peinlich manchmal in deinem blinden Linux-Eifer.

Fakt ist, ich bin ein sehr umgänglicher Typ aber wenn mir einer dumm kommt, dann schlage ich hart zurück, dass gerade so ein Linux-Jünger das nicht ab kann ist ja klar.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40506 - 13. März 2014 - 17:49 #

Das kommt vom richtigen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 19:53 #

Naja, du bist ja auch so ein Indie-Fanboy, der Underdog, der immer gegen die bösen Großkonzerne wettert und die lieben armen kleinen in den Himmel lobt.

onli 15 Kenner - 2967 - 13. März 2014 - 18:42 #

Aber er ist schon lustig mit seinem Beißreflex, nicht? Hat wahrscheinlich zuviel Geld für Windows ausgegeben. Oder Angst vor Pinguinen ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 19:56 #

Falsch, wie ich selbst anführte, ich habe derzeit Ubuntu im Dualboot. Ich sehe nur nicht, wieso eigentlich außer um mit Rumzuspielen. Denn machen kann ich unter Windows wesentlich mehr.
Im Moment experimentiere ich z.B. ein wenig mit Sprachsteuerung und Sprachdiktaten rum, da kann man unter Linux z.B. ja gar nichts machen, weil es überhaupt keine (funktionierende) Software gibt.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 20:10 #

Wirklich lustig finde ich ihn nicht, aber Angst vor Pinguinen klingt wahrscheinlich. Er stellt halt fest, dass alle um ihn herum mit Linux wunderbar klar kommen und hat jetzt Panik, dass er mit seinen "Profi"-Windows-Kenntnissen auf dem Schlauch steht, sobald sich eine Alternative durchsetzt. Also lieber ein bisschen FUD verbreiten und hoffen, dass das nicht passiert. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 21:13 #

Lol, das hättest du gerne. So Realitätsfremd kann man doch gar nicht sein? Irgendwie tust du mir leid ...

Tr1nity 28 Endgamer - 101244 - 13. März 2014 - 22:05 #

An alle: Ich schlage vor ihr beendet hier euer Streitgespräch, da es ja nur noch persönlich zugeht.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10818 - 14. März 2014 - 8:55 #

Ubuntu war mit Unity nicht mehr tragbar für mich ;) habe es danach eine weile mit Kubuntu probiert, bin letztlich aber wieder zu Debian zurück.

monkeyboobs 13 Koop-Gamer - 1491 - 13. März 2014 - 14:30 #

Für Linux erhältlich (aktuelle Auswahl):

Amnesia: The Dark Descent
Bastion
Broken Age
Counter-Strike: Source
DotA 2
Football Manager 2014
Half-Life 2
Heroes of Newerth
Machinarium
Metro: Last Light
Minecraft
Portal
Shadowrun Returns
Team Fortress 2
The Cave
Trine 2
World of Goo

Für Linux angekündigt (Auswahl):

Armikrog
Counter-Strike: Global Offensive
Divinity: Dragon Commander
Dreamfall Chapters
Dust: An Elysian Tail
Godus
Hotline Miami 2
Joe Danger 2: The Movie
Massive Chalice
Mighty No. 9
Papers, Please
Pillars of Eternity
Portal 2
Project C.A.R.S.
Serious Sam 4
SkullGirls
The Banner Saga
The Stanley Parable
Total War: Rome II
Tropico 5
Wasteland 2
XCOM: Enemy Unknown

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 14:51 #

Wow, was für eine Auswahl ... die ist ja gewaltig! Da sind ja echte Systemseller dabei, da kann PC Spieler gar nicht anders als zu wechseln. *Sarkasmus off*

Philley (unregistriert) 13. März 2014 - 15:01 #

Du scheinst beim An- und Ausschalten Deines Sarkasmus' übersehen zu haben, dass allein Dota2 der meistgespielte PC-Titel ist... weltweit.

(Man muss nicht immer von sich auf andere schließen)

Azzi (unregistriert) 13. März 2014 - 15:09 #

War das net League of Legends? Dachte DOTA läuft gar net so gut.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 15:11 #

DOTA ist zumindest bei den auf Steam gespielten Spielen auf Platz 1, aber ich glaube, LoL liegt dennoch weit vorne.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 15:23 #

Das verwechselst du mit League of Legends, das hat etwa 10 Mal so viele Spieler wie Dota 2.

Und vor Dota 2 kommen da dann doch noch ein ganzer Stapel anderer Titel, World of Tanks, Call of Duty oder World of Warcraft um nur mal drei zu nennen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4466 - 13. März 2014 - 17:12 #

Mann, jetzt hast Du es einem kleinen Nischenbetriebssystem aber gegeben, indem Du aufgezeigt hast, das ein etabliertes System mehr Software vorzuweisen hat.
Was für eine Leistung.
War das jetzt Ironie?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 19:49 #

Es geht darum, dass es keinen Anlass gibt überhaupt einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7705 - 13. März 2014 - 20:41 #

Bin auch sehr dankbar dafür, das hält eine Menge nerviger Kiddies in LoL. LoL ist halt die vereinfachte Kinderversion... verhält sich imho zu Dota wie Yu-Gi-Oh zu Magic: The Gathering ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 21:14 #

Was hast du gegen Yu-Gi-Oh? Hat meine Schwester früher gerne gespielt. Jedem Tierchen halt sein Pläsierchen ... ^^

v3to (unregistriert) 13. März 2014 - 22:46 #

schwanzvergleich.... lalalalala... hehe. nee, aber mal zurück auf dem teppich. ist schon an sich eine spannende richtung, in die sich das ganze entwickelt. vor ein paar jahren noch war ja abseits von freeware und vereinzelten gepatchten games nicht im entferntesten daran zu denken, dass es überhaupt mal solch eine auswahl gibt. auch wenn es bislang hauptsächlich indie-titel sind.

an sich ist es eine logische konsequenz, vorzeige-engines langsam auf den weg zu bringen, wo unity und co bereits enorm erfolgreich sind. und ich glaube auch nicht, dass das alleine an valve liegt. sondern vermute eher, dass die hoffnung, dass beispielsweise auch android beizeiten ausreichend potente hardware erreicht, vater des gedanken ist.

Makariel 19 Megatalent - P - 14289 - 13. März 2014 - 14:34 #

"-kostenlose Office Software nicht praxistauglich, da die Formatierungen nicht erhalten bleibt wenn man es auf andern Rechnern mit MS Office öffnet."

MS Office? Wie unprofessionell.

Azzi (unregistriert) 13. März 2014 - 14:44 #

Solang MS Office halt der Standard ist, müssen sich alle andern Programme dem unterordnen. Da kannste dich mit deinem Open Office/Libre etc. auf den Kopp stellen, so lange das Dokument auf andern PCs nicht genauso aussieht wie beabsichtigt isses net nutzbar.
Schick mal auf der Arbeit oder der Uni Textdateien oder Präsentationen rum, bei der die Formatierungen durcheinander sind. Deine Kollegen, Profs, Chefs werden dir was erzählen.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 15:05 #

Merke: Verbreitung macht noch lange keinen Standard aus. MS-Office ist kein Standard. UTF-8 ist ein Standard, oder aber ANSI-C.

"Nicht nutzbar" ist aber nun wirklich übertrieben. Du hast schon mitbekommen, dass die Stadt München seit 2009 auf OpenOffice umgestiegen ist? Und wenn man zu Hause einen Brief schreiben und drucken will, wieso muss man dafür eine teure Office-Suite kaufen?

Bei uns an der Uni werden dem Prof PDF-Dokumente geschickt, die mit LaTeX erstellt wurden. Mit sowas wie Word-Dateien machst Du bei vielen einen ganz schlechten Eindruck.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 15:17 #

TeX kommt aber nur im technischen Uni-Umfeld zum Einsatz. Weil die MINT-Leute keinen Plan von DTP haben ... ^^

Ich habe nun wirklich für viele Computerlaien Dokumente für das Studium aufbereitet. Die werden in Word getippt, dann in einem vernünftigem DTP Programm gesetzt (damals habe ich Quark genutzt) und dann als PDF gespeichert. Für viele Arbeiten - und vorausgesetzt man kennt sich mit Word recht gut aus - reicht auch häufig, direkt das Word Dokument in ein PDF zu wandeln.

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10020 - 13. März 2014 - 21:22 #

Als Sozialwissenschaftler verwende ich übrigens auch LaTeX. Ich kann meine Texte auf dem lahmarschigen Netbook schreiben ohne dass es bei der Arbeit mit irgendeinem Office am ganz großen Rad dreht. Da reicht ein kleiner Texteditor.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 14. März 2014 - 15:12 #

TeX ist ein Satzprogramm, keine Textverarbeitung. Man schreibt seine Texte in einer Textverarbeitung und kopiert sie danach in das Satzprogramm. Aber natürlich kann jeder seine Texte letztlich schreiben wo er will, auch im Notepad oder einem sonstigen Mini-Editor.

Ich benutze auf meinem uralten Netbook übrigens Softmaker Office ...

Makariel 19 Megatalent - P - 14289 - 13. März 2014 - 19:10 #

Wenn ich Textdateien rumschick die nicht editiert werden sollen gehts am praktischsten als pdf, das sieht auch überall gleich aus. Und keine Ahnung auf was für Fakultäten du so rumläufst, aber in Physik, Mathe und vielen Ingenieurswissenschaften wird man müde belächelt wenn man sich nicht mit TeX auskennt.

Und ja, wenn mir ein Student Word Dokumente schickt macht das bei mir einen schlechten Eindruck.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 19:58 #

Schrieb ich ja, die Uni-Leute in den MINT-Fächern stehen auf solchen Steinzeit-Krams, je schlechter und komplizierter und altbackener zu bedienen, desto besser, denn das unterscheidet den Profi ja vom Laien.
Der Schriftsetzer grinst sich dann einen und startet InDesign ...

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10020 - 13. März 2014 - 21:32 #

Wie kommst du drauf, dass sich ein Ingenieur mit DTP auseinander setzen will? Ein Fliesenleger repariert ja auch nicht seine Schuhe. Ein Freund von mir ist Musikwissenschaftler und schreibt seine Notendinger auch mit LaTeX. Dafür gibts halt jeden Scheiß, um es als WERKZEUG benutzen zu können.

Und ein Laie macht alles aber er setzt sich nicht das erste Mal vor InDesign und setzt eine komplette Broschüre damit. Oder wolltest du einfach nur sagen, dass InDesign gar nichts kann und deswegen von einem Laien sofort durchschaut werden kann?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 14. März 2014 - 15:03 #

Nein, ich will nur sagen, dass TeX aus der Computer-Steinzeit stammt. Als Apple mit dem Macintosh Anfang der 80er dann das DTP populär machte wurde dieses Relikt aus Unix und DOS Zeiten langsam obsolet. Niemand muss ein DTP-Monster wie Quark XPress oder Indesign einsetzen, dass sollten tatsächlich nur Profis, da doch einiges an Einarbeitung erforderlich ist. Aber es gibt gute kleine Satzprogramme von kostenlos bis 100 Euro, die sehr einfach zu bedienen sind und in der Regel das Notwendige können. Denn LaTeX ist sicher nicht einfacher zu bedienen wie Quark ...

Dass an Unis TeX so verbreitet ist liegt einzig und alleine daran, dass die ITler gerne alles so kompliziert wie möglich wollen, damit sie sich selbst auf ein hohes Ross setzen und von den "dummen Laien" absetzen können. Dadurch fühlt man sich halt elitär. Wäre ja noch schöner, wenn selbst ein Computerlaie mit einem 20 Euro Billigprogramm einfach und unkompliziert in kürzester Zeit ein gutes Layout zaubern kann, dass muss gefälligst tunlichst unterbunden werden!

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 13. März 2014 - 23:34 #

"Schick mal auf der Arbeit oder der Uni Textdateien oder Präsentationen rum, bei der die Formatierungen durcheinander sind. Deine Kollegen, Profs, Chefs werden dir was erzählen."
Genau aus dem Grund musste und muss ich Libre Office verwenden. Überall wird gespart wo es geht und da ist MS Office ganz schnell draußen, weil es schlicht kaum einer benötigt. In öffentlichen Einrichtungen wird MS bald ganz weg sein. Lediglich für speziell zusammengeschraubte Lösungen wird es benötigt.

yeahralfi 14 Komm-Experte - P - 2044 - 13. März 2014 - 16:22 #

Irgendwie scheinen alle hier bei MSOffice immer nur an Word und ab und zu mal PowerPoint zu denken. Ich kann nur sagen, dass das die beiden Tools sind, auf die wir hier in der Bank am ehesten verzichten könnten.

Ganz anders sieht das aber bei Access und besonders Excel aus. Ohne die geht hier gar nichts und an eine Ablösung wäre hier nicht im Traum zu denken. Ob man das schön und architektonisch richtig finden soll oder nicht, aber hier existieren Terraybyteweise Excel-Boliden in den Fachabteilungen mit riesigen VBA-Code. Die sind unausrottbar...Dazu ein Haufen Spezial-AddIns von Drittanbietern, die es so meist auch nur für Excel gibt. Und zuguterletzt...das muss bei allem Microsoft-Bashing auch mal gesagt werden...Excel ist schon eine extrem mächtige und stabile Tabellenkalkulation. Gibt es Probleme, sind die meistens vor dem Rechner begründet... Und das sage ich als jemand, dessen Aufagbe es ist, Excel-Boliden durch zentrale IT-Lösungen zu ersetzen.

Cat Toaster (unregistriert) 13. März 2014 - 16:57 #

Wie könnt Ihr denn Outlook/Exchange vergessen? Da ist alles drin was mein Hirn nicht mehr zu speichern vermag und das ist gar nicht mal wenig...(na, wer verwandelt die Vorlage?)

Vor allem ist es als Firma wichtig wenn man ein Problem hat das man auch Support bekommt. Wen ruf ich denn da an? Herrn Open, Herrn Libre?

Horschtele 16 Übertalent - P - 5482 - 13. März 2014 - 18:38 #

Outlook ist relativ leicht ersetzbar, weil sich fähige Alternativen entwickelt haben. Die sind auch zu gängigen Exchange-Lösungen kompatibel. Darüber hinaus geht die Tendenz zum Email-Verkehr in Richtung Mobile und Cloud.

Und was die letzten 2 Themen angeht, da hat Microsoft hart zu kämpfen gegen Google, SAP und ähnliche.

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10020 - 13. März 2014 - 21:34 #

Und wen rufst du für MS Office-Support? Herrn Gates etwa? Lachhaft.

Cat Toaster (unregistriert) 13. März 2014 - 21:56 #

Stichhaltige Argumentation, Glückwunsch dazu!

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 22:02 #

Wenn eine Firma wirklich kommerziellen Support braucht, kann sie sich einen Support-Dienstleister aussuchen:

https://www.openoffice.org/bizdev/consultants.html

Und das Tolle: Wenn Du mit dem nicht zufrieden bist, kannst Du Dir einen anderen aussuchen. Bei proprietärer Software gibt es genau eine Firma, die Support anbietet: Der Hersteller.

Cat Toaster (unregistriert) 13. März 2014 - 22:36 #

Das kannst Du bei den 100.000 Microsoft-Partnern nicht? Ich sag ja nicht dass die das nicht können aber dieses Getue es gäbe nur einen Weg geht mir auf den Sack. Es ist ja nicht so das 90% der KMU von purer Blödheit getrieben sind und dem Microsoft-Drachen das Geld blind in den Rachen werfen.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 22:49 #

Welcher von den Microsoft-Partnern liefert Dir denn einen Patch für Dein ganz spezifisches Problem? Wenn MS sich nicht drum kümmert, kann es kein anderer lösen. Oder haben die Partner Zugriff auf den Code und auch das Recht, veränderte Versionen zu vertreiben?

Eigentlich wollte ich aber Dein Argument entkräften, Open-Source-Software ließe sich mangels kommerziellem Support nicht von Firmen einsetzen. Auf die Liste der Anbieter für OpenOffice bist Du aber leider nicht eingegangen.

Cat Toaster (unregistriert) 13. März 2014 - 23:37 #

Das habe ich nicht behauptet, dieser Support ist nur nicht ganz so "gratis" und umfänglich wie die Software und auch nicht vom Hersteller. Microsoft stellt immerhin innerhalb eines Produkzyklus von zehn Jahren Sicherheitsupdates gratis bereit inkl. eines Updateverteilsystems für Unternehmen (WSUS) und das Wissen zu den Produkten samt ihren Macken und Workaorunds liegt praktisch auf der Straße. Es ist immerhin ein Unterschied ob eine Millionen User dasselbe Problem hat oder 100.

Nur weil man bei Open-Source Lizenzgebühren sparen kann, ist es noch lange nicht umsonst.

Ich führe diese Diskussion in der realen Welt seit 16 Jahren mit echten Kunden. Dazu kommt das Behörden und Non-Profits (Stifter Helfen) für Microsoft-Lizenzen kaum etwas bezahlen. Kunden die ein Vielfaches bezahlen und seit Jahrzehnten Office benutzen, ihre Vorlagen und Addons dafür haben und sich damit schlichtweg auskennen haben ebenfalls keinen Nerv mal eben umzusteigen weil das nämlich extrem teuer ist und von den ganzen "Open-Source-Consultants" setzt mal die Hälfte solche Migrationsprojekte in den Sand, für vierstellige Tagessätze versteht sich.

Vom Umstellungs- und Schulungsaufwand bei Hunderten von Anwendern mal ganz zu schweigen. Das muss man sich schon genau durchrechnen und dann ist es am Ende eher eine politische Entscheidung als eine wirtschaftliche. Angefangen damit das jede kaufmännische Software Microsoft Office-Schnittstellen hat.

Noch dazu ist eine Mär, dass Du bei Microsoft als Firmenkunde keinen Support (Hotfix) bekommst für ein reproduzierbares Problem. Das passiert sehr wohl.

Natürlich haben Microsoft Gold-Partner Zugriff auf Ressourcen bis hin zu relevanten Teilen des Quellcodes. Selbstverständlich zu Microsofts Bedingungen.

OpenOffice-Updates verteile ich nicht mit dem WSUS, Makros und Addons müssen portiert, komplett neu geschrieben werden (erstmal muss überhaupt die Möglichkeit der Realisierung geprüft werden) und jahrzentelang auf Microsoft geeichte Mitarbeiter müssen umgeschult werden, Schnittstellen zur kaufmännischen Software angepasst oder erst entwickelt. Das kostet in der Beratungsphase schon richtiges Geld.

Microsoft-KnowHow gibt´s in jeder Stadt gleich mehrfach, und jetzt komme ich auf Deine Liste: Zwei Firmen in Deutschland können das? Von den Webseiten will ich mal nicht anfangen, One-Man-Shows? Das Systemhaus was Dich schon 20 Jahre zuverlässig betreut kann das nicht?

Und schon unterscheibt der Kunde drei weitere Jahre Microsoft Open Value mit Software Assurance.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 14. März 2014 - 8:56 #

Erst einmal Respekt für Dein Posting, das klingt schon wesentlich fundierter als das "Herrn Libre" zu Anfang. Eine solche Art der Diskussionsführung würde ich mir wirklich von manch anderem hier wünschen. Deine Argumente sind gut und richtig, an ein paar Stellen möchte ich dennoch einhaken.

Dein ursprüngliches Posting klang so, als ob Firmen mangels kommerziellem Support keine andere Wahl hätten, als MS-Office zu nutzen. Natürlich gibt es diesen Support nicht umsonst und ja, die Einführung von Open-Source-Software im großen Stil macht man nicht für 0€. Und auch dass die Anzahl der Anbieter für das verbreitetere System größer ist, dürfte niemanden überraschen. Allerdings frage ich mich, wie Du so pauschal dazu kommst, den beiden genannten (oder den lokalen nicht genannten) Firmen aus der Liste die Fähigkeit abzusprechen, ähnliches zu leisten. Hast Du schon mit denen zusammengearbeitet? Und arbeitet jeder Microsoft-Partner so viel besser?

Die Stadt München hat gezeigt, dass es geht. Natürlich war der Weg nicht einfach, sie haben da eine gewisse Vorreiterrolle eingenommen. Aber dass das Projekt "für vierstellige Tagessätze in den Sand gesetzt" wurde, kann ich nicht erkennen.

Und dieses Beispiel zeigt auch, dass man die Schulungskosten nicht überbewerten sollte. Schließlich gab es ja ähnliche Probleme, als die Ribbon-Oberfläche eingeführt wurde, oder konnte da jeder Mitarbeiter nach der Umstellung direkt so produktiv weiterarbeiten wie am Vortag?

Zu WSUS: Für welche andere Nicht-Microsoft-Software verteilst Du denn Updates mit WSUS? Hier ist ein weiterer Vorteil von Linux: Mit einem zwischengeschalteten Paketproxy habe ich die Updates für _jede_ Software auf allen Systeme in der Hand, kann Aktualisierungen zurückhalten oder eigene dazwischenschieben.

Fakt ist: Mit der derzeitigen Verzahnung mit MS-Office macht man sich dauerhaft von den Launen eines Herstellers abhängig. Dir passt die Ribbon-Oberfläche nicht? Pech gehabt. Das Lizenzmodell für Office 365 sagt Dir nicht zu? Wir reden nochmal, wenn der Support für Dein jetziges Produkt ausläuft.

Dass es Probleme gibt, wenn Firmen eine solche Abhängigkeit eingehen, sehen wir immer wieder. Da werden inhärent unsichere Systeme am Netz gelassen, weil die Software nur auf WinXP läuft oder eine Weboberfläche nur mit IE6 funktioniert. Mit einer Fokussierung auf offene Standards mag man andere Probleme haben, solche jedoch nicht.

Cat Toaster (unregistriert) 14. März 2014 - 20:09 #

Die Aussage bleibt bei der Ausführlichkeit leider trotzdem dieselbe. Wenn Microsoft Mist baut werden sie von allen Seiten durch den Dreck gezogen und von jeder Kartellbehörde der Welt beaufsichtigt und zumindest ich kann den Eindruck gewinnen dass sie gelegentlich immer wieder was lernen. Gerade bei Windows 8 passiert es wieder.

Das Faktum der Abhängigkeit habe ich nie bestritten oder? Vielmehr habe ich deutlich gemacht dass diese teils Jahrzehntelang eingeschliffen und von Microsoft zementiert wurde. Die Tatsache das ich das beschreibe bedeutet nicht das ich das Super finde.

Abgesehen davon ist man in der IT immer abhängig, mindestens und viel stärker von seinem Admin oder Dienstleister, gerade dann auf Microsoft zu setzen wo man verhältnismäßig viel Personal bekommt ist eher weniger als mehr Abhängigkeit. Höchst relativ!

Ich habe auch nicht mit einer Silbe im vorigen Beitrag meine Meinung geäußert sondern die Realität der ich tagtäglich ausgesetzt bin geschildert. Ich spreche auch den LibreOffice-Consultants nicht das KnowHow ab, ich sehe nur zwei One-Man-Shows mit Webseiten die aussehen als wären sie im Netscape Communicator 4 entstanden einer Armee von 4200 Hochglanz-Microsoft-Partnern in Deutschland gegenüber stehen und versetze mich dann in die Lage des Kunden vor dem bereits geschilderten Hintergrund. Wie wird sich der Kunde entscheiden zu 99% und warum?

Wo sage ich das 4200 MS-Partner geil sind und zwei Libre-Office-Partner Scheisse? Wer bundesweit die bessere Abdeckung und Auswahl hat liegt doch wohl auf der Hand wenn wir in beiden Gruppen dieselbe Ausfallquote annehmen. Und dann soll sich einer allein um das gesamte Bundesgebiet kümmern? Ich erkläre Dir nicht wirklich was ich meine, oder? Wenn ich Kunde bin dann weiß ich dass mir der Consultant schön seine Spesenabrechnung rüberreicht, also schaue ich doch erstmal ob ich jemanden finde dem ich nicht Hotel- und Reisekosten zahlen muss, oder? Setze ich auf eine Firma mit mehreren Spezialisten Vorort oder einen Freelancer wo ich einfach mal Pech habe wenn der morgen zur Kur fährt? 2 vs 4200?

Microsoft-Lizenzen kosten Geld, ja, aber der Einsatz der Software ist rundum glasklar kalkulierbar. Noch so ein Argument was in Unternehmen zieht.

Natürlich gibt´s Umstellungen die Arbeit machen, wie die Ribbons bei Office, solche Umstellungen im UI gibt´s im Open-Source-Bereich nicht? Kann ich mir nicht vorstellen (keine Sorge, ich stell mich nur blöd). Wir machen in den Firmen ja auch nicht jeden Versionssprung mit, wir sind froh wenn wir dieses Jahr die letzten XP-Rechner endlich auf 7 gezogen haben und das war´s dann bis 2020 an der Front. Bei Office ist größtenteils noch 2007 und 2010 im Einsatz, ich habe keinen Kunden der derzeit ernsthaft über Office 2013 auch nur nachdenkt. Natürlich quäle ich mich in der Firma mit Windows 8 und Office 2013 aber das ist in meinen Augen eine Produktgeneration zum Vergessen nach der zurecht niemand verlangt. Wer´s mag, bitte.

München, ja das ist immer so ein Leuchtturm-Projekt, so ein ewiges und gefühlt einziges, warum ist das so? Selbst die haben nur einen "Großteil" aber eben nicht alles umgestellt. Die Stadt München sagt sie habe 10 Millionen eingespart und Microsoft sagt der Spaß habe 60 Millionen gekostet (wen wundert´s). Wenn die Wahrheit in der Mitte liegt war´s immer noch ein Flopp, ich kenne die konkreten Zahlen nicht aber wenn die öffentliche Hand ausgerechnet hierbei kein Geld verbrannt hat würde mich das schon sehr wundern. Ob einem die "Freiheit" das Wert sein sollte steht auf einem anderen Blatt und ob die jetzt alle viel glücklicher und effizienter sind, ich weiß auch das nicht. Ein politisch motiviertes Projekt wo danach jemand Vortritt und Fehler einräumt ohne das die jemand anders aufgezeigt hat ist mir jedenfalls nicht bekannt, von daher MUSS es ja ein Erfolg sein. Für mich hat das ein "Geschmäckle".

http://www.heise.de/open/meldung/Linux-in-Muenchen-Alle-Rechner-sind-migriert-2065559.html

Ich kann München mit seinen 15.000 PCs und seiner sicher nicht kleinen IT-Fachabteilung in meiner Realität von KMU bis 500 IT-Arbeitsplätzen nicht als Paradebeispiel gelten lassen denn die Unternehmen verprassen kein Steuergeld und verfügen erfahrungsgemäß über eine sehr dünne Eigenkapitaldecke und noch weniger eigenes IT-KnowHow (welches teuer zugekauft werden muss und dann wieder abgeht oder eine neue Stelle erforderlich macht: Lizenzkosten mit Personalkosten ersetzen?) und den schönen Effekt bekannt als "Anwenderproduktivitätsverluste" beziffert in München auch niemand vorher und danach. Ist auch furchtbar schwer. Jedenfalls darf es nicht den geringsten Zweifel an der Rentabilität einer solchen Umstellung geben, garantiert das aber irgendjemand vorher? Und so trägt das Risiko doch der Unternehmer und dessen Primärziel ist häufig gar nicht "Software-Religion".

Praktische Anforderung weil´s mich interessiert: Ein Terminal-Server auf den aus mehreren Ländern via RDP zugegriffen wird. Office muss Englisch, Spanisch, Französisch, Thai und Deutsch können. Gemeint ist vornehmlich natürlich das Benutzerinterface aber natürlich auch Grammatik- und Schreibprüfung. Downloadzeiten für die Microsoft-Office-Sprachpakete rausgerechnet, richte ich das in zehn Minuten ein. Geht das bei den anderen ähnlich entspannt? (Wir tun mal so als bräuchten wir nicht zwingend Outlook und Estos um 100% aus dem Exchange rauszuholen)

Es ist allerdings ebenso ein Faktum in meiner Welt, dass ich keinen Kunden habe der mir den ganzen Tag die Ohren volljammert wie furchtbar das alles mit Microsoft ist, die meisten sind sogar zufrieden (Tatsächlich, ich traue mich das zu sagen!).
Von daher verstehe ich nicht woher vielfach der Drang kommt (in allen Dingen) andere Leute missionieren zu wollen und diese bei wider erwarten zögerlicher Reaktion als "unprofessionell" und "Idioten" (siehe Thread) zu titulieren. Ich bin da durchaus in der Lage einen nicht minder dämlichen Kommentar drauf zu antworten denn für eine differenzierte Betrachtung fehlt ja oft genug jeder Wille. ;)

IBM hat die Lotus SmartSuite verschenkt und Sun StarOffice. Beides keine Pommesbuden (aber manch GG-Kommentator weiß es besser!). Hat das Microsofts Marktanteile beeindruckt? Nein, beide haben aufgegeben selbst wenn die Dinger BESSER und UMSONST waren wollte sie niemand haben. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Liegt das daran weil die BWLer alle nicht rechnen können, Microsoft alle schmiert oder weil es vielleicht tatsächlich ein Mythos ist das Open-Source Geld spart oder die Abhängigkeit reduziert? Und wenn das so ist, was spricht dann noch für Open Source? Haben die anderen Marktteilnehmer ihre Chance nicht einfach nur verpennt? Ist vielleicht der Kunde zu dämlich? Ist es eine Kombination?

Ich würde mich über richtigen Wettbewerb freuen, ich seh´s nur leider nicht. Jede Option mehr die man als Kunde hat kann ich nur begrüßen.

Also, grüßt mir Herrn Libre und Herrn Open, ich grüß Bill (nicht)! Ihr könnt ja machen was ihr wollt, so halt ich es. In diesem Sinne: Schönes Wochenende

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 15. März 2014 - 14:41 #

Religiösen Anhängern mit Argumenten zu kommen funktioniert nicht. Ich schreibe einzig und alleine in solchen Threads um unbedarfte Anwender vor allzu großer Hoffnung "heute ist Linux ein Kinderspiel und es gibt für alles wunderbar ausgereifte Software" zu bewahren, denn die Realität sieht nun einmal immer noch völlig anders aus.

Man sieht ja aber auch, wer Linux propagiert und wer in Foren gegen MS basht. Letzteres sind irgendwelche unbedarften relativ ahnungslosen User, die einfach auf den "politisch korrekten" Zug (Microsoft ist böse) mit aufspringen, weil sie glauben, das ist populär. In Wirklichkeit sind die alle nämlich recht zufrieden mit Windows. Und diejenigen, die Linux wirklich nutzen, die kommen fast alle aus der IT Ecke, wurden an den Unis indoktriniert und bleiben jetzt dabei, sie halten sich für eine elitäre Minderheit. Das was sie vergessen ist, sie selbst nutzen ein System vielleicht um seiner selbst Willen und beschäftigen sich darauf mit "Computergedöhns". Der normale Anwender nutzt einen Computer aber als Werkzeug um seine Aufgaben damit zu erledigen. Für wen es okay ist nur kostenlose Software zu nutzen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, meinetwegen. Wer allerdings moderne (kommerzielle) Anwendungsprogramme kennt, der tut sich das nicht lange an.

Apropos, die Lotus Smart Suite habe ich vor einiger Zeit mal probiert, das ist das schlimmste und verkorksteste Stück Software, das mir jemals untergekommen ist. Absolut lahm, total instabil und stürzt alle zwei Minuten ab, wobei es etliche Minuten braucht um überhaupt erst mal zu starten. Mein Beileid an die Leute bei IBM, die dazu gezwungen werden diesen Schrott zu benutzen.

Cat Toaster (unregistriert) 15. März 2014 - 16:39 #

Ja da stimme ich vollumfänglich zu (wer hätte das gedacht! ;) )

Der letzte Kunde dem ich sagen musste das ich ihm "Lotus 1-2-3" nicht mehr unter Windows 7 installiere kam vor zwei Jahren, zwei Leute benutzen es u.a. in ihren Windows98-VMs immer noch und die schwören drauf (frag nicht, alte Branchenlösung die noch unter DOS läuft wo man noch was nachschauen kann und muss!).

Ich bin da selbst zu wenig Anwender, kann in Excel nur Autosumme und Sortieren und Frage ansonsten unsere Stifte, was die damit alles können ist für mich schon Magie und die lernen halt in der Berufsschule auch nicht LibreOffice :). Wann sollen die das auch machen an 1-2 Berufsschultagen 2-3 Officepakete lernen? Und in der Firma ist es für uns wichtiger dass die VMware ESX, Microsoft AD, TK, Datev, Sage, Zeiterfassung, Banking, Netzwerktechnik und richtiges Sizing lernen weil selbst für uns Office nur ein Werkzeug ist, genau wie bei den Kunden.

Ebenfalls rund zwei Jahre her bei einem anderen Kunden musste ich mitteilen das er sein "Corel Word Perfect" auch nicht mehr würde benutzen können und mal langsam seine Vorlagen nach Word portieren müsste was er seit 12 Jahren lizenziert und parallel laufen hat.

Die wirklich größte Angst des Kunden ist tatsächlich die enorme Abhängigkeit und zwar von dem IT´ler Vorort: "Ist der Typ der mir jeden Tag zur Seite steht nicht wichtiger als von welchem Hersteller die Software kommt und wenn mal was passiert, wie schnell bekomme ich einen fähigen Ersatz der sofort mit minimalen Reibungsverlusten übernehmen kann?"

Je verbreiteter eine Software ist je breiter ist das Angebot an Fachkräften und Serviceleistungen die darauf aufbauen. Je eher finde ich Gleichgesinnte mit denselben Problem mit denen ich mich austauschen und verbünden kann. So ist ein Monopol selbsterhaltend.

Man kann ja nun auch Microsoft-Umgebungen extrem viel Humbug machen aber selbst wenn nichts dokumentiert ist (wie meistens in KMU) kann ich mir in sehr kurzer Zeit einen Überblick verschaffen weil zumindest die Bedienung, Masken und Grundfunktionen standardisiert sind und selbst der größte Bockmist wird zumindest schnell sichtbar. Wenn ich eine nicht dokumentierte Linux-Umgebung übernehmen muss bildet sich bei mir dagegen kalter Schweiss...

Wir haben ja Linux-Server laufen, u.a. mit einer gigantischen Informix-Datenbank seit 15 Jahren mit ner Custom-Entwickelten ERP vorne dran (Java). Die Entwickler-Firma ist Insolvent, der Kunde musste sich den Chef-Entwickler in der Folge einkaufen um nicht am Arsch zu sein und wochenlang nach einem Dienstleister suchen der die Informix warten kann (was er natürlich remote macht weil 600km weg). Da sind "mal eben" sechsstellige Summen aufgelaufen in fünf Jahren. Mit ner bösen Microsoft-SQL hätte man ein paar tausend Euro gespart und den Partner Vorort. Ich kann auch was davon erzählen wie gut die Mitarbeiter mit dem Open-Office zufrieden waren was sie 2005 noch benutzen mussten im Datenaustausch mit der EU (die übrigens Microsoft Office benutzt was sie nicht von Milliardenstrafen gegen Microsoft abhält) oder dem Custom-webbasierten Mailsystem im Vergleich zu Exchange mit Outlook.

Die Firma die das Open-Source-Projekt durchgeführt hat ging Pleite, 20 Mitarbeiter verloren ihren Job, der IT´ler des Kunden auch und ich betreue den Kunden mit dem Zeitaufwand einer Viertelstelle (eher weniger) und wenn ich mal nicht kann übernimmt das flüssig ein Kollege und wenn unsere Firma Pleite geht gibt´s hier allein am Ort ein halbes Dutzend Firmen die das übernehmen. DAS findet der Kunde Sexy (wir natürlich nicht so weil der Kunde unabhängiger ist und wir uns einem starken Wettbewerb ausgesetzt sehen den wir nur durch effiziente Strukturen begegnen können, trotz bzw. wegen dem Microsoft-Monopol)! Soviel zu einer selbst erlebten "Erfolgsgeschichte" im Bereich "Open-Source". Ich sage ja nicht das es unmöglich ist, aber man muss schon sehr genau und verantwortungsvoll rechnen und es sind halt Leute unterwegs die´s nicht können (wie natürlich überall) und sowas kann auch dem Kunden das Genick brechen.

Natürlich kann ein wirklich fähiger Linuxer an Tagessätzen verlangen was er will denn davon gibt´s einfach nicht so viele und Firmen die da mehrere von haben sind noch seltener. Der Wettbewerb ist geringer, er kann es verlangen und er tut es auch. Das muss man sich dann eben im konkreten Fall ausrechnen wie schwer Lizenzkosten da wiegen.

Wenn man als Akademiker direkt von der Uni zu McKinsey geht und nur gigantische Leuchtturmprojekte macht mag das anders aussehen, manche Vorschläge von denen erscheinen allerdings nicht ohne Grund völlig realitätsfremd.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 15. März 2014 - 19:24 #

Das kommt wohl darauf an, mit welchem System man mehr Erfahrung hat. Bei Dir verursacht ein undokumentiertes Linux-System kalten Schweiß, bei mir wäre es wohl das Windows-Pendant. Unter ersterem kann ich mir mit wenigen Befehlen einen Überblick über die installierte Software verschaffen oder automatisiert nach vom Admin veränderten Konfigurationen suchen. Wenn unter Windows jemand manuell eine DLL ausgetauscht hat, wird die Suche danach wohl eher schwierig.

Zugegeben, die Exklusivität von Linux-Kenntnissen war früher öfter ein Türöffner. Mittlerweile hat sich das aber relativiert, gerade Unix-Admins findet man heute sehr häufig. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass viele für mich interessante Stellenangebote explizit Linux-Kenntnisse voraussetzen, und nein, das sind keine Admin-Jobs.

Was aber sagt Dir Deine Erfahrung? Dass eine Linux-Bais für die meisten Firmen unbrauchbar ist? Oder nur, dass man von der Kostenersparnis nicht zuviel erwarten sollte? Dass Du kein Fan von Monopolen bist, hast Du gesagt, aber welche Alternative schwebt Dir vor?

Cat Toaster (unregistriert) 15. März 2014 - 23:27 #

Die Erfahrung sagt mir dass man das nicht pauschalisieren kann, gerade in der IT mit hunderten möglichen Spezialisierungen ist das der dümmste Humbug den ich hier und überall ertragen muss weil jeder meint der einen PC anschalten kann ohne sich dabei lethal zu verletzen sei ein Experte.

Es kommt immer und nur auf die Anforderungen des Kunden an! Dazu gibt es gesetzliche Vorgaben zu Aufbewahrungsfristen, Datenhaltung und Datenschutz die man dem Kunden häufig erst noch vermitteln muss. :)

Es gibt unbestritten geschäftskritische Web- und Datenbankanwendungen wo Unix/Linux großartiges leistet und das seit Jahrzehnten (und lange vor Windows), man wäre dämlich wenn man das Gegenteil behaupten würde genau wie man dämlich ist wenn man sagt das Microsoft sowas heute generell nicht kann. Ich seh da kein Spannungsfeld weil es keines gibt. Ein ESX-Hypervisor auf dem alle unsere Windows-Server laufen ist irgendwie auch ein proprietäres Unix. Wenn das Scheisse wäre würden wir darauf keine hochverfügbarkeitsumgebungen realisieren. Mag sein das HyperV mittlerweile gleichgezogen ist aber wir schmeissen jetzt ein Jahrzehnt KnowHow eben genauso wenig in die Tonne wie unsere Kunden die nicht mal eben auf LibreOffice umsteigen wollen weil wir einfach keinen Leidensdruck haben. Würde ich heute bei 0 anfangen würde ich vielleicht HyperV nehmen. Kein Leidensdruck, keine Veränderung. Und wenn es mal was gibt was nicht von Microsoft ist was etwas taugt, dann nutze ich das auch gern.

Unix/Linux sind so lang großartig wie man es nicht sieht, insbesondere von der Anwenderseite. Ne virtualle Appliance mit Webinterface als Spam-Filter oder Internet-Proxy: Ich bin begeistert! Für integrierte Anwendendungen toll.

Linux ist (war schon immer!) längst Basis für viele geschäftskritische Prozesse in unzähligen Appliances, Routern, an Web Front-, und Backends, wieviel Internet haben wir denn noch wenn wir alle Unix-Derivate auf einmal abschalten würden? Der Apple-User bekommt seinen Apperat dann gar nicht erst an.

Microsoft hat sein Monopol auf dem Desktop und manchmal bin ich froh darüber denn wenigstens gibt´s an einer einzigen Stelle Standards - die sie setzen (und selbst wieder früh genug über den Haufen werfen) und so bescheuert sie auch manchmal sind - auf denen ja letztlich wieder ein reger Wettbewerb aufbaut, es herrscht ja kein Mangel an unterschiedlichsten ERP-, CRM-, Mail-, DMS-, DTP-, CTI-, und Office-Lösungen für Windows, oder?

Wenn ich rüber zu Apple schaue wie man ein Unix-Derivat für Privatanwender aussehen lassen und ihn gleichzeitig in einem goldenen Käfig geisseln kann dann wird Microsoft mit einen Mal geradezu "offen und sympathisch" für mich. Ich befürchte Valve wird einen ähnlichen Ansatz gehen denn "Consummer trifft auf Kommandozeile: No Fucking Way"!

Dann schaue ich auf die Konsolen und sehe Windows als die zweitoffenste Plattform von allen (nach Linux) mit dem größten Softwareangebot und den meisten Möglichkeiten für mich als Nutzer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen auf welchem Niveau wir da jammern. Und was macht der Privatmann? Er kauft sich Microsoft Office weil er´s auf der Arbeit auch hat, aber wird er gezwungen? Nein. Hat Alternativen? Massig!

Pauschale Aussagen wie Open Source sei immer "Billiger", "Sicherer" und man sei damit "Unabhängiger" halte ich jedenfalls für gleichbedeutend sinnbefreit wie "M$ ist doof". All mein Geseier lässt sich darauf reduzieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 16. März 2014 - 0:08 #

Amen!
Sehr schön zusammengefasst!

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 16. März 2014 - 0:09 #

Dass Unix/Linux auf der Serverseite groß war und ist, brauchen wir wohl nicht diskutieren. Du sagst aber, "Unix/Linux sind so lang großartig wie man es nicht sieht" und da möchte ich einhaken: Dort, wo man es sieht, ist es vielleicht nicht großartig, hat aber gerade in den letzten Jahren ordentliche Schritte nach vorn gemacht.

Meine ersten Versuche im letzten Jahrtausend waren... spannend. Aber heute legst Du eine Ubuntu-CD ein und ein paar Klicks später ist ein komplettes System mit schickem Desktop, Office und passendem Grafikkartentreiber installiert. Ein paar Klicks mehr und Du hast Steam drauf, das zumindest bei mir mittlerweile ein Drittel der Sammlung auch unter Linux bietet. Zugegeben, da ist viel aus dem Humble Bundles drunter, aber das könnte sich, um zum eigentlichen Thema der News zurückzukehren, in nächster Zeit ändern. Hoffe ich zumindest, denn mein Windows ist nur für Spiele und Elster auf der Platte.

Du schreibst, der Privatmann kauft sich MS-Office, weil er es auf der Arbeit hat, aber er hätte Alternativen. Welche denn, wenn er dieselben Dokumente wie im Office bearbeiten will? Einen Standard, der zwischen allen Office-Suiten ohne Formatverluste funktioniert, gibt es nicht. Und die Scheu, etwas Neues auszuprobieren, ist groß, vor allem wenn man MS-Office schon in der Schule beigebracht bekommt.

Was so eine Monopolstellung anrichten kann, haben wir ja gesehen. Der IE6 war fertig und MS sah keine Veranlassung, die Entwicklung weiter voranzutreiben. Dann kam Firefox und räumte mit Popup-Blocker und Tabbed Browsing auf, spätestens seit Chrome fragt jeder nach JavaScript-Benchmarks. Das Web hat sich weiterentwickelt, aber nur, weil aus der 95-5-Verteilung eine 40-30-20-10 geworden ist.

Cat Toaster (unregistriert) 16. März 2014 - 1:07 #

Ich habe nicht gesagt, dass ein Heimnutzer Office kauft um Dokumente von der Arbeit zu Hause zu bearbeiten, Du unterstellst mir immer Sachen die ich nicht sage ;). Warum sollte er sowas dämliches tun? Wenn die Firma möchte das ein Mitarbeiter zu Hause arbeitet hat die gefälligst auch das Office zu bezahlen und das kostet über das "Home-Use-Program" eines Firmen-Lizenzprogramms popelige 25,-€. Das darf er natürlich auch privat Nutzen.

Der Mitarbeiter kauft sich Office natürlich um damit seinen Privatkram zu erledigen weil er von der Arbeit her mit der Bedienung vertraut ist. Das wollte ich sagen. Natürlich auch nicht jeder. Sonst ergibt das Beispiel wirklich keinen Sinn.

Ja, Ubuntu habe ich kürzlich auch mal installiert, das hat bis zu dem Moment toll funktioniert wo ich das Programm installieren wollte für das ich die Kiste überhaupt erst aufgesetzt habe. Warum es nach 30 Jahren komplizierter sein muss als auf eine Exe zu klicken und "weiter-weiter-Fertigstellen", da bekomme ich einfach wirklich das kalte Kotzen. Ich kann´s nicht anders sagen. Als wenn manche Leute erste ne Erektion bekommen wenn sie ne Kommandozeile öffnen und da sudo eintippen. Auch wenn das meine Inkompetenz glasklar transparent macht, es ist mir unbegreiflich. Natürlich hat man die Installationsdateien auch gleich mehrfach, je nachdem mit was für einer Linux-Distribution man es zu tun hat.

Ich musste dann erst irgendwelche 32-Bit Bibliotheken über andere kryptische Befehle aus irgendeinem Repository laden die wiederum nicht mehr supported werden und dann schmeisst das Programm welche ich zu installieren gedenke den nächsten Fehler. Ich muss nur was installieren, den Dienst starten und eingerichtet wird es dann über ein Web-Interface. Ich haber sogar die Installationsanleitung gelesen und befolgt! Mag ja sein dass das unter Windows auch ein dressierter Schimpanse kann aber warum sollten solche Basics denn auch kompliziert sein? Der ganze Sinn eines Betriebssystems besteht darin etwas in der Folge darauf auszuführen, es dient keinen Selbstzweck.

In der Zeit die ich damit verballert habe hätte ich das Microsoft-Pendant schon dreimal installiert und das ohne Anleitung. Im Anschluss hätte ich es noch eingerichtet.

Kann ich mir lebhaft vorstellen wie meine Mutter sich freut über so eine Desktop-Experience wenn sie versucht ihre geliebte Druckersoftware zu installieren, die wird mich Fragen ob ich noch alle Latten am Zaun habe. :-) Aber wehe Farmville geht nicht mehr, dann werde ich direkt enterbt!

Nach meinen ersten versuchen mit Suse6 musste ich meine Festplatte anschließend RAW-Formatieren damit ich wieder Windows installieren konnte. Da sind wir jetzt schon deutlich weiter :-)

Ja, ich sehe das eine Monopolstellung mich seit 20 Jahren in die Lage versetze unter DOS und Windows ein Programm selbständig und allein zu installieren und im Anschluss sogar zu benutzen, ganz ohne akademischen Grad, vermutlich zum Leidwesen der Akademiker. Wenn sich ein Linux so bedienen lässt das man nicht merkt das eines ist, DANN ist es gut!

Was soll sich denn bei einem Betriebssystemem so dramatisch entwickeln? Das muss die Hardware sinnvoll nutzen und Speicher adressieren auf der Höhe der Zeit und Ein- wie Ausgabegeräte und vielleicht mit dem Doppelklick ein Programm installieren und einen Eintrag irgendwo machen das ich es auch finde um es anschließend zu starten.

Ich frage nichtmal nach Chrome, ist JavaScript nicht dass was man aus Sicherheitsgründen laut c´t ständig abschalten muss? ;)

Komm vergiss es, kann doch jeder tun was er für richtig hält, ist doch alles gut.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 16. März 2014 - 19:18 #

Das Thema hatte ich schon in der letzten Linux News, da habe ich mich mit dem Herrn Windmüller auch recht trefflich gestritten. Er ist ja auf dem Standpunkt, was nicht in den Repositories vorhanden ist, das gibt es nicht und von dort zu installieren ist ja wohl das einfachste überhaupt, viel besser als einmal auf eine exe zu klicken, die man ja gar noch selbst ggf. vorher hat runterladen müssen ...

Ich wollte das unsägliche Libre Office loswerden und durch Softmaker Office, ja, das gibt es auch für Linux, ersetzen. Pustekuchen! Hat mich irgendwas um zwei Stunden gekostet und ohne Shell lief gar nichts. Kann sicher die Schuld des Herstellers sein, nur ohne "sudo" hätte man das trotzdem nicht installieren können.

Apropos, es geht ja keiner darauf ein, aber ich verweise noch einmal darauf, für Privatanwender gibt es eigentlich nichts besseres als Softmaker Office, wenn Microsoft Office für sie zu groß und überdimensioniert ist. Da reicht übrigens schon die kostenlose Version Softmaker Free Office, dort fehlen halt so Dinge wie die lizenzierten Wörterbücher oder der Mail Client. Letzterer ist allerdings auch nur lizenziert und kann vom Originalhersteller ebenfalls in einer kostenlosen Variante bezogen werden, die dann allerdings auf zwei Accounts beschränkt ist. Der eM Client lehnt sich ziemlich an Outlook an und bietet auch Kalender etc.

Cat Toaster (unregistriert) 17. März 2014 - 17:37 #

SoftMaker hatte ich auch schon zweimal auf den Lippen aber irgendwo habe ich dann entschieden beim Textumfang Abstriche zu machen. ;-)

Makariel 19 Megatalent - P - 14289 - 13. März 2014 - 19:05 #

Für Berichte und Bücher/Kapitel verwend ich ohnehin bevorzugt TeX, das sieht überall gleich aus und man hat keine Formatierungsprobleme :) Aber ich rede in der Tat von Office, nicht von Word.

Ich seh jedes Jahr wieder Studenten die sich mit Excel rumplagen wo sie mit Sigmaplot oder Origin schneller ans Ziel kommen würden. Oder Berechnungen mit Excel versuchen die mit Matlab viel effektiver zu erledigen wären. Offenbar kennen viele nur Office und Office-Klone und versuchen alles damit zu lösen, egal ob's passt oder nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 20:02 #

Wobei Matlab aber sicher zu der beliebtesten Raubkopie unter Studenten zählt ...

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10020 - 13. März 2014 - 21:36 #

Wie kommts wo doch jede gescheite Hochschule ihren Studenten die Software zur Verfügung stellt? Und ich rede nicht vom Pool, nein, ich rede von Lizenzen, die zuhause auf dem Privatrechner genutzt werden können.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 14. März 2014 - 15:05 #

Nicht Matlab!

Und was ansonsten zur Verfügung gestellt wird ist von der Fakultät abhängig.

Crazy Penguin 07 Dual-Talent - 104 - 13. März 2014 - 19:39 #

"- kostenlose Office Software nicht praxistauglich, da die Formatierungen nicht erhalten bleibt wenn man es auf andern Rechnern mit MS Office öffnet. Schon zigmal erlebt und wirkt mega unprofessionell."

Stimmt! Habe ich auch mehrmals schon erlebt. Ist schon sehr professionell wenn MS Office, es nichtmal schafft mit MS Office erstellte Dokumente korrekt zu öffnen, und die Formatierungen zu erhalten. /sarcasm off xD

Ab MS Office 2013 klappt es wenigstens mit den Formatierungen von ODF-/PDF-Dateien. Aber längere Dokumente mit MS Office? Neee, das kannst vergessen. Da schreibe ich lieber wieder in (La)TeX.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 20:03 #

Ach ja, die lieben Vorurteile aus der Steinzeit.

Crazy Penguin 07 Dual-Talent - 104 - 13. März 2014 - 20:07 #

Nix Steinzeit. Erst vor ein paar Wochen mit MSOffice 2010 passiert.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 13. März 2014 - 21:16 #

Komisch, war das ein Original? Habe dieses Problem, von dem immer mal wieder in Foren die Rede ist, in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr nachvollziehen können, jedenfalls spätestens seit Office 2003 hatte ich es nicht mehr.

Crazy Penguin 07 Dual-Talent - 104 - 14. März 2014 - 11:04 #

Ich denke mal. Schliesslich wird das Office von der Firma gestellt, und als Microsoft-Partner kein Original zu verwenden, wäre doch etwas dämlich :). Privat benutze ich kein MS Office, noch nicht mal als Kopie.

Es ist besser geworden, aber es kommt doch hin- und wieder vor, das ein Dokument nicht mehr richtig geladen wird. Mir ist es mit MSO 2010 jetzt das zweite mal passiert. Aber egal, dafür habe ich ja regelmäßige Backups etc. :)

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7653 - 13. März 2014 - 21:57 #

Bei uns an der Uni habe ich mal Kurse gesehen, bei denen erklärt wurde, wie man große Dokumente mit Word erstellt. Da ging es dann um die Aufteilung für eine Datei pro Kapitel und ähnliches.

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10020 - 13. März 2014 - 21:08 #

Das liegt aber nur am kaputten Office-Format von MS. Das ist zwar offen, aber eben total kaputt.

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3666 - 13. März 2014 - 11:11 #

Einige Spiele, die krude Dinge mit DirectDraw/Direct3D machen, z.B. System Shock II, liefen bei mir unter WINE sogar besser als auf einem jüngeren Windows. Das größte Problem ist leider das verkackte DRM: Das originale TrackMania bekommt man "dank" StarForce weder unter Linux noch unter Windows ab Vista ans Laufen... *heeeeuuul*
Ich will ein Gesetz, daß Spielehersteller verpflichtet, nachträglich jeglichen DRM-Mist zu entfernen, sollte er auf neueren Systemen nicht mehr unterstützt werden, um unsere Historie zu bewahren!!!111
(Das wäre viel wichtiger als Rentenkürzungen und was da so in der Ukraine passiert... ;)

crackajack 11 Forenversteher - 589 - 13. März 2014 - 16:34 #

Wie sieht's denn bei Epic aus? Irgndein UT lief doch offiziell mit Linux.
Diese Gen scheint wieder jeder seine eigene Engine zu basteln, aber Unreal müsste doch als der große Lizenzgeber der letzten Gen weiterhin eine wichtige Nummer sein?

Ich bin wirklich gespannt ob Win7 mein letztes Win sein wird...

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 13. März 2014 - 23:37 #

Epic bastelt ihre alten Engines in den Browser (bzw in Firefox). Damit läuft es dann unter Linux.

Nokrahs 16 Übertalent - 5814 - 13. März 2014 - 17:56 #

Linux? Gibt's da auch ne Kachel-Oberfläche? Sonst will ich das nicht.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40506 - 13. März 2014 - 17:59 #

Pack dir ein paar Fliesen in dein Arbeitszimmer, dann passt das schon. ;)

Crazy Penguin 07 Dual-Talent - 104 - 13. März 2014 - 19:45 #

Nimm Ubuntu, und werde glücklich xD

Retro72 14 Komm-Experte - P - 1816 - 14. März 2014 - 10:28 #

Ich bin kein Freund von den Aktuellen Betriebsystemen von MS. Windows 9 komm ja schon geplant 2015-
Ich habe keine Lust mich ständig umzustellen und Funktionen zubekommen die ich nicht möchte!
Wieso bekommt MS kein OS hin der nicht soviel Hardware benötigt. Ganz einfach !
MS will das wir immer was neues Kaufen, wieso Windows 7 anpassen wegen morgen schon das neues kommt. Nein so bitte nicht!

Ubuntu Rockt -> Window go Home

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12585 - 14. März 2014 - 15:10 #

"Wieso bekommt MS kein OS hin der nicht soviel Hardware benötigt. Ganz einfach !
MS will das wir immer was neues Kaufen, wieso Windows 7 anpassen wegen morgen schon das neues kommt. Nein so bitte nicht!"

Das ist Quatsch, die Anforderungen von Windows sind eigentlich mit jeder Version in den letzten Jahren immer gesunken. Die aktuellen Betriebssysteme laufen sogar auf schwachbrüstigsten alten Netbooks problemlos.

Cat Toaster (unregistriert) 16. März 2014 - 1:22 #

Wieso nicht einfach bis 2020 Windows 7 weiter benutzen? Ganz einfach!

irgendjemandiminternet 14 Komm-Experte - 1850 - 14. März 2014 - 14:30 #

Achtung off Topic!
Wie der ganze Kommentarbereich fast nur aus Zitaten besteht xD

Chandra Neuling - 2 - 17. März 2014 - 14:37 #

"kostenlose Office Software nicht praxistauglich, da die Formatierungen nicht erhalten bleibt wenn man es auf andern Rechnern mit MS Office öffnet. Schon zigmal erlebt und wirkt mega unprofessionell."

Correctemundo, was LibreOffice & Co. betrifft. Das kostenslose FreeOffice solltest Du Dir allerdings mal ansehen, da dort dieselben Import- und Exportfilter wie bei SoftMaker Office integriert sind, und das sind die besten die es gibt. Damit wirst JEDE Microsoft-Office-Datei öffnen können und Du wirst keinen groben Formatierungs-Schlamassel feststellen können. Probiers aus:

freeoffice.com

Einschränkung: docx, xlsx und pptx werden mit FreeOffice zwar orginalgetreu geöffnet, speichern geht aber nur als doc, xls, ppt. Wenn Du auch in XML Formaten speichern willst, brauchst Du das Orginal, also SoftMaker Office. Das ist dann nicht mehr umsonst, kostet aber zumindest nur einen Bruchteil von M$O. Und beinhaltet im Vergleich zu FreeOffice auch noch zusätzliche Funktionalitäten und Vorlagen sowie den BasicMaker, die Professional-Version auch einen Outlook-Ersatz (eM Client 6 Pro) , Duden Korrektor und Langenscheidt-Wörterbücher.

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