Wochenend-Lesetipps KW10: Spieldauer, Irrational Games
Teil der Exklusiv-Serie Lesetipps fürs Wochenende

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Johannes 32585 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S3,A8,J10
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7. März 2014 - 14:02 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass Irrational Games fast alle Mitarbeiter bis auf 15 entlässt, mit denen Bioshock-Erfinder Ken Levine sein nächstes, voraussichtlich deutlich kleineres Projekt in Angriff nehmen will (wir berichteten). Wie es dazu kam und wie sich das Arbeitsklima bei Irrational in den vergangenen Jahren entwickelte, ergründen wir in den heutigen Wochenend-Lesetipps. Es geht auch um die "Faszination Computerspiele", dargelegt in einer Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung und um die Frage, ob es bei Spielen auf den Umfang ankommt.

"Faszination Computerspiele"
Bpd.de, Tobias Miller und Anne Sauer

Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat eine 24-seitige Broschüre zum Thema "Faszination Computerspiele" herausgegeben. Über den Flow-Zustand beim Spielen etwa heißt es darin: "Befinden sich die Anforderungen des Spiels und die Fähigkeiten des Gamers im Gleichgewicht, sind die Voraussetzungen für einen Flow-Zustand optimal. Die Spielenden werden durch das Flow-Erlebnis vor den Bildschirm gefesselt, sie gehen voll in ihrer Beschäftigung auf." Unter anderem wird in der Broschüre auch der Jugendschutz thematisiert. (via)

"Kommt es wirklich auf die (Spiel-)Länge an?"
Ign am 26. Februar, Rae Grimm

Metal Gear Solid 5 - Ground Zeroes soll laut Hideo Kojima eine Spieldauer von gerade mal zwei Stunden haben. Rae Grimm von IGN fragt sich, ob es sich wirklich lohnt, einem Spiel seine Kürze negativ anzukreiden: "Das Risiko, das wir eingehen, wenn wir die Kürze eines Spiels kritisieren, ist, dass Entwickler sich die Kritik zu Herzen nehmen und Titel in Zukunft künstlich aufpolstern – ob es nun zu einem Spiel passt oder nicht."

"Ich lebe doch nicht in einem Vakuum"
Valentinas-weblog.de am 5. März, Valentina Hirsch

Pixelmacher-Redakteurin Valentina Hirsch findet, dass Computerspiele im Fernsehen nicht nur in Fachsendungen wie Game One besprochen werden sollten, sondern auch in Kulturmagazinen. Dabei muss nicht mal der Ansatz des Fachjournalismus gewählt werden: "Ich würde gerne sehen, wie Aspekte im ZDF oder die Kulturzeit in 3sat ihr eigenes ästhetisches Besteck der Kulturkritik entwickeln. Das können Spiele gebrauchen. Sonst stehen wir auf ewig mit Feature-Beschreibungen ohne jede Referenz, ohne geschichtliche oder sonstige Einordnung da."

"The final years of Irrational Games, according to those who were there"
Polygon.com am 6. März, Chris Plante (Englisch)

Die Kollegen von Polygon wollten wissen, wie es zu den massiven Umbrüchen bei Irrational Games kam und haben darüber mit mehreren ehemaligen Mitarbeitern des Teams gesprochen. "Laut jenen, mit denen wir gesprochen haben, ist die Schließung das Ergebnis ungehinderter kreativer Freiheit, niedriger als erwartet ausgefallenen Verkäufen, dem Zusammenprall von Ken Levine mit seinen Angestellten und unrealistischen Erwartungen was Spieleentwicklungen mit großen Budgets angeht."

Im heutigen Video: Ein Rock-Medley klassischer Spiele-Soundtracks der 8-Bit-Ära.

Wenn ihr selbst interessante Links oder unterhaltsame Videos zum Thema Computerspiele entdeckt, freut sich der Autor über eine PN oder einen entsprechenden Kommentar!

Video:

JackoBoxo 17 Shapeshifter - P - 6331 - 7. März 2014 - 14:04 #

Na denn - bei dem Wetter...

Henke 15 Kenner - 3636 - 7. März 2014 - 14:14 #

Wie immer vielen Dank für die interessanten Links!

Noodles 21 Motivator - P - 30222 - 7. März 2014 - 17:05 #

Von mir auch wieder ein Danke für die Tipps! :)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32806 - 7. März 2014 - 18:23 #

Auch von mir ein Danke Schön.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16664 - 9. März 2014 - 11:44 #

Same here! :)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3070 - 7. März 2014 - 17:20 #

Thema: Spiellänge - finde ich einen sehr interessanten Artikel. Ich selbst finde viele Spiele viel zu lang - scheine damit eher allein dazustehen. Wenn die Spiellänge kritisiert wird, dann meist eher, weil sie als zu kurz empfunden wird. Für mich wäre eine abgeschlossene, spannend inszenierte Geschichte über 10 Stunden immer mehr wert als 40 oder mehr Stunden Spielzeit (welche bei vielen Gamern mit Freunden, Beruf und Hobbies ja schon mal ein paar Monate in Realzeit sein können) sinnloses Gefarme oder repetitives Gameplay.

Ich habe so einige Spiele nie zu Ende gespielt, obwohl sie mich 20 Stunden lang gut unterhalten hatten. Aber auch noch so gute Stories halten einen nicht über ein ganzes Quartal bei der Stange, wenn schon längst weitere Pflichttitel warten. Und die Zeiten, wo ich mir Urlaub nehme, um ein RPG bis in den letzten Winkel zu erkunden, sind auch vorbei...

tailssnake 12 Trollwächter - 1099 - 7. März 2014 - 18:43 #

Dafür sind sie dann sau teuer pro Spielstunde, bei Ground Zeroes zahlt man 15€/Stunde und das ist mir viel zu schlecht.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3070 - 7. März 2014 - 19:00 #

Ob ich einen Vollpreistitel nach halber Spielzeit unzufrieden weglege oder einen halb so langen Tntel durchspiele und befriedigt den Abspann genieße - der Preis ist der selbe...

Sich durch die letzten 30 Spielstunden mit Farmen und Hochleveln durchzuquälen um endlich das Ende zu erreichen ist auch nichts, für das ich Geld bezahlen möchte.

Wenn mich eine Stunde hingegen perfekt unterhält, dann ist mir diese Freizeitgestaltung durchaus 15,- € wert!

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61513 - 8. März 2014 - 10:32 #

Das Problem ist nur wenn diese 1 Stunde zu 80 % aus Film besteht und der spielbare Teil nicht der Rede wert ist. Grad MGS ist für viele Filmsequenzen berüchtigt. Du kannst es drehen und wenden wie du willst, der Preis ist zu hoch, selbst für ein perfektes Spiel. Ein gutes SP sollte zum Vollpreis schon mindestens 6-10 Stunden unterhalten.

volcatius (unregistriert) 7. März 2014 - 19:29 #

RPGs sollten sich durch Charaktere, deren Entwicklung, Dialoge, Atmosphäre und Story auszeichnen. Dafür ist entsprechend Zeit notwendig. Ich beschäftige mich gerne mehrere Wochen intensiv mit einem Spiel, dafür kann ich gerne auf hingerotztes "Yes, Sir!"-Alibigerede verzichten.

Ganesh 16 Übertalent - 4870 - 8. März 2014 - 13:14 #

Ich hab auch was gegen sinnloses Gefarme, aber müssen sich Spiele deshalb immer mehr Filmen oder gar Fast-Food-Speisen annähern? Ein gutes RPG ist komplex und braucht Zeit. Für Leute, die sich die nicht mehr nehmen wollen, wurde das Action-Adventure erfunden...

Und Pflichttitel sind eher ein sehr subjektives Problem - man spielt halt das, was einem Spaß bringt...

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 9. März 2014 - 12:58 #

Das Problem ist, dass sich Zeit sehr gut messen lässt, Spielspaß oder Unterhaltungswert aber nicht.

Dadurch kann es vorkommen, dass mir ein knackiges 10-Stunden Spiel viel besser gefällt, als ein episches aber langweiliges Spektakel.

Es kommt aber eben darauf an, was für ein Spiel man da vor sich hat. Wenn es ein Story-Spiel ist, dann ist eine kurze Zeit ok. Wenn es aber ein Wettbewerbsorientiertes Spiel (Battlefield Multiplayer, Tetris) oder Sandbox-Spielzeug ist, dann gehen die Erwartungen schon schnell höher.

Im Endeffekt wollen die Spieler, wenn sie eine längere Spielzeit fordern, ja nicht den gleichen Inhalt gestreckt bekommen, sondern mehr von dem was geliefert wurde. Das wäre ja wie mit einer Suppe: Die Menschen wollen eine komplett volle Schale statt einer halben weil es so gut geschmeckt hat. Wenn der Koch jetzt die Suppe mit Wasser einfach verdoppelt, dann sind die Kunden natürlich immer noch nicht zufrieden. Daher finde ich den Einwand, dass man keine längeren Spiele fordern sollte, nicht richtig.

Foxhound2011 (unregistriert) 7. März 2014 - 20:54 #

Nunja wenn ich für nen 2-3 Stunden lange Campanie 45 Euro zahlen müsste Wäre das schon ein Recht unfaire Verhältniss.
Ich bezahle ja auch nicht 10 Euro an der Kinokasse wie für nen 2 Stunden Film Wenn ich nur nen 15 Minuten Kurzfilm sehen Würde. ( und ich meine Wirklich einen 15 Minuten Kurzfilm und keine zusammenstellung) Oder für einen Singelauskuplung den Selben Preis wie für nen Doppelalbum mitsamt DVD Live Konzertmitschnitt.

Wenn mich nen Titel weniger als 5 h beschäftigt dann sollte ich nicht 45 € dafür zahlen sollen.

Natürlich gibt es Große Unterschiede Zwischen den Einzellnen Genere. Aber ich denke wenn man im einem RPG stur der Handlung folgt sollte man inderhalb der Handlung genug Level aussteigen, das man das Spiel so durchspielen kann. Natürlich sollte ein RPG auch gute nebenmissionen haben. Aber sie sollten Optional sein. Und wenn man in der Haupthandlung plötzlich von seinem ansprechpartner hört:

"Sorry aber du must erst Level 23 Erreichen bevor ich dir das letzte Kapitel des Hauptquest aufschlagen kann."
Dann ist das schon ein Schlag ins Gesicht den einen unnötig aus der Geschichte Reißt. Wer Farmen will weil er den Skillbaum durchgelesen hatt und sagte. Den Perk möchte ich jetzt haben und nicht erst zur Mitte des spieles. Der soll die möglichkeit haben. Auch wenn er dann die nächsten 6 h auf verwillderte Hunde und riesen Ratten einschlägt.
Aber wenn man das 2 Stunden lang machen muss damit man in der Handlung vorwärts kommt ist das ne ganz andere Sache.

Ebenso bei nem Egoshooter. Wenn ich mich zum 6 mal durch einen Lagerhalle durchkämpfen muss bei der man merkt, Der Entwickler versucht dadurch künstlich die länge des spieles in die länge zu ziehen, dann ist das Natürlich ebenso ärgerlich wie ne zu kurze Spieldauer.

Ein Spiel sollte im Ideallfallzu keinem Zeitpunkt so wirken als ob der Entwickler es künztlich in die Länge zieht, oder Ein Open world Titel riesige Arealle hat aber es dort weder eine geschichte noch etwas anderes zu entdecken gibtund sie nur dazu dient zu sagen. Unsere Map hat nen Kantenlänge von 32 km.

Aber für nen 2 h Titel sollte sie auch nur 15 euro verlangen, und keine 45. Selbst wenn diese 2 h super Unterhalten wären 45 Euro dafür zu viel.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32585 - 7. März 2014 - 21:00 #

Dazu gab es auch mal einen ganz interessanten Artikel auf Penny Arcade. Die waren der Meinung, dass man so eigentlich nicht rechnen sollte, solange die 2-3 Stunden ihr Geld wert sind. So wie du ja auch keine größere Flasche bekommst, wenn du viel Geld für guten Scotch ausgibst. Kann dir bloß leider keinen Link geben, weil's die Seite nicht mehr gibt.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3070 - 7. März 2014 - 22:59 #

Das Scotch-Beispiel finde ich gut. Genau so sieht's ja mit allen Genussartikeln aus.
Wobei ich nicht einmal sagen will, dass lange Spiele per se schlecht sind. Es ist einfach leider oft so, dass Spiele unnötig in die Länge gezogen werden, wenn die Geschichte bereits einen Verlauf genommen hat, der gemeinhin ein gutes Ende geben könnte. 15 oder 20 Stunden mit Einer schlüssigen Geschichte nach allen Regeln der Kunst - das ist doch durchaus einen Vollpreis wert. Beispiel Skyward Sword: warum muss ich dann nach dieser spannenden Spielzeit noch mal stundenlang die schon bekannten Orte erneut besuchen? Warum komme ich bei FF13-2 nach 20 Stunden zum Endgegner, um zu merken, dass ich noch mal weitere 10 Stunden in altbekannten Gebieten KP farmen muss, ohne dass die Geschichte sich noch weiterentwickelt?

Das ist wirklich als hätte ich nach dem Genuss eines guten Glases vom oben gerannten Scotch noch die Verpflichtung, ein Maß schales Bier hinterherzuschütten...

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61513 - 8. März 2014 - 10:36 #

Bei Zelda Games ist es aber durchaus gewollt das du nochmal am Ende alles durchsuchst nach neuen Herzteilen etc. Das war schon immer so und hat meiner Erfahrung nach durchaus zur Motivation beigetragen. FF ist halt ein typisches Jrpg. Die brauchen das grinden scheinbar wie die Luft zum atmen. Du scheinst noch nicht viele von der Sorte gespielt zu haben. Ich hab früher zb gerne gegrindet, inzwischen nervt es mich aber auch. Könnte am Backlog liegen :)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3070 - 8. März 2014 - 19:19 #

Alles einigermaßen richtig und dennoch nicht wirklich passend: bei Skyward Sword wurden Welten regelrecht recycled, das ist bei anderen Zeldas so nicht vorgekommen. A Link To the Past z.B. - Schloß Hyrule, Drei Tempel, sieben Tempel, Schluss. Alles abwechslungsreich und in eine schöne Story eingebunden...
Und die Verpflichtung, unterlevelte Charaktere hochzufarmen ist auch nicht bei allen JRPGs an der Tagesordnung - ganz im Gegenteil, es gibt genug positive Beispiele wo das Hochleveln der Charaktere mit dem Durchspielen der Story einhergeht. Wenn man 95% des Spiels mit einer Heldenparty locker schafft, und sich bei den Kämpfen fast schon langweilt, um dann vor dem Endgegener zu merken, dass man völlig unterlegen ist, dann stimmt die Spielbalance einfach nicht. Die Gegner in den einzelnen Regionen sollten immer ein Indikator sein, ob man den passenden Level hat. Dann macht das Leveln auch Spaß, jedenfalls mehr, als am Schluss nach eigentlich beendeter Story noch 10 Stunden Nachholarbeit zu leisten.

Und zu der Preisdiskussion weiter unten: es ist ja nicht so, dass man wie in den 80ern monatelang auf den einen, großen Titel wartet. Zu jeder Zeit gibt es für den Spieler heute zig neue, gute Games. Man kann ja, wenn man nicht gerade ein Sabattical absolviert, immer nur eine Teilmenge spielen . Also wächst seit Jahren eine Menge an Spielen an, die viele vonuns nie gespielt haben. Ich habe z.B. Kürzlich Dishonored für 10,-€ gekauft und mit viel Spaß ein paar Stunden gespielt. Da stimmt doch der Preis. Bei erscheinen damals hat es mich nicht interessiert,wahrscheinlich weil da gerade andere Titel interessanter waren. Auf meinem 3DS läuft gerade die US-DS-Fassung von Chrono Trigger. War Ebay-Fund und hat sich gelohnt.
FF13-2 hat mich ebenfalls 15,- gekostet und FF13 sogar nur 6,95. bis ich beide durch habe, bekomme ich Lightning Returns zum selben Kurs.

Spielstunden gegen den Preis aufzurechnen macht also nur Sinn, wennman wirklich davon ausgeht, JEDES neue Spiel auch am Erscheinungstag zu kaufen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61513 - 8. März 2014 - 19:36 #

Also wurd Skyward Sword versaubeutelt ? Ich hab es als einziges Zelda mangels Wii bisher nicht gespielt. Dann kann ich mir es ja anscheinend schenken. Wenn dies bei FF 13-2 tatsächlich so krass ist dann stimmt echt was nicht. Ich werd es noch früh genug sehen, es liegt ja auf dem Pile of Shame :)
Ich kaufe Spiele grundsätzlich nicht am Erscheinungstag, dafür hab ich zuviele liegen. Hab mir ohnehin für dieses Jahr selbst Spielekaufverbot auferlegt, um den noch überschaubaren Berg abzutragen. ;)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3070 - 8. März 2014 - 19:51 #

Das ist bei mir genauso ;-)
Wenn ich endlich dazu käme, mein Backlog abzuarbeiten, dann bräuchte ich 2014 nichts Neues mehr kaufen...

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61513 - 9. März 2014 - 9:41 #

Hand aufs Herz, das muss man eigentlich auch nicht. Die XBox hab ich mir letztes Jahr erst geholt, die Spiele die ich mir dafür geholt habe sind nur die die ich wirklich spielen will. Ganz im Gegensatz zu Steam da hab ich aufgehört mit dem Blödsinn zu kaufen, nur weil etwas billig ist. Wenn man sich dann nämlich ein paar Mal dabei erwischt hat, wie man sagt: "WTF ? Für den Scheiß hast du Geld gelassen ? Idiot!" dann sollte man besser damit aufhören :)
Mit all meinem Backlog und der wenigen Zeit die ich zum Zocken hab bräuchte ich bis min. Mitte 2015 nichts mehr zu kaufen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3070 - 9. März 2014 - 19:10 #

Dieses Gefühl, keine wichtigen Games verpassen zu wollen, ist mittlerweile bei mir wirklich dem gewichen, dass ich versuche, mir die Rosinen herauszupicken.

Hätte ich in den frühen 90ern nicht aufgrund akuter Taschengeldknappheit auf so einiges verzichtet, hätte ich heute nicht die Möglichkeit, nie gespielte Perlen wie Final Fantasy 6 oder Chrono Trigger wiederzuentdecken bzw. erstmalig zu zocken.

Deshalb ist es gar nicht so tragisch, heute Games wie Last of Us oder GTA 5 völlig zu ignorieren. In 20 Jahren zocke ich sie vielleicht in einem akuten Retro-Anfall erstmalig. Wenn sie die Prüfung der Zeit bestehen und dann als wegweisende Klassiker gelten. Wenn nicht - egal,es wird immer genug zum Zocken geben, was sich lohnt. Was bedeuten da einzelne verpasste Titel?

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4668 - 8. März 2014 - 8:32 #

Ein gutes Beispiel. Ich verwende meist die aufsummierte Intensität - ein Spiel, welches mit seiner zeitlich kurzen Geschichte sehr fesselt und bewegt, hat dann die selbe aufsummierte Intensität wie ein langes Spiel, das höchstens stellenweise spannend ist und eher ein paar langweilige Passagen hat. Am konkreten Beispiel: To The Moon vs. Skyrim.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61513 - 8. März 2014 - 10:38 #

Die sind aber Äpfel mit Birnen vergleichen. Vergleiche Preis TTM mit Skyrim. Würde TTM auch 50 Euro kosten, was glaubst du wer das Game jemals gekauft hätte ?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 8. März 2014 - 10:55 #

Hier o/ Gut ich hätte wie auch bei Skyrim auf den ersten 75% Sale gewartet... aber es wär mir deutlich mehr Wert gewesen als Skyrim. Und da ist der Knackpunkt. Es muss einem Wert sein. Wenn ich bei Filmen Rocky nicht mag würde ich auch 10€ für einen 19-Stunden-Rocky-Film nicht zahlen. Wenn ich Rambo mag und es einen super genialen Rambo-Kurzfilm mit einer Laufzeit von 20 Minuten gibt würde ich da aber sehr gerne 10€ für Zahlen. ;)

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4668 - 8. März 2014 - 11:21 #

Klar ist TTM ein kleines Indieprojekt und hinter Skyrim stecken Millionenbudgets. Daher kann TTM keine 50€ verlangen und Skyrim schon.
Dieser Preis ist aber veränderlich, er sinkt mit der Zeit und so gesehen kann sich jeder aussuchen, was er zahlen möchte, das hängt ja nicht zuletzt von der individuellen Finanzkraft ab. Für Skyrim habe ich auch nur 10€ gezahlt, TTM direkt vom Entwickler war meiner Erinnerung nach in etwa gleichteuer.

Die summierte Intensität ist aber eine Konstante mit individuell verschiedenem Wert, der sich (leider) erst durch das Spielen offenbart. Von daher kann Person A auch rückblickend 50€ für TTM für angemessen und 10€ für Skyrim für viel zu teuer halten, Person B die 10€ für TTM für zu teuer und die 100€ für die Skyrim CE für sehr preiswert.

Man kann auch noch anders argumentieren und der Spielzeit sogar einen Negativwert zuweisen - Zeit ist schließlich Geld. Dann würde die Spielzeit noch von der Gesamtintensität abgezogen und ein zehnstündiges Skyrim wäre preiswerter als ein hunderstündiges.

volcatius (unregistriert) 9. März 2014 - 10:05 #

Zeitverschwendung war für mich einer der Gründe, warum ich damals mit The Old Republic aufgehört habe - es war einfach zu viel umständliches Rumgelatsche.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61513 - 9. März 2014 - 18:23 #

Kann ich nicht nachvollziehen. Klar wird viel umhergelaufen, aber zeig mir ein RPG wo dies anders ist. Außerdem gibts ja noch den Speeder.

volcatius (unregistriert) 9. März 2014 - 18:57 #

Es war ja schon nervtötend, zum eigenen Raumschiff zu kommen. Und dann noch über den Raumhafen. Planetenwechsel war noch umständlicher. Und wenn man Pech hatte, noch über eine Orbitalstation. Plus elende Ladezeiten.
Und das alles für einen Storyhappen alle paar Stunden.
Ich habe in keinem RPG so viel Zeit mit Herumlaufen verbracht.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167220 - 9. März 2014 - 19:43 #

Danke für die Aufstellung. :)

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