End of Nations: Entwicklung gestoppt

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5. März 2014 - 11:00 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Lange war es still um End of Nations (GG-Angetestet) vom Entwicklerstudio Petroglyph Games. Zuletzt wurde angekündigt, dass die Spielmechanik geändert werden sollte, statt einem Echtzeit-Strategie-Titel werde der Titel nun ein Multiplayer-Online-Battle-Arena-Game (MOBA) werden. Damit hätte sich das Spiel ein Genre mit League of Legends, Dota 2 oder Heroes of Newerth geteilt, wäre aber durch das untypische Setting aufgefallen. Statt des Fantasy-Mottos, das für diese Art von Spielen meistens verwendet wird, setzt End of Natios auf ein Zukunftsszenario, das an die Command & Conquer-Reihe erinnert.

Wie Entwickler Trion Worlds nun bekannt gab, liegt die Entwicklung des Titels seit Ende 2013 vorerst auf Eis. Der Grund dafür sei, dass herausgefunden werden wolle, welche Wege das Spiel in der Zukunft einschlagen könnte. Weiter werde die Energie im Moment eher auf die anderen Games des Studios, Rift, Defiance, Trove und ArcheAge konzentriert, sowie einige neue Projekte, die in Kürze der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Die offizielle Homepage von End of Nations wurde offline genommen, ebenso ist kein Verweis mehr auf den als Free-to-Play-MOBA geplanten Titel mehr auf der Entwicklerseite zu finden. Die Facebook-Seite existiert zwar noch, wurde aber bereits seit August 2013 nicht mehr mit einem Update bedacht.

Bei der Entwicklung von End of Nations gab es von Beginn an Stolpersteine, so wurde die Entwicklung 2012 von dem Studio Petroglyph Games zum Studio des Publishers Trion Worlds verlagert, woraufhin einige Entlassungen folgten (wir berichteten). Spannend ist, dass bereits Testphasen für den Titel liefen, die allesamt positive Resonanzen hervorriefen, und sogar eine Sammler-Edition geplant war.

nodrm (unregistriert) 5. März 2014 - 12:02 #

Petroglyph waren doch für empire at war verantwortlich ? die sollen lieber nen 2ten teil machen - diesmal bidde mit rundenbasierter Reichsverwaltung....

Name (unregistriert) 5. März 2014 - 12:48 #

Vor allem sollten sie sich dabei mehr an Awaking of the Rebllion (Mod zu Empire at war) orientieren.

Warum sie jetzt aber von einer komplett freien Niesche in das hat umkämfpte MOBA-Genere wollten, das wissen wahrscheinlich nur die Marktforscher...

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 5. März 2014 - 12:38 #

"Spannend ist, dass bereits Testphasen für den Titel liefen, die allesamt positive Resonanzen hervorriefen, und sogar eine Sammler-Edition geplant war"
Genau das. Die erste Version von End of Nations war gut und mit etwas Feinschliff und etwas mehr Tiefgang, hätte es ein super Spiel werden können. Dass man sich dafür entschied, alles über den Haufen zu werfen und ein seltsames MOBA daraus zu machen, konnte kein Tester nachvollziehen.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 5. März 2014 - 13:34 #

Hat das vielleicht mit dem Wechsel von Petroglyph (die ja eigentlich fähig sind) zu Trion Worlds (MMO-Studio) zu tun?
Ein MMORTS ist ein sehr rares Genre und sehr nischig, die potentielle Zielgruppe ist extrem klein - im Gegensatz zur überbordenden MOBA-Flut. Ob jedoch das tausendste MOBA erfolgreicher gewesen wäre als das... hm, vierte MMORTS, darüber lässt sich sicher streiten.

Petroglyph hat sich ja zwischendurch mit dem Victory-Kickstarter ausprobieren dürfen, der ja gescheitert ist. Was sie jetzt machen, weiß ich nicht.

EDIT: Ich seh grad auf deren Seite, was sie gemacht haben. Ein MOBA, was schon wieder eingestellt wurde.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 5. März 2014 - 17:02 #

Es war eigentlich kein MMORTS, sondern ein stinknormales Multiplayer-RTS ohne Basenbau. Das Maximum waren glaube ich 16vs16

Novachen 18 Doppel-Voter - 12751 - 5. März 2014 - 14:52 #

Leider war Universe at War ein kommerzieller Flop :(. War eigentlich ein sehr gutes Spiel wo man halt durchaus merkte, dass da die selben Leute wie bei den ersten 4 C&Cs mitgewirkt haben.

Bei einem MMORTS bin ich genauso skeptisch wie bei einem MOBA. Ich finde RTS ist so ein Genre, das man eher schwierig mit hunderten gleichzeitig spielen kann. Vor allem unkoordiniert. Wer mal ein Strategiespiel im Multiplayer mit bis zu 11 menschliche Gegner gespielt hat, kennt das doch eher. Da zu überleben ist doch eher Zufall anstatt Strategie :D.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 5. März 2014 - 17:03 #

Du konntest auch nicht mit Hunderten gleichzeitig spielen.
Chaotisch wars trotzdem.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32764 - 5. März 2014 - 17:40 #

Fehler: so wurde die Entwicklung 2012 von dem Studio Petroglyph Games in zum Studio des Publishers Trion Worlds verlagert

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32402 - 5. März 2014 - 17:47 #

Danke!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. März 2014 - 17:48 #

Oh no... bitte nicht... Jetzt hab ich solange gewartet :(

Izibaar 16 Übertalent - P - 5853 - 5. März 2014 - 19:29 #

Auch wenn der Hersteller anderes behauptet, es war kein MOBA. Es war ein (imho schlechtes) Strategiespiel ohne Basisbau. Im zweiten Anlauf war es zwar noch mehr auf den Helden zentriert, aber dennoch kein MOBA. Meine Gründe dagegen:
1 Zu viele Einheiten auf dem Feld und zur Auswahl.
2 Kein KI gesteuerter Kampf an dem man teilnimmt. (Abgesehen von 1 oder 2 Karten)

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6556 - 5. März 2014 - 22:58 #

Och schade. Hatte mich schon so auf das Echtzeitspiel gefreut.

Smutje 14 Komm-Experte - P - 2272 - 10. März 2014 - 18:22 #

"Der Grund dafür sei, dass herausgefunden werden wolle, welche Wege..."

Immmer wieder nett, auch mal über einen Konjunktiv zu stolpern aber über "herausgefunden werden solle" hätte ich mich noch mehr gefreut.... auch wenn's vermutlich niemand wissen wollte.

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