Arcade-Check: Survivalist
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

360
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Vampiro 34793 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S9,C7,A7,J10
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27. Februar 2014 - 19:22 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Download-Spiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern Vampiro und Old Lion betreut.

Survivalist: Bereits der Titel des Spiels lässt vermuten, dass wir es darin mit Zombies oder Infizierten zu tun bekommen. Bevor ihr allerdings ein genervtes "Schon wieder?" über eure Lippen kommen lasst, lest am besten erst mal unseren heutigen Arcade-Check. Darin erfahrt ihr, ob das Indie-Spiel trotz der gefühlten Übersättigung durch Untote in Spielen einen Blick wert ist.

365 Tage danach
Vor 365 Tagen passierte es. Wie es genau es zum Ausbruch der Epidemie kam, bei der sich jeden Tag unzählige Menschen mit einem rätselhaften Virus infizierten, ist Joe Wheeler nicht bekannt. Dem Protagonist von Survivalist kann das allerdings auch relativ egal sein, denn er ist ein wohlhabender Hedgefonds-Manager, der gut versorgt in seinem Privatbunker hockt, während draußen andere ums nackte Überleben kämpfen. Aber das ändert sich, als Joes Vorräte aufgebraucht sind und er gezwungenermaßen seinen Schutzraum in die post-apokalyptische Welt verlassen muss. Joe nutzt die Gelegenheit aber nicht nur, um neue Lebensmittel zu besorgen, sondern auch, um dem Hilfesignal nachzugehen, das er einen Tag zuvor erstmals empfangen hat...

Die Überlebenden
Recht schnell wird aus dem namensgebenden "Survivalist" Joe Wheeler die Fraktion "The Survivalists". Denn weitere Überlebende können sich ihm anschließen. Eine davon ist die Zuckerkranke Alice Ivers, die mit ihrer Schwester nur neues Insulin besorgen wollte. Ihr entdeckt sie auf einem Parktplatz, bedroht von der eigenen Schwester, die sich mit dem Zombie-Virus infiziert hat. Joe rettet Alice, muss dafür aber ihre Schwester töten und erkennt anschließend in einer emotionalen Verabschiedungsszene wie stark Geschwisterliebe sein kann. Auch der begabte Handwerker Isham Seely schließt sich Joe an und führt ihn in ein kleines Dorf in der Nähe. Dort gibt es zwar einen Waffenladen, Joe muss jedoch enttäuscht feststellen, dass es in der Geisterstadt kein Insulin für Alice gibt. Die Überlebenden müssen also weiterziehen, schlagen in Joes Bunker aber zunächst noch ihr Hauptquartier auf.

Hör mal, wer da hämmert
Praktischerweise bietet Isham an, den Bunker zunächst mit einem Zaun zu sichern. Dazu braucht ihr natürlich Baumaterialien. Um euch die Arbeit ein wenig zu erleichtern, könnt ihr nun in den Kommandomodus wechseln und Isham befehlen, zu einem kleinen Baumarkt zu gehen. Er bewegt sich dann automatisch dorthin und ihr könnt ihn weiter anweisen, die benötigten Materialien automatisch in den Bunker zu transportieren. Das tut er auch brav und wehrt sich selbständig, wenn er angegriffen wird. Darauf werdet ihr zudem in einem Fenster des viergeteilten Bildschirms hingewiesen. Das Spiel seht ihr in isometrischer Ansicht in Cel-Shading-Optik im Hauptfenster. Oben rechts gibt es eine Art cineastische Kamera, die beispielsweise Kämpfe aus anderen Winkeln zeigt, euer Gesicht in Großaufnahme beim Rennen oder eben Szenen, wenn ein gerade nicht von uns kontrollierter Charakter angegriffen wird. Steuern könnt ihr jeden davon, wobei ihr beliebig oft zwischen den Spielfiguren wechseln könnt. Zudem gibt es darunter noch eine Minimap und ein Statusfenster, das euch etwa eure Munition anzeigt oder ob ihr infiziert seid.
Bis eure Basis so ausgebaut ist, vergehen viele Stunden.
Eine Shotgun für ein Hallelujah
Die Spielmechanik von Survivalist ist sehr gelungen. In alle Funktionen werdet ihr durch unaufdringliche Hinweise eingeführt. Neben dem wichtigen Aspekt des Basen-Ausbaus (später könnt ihr beispielsweise auch eine Farm anlegen) ist vor allem das Ausrüstungssystem von Bedeutung. Ihr müsst regelmäßig trinken, essen und schlafen. Das übernehmen die gerade nicht gesteuerten Charakter automatisch, soweit ihr ihnen die notwendigen Lebensmittel in ihrem Inventar ausgerüstet habt. Wirklich essentiell ist es, seine Helden möglichst früh mit Rucksäcken auszustatten, um die bei Feinden oder auch in Häusern und Autos entdeckten Items mitnehmen zu können. Eure Charaktere haben zudem Werte wie Schusswaffengebrauch und Medizin, die sich ähnlich wie bei Skyrim durch Anwendung verbessern. Boosts erhaltet ihr auch durch das Mitführen von entsprechenden Zeitschriften.

Das Kampfsystem ist sehr durchdacht und weit entfernt von Buttonmashing. Den schnellen Infizierten müsst ihr ausweichen, müsst aber aufpassen, dass eure Ausdauer nicht zu stark sinkt. Andernfalls könnt ihr euch nicht mehr aus ihrer Umklammerung lösen und werdet infiziert. Habt ihr eine Schusswaffe, richtet sich eure Trefferwahrscheinlichkeit nach eurem Skill, der Reichweite der Waffe, der Zeitdauer beim Anvisieren eures Gegners und der Distanz zu ihm. Spätestens, wenn ihr von drei Infizierten gleichzeitig angegriffen werdet, wird es knifflig. Als beste Freundin des Überlebenden erweist sich dabei die Shotgun. Es gibt aber auch Sturmgewehre, Pistolen und Scharfschützengewehre.
Die Kämpfe sind fordernd, mit Gefährten ist es leichter.
Überleben in der Einöde
Joes kleine Enklave an Überlebenden ist nicht die einzige in der Spielwelt. Es gibt mehrere Fraktionen und auch verbrecherische Looter. Um an Insulin und weitere Ausrüstung zu kommen, müsst ihr mit diesen handeln. Dafür braucht ihr Gold, die neue Währung, das ihr beispielsweise durch den Verkauf von Gegenständen, aber auch durch das Erfüllen von Quests erwerben könnt. Quests dienen auch dazu, euer Ansehen bei bestimmten Personen zu steigern, was ihr auch durch persönliche Geschenke machen könnt. Erst beim Erreichen eines bestimmten Ansehens oder auch Skill-Werts, werden euch manche Aufträge anvertraut oder zur Fortsetzung freigegeben. Wie es um euer Ansehen steht, könnt ihr stets erfragen. Die Quests folgen dabei nicht alle dem Schema "Hole mir einen Gegenstand" oder "Töte die Verbrecher", sondern bieten auch etwas Abwechslung und helfen, in die Spielwelt einzutauchen.
Die Quests sind abwechslungsreich, einen Tag-Nacht-Wechsel gibt es auch.
Fazit
Survivalist ist eine Perle im Indie-Shop bei Xbox-Live. Alle Spielmechaniken sind gut erklärt und greifen ineinander. Die Erfordernisse nach Schlaf und Nahrungsmitteln, die gefühlte Ausweglosigkeit, die cineastischen Elemente im "Filmfenster", gepaart mit der teils etwas simplen, aber abwechslungsreichen und sehr stimmigen Musik, haben bei uns für Beklemmung und Atmosphäre gesorgt, vielleicht intensiver als in Fallout 3. Der Umfang scheint ebenfalls zu stimmen. Nach rund sechs Stunden Spielzeit befanden wir uns allenfalls im frühen Mid-Game. Wenn ihr auch nur ansatzweise an Zombie-Spielen interessiert seid und vergleichbare Spiele wie State of Decay mochtet, ist Survivalist die gerade mal 4,79 Euro allemal wert.
  • Zombie-RPG/RTS
  • Preis am 27. Februar 2014: 4,79 Euro
  • Einzelspieler
  • Für jeden, der von Zombies noch nicht genug hat und sich ein beklemmendes, durchdachtes Spielerlebnis gönnen möchte
  • In einem Satz: Atmosphärisches Zombiespiel mit Anspruch

joker0222 28 Endgamer - P - 99350 - 27. Februar 2014 - 19:27 #

Schöner Check.
Da überlege ich, ob ich nach über einem Jahr mal wieder meine alte 360 online bringe.
Noob-Frage: Ich muss da doch nicht etwa Gold-Mitglied sein, um das zu laden, oder?

Deep Thought 15 Kenner - 3159 - 27. Februar 2014 - 19:27 #

Jo, klingt nach einem spannenden Spiel.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23843 - 27. Februar 2014 - 19:28 #

nein - Silver zum Einkaufen reicht.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34793 - 27. Februar 2014 - 19:32 #

Vielen Dank :-)

Danke auch an mrkhfloppy und Jörg (diese Woche den Tag mit dem sShop-Check getauscht) sowie Freylis und Benjamin (fürs Redigieren).

Ich würde eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Das Spiel ist wirklich ohne nervige Ecken (im Kommandomodus, wenn man z.B. einen Survivalist zu einem Workshop schicken will, kann man sogar beschleunigt über die Karte scrollen; die Gegenstandszahl zum Tauschen oder Lagern kann man in 1er, 10er und 100er Schritten ändern etc.). Die Quests sind auch gut (will jetzt nicht spoilern, aber nicht jeder übernommene Auftrag geht gut aus, wenn man nicht auf das hört, was die Leute z.B. im Umfeld dazu für Tips geben; teils gibt es auch schwierige Entscheidungen bzw. die Frage - soll ich das wirklich machen?)

Nach gut 6 Stunden in einem Spielstand war immer noch kein Ende in Sicht, meine Basis hatte auf einer Seite erstmals einen Zaun. Dazu ist imho die Atmosphäre wirklich gigantisch.

EDIT: Zur Lokalisierung kann ich nichts sagen, da ich einen UK-Account habe. Bis auf gelegentliche Ausrufe sind die Dialoge aber nicht vertont.

McGressive 19 Megatalent - 13997 - 27. Februar 2014 - 20:31 #

Whew, das sieht ja spannend aus!
Genau für solche Perlen, die sonst völlig an mir vorbeigegangen wären, schätze ich die GG-Checks so sehr :)
Kommt auf meine Wunschliste.

Punisher 19 Megatalent - P - 15767 - 27. Februar 2014 - 20:42 #

Damn it... für 5 Euro kann man eigentlich nix falsch machen... naja, was solls. Am Wochenende hab ich Zeit, da kann man das noch auf den Stapel legen. :)

Nokrahs 16 Übertalent - 5766 - 27. Februar 2014 - 20:50 #

Klingt sehr interessant. Hab ich mir mal notiert für den Fall, dass es ein Steam Release gibt wie bei SoD. Habe zwar eine XB360 aber die benutze ich nicht wirklich.

Olipool 16 Übertalent - 4098 - 28. Februar 2014 - 2:05 #

Hm ich hoffe ja wirklich, dass eines Tages ein solches Spiel mit Solzialkritik/Metaebene/Whatever rauskommt...:D

keimschleim 15 Kenner - 3072 - 28. Februar 2014 - 18:55 #

Hat der Entwickler verlauten lassen, ob das Spiel auch für andere Systeme rauskommt? Hab zwar 'ne 360, aber ohne Gold.

Was ich aus dem Test nicht rausgelesen habe:
- Open World oder einzelne Karten?
- Wie eingeschränkt ist der Basisbau? (Kann ich überall eine Farm, einen Zaun platzieren? ...)
- Sind die Mitstreiter einfach austauschbar oder baut man eine Bindung zu denen auf?

McGressive 19 Megatalent - 13997 - 28. Februar 2014 - 22:54 #

Aber du brauchst doch kein Gold um das Spiel kaufen und spielen zu können..?! Oder verstehe ich da was falsch?

keimschleim 15 Kenner - 3072 - 1. März 2014 - 10:43 #

Kenn mich da überhaupt nicht aus. ;)
Müsste auch extra noch Kabelei zwischen der 360 und dem Router stecken, weil die alte doch kein WLAN hat.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34793 - 1. März 2014 - 12:05 #

Lohnt sich ;)

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34793 - 28. Februar 2014 - 23:59 #

Hi :)

MCGressive hat recht, man braucht kein Gold zum Spielekauf und es ist ein Singleplayer-Spiel. Ich habe auch kein Gold.

- Es ist Open-world aus Iso-Sicht. Levelabschnitte, eine Hauptkarte von der man in Unterkarten geht oder sowas gibt es nicht. Alles eine Spielwelt. In Häuser kann man rein, aber da kann man dann nur das Inventar verwalten (also man läuft nicht in Häusern rum).

- Ja, du kannst frei platzieren. Alles wird am Anfang im Wege einer Mission erklärt. Also die ersten 5 (?) Zaunteile zeigt er dir an, wo du die setzen sollst (für die Mission). Aber man kann auch frei setzen. Ob das für alle späteren Bauteile (wie auf dem Bild, also z.B. der Brunnen) gilt, kann ich aber nicht sagen. Nach gut 6 Stunden (!) Spielzeit war ich noch nicht so weit, das Spiel ist imho kein Casual-Happen für zwischendurch.

- Jein. Austauschbar finde ich sie nicht. So eine enge Bindung wie in z.B. Mass Effect gibt es aber auch nicht. Anfangs dachte ich, dass es keine große Bindung gibt/geben wird, wurde aber eines besseren belehrt. Z.B. die erste Mitstreiterin hat ja Diabetes, man fühlt mit, als sie sich von der Schwester verabschiedet (übrigens musst du NICHT neben ihr herlaufen, kannst es aber, in dem cineastischen Fenster kriegt man es in jedem Fall mit). Das Insulin spielt auch später eine Rolle, da du es ihr besorgen musst (ähnlich wie Wasser, nur kriegt man es schwerer). Das stellte mich später auch für eine nicht ganz so leichte Entscheidung bei einer möglichen Mission. Da baut man schon eine Bindung auf (Beschützerinstinkt). Außerdem, wenn sie einen im Kampf raushauen, oder auch mal einen Kommentar abgeben, das hilft schon. Manchmal muss man auch zwischen den Charakteren wechseln, da die NPCs unterschiedlich auf deine Charaktere reagieren (es gibt aber auch Tips, z.B. "Lass mich mal mit ihm reden"). Den anderen habe ich v.a. Sachen transportieren lassen, und da war ich ihm einfach irgendwie dankbar :-D Und wenn er angegriffen wurde (kriegt man ebenfalls im cineastischen Fenster mit, man kann aber auch zu ihm wechseln und selbst steuern) war es für mich schon immer von Bedeutung. Und so ein Gefühl "naja, wenn der/die stirbt, hole ich halt wen anders ins Team" hatte ich nie, da die Mitstreiter fürs Überleben sehr wichtig sind. Austauschbar sind sie also nicht, eine extrem enge Bindung gibt es auch nicht, eine nicht unerhebliche Bindung gibt es aber auf jeden Fall.

keimschleim 15 Kenner - 3072 - 1. März 2014 - 10:48 #

Danke für die ausführlichen Antworten. Punkt 1 und 2 kommen mir sehr entgegen.
Zu Punkt 3: Haben die NPCs denn besondere/einzigartige Fähigkeiten? Als Gegenwert für die Insulin-Suche muss ja irgendwas Besonderes für den Spieler rausspringen. Stelle ich mir sonst eher nervig vor. Wieviele NPCs konntest du denn in der gespielten Zeit theoretisch anheuern? (Und wie groß kann die Gruppe werden?)

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34793 - 1. März 2014 - 12:20 #

Hi :-)

Also so nervig ist es nicht, eher atmosphärisch, weil es eigentlich spannend ist und eine Art roter Faden und Plotaufhänger(man braucht auch Wasser und Essen, da kommt man aber leichter bei). Außerdem ist jeder Mitstreiter viel wert.

Einzigartige Fähigkeiten: Nein. Aber: Es gibt ja verschiedene Skills (ich meine 5 aus dem Kopf, also Schusswaffen, Medizin, Farming, Fitness, Construction). Und die steigern sich durch Anwendung. Die Diabetikerin hat z.B. einen Medizinwert von ich glaube 3 Sternen (von 5) wenn man sie trifft. Der andere hat hingegen einen hohen Constructionwert. Ich GLAUBE, dass auch nicht alle Charaktere alles unbegrenzt steigern können, weil bei dem Mädel ihr Feuerwaffen Skillstern rot leuchtete, nachdem sie einen Skillstern erworben hatte.

Also in meiner Spielzeit von über 6 Stunden (bestenfalls early Mid-Game!) habe ich nur diese beiden angeheuert. Der Bunker hat aber Platz für mindestens eine weitere Person (ausgebaut vermutlich mehr). Die hier verwendeten Bilder sind Herstellerbilder, da ich keine eigenen machen kann. Und da sind noch zwei weitere Charaktere, die sich den Survivalists angeschlossen haben (Jesse und Butch). Das wären also mindestens 4. Ich denke, es könnten auch noch mehr sein. Ob ich eine Anheueroption verpasst habe, kann ich nicht genau sagen, glaube ich aber nicht. Ich war aber in dem Stadium in dem ich anfing, die ersten Quests für eine nahegelegene Siedlung zu erledigen (und eine Farm sowie ein Einsiedlerpäärchen), und habe einige erledigt.

Man steigt dann ja auch in deren Ansehen (wichtig für die Quests, aber vermutlich auch fürs Anheuern relevant). Viel herumexperimentieren konnte ich nicht mit den Geschenken (einer wünscht sich z.B. Zigaretten, ein Mädel hat ihre "needs" - es gibt tasteful erotic novels, wieder ein anderer NPS gibt Hinweise, dass man ihm wohl hochwertigen Wein schenken könnte, eine Andere las vor dem Ausbruch gerne Sci-Fi und Fantasy-Kram etc.).

Für eine gewisse Vielfalt bei der Gruppe und Spezialisierungen ist also gesorgt.

Es gibt übrigens, glaube ich, 5 verschiedene Arten der Infizierung (in Farben ausgedrückt, weil die Augen entsprechend leuchten, sowie eine, der mehr Mythos ist). Stufe 1 = grün (man hat dann auch eine Woche Zeit, ein Antidot zu kriegen). Stufe 2 = blau. Ich war gerade in dem Moment, in dem ich eine Quest hätte annehmen können, bei der man gegen blaue Infizierte kämpfen muss (Voraussetzung war Firearms Skill 2). Kevlarwesten etc. konnte ich mir noch gar nicht leisten. Da kommt, nach 6 Stunden Spielzeit, meines Erachtens noch ziemlich viel mehr an Spielinhalt. Wenn ich raten müsste, gehe ich von mindestens 20 Stunden Spielzeit aus (ich habe das Spiel erst Di-Abend bekommen und für einen Check mit über 7 Stunden schon echt viel gespielt, was aber auch nötig war, zudem hat es viel Spaß gemacht, auf eine beklemmende Art und Weise).

keimschleim 15 Kenner - 3072 - 1. März 2014 - 13:03 #

Ich hab mal den Entwickler angeschrieben, ob das Spiel noch portiert werden soll.
Hast mich jetzt doch sehr angefixt.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34793 - 1. März 2014 - 13:25 #

:-)

Ist echt empfehlenswert! Es würde sich sogar lohnen, das RJ45-Kabel für die Xbox rauszuholen ;) Nach dem Kauf brauchst dus ja nicht mehr. Die Steuerung ist schon gut möglich mit dem Gamepad.

keimschleim 15 Kenner - 3072 - 2. März 2014 - 14:02 #

"I will probably port it to some other platforms but I don't know yet which ones, or how long that will take, sorry. PS3 is unlikely, PC maybe."

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 34793 - 2. März 2014 - 14:13 #

Hi :)

Das ist ja cool, wie schnell der antwortet, bzw. überhaupt antwortet! Danke für die Info!

PS3 ist wohl wegen der arg anderen Architektur schwierig.

Mein Tip bleibt: Schließ die Xbox 10 Minuten ans RJ45 Kabel :) Außer natürlich du hast eh noch genug zu spielen.

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