Arcade-Check: Solar Chaos
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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6. Februar 2014 - 11:05 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Jeden Mittwoch stellt der Arcade-Check ein interessantes Download-Spiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern Vampiro, Old Lion und Thomas Barth betreut.

Letzte Woche habt ihr als fieser Alien-Pilot in Abduction Action! Plus (Arcade-Check) die Erde heimgesucht, dieses Mal schlagt ihr euch in Solar Chaos auf die Seite der Verteidiger. Denn im Titel des Indie-Entwicklers Fun Infused Games ist es eure Aufgabe, eine Sonne namens Solaron vor allerlei Meteoren und Aliens zu schützen. Wieso, weshalb und warum bleibt mangels Hintergrundgeschichte im Schwarzen Loch verborgen. Das knallharte Tower-Defense-Spiel kann aber trotzdem mit einigen interessanten Ideen aufwarten.

Die Sonne in der Mitte gilt es gegen Meteoriten und Raumschiffe  zu verteidigen.
Alles dreht sich um die Sonne
Die Feinde in Solar Chaos greifen Tower-Defense-typisch in mehreren Angriffswellen an – im späteren Spielverlauf sind es bis hin zu sechs der Attacken. Kommen Solaron Meteoriten, Aliens oder die Projektile ihrer Schiffe zu nahe und sinken die Lebenspunkte der Sonne auf Null, habt ihr das Spiel verloren. Doch dazu soll es im besten Fall nicht kommen. So könnt auch ihr Asteroiden ins Spiel bringen. Diese befinden sich dann in einer von fünf Umlaufbahnen und treffen im Idealfall die heranrückenden Feinde. Teurere Asteroiden halten mehr Schaden aus und teilen dementsprechend auch mehr aus. Allerdings ist ihre Geschwindigkeit, in der sie sich auf der Umlaufbahn bewegen, geringer. Raumstationen wie Lasertürme platziert ihr hingegen an festen Orten.

Was wäre aber ein Sonnensystem ohne Planeten? Mit zunehmendem Spielverlauf schaltet ihr daher nicht nur weitere Stationen frei, sondern auch Planeten, die ihr ebenfalls einer Umlaufbahn zuweist. Alle Umlaufbahnen haben jedoch nur eine begrenzte Kapazität, die mit steigender Distanz zur Sonne zunimmt. Dadurch kommt bereits in diesem Punkt taktische Tiefe ins Spiel, zumal jedes Objekt eine unterschiedliche Kapazität beansprucht und auch nicht in beliebiger Distanz zur Sonne gesetzt werden kann.

Der Planet, dein Freund und Helfer
Neben dem Setzen von Objekten könnt und müsst ihr auch aktiv ins Spielgeschehen eingreifen. Solaron selbst bietet euch einige Spezialfähigkeiten, die sich mehr oder weniger schnell wieder aufladen. Ihr könnt eine Feuerkugel gen Feind schicken, eure Asteroiden für kurze Zeit beschleunigen oder, wenn die Feinde durchgebrochen sind, einen "Solar Flare" auslösen und so in letzter Sekunde eine drohende Niederlage abwenden. Auch die Planeten bieten euch interessante Optionen, die sich in aktive und passive Fähigkeiten untergliedern. Der zunächst freigeschaltete Planet heilt eure Asteroiden und Verteidigungsstationen in einem gewissen Radius und Intervall automatisch. Zudem könnt ihr ihm einen Mond spendieren, um seine Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Stationen, Asteroiden und Planeten kauft ihr in Solar Chaos mit "Solar Energy". Als Betreiber einer Sonne seid ihr hier natürlich im Vorteil, denn eure Sonnenenergie nimmt langsam aber stetig zu. Energie erhaltet ihr außerdem für die Zerstörung von Gegnern und den Verkauf von Raumstationen. Letzteres kann nötig werden, falls der nächste Angriff aus einer ganz anderen Richtung kommt und ihr euch keine neuen Objekte leisten könnt. Da eure Verteidigungsobjekte auch Schaden nehmen, geht ein guter Teil der hart verdienten Währung bereits dafür drauf, sie wieder zu ersetzen, was mitunter recht hektisch werden kann. Das gilt insbesondere für die billigsten Asteroiden. Umso wichtiger ist es im späteren Spielverlauf, schnell einen "Heilplaneten" ins Spiel zu bringen, da ihr sonst nicht ausreichend Verteidigungslinien finanzieren könnt, um den Angriffswellen stand zu halten.
Eine wichtige Rolle dienen die Umlaufbahnen der Sonne, die ihr euch beispielsweise zur Verteidigung mit Asteroiden zu Nutzen macht.
Heute schon gelevelt?
Bevor ihr ein Level startet, könnt ihr eure Stationen, Asteroiden, Planeten und Solaron selbst aufleveln. So erreichen etwa eure Laserstationen mehr Reichweite, eure Felsbrocken halten mehr aus und sind schneller, oder der Solar Flare macht mehr Schaden. Es gibt unzählige permanente Upgrade-Optionen. Um in den Genuss dieser Verbesserungen zu kommen, müsst ihr Solar Gems investieren. Diese erhaltet ihr, in spärlicher Anzahl, für abgeschlossene Level, wobei das nur für den ersten Durchgang gilt. Der einzige Weg, ansonsten an die Gems zu kommen, ist über den Eintausch sogenannter Gem Shards. Die wiederum erhaltet ihr nur für besondere Aktionen. Allerdings artet das Sammeln der Shards in der Praxis immer wieder in nerviges Grinding aus.

Umso wichtiger ist es, seine aktiven Fähigkeiten und Stationen sinnvoll zu kombinieren. Und auch wenn durch Upgrades zumindest die Asteroiden teurer werden: Ohne Verbesserungen seht ihr später kein Land mehr. Frustrierend ist zudem, dass ihre eure Auswahl später nicht mehr zurücknehmen könnt. Ihr solltet euch also schon früh für eine Taktik entscheiden und diese auch verfolgen.

Fazit
Solar Chaos ist ein knallhartes Tower-Defense-Spiel mit guten Ideen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Abwehrmechanismen und Aktivfähigkeiten wird zunehmend wichtiger, die hinzukommenden Spielelemente werden verständlich in Textfenstern eingeführt. Für Langzeitmotivation sorgt, dass ihr auch nach Stunden noch neue Objekte freischaltet. Die Upgradefunktion motiviert einerseits ebenfalls, kann aber auch zu Frust führen: Über kurz oder lang müsst ihr bereits absolvierte Level erneut spielen, um Gem Shards für das nächste Upgrade zu farmen. Spätestens aber, wenn ihr den nächsten Bossgegner, etwa ein besonders starkes Raumschiff, zerstört habt, ist der Frust schon fast wieder vergessen.
  • Innovatives Tower-Defense-Spiel mit Grindfaktor
  • Preis am 5.2.2014: 2,85 Euro
  • Einzelspieler
  • Für frustresistente Gelegenheitsspieler
  • In einem Satz: Hier kommt die Sonne!

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. Februar 2014 - 11:18 #

Sieht ja ganz witzig aus, werde mir mal die iOS-Version angucken. Spiele so Towerdefensive immer gern im Zug/Flieger

aufm großen Screen hab ich zuletzt nur Defense Grid gespielt.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 6. Februar 2014 - 11:25 #

Nice one!

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32401 - 6. Februar 2014 - 11:28 #

Schaut mir zu anstrengend aus! ;)

Vampiro 21 Motivator - P - 30534 - 6. Februar 2014 - 11:39 #

Hi,

ja, ich kann mir das auch gut für ein iPad vorstellen. Psycho, stimmt, es wird etwas hektisch gegen Ende. Die Gegner kommen zwar immer nett in Wellen (und jede Welle kommt in mehreren Stufen, meist nur aus ca. 2 Richtungen gleichzeitig), am Schluss von Level 7, als ich auch fast alle Umlaufbahnen voll besetzt hatte, war aber schon einiges los ;-) (Und zwar deutlich mehr als auf dem 1. Screenshot).

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Solid Roots Entertainment
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01.01.2014
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