ReRoll: Überlebens-RPG soll Erde maßstabsgetreu abbilden

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5. Februar 2014 - 11:18 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Was sich das junge Entwicklerstudio Pixyul für sein Erstlingswerk ReRoll vorgenommen hat, wird selbst von den Gründern des Unternehmens mit „sehr ambitioniert und mit einem ungewöhnlichen Ansatz“ beschrieben. Hinter dieser Aussage stecken die beiden Studiogründer Louis-Pierre Pharand und Julien Cuny, die zuvor bei Ubisoft Montreal und Electronic Arts tätig waren. Dort haben sie unter anderem als Creative Director und Head of Content an Far Cry- und Assassin's Creed-Titeln mitgewirkt. Der Name des Studios ergibt sich aus Pixel (PIX) und dem Flughafencode für Montreal (YUL).

Das Vorhaben: Vollständiger Scan eines Planeten
Im Grunde stellt ReRoll ein isometrisches Survival-Action-Rollenspiel in einer offenen Welt dar, was für sich genommen zunächst nichts Besonderes ist. Der immense Unterschied im Vergleich zu anderen Spielen ist, dass die Entwickler planen, den gesamten Planeten Erde als Spielwelt abzubilden und natürlich auch als solche zu nutzen. Im kürzlich veröffentlichten Ankündigungsvideo heißt es dazu entsprechend:

Bisher haben Spiele nur Interpretationen von Teilen unseres Planeten geliefert. [...] Unser ultimatives Versprechen ist es, unseren ganzen Planeten mit seinen verschiedenen Ökosystemen, Umgebungen, Ländern und Städten maßstabsgetreu zu reproduzieren.

Zum Einsatz bei diesem ehrgeizigen Unterfangen kommen autonome zivile Drohnen, die mit HD-Kameras ausgestattet sind und sämtliche städtischen und ländlichen Umgebung scannen. Auf diese Weise soll unsere Erde „Quadratkilometer für Quadratkilometer“ kartographiert werden, so der Kommentar im Video weiter. Die tausenden dadurch gewonnenen Bilder werden anschließend mit 3D-Software verarbeitet, um so reale 3D-Umgebungen zu erstellen. Der nächste Schritt sieht vor, aus diesen Objekten schließlich die Umgebung für das PC-Spiel zu erzeugen.

Das Übliche: Erkunden, Kämpfen, Herstellen
Wie üblich in diesem Genre werdet ihr eure Umgebung erkunden können (beziehungsweise müssen), wofür euch auch unterschiedliche Vehikel zur Verfügung stehen. Auf diese Weise findet ihr nützliche Ressourcen, aus denen ihr wiederum (Ausrüstungs-)Gegenstände herstellt. Zudem könnt ihr im Laufe der Zeit neue Fähigkeiten entwickeln und die Kompetenzen eurer Charaktere erweitern. Darüber hinaus sollt ihr in eurer Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt sein und zum Beispiel wie ein Nomade leben können oder euch an einem beliebigen Ort ansiedeln. Pharand dazu:

ReRoll ist die Verheißung des ultimativen Survival-RPGs in einer echten Open-World-Umgebung. Um zu bestehen, müsst ihr essen, rasten, euch bewegen, lernen, aber vor allem eines: Überleben!

Eure Spielfigur wird des Weiteren immer aktiv sein, weshalb ihr euch auch um das Zeitmanagement kümmern müsst. Verwendet werden kann dafür der sogenannte Aktivitätstracker im Spiel oder über ein Mobilgerät. Jede Menge weiterer Informationen – wie beispielsweise zum Skillsystem, den Kämpfen oder dem Craftig – findet ihr in dieser Rubrik der offiziellen Website.

Die Finanzierung und ein erster Baustein
Um ReRoll stemmen zu können, existieren weder Zuschüsse, noch stehen Publisher oder Investoren im Hintergrund bereit. Der Schwerpunkt liegt stattdessen bei sogenannten Gamer Angels, die ein wenig vom Begriff der Business Angels inspiriert sind. Aktuell gibt es sechs Gamer-Angel-Ränge, die jeweils andere Merkmale aufweisen. Mit dem Erwerb der verschiedenen Spiel-Pakete werden die Käufer die Umsetzung des Spiels direkt finanzieren. Im Prinzip ähnelt das Ganze den Backer-Stufen bei Kickstarter: Je mehr ihr investiert, desto mehr Inhalte erhaltet ihr. Nähere Details dazu findet ihr auf dieser Seite.

Die Umsetzung von ReRoll soll sich in spielbare Bausteine aufteilen, sodass in kleinem Rahmen begonnen werden und ein kontinuierliches Wachstum umgesetzt werden kann. Auf diese Weise sollen stetig neue reale Regionen des Planeten dem Überlebensspiel hinzugefügt werden.

Die erste dieser Einzel-Komponenten nennt sich passenderweise Brick 1 und soll den berechtigten Spielern einen ersten kleinen Teil der gescannten Welt als Spielumgebung bieten, in der sowohl der Singleplayer- als auch der Koop-Modus getestet werden können. Als Veröffentlichungszeitraum für Brick 1 planen die Entwickler momentan Mitte 2015; welcher Ort abgebildet sein wird, steht noch nicht fest.

Zahlreiche weitere Details zum Spiel selbst, aber auch zur Nutzung der Drohnen und der Finanzierung findet ihr in diesem FAQ-Bereich. Abschließend könnt ihr euch das eingangs erwähnte Ankündigungsvideo anschauen, in dem euch neben einer grundsätzlichen Beschreibung des Spiels auch einige Sekunden Prototyp-Gameplay-Material präsentiert wird.

Video:

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 10839 - 5. Februar 2014 - 2:02 #

Das klingt wirklich interessant, mal weiter beobachten.

BlueKondor 09 Triple-Talent - 270 - 5. Februar 2014 - 11:53 #

Ich werde es auch weiter beobachten und vor allem fange ich gleich zum Sparen an, wenn ich dann ein paar Millionen zusammen habe kann ich mir auch den entsprechenden PC kaufen auf dem es flüssig laufen wird :)

TASMANE79 14 Komm-Experte - 1845 - 5. Februar 2014 - 16:36 #

Die Ansage könnte doch glatt von Peter Moulinex sein!

Kirkegard 19 Megatalent - 15815 - 5. Februar 2014 - 17:15 #

Die waren auf einem seiner Tschakka Seminare für Entwickler ;-)

blobblond 19 Megatalent - 18450 - 5. Februar 2014 - 2:58 #

"Zum Einsatz bei diesem ehrgeizigen Unterfangen kommen autonome zivile Drohnen, die mit HD-Kameras ausgestattet sind und sämtliche städtischen und ländlichen Umgebung scannen. Auf diese Weise soll unsere Erde „Quadratkilometer für Quadratkilometer“ kartographiert werden, so der Kommentar im Video weiter. Die tausenden dadurch gewonnenen Bilder werden anschließend mit 3D-Software verarbeitet, um so reale 3D-Umgebungen zu erstellen. Der nächste Schritt sieht vor, aus diesen Objekten schließlich die Umgebung für das PC-Spiel zu erzeugen."

Die Erde hat ein Fläche von ca. 149.430.000 km²,selbst wenn sie jeden Tag 1000km² kartographieren würde selbst das 410 Jahre dauern.Und wie sieht es eigentlich mit gesperrten Gebieten aus?Eine Genehmigung fürs Überfliegen und fürs Fotografieren,gerade bei US-Militärbasen Kriegen die nie.
Mh die Felsformation Twelve Apostles die man im Video bei 0:23 sieht ,liegen jetzt also am Persischen Golf und nicht mehr vor der südküste Australiens?
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/48/The_Twelve_Apostles_Victoria_Australia.jpg

KeinGeographaber... (unregistriert) 5. Februar 2014 - 3:02 #

Meine Rede. Und was ist mit Ländern wie Nordkorea oder den ganzen "stans"? Da werden sie bestimmt nicht mit Drohnen rumfliegen dürfen lol.

blobblond 19 Megatalent - 18450 - 5. Februar 2014 - 3:11 #

Es wäre billiger und einfacher bei den 3D-Höhendaten mal bei der ESA/DLR nachzufragen und für farbige Bilder Google Earth zu benutzen.
Seit 2010 läuft dazu bei der DLR ein Projekt wo sie die Erde in 3D vermessen wird.
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-2451/year-all/#gallery/4567

KeinGeographaber... (unregistriert) 5. Februar 2014 - 3:15 #

Ja, es ist ziemlicher Unsinn bei 0 anzufangen.

McSpain 21 Motivator - 27556 - 5. Februar 2014 - 11:28 #

Beim FSX gab es doch schon die "ganze Erde" und der is jetzt auch schon ein paar Jährchen alt.

wolverine 16 Übertalent - P - 4357 - 5. Februar 2014 - 14:30 #

Jo, an das Vermessungsprojekt musste ich auch als allererstes denken...

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49676 - 5. Februar 2014 - 9:14 #

Das hab ich mir beim Lesen auch so gedacht. In der Theorie klingt das ja ganz toll, aber an der praktischen Umsetzung zweifle ich auch.
Edit: Ach so "Not everything deserved to be scanned and some areas will never be accessible for various reasons (military bases, restricting laws…)"
Haben sie selber also auch schon gemerkt ;)

Solala (unregistriert) 6. Februar 2014 - 15:53 #

Na dann nimmst du einfach 410 Dronen und bist in einem Jahr fertig. Das gute an so einer Arbeit ist ja, dass es gut skalier- und parallelisierbar ist.

Aber richtig. Das ist totaler Quatsch. Warum sollte man das tun? Warum sollte man sein Budget als Indie-Entwickler mit solche einem überzogenen Scope verschwenden? Wenn da nachher 100.000 Spieler auf den kompletten Globus verteilt spielen, dann macht das doch auch keinen Spaß. Was bringt es mir, geografisch korrekt durch Deutschland zu marschieren, wenn ich der einzige bin?

Ich sehe das eher so: Die versuchen mit irgendwas in die Medien zu kommen (hat ja geklappt) und fangen erst mal an, irgendein Gebiet automatisch zu katalogisieren, weil das technisch am einfachsten ist, als alles selbst am Editor zu bauen. Und wenn man das hat, vergrößert man langsam das Gebiet. Aber natürlich ohne jemals den komplette Planeten kartografieren zu müssen oder zu wollen. Man baut große/riesige Level, komprimiert dabei die Realität und fertig ist man. Aber damit würde man ja nicht so in die Schlagzeilen kommen.

Wobei mich so eine Beschreibung mit passenden Gameplay-Videos mehr überzeugt hätte, als zu sagen "Wir machen alles super realistisch und scannen die komplette Welt", und setzen dabei die australische Ostküste nach Ägypten. Denn der kurze Video-Schnippsel sah doch schon ganz nett aus. Nur in dem Scope finde ich es doof und undurchdacht.

K3NtheM4N 11 Forenversteher - 620 - 5. Februar 2014 - 4:56 #

klingt schon geil... wer dachte da nicht mal dran.
Bleibt bloß die Frage, ob sie gut eingebunden wird.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6169 - 5. Februar 2014 - 9:14 #

Gamer-Angel-Rände? Muss das nicht Ränge heißen oder ist das so richtig?

Age 19 Megatalent - P - 14023 - 5. Februar 2014 - 9:33 #

Ambitionierte Totgeburt.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 5. Februar 2014 - 9:43 #

Midwinter? Hört sich so an...

Toxe 21 Motivator - P - 30899 - 5. Februar 2014 - 15:50 #

An Midwinter mußte ich auch denken. Und an Elder Scrolls Daggerfall.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3323 - 5. Februar 2014 - 10:00 #

Selbst wenn ein milliardenschwerer Konzern wie Google so ein Projekt in Angriff nehmen wollte, würde ich es für unrealisierbar halten. Schon das dagegen einfache Projekt StreetView hatte genug Hürden und Probleme.

Davon ab, das Spielprinzip an sich klingt wenig spannend.

vicbrother (unregistriert) 5. Februar 2014 - 16:52 #

Warte bis vor deiner Haustür virtuelle Kämpfe stattfinden ;)

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 5. Februar 2014 - 11:00 #

Das wird bestimmt super und hält alles was es verspricht.

FPS-Player (unregistriert) 5. Februar 2014 - 11:24 #

Mich würde da eher interessieren (wenn sie es schaffen würden, alles abzuscannen), wie man bspw. die Meere "bespielen" kann. Kann ich dann da einfach drübersegeln und Fische fangen? Muß ich mich Haien erwehren?
Und allein aufgrund der angepeilten Größe: wie lange soll das ganze dauern; wie ist die Spielzeit angegeben...?
Abgesehen davon denke ich nicht, das auch nur ein einziger Spieler alle "Bricks" in seinem Leben zusammenbekommt (sei es nun mit Ingame-Käufen oder wie auch immer) und niemals die gesamte Welt sehen wird. Und ich vermute, daß die Produzenten sich dessen sehr bewusst sind und wahrscheinlich das Spiel/die 'Welt' nie zuende programmieren werden (oder auch nicht können).

Mein erster Gedanke ging in Richtung verfrühter April-Scherz.

Escalbryt 14 Komm-Experte - P - 1982 - 5. Februar 2014 - 15:01 #

Hey aber der Job das ganze Meer mit Drohnen zu scannen um auch ja jede Welle detailgetreu darstellen zu können ist wahrscheinlich ziemlich langweilig...
Daher glaube ich dass das Meer wegfallen wird. Man könnte zwar die bisher üblichen Methoden zur Wasser darstellung nehmen, oder Wetter und Wellengang simulieren, aber das wäre dann ja nur eine Interpretation der Realität...

Spass beiseite - Selten so ein idiotisches Projekt gesehen. Im Spiel ist es mir doch egal ob es eine detailgetreue Abbildung der Sphinx ist oder ein Modell welches vom 3D-Artist anhand von Bildern erstellt wurde. Da mir sowieso der Vergleichsmoment fehlt und durch die Iso-Grafik die Details weniger stark hervortreten, ist dieses Scanning für ein Spiel nun wirklich überflüssig.

Interessant wäre lediglich ein RPG in bekannter Umgebung. Also z.B. in meiner alten Schule campen und des Nachts von Wölfen/Mutanten oder was auch immer überrascht zu werden, und somit ein Verlinkung zum eigenen Leben zu schaffen. Dies wird aber aufgrund der immensen Fläche die für das Vorhaben abgedeckt werden muss um eine entsprechend große Zielgruppe zu haben zumindest sehr lange dauern... Zumal es Bielefeld ja gar nicht gibt ;).

Was die Spielinhalte angeht scheint es mir sehr stark darauf ausgelegt zu sein, dass man sich jetzt die "Uber"-Items holt. Riecht daher stark nach einem sehr teuren Spiel. Zudem gefällt mir der "Manage deinen Character für die Zeit in der du nicht spielst"-part überhaupt nicht. Wenn ich spiele, spiele ich und wenn ich was anderes mache, tu ich das. Ich brauche nicht ein Spiel welches mich zwingt zu einem bestimmten Zeitpunkt zu spielen, da ich nur bis zum Zeitpunkt xy geplant habe.

Ergo lasse ich mich zwar gerne vom Gegenteil überzeugen, betrachte dieses Projekt fürs erste als reine Geld- und Zeitverschwendung.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 5. Februar 2014 - 17:18 #

Um deine Schule abzubilden müssten sie ja aber die Drohnen auch in die Schule reinschicken. Das steigert den theoretischen Aufwand dermaßen über das bloß Absurde hinaus, dass es schon fast wieder realistisch wird. Das ganze ist derart weltfremd, dass der Google-Aprilscherz mit dem Internet übers Abwassernetz im Vergleich vernünftig und realisierbar erscheint.

crackajack 11 Forenversteher - 589 - 5. Februar 2014 - 11:27 #

wirklich vortreffliche Möglichkeiten für endlos viele DLCs....

Klingt neben der überdrüber ambitionierten Idee recht nichtssagend bis jetzt.

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 5. Februar 2014 - 11:45 #

Ich glaube, ich rufe schon mal die Jungs mit den weißen Kitteln...

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 5. Februar 2014 - 12:00 #

Mit Unterstützung von Google könnte man sicherlich ein Spiel machen, dass zuminest Ansatzweise diese Vision wiederspiegelt, aber ohne und nur mit eigenen Dronen ist das unmöglich, mMn. Ganz zu schweigen von heiklen Ländern, wie Bürgerkriegsregionen etc. .
Vom Spielprinzip an sich her, klingt es ja ganz gut. Fragt sich ob man da überhaupt so eine große Welt will. Da würde es ja Ingame genauso lange dauern irgendwo hinzukommen wie in RL... das hat doch bisher nur die Zug-/Flugzeug-simulationen-Fanatiker interessiert. Mir wäre das zu lästig in einem Spiel.

Drugh 15 Kenner - P - 3075 - 5. Februar 2014 - 12:02 #

Vaporware.

Nico Carvalho Freier Redakteur - 24253 - 5. Februar 2014 - 12:20 #

Gegen was versucht man dann eigentlich zu überleben? Gegen die Fauna der Welt? Gegen andere Menschen? Zombies? Aliens? Oder versucht man einfach nur Sandbox-mäßig sein Überleben gegen den Hunger zu sichern? Hört sich zwar cool an, die ganze Welt vor seinen Füßen zu haben, aber ohne Motivation kämpfe ich mich keine drei Stunden durch die Spielwelt in meiner privaten Zeit.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 143613 - 5. Februar 2014 - 12:22 #

Zombies/Mutanten soll es wohl geben: "... being chased by those weird mutants that are just getting more aggressive as days goes by". :)

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49676 - 5. Februar 2014 - 14:10 #

Ein Survival-Open-World-Titel mit Mutanten... Das hat es ja noch nie gegeben.

1000dinge 15 Kenner - P - 3048 - 5. Februar 2014 - 12:41 #

Bis zu diesem Satz habe ich es geglaubt: "Zum Einsatz bei diesem ehrgeizigen Unterfangen kommen autonome zivile Drohnen, die mit HD-Kameras ausgestattet sind und sämtliche städtischen und ländlichen Umgebung scannen."

Geschrieben auf dem Boden liegend, lachend...

Sancta 15 Kenner - 3168 - 5. Februar 2014 - 13:18 #

Ja, im Prinzip ist es zum lachen. Allerdings nerven mich solche hirnrissigen Interviews nur noch. Es gibt zu viele Menschen, die trotzdem weiter zuhören und nicht einfach das Micro abschalten und sagen "sorry, keine Zeit für den Bullshit".

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35233 - 5. Februar 2014 - 13:12 #

Das liest sich mal krass.

Sancta 15 Kenner - 3168 - 5. Februar 2014 - 13:16 #

Sorry, wenn ich so etwas lese, dann schüttel ich nur mit dem Kopf. Das ist nicht umsetzbar und einfach nur dummes Geschwätz. Wer kurz sein Hirn aktiviert, wird merken, dass selbst Google mit Milliardenaufwand das (noch) nicht hinbekommen hat. Aber ein kleines, neues Entwicklerstudio macht das mal eben, is klar. Ich kann solche Leute einfach nicht ernst nehmen. Hat er in einem anderen Video evtl. angekündigt, dass er ein Mittel gegen Aids hat und eine Pille gegen Übergewicht?

Namen (unregistriert) 5. Februar 2014 - 13:25 #

sehr cool, hab mir das schon immer fuer ein spiel gewuenscht.
ob es umsetzbar ist, ist eine andere frage.
sie wuerden aber 2 fliegen mit einer klappe schlagen
die aufnahmen waeren auch fuer andere zwecke besuchbar und zu vermarkten

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6836 - 5. Februar 2014 - 13:58 #

Halte ich für eine dumme Idee. Mal abgesehen Co. der technischen Machbarkeit: Was will man mit einer so großen Spielwelt anfangen? Vor allem bei RPG geht es doch sehr um Details und nicht um Masse.

Tr1nity 28 Endgamer - 101078 - 5. Februar 2014 - 14:01 #

Da das Spiel eh isometrisch ist, werden die Details nicht so auffallen, wie in einer Ego-/Third-Person-Perspektive, weil die Spielwelt dann schon ganz anders aussieht.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 5. Februar 2014 - 14:47 #

Trotzdem hast du dann größtenteils absolut monotone Landstriche. Es sei denn du spawnst im Disney Land Paris.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6836 - 5. Februar 2014 - 15:20 #

Ich rede hier nicht über optische details sondern Spielerische. Bisher gibt es so etwas ja z.B. bei Instagram. Da geht es aber eigentlich kaum um die realen lokalen Begebenheiten sondern nur um die GPS Koordinaten. Und genau das sehe ich hier auch als Gefahr: was brauch ich eine ganzen Planeten als Spielwelt für ein rpg, wenn die Spielinhalte bis auf die Hintergrundgrafik überall die selben sind? Das ganze wird dann maximal auf viele generische Inhalte hinaus laufen

mik 12 Trollwächter - 1010 - 5. Februar 2014 - 15:39 #

Hm, mMn. wird hier viel zu viel Aufmerksamkeit auf möglichst große Welt d.h. kartografiertes Abbild der Erde wert gelegt!

Kirkegard 19 Megatalent - 15815 - 5. Februar 2014 - 17:19 #

Das ganze macht den Eindruck einer Riesenwundertüte mit "über?" ambitionierten Entwicklern.
Wenn das irgendwann Spaß machen und spielbar sein soll muss einiges passieren.
Komisch, fühle da eine gewisse Skepsis ;-)

Toxe 21 Motivator - P - 30899 - 5. Februar 2014 - 18:58 #

Ich habe das Video eben auch mal gesehen und für mich klingt das doch alles etwas anders als in der News beschrieben.

Die wollen den Planten nachbilden, aber nicht akkurat sondern nur grob die verschiedenen Klimazonen und geographischen Eigenheiten. Und um das halbwegs nett machen zu können scannen sie Teile dieser Klimazonen ein und verwenden diese eingescannten Bereiche dann als Spielfelder bzw. Landschaftsmodelle. Statt also zB. einen Berg von Hand zu modellieren und zu texturieren scannen sie einfach einen echten ein.

Daß sie den kompletten Planten kartographieren wollen höre ich da nirgendwo raus. Mal ganz davon abgesehen daß es auch eine komplett irrwitzige Vorstellung wäre, wenn irgendeine kleine Firma das via Drohnen machen wollen würde.

Subtrahierer 12 Trollwächter - 848 - 5. Februar 2014 - 19:20 #

Wollte ich auch grad schreiben. Bisher waren es "Interpretationen" von Gebieten, jetzt sollen es tatsächlich gescannte Gebiete werden, aber nicht die ganze Erde sondern nach und nach sollen neue echte Gebiete ins Spiel finden. So klingt das auch nicht mehr komplett gaga ;).

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 103218 - 5. Februar 2014 - 22:05 #

Halt ich für kaum machbar.

hoschi 13 Koop-Gamer - 1485 - 5. Februar 2014 - 23:57 #

kaum machbar, ist noch milliardenfach untertrieben. Wie soll man mit diesen kleinen Spielzeugflugzeugen die gesamte Welt kartographieren? Selbst für das kleinste Bundesland in Deutschland würde die Jahre damit benötigen. Die Kosten wären selbst dafür schon unendlich hoch.
Die ganze Welt wäre dann auf diese Art und Weise 1000 Jahre und 1 Quadrillion^2 Dollar später fertig. Und das alles für ein notorisch klammes Kickstarter-Projekt? Ja ne is klar...
Alleine um das kleine Bergmodell wie es im Video gezeigt wird zu erschaffen, haben die wahrscheinlich schon Wochen gebraucht. So einfach ist das nicht.

In Wahrheit werden die ein satelitenerfasstes 3D Model der Erde verwenden und dieses dann mit einer Handvoll Scans aus Ihren Drohnenflügen ausstatten. Das dürfte wohl klar sein. Aber warum muss man in solchen Werbevideos immer so dick auftragen? Halten die die Leute für wirklich so blöde?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 6. Februar 2014 - 0:04 #

Les mal das Komment über dir von Toxe. Nicht der ganze Planet sondern nur Regionen die eingescannt werden und dann als Model ins Spiel kommen. Rest hört sich an wie Midwinter - das hatte (für damalige Verhältnisse) auch eine große Landschaft)

hoschi 13 Koop-Gamer - 1485 - 6. Februar 2014 - 0:20 #

Selbst wenn es nur wenige Regionen wären, würde sich hier die Katze in den Schwanz beißen. Was bringen mir ein paar Regionen solcher erstellten Gebiete, wenn ich ein Spiel entwickle welches eine Karte der ganzen Welt enthält. Dann kann man sich den Aufwand ja gleich sparen, weil die Wahrscheinlichkeit solch eine Region im Spiel zu besuchen dann gegen 0 geht.
Und so einfach wie manche denken ist das Generieren von solch einem Kontent nicht. Um aus reinen Luftaufnahmen ein 3D Modell selbst eins kleinen Berggipfels zu erstellen ist verdammt viel Know How, extrem viel Rechenpower und Hochkomplexe Software nötig, sowie eine große Summe Geld und viel Zeit. Da ist nix mit ich flieg mal eben mit einem Modelflugzeug über den Berg, mach ein paar Aufnahmen und guck mir das fertige Modell in Realtime auf nem Tablet an, so wie im Video gezeigt.

DarkMark 15 Kenner - 2915 - 6. Februar 2014 - 14:30 #

Wieviel Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt? Das könnte einige eher unspektakuläre Zonen nach sich ziehen...

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 6. Februar 2014 - 15:37 #

Da müssen die Drohnen halt tauchen, zum kartographieren. ;)

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