Nintendo: Iwata und Miyamoto kürzen eigene Gehälter

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Benjamin Braun 282396 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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29. Januar 2014 - 14:23 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Nintendo geht es finanziell aktuell gar nicht so schlecht, wie man aufgrund der schlechten Verkaufszahlen der WiiU, und im Zusammenhang damit auch der Spiele, glauben könnte. Nachdem allerdings auch der Erfolg des 3DS, der in den vergangenen Monaten noch so etwas wie die Rolle eines Rettungsankers bei der Umsatz- und Gewinnentwicklung zu sein schien, ins Stocken geriet, musste Nintendo die Umsatzerwartungen fürs laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigieren. Über kurz oder lang könnten also schwierige Zeiten auf den japanischen Konzern zukommen. Im Bewusstsein dessen wurden unlängst Rücktrittsforderungen laut, die bislang allerdings resonanzlos blieben.

Auf der obersten Führungsebene setzt man nun hingegen auf andere Weise ein Signal, dass man sich über den Ernst der Lage im Klaren ist. So gab Satoru Iwata, President und CEO von Nintendo, bekannt, dass er, Shigeru Miyamoto, General Manager der Nintendo-Abteilung für Unterhaltung, Analyse und Entwicklung, und sieben weitere Führungspersönlichkeiten bei Nintendo zeitweise auf einen Teil ihres Gehalts verzichten werden. Wie Iwata sagt, erfolgt dieser Schritt als direkte Konsequenz aus der voraussichtlich schlechten Bilanz Nintendos im laufenden Geschäftsjahr. Iwata selbst wird über einen Zeitraum von fünf Monaten hinweg etwa nur die Hälfte seines gewöhnlichen Salärs erhalten, während Miyamoto zumindest auf 30 Prozent seines Gehalts verzichten wird. Die übrigen Betroffenen der Nintendo-Spitze werden jeweils auf einen Gehaltsanteil von 20 Prozent verzichten.

Die selbstauferlegten temporären Gehaltskürzungen lassen allerdings nicht den Schluss zu, dass bei Nintendo Panik und Aktionismus ausgebrochen wären. Ähnliche Maßnahmen hatte Nintendo zum Beispiel auch schon getroffen, als es anfangs für den 3DS nicht so gut lief, wie das Unternehmen sich ursprünglich erhofft hatte. Um den Umsatz und den Gewinn im kommenden Geschäftsjahr wieder zu erhöhen, wird aber ohnehin mehr notwendig sein, als Managergehälter zu kürzen. Wie Iwata vor einigen Tagen bereits sagte, müsse das Unternehmen die bisherige Geschäftsstrategie grundsätzlich überdenken und nach neuen beziehungsweise weiteren Marktchancen Ausschau halten.

Ein wichtiges Thema scheinen dabei so genannte Smart-Devices zu sein. Dass Nintendo dabei künftig eventuell auch Spiele oder Minigames für Mobile-Plattformen entwickeln könnte, schloss der Nintendo-Chef allerdings aus. Ob und in welche Richtung sich Nintendos Firmen- und Geschäftspolitik künftig ändern könnte, und wie konkret man die nächste Geschäftsbilanz verbessern möchte, bleibt abzuwarten. Womöglich könnte dabei auch eine neue Spielekonsole Nintendos eine Rolle spielen, an der das Unternehmen angeblich schon länger arbeiten soll (wir berichteten).

Maik 20 Gold-Gamer - - 21510 - 29. Januar 2014 - 14:36 #

Diese Personen werden trotzdem nicht am Hungertuch nagen. Bin gespannt, wann die restlichen Mitarbeiter dran sind. Ich hoffe jedoch, dass BigN wieder ruhigers Fahrwasser erreicht. Schliesslich haben sie sehr stark die Spielindustrie geprägt.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14672 - 29. Januar 2014 - 14:54 #

Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, das bei der Nintendo-Führung der Abbau von Arbeitsplätzen nicht als bevorzugte bzw. erfolgbringende Maßnahme angesehen wird.
Diese Aktion passt nun irgendwie in dieses Schema. Die Fehler werden erstmal beim Management gesucht und dort werden die ersten Opfer erbracht. Aus meiner Sicht ist das eine ziemlich sympathische Vorgehensweise.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12872 - 29. Januar 2014 - 15:49 #

Finde auch das sich das andere Unternehmen mal abschauen sollten.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 29. Januar 2014 - 16:10 #

Jupp, das habe ich auch gelesen, ist schon einige Monate her, vielleicht sogar schon ein Jahr.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70351 - 29. Januar 2014 - 19:00 #

Kann mich an sowas auch dunkel erinnern: http://www.gamersglobal.de/news/72895/nintendo-ceo-iwata-stellenabbau-langfristig-nicht-sinnvoll

Elton1977 19 Megatalent - P - 14672 - 29. Januar 2014 - 19:04 #

Genau diese Meldung war es!

vicbrother (unregistriert) 29. Januar 2014 - 16:11 #

Lass mich raten: Du arbeitest nicht im Management oder?

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12872 - 29. Januar 2014 - 17:10 #

Meine Stellung lässt sich schlecht übertragen, aber was hat das damit zu tun? Der Fisch stinkt meistens vom Kopf her. Die Arbeiter können meistens nichts für die Entscheidungen des Managements.

vicbrother (unregistriert) 29. Januar 2014 - 17:56 #

Ich finde es erschreckend, wenn einfach platt immer das Management als Schuldige gesucht werden - es fördert nur die Managerwanderung und die damit verbundene "Nach-mir-die-Sinflut-Haltung".

Viele Angestellte gehen doch heute nach Hause und sagen entweder haben Sie heute nichts getan oder eine Charge des Endproduktes fehlerhaft produziert. Macht denen nix, gibt trotzdem Geld.
Wer den Kopf dafür hinhält ist immer das Management, die sich wundern, warum die Produkte sich nicht verkaufen oder woher die Fehler kommen.

Bei Nintendo ist die Zeit der guten Spiele allerdings lange vorbei.

v3to (unregistriert) 29. Januar 2014 - 18:18 #

bei deinem letzten satz kann ich nicht ganz folgen. was gibt es für probleme bei nintendo? marketing. btw nicht das marketing der letzten zeit, sondern eher die basis der wii u, sei es der name, die auswahl bei der wii u, das anfangs-lineup.

es ist nun wirklich das problem, dass man einen guten start massiv vergeigt hat, sich dann mit drittherstellern überworfen und jetzt auch noch zwischen den gewaltigen hype zwischen xbox one und ps4 hängen. die hardware ist nunmal da, aber an der qualität der spiele - egal ob 3ds oder wii u - lässt nun wirklich keinen grund zur klage.

vicbrother (unregistriert) 29. Januar 2014 - 18:40 #

Ich kenne keine guten Nintendo-Spiele und ich lese regelmässig einige Spieleseiten - mit Marketing hat das m.E. nichts zu tun. Eher ist die Kreativität dahin.

v3to (unregistriert) 29. Januar 2014 - 18:50 #

Letztes Jahr hatte ich Pikmin 3, Wonderful 101, Zelda Link between Worlds und Luigi's Mansion gespielt. Allesamt gut bis hervorragend imo

"Name" (unregistriert) 29. Januar 2014 - 20:15 #

"Ich kenne keine guten Nintendo-Spiele" - ja mei, das sagt dann mehr pber Dich aus als über Nintendo, oder?

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12872 - 29. Januar 2014 - 20:46 #

Sehe ich auch so. Finde s immer wieder komisch nur weil man selber etwas nicht mag muss man es ja nicht verteufeln.

vicbrother (unregistriert) 30. Januar 2014 - 14:31 #

Kann sein - ich lese täglich Spielemagazine, aber die Spiele für Nintendo laufen an mir unerkannt vorbei...

blobblond 19 Megatalent - 17765 - 29. Januar 2014 - 18:17 #

Im Fußball hat auch immer der Trainer schuld,nicht die Spieler!;)

vicbrother (unregistriert) 29. Januar 2014 - 18:30 #

Im Fussball treten die Spieler den Trainer mit den Füssen, indem sie eben nicht treten...

Ihr Name (unregistriert) 29. Januar 2014 - 18:38 #

Ja klar, die Leute die du beschreibst arbeiten auch in Unternehmen, bei denen die Führungskräfte jegliche Verantwortung immer eine Hirachie nach unten weiterreichen, bis die Putzfrau gefeuert wird und durch eine Leiharbeitsfirma ersetzt wird. Also so ähnlich wie schon der große Rest des Humankapitals.
Und so nebenbei wird dann ein neuer Manager ins Boot geholt, der schon ein halbes Dutzend Unternehmen vor die Wand gesetzt hat.

Da würde es mir als Angestellter auch nichts ausmachen. Innerlich gekündigt und in Wirklichkeit auch schon die Augen nach was anderem auf.

In einer Firma in der es anders läuft, da verhalten sich auch die Angestellten anders. Thema Loyalität und gute Behandlung in beide Richtungen. Ich weiß, sowas wird in BWL nicht gelehrt. Da erfährt man nur, wie man richtig mit dem "Humankapital" umspringt und wie man es so reduziert, dass einer die Arbeit von 4 macht und man trotzdem noch über einen Fachkräftemangel (Fachkräfte, die unter den Bedingunen arbeiten wollen) schwadronieren kann.

Aber eines musst du mir erklären, wo sind die Nintendospiele schlecht. Die fahren noch immer die höchsten Wertungen ein und gemessen an den Verkaufszahlen der Konsolen gehen die eigentlich recht gut.
Es ist die Konsole, die Probleme macht. LastGen Technik und ein Gamepad mit Bildschirm. Es ist eher so eine Durststrecke wie mit dem Gamecube.
Und trotzdem schwimmt BigN in Geld. Die können noch einige Jahre mit den gleichen Verlusten weiterschwimmen, bis deren Konten leer sind.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14672 - 29. Januar 2014 - 19:09 #

Wenn ich dir für diese Aussagen einen Kudo geben könnte, dann wäre das genau jetzt passiert!

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23319 - 29. Januar 2014 - 20:01 #

Immer diese Vorurteile, ich hab in den Niederlanden International Business studiert und da gab es unter Anderem Fächer für Ethik und Sustainability. Zu letzteren wurde sogar eine gesamte Projektwoche veranstaltet. Jetzt studier ich in Köln und da gibts auch keine Fächer in denen man erfährt wie man mit Humankapital umspringt. Sowas lernt man vielleicht wenn man International Management an einer sündhaft teuren Privatuni studiert und unter seinesgleichen ist.

99,7% aller Unternehmen in Deutschland werden dem Mittelstand zugerechnet, da gibt es eher selten Manager mit Millionengehältern.

Ihr Name (unregistriert) 29. Januar 2014 - 21:34 #

Und die Leute die ich kenne, die im Mittelstand arbeiten, sind mit ihrer Arbeit meist zufrieden und verstehen sich gut mit Cheffe und Kollegen.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 29. Januar 2014 - 22:02 #

Du verwechselst übrigens Humankapital mit Human-Ressources. Wird fälschlicherweise oft synonym verwendet, ist aber nicht das Gleiche.

Die Kürzung der eigenen Gehälter ist eine noble Geste, im Grunde aber nur sinnbefreiter Aktionismus, da es nichts an der Firmensituation ändern wird.

vicbrother (unregistriert) 30. Januar 2014 - 13:56 #

Naja, die Kürzung des eigenen Gehalts ist vielleicht das Zeichen, dass diese auch bald für alle kommen wird.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 29. Januar 2014 - 19:04 #

Ja, und weil Nintendo die Wii U völlig vergeigt hat, sind die bösen Angestellten dran schuld? Weil denen alles egal ist? Man merkt wirklich, dass Du Dich "zu den Topverdienern dieses Landes" zählen darfst.

vicbrother (unregistriert) 30. Januar 2014 - 14:29 #

Nintendo hat es vergeigt, aber wer hat das verschuldet? Die Angestellten aus der Entwicklungsabteilung? Oder die aus der Testabteilung? Vielleicht die Angestellten aus dem Marketing? Du solltest das schon genauer hinterfragen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 30. Januar 2014 - 15:33 #

Angestellte führen Befehle aus. Was bei Nintendo "schief" gegangen ist, ist die Ausrichtung des Unternehmens, beim Gamer, so wie wir es sind, erscheint Nintendo zu sehr auf "casual" getrimmt, auch die Wii U ist einfach unglücklich nach außen kommuniziert worden. Erzähl jetzt bitte nicht, sowas wird von einfachen Angestellten oder meinetwegen leitenden Angestellten wie Büro- und Abteilungsleitern verbockt. Sowas wird auf oberster Führungsebene entschieden, da bin ich mir recht sicher.
Angestellte hingegen haben es verbockt, wenn beispielsweise ein Spiel einfach grütze geworden ist, oder wenn ein Hardware fehlerhaft produziert wird. Darum geht es aber nicht.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12277 - 29. Januar 2014 - 15:47 #

Gar nicht, im Gegenteil Nintendo sucht derzeit sogar neue Mitarbeiter.
Also da braucht man nichts befürchten.

Aladan 21 Motivator - - 28722 - 29. Januar 2014 - 14:36 #

Sympathische Manager... Das es so etwas noch gibt ;-)

Aber insgesamt ist die Lage auch nicht wirklich kritisch. Ich bin gespannt, ob Nintendo die WiiU noch zum laufen bekommt, das hängt aber rein von ihrem Spieleangebot ab.

Ich freu mich dieses Jahr auf jeden Fall schon einmal auf einige Must-Have-Spiele für meine kleine Konsole mit Riesen-Pad und meinen 3DS :-D

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11361 - 29. Januar 2014 - 14:49 #

Schöne PR. Aber anstatt am eigenen Geld zu sparen, sollten sie mal ihre "Philosophie" überarbeiten

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4516 - 29. Januar 2014 - 14:54 #

" Aber anstatt am eigenen Geld zu sparen, sollten sie mal ihre "Philosophie" überarbeiten" - Warum? Was ist falsch daran hervorragende Spiele oder gar Zeitlose Klassiker zu entwickeln?

Sollen den Weg von SEGA gehen?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23319 - 29. Januar 2014 - 14:57 #

Ich fände es besser wenn sie ihrem Weg treu bleiben und auf das Genörgel im Internet nicht allzu viel geben:
http://blog.gamesload.de/kolumne-nintendo-auf-intensivstation-einspruch/55080

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11361 - 29. Januar 2014 - 15:05 #

Aber die Verkaufszahlen sprechen natürlich dafür alles so zu machen wie sie es bis jetzt gemacht haben. Immer die gleichen 10 Charactere mit den immer gleichen Spielmechaniken von vor fast 30 Jahren und sich Zielgruppen wiedersetzten die erst dafür verantwortlich sind, dass Nintendo so erfolgreich wurde. Ja wirklich sehr klug

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4516 - 29. Januar 2014 - 15:19 #

" mit den immer gleichen Spielmechaniken..." Unsinniges Argument. Da könnte man ja auch glatt sagen nach 13 Jahren als Egoshooter haben sich die Spielmechanicken abgenutzt , Halo 5 sollte deshalb ein Baseball Spiel werden um mal etwas Abwechslung in die Serie zu bringen.

Ich bin dankbar dafür das Nintendo so seine Serien pflegt und nur bei bedarf Neuerungen einführt, ansatt sich zwanghaft am Marktstudien zu orientiert - was dabei raus kommt sieht man bei EA.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 29. Januar 2014 - 15:24 #

Und was sollen sie stattdessen machen? Das gleiche wie Sony und Microsoft und am Ende wie Sega, Atari und andere zu Grunde gehen? Das brauchts wirklich nicht. Und das passt auch gar nicht zu Nintendo Firmengrundsätzen die anderes sind und dagegen spricht auch nicht - sie sind für Nintendos bisherigen Erfolg verantwortlich. Dass man heute die gleiche Formel nicht stupide wiederholen kann und Nintendo an einigen Dinge hinterher ist (z.b. Onlineservice) dürfte mittlerweile auch ihnen klar sein, anders kann ich mir die vermeintlichen Schnellschüsse wie 3Ds (Stereoskopische 3D-Darstellung ist in? Das machen wir!) und WiiU (Tablet sind in? Das machen wir!) nicht erklären. Wenn sie sich auf ihre Stärke konzentrieren, nämliche ihre Innovationskraft kann es mit Nintendo wieder was werden. Wer einfach nur andere nachäfft wird über kurz oder lang daran krepieren.

v3to (unregistriert) 29. Januar 2014 - 15:31 #

philosophie ist nur wirklich sehr nah an der wurzel. wenn man besser nicht dran rumschnippelt, dann ist es das beste pferd im stall (zumal die gerade in schwierigen zeiten immer noch zuverlässige umsatzpuffer sind).

wobei imo es wirklich hilfreich wäre, wenn nintendo sich auch verstärkt auf neue marken konzentriert oder wie bei bayonetta auch mal sonst etwas glücklose kultmarken ins boot holt. die exklusivität wird in jedem fall interesse wecken. partner-unternehmen oder third parties werden das wohl kaum von sich aus übernehmen.

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 29. Januar 2014 - 15:33 #

"Immer die gleichen 10 Charactere mit den immer gleichen Spielmechaniken von vor fast 30 Jahren und sich Zielgruppen wiedersetzten die erst dafür verantwortlich sind, dass Nintendo so erfolgreich wurde." Entschuldige, aber WAS????
Ich denke viele Nintendo Fans sind wie ich und wollen genau das, wer mit Nintendos Politik nicht zufrieden ist kann sich ja ne Box oder eine PS kaufen. Ich finde Nintendo erfrischend anders, wären die Spiele nicht so wie sie sind, dann hätte ich gar keine Konsole. Und damit steh ich bestimmt nicht allein da.
Wir haben schon die X Box und die PS, warum brauchen dann Manche Nintendo in ähnlicher Richtung???
Übrigens, hast du überhaupt eines der neuen Nintendo Spiele ausführlich gespielt?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 29. Januar 2014 - 16:13 #

Das Problem der WiiU ist in diesem Fall schlicht der 3DS, da die Marios und Co. zunächst dafür erscheinen und dann anschließend das gleiche Spiel noch einmal auf WiiU.

Und ja, ich war Nintendo-Fanboy seit dem SNES und mir tut es seit dem Gamecube nur noch weh, was Big N im Bereich der stationären Konsolen so treibt. Die WiiU ist die erste Konsole, die ich (bisher) nicht von ihnen gekauft habe. Vor allem, weil mich die ganzen Marios und Co. einfach nur noch langweilen. Mag angehen, dass es viele Fans gibt, die sich jeden neuen Teil, der sich selbst optisch kaum von den Vorgängern abhebt entgegenfiebern. Aber die U zeigt auch, dass selbst Hardcore-Fans inzwischen einfach übersättigt sind, insbesondere weil quasi keine Evolution stattfindet.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12277 - 29. Januar 2014 - 16:15 #

Nenne doch mal die gleichen Spiele welche zuerst fürn 3DS erscheinen und anschließend auf WiiU kommen.

Aladan 21 Motivator - - 28722 - 29. Januar 2014 - 16:40 #

Das würde mich tatsächlich auch interessieren ;-)

Hugh L. Packard (unregistriert) 29. Januar 2014 - 19:12 #

New Super Mario Bros -> New Super Mario Bros U, Mario 3D Land -> Mario 3D World

Grumpy 16 Übertalent - 4502 - 29. Januar 2014 - 20:10 #

außer dem titel haben die nichts gemeinsam :P

v3to (unregistriert) 29. Januar 2014 - 20:20 #

hm... also, ich erwarte eine ähnliche aufstellung der evolution bei multiplayer-egoshootern ;) bei den super mario games sind das imo 3 verschiedene varianten, die nebeneinander existieren.

die ursprüngliche 2d-variante, welche immer mehr zum multiplayer-spiel wurde.
die 3d-variante aus der ecke super mario 64 bis galaxy.
und der hybrid 3d-land/world, welcher gefühlt mit den bonus-leveln in super mario sunshine anfing.

dabei hatte ich eigentlich nur bei der klassischen 2d-schiene den eindruck, dass alle teile an sich fortsetzungen mit besserer technik waren. der ganze rest war untereinander eigentlich nie so ganz vergleichbar, außer dass die steuerung von mario sich kaum änderte.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4493 - 29. Januar 2014 - 16:16 #

Sehe ich persönlich genauso. Aber die Käufer nicht. Die Mario- und Zelda-Titel haben fast schon absurde Verkaufszahlen. Ein "New Super Mario Bros" hat sich z.B. um die 31 Mio. mal verkauft, da sieht selbst ein Megahit wie Skyrim (ca. 20 Mio.) im Vergleich alt aus.

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2274 - 29. Januar 2014 - 14:52 #

na dann ist die bilanz ja jetzt wieder positiv oder? hehe
es ist zwar nur ein zeichen aber ein sehr symphatisches wie ich finde. könnten sich andere sogenannte manager mal ne scheibe von abschneiden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 29. Januar 2014 - 15:20 #

Ach, so selten ist das gar nicht. Kommt aber immer darauf an, wie stark verbandelt die Manager mit der Firma sind. Sind sie Anteilseigner kürzen sie gerne mal ihr Gehalt, sind sie nur Angestellte, die eh nur zwei bis fünf Jahre (einige Firmen wechseln ja im gleichmäßigen Rhythmus die "Chefs" aus) dort Geld verdienen wollen, werden sie es eher nicht tun sondern im Zweifel schon vor der geplanten Zeit den Job wechseln.

irgendjemandiminternet 14 Komm-Experte - 1850 - 29. Januar 2014 - 15:18 #

Wie im Artikel erwähnt hat das Managment bei Nintendo ja schon mal seine eigenen Gehälter gekürzt.
Andere Unternehmen würden den Rotstrich ertsmal beim normalen Angestellten setzten, statt in der Führungsetage.
Der Weg den da Nintendo geht, ist da sehr viel besser und sympatischer.

Olipool 15 Kenner - 3745 - 29. Januar 2014 - 15:50 #

Sehr japanische Einstellung eben. Hoffentlich folgt kein Seppuku wenn Nintendo mal pleite geht...

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 29. Januar 2014 - 16:14 #

Na, die Zeiten werden wohl vorbei sein ;)

Anonhans (unregistriert) 29. Januar 2014 - 18:03 #

Japan hat immernoch eine der höchsten Selbstmordraten in "der ersten Welt". Und soweit ich weiß hängt das auch mit der Tatsache zusammen, dass es halt traditionell nicht als so negativ angesehen wird, wie z.B. bei uns.
Natürlich wird sowas heute nichtmehr in der Form durchgeführt, wie zu Seppuku-Zeiten, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es in Japan mehr Selbstmorde nach Firmenpleiten o.ä. gibt, als in anderen Industrienationen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 29. Januar 2014 - 19:06 #

Dass Japan auch heute noch eine der höchsten Selbstmordraten hat, wusste ich gar nicht. Interessant, dann war das ja vielleicht doch nicht so ganz weit hergeholt.

Poll 11 Forenversteher - 551 - 29. Januar 2014 - 17:33 #

Von mir aus könnten die ihr Gehalt sogar erhöhen, wenn sie mal mehr interessante Spiele veröffentlichen würden. Vielleicht auch mal wieder eine Neue IP.

Hugh L. Packard (unregistriert) 29. Januar 2014 - 19:16 #

Hyrule Warriors?

Cohen 16 Übertalent - 4454 - 29. Januar 2014 - 20:13 #

Ein Dynastie Warriors mit Zelda-Anstrich gilt jetzt schon als neue IP?

Hugh L. Packard (unregistriert) 29. Januar 2014 - 20:57 #

Man nimmt, was man kriegen kann.

"Name" (unregistriert) 29. Januar 2014 - 20:17 #

Das macht eben den Unterschied zwischen Nintendo und den seelenlosen Konkurrenten aus.

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