GG-Kurztest: 1954 - Alcatraz

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Benjamin Braun 280887 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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25. Januar 2014 - 17:53 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
An der Seite von Bill Tiller arbeitete Gene Mocsy an A Vampyre Story und Ghost Pirates of Vooju Island. Mit Unterstützung von Daedalic legt er nun sein erstes eigenes Adventure vor, in dem wir den Ausbruch aus dem wohl berühmtesten Gefängnis der Geschichte vorbereiten.
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Joe sitzt hinter Gittern. Nicht in einem einfachen Knast, sondern im berühmt-berüchtigten Inselgefängnis Alcatraz vor den Toren von San Francisco. 50 Jahre hat ihm das Gericht aufgebrummt, obwohl es von der Beute seines Raubüberfalls bis heute keine Spur gibt. Die könnte seine Ehefrau gut gebrauchen, denn oft hat sie nicht mal genug Geld für Lebensmittel. Einmal im Monat kommt sie auf „The Rock“ (der Fels), um Joe zu besuchen, und an einem solchen Besuchstag gesteht er ihr die Wahrheit. Oder vielleicht auch doch nicht. Denn in 1954 - Alcatraz entscheidet ihr, wer am Ende in Dollarscheinen badet.

Zweigeteilt
Es hört sich an wie eine Party. Es sieht aus wie eine Party. Das ist eine Party!
Im von Daedalic veröffentlichten Knast-Adventure des US-Amerikaners Gene Mocsy schlüpft ihr sowohl in die Rolle von Christine als auch ihres gefangenen Ehemanns Joe. Mit Joe müsst ihr einen Fluchtplan von Alcatraz austüfteln, während  ihr in der Rolle von Christine in San Francisco nach der Beute sucht. Ohne Hindernisse läuft es für beide natürlich nicht ab. Der mitgefangene Mörder Gas-Pipe plant Joe abzustechen, damit er an seiner Stelle die Flucht antreten kann, Christine bekommt es wiederum mit Joes ehemaligem Komplizen Mickey zu tun, der irgendwie seine Schulden bei der Mafia loswerden muss.

Beide Spielfiguren sind fast über die gesamte Spielzeit hinweg räumlich voneinander getrennt und erledigen ihre Aufgaben größtenteils im Alleingang. Ohne den anderen geht es für beide auf Dauer allerdings nicht weiter. Joe landet etwa schon sehr früh im Spiel in der Isolationszelle. Dort kommt er nur raus, wenn Christine eine Anweisung des Gefängnisdirektors fälscht. Ein Wechsel zwischen den Spielfiguren ist, von ein paar wenigen Stellen abgesehen, jederzeit möglich. Die meiste Zeit werdet ihr jedoch mit Christine verbringen, die wesentlich mehr Schauplätze betreten kann. Aber auch Joe hat zwischenzeitlich gewisse Freiheiten und darf als begabter Handwerker für Aufseher Mason überall auf Alcatraz und später sogar in dessen privaten Gemächern defekte Geräte reparieren.
Im Knast sind sogar die Ärzte freundlich zu Joe.

Schwache Rätsel
1954 - Alcatraz ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure, das sich mit Hotspot-Anzeige und Autosave-Funktion der bei Daedalic üblichen Komfortfunktionen bedient. Die hätte das Spiel aufgrund seiner durchweg anspruchslosen Rätsel allerdings gar nicht gebraucht. Die meisten Ziele erreicht ihr, indem ihr die Schauplätze abklappert, alles einsammelt, was nicht niet- und nagelfest ist, und mit allen Charakteren sprecht. Allein das triggert den Zugang zu neuen Schauplätzen oder weitere Dialogmöglichkeiten, womit zumindest Christines Abschnitt in weiten Teilen zum Selbstläufer wird. Einen Blick auf die Speisekarte eines Restaurants zu werfen, um das chinesische Schriftzeichen für eine bestimmte Zutat in Erfahrung zu bringen, ist bei ihr schon das höchste der Gefühle. Bei Joe bekommt ihr es zumindest mit ein paar simplen Inventar- und Kombinationsrätseln zu tun.

Erst sehr spät gibt es ein paar bessere Rätsel und Spielfunktionen. Dann müssen etwa über einen Mittelsmann Informationen und Gegenstände zwischen den beiden Protagonisten ausgetauscht werden. Nett finden wir auch den Ansatz, verschiedene Dinge auf unterschiedliche Arten zu erreichen. Christine kann zum Beispiel den Türsteher von Mickeys Club auf zwei Arten dazu bringen, sie hinein zu lassen.

Die dritte Möglichkeit besteht in einem alternativen Eingangsweg. Zudem könnt ihr auch mehrere Schriftstücke finden, die Christine gegen andere in der Bibliothek austauschen kann. Es sind also auch gute spielerische Ansätze vorhanden, die aufgrund des geringen spielerischen Anspruchs und ihrer geringen Tragweite aber nicht für entscheidenden Aufwind sorgen. Eine spannende Situation kurz vor dem Finale wäre perfekt für ein komplexes Dialogrätsel im Dialog mit drei Charakteren geeignet gewesen. Die Chance vertut 1954 - Alcatraz aber leichtfertig.
Vor allem im Part mit Christine sind Rätsel Mangelware. Bei ihr läuft das Meiste über das Abgrasen von Hotspots und das Führen von Dialogen.

Film Noir mit Zoten
Erzählerisch und atmosphärisch zeigt 1954 - Alcatraz gute Ansätze, im Sinne von "er hat sich immer redlich bemüht". Die Zweiteilung der Handlung und dem suggerierten Einfluss auf deren Verlauf, der jedoch in Wahrheit bis zu den alternativen Enden kaum gegeben ist, bildet eine spannende Grundlage. Doch das Spiel macht nichts daraus. Die Dialoge bleiben oberflächlich, genauso wie die Nebencharaktere. Bei letzteren erweist sich der eigenwillige Humor des Spiels zudem oft als Nachteil. Clubbesitzer Mickey leidet etwa an einer Keimphobie, die allerdings fast nur dazu benutzt wird, ihn ins Lächerliche zu ziehen. Viele Sprüche sind platt und erinnern an den Eimer-Henkel in Geheimakte Tunguska (ihr wisst schon: „Ein Henkel, trocken.“).

Hinter dir, eine einköpfige Goal.
Umgekehrt bemüht sich 1954 - Alcatraz manchmal besonders erwachsen, aufgeklärt oder hart zu wirken. Zum Beispiel, wenn Joe oder andere Gefangene kurzerhand die Gossensprache auspacken oder die Beziehung eines schwulen Paares thematisiert wird, das im Jahr 1954 natürlich keinen leichten Stand hat. Aber wenn Christine im Park zwei Schwule beim Sex in einem Busch findet (man sieht vom Sex nichts) und „Willst du mitmachen?“ gefragt wird, fragen wir uns ernsthaft, was das soll. Vielleicht dasselbe wie eine Transe im Gefängnis, der Joe im Austausch für etwas anderes Frauenkleider besorgen soll.

Gut ist dafür die Musik vom Portugiesen Pedro Macedo Camacho, der schon zu A Vampyre Story einen fantastischen Soundtrack beigetragen hat. Der passt exzellent zum 50er-Jahre-Setting und untermalt das Geschehen gekonnt, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Auch die Sprecher, von denen Adventure-Freunde einige aus den Daedalic-Adventures der letzten Jahre kennen, sind im Großen und Ganzen gut. Toll auch, welchen Aufwand die Entwickler bei der Aufnahme von Soundeffekten betrieben haben. Blöd nur, dass die in vielen Szenen einfach wild durcheinander gemixt klingen. Hier klingelt ein Telefon, dort hört man einen Fön. Im nächsten Raum wieder was ganz anderes, was zu oft nicht zum Schauplatz passt.
Homosexualität in den USA der 50er könnte ein spannendes Thema sein. Im Spiel wird es aber möchtegernlustig behandelt und ins Lächerliche gezogen.

Gehen ist schwerer als Kommen
Die Grafik ist veraltet, die Figuren grob.
Grafisch machte 1954 - Alcatraz bei der ersten Präsentation auf der E3 2012 keinen guten Eindruck. Daedalic hat Chefdesigner Gene Mocsy in den letzten zwei Jahren zwar auch hier mit eigenem Personal unter die Arme gegriffen, wesentliche Verbesserungen haben sich dadurch aber nicht ergeben. Die Hintergründe sind hübsch gezeichnet, lassen beim Detailgrad aber oft zu wünschen übrig. Allzu belebt sind die Spielszenen auch nicht, was gerade im kläglich besuchten Nachtclub auffällt.

Die vorhandenen Figuren sind nicht besser in Szene gesetzt, Animationen Mangelware. Wo Objekte sichtbar eingesammelt oder manipuliert werden könnten, wird diese Aktion nicht gezeigt, sondern eine Schwarzblende verwendet. Die Figuren selbst bewegen sich sehr hölzern und zeigen mitunter eine ziemliche ungesunde Körperhaltung, was auch daran liegt, dass sie oft nicht gut an die Umgebungen angepasst sind. Selbst wenn die Kantenglättung aufs Maximum aufgedreht ist, wirken Joe und Christine zudem sehr kantig – ganz besonders in den Nahansichten.

Störend finden wir auch, dass sich die Charaktere öfters regelrecht über den Boden schieben und schlichtweg falschrum stehen, wenn man eine Szene wechselt. Gehen wir etwa eine Treppe runter, steht Christine unten mit dem Gesicht in Richtung selbiger anstatt andersrum. Der immerhin mehr als ein Gigabyte große Release-Patch beseitigt diesen Fehler leider nicht und verbessert auch die Animationen nur leicht. Herunterladen solltet ihr ihn dennoch, da er vor allem ein paar Grafikfehler beseitigt, die Hintergründe farblich etwas kräftiger wirken lässt und vor allem den langen Ladezeiten beim Szenenwechsel ein Ende macht.

Autor: Benjamin Braun (GamersGlobal)

Benjamin Braun
Sehr schade. Beim Spielen merkt man 1954 - Alcatraz an, dass es das Zeug zu weit mehr gehabt hätte. Die Grundstruktur der Story ist gut und auch die Charakterkonstellation sowie das noir-artige Setting ist spannend. Letztlich macht das Spiel daraus aber kaum etwas, weil die Dialoge zu wenig in die Tiefe gehen und stattdessen oft mit oberflächlichen, bedingt witzigen Anflügen aufwarten.

Dass die Grafik nicht up-to-date ist, stört mich nicht so sehr. Sie hat einen gewissen Charme, leidet am Ende dann aber doch zu sehr unter ihren Unzulänglichkeiten. Und die Rätsel? Die verstecken sich hinter ein paar netten Ideen, aus denen bei ihrer Ausarbeitung meist ein simples Abgrasen von Hotspots und  Dialogen zum Triggern bestimmter Fortschritte wurde. Da geraten unlogische Dinge fast schon zur Nebensache, wie der Umstand, dass Joe all seine Inventarobjekte inklusive eines selbstgebastelten Messers sowohl in der Isolationszelle als auch nach dem Transport auf die Krankenstation behält. Ich nehme dem Spiel die schwach designten Aufgaben letztlich gar nicht so übel, weil es mir in seinen etwa fünfeinhalb Spielstunden trotzdem einen gewissen Spaß gemacht hat. Aber für Genreliebhaber gibt es viel Besseres.

 1954 - Alcatraz
Pro
  • Spannende Grundstruktur der Handlung
  • 50er-Jahre-Atmosphäre teils gut eingefangen
  • Alternative Enden
  • Größtenteils gute deutsche Sprecher
Contra
  • Viel zu leicht
  • Recht kurz (5-6 Stunden)
  • Schwache Animationen
  • Wenig belebte Hintergründe
  • Verschenkt in allen Bereichen Potenzial

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64862 - 25. Januar 2014 - 17:57 #

Nix verpasst!

Stonecutter 19 Megatalent - - 15393 - 25. Januar 2014 - 18:01 #

gut, daß ich es heute im Spieleladen meiner Wahl links liegen hab lassen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 25. Januar 2014 - 18:11 #

Schade, wird irgendwann mal als Heft-Vollversion oder im Steam Sale gekauft.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50610 - 27. Januar 2014 - 10:40 #

hab ich mir auch grad gedacht ;-)

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 25. Januar 2014 - 20:21 #

Aber wer mal auf der Krankenstation in Alcatraz war, wird zugeben: die grünliche Atmosphäre trifft's genau! Ansonsten: nee, nicht noch mehr mittelmäßiges Zeichentrick für mich.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4660 - 25. Januar 2014 - 22:59 #

War die Krankenstation Teil der Führung? Kann ich mich gar nicht dran erinnern.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 27. Januar 2014 - 18:55 #

Nicht der normalen Führung; aber ich war monatelang immer wieder dort (mit jedem, der mich in SF besucht hat...) und einmal haben sie dort irgendwie Zeit übrig gehabt und ein besonders netter Guide hat gefragt, ob wir mal im sonst gesperrten Nebengebäude in die Krankenstation hochgehen wollen, und es sah echt im Prinzip aus wie der Screenshot, was die Atmosphäre und irgendwie Stil und Eindruck anbetraf. Also die Grafiker des Spiels waren definitiv dort ;)

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4660 - 27. Januar 2014 - 21:35 #

Ah das erklärt's :) Man findet auch bei Google das eine oder andere Bild, aber gehen wir davon aus, dass du Recht hast mit den Grafikern.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6483 - 29. Januar 2014 - 9:04 #

Ja, ich bin praktisch die Grafiker-Beobachter-NSA!

Sancta 15 Kenner - 3154 - 25. Januar 2014 - 21:18 #

Ich weiß, dass der Neupreis keinen Einfluss auf eure Tests hat. Kann man lange drüber diskutieren. Allerdings finde ich schon, dass eine Spielzeit von 5-6 Stunden bei einem 60 Euro Spiel anders bewertet werden sollte als bei einem 20 Euro Spiel und deshalb eigentlich nicht bei den Contra-Punkten stehen sollte. OK, würde vermutlich an der Endnote nichts ändern, ein schlechtes Spiel bleibt schlecht, auch wenn es billig ist. Ich wollte das nur einmal in die Diskussion einbringen, denn von einem 20 Euro Titel darf man einfach nicht das gleiche Erwarten wie von einem Vollpreistitel.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64862 - 25. Januar 2014 - 21:45 #

Ich kenn Spiele die kosten 99 Cent und beschäftigen mich seit Monaten. Haben hier aber trotzdem noch keine 10 hier abgeräumt. Ich denke, das sollte weiterhin unabhängig bewertet werden.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323824 - 25. Januar 2014 - 22:04 #

Hi Sancta, doch, man darf, denn ob etwas für 20 Euro nur halb soviel Spaß machen darf wie etwas für 60 Euro, kannst nur du entscheiden, da spielen einfach zu viele Faktoren mit rein. Wir bewerten Spiele unabhängig von ihrem Preis, so dass du für dich entscheiden kannst: "5.0 für 20 Euro sind mir lieber als 7.5 für 60 Euro".

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 25. Januar 2014 - 22:25 #

Der Spielspaß wird nicht größer durch einen geringeren Preis, aber das Preis/Leistungsverhältnis ist doch bedeutend besser wenn ein Spiel für 20 statt 60 Euro veröfftlicht wird.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323824 - 25. Januar 2014 - 22:49 #

Gratuliere, du hast meine Aussage vollumfänglich verstanden. Hoffe ich. Zur Sicherheit: Preis-Leistung kann nur jeder für sich entscheiden. Wenn ich Millionär bin, sehe ich keinen Unterschied zwischen 20 und 60 Euro. Dazu kommen die purzelnden Preise, die ein ständiges Nachjustieren einer Wertung, die eine Preis-Leistungswertung ist, erfordern würde. Außerdem müsste jede gute 99-Cent-App eine 10.0 bekommen.

RaC 08 Versteher - 186 - 26. Januar 2014 - 0:01 #

Trotzdem bin ich der Meinung in diesem Fall hier könnte man schon differenzieren. Es geht ja um den Negativpunkt "Spieldauer", nicht um den "Spielspass". Bei Zweiterem stimme ich dir voll und ganz zu.
Aber bei Ersterem kann man schon ganz klar am Preis differenzieren. Ein Spiel, welches unter 20€ kostet und mir 5-6 Stunden guten Spielspaß bietet finde ich völlig in Ordnung. Bei einem Spiel für 60€ kann der Spielspaß noch so gut sein, wenn ich das Spiel nach 5-6 Stunden weglege war es für mich ein Reinfall, bzw. würde ich die Spieldauer ganz klar als Negativpunkt sehen.
Daher kann man schon sagen, bei einem Spiel für 20€ muss die kurze Spielzeit nicht unbedingt zu den Negativpunkten gezählt werden.
Wohlgemerkt ich rede hier nur von der Spielzeit, nicht vom Spielspaß!

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64862 - 26. Januar 2014 - 0:03 #

"Ein Spiel, welches unter 20€ kostet und mir 5-6 Stunden guten Spielspaß bietet finde ich völlig in Ordnung."
Find ich viel zu teuer, das andere Beispiel auch. Aber wichtig an deiner Aussage ist das: finde ICH!

RaC 08 Versteher - 186 - 26. Januar 2014 - 0:08 #

Gut, deine Meinung, obwohl ich mich frage wo du 5-6 Stunden gute (!) Unterhaltung für 20€ findest. Für 90 Minuten Kino legt man auch schon 7-10€ hin ;)

Ich bezog mich aber vielmehr auf die Aussage von Jörg:
"denn ob etwas für 20 Euro nur halb soviel Spaß machen darf wie etwas für 60 Euro,"
Die Aussage stimmt voll und ganz, aber ich bin der Meinung ein Spiel für 20€ darf halb soviele Spielzeit haben wie eins für 60€, daher muss hier nicht zwingend die Spielzeit negativ gewertet werden.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64862 - 26. Januar 2014 - 0:52 #

"obwohl ich mich frage wo du 5-6 Stunden gute (!) Unterhaltung für 20€ findest."
Überall, vielleicht kauf ich mir für 20 Euro Esspapier und werd 8 Stunden top damit unterhalten. Oder ich kauf mir 20 DVDs für 1 Euro und hab 24 Stunden Unterhaltung.
Es ist und bleibt subjektiv.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 26. Januar 2014 - 11:58 #

In 8 Stunden unter höchster Verzückung 20€ in Esspapier futtern. Ich hab grad ganz schlimmes Kopfkino.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64862 - 26. Januar 2014 - 12:40 #

Jetzt sag mir nicht, dass du da keinen Bock drauf hättest. Aber das in nazibraun von Mampfi.

immerwütend 21 Motivator - P - 28949 - 28. Januar 2014 - 17:36 #

Ich hoffe, ihr habt auch genug Frigeo-Brausepulver...

Sancta 15 Kenner - 3154 - 26. Januar 2014 - 1:33 #

Exakt. Spielzeit war mein Einwand, nicht Spielspaß.

Xorgrim 08 Versteher - 156 - 26. Januar 2014 - 3:04 #

Kleiner Grammatikfehler:

1954 - Alcatraz ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure, das sich mit Hotspot-Anzeige und Autosave-Funktion den bei Daedalic üblichen Komfortfunktionen bedient.

Es muss heißen: ... der bei Daedalic üblichen Komfortfunktionen ... (Genitiv, plural, weiblich)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32759 - 26. Januar 2014 - 3:53 #

Du kannst dafürd die "Fehler melden" Funktion (jedenfalls bei redaktionellen Artikeln) nutzen.

Xorgrim 08 Versteher - 156 - 26. Januar 2014 - 11:54 #

Sorry, finde die Funktion nicht.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 26. Januar 2014 - 11:58 #

Roter Kreis mit Ausrufezeichen - Fehler Melden.
Steht ganz oben über dem ersten Kommentar. :)

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 26. Januar 2014 - 15:36 #

Ich dachte eigentlich immer, dass nur deutsche Entwickler humoristische Nullpunkte wie den "Henkel" produzieren können. Hat der deutsche Publisher dem US-Entwickler auch witztechnisch "unter die Arme gegriffen"? Immerhin kann man sowas ja schlecht übersetzen...

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 26. Januar 2014 - 17:35 #

Was haben denn alle gegen diese Henkel-Witz? Ich fand den gut... hätte von mir sein können %)

Noodles 21 Motivator - P - 30141 - 27. Januar 2014 - 2:12 #

Schade, dass das Spiel wohl nicht so gut geworden ist, hätte ich nicht erwartet. Aber wenn es mal irgendwo für nen 5er zu haben ist, werde ich es mir sicher trotzdem mal anschauen.

EvilNobody 13 Koop-Gamer - 1631 - 27. Januar 2014 - 11:44 #

Ich muss sagen, dass selbst die Kurztests hier auf GG aufschlussreicher und umfangreicher sind, als manche Großtests von anderen Seiten. Vielen Dank dafür!
Was Preis/Leistung angeht: da hat Jörg doch alles gesagt, was es zu sagen gibt. Erstens ändern sich die Preise ständig und zweitens muss man selber entscheiden, wieviel Geld man für X Stunden Spaß ausgeben will. Da jeder zudem auch finanziell anders aufgestellt ist, ist hier keine Vergleichbarkeit gegeben.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70302 - 29. Januar 2014 - 5:00 #

schade, sah eigentlich interessant aus.

sigmatix 13 Koop-Gamer - 1215 - 29. Januar 2014 - 12:04 #

Dem kann ich nur beipflichten

gamer76 (unregistriert) 20. Februar 2014 - 12:30 #

Dieses Spiel sollte dort bleiben wo es hergekommen ist. Beim Entwickler!

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24.01.2014
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