PSN-Check: Zombeer
Teil der Exklusiv-Serie PSN-Check

PC 360 PS3 andere
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PatrickH. 6169 EXP - 17 Shapeshifter,R8,S1,A4,J9
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28. Januar 2014 - 19:01 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Wie jeden Dienstag stellt euch auch heute unser PSN-Check wieder ein interessantes Download-Spiel aus dem PSN Store vor. Betreut wird die Rubrik von unseren Usern Psychofrog und Elofson.

Stellt euch vor, es ist Zombieapokalypse und ihr seid mittendrin. Im trashigen Zombie-Shooter Zombeer seid ihr allerdings nicht der strahlende Retter der Nation, sondern ein armes (und besoffenes) Würstchen, das einfach versucht, mit der Situation klarzukommen. Nebenbei versucht ihr auch noch, eure Freundin aus den Klauen eines finsteren Schurken zu befreien, der irgendetwas mit dem Ausbruch der Zombieseuche zu tun hat.

Der Oberfiesling gibt sich schon früh zu erkennen. Er hat eure Freundin entführt
Katerfrühstück mit Konterbier
Gleich zu Beginn wird klar: Zombeer ist kein Shooter wie alle anderen. Denn euer Alter Ego, das wir nur unter dem Namen "K" kennenlernen, erwacht nach einer durchzechten Nacht in einer mexikanisch angehauchten Bar. Trotz Brummschädel fällt euch sofort eine fiese Bisswunde am linken Arm auf. Zeit, großartig darüber nachzudenken, bleibt euch aber nicht. Eure Freundin ist nämlich derart sauer auf euch, dass sie euch kurzerhand mitteilt, mit dem Dekan der Universität einen Drink einnehmen zu wollen. Ihr Versuch, euch eifersüchtig zu machen, gelingt: Mit einem Konterbier schöpft ihr neue Kraft. Doch als ihr euch gerade aufmachen wollt, greift euch euer Trinknachbar am Tresen – offenbar zu einem Zombie mutiert – aus dem Nichts an.

Zombeer nimmt sein Dasein als Ego-Survival-Horror-Shooter nicht wirklich ernst. So zieht ihr nicht nur mit einem Dildo bewaffnet, sondern auch einer Nagelpistole und der "Octogun" – eine mit einem kleinen Octopus verbundene mehrläufige Flinte – in den Kampf. Auch die überzeichnete Darstellung der Spielwelt und ihrer verseuchten Einwohner verstärkt den Eindruck eines trashigen B-Movies. Selbstverständlich möchten auch Klischees erfüllt werden. So geht ihr natürlich in den dunklen Keller, um den Strom wieder einzuschalten, oder untersucht erschreckende Geräusche in einem eigentlich gut verschlossenen Raum.

Mehr Bier, immer mehr Bier
Um eure endgültige Verwandlung in einen Untoten zu verzögern, braucht ihr Bier – Alkohol tötet ja bekanntlich Krankheitserreger ab. Doch wir meinen viel Bier, wirklich viel Bier. Die drohende Verwandlung in einen Zombie wird euch am unteren Bildschirmrand mit einer unaufhaltsam ablaufenden Skala angezeigt. Fällt diese auf Null, seid ihr tot.

Übertreiben dürft ihr es mit dem Gerstensaft trotzdem nicht, stattdessen müsst ihr euren Pegel immer im grünen Bereich halten. Gerade die Mischung aus Kämpfen und Beschaffung von Biernachschub erzeugt immer wieder Spannung. So müsst ihr euch nicht selten durch eine Zombiemenge ballern, um zur rettenden Flasche zu gelangen.

Solche Getränkeautomaten gilt es zu hacken. Als Gewinn winkt Biernachschub.
Rätsel, Minispiele und die Popkultur
In einem simplen Minispiel hackt ihr zudem Maschinen. Was sich in ihnen befindet? Dreimal dürft ihr raten. Versagt ihr beim Minispiel aber, gibt der Spender einen Alarm von sich, der hordenweise Zombies anlockt. Weitere spielerische Abwechslung gibt es in Form von kleineren Rätseleinlagen. So schaltet ihr beispielsweise mehrere Stromgeneratoren in der richtigen Reihenfolge ein, um die Uni wieder mit Strom zu versorgen. Die Rätseleinlagen bleiben zwar immer recht simpel, lockern das Spielgeschehen aber auf.

Außerdem findet ihr in Zombeer haufenweise Anspielungen auf Videospiele und Filme. In der Lobby der Universität liegt beispielsweise das Necronomicon aus Tanz der Teufel, in einem Büro hängt ein Fluxkompensator an der Wand (Zurück in die Zukunft). Auch ein Hilferuf an Gordon Freeman (Half-Life) ist über eine Nachrichteneinblendung zu lesen.

Die Rätseleinlagen sind zumeist simpel, lockern das Spielgeschehen aber auf.
Untote Grafik und gruseliger Sound
Die visuelle Erscheinung von Zombeer ist nichts für Grafikfetischisten. Selbst Ego-Shooter vor zehn Jahren haben nicht viel schlechter ausgesehen. Dank seiner überzeichneten Darstellung können wir der Grafik in ihrer Gesamtheit dennoch etwas abgewinnen. Auch die Sounduntermalung ist bestenfalls im Mittelfeld angesiedelt. Zwar gibt der Protagonist nette Sprüche von sich, die Waffensounds sind aber eher mau, und die Zombies hätten auch mehr Biss vertragen können. Die seltenen Musikeinlagen hingegen sind poppige Beats, die das Ohr erfreuen und das Spielgeschen gut untermalen.

Fazit
Solltet ihr auf Shooter stehen, Gefallen an Zombies finden und muss es nicht immer ganz ernst zugehen, solltet ihr durchaus einen Blick auf Zombeer werfen. Die Grafik ist zwar altbacken, passt aber vielleicht auch daher zum trashigen Rest des Spiels. Fast ins Oberflächliche abdriftende Gags und zuweilen pubertärer Humor setzen dem Ganzen die Trash-Shooter-Krone auf. Das Spieldesign bietet mit den zumeist simplen Rätseleinlagen und Minispielen einige Abwechslung, und auch die jederzeit drohende Verwandlung in einen Untoten kann spannende Momente erzeugen.
  • Ego-Shooter mit Zombies
  • Einzelspieler
  • Anspruch: Einsteiger
  • Preis am 28.1.: 14,99 Euro
  • In einem Satz: Unterhaltsamer Zombietrash mit angestaubter Grafik und viel Bier.

Video:

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36770 - 29. Januar 2014 - 0:26 #

Zombies und Bier, yeah!
Gameplay und Grafik wirken im Trailer schon etwas billig, aber witzig scheint es zu sein. Vielleicht wieder ein Fall für einen Steam Deal...

Maverick 30 Pro-Gamer - - 209024 - 29. Januar 2014 - 0:37 #

Danke für den Check.

joker0222 28 Endgamer - P - 98626 - 29. Januar 2014 - 3:00 #

schöner check

Zottel 16 Übertalent - 4303 - 29. Januar 2014 - 8:51 #

What the fuck hält her da in der Hand im ersten Screen? oO

Andi Amo 10 Kommunikator - 511 - 29. Januar 2014 - 10:38 #

The Magic Stick!

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