Google will ins traute Heim & kauft Rauchmelderfirma Nest

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15. Januar 2014 - 11:34 — vor 34 Wochen zuletzt aktualisiert

Google ist bekanntlich schon längst weit mehr als nur eine Suchmaschine; dem US-Konzern mit Hauptsitz in Mountain View gehören unter anderem auch der Universal-Kartendienst Google Maps, das "Online-Office" Google Docs, das soziale Netzwerk Google+ und mit Android auch das verbreitetste Smartphone-Betriebssystem. Ende 2012 kaufte Google die Mobility-Sparte von Motorola und Ende 2013 das Unternehmen Boston Dynamics, das Robotik-Systeme für das amerikanische Militär fertigt. Mit einem Umsatz von circa 50 Milliarden US-Dollar gehört Google damit zu den größten Unternehmen der Welt.

Mit der Übernahme des Thermostat- und Feuermelder-Herstellers Nest Labs für 3,2 Milliarden US-Dollar hat sich das Unternehmen nun ein bekanntes Design-Team einverleibt. Nest wurde nämlich von Tony Fadell, bekannt als "Vater des iPod", gegründet, nachdem dieser Apple verlassen hatte. Die einzige Übernahme, für die Google mehr Geld in die Hand nehmen musste, war die von Motorola für 12,5 Milliarden US-Dollar.

Nest Labs stellt intelligente Thermostaten und Feuermelder her, die sich durch elegantes Design von der Konkurrenz abheben wollen. Weiter sind die Geräte lernfähig, sie passen sich an die Gewohnheiten der Benutzer an und regeln die Temperaturen dynamisch. Laut einer Aussage von Google sei es Nests Ziel, ungeliebte, aber wichtige Haushaltsgeräte neu zu erfinden. Man könnte aber auch unken: Google will endgültig den Sprung vom Computermonitor, Streetview-Wagen und Smartphone ins Zuhause der Menschen schaffen, in die Wohnzimmer, Kinderzimmer und so weiter.

Google-Chef Larry Page lobte in einer Stellungnahme das Können des Nest-Teams. Wedbush-Analyst Shyam Patil erklärte, dass Nests Übernahme Google dabei dienlich sei, den Haushalt zu automatisieren und mit anderen Geräten zu koppeln, so dass das Internet alles im Haus verbindet. Dies sei als "Internet der Dinge" bekannt. Da Google bereits durch die Suchabfragen weiß, was einzelne Menschen (oder besser: IP-Adressen beziehungsweise per Cookie zuordbare Endgeräte) so interessiert, sind sicher interessante Verknüpfungen mit etwaig (und natürlich anonym...) gesammelten Daten aus der Haushaltselektronik möglich.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - Abo - 9529 EXP - 15. Januar 2014 - 11:38 #

Was macht die News auf einer Spielewebsite?

Psychofrog 21 Motivator - Abo - 26208 EXP - 15. Januar 2014 - 11:39 #

Das selbe das die News zu Star Wars auf einer Spieleseite macht. Informieren ;)

McSpain Community-Moderator - Abo - 19450 EXP - 15. Januar 2014 - 11:39 #

Weil sie eine Website ist und damit Google bzw. Netzthemen nahesteht?

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - Abo - 9529 EXP - 15. Januar 2014 - 11:43 #

Hat aber null Spielebezug.

McSpain Community-Moderator - Abo - 19450 EXP - 15. Januar 2014 - 11:47 #

Hat Telekom oder VDS-News auch nicht. Rubrik nennt sich Tellerrand und schadet ja auch niemandem da öfters mal drüber zu schauen.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - Abo - 9529 EXP - 15. Januar 2014 - 11:49 #

Ist ja gut war ja nur ne Frage. Aber Telekom und Co. haben einen klaren Bezug zum Gaming. Ohne Internet läuft heute nicht viel!

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8696 EXP - 15. Januar 2014 - 11:59 #

Genau, und welche Firma ist für viele ein Synonym für das Internet, dank Maps, Youtube und co? Man sucht ja nicht im Internet, man 'googelt'.

floppi 19 Megatalent - Abo - 15169 EXP - 15. Januar 2014 - 17:07 #

Oder man bingt. :-D

Lacerator 15 Kenner - 3204 EXP - 16. Januar 2014 - 13:58 #

Wer tut denn sowas? ;)

McSpain Community-Moderator - Abo - 19450 EXP - 16. Januar 2014 - 18:00 #

Boris Schneider-Johne? Oder meinst du heimlich wenn keiner guckt googlet er auch? :)

immerwütend 18 Doppel-Voter - 9451 EXP - 16. Januar 2014 - 18:10 #

Furchtbar... diese Gehässigkeiten immer.

McSpain Community-Moderator - Abo - 19450 EXP - 16. Januar 2014 - 20:23 #

Ich doch nicht. ^^

McSpain Community-Moderator - Abo - 19450 EXP - 15. Januar 2014 - 12:15 #

Sollte jetzt auch nicht böse klingen. Wie schon geschrieben ist Google ja über die Suchfunktion auch ein Teil von GG und generell für Internetnutzer ein unausweichliches Thema.

immerwütend 18 Doppel-Voter - 9451 EXP - 15. Januar 2014 - 12:41 #

Android-Smartphones sind eine der wichtigsten Spieleplattformen - oder denkst du, die Xbox sei auch nur so eine Kiste, mit der man DVDs anschaut?

guapo 17 Shapeshifter - Abo - 6596 EXP - 15. Januar 2014 - 15:15 #

Der Rauchmelder bewahrt womöglich deinen Gaming-PC/Internet-Infrastruktur vor dem Abfackeln

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8696 EXP - 17. Januar 2014 - 12:04 #

Naja, wenn der Rauchmelder anschlägt ist es eventuell schon zu spät dafür ;-)

Erynaur 16 Übertalent - Abo - 4487 EXP - 15. Januar 2014 - 12:09 #

Die macht nix, die will nur spielen.

Murmel aus dem Feuer (unregistriert) 15. Januar 2014 - 13:13 #

Lies mal ganz oben auf der Seite, "Das Spiele-Magazin für Erwachsene". Erwachsene sollten auch mal über den Tellerand gucken. Zumal es hier um Technik- und Internetbezogene Themen geht und nicht um die neueste Hâute-Coture Mode.

McSpain Community-Moderator - Abo - 19450 EXP - 15. Januar 2014 - 11:49 #

"Ich kann keine glaubhaften Beweise für die Klimaerwärmung finden, Dave"

Maverick 21 Motivator - Abo - 25065 EXP - 15. Januar 2014 - 11:58 #

Ich finds gut, dass solche aktuellen Themen auch hier auf GG in einer News erwähnt werden, gerade wenn es um Internet-Riesen wie Google geht.

Stonecutter 17 Shapeshifter - Abo - 7163 EXP - 15. Januar 2014 - 22:27 #

sehe ich auch so, auch wenn der Spielebezug wirklich nur über 5 Ecken herzustellen ist. Andererseits, wenn ich mit dem Teil nach Hause komme, würde meine Frau sicher, "Schon wieder ein unnötiges Spielzeug mehr!" ausrufen... ;)

Kirkegard 18 Doppel-Voter - Abo - 9308 EXP - 15. Januar 2014 - 12:03 #

Ach, Google Brother erweitert seine Kernkompetenzen.

IhrName (unregistriert) 15. Januar 2014 - 12:15 #

Klasse, jetzt auch jeder Rauchmelder mit Kammera und Wanze. Sogar bereitwillig vom Nutzer mit Batterien versorgt. Die Stasi währe blass vor neid.

Psychofrog 21 Motivator - Abo - 26208 EXP - 15. Januar 2014 - 12:24 #

Gewusst wie ;)

DomKing 17 Shapeshifter - Abo - 6252 EXP - 15. Januar 2014 - 12:25 #

Ich bin immer noch der Meinung, dass es ein Gesetz braucht, welches das Senden von Nutzerdaten an Server außerhalb der eigenen vier Wände grundsätzlich erst einmal verbietet. Dies sollte nur als Option möglich sein und man muss ausdrücklich zustimmen.

Dann hätte ich mit vielen Sachen überhaupt kein Problem.

Cubi 16 Übertalent - Abo - 4966 EXP - 15. Januar 2014 - 13:28 #

Dann kannst Windows auch gleich deinstallieren. :/

joernfranz (unregistriert) 15. Januar 2014 - 21:18 #

Das Internet basiert in seinen Grundfesten auf dem Server Client Modell. Da müsstest du Nutzerdaten schon sehr gut definieren, denn sonst würde dein Modell in einer "Bestätigungsorgie" oder dem Ende deiner Kommunikation mit der Außenwelt enden. Das ist wohl eher keine Lösung zu den Problematiken mit dem bewussten und seriösen Umgang von sensiblen Daten.

DomKing 17 Shapeshifter - Abo - 6252 EXP - 15. Januar 2014 - 21:33 #

Gut, alternativ wäre das Speichern und Verwenden dieser Daten.

Aber ein Rauchmelder oder Thermostat haben erstmal nichts mit dem Internet zu tun. Genauso wenig wie viele andere Geräte, die man nutzt. Für diese wäre es kein Problem, bestimmte Schaltungen etc. auf einem lokalen Rechner laufen zu lassen. Dazu braucht es kein Internet.

Wie willst du denn sonst verhindern, dass Google mitliest, wann du es wärmer haben willst oder wann der Rauchmelder angeht? Diese Daten werden mit den restlichen Daten von Google abgeglichen, (die Google übrigends auch immer bezieht, da kann man als Normalnutzer vorsichtig sein, wie man will) und zu einem großen Profil erstellt, welches im Prinzip wohl mehr über einen aussagt, als man selber weiß.

joernfranz (unregistriert) 16. Januar 2014 - 19:02 #

Sobald du Daten über das Internet verschickst verlierst du ein Stück weit die Kontrolle, es sei denn du nutzt Verschlüsselung um sie nur einer bestimmten Zielgruppe zugänglich zu machen. Klar kann man die Technik und Dienste auch lokal betreiben, was bei den meisten heutigen Anlagen der Fall sein dürfte. Es dürfte aber auch durchaus Anwender geben die es gut fänden ihre Haustechnik über das Internet bedienen zu können, egal ob Thermostat oder Kaffeemaschine.

Ob man das Problem Datensammlung und Verarbeitung jetzt an Google festmachen sollte, hmm. Es wird ja niemand gezwungen die Google Dienste zu nutzen und es gibt reichlich Alternativen. Ob die genauso gut funktionieren sei mal dahingestellt. Unter'm Strich ist Google nun mal eine Firma die Geld verdienen möchte. Und ein Teil davon liegt eben in der Verwertung der vorhandenen Daten.

Ich glaube dieses Problem sollte man eher bei den Nutzern und dem Nutzverhalten angehen. Datensparsamkeit und der bewusste Umgang mit Internetdiensten scheinen mir eine bessere Stellschraube zu sein.

DomKing 17 Shapeshifter - Abo - 6252 EXP - 17. Januar 2014 - 12:13 #

Natürlich wollen manche auch, dass sie ihre elektronischen Geräte von außerhalb bedienen können. Kein Grund für Firmen, diese Daten abzugreifen, auch wenn sie der Hersteller der Geräte sind.

Ich mache es nicht nur an Google fest, nur ist Google eine "Internetfirma", die nun ihr Portfolio ausweitet auf andere elektronische Geräte. Aber sicherlich ist das ein allgemeines Problem mit dem Internet, bzw. mit den Firmen.

Wie gesagt, man kann sparsam sein, wie man will. Natürlich kann man im Moment einfach andere Hersteller nutzen, solange diese nicht auf den Zug aufgesprungen sind. Aber auch das wird sich ändern und dann sind entweder Alternativen rar oder von deutlich schlechterer und unzugänglicher Qualität. Das sieht man ja heute in anderen digitalen Bereichen schon. Und dann ist man "gezwungen" einen Hersteller zu nehmen, der Daten sammelt, ob man es will oder nicht. Und da muss meiner Meinung schlicht und einfach eine gesetzliche Regelung her.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - Abo - 17262 EXP - 14. Februar 2014 - 19:51 #

Klar braucht ein Rauchmelder keine Internet, aber in der News heißt es ja auch ganz klar das die Firma es sich auf die Fahnen geschrieben hat, gewisse Produkte neu zu erfinden. Autos brauchen auch kein Internet, interessante Sachen sind damit aber dennoch möglich. Vor 10 Jahren auch noch haben die Leute gesagt das man auf dem Handy kein Internet braucht.

Klar muss natürlich auch immer sichergestellt sein das diese Daten nicht geklaut oder verkauft werden müssen, wer Google halt nicht traut kauft halt woanders, aber anonyme Statisktiken darüber was Leute als Wunschtemperatur einstellen, was das Thermostat wirklich misst und das im Schnitt manche Heizungen nur auf eine Effizenz von 25% kommen, sind grundsätzlich zumindest mal interessante Daten.

Dennis Ziesecke 21 Motivator - Abo - 27094 EXP - 15. Januar 2014 - 12:28 #

Ich sehe die "Schnüffel-Möglichkeiten" durch die Neuerwerbung Googles auch kritisch. Aber ich komme nicht umher, den Kauf auch ganz abseits dieser Möglichkeiten als geschickten und passenden Schachzug zu loben.

Wenn ich mir, ganz absichtlich ganz naiv, einmal überlege, wie Google sich aufstellt und an welchen Produkten sie arbeiten, dann passt Nest hervorragend dazu. Google entwickelt eine Datenbrille, autonome Fahrzeuge und anderes Alltagszeug. Vor allem die Google Glass lässt sich hervorragend mit den Informationen, die die Nest-Geräte liefern, nutzen. In der Google-Vision dürfte der Mensch in 10-15 Jahren eine Google-Glass tragen und dort auf Wunsch eingeblendet den Status der Haushaltsgeräte abfragen können. Wenn der Feuermelder Alarm schlägt - oder auch nur seine Akkus sich dem Ende neigen - gibts eine Einblendung im Sichtfeld oder eben einen großen Alarm.

Wenn der Nutzer auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ist, kann er (wenn aufgrund einer Verspätung die Automatik nicht greift) die Heizung hochlaufen lassen, so dass es rechtzeitig angenehm kuschelig in der Wohnung ist. Er kann das hochfahren der Heizung aber auch verhindern, wenn die nette Sekretärin noch spontan auf einen Feierabend-Absacker zusagt - um es dann bei der gemeinsamen Heimkehr umso kuscheliger zu machen. Ohne, dass die Welt viel davon mitbekommt, weil sich alles über seine vernetzten Geräte steuern lässt.

Allerdings ist natürlich, Naivität abgelegt, auch massenweise Unfug möglich. Vor allem, wenn ein Unternehmen wie Google irgendwann alle wichtigen Unternehmensbereiche in der Hand hält und somit irgendwie das gesamte Leben steuern kann. Das kann zu den fiesesten Dystopien führen und bietet Stoff für einen Lastwagen voll Kurzgeschichten mit meist bösem Ende - ein Lastwagen reicht dann aber auch nur, wenn die Texte auf Micro-SDs gespeichert sind und nicht gedruckt :P .

immerwütend 18 Doppel-Voter - 9451 EXP - 15. Januar 2014 - 12:45 #

Gehässig wie ich bin, freue ich mich schon auf die Hacker, die das Haus unbemerkt in einen Kühlschrank verwandeln oder sonstigen Unfug treiben. Was für Möglichkeiten... :)

Dennis Ziesecke 21 Motivator - Abo - 27094 EXP - 15. Januar 2014 - 13:27 #

Geht doch jetzt schon. Die c't hat doch erst vor kurzem über Sicherheitslücken bei Gasthermen großer Hersteller berichtet - über die Webschnittstellen ließ sich die Heizungsanlage sogar so überlasten, dass sie am Ende ein Totalschaden gewesen wäre.

immerwütend 18 Doppel-Voter - 9451 EXP - 15. Januar 2014 - 13:36 #

Schöne neue Welt...

Psychofrog 21 Motivator - Abo - 26208 EXP - 15. Januar 2014 - 14:07 #

Da muss ich aber sagen ist jeder selber Schuld.
Ich würde mir sowas halt nie ins Haus holen

Anonhans (unregistriert) 15. Januar 2014 - 21:17 #

Das Problem dabei ist, dass es irgendwann nichtmehr anders geht, weil alle Hersteller solche Systeme in ihre Geräte einbauen oder dass man es garnicht mitbekommt, weil die Hersteller das nicht bewerben und auch nirgends erwähnen.
Gab doch grade erst die Geschichte mit den "Smart TVs" von LG, die bei jedem Senderwechsel und selbst beim Abspielen von Videodateien von USB-Sticks o.ä. nen kleines Packet an LG senden, wo alle nötigen informationen drin stehen, um das Verhalten des Kundens zu Werbezwecken zu benutzen (grahamcluley.com/2013/11/lg-smart-tv-can-spy/). Man konnte es nicht abstellen und es brauchte jemanden, der den Traffic mitgesnifft hat, um überhaupt davon zu erfahren.

immerwütend 18 Doppel-Voter - 9451 EXP - 16. Januar 2014 - 12:48 #

Ich auch nicht... aber ich bin ja auch ein alter Sack, der Tablets für neumodischen Schnickschnack hält :)

Murmel aus dem Feuer (unregistriert) 15. Januar 2014 - 13:52 #

So schlimm? In einen 40-Tonner gehen circa 87 m³ Ladevolumen rein. Da passen 753246753 (753 Millionen) Micro-SD Karten rein. Wir wollen's ja nicht übertreiben also gehen wir von einer Größe von 16 GB aus. (Laut wikipedia sind bei micro SDXC bis zu 2 TB möglich). MAcht 12051948048 GB also circa 12 Exabyte. Wir wollen ja viele dystopische Geschichten schreiben. Also schreiben wir das ganze als plain text in .txt Dateien. 1 Byte gleich 1 Zeichen. Hängen wir also nochmal ein paar Nullen ran, dann kommen wir auf 12051948048000000000 Zeichen.
Wir requirieren einfach jeden Menschen als Autor. Macht bei 7,2 Milliarden Menschen 1673881673 Zeichen pro MEnsch. Ganz grob kann man sagen eine Seite Taschenbuch gleich 1000 Zeichen (Kommt natürlich sehr auf Schrift, Layout etc an, aber ganz grob passt das schon). Macht also 1673882 Seiten pro Erdenbürger = 3348 Taschenbücher zu 500 Seiten. Rund 24 Billionen Bücher insgesamt. Taschenbuch mit 500 Seiten hat etwa 3,5 cm Rückenstärke. Macht, wenn man alle übereinander stapelt 843696000 km. Das sind rund 5,5 AE (Astronomische Einheit = mittlerer Abstand Sonne-Erde) 17 Jahre lang jeden Tag 18 Stunden lang mit einer (sehr guten) Geschwindigkeit von 250 Zeichen pro Minute und man ist fertig. Vorausgesetzt allen fällt was ein ;-). Und keiner muss irgendetwas anderes machen - z.B. mico-SD Karten herstellen. Oder sowas profanes wie Essen aufm Acker anbauen... ;-)

Ist google wirklich sooo schlimm?

Sgt. Nukem 15 Kenner - Abo - 3254 EXP - 15. Januar 2014 - 14:08 #

Ja.

Passatuner 13 Koop-Gamer - 1500 EXP - 15. Januar 2014 - 14:12 #

Ich mag solche sinnfreien Rechnungen, die geben einem ein schönes Bild davon, wie unglaublich viel manches ist :) (ohne jetzt die Richtigkeit geprüft haben)

COFzDeep 17 Shapeshifter - Abo - 7947 EXP - 15. Januar 2014 - 14:13 #

... ja. Und selbst wenn noch nicht jetzt, dann "demnächst". Ich weiß aber ehrlich gesagt gerade nicht, was ich schlimmer finde - Feuermelder von Google oder Roboterdrohnen für das US-Militär von Google. Hallo Skynet, bist du schon wach...? o.O

Lacerator 15 Kenner - 3204 EXP - 16. Januar 2014 - 14:41 #

Man muss aber auch sagen, dass diesen ganzen Mist niemand braucht. Wenn jemand meint, diese ganzen zum größten Teil sinnlosen Spielereien, die sich Google und natürlich auch andere Vereine da vielleicht ausmalen, unbedingt haben zu müssen, ist er auch selber dran Schuld wenn er um seine Daten gebracht wird.

Ich bin selber niemand, der sich um den Schutz seiner Daten groß Gedanken macht, finde die ganze Debatte z.T. sogar einfach übertrieben, trotzdem kann ich nur den Kopf darüber schütteln, wie krankhaft vernetzt manche Leute heute schon sind.

Schon jetzt gibt es genug Leute (nicht nur Kiddies), die ohne Zugriff auf ihren Failbook-Account Anfälle bekommen würden und gefühlte 12h am Tag damit verbringen, auf ihrem Smartphone herumzutippeln. Ich will gar nicht wissen wo das noch hinführt!

Nichts gegen Fortschritt, aber wenn die Menschheit dadurch komplett verblödet, verzichte ich freiwillig.

Novachen 18 Doppel-Voter - 9462 EXP - 15. Januar 2014 - 16:25 #

Wenn Google mal soviel Mühe bei Ihren schon vorhandenen Diensten investieren würde, wie sie in Neuakquisitionen stecken.

Aber Google scheint da etwas zu bequem worden zu sein als Marktführer. Die lehnen sich zurück, lassen Ihren mittlerweile verstaubten Suchalgorithmus total stillstehen und verringern sogar noch die Kapazitäten für YouTube und Google Earth. Klar, die Konkurrenz die technisch mittlerweile vorbei gezogen ist, hat halt auf dem Markt nichts zu melden.

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