HW-News Folge 119: Nvidia K1, Test Razer Blade
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

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Dennis Ziesecke 29734 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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12. Januar 2014 - 17:10 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Nach etwas mehr als einem Jahr Ruhepause ist der Hardware-News-Roundup hier bei GamersGlobal wieder zurück. Wir werden nicht in dieser Ausgabe die technischen Errungenschaften des kompletten Jahres 2013 Revue passieren lassen – dafür ist auch schon in der ersten Woche des noch jungen Jahres 2014 genug passiert, über das wir berichten wollen. So präsentierten auf der Consumer Electronics Show, kurz CES, in Las Vegas so ziemlich alle namhaften Hersteller von Unterhaltungselektronik neue Produkte. Dem Rest der Messeteilnehmer konnte allerdings Grafikkartenspezialist Nvidia die Show stehlen: Mit dem Tegra K1 präsentierte das Unternehmen nicht nur einen voraussichtlich durchaus flotten Mobilprozessor für Tablets, sondern auch eine kreative Nutzung von Kornfeldern zur Firmen-PR.

Zudem stellen wir uns die Frage, ob ein Gamer-Notebook zwangsläufig unhandlich und laut sein muss. Freundlicherweise wurde uns als Entscheidungshilfe von Nvidia ein Testmuster des Razer Blade zur Verfügung gestellt.

Nvidia Tegra K1 – 192 Cores für Android
Preisfrage: Welche Abteilung arbeitet bei Nvidia extrem effektiv und bei AMD eher auf Sparflamme? Hand hoch, wer jetzt auch „Die PR-Abteilung“ gedacht hat. Tatsächlich weiß man in Kalifornien offenbar, wie man Aufmerksamkeit generiert. Für den neuen Tegra-Mobilprozessor beispielsweise stampfte Nvidias PR ein grobes Schaltbild des SoC in ein Kornfeld, offenbar um die außerirdische Performance des Chips zu versinnbildlichen. Zweiter Punkt: Der Tegra K1 wird als Mobilprozessor mit sagenhaften 192 Kernen beworben – und es gibt tatsächlich Pressevertreter, die diese Aussage ungefiltert weitergeben. Tatsächlich sind es allerdings nur 192 Shadereinheiten bei der integrierten Grafiklösung, in Sachen ARM-Recheneinheiten bleibt man auch bei Nvidia sehr weltlich und beschränkt sich auf derer vier (eigentlich fünf und später sogar nur zwei – dieses Zahlenchaos klären wir aber noch auf). Das Wettrüsten hat also wieder begonnen. Tipp an Nvidia: Wenn ihr schon jede Funktionseinheit einzeln zählt, dann rechnet doch die fünf ARM-Kerne des K1 gleich mit dazu, klingt sicherlich noch beeindruckender.
Nvidia kombiniert Kepler-Grafik mit Tablet-Prozessoren im Tegra K1

ARM und Kepler vereint
Offensichtlich tut sich einiges bei Tegra – Nvidia setzt den Fokus stark auf die Grafikleistung der SoCs (System on a Chip), während der Chip bei der Prozessorleistung vorerst stagnieren soll. So setzt Nvidia, wie schon beim Tegra 4, vier Rechenkerne mit ARMs aktueller A15-Technologie ein. Die Taktfrequenz soll bei 2,3 Gigahertz liegen. Später dann soll der Tegra K1 allerdings noch in einer Dualcore-Version mit 2,5 Gigahertz Takt auf den Markt kommen. In dieser Version arbeitet dann Nvidias selbst entwickelter „Denver“-Prozessor mit 64-bittiger ARMv8-Technik. Offenbar liegt der Energie- oder auch einfach nur Platzbedarf der Denver-Kerne deutlich über dem der eh schon nicht unbedingt sparsamen A15-Cores, so dass nur zwei Kerne zum Einsatz kommen werden. Vorteil für Tablet-Hersteller: der Tegra K1 mit Denver-Innenleben soll pinkompatibel zum Modell mit A15 bleiben, so dass die Hersteller keine neuen Tablets entwickeln müssen. Der raschen Verbreitung der 64-Bit-Technologie dürfte dieser Umstand durchaus entgegenkommen, auch wenn die Fachwelt noch geteilter Meinung über den Sinn und Zweck von Tablet-64-Bit ist.
Werbewirksam: Kornkreise, praktischerweise in der grünen Firmenfarbe.

K1: Laut Nvidia schneller
als PS3 und Xbox 360

Höhere Performance als PS3/360 bei deutlich geringerer Stromaufnahme.
Viele Worte mag Nvidia dazu aktuell auch noch gar nicht verlieren. Auf der CES konzentrierte man sich jedenfalls primär auf die grafischen Fähigkeiten des Tegra K1. Unreal konnte mit der Unreal Engine 4 einige grafisch durchaus beeindruckende Beispiele beisteuern – Nvidia selbst spricht für den K1 von mehr Leistung als bei Xbox 360 und Playstation 3 bei deutlich geringerem Energiebedarf. Nun ist es sicherlich nicht knifflig, die Performance eines mittlerweile stark in die Jahre gekommenen Konsolen-Chips zu schlagen, der Punkt mit der Energieeffizienz geht aber definitiv an Nvidia. Denn auch wenn man sich zu Informationen zum Stromverbrauch sehr bedeckt hält, lassen Tablets schon konstruktionsbedingt keine sehr großen Stromfresser zu. Neben Epic mit der UT4-Engine konnte auch die grafische Qualität der Umsetzung des ungewöhnlichen Plattformers Trine 2 überzeugen – von fehlender Kantenglättung und einer auf 1280 x 800 festgelegten Auflösung abgesehen, entspricht die Tegra-K1-Version von Trine 2 optisch eher den Nextgen-Fassungen als denen für die älteren Konsolen. Nvidia betont aber vor allem die leichtere Portierung von teuren AAA-Spielen auf Tablets durch die einheitlichere Hardwarebasis dank der Kepler-Grafikeinheit.
Das Razer Blade ist ein schmales Gamer-Notebook mit Top-Innenleben.

Kurztest Gamernotebook Razer Blade
Gamer-Notebooks stehen im Ruf, große und unhandliche Boliden mit schlechter Akkulaufzeit und hohem Preis zu sein. Auf die meisten uneingeschränkt spieletauglichen Notebooks treffen diese Punkte tatsächlich zu – doch ein kleines, US-amerikanisches Unternehmen stellt sich dagegen und bietet mit einem flachen und dennoch flotten Notebook den Platzhirschen wie Alienware und Schenker Paroli. Gemeint ist Razer, die trotz eher überschaubarer Konzerngröße immer wieder innovative Eigenentwicklungen präsentieren.

Das Blade, wir reden hier von der Version mit 14 Zoll Displaydiagonale und ohne „Pro“ im Namen, ähnelt auf den ersten Blick einem Ultrabook und sieht, von vereinzelten LED-Lichteffekten abgesehen, so gar nicht nach Gamer-Notebook aus. Ein Blick auf das angelegte Zentimetermaß beweist uns, dass der erste Augenschein nicht trog: Mit nur 17 x 345 x 235 mm ist das Blade sogar schmaler als viele Office-Notebooks. Ebenfalls angenehm ist das Gewicht von nur 1,9 Kilogramm (ohne Netzteil).

Razer setzte sich bei der Konstruktion ein strenges Abwärmelimit: CPU und GPU sollten zusammen nur maximal 100 Watt unter voller Last aufnehmen, so dass sich der Lüftungsaufwand in Grenzen hält. Aus diesem Grunde hat sich der Hersteller für eine energiesparende Version von Intels Quadcore-Haswell entschieden. Der Core i7-4702HQ taktet mit 2,2 Gigahertz niedriger als die energiefressenden Topmodelle, erbringt aber dennoch eine beachtliche Leistung. Zudem beherrscht die CPU Hyperthreading und kann per Turbo auf bis zu 3,2 Gigahertz hochtakten. Die TDP liegt nur bei überschaubaren 37 Watt – wohlgemerkt inklusive der integrierten GPU.

Diese Grafiklösung kommt im Blade tatsächlich zum Einsatz. Dank Nvidias Optimus-Technologie schaltet sich die dedizierte Grafikeinheit GTX 765M immer nur dann zu, wenn auch tatsächlich 3D-Last anliegt. Mit 2 Gigabyte GDDR5-Speicher und einer durchaus akzeptablen Performance erweist sich die 765M im Blade als guter Begleiter des flachen Notebooks. Zwar mussten wir beim integrierten Benchmark des Hardwarefressers Metro: Last Light die Tesselationeinstellungen zurückfahren und auf erweiterte Physikspielereien verzichten, dann allerdings waren Bildraten von durchgehend mehr als 33 FPS möglich. Bioshock Infinite läuft mit hohen Details bei über 70 FPS noch deutlich geschmeidiger.

Der Displaytrick des Razer Blade
Die guten Performancewerte erkauft sich Razer allerdings mit einem Trick: Das 14 Zoll messende Display des Blade löst nicht, wie sonst von Gamernotebooks gewohnt, mit 1920x1080 Pixeln auf, sondern nur mit 1600x900 Bildpunkten. Im Alltag macht sich die geringere Auflösung allerdings nicht negativ bemerkbar, bei 14“ Diagonale erweist sich die Auflösung sogar als guter Kompromiss. Im Verbindung mit der GTX 765M sind 1600x900 sogar eine sinnvolle Entscheidung: Für flüssiges Spielen müsste der Razer-Gamer bei manchen Hardware-Fressern Details herunterschalten, bei einem FullHD-Display wäre das herunterskalierte Bild allerdings weniger scharf als bei Nutzung der nativen Auflösung. Punkt für Razer. Wer hingegen seinen Spielenotebook zuhause an einen 1080p-Monitor hängt, muss bei sehr performancelastigen Spielen einige Abstriche bei den Details hinnehmen und kann nicht alles auf "ultra" stellen.

Doch auch abseits von CPU und GPU passt die Ausstattung: 8 Gigabyte RAM, fest verlötet allerdings, und eine SSD mit 128 bis 512 Gigabyte Kapazität (je nach Geldbeutel, uns lag das Modell mit 128 Gigabyte vor, auf der es schon schnell sehr eng zuging), 3x USB 3.0 (knallgrün eingefärbt) sowie ein „Killer“ WLAN-Chip von Qualcomm inklusive Bluetooth-4.0-Funktionalität dürften die meisten Anwender zufriedenstellen. Auf ein optisches Laufwerk verzichtet Razer aus Platzgründen. Als Betriebssystem ist Windows 8 vorinstalliert.
Blade: Nur so flach wie eine Spielehülle aber schnell genug für moderne Shooter

Vorbildliche Verarbeitung, geringe Lautstärke
Beeindruckend ist ein Blick ins Innere des Razer Blade: Zwar sind die meisten Komponenten aus Platzgründen fest verlötet, dafür ist die Platine aber angenehm aufgeräumt und professionell designt. Für die Abwärme zeigen sich gleich zwei Lüfter verantwortlich – je einer für CPU und GPU. Tatsächlich schafft es Razer so, das Blade im Alltag fast unhörbar leise zu kühlen. Bei Spielen springt der stärkere GPU-Lüfter auf höhere Touren und erzeugt so einen höheren Lärmpegel. Im Gamer-Alltag erreichte das Notebook eine Lautstärke von zwar gut hörbaren aber nur wenig störenden 42 dB(A), mit Furmark und Prime unrealistisch stark gestresst drehen die Lüfter auf bis zu 50 dB(A) auf.

Spannend ist bei einem derart flotten Notebook immer die Frage nach der Akkulaufzeit. Wir geben Entwarnung: Bei geringer Last, also beim Arbeiten mit Office oder beim Surfen im Internet, hält das Blade fast vier Stunden ohne Steckdose durch. Erst wenn die Nvidia-GPU gefordert wird und der Prozessor alle vier Kerne aus dem Tiefschlaf wecken muss, sinkt die Laufzeit auf knapp 60 Minuten. Wird das Notebook hingegen nur zum Betrachten von Filmen genutzt, sind es wieder mehr als drei Stunden (gemessen mit dem H.264 kodierten Film „Big Buck Bunny“ in 1080p).

Schattenseiten
Die Farbgebung ist, von den knallgrünen USB-Ports einmal abgesehen, eher unauffällig.
Zum Ende gibt es allerdings noch Schelte für Razer. So elegant das Notebook auch designt ist, so gut auch die Performance ausfällt und so sinnvoll auch die Wahl eines mit 1600x900 auflösenden Displays sein mag: Die Bildqualität des Displays ist nicht akzeptabel. Das TN-Panel sorgt bauartbedingt für sehr bescheidene Betrachtungswinkel, so dass sich der Bildschirm nur im Idealwinkel ohne Farb- und Helligkeitsverfälschung betrachten lässt. Der Schwarzwert ist mit etwa 1 cd/m² indiskutabel schlecht, so dass dunkle Szenen nie wirklich schwarz sondern bestenfalls dunkelgrau wirken. Daraus folgt auch ein bescheidenes Kontrastverhältnis von nur 360:1. Immerhin leuchtet das Display ausreichend hell und ist matt, sodass sich das Blade auch außerhalb
des dunklen Zimmers nutzen lässt.

Fazit Razer Blade
Beeindruckend: Razer kombiniert schnelle Hardware mit einem verblüffend schmalen Gehäuse und bastelt daraus ein Gamernotebook mit Ultrabook-Anmutung. Eine Bauhöhe von gerade einmal einer Blu-ray-Hülle ist für ein schnelles Notebook bislang ungeschlagen, Konkurrenzprodukte wie das etwa gleichschnelle Alienware 14 sind gut doppelt so hoch. Dabei überzeugen sowohl Lüftungssysstem und Verarbeitung als auch die Akkulaufzeit – zumindest wenn gerade nicht gezockt wird. Umso ärgerlicher ist da der Patzer beim Display, welches in der aktuellen Version absolut indiskutabel erscheint. Bei einem 1700 US-Dollar teuren Highend-Notebook dürfte der Käufer schon einen hochwertigeren Bildschirm erwarten.

Das zweite Manko ist die Verfügbarkeit des Razer Blade: Der Hersteller vertreibt das Notebook ausschließlich in den USA und in Kanada. Auch eine Onlinebestellung ist nach Europa aktuell nicht möglich, wer sich das Blade also kaufen möchte, kommt um Freunde in den USA oder um eine kleine Reise über den Ozean nicht herum. Immerhin ist das beiliegende 150-Watt-Netzteil auch im hiesigen Stromnetz nutzbar, einzig ein neuer Kaltgerätestecker müsste angeschafft werden, sofern nicht eh schon vorhanden.

Video:

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10800 - 12. Januar 2014 - 17:11 #

Super. Dennis und die Hardware News sind wieder da :)

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3743 - 12. Januar 2014 - 17:16 #

Juhuuu!

Michl Popichl 24 Trolljäger - 51063 - 12. Januar 2014 - 17:17 #

klasse, mach unbedingt weiter denis

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 98113 - 12. Januar 2014 - 19:17 #

Jawoll! Endlich wieder ne Hardware News! Jippie!

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34138 - 12. Januar 2014 - 20:19 #

Ja, das ist sehr begrüßenswert! Bitte weiter am Ball bleiben Dennis. :)

Und in dem Zuge für 2014 gleich noch Fränkels Wochenrückblick reanimieren, schreiben kann der Gute einfach besser als Let's-Play-Videos drehen. ;)

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 38247 - 12. Januar 2014 - 20:25 #

Ja, auf einen Fränkels Wochenrückblick würde ich mich auch freuen. Und Dark Souls 2 steht ja in den Startlöchern, also genau das richtige für den Fränkel. ;)

Hemaehn 16 Übertalent - 4580 - 12. Januar 2014 - 21:28 #

Bin ich dafür ;)

Maddino 16 Übertalent - P - 5253 - 13. Januar 2014 - 18:57 #

Ja, dass darf jetzt gerne wieder regelmäßig kommen :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 18:58 #

Wöchentlich, versprochen.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 38247 - 12. Januar 2014 - 18:18 #

Schön das es die Hardware News wieder gibt!

Xalloc 15 Kenner - 2994 - 12. Januar 2014 - 20:00 #

Dem schließe ich mich an. Kudo gab's auch schon, auch wenn ich es erst morgen im Zug lese ;)

blobblond 19 Megatalent - 18369 - 12. Januar 2014 - 18:42 #

"Laut Nvidia schneller als PS3 und Xbox 360"

Naja die Chips der PS3/Xbox360 sind jetzt 7-8 Jahre alt,wäre ein Armutzeugniss von Nvidia wenn der K1 langsamer wäre...:D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 12. Januar 2014 - 18:46 #

Anders herum ist es aber interessant: Obwohl die Chips der Konsolen mit der Zeit ja auch geschrumpft und daher aufs Energiesparen optimiert wurden, verbrauchen sie trotzdem geschätzt 10x so viel Strom wie der Tegra K1. Auch irgendwie ein Armutszeugnis - und das zum Teil (PS3) ja sogar von Nvidia :D .

Und angesichts der komplett unterschiedlichen Geräteklassen wäre es auch kein Armutszeugnis, wenn der K1 langsamer wäre oder ist. Immerhin handelt es sich nicht um einen Chip für vergleichsweise große und aktiv belüftete Systeme sondern um Chips für Tablets und unter Umständen auch Smartphones. Ohne große Kühlmöglichkeiten..

lehrer (unregistriert) 12. Januar 2014 - 18:55 #

ich habe verstanden was ein mobile chip ist

[ ] ja
[x] nein

hab mal für dich angekreuzt

TSH-Lightning 18 Doppel-Voter - P - 10479 - 12. Januar 2014 - 19:03 #

Sehr schön geschrieben. Ich bin zwar auf dem laufenden aber für alle nicht so Hardware Interessierten gut erklärt.

Du solltest aber mal von GG die Graka-Medaille ändern lassen "...Kennt sich mit den neuesten ATI- und nVidia Karten aus". Also das mit den neuesten ATI *hust* Karten bekomme ich auch problemlos hin, denn die sind ja schon etwas älter ;)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21197 - 12. Januar 2014 - 19:27 #

Microsoft soll ja angeblich den K1 in das Surface 3 RT einbauen wollen. Ich hoffe eher das im Surface 3 Pro dann ein Nachfolger der Iris Pro 5200 von Intel drin ist. Das wäre dann ein schönes Teil. Guckt euch das mal an:
http://www.youtube.com/watch?v=Mh6RbxQahgE
768p mit Low Details aber das ist der iGPU Chip. Der Nachfolger soll im Broadwell den doppelten EDRAM haben (256MB statt 128MB) und ca. 60% nochmal schneller sein. Finde die Entwicklung geht da bei Intel zügig voran ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 12. Januar 2014 - 20:21 #

Dürfte für ein Tablet aber zu hitzköpfig sein. Microsoft nutzt ja eh schon nur die taktreduzierten Versionen mit geringerer Grafikleistung. Da ist eine Iris Pro eher unrealistisch, zumal das Surface Pro ja auch nicht für Spieler gedacht ist.

McNapp64 17 Shapeshifter - P - 6943 - 12. Januar 2014 - 19:44 #

Nach FormatC der Hardware Journalist bei dem ich am meisten das Gefühl habe, er weiß wovon er schreibt. Schön, dass du wieder hier bist...

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3215 - 12. Januar 2014 - 20:50 #

Das Razer Blade: Der Rechner für PC-Spieler, die gern den Apple-Look haben möchten. Die Kante vor dem Trackpad oder die Speakergitter sind schon wirklich sehr genau "inspiriert" ;-). Selbst das Innenleben ist so durchdesigned wie beim Macbook Retina.

Man kann den Apfelbauern aus Cupertino vieles nachsagen, aber in Sachen Design haben sie echt einen prägenden Einfluss auf die Branche gehabt...

Man denke an MP3-Player VOR dem iPod, an Handys VOR dem iPhone, an Barebones VOR dem Mac Mini, an Notebooks VOR dem Unibody-MacBook, an digitalen Vertrieb VOR dem AppStore...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 12. Januar 2014 - 20:53 #

Wobei das Blade ja auch ganz abseits vom Look ein tolles Notebook (leider mit schlechtem Display) ist. Stellt man das Alienware 14 daneben, wundert man sich, warum so altertümlich anmutende Monstergeräte noch verkauft werden können. Und bei gleicher Leistung, ohne Throttling der CPU beim Blade. Habs recht lieb gewonnen und bin schon etwas stinkig auf Razer, dass sie ausgerechnet am Display sparen mussten.

Serenity 15 Kenner - 3518 - 12. Januar 2014 - 21:45 #

Danke für die News, sehr gut geschrieben, großes Lob an Dich. Zum Razer Blade: Die Bildqualität wäre für mich persönlich ein KO-Kriterium, völlig indiskutabel in der Preisklasse.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17292 - 13. Januar 2014 - 0:53 #

Auch von mir ein "Danke" für die Rückkehr der Hardware-News! Das Razer Blade klingt ja echt verlockend, sieht man mal vom Display ab. Und dem Preis. Und der sowieso nicht vorhandenen Zeit zum Spielen... tjaaa.... ähh... trotzdem schickes Teil ^^

PS: aber was nützt Grafik auf PS3-Niveau wenn die Spiele auf PS3-Niveau fehlen? Und außerdem will ich auf nem Tablet gar nix großes Spielen, und für kleine Spiele reicht auch die derzeitige Grafik vollkommen... hmmm.. aber wenn es mal endlich ein Tablet mit autostereoskopischem Bildschirm geben würde... uih, das wär meins %) (wieso wurde das HTC Evo 3D eigentlich nicht weiterentwickelt?)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 1:10 #

Wo du es sagst. Das Evo 3D hatte ich lange Zeit, habs dann im Zuge einer Vertragsänderung verkauft und das vermeintlich bessere Huawei G615 dafür genommen. War ein großer Fehler, das 615 fühlt sich trotz Quadcore und mehr RAM deutlich langsamer an, nervt an allen Ecken und Enden und fühlt sich nicht so "rund" an wie das Evo 3D.

Nur eines habe ich beim Evo nur sehr kurz genutzt: Die 3D-Fähigkeit.. Absolut unbrauchbar auf Dauer leider.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17292 - 13. Januar 2014 - 10:07 #

Hmm, was heißt denn unbrauchbar? Ist der Bildschirm/3D-Effekt nicht so gut wie beim Nintendo 3DS oder gibt es nur einfach keine sinnvollen Anwendungen für 3D auf dem Smartphone?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 10:25 #

Es ist im Alltag schlicht überflüssig. Erst einmal gibt es nur einen sehr kleinen Blickwinkel für brauchbares 3D, dann darf das Telefon aber auch so gut wie nicht mehr bewegt werden um den Effekt nicht zu verlieren. Mal schnell jemandem ein 3D-Foto oder -Video zeigen geht damit gar nicht, da muss man den Leuten erst einmal ewig erklären, wie sie nach dem Effekt suchen. Die meisten sehen dann nur Unfug auf dem Bildschirm und denken, dein Telefon wäre kaputt, winken aber ab weil sie keinen Bock haben aufs Suchen.

Anwendungen gibt es, von den paar mitgelieferten, auch nur sehr wenige. Wie auch, bei gerade mal einer Handvoll 3D-Telefone. Die 3D-Kamera ist ein nettes Spielzeug, sorgt aber dafür, dass man sich die in 3D aufgenommenen Fotos später nie wieder anschaut. Spiderman in 3D (als Spiel) ist putzig, ich habe aber nie mehr als einen Level geschafft ohne wieder auf 2D zu schalten. Mein Sohn hingegen mag es in 3D.

Vielleicht bin ich zu alt ;) .

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17292 - 13. Januar 2014 - 10:34 #

Hey, du hast das "für diesen Scheiß" vergessen! ;)

Hmm... schade schade. Ein 3DS lohnt sich für mich leider echt nicht, der PC und die PS3 langweilen sich so schon genug. Aber wir schreiben inzwischen das Jahr 2014, da muss doch so langsam mal 3D alltagstauglich werden. Und die Rift wird zwar toll, aber das ist dann nur stationär und doch ein wenig einfordender mit Helm-Aufsetzen und Kabel-zurechtlegen als einfach auf ein autostereoskopisches Display zu gucken. Hmpf...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 11:21 #

Dive kaufen, ist zwar auch wieder ein Aufsatz den man tragen muss, dafür ist der 3D-Effekt deutlich besser und es geht mit fast allen Smartphones (auch wenn die Hersteller offenbar regelmäßig bei der Anwesenheit eines Gyro-Sensors flunkern *argh*). Nervt zwar auch etwas und ist verbesserungswürdig, bringt aber mehr Spaß als der 3D-Effekt des Evo. Immerhin entfällt das Kabel :) .

Jadiger 16 Übertalent - 5323 - 13. Januar 2014 - 4:21 #

Was kann Nvida dafür wenn die Presse nicht unterscheiden kann zwischen Shader und Cpu Kernen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 10:07 #

Wer mit "192 Kernen" wirbt, macht das absichtlich und will damit zumindest ein wenig Verwirren und Täuschen.

Jadiger 16 Übertalent - 5323 - 13. Januar 2014 - 20:09 #

Dann schau mal auf die Nvidia Homepage da ist kein einziges mal die rede von 192 Kernen. Dort steht Shader Cores sogar ganz Fett und wenn du es besser weist, dann zeig mir eine Nvidia Quelle wo sie meinen es Handelt sich übere Cpu Kerne.
Auf der Homepage steht kein Wort darüber. Das mit dem Maisfeld steht erfahre die Wahrheit über Projekt 192. Worauf man klar das Wort Shader Core liest.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 20:58 #

Schau dir halt die Ansprache von Nvidia auf der CES an. "192 Core Tegra K1" - so verkündet vom Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang. Ok, der ist sich für keine Peinlichkeit zu schade aber trotzdem.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 223580 - 13. Januar 2014 - 10:12 #

Klasse, dass es die HW-News wieder gibt. :)

Gucky 22 AAA-Gamer - P - 34202 - 13. Januar 2014 - 11:11 #

Go for the eyes Dennis, go for the eyes! ;). Schön das du die News wieder machst, trotz des zeitlichen Aufwands.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 11:22 #

Back to the roots :) . Bringt Spaß, die Kommentare sind angenehmer als an einigen anderen Stellen im Internet und überhaupt *GG kuschel* .

Jadiger 16 Übertalent - 5323 - 13. Januar 2014 - 20:17 #

Quelle wird hier angeben Nvidia 192 Cores das es so beworben wird. Nur trifft das nicht zu. Auf der Nvidia Homepage die als Quelle gelinkt ist wird nicht mit 192 Cpu Kernen geworben. Es steht immer dabei Shader Cores was sie auch sind auf jeder K1 Seite.
Worauf bezieht sich die Quelle? Sollte Nvidia nicht mit sagenhaften 192 Shader Cores Werben dürfen?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 20:58 #

Siehe oben.. Leider habe ich die Pressekonferenz nicht als Video im Netz gefunden.

Jadiger 16 Übertalent - 5323 - 13. Januar 2014 - 21:34 #

Gibt es doch auf Nvidia You Tube. Glaub das waren 10 Teile oder so.

http://www.youtube.com/watch?v=JYjaGtnDKb4&list=UUHuiy8bXnmK5nisYHUd1J5g&feature=c4-overview

Das meinst du glaube ich trotzdem stimmt dann deine News nicht. Weil er davor Shader Cores sagt und dann nur noch Cores. Außerdem kann man davor ausgehen das jeder weis worum es sich handelt. Das wirkt sehr ich muss aus irgendwas eine News machen sollte es nur ein Wort weniger sein.
Ich würde dir recht geben hätten sie es die ganze Zeit nur Cores genannt aber dem ist nicht so. Auf der Homepage lassen sie überhaupt keinen zweifel aufkommen.

Eine News ohne wirklich quelle nur auf Aussage? Besonders da es kein anderes Magazin gibt das es so verstanden hat.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 13. Januar 2014 - 21:38 #

Schau dir mal die Headlines beispielsweise bei Computerbase an.. ;)

Mal ganz davon abgesehen, dass nur ein verschwindend kleiner Teil der News von der PR-Masche mit den Cores handelt, der Rest dreht sich um die technischen Details des SoC - hast du die News überhaupt gelesen?

yeahralfi 14 Komm-Experte - P - 1985 - 16. Januar 2014 - 15:11 #

Dennis, auch von mir gibt´s erstmal ein grosses Lob. Schön, dass die Hardwarenews wieder da sind. Die haben für mich stets zu den Highlights bei GG gezählt.

Der klasse Test zum Razer Blade ist imho schon fast zu schade für so eine schnöde News, die ja immer schnell in den Tiefen des Internets versackt. Hier plädiere ich immer noch für eigene Rubrik Hardwaretests, in der sowas sicher gut aufgehoben wäre und ggf. auch neue Leser auf GG zieht, die gezielt nach den getesteten Geräten suchen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 16. Januar 2014 - 15:13 #

Ich denke, es sind in Zukunft auf jeden Fall weitere, auch intensivere, Tests denkbar. Schade, dass sich sonst kaum einer an Hardware traut hier.

Talakos 14 Komm-Experte - P - 2048 - 18. Januar 2014 - 14:48 #

Wie ich die Hardwarenews vermisst habe. Danke Dennis :)

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 11. Februar 2014 - 19:02 #

Auch wenn ich weit zurück bin in meinem RSS Reader, schön das die HW-News wieder da sind.

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