Zynga testet virtuelle Bitcoin-Währung in Browserspielen

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6. Januar 2014 - 12:29

Ab sofort erhalten User in (momentan) sieben Browserspielen des Unternehmens Zynga die Möglichkeit, neben den üblichen Zahlungsoptionen auch die virtuelle Währung Bitcoin zu nutzen. Bislang handelt es sich nach Aussage des Social-Games-Entwicklers um einen auf die Website Zynga.com beschränkten Test, der die Titel Farmville 2, Castleville, Chefville, Coasterville, Hidden Chronicles und Cityville umfasst. Von der Testphase derzeit ausgeschlossen sind das Spielen via Facebook sowie die mobilen Zynga-Angebote.

Als Begründung für diese Entscheidung nannte der Spiele-Anbieter „den weltweiten Anstieg der Bitcoin-Popularität“. Kurz nach der Meldung über den Zynga-Test reagierte der Kurs der elektronischen Währung positiv, sodass die Marke von 1.000 US-Dollar wieder übertroffen wurde. Mit Stand vom 6.1.2014, 12 Uhr, beträgt der Bitcoin-Kurs laut der Website Bitcoin.de 710 Euro beziehungsweise 1.088 US-Dollar. In den vergangenen Monaten war der Kurs unter anderem auf 640 US-Dollar abgestürzt, nachdem Chinas Zentralbank auch in Bezug auf die Möglichkeit der Geldwäsche vor der Währung gewarnt hatte.

Zynga arbeitet für den Testlauf mit dem Zahlungsabwickler Bitpay zusammen, der eigenen Angaben zufolge mehr als 15.000 Vertragspartner in 200 Ländern aufweist. Im vergangenen Jahr wurden zudem Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen US-Dollar realisiert.

Krusk 14 Komm-Experte - 2669 - 6. Januar 2014 - 12:45 #

Ein Zeichen dafür das es Zynga weiter nicht gut geht. Bitcoins sind eine hoch volatile Geschichte, und ein nutzen Dieser mit einem hohen Verlustrisiko verbunden. Solche Maßnahmen ergreift man als Unternehmen wohl nicht wenn man solide dasteht.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 6. Januar 2014 - 12:53 #

Oder wenn man einfach befürchtet, dass das klassische Währungssystem in Zukunft zusammenbrechen könnte und man für den Fall gewappnet sein möchte.

Anonhans (unregistriert) 6. Januar 2014 - 15:16 #

Ich glaube eher, dass man sich mit dem Schritt eine Erweiterung des Kundenkreises erhofft. Gibt genug Leute, die davor zurückschrecken, jedem x-beliebigen Webservice die eigenen Kreditkartendaten (oder ähnlich sensible Daten) in die Hand zu drücken. Erst recht, wenn es um solche Mikrotransaktionen geht. Ich würde zB niemals irgendwem kritische Informationen über mich auf die Server laden, nur um für ein Spiel oder in einem Spiel 1,99€ auszugeben. Da benutze ich denn lieber "anonyme" Zahlungsmöglichkeiten, wie Paysafe oder halt Bitcoin. Und ich denke, dass ich da inzwischen zu einer Gruppe gehöre, die immer größer wird. Ob Bitcoin da wirklich die passende Lösung ist, ist natürlich noch fragwürdig und mich persönlich wird das Experiment auch nich dazu verleiten, für langweilige und einfallslose Fließbandspiele von Zynga Geld auszugeben. Aber es ist sicherlich nen interessanter Versuch, auch wenn er zeigt, wie verzweifelt die Firma ist, weil sie komplett auf Mikrotransaktionen gesetzt haben und ihnen das Geschäftsmodell schon seit längerem unter den Füßen wegbricht und sie jetzt mit aller Kraft versuchen, das Ganze irgendwie wiederzubeleben.

DocStrange 12 Trollwächter - 863 - 6. Januar 2014 - 17:11 #

Die entscheidende Frage ist, ob ein Bitcoin-Nutzer dem Kundenkreis von Zyniga entspricht.

Barkeeper 16 Übertalent - 4226 - 6. Januar 2014 - 21:18 #

Ja, das ist eine wirklich gute Frage.
Da, meiner Meinung nach, Bitcoin momentan noch eher was für Geeks & Nerds ist wohl eher weniger..
Wobei.. Auch die zocken... :-)

Ach ja: Schön was aus meinem Vorschlag geworden ist! :-)

bam 15 Kenner - 2757 - 6. Januar 2014 - 13:06 #

Wenn man den Bitcoin-Kurs in den letzten Monaten und Jahren verfolgt hat, besteht kaum Grund zur Sorge. Wer Bitcoins nicht halten will, tauscht sie ganz einfach sofort in herkömmliche Währungen um und benutzt das ganze mehr oder weniger nur als digitale Umtausch-Währung wie bei vielen Online-Services üblich.

Bitcoins werden immer populärer, macht nur Sinn diese Zahlungsmethode zu akzeptieren, ganz gleich ob es einem Unternehmen gut geht oder nicht.

Edit: Ich würde in der News nicht von einem Abstürzen des Kurses reden. Der Kurs ist in den letzten Monaten stark gestiegen, zeitweise auf über 1000 Dollar und hat sich in den letzten Wochen erstmal auf ~600 Dollar korrigiert, nun steigt er wieder.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86555 - 6. Januar 2014 - 16:07 #

Geldwäsche ist hier wirklich ein großes Thema. Da könnte man fast n eigenen Artikel drüber bringen...

motherlode (unregistriert) 6. Januar 2014 - 21:25 #

Wird Zynga wegen Geldwäsche festgenommen?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 6. Januar 2014 - 21:30 #

Eine Firma kannst du nicht festnehmen. Wenn, dann die haftenden Gesellschafter.

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