nVidia : Hohe Verluste durch defekte Grafikchips

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7. August 2009 - 11:35 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass nVidia Probleme mit einigen Notebookgrafikchips hat. So häuften sich Ausfälle bei Geräten mit den beliebten 8400m, 8600GS und 8600GT-Grafikchips. Diese Ausfälle waren auf Produktionsfehler zurückzuführen, weshalb sich nVidia gezwungen sah, 196 Millionen Dollar für Austausch- und Reparaturkosten zurückzulegen. Offenbar war das Problem aber größer und teurer als angenommen. Wie jetzt bekannt wurde, wird es den Hersteller noch  weitere 119 Millionen US-Dollar kosten. 

Die defekten Grafikchips wurden primär von Herstellern wie Dell, Hewlett Packard und Apple verbaut. Es sind aber auch Fälle bekannt, in denen es Notebooks von Acer oder Samsung getroffen haben soll. Problematisch war offenbar ein unter hohen Temperaturschwankungen zu wenig widerstandsfähiges Material, welches den Produktionspreis der Grafikchips senken sollte. Dass die Probleme bislang nur bei Notebooks aufgetreten sind, kann auch daran liegen, dass Desktop-Grafikkarten nicht den enormen Temperaturschwankungen unterliegen wie die Chips in aktuellen Notebooks. 

Sollte ein Notebook mit einem entsprechenden Grafikchip auffällige Bildfehler zeigen, könnte es sich mit einem Hinweis auf nVidias Fertigungsprobleme übrigens durchaus lohnen, auch außerhalb der Herstellergarantiezeit auf einen Austausch der Grafikhardware zu pochen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 7. August 2009 - 12:06 #

Bah, ich und Bilder. Mag das mal jemand hübsch machen?

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11025 - 7. August 2009 - 12:18 #

Später, wenn ich an meinem PC sitze. :D

Edit: Schon passiert. :)

Vipery (unregistriert) 7. August 2009 - 17:06 #

Ohh ja dieses Problem mit den defekten Chips kenne ich.
1 1/2 Jahre nach dem Kauf meines Rechners bei Dell, ging meine GraKa flöten (8800GTX).
Als ich dann meine neue verbaut hatte, hielt sie leider auch nicht lange und nach 3 Monaten war meine 2. 8800GTX kaputt.
Meine bislang letzte 8800GTX hält jetzt schon wieder 4 Monate und ich hoffe ich muss den Support nicht nochmal wegen einer defekten Grafikkarte anschreiben.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 7. August 2009 - 17:21 #

Dummerweise war AMD/ATI zu der Zeit auch keine wirkliche Konkurrenz im Notebookgrafikmarkt. Das hat sich mittlerweile glücklicherweise geändert.

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