Assassin's Creed: "Jährliche Releases nur wenn Qualität stimmt"

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22. Dezember 2013 - 14:12 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Seit Assassin's Creed 2 veröffentlichte Ubisoft jedes Jahr mindestens einen neuen Titel der Reihe. Yanis Mallat von Ubisoft Montreal rechtfertigte dies im März gegenüber von Eurogamer.net damit, dass die Veröffentlichungsfrequenz kein Problem sei, wenn nur die Qualität stimmt und hinreichend viele Spieler vorhanden sind.

Ubisofts Nordamerika-Chef Laurent Detoc bekräftigte dies nun IGN gegenüber und gab an, dass der Publisher auch bereit sei, auf einen Jahresrhythmus zu verzichten, wenn die Qualität darunter leiden würde:

Sobald wir den Eindruck haben, wir würden mit einem Assassin's-Creed-Spiel nur 70er-Wertungen einfahren, würden wir es nicht ausliefern. Das schadet der Marke. Ich werde euch jetzt keine Produktnamen nennen, denn die kennt ihr genauso gut wie ich, aber sobald man Spiele auf 70er-Niveau ausliefert, sogar bei einer großen Marke, werden die Leute auf lange Sicht ihre Meinung über diese Franchise ändern. Sie wollen sie dann nicht mehr.

Wobei vielleicht angemerkt werden sollte, dass auch 70 Prozent grundsätzlich keine schlechte Wertung ist.

Azzi (unregistriert) 22. Dezember 2013 - 10:25 #

Jo hammer Qualität. Hahnebüchene Story und dumpfbackiges, anspruchsloses Gameplay,
Ich mag ja die Grundidee von AC sehr, aber die Umsetzung ist halt komplett anspruchsloser Casualmist.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 22. Dezember 2013 - 12:01 #

Nur genau das verkauft sich eben gut.
Mein warum sollte man daran was ändert und evtl mehr Arbeit reinstecken wenn es am Ende eh zu Millionen gekauft wird.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4607 - 22. Dezember 2013 - 14:20 #

Wenn AC "Casualmist" ist, was ist dann erst sowas wie Farmville? Man kann's auch übertreiben.

Thomas Barth 21 Motivator - 27503 - 22. Dezember 2013 - 14:36 #

Für Hater ist alles was erfolgreich ist Casual-Mist. Dabei ist völlig egal, ob das Spiel Farmville, AC, CoD, Super Mario oder Angry Birds heisst. Nur die eigene Spielserie die man spielt ist für Hardcore-Gamer.

Azzi (unregistriert) 22. Dezember 2013 - 15:47 #

Das sind alles Casual Spiele, was genau gibts darüber zu diskutieren?

Thomas Barth 21 Motivator - 27503 - 22. Dezember 2013 - 17:51 #

Da gibts nichts zu diskutieren, genauso wenig wie über die Tatsache, dass du ein stinknormaler Internet-Hater bist mit dem sich eine Diskussion nicht lohnt.

RyuKawano 11 Forenversteher - 711 - 23. Dezember 2013 - 0:12 #

Deine Argumente sind so ... argumentativ... nicht

Desotho 15 Kenner - 3358 - 22. Dezember 2013 - 16:14 #

Hehe, so schaut es aus.
Ich finde die Bezeichnung "Casual" eh sinnfrei.

Ich bin mit der Reihe jetzt auch nie warm geworden, aber solange es verkauft wird wie blöde wäre die Firma ja dumm wenn sie nicht Nachschub liefern würde.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 22. Dezember 2013 - 16:27 #

Und was hat der Begriff Casual mit haten zu tun?
Ist wohl eher der Fall das du Casual als ne Art Beleidigung siehst ^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 22. Dezember 2013 - 17:23 #

Casual vielleicht nicht, Casualmist schon. Aber Azzi als chronischer Miesepeter redet immer gerne alles schlecht ;).

Thomas Barth 21 Motivator - 27503 - 22. Dezember 2013 - 17:54 #

Casual ist für mich ganz und gar keine Beleidigung, ich spiele nämlich sehr gerne Spiele mit einer solchen Ausrichtung, weil sie mir oft Spaß machen. So wie Assassins Creed halt.

Azzi (unregistriert) 22. Dezember 2013 - 20:17 #

Casual find ich doch auch net als Beleidigung, hab bestimmt schon selbst einige gespielt wer denn net? Aber bei Assasins Creed trifft das auf mieses Gamedesign, ergo Casual Mist.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 22. Dezember 2013 - 16:27 #

Famville ist ebenfalls Casual, was denn das für ne doofe Frage.

Casual = Gelgenheitsspieler

Und eben genau den Anspruch hat AC nun einmal.

Keksus 21 Motivator - 25001 - 23. Dezember 2013 - 10:51 #

Er hat doch recht. Die AC-Serie hat nen Abgang gemacht. Spätestens seit Brotherhood setzt Ubisoft nur noch auf Quantität, statt qualität. Massig Gameplayelemente von denen kein einziges auch nur ansatzweise vernünftig ausgebaut ist.

Farmville ist ein Social Game. Das ist eine ganz andere Liga. AC versucht gerade krampfhaft sich dahinzuarbeiten.

Toxe 21 Motivator - P - 26531 - 22. Dezember 2013 - 16:14 #

Also ich habe gerade gestern Abend ein irgendwann günstig erstandenes AC:Brotherhood auf der PS3 durchgespielt und wurde dabei gut unterhalten und hatte meinen Spaß. Mehr erwarte ich von einem AC eigentlich nicht.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6734 - 22. Dezember 2013 - 16:35 #

Kannst du ja so finden, mir machen die Spiele Spaß, ich kaufe sie und du kannst sie einfach ignorieren :) Ist mir auch wirklich Wurst ob irgendjemand im Internet der Meinung ist, dass es "Casualmist" ist.

Es ist halt überall so: Menschen haben leichter den Eindruck von sich selbst, dass sie ein "Kenner" sind, wenn sie etwas schlecht finden.

joernfranz (unregistriert) 22. Dezember 2013 - 10:27 #

Ganz ehrlich: Hier sieht man wieder sehr deutlich welches Mindset hinter solchen Aussagen steht. Hauptsache ne Metacritic Wertung von 70+, dann wird die Kuh brav weiter gemolken. :(

Just my two cents 16 Übertalent - 4418 - 22. Dezember 2013 - 10:37 #

Kannst du es ihnen verüblen? Solange die "Kühe" Metacritic hörig sind und über alles stellen?

Wobei Ubi bei Black Flag eigentlich fast alles richtig gemacht hat.

Red Dox 16 Übertalent - 4137 - 22. Dezember 2013 - 12:18 #

-Swivel Gun manuell feuern (vgl.AC3)
-Veränderbarer bzw. deutlich höherer Schwierigkeitsgrad
-Kampfsystem (immer noch) deutlich zu schlecht verglichen mit der Batman Arkham Reihe.

Wären zumindest meine Kritikpunkte an Blackflag. Aber stimmt schon, im großen ganzen wars ziemlich gut für ein jährliches AC. Sogar mal mit einem *vernünftigen* Ende ohne das mir haarsträubende Zukunftsprognosen um die Ohren geklatscht werden oder ein großes Fragezeichen über den Werdegang des Protagonisten schwebt.

joernfranz (unregistriert) 22. Dezember 2013 - 20:24 #

Ne. Aus wirtschaftlicher Sicht kann ich das nachvollziehen. Und über Black Flag hört man ja auch im Gegensatz zu Teil 3 wieder einige gute Stimmen. Trotzdem bin ich sehr skeptisch und finde es schade wie sich die Serie entwickelt hat.

Namensgebend (unregistriert) 23. Dezember 2013 - 17:09 #

Was mir bei den Berichten über Black Flag zu kurz kam, ist, dass es quasi nichts selbst zu entdecken gibt. Ich habe zwar diese riesige, durchaus schöne, Welt, in der ich mich frei bewegen kann, aber irgendwie hetze ich nur von einer Kartenmarkierung zur nächsten.
In AC 3 beispielsweise, sofern ich mir keine KArten gekauft habe, konnte man tatsächlich noch etwas entdecken und ist entsprechend aufmerksam durch die Welt gelaufen. Black Flag hingegen zeigt einem von Anfang an alles und markiert entsprechende Gebiete auf der Karte noch grün, sofern ich auch jedes noch so sinnlose Fragment eingesammelt habe. Auch wenn es einiges besser als der Vorgänger gemacht hat, hat mir das doch ingesamt das ganze Spiel vermiest. Ich hoffe, da rudern sie wieder zurück. Wozu Open-World, wenn ich nichts entdecken kann und mir die Karte alle interessanten Stellen von Anfang an zeigt.

Namensgebend (unregistriert) 23. Dezember 2013 - 17:12 #

Und noch etwas war ein totaler Stimmungskiller. Dass Nebentätigkeiten (Crew befreien, Assassinenaufträge usw.) viel zu früh verfügbar waren, ohne dass man entsprechend in der Story fortgeschritten war.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 25. Dezember 2013 - 14:19 #

Das war aber generell ein Problem der Serie... ich weiss nicht mehr in welchem Teil das war, auf jeden Fall hat es mir am Anfang ziemlich viel Spaß gemacht, möglichst viel von den Geschäften zu kaufen/renovieren sobald ich ein neues Gebiet betreten und befreit habe. Die Folge war, dass ich, als ich nach einigen Spielstunden wirklich ernsthaft die Story verfolgt habe, eigentlich viel zu übermächtig war. Klar, das war meine eigene Schuld und ist ein Teil des OpenWorld-Gedankens. Das ist aber anderswo auch umgesetzt, ohne den Storyteil des Spiels langweilig werden zu lassen.

Namensgebend (unregistriert) 25. Dezember 2013 - 19:57 #

Das stimmt natürlich, da waren auch die Vorgänger nicht wirklich konsequent. In dieser Schärfe, dass ich also eine Crew für ein Schiff anheuern kann, das ich noch gar nicht besitze bzw. Attentate für eine Gruppe ausführen kann, die ich überhaupt nicht kenne, ist mir das allerdings erst in Black Flag aufgefallen. Hat für mich doch einiges an Atmosphäre zerstört. Ich denke, das kann man besser lösen, ohne den Open-World Teil großartig einzuschränken.

Henke 15 Kenner - 3636 - 22. Dezember 2013 - 10:58 #

Aber sicher, Yanis! Und hätte meine Großmutter Räder, wäre sie ein Motorrad...

Ich hab ja nix dagegen, wenn Ubisoft uns jährlich einen neuen Assains Creed-Teil entgegen"scheißt", damit deren Portokasse stimmt - nach Teil 1 habe ich das Interesse an der Serie verloren.

Nachdem uns die heiligen Spielegötter dieses Jahr mangelhafte, überteuerte und unvollständige Produkte angedreht haben (Sim City, Aliens-CM und Mikrotransaktionen noch und nöcher) halte ich die Aussage von Herrn Mallat für den blanken Hohn!

Just my two cents 16 Übertalent - 4418 - 22. Dezember 2013 - 11:05 #

Ach, Sim City und Aliens: CM waren von Ubisoft? Oder geht es um die graue nicht definierbare "Industrie" in der alle gleich (böse) sind?

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4607 - 22. Dezember 2013 - 14:33 #

> Ich hab ja nix dagegen, wenn Ubisoft uns jährlich
> einen neuen Assains Creed-Teil entgegen"scheißt",
> damit deren Portokasse stimmt - nach Teil 1 habe ich
> das Interesse an der Serie verloren.

Sprich, du hast nur den mit Abstand schlechtesten Teil der Serie gespielt. Meinst aber trotzdem, dass Spiel gut genug zu kennen. :-(

Dabei ist gerade AC eine der wenigen Marken, die jährlich nicht einfach nur den Vorgänger klonen. Gerade Black Flag ist das beste Beispiel dafür.

Und die Szenarien rechne ich persönlich der Serie auch hoch an. Zeit der Kreuzzüge, Renaissance, amerikanischer Unabhängigkeitskrieg - alles Szenarien, die in Spiele kaum vorkommen und entsprechend unverbraucht sind.

Davon abgesehen, ist AC4 praktisch bugfrei (technisch gesehen, die Open-World-typischen KI-Schwächen hat es schon), Mikrotransaktionen gibt es vermutlich, aber man wird nie damit direkt konfrontiert und verpasst nichts, überteuert finde ich es im Verhältnis zur Spielzeit auch gar nicht. So gesehen verstehe ich dein Problem mit der Aussage nicht.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 22. Dezember 2013 - 17:43 #

Nur weil die Szenarien jedes Mal andere sind, heißt das nich automatisch, dass die Vorgänger nicht geklont werden. An der Spielmechanik hat sich nämlich seit AC2 praktisch gar nichts verändert. Und wenn doch, dann oft leider zum Schlechteren, z.B. diese unsägliche Autorun-Funktion mit der ich ständig an Mauern, Wänden, Vorsprüngen etc. pp. hochklettere, obwohl ich das nicht will und mich nur aufhält.

Dass die Szenarien allerdings unverbraucht sind, da hast Du natürlich recht und das ist auch der Grund, warum ich der Serie bis heute trotz der zahlreichen Unzulänglichkeiten treu geblieben bin.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4607 - 23. Dezember 2013 - 23:41 #

Die Grundmechanik ist immer identisch, das stimmt. Aber wenn das ein Nachteil ist, kann man damit auch jedes Mario und Zelda kaputtreden. Und jedes Gran Turismo. Und jedes Bethesda-Rollenspiel. Und jedes GTA. Eine gute Grundmechanik kann man durchaus beibehalten.

Und beim Drumherum hat jeder AC-Teil ja neues geboten. Uncharted-mäßige Höhlen/Katakomben mit Kletterfokus, Seeschlachten, verschiedene Jetztzeit-Szenarien, Wirtschaftssysteme, trainierbare Assassinen-Assistenten, Handel usw. - ich finde nicht, dass da jedes Jahr ein Klon abgeliefert wurde, es gab immer neue Elemente. Teilweise aber auch mal zum Schlechten wie dieses Tower-Defense-Element in Revelation.

Das Autorun-System in Black Flag finde ich auch nervig. Aber ist eher Genörgel auf hohem Niveau, wenn man den Rest ansieht.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 24. Dezember 2013 - 1:11 #

Natürlich kann und sollte man sogar eine gute Grundmechanik beibehalten. Die ist ja bei AC auch gewiss nicht schlecht vom Prinzip her. Nur gibt es an vielen Stellen ordentlich Verbesserungsbedarf, sei es das bereits von mir genannte Autorun, oder aber auch Stealthelemente oder das Kampfsystem, welches einfach zu undynamisch ist. Nach so vielen AC-Spielen würde ich mir da einfach wünschen, dass wirklich verfeinert wird.

Mein Wunsch trifft übrigens auch durchaus auf GT zu, weil da die KI seit dem ersten Teil gleichbleibend schlecht geblieben ist - und dennoch bin ich durchaus ein Fan beider Spielereihen.

Henke 15 Kenner - 3636 - 23. Dezember 2013 - 7:02 #

Sorry, wenn Du Dich auf den Schlips getreten fühlst, lieber Bruno L., und ja, Teil 1 gilt allgemein auch als der unausgereifteste Teil der Serie.

Dennoch denke ich, dass bei derlei "Schnellschüssen" über kurz oder lang die Qualität eines Franchises leiden muß! Vergleiche hierzu bitte Sonic oder die Tomb Raider-Reihe.

Mag ja sein, dass die klugen Köpfe hinter AC vor Ideen nur so sprudeln, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Liebe zum Spiel, eine so kurze Entwicklungszeit und "Quality Assurance" ein auf Dauer befriedigendes Erlebnis liefern.

Zumal man sich anhand der Frequenz der rausgebrachten Spiele und der Anzahl fragen muss, ob dem Spieler hier nicht Massenware mit 2-3 netten Neuerungen pro Teil verkauft wird.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4607 - 23. Dezember 2013 - 23:34 #

Ich fühl mich nicht auf den Schlips getreten, ich behaupte nur, dass jemand, der nur AC1 gespielt hat, die Serie beim besten Willen nicht gut beurteilen kann.

Davon abgesehen wird ein AC natürlich nicht nur ein Jahr entwickelt. Das sind mehrere Teams, die parallel zwei, wenn nicht drei Jahre an einem Teil arbeiten. Genauso wie bei Rockstar auch nicht Max Payne 3, Red Dead Redemption und GTA V von denselben Leuten entwickelt wurde.

Ich hab mich auf jeden Fall von jedem AC gut unterhalten lassen. Und im Gegensatz zu dir hab ich die auch wirklich gespielt.

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 22. Dezember 2013 - 11:21 #

Welche Marke meint er eigentlich mit seinem Beispiel, wie man ein Franchise killen kann?

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 22. Dezember 2013 - 11:58 #

Need 4 Speed ist zb so eine Marke.

Greentail 10 Kommunikator - 505 - 22. Dezember 2013 - 12:05 #

Ich habe direkt an Command & Conquer gedacht.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 22. Dezember 2013 - 12:10 #

Oder Assassins Creed, das ich in den ersten zwei Games wirklich geliebt habe... und inzwischen so langweilig finde, dass ich bei jedem Kampf einzuschlafen drohe.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6734 - 22. Dezember 2013 - 18:46 #

Siehst du, ich fand den ersten AC gähnend langweilig und die späteren besser. Könnte das etwa heißen, dass sich Geschmäcker unterscheiden?! ;)

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 22. Dezember 2013 - 21:23 #

Da wirst du nie hören, dass ich dir widerspreche - das predige ich eigentlich immer wieder. :) Den zweiten Teil empfand ich übrigens aus das Highlight der Serie. Danach hats mich einfach nicht mehr gepackt, weil sichs alles so gleich angefühlt hat, obwohl ich noch Brotherhood und Revelations gespielt habe - die beiden quasi am Stück.

Die Spiele sind nach wie vor schön anzusehen und flüssig zu spielen, sie motivieren mich nur einfach nicht mehr - teils weil sich die Serie in meinen Augen nicht weiterentwickelt - Tower Defense war hier schon ziemlich ätzend - und zweitens weil man mit etwas übung einfach so entspannt durchrennt. Wäre nicht wirklich jedes Jahr jetzt ein neuer Teil gekommen wäre meine Motivation wahrscheinlich höher - so hat es sich für mich einfach abgenutzt und wurde damit ausgemolken. Weiters bin ich ein großer Freund davon, Serien gleich welcher Art zu einem befriedigenden Ende zu führen, solange sie noch jedem in guter Erinnerung bleiben. Das hätten sie meiner Meinung nach elegant mit der Hintergrundgeschichte von Desmond machen können. Allerdings am Besten schon mit Brotherhood. Die ganze Geschichte jetzt noch ein befriedigendes Ende finden zu lassen ist fast unmöglich, finde ich. Aber wie du sagst - Geschmacksache.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12808 - 22. Dezember 2013 - 13:35 #

Silent Hunter, Die Siedler....

Heyana (unregistriert) 22. Dezember 2013 - 14:44 #

Glaube nicht, dass er damit eine ganz bestimmte Marke meint, sondern eher das Vorgehen anderer Publisher wie zB EA. Die haben Sim City in verbuggtem Zustand rausgebracht und auch dem neuen Need for Speed und Battlefield 4 sieht man an, dass sie schnell zum Launch der Next Gen auf den Markt geworfen wurden. Beide haben zwar bessere Wertungen als 70er bekommen, trotzdem merkt man ihnen an, dass sie schnell fertig werden mussten. Die Fans von Battlefield zB sind ziemlich sauer wegen der massiven Probleme, soweit ich das mitbekommen habe. X Rebirth ist noch so ein aktuelles Beispiel eines Titels, der so nie hätte erscheinen dürfen und der Marke X massiv geschadet hat.

Henke 15 Kenner - 3636 - 23. Dezember 2013 - 7:24 #

Gottseidank erkennt wenigstens einer, was ich meine.

Mir ist natürlich klar, dass Entwickler und Publisher Geld machen wollen - logisch, die Entwicklung eines AAA-Titels kostet ja auch Millionen.

Leider sind viele Spiele (insbesondere Fortsetzungen) inzwischen zur Massenware verkommen, jährlich muss ein neuer Teil her und das Rad möglichst neu erfunden werden.

Dass unter diesem (Erfolgs-)Druck die Qualität leidet, Spielestudios und Publisher eingehen, der Endkunde verärgert ist und die Spieleperlen (gefühlt) immer seltener werden, sollte sich jedem hier auf GamersGlobal inzwischen erschlossen haben.

In Zeiten, in denen der Spieleindustrie (bekanntermaßen) Profitgier über Liebe zum Spiel geht, störe ich mich dann doch ein wenig sehr an Aussagen wie denen eines Yanis Mallat.

Sciron 19 Megatalent - P - 16069 - 22. Dezember 2013 - 15:03 #

Beyond Good and Evil

bsinned 17 Shapeshifter - 6861 - 22. Dezember 2013 - 14:31 #

Ich hab AC4 ja hier dank GamersGlobal gewonnen und mit dem Piratenszenario hätte ich mir als Besitzer aller anderen Teile den Diesjährigen eigentlich nicht gekauft.
Nach einigen Stunden Spielzeit nun muss ich aber gestehen, dass ausgerechnet die Seeschlachten das sind, was AC4 für mich spielenswert machen. Alles abseits vom Wasser ist mit Larifari-Held und Nonsens-Story für mich absolute Langeweile.
Schön also, dass sie mit den Seeschlachten ein in AC3 eingeführtes Element nun erfolgreich ausschlachten können, aber den Rest habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass ich auch einen nächsten Teil, sofern er keinen anderen Weg beschreitet, erstmal nicht kaufen würde.

Und mal ganz am Rande: Verdammt nochmal! Mit 'Black Flag' verbinde ich die Band, die mich musikalisch vielleicht am meisten geprägt hat und nicht f***ing weichgespültes Assassins Creed!
Gibts demnächst vielleicht noch 'Filly Pferdchen Adventures: Nine Inch Nails'?

Vampiro 21 Motivator - P - 30629 - 22. Dezember 2013 - 14:55 #

Das ist doch ein Aufruf an alle Zeitschriften: "Bitte gebt uns endlich 70er Wertungen damit wir Zeit haben ein gutes Kampfsystem zu entwickeln und ein paar gescheite Story-Schreiber engagieren können."

bsinned, genau deine Meinung hat auch Heinrich Lenhardt, siehe Veteranen-Podcast. Seefahrt als Highlight des Spiels.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 22. Dezember 2013 - 15:36 #

Also mich konnte bis jetzt jedes AC Spiel gut unterhalten! Das eine mal besser das andere etwas schlechter, trotzdem waren es immer überdurchschnittlich gute Spiele! Black Flag hat mich zuletzt echt begeistert! Bin gespannt was da noch kommt.

Warwick 17 Shapeshifter - 6407 - 22. Dezember 2013 - 17:12 #

Ich habe mittlerweile eine Abneigung gegen Spieleserien, die jährlich fortgesetzt werden - sowas kommt mir nicht mehr auf den Rechner oder in die Konsole. Ich spiele ein gutes Spiel lieber 2-3 Jahre lang 1-2 mal pro Jahr bis dann evtl. mal eine Fortsetzung kommt. Dann hat sich auch der Spielkauf für mich mehr gelohnt. Ein AC konsumiert man idR ein mal durch, und das war es dann, denn der Nachfolger ist ja fast schon angekündigt, während man noch am Vorgänger spielt - für mich entwertet das die Spielserie, von der Qualität mal ganz zu schweigen ....

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 22. Dezember 2013 - 17:34 #

Hm. Wenn große Publisher wie Ubisoft - ich mag das Unternehmen grundsätzlich - nicht mit großen "Fach"-Magazinen irgendwelche Verträge aushandeln würden, wären die AC-Spiele schon längst im 70er-Wertungsbereich angelangt.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 33951 - 22. Dezember 2013 - 17:52 #

Also das einzige was mir aus der Richtung bekannt ist, ist, dass die vor ein paar Jahren angeblich Computer Bild Spiele eine Test-Version von AC 2 anbieten wollten, wenn die ihnen "sehr gut" als Wertung garantieren, was CBS aber abgelehnt hat.

http://www.gamersglobal.de/news/13463

Ansonsten glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass das allzu oft vorkommt.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 22. Dezember 2013 - 17:57 #

Naja, offiziell weiß man sowas natürlich nicht. AC4 habe ich auch noch nicht durchgespielt, aber schon einige Stunden darin verbracht. Bei AC ändert sich spielmechanisch einfach zu wenig, als das Wertungen im hohen 80er-Bereich und teilweise sogar in den 90ern noch gerechtfertigt wären. Ein zusätzliches Element wie die Seeschlachten hilft da nicht viel, wenn der Rest 1 zu 1 übernommen wird.
Insofern ist der Verdacht gekaufter Testwertungen durchaus angebracht. Oder es läuft was gewaltig schief in den Games-Redaktionen und ihren Kriterien.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4706 - 22. Dezember 2013 - 22:17 #

Aber der Punkt zählt ja eigentlich nur, wenn der Spieler die Vorgänger alle schon satt hat. Wenn also ein 90er-Spiel erscheint und die Nachfolger bieten eigentlich "nur" mehr vom selben, dann muss man sie dafür doch nicht zwingend abwerten, schließlich müssten die bekannten Spielelemente bei neuen Spielern noch genausogut funktionieren, wenn man nichts verschlechtert hat.
Dass AC bei mir eigentlich immer ein flaues Gefühl zurücklässt und ich ab der Hälfte der Story denke "Ist es bald vorbei, so langsam wird's wieder eintönig/nervig", ist ja nochmal eine andere Frage.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 22. Dezember 2013 - 22:03 #

Unsinn. Bei Revelations und Teil 3 gab es genug Wertungen in diesem Bereich. Die PSP-Episode hat sogar fast ausschließlich negative Kritiken erhalten.

Trotz des jährlichen Veröffentlichungrhytmus ist die Qualität sehr hoch, weil Ubisoft verschiedene Teams an die Marke gesetzt hat. Mir hat Teil 3 trotz der vielen Kritik in Foren sehr gut gefallen, auch wenn es natürlich nicht die Qualität eines Rockstar-Spiels erreicht. Dafür sind Story und Gameplay einfach zu seicht.

Nächstes Jahr soll übrigens eine Episode für Xbox 360 und PS3 erscheinen und eine für PS4 und Xbox One. Das dürfte am Ende besser sein als ein Cross-Plattform Spiel, das immer auf das schwächste Glied Rücksicht nehmen muss.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 22. Dezember 2013 - 22:14 #

Was wiederum die Frage aufwirft, warum Ubisoft nicht schon längst eine Auszeit angeordnet hat, wenn es so viele Wertungen in dem Bereich gab.
Mit Teil 3 hatte ich übrigens auch sehr viel Spaß, ich empfinde das Spiel sogar als ebenbürtig zu Teil 2.
Und zu meiner Verteidigung möchte ich noch erwähnen, dass ich mich in meinem Ursprungsposting primär auf die Wertungen des aktuellen Black Flag bezog, welches einfach teilweise absurd hohe Wertungen erhalten hat.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 22. Dezember 2013 - 22:33 #

Black Flag (ich hab es leider noch nicht gespielt) ist in Spieleforen wesentlich besser aufgenommen wurden als der Vorgänger, der Metacritic Score ist mit 86 aber ziemlich normal und ich kann keine absurd hohen Wertungen von renommierten Seiten finden.

Die Spieleseiten schaden sich ja nur selber wenn sie solche Deals annehmen und die Publisher stecken auch in der Bredouille wenn sowas öffentlich wird. Batman: Arkham Aslyum war z.B. ein echter Überraschungshit. Aber weil die PR-Abteilung von Eidos keine Wertungen unter 90% vor einem bestimmten Termin erlaubt hat, gab es in zahlreichen Foren die Verschwörung hier würde jemand versuchen negative Kritiken an Lizenzmüll zu unterdrücken. Zumindest von den Leuten, welche die Demo nicht gespielt hatten...

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 22. Dezember 2013 - 22:55 #

Metacritic kommt mit dem Score ganz gut hin, aber eben diese 86% empfinde ich bei Black Flag als absurd hoch, ganz einfach, weil all die kleinen und großen Fehler noch immer nicht ausgebügelt worden sind, z.B. die mitunter hakelige Steuerung, das sehr simple, passive Kampfsystem und das Fehlen eigentlich selbstverständlicher Stealthelemente, sei es auch nur wenigstens die Möglichkeit zum Ducken (ja, es gibt Stealth, aber es wirkt auf mich einfach unausgegoren). Und das sind alles Probleme, die teilweise seit dem ersten Teil bestehen.
Wie weiter oben schon erwähnt, ich habe AC4 bisher auch noch nicht durch-, sondern nur mehrstündig angespielt. Insofern ist meine jetzige Meinung natürlich nur unter Vorbehalt. Aber ich glaube nicht, dass ich sie noch ändern werde, die genannten Probleme werden sich ja nicht plötzlich in der zweiten Hälfte in Luft auflösen. Nichtsdestotrotz habe ich meinen Spaß mit dem Spiel, schlecht ist AC4 bei weitem nicht. Empfehlen kann ich es Dir also durchaus.

steever 16 Übertalent - P - 5089 - 22. Dezember 2013 - 18:20 #

Letzlich werden die Verkaufszahlen entscheiden, ob die "Qualtiät" für sie stimmt oder nicht. Als würden sie ein 70er Titel, das sich millionenfach verkauft, versanden lassen würden...

bam 15 Kenner - 2757 - 22. Dezember 2013 - 19:28 #

Also persönlich habe ich Spielserien lieber, die unregelmäßig fortgesetzt werden. Da wartet man eventuell Jahre drauf, aber das Spielerlebnis ist deutlich unterschiedlich zum Vorgänger. Viele aktuelle Serien liefern einfach jedes mal das gleiche Spiel mit ein paar Verbesserungen ab. Macht zwar immer noch Spaß, aber vom Hocker wird man nicht gehauen.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50665 - 22. Dezember 2013 - 19:53 #

sehe ich genauso.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5838 - 22. Dezember 2013 - 23:03 #

Besonders da zum Beispiel auch keine Zeit ist, bei jährlichen Veröffentlichungen technische Neuerungen einzuführen, so dass z.B. AC eine Engine benutzt, die schon sehr in die Jahre gekommen ist.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 23. Dezember 2013 - 5:25 #

AC. Ubisofts Call of Duty. Und Call of Duty ist... naja, wissen wir alle.

Sollen sie doch. Wenn die Leute den Quatsch kaufen, selber schuld.

Player One 12 Trollwächter - P - 1163 - 23. Dezember 2013 - 8:30 #

Nun habe ich mir doch Black Flag zugelegt, da für meine PS4 noch nicht so viel Spiele verfügbar sind und jetzt kämpfe ich in den ersten Stunden wieder gegen die Langeweile. Die Steuerung ist leider auch noch so zickig wie eh und je. Bei den Verfolgungsjagden durch die Stadt will mein Alter Ego des öfteren lieber auf einen Baum klettern, als weiter zu rennen.

Ubisoft sollte sich für diese Serie mal eine längere Auszeit gönnen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 33480 - 23. Dezember 2013 - 11:40 #

Das mit der zickigen Steuerung war schon sehr schön in der SdK zu sehen.

Player One 12 Trollwächter - P - 1163 - 23. Dezember 2013 - 17:55 #

....hätte ich mir die bloss mal angeschaut.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3094 - 23. Dezember 2013 - 11:42 #

Ich habe AC4 auf meiner XBOX ONE durchgespielt und fand es sehr unterhaltsam. Hat mich auch animiert, mal wieder den "Roten Korsar" herauszukramen und anzuschauen, sowie ein wenig über Piraten nachzulesen. Karibikflair im Spätherbst kommt auch ganz gut, wenn es draussen grau ist und der Fernseher das Wohnzimmer in ein "Türkisblau mit Sonnengelb" taucht.

Muss aber dazu sagen, dass dies das erste AC war, was mir gefallen hat. AC1 habe ich ca. 30 min gespielt und dann ignoriert, AC2 gar nicht erst angeschaut und letztes Jahr in AC3 mal wieder hineingeschaut ...und ebenfalls schnell wieder aufgehört.

Und noch einmal etwas zum Schlußsatz: Ich stamme auch noch aus der Zocker-Generation, in der auch 65%-Titel einen fesseln konnten. Aber erstens erscheinen jeden Monat genug 90%-Blockbuster, zweitens dauern "große" Spiele heute meist viel länger als früher. Dadurch gibt es so eine Art "Wertungsinflation" - 70% heute sind eben in der Masse der Top-Titel eine grottige Wertung, und landet meist nach kurzem auf den Wühltischen der Elektrodiscounter...

Wenn ich daran denke, dass man ein "A Link to the Past" oder "Monkey Island" in ein oder zwei Tagen durchzocken kann... sagt das mal einem Skyrim oder GTA V...

Toxe 21 Motivator - P - 26531 - 23. Dezember 2013 - 11:56 #

Also AC2 war schon deutlich besser als AC1, und Brotherhood war dann nochmal ein klein wenig besser als AC2.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 23. Dezember 2013 - 12:17 #

"zweitens dauern "große" Spiele heute meist viel länger als früher."

Wenn man wie ein braves Hündchen jede Fetchquest macht oder Kram sammelt, der mit dem eigentlichen Spielablauf nichts zu tun hat, mag das stimmen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3094 - 23. Dezember 2013 - 16:54 #

Wo willst Du denn da die Grenze ziehen, z.B. bei Skyrim?

Ich beende die meisten meiner Spiele schon mit nur einem Durchgang und mache nur das nötigste, wenn man das als Maßstab nehmen will. Das muss dann auch i.d.R. als "durchgespielt" gelten, weil das Spiel dann schon meist einen Monat in der Konsole rotiert und schon zwei bis n weitere Highlights warten...

Wie gesagt, habe AC4 jetzt vierzig Stunden lang gespielt und habe eine Gesamtsynchro von 56%. Aber die Story ist beendet, das reicht um es wegzustellen. Es warten noch andere Games...

Mir ging es also schon um die reine Story. Die kommt mir bei vielen Spielen heute einfach sehr in die Länge gezogen vor. Oft habe ich schon nach 5 bis 10 wirklich spaßigen Stunden gemerkt, dass die Euphorie langsam zu Mühe wurde, eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Aufhören. Wenn da nicht noch die andere Hälfte der Story wäre, durch die man sich dann durchbeisst...

T_Prime 13 Koop-Gamer - 1457 - 23. Dezember 2013 - 12:38 #

Ich war bereits bei AC3 skeptisch, da die Entwicklungszeit ganz einfach kurz war. Trotzdem empfand ich AC3 im Vergleich zu Brothehood und Revelations als "Erfrischung". Es gab ja doch einige Neuerungen und komplett neue Schauplätze. Ich habe das Spiel sehr gerne gespielt und finde auch die Wertung von GamersGlobal (9.0) auf jeden Fall gerechtfertigt.
Trotzdem bin ich irgendwie der Ansicht, dass AC eher nach Europa passt. Das Feeling in Florenz oder Venedig durch die historischen Straßen zu laufen (inklusive Historische Informationen über sämtliche Bauwerke) vermisse ich. Und es gibt ja noch eine Menge anderer möglicher Schauplätze in Europa, die ebenfalls sehr interessant wären.

In AC Black Flag wurde nun der Fokus auf die Seeschlachten gelegt, was sicherlich eine schöne Neuerung ist (war in AC3 ja schon eine schöne Ergänzung). Trotzdem ist dies der Grund dafür, weshalb ich mir AC Black Flag noch nicht zugelegt habe. Für mich muss ein AC einfach an Land stattfinden (mit all den Möglichkeiten Neues in den Städten oder außerhalb in den Ländereien zu entdecken) mit einer spannenden Story.

Für die Entwickler muss es auf jedenfall ein enormer Druck sein in den kurzen Zeiträumen gute Qualität abzuliefern. Meiner Meinung nach hat das bei AC3 noch gut funktioniert, aber ich bezweifle irgendwie, dass das auf Dauer gut geht.

fellsocke 16 Übertalent - P - 5370 - 23. Dezember 2013 - 16:28 #

Irgendwo (hier auf GG wenn ich mich recht entsinne) habe ich mal gelesen, dass es mehrere Teams gibt, die parallel die neuen AC-Teile entwickeln und nicht ein einziges Entwicklerteam jedes Jahr ein neues Assassin's Creed raushaut.

Davon abgesehen werde ich, nachdem mich Teil 3 überwiegend entweder genervt (vereinfachte und damit lästige Klettersteuerung, Seeschlachten) oder gelangweilt (Grenzland, uncooler Hauptcharakter) hat, mir erst dann wieder ein "großes" AC zulegen, wenn die Geschichte wieder an Land und möglichst in Europa spielt. Ich bin gespannt auf Liberation HD, das werde ich mir wegen des recht netten Preises noch anschauen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3094 - 23. Dezember 2013 - 18:43 #

Die Infos über Kirchen, Paläste und sonstige POIs in Kingston, Port Royal, Nassau oder Maya-Ruinen sind mindestens ebenso "historisch" wie die Europa-Referenzen in den vorigen Teilen.

Ebenso sind viele Charaktere an ihre historischen Vorbilder angelehnt, z.B. die Person des Stede Bonnet, einem Piraten, der eigentlich gar keiner ist. Der echte Stede schloss sich der Crew des berüchtigten Edward Teach (Blackbeard) an, um dann irgendwann allein loszuziehen und vor Charleston sein nasses Grab zu finden (vgl. Wikipedia) - achtet mal auf die Storyline und die Gespräche mit Bonnet in AC4...
Wer sich für diese Region und Zeit interessiert, der findet dutzende interessante Anspielungen, und erfreut sich an detailgetreuen Segelschiffen und karibischen Städten.

Wer natürlich nichts für die die Karibik übrig hat, dafür aber Fan des europäischen Mittelalters ist, der mag das anders empfinden, aber historisch gesehen liegen beide Spiele auf der gleichen Linie.
Man darf auch nicht vergessen, dass die Geschichte der karibischen Kolonien auch sehr eng an Europa geknüpft ist - im Spiel ist daher auch ständig der Einfluss der britischen Krone oder der Spanier deutlich zu spüren...

Und zum Thema Seeschlachten: Ich habe bestimmt weniger als die Hälfte der Zeit auf dem Wasser verbracht, den Rest mit Schatzsuchen in düsteren Höhlen oder dichtem Dschungel, in türkisblauen Lagunen oder auf einsamen Sandbänken, in kolonialen Handelsstädten, Eingeborenendörfern, auf Sklavenplantagen oder in dreckigen Piratennestern...

Wer sich für das Setting interessiert, der WIRD Spaß mit AC4 haben.

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