Steam Machines: Unboxing-Video, Innenleben und Benchmark [Upd.]

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15. Dezember 2013 - 18:09 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

Update vom 16.12.:

Mittlerweile hat Corey Nelson zwei weitere interessante Videos veröffentlicht. Im ersten schraubt er seine Steam Machine auf und zeigt euch das Innenleben. Die verwendeten Komponenten sind sehr platzsparend verbaut, wobei sich die enthaltene Nvidia Geforce GTX 780 und die HDD-Festplatte relativ leicht ausbauen lassen. Außerdem scheint Platz für eine zweite Festplatte zu sein.

Das zweite Video zeigt Benchmarkergebnisse mit 3DMark unter Windows 7, das auf einer zweiten Festplatte installiert wurde, da SteamOS derzeit keine Partitionierung erlaubt. Die Steam Machine zeigt demnach eine bessere Leistung als 70 Prozent aller getesteten Systeme und liegt etwas unterhalb der Marke für einen High-End Spiele-PC.

Ursprüngliche Meldung vom 15.12.:

Am 13. November verschickte Valve die ersten Prototypen der hauseigenen Steam Machines (wir berichteten). Einer der 300 glücklichen Beta-Tester ist Corey Nelson, der seine Ersteindrücke in einigen Videos auf Youtube festgehalten hat. In seinem Unboxing-Video, das ihr am Ende dieser News findet, erhaltet ihr einen ersten Blick auf die tatsächliche Hardware inklusive Controller und die weiteren Inhalte der Packung. So sind neben zwei Handbüchern ein Netzkabel, ein HDMI-Kabel, eine WiFi-Antenne, ein USB-Kabel für den Controller und ein USB-Recovery-Stick enthalten.

In weiteren Videos zeigt Nelson den Bootvorgang, den Controller im Detail und am Beispiel von Portal und Metro - Last Light wie Spiele auf dem System laufen. Bedenkt dabei, dass es sich bei Hardware und Software noch um Betaversionen handelt.

Über die technischen Spezifikationen der Steam Machines, den von Valve entwickelten Controller und das verwendete linux-basierte Betriebssystem SteamOS, das mittlerweile frei zum Download verfügbar ist, berichteten wir bereits im Detail in den verlinkten früheren News. Der geplante Erscheinungstermin der Steam Machines ist im Laufe des nächsten Jahres.

Video:

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 15. Dezember 2013 - 18:15 #

Hat was. Und das ist genau meine Zukunftssicht. Alles kleiner bauen und keine Midi Tower mehr. Bei ihm ist ein i7 und eine 780 drin. Also was besseres als mein i5 mit der 770 und das steckt in einem großen Corsair Tower.
Nur würde ich da Win 8.1 und SteamOS installieren. So das man alle Spiele daddeln kann.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86499 - 15. Dezember 2013 - 18:48 #

Genau so wird meine eigene Steamb...ähm, ich meine MiniPC im nächsten Jahr aussehen. Tiny & Powerful heisst die Devise, drum lieber selbst zusammenstellen. Es sei denn Valve schafft es über den Preis mich zu einem Kauf zu bewegen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 15. Dezember 2013 - 19:03 #

Valve hat ja nichts damit zu tun. Sind ja alles "kleine" PC-Schrauber, die die Teile bauen und anbieten.

Durch das kleine und teurere Gehäuse werden die Geräte so oder so ein wenig teurer als ein Desktop mit 08 / 15 Gehäuse.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 16. Dezember 2013 - 1:05 #

Bei einem so kleinem Gerät sollte man auch ein wenig mehr Geld in eine gute Lüftung investieren, sonst raucht einem der Rechner ganz schnell mal ab.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 16. Dezember 2013 - 0:35 #

Das sagst du jetzt. Wart's mal ab, bis du den Mini-Tower vor dir zu lagen hast und dich abquälst, da alles reinzukriegen. Ich hab jetzt schon 2 HTPCs gebaut, einmal in das JouJye NU-0528i (http://geizhals.at/de/jou-jye-nu-0528i-a557598.html) und einmal in das Chieftec Flyer FI-02 (http://geizhals.at/de/chieftec-flyer-fi-02bc-a682215.html). Und es war beide Male echt ein Akt. Und es tat weh. Und glaub mir - du willst, wenn das Ding erstmal läuft, da nie, nie, NIE wieder ran müssen.

Von daher - für normale PCs bleibe ich bei großen Towern. Mit Platz für große CPU-Lüfter, Platz für große Grafikkarten, Platz für viele Festplatten, Platz für all die Kabel und vor allem - Platz für viel frische Luft, damit a) die Lüfter alle so wenig wie möglich drehen müssen und b) alles schön kühl bleibt.
Downsizing - nicht mit mir! ^^

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 16. Dezember 2013 - 0:46 #

Also an gar so kleinen habe ich noch nicht gebastelt, aber nicht viel größer waren damals ausrangierte Desktops (also für unter den Monitor), die ich für die Eltern flott machte und mir einen ISDN Linux Router einrichtete. Die gute alte Zeit. War echt nervig.

Also wäre der Vorteil den du benennst dass man ein fertiges, kompaktes System kriegt.
Nur: Teil des Konzepts ist ja auch das Aufrüsten. Damit macht man den Vorteil doch gleich wieder kaputt. Und man könnte sich einen HTPC ja auch eine Nummer größer bauen (falls der Platz reicht). Dann auch mit größeren (langsam drehenderen) Lüftern, wird ja beim Spielen sicher heißer als beim Video schauen oder surfen.

Gerade wegen dem von dir genannten Vorteil wäre es doch eigentlich sinnvoll, auf einen einheitlichen Standard zu setzen (eventuell in mehreren Versionen). So wird es doch nur ein Fertig-PC.

Zaunpfahl 19 Megatalent - P - 14325 - 16. Dezember 2013 - 8:00 #

Kannst dir ja mal das "Steambox Auseinander-Nehmen Video" aus dem Kanal oben anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=xVkas2E3NAg

Da ist nichts mit extra Platz gebaut, alles passt exakt auf den Millimeter genau ins Gehäuse. Könnte wirklich kompliziert werden mit aufrüsten, grade wenn sich eine GraKa mal wieder nicht an Formfaktor-Standards hält.

Lacerator 16 Übertalent - 4001 - 16. Dezember 2013 - 11:05 #

Bei mir lautet die Devise eher "neutral & powerful". Die Größe des Towers ist mir eigentlich wurst, solange es ein völlig unauffälliger schwarzer Kasten ist. Ich hätte beim zu starken Minimieren der Größe dann eher Angst, dass dann die nächste Grafikkarte nicht mehr reinpasst. Die Dinger scheinen ja mit dem Wachsen noch nicht aufgehört zu haben. Dann lieber luftig. Obwohl, viel Platzverschwendung ist es ja zugegeben schon. Unterhalb der Grafikkarte ist bei mir seit jeher alles frei.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 16. Dezember 2013 - 12:09 #

Da liegt doch neuerdings das Netzteil rum, statt oben in der Ecke zu klemmen ;)

Lacerator 16 Übertalent - 4001 - 16. Dezember 2013 - 16:46 #

Oha! Den Trend muss ich verpasst haben. :)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18740 - 16. Dezember 2013 - 17:29 #

BTX Formfaktor gibts schon seit gefühlt 10 Jahren ...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 16. Dezember 2013 - 17:39 #

Nur dass die "NT unten"-Gehäuse dem ATX-Standard folgen ;) . Bei BTX wird auch das Board falsch herum eingebaut.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18740 - 16. Dezember 2013 - 17:51 #

Stimmt auch wieder aber ich dachte Netzteil unten wurde mit BTX eingeführt und hat sich dann auch in ATX eingebürgert

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 16. Dezember 2013 - 17:56 #

Kann schon sein, nur wird kaum jemand von BTX gehört haben (weder vom Gehäusestandard noch vom Datendienst), weshalb die gängigen ATX-Tower wohl die bessere Referenz sind.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18740 - 16. Dezember 2013 - 18:14 #

Na ja es hat halt kaum einen Vorteil gebracht im Endeffekt weil die guten Ideen auch im ATX umsetzbar waren und es einfach keinen Sinn gemacht hat Hardware (primär Boards ^^) für beide Standards bereitzustellen.

Lacerator 16 Übertalent - 4001 - 16. Dezember 2013 - 17:57 #

Gehört und gelesen habe ich schon von BTX, bin bei meinen Hardware-Einkäufen aber nie darauf gestoßen. Na gut, es ist jetzt auch nicht so, dass ich den Tower häufiger wechseln müsste, mein aktueller ist von 2009. Einmal groß genug gekauft und es gibt keine Probleme. Wobei ich bei den aktuellen 30cm-Karten schon anfangen müsste die Festplatten-Halteteile zu malträtieren. ;)

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 15. Dezember 2013 - 19:00 #

Die News liest sich so, als ob man später die Steam Machine von Valve kaufen könnte. Das kann man ja nicht, nur die Controller kommen dann von Valve.

cdr_tofino 13 Koop-Gamer - 1402 - 15. Dezember 2013 - 20:12 #

Sicher? Ich hatte immer den Eindruck das sowohl Valve eigene Steam Machines anbieten wollte, aber andere Hersteller auch eigene Modelle anbieten können. Hat sich das geändert?

Grumpy 16 Übertalent - 4498 - 15. Dezember 2013 - 20:22 #

so wie ich das verstanden hatte werden nur die prototypen von valve stammen und eben bei den finalen steam machines dann nur die controller

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 15. Dezember 2013 - 21:07 #

Sieht nicht so aus. Die haben schon eigene Produktionshallen:

http://www.computerbase.de/news/2013-12/steam-machines-gehen-am-13.-dezember-an-die-tester/
Nur wird halt kein spezieller Chip wie bei den Konsolen verbaut sondern Mainboard von Asus, Nvidia Karte, Intel CPU usw. So gesehen stinknormaler PC.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 15. Dezember 2013 - 20:14 #

Ih bin etwas skeptisch hinsichtlich der Hardware. Wenn da jeder bissl was anderes einbaut hilft das den Spieleentwicklern nicht. Auch schade, dass die Box nicht direkt von Valve kommt, die koennten ueber die Masse sicher bessere Preise im Grosshandel kriegen. Denen duerfte halt einfach die entsprechende Infrastruktur und das KnowHow fehlen, so dass ich diese Aufgabenverteilung schon nachvollziehen kann.

Nordwin 14 Komm-Experte - 2200 - 15. Dezember 2013 - 20:26 #

Ich kapier die erste Aussage nicht so ganz, das läuft doch schon seit Ewigkeiten im PC-Bereich so !?!?!

volcatius (unregistriert) 15. Dezember 2013 - 20:31 #

Es wäre vielleicht hilfreich gewesen, wenn es gewisse Spezifikationen gegeben hätte. Etwa 8GB Ram, Grafikkarte der x-Generation mit mindestens 2GB etc. Also eine gewisse Standardisierung.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 15. Dezember 2013 - 20:48 #

Ja, so meine ich das. Eine steambox mit einheitlicher hardware wuerde die pc nachteile beseitigen. Die entwickler koennten sich bei den steambox anpassungen auf ein fixes setup konzentrieren und entsprechend mehr aus der hardware rausholen.

Colt 13 Koop-Gamer - 1467 - 15. Dezember 2013 - 21:13 #

Warum sollten sie es anpassen auf so Hardware wenn eh die Steambox im prinzip nur nen normaler pc ist?!

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 15. Dezember 2013 - 21:31 #

Einheitliche hardware ist von vorteil. Man weiss genau wie eine software bei einer bestimmen programmierung auf jeder konsole laufen wird.
Xbox one und ps4 sind praktisch auch normale pcs. Trotzdem werden spiele auf diesen geraeten besser aussehen als auf einem normalen pc mit entsprechender hardware.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18740 - 16. Dezember 2013 - 0:16 #

Dann wäre es eine weitere Konsole die sich selbst limitiert was sie ja nicht wollten.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 16. Dezember 2013 - 0:33 #

Nur was ist dann der Sinn der Steambox? Wo sind die Vorteile gegenüber einem PC, den ich am TV anschließe? Das erschließt sich mir nicht so wirklich. Mehr Leistung durch schlankeres OS? Fesseln von Windows abwerfen?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18740 - 16. Dezember 2013 - 1:32 #

Willste das nicht lieber Gabe fragen?

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 16. Dezember 2013 - 9:41 #

Es IST ein PC, den man am TV anschließt mit all seinen Vor- und Nachteilen. Das ist ja der Sinn. Valve will keine Konsole anbieten, sondern Steam. Sie wollen, dass Steam ins Wohnzimmer kommt, um mehr Kunden zu gewinnen. Und damit die neue Wohnzimmerkonsole einen Vorteil gegenüber den anderen Konsolen hat (sie wird ja vermutlich teurer sein, weil nicht mit Verlust verkauft), wird sie offen sein, was die Wahl des Betriebssystems angeht, was die Modding-Fähigkeiten angeht und die Softwareausstattung, ja sogar die Hardware-Ausstattung. Diese neue Freiheit ist auch nur ein Bonus. Wer damit überfordert ist, kauft ein Fertigsystem.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 15. Dezember 2013 - 22:26 #

Sicher gibt es das nur steht es nicht da 4Gb Ram eine Grafikkarte min GTX 760 heist auch 2 Gb Vram usw. Bei der Cpu gibt es das auch es gibt ein von bis Spektrum halt. Wenn es wie am PC wäre könnte da auch eine GTX460 drin sein und eine GTX760 ist weitaus schneller wie die Next Gen Konsolen.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 15. Dezember 2013 - 23:18 #

was wollen sie denn mehr aus der hardware rausholen. die letzten jahre verpasst? da hätte man ohne probleme mehr aus der pc hardware rausholen können und kaum einer hats gemacht, weil alles multiplattform entwicklungen sind und da entscheidet die schwächste hardware ( oder auch konsole ). an diesem umstand wird sich auch in zukunft wenig ändern, egal wieviel und wie einfach sich leistung aus einem pc holen lässt.
davon ab, kann sich nicht jedes gerät steambox nennen. es gibt gewisse vorrausetzungen.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 15. Dezember 2013 - 23:40 #

"es gibt gewisse vorrausetzungen."

Das ist auch meine Hoffnung. In der verlinkten News ist ja die Rede von verschiedenen Bands.

Als "Steam Box Nutzer" wäre es dann halt gut zu wissen, wie läuft Spiel X auf meiner Steambox. In der gleichen News ist die Rede davon, dass man z.B. CPU etc. upgraden kann. Da frage ich mich dann doch: Was ist der Sinn der Steambox? Wo liegen die Vorteile?

Ein einheitliches PC-System (von mir aus auch gerne in z.B. 3 Versionen), mit dem man seine Steambibliothek auf den TV bringt wäre so ein Vorteil (auch von der Kostenseite der Hardware).
Das ist ja aber so offensichtlich gar nicht wirklich geplant. Wo ist denn der Vorteil der Steambox gegenüber einem am TV angeschlossenen PC? Irgendwie fehlt mir da die Erleuchtung. Bitte erleuchtet mich :)

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 16. Dezember 2013 - 8:19 #

"Wo ist denn der Vorteil der Steambox gegenüber einem am TV angeschlossenen PC? Irgendwie fehlt mir da die Erleuchtung. Bitte erleuchtet mich :)"
Der Vorteil dabei ist eine recht subjektive Geschichte, nicht jeder erkennt sie oder will sie erkennen. Wie in dem Video zu sehen, ist dieser Prototyp der Steam Machine, für PC-Verhältnisse doch extrem kompakt gebaut,warscheinlich wurden der Energieverbrauch und die Luftzirkulation optimiert, das kommt extrem nahe an den Konsolen heran. Du kannst dir jetzt natürlich selbst so einen PC in Konsolenform zusammenbauen, aber das macht doch relativ viel Arbeit. Mit vertretbarem Aufwand, bekommt man es vielleicht kleiner hin, als die Glötze die man sich auf den Schreibtisch stellt, aber so klein und dann noch mit ordentlich Hardware-Power? Da kauft sich mancher einer doch lieber gleich so ein Gerät, ich bezweifle dass das jeder so kompakt hinbekommt.
Von der Disskusion über eine Einheitliche PC-Hardware möchte ich mich im Übrigen deutlich distanzieren :)

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 16. Dezember 2013 - 10:08 #

"[...] Energieverbrauch und Luftzirkulation optimiert." Also ich hab im Testvideo von njoy (öffentlich-rechtliche, die sollten sich also etwas Mühe geben) gehört, dass die PS4 bis zu 80 °C heiß wird (mit liebem Gruß an die Festplatte - deren Wohlfühltemp bei ~35 °C liegt). "Dank" integriertem Netzteil und kleineren Abmaßen als die XBox One wird die PS4 also ziemlich warm, und das obwohl sie, was Luftzirkulation angeht, schon optimiert wurde (hoffe ich zumindest!!); leider weiß ich nicht, wie warm die XBox One wird. Aber Leistung kommt nunmal nicht von nix, und auch wenn die CPUs, grad bei Intel, ja inzwischen halbwegs genügsam sind - potente Grafikkarten produzieren auch heute noch sehr gerne sehr viel sehr warme Luft. Und da ist so ein Mini-Gehäuse doch recht hinderlich...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 16. Dezember 2013 - 10:21 #

Du glaubst allen ernstes, dass sich die ÖR bei ihrer Berichterstattung Mühe geben? Nur mal so als Tip: Frontal 21 ist auch eine ÖR-Sendung, wie viel die in Sachen Gaming in die Recherche stecken wissen wir alle..

80 Grad als Maximum bei der PS4 sehe ich nicht als kritisch, das bedeutet ja nicht, dass die Festplatte ebenfalls 80 Grad warm wird. Wenn die sinnvoll im Luftstrom sitzt, wird sie nicht allzu heiß - die Sony-Menschen dürften da auch drauf geachtet haben, schließlich mag niemand eine Retourenquote von 100% ;) .

BTW, wenn Grafikkarten die Luft sinnvoll aus dem Gehäuse pusten (was die meisten Custom-Designs leider nicht machen), dann landet ein großer Teil der GraKa-Luft außerhalb des Gehäuses.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 16. Dezember 2013 - 10:41 #

Hmm, okay, aber Frontal 21 kümmert sich ja "um alles". Die Spieleecke von njoy gibt sich da vielleicht etwas mehr Mühe, und ein Thermometer zu benutzen ist jetzt auch nicht grade Rocket Science, aber... ja, ich verstehe deine Bedenken ;)

Natürlich muss die HDD nicht zwangsweise 80 °C warm werden, nur weil die PS4 "irgendwo" 80 °C warm wird. Aber hey - das Ding ist relativ klein, da ist nicht unbedingt soooo viel Platz, um weit weg von der Hitzequelle zu kommen. Und - bei vielen Leuten steht die Konsole im TV-Rack. Also in nem relativ kleinen, hinten meist geschlossenen Fach. Halt neben DVD-Player und Sat-Receiver. Und da staut sich die Hitze dann doch gerne mal (auch wenn die gut designte GraKa die Luft gleich aus dem Gehäuse pustet, statt sie mit den anderen Komponenten zu teilen), und auch wenn die HDD dann "nur" bei 50 °C läuft statt bei ~35 - auf Dauer ist das eher ungut. Und 2 Jahre Garantie heißt für den Hersteller ja auch nur, dass es dann nach 2 Jahren und einem Tag kaputt gehen "darf" ;)

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 16. Dezember 2013 - 10:31 #

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass sie extra ein kleines Gehäuse verwenden, damit die Hardware besser gekühlt wird, sondern dass sie trotz des kleinen Gehäuses bestmöglich gekühlt wird. Und mit bestmöglich meine ich nicht irgendwelche Traumwerte, sondern das was eben maximal geht in so kompakter Form.
Aber du hast an der Stelle total am Thema vorbeigeredet, denn seine Frage war, was der Vorteil der Steam Machine sein soll und ich sagte: Dass man PC´s in so kompaktem Format nicht selber zusammenbauen muss.
Sicherlich, kann ich mir auch nen riesen Glotz von PC-Tower neben dem Fernseher stellen, der ein Lüftergebläse ähnlich eines Düsenjets hat und dadurch natürlich nicht alzu heiß wird, aber das ist eben nicht Sinn der Sache.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 16. Dezember 2013 - 10:39 #

Hmm, also meiner Erfahrung nach sind große, langsam laufende Lüfter leiser als kleine, die sich schneller drehen müssen um die gleiche Menge warme Luft wegzuschaufeln...

Aber ja, wenn man so einen kleinen PC haben will ist es netter, ihn (von Profis) schon fertig gebaut zu kaufen. Dann kann man hoffen, dass die Luft gut zirkuliert, und man erspart sich nen Haufen nervige Fummelei. Große PCs zusammenbauen macht Spaß, kleine nicht. Ist zumindest meine Meinung...

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 16. Dezember 2013 - 11:51 #

Darum schrieb ich ja "subjektive Geschichte". Wenn einem große PC´s lieber sind, wird man natürlich auch keinen Vorteil in diesen Steam Machines sehen.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 16. Dezember 2013 - 18:27 #

es gibt da kaum einen vorteil, gegenüber einem an den fernseher angeschlossenen pc. ich glaube zuviele fühlen sich als zielgruppe angesprochen, sind es aber nicht.
steam box ist ein home entertainment system ab werk. man kann ein fertiges produkt anbieten, welches sich leute ins wohnzimmer stellen können und das os dazu kostet nix. ja man kann sich auch einen stinknormalen pc holen, win 7 installieren und steam im big picture modus starten lassen. nur führ dem durchschnittsverbraucher mal beide varianten vor und für welche wird er sich wohl eher entscheiden?
dazu gibs kein monopol, 2015 wird man ne leistungsstarke steam box, die hinterm fernseher hängt und inkl. occulus rift ausgeliefert wird für einen schnäppchenpreis bekommen und spätestens bei dieser mixtur wirds eng für ms und sony, die sich jetzt schon nurnoch über exlusive titel definieren aber null leistung ( nicht nur auf hardware bezogen ) bieten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 16. Dezember 2013 - 19:49 #

Wo kommt denn der Schnäppchenpreis her? Wunschtraum? Ich möchte auch einen Jaguar für 20.000 statt für 120.000 - kriege ich aber nicht.
Die Steam Machines werden so viel kosten wie gleich ausgestattete PCs, vielleicht sogar ein wenig mehr wegen der Bauweise.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 17. Dezember 2013 - 17:53 #

was? steht da was von steam machine günstiger im vergleich zu nem pc? sie wird günstiger im vergleich zu den konsolen. so wie im letzten jahr niemand nen high end rechner gebraucht hat weil die games eh alle in der zeit stillstanden, wird man auch 2015 keinen brauchen und kann in einigen bereichen sogar ältere hardwarekomponenten verwenden.

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3471 - 16. Dezember 2013 - 13:10 #

"Eine steambox mit einheitlicher hardware wuerde die pc nachteile beseitigen."
--
Ähh... eine Steam-Box mit einheitlicher Hardware würde vor allem die PC-*Vorteile* beseitigen! ^^

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11344 - 15. Dezember 2013 - 21:33 #

Gibts doch schon, nennt sich Konsole.

Vampiro 21 Motivator - P - 30538 - 15. Dezember 2013 - 23:37 #

Die Spieleauswahl ist doch eine andere. Man will ja, auch mit dem Controller, z.B. Strategiespiele auf den TV bringen. Das ganze Steam Spektrum eben. Klar kann man seinen PC am TV anschließen (habe ich auch), nur dann braucht man ja keine Steambox. Irgendeinen Vorteil sollte es also doch noch geben.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 16. Dezember 2013 - 9:46 #

Da Du die Frage ja ein Dutzend mal gestellt hast, hier eine noch einfachere Antwort: Valve ist es egal, ob Du einen PC ins Wohnzimmer stellst oder die neue Steambox. Sie wollen lediglich, dass Du Steam benutzt.
Aber die Leute, die keinen PC haben und auch keinen selbst zusammen bauen, könnten sich vielleicht von so einer Fertiglösung verleiten lassen, endlich die billigen Steam-Sales, die riesige Auswahl und den neuen Controller im Wohnzimmer zu haben.
Valve will den Markt für Steam vergrößern und die Gelegenheitsspieler der Konsolenländer zu den neuen Kunden zu machen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 16. Dezember 2013 - 10:23 #

Hier in Deutschland ist eine Steambox auch schwer zu verstehen. Die Amis basteln sich keine PCs, da wird fertig gekauft. Valve versucht jetzt mit viel Marketing dem PC ein wenig Konsolenimage zu verpassen - TV-Konform, Gamepad, fertig konfiguriert, nicht groß und hässlich und daher wohnzimmerkompatibel. Das fehlte dem Markt dort. Hier nicht unbedingt, da man bei Bedarf selbst zum Schraubendreher gegriffen haben mag - oder auch nicht, dann ist das Konzept auch hier sinnvoll ;) .

arschloch (unregistriert) 15. Dezember 2013 - 20:34 #

warum haben die amis immer straßenschuhe in der Wohnung an

Colt 13 Koop-Gamer - 1467 - 15. Dezember 2013 - 20:35 #

Weil ers kann ^^

Name3 (unregistriert) 15. Dezember 2013 - 23:47 #

meinst du mit immer in diesem einen video?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18740 - 16. Dezember 2013 - 0:18 #

Weil sie Angst haben das der Nachbarshund reinkackt ...

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2201 - 16. Dezember 2013 - 22:26 #

mach ich auch. bin ich jetzt ein ami? oder ist das eher so wie jedes quadrat ist ein viereck aber nicht jedes viereck ist ein quadrat?

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 16. Dezember 2013 - 22:29 #

Also wirklich, der Mann von Welt trägt Hausschuhe:
http://www.f1online.de/de/bild-details/3208679.html
°_^

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4274 - 15. Dezember 2013 - 21:50 #

And so it begins. Ich möchte den Controller unbedingt mal ausprobieren. Anhand der Videos habe ich das Gefühl, dass das typische Overshooting der bisherigen Ministicks nicht vorhanden ist und sich der Mauszeiger recht präzise steuern lässt. Ich wünsche Valve, dass sie den verstaubten Konsolen-Markt aufmischen, so wie es Apple/Android mit dem Mobile-Gaming getan haben.

TrapperKeeper (unregistriert) 16. Dezember 2013 - 0:00 #

Gefällt Gefällt, zumindest optisch wirklich um einiges hochwertiger als die Ps4 und die BOX. Wen der Preis stimmt brauche ich vielleicht doch keinen 1000 Euro PC.

Colt 13 Koop-Gamer - 1467 - 16. Dezember 2013 - 16:12 #

Nee du bezahlst einfach 1000 euro für die steambox ^^

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33799 - 16. Dezember 2013 - 0:26 #

Die Holzkiste hat Stil. :-)

Azzi (unregistriert) 16. Dezember 2013 - 10:49 #

der Controller sieht schon interessant aus. rest is halt ein furtznormaler pc in nem kleinen Gehäuse. CPU kühler sieht aus wie der intel boxed luefter und laesst unter last damit nix gutes für Lautstärke vermuten...

bsinned 17 Shapeshifter - 6830 - 16. Dezember 2013 - 11:00 #

Ich bin sehr gespannt auf die SteamBox. Wenn Valve das Ding mit ordentlicher Hardware zu einem guten Preis auf den Markt bringen kann und dabei solche Krücken wie DirectX gekonnt umgeht, könnte das imho ein großer Erfolg werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 16. Dezember 2013 - 21:05 #

1. Valve lizensiert, die Hardware kommt von kleinen PC Herstellern. Die müssen mit der Hardware Geld verdienen, da sie nicht an den Spielen mitverdienen. Günstig werden die also nicht sondern "Normalpreis".

2. Die Krücke Direct X ist für viele Programmierer eine große Hilfe und deswegen sehr beliebt. Valve selbst hat schon gesagt, dass es keine Exklusivtitel geben wird. Man ist also, sofern man nicht Windows installiert, auf die Linux Ports angewiesen. Nur, warum sollten die Firmen porten, wenn die Leute die Titel so oder so eher für Windows kaufen!? Es wird also bei Indie- und Spartenspielen sowie gelegentlich mal einem großen Port bleiben.

Labolg Sremag 12 Trollwächter - 1013 - 16. Dezember 2013 - 12:28 #

Ich drück die Däumchen für das Kaschtel!

SirVival 16 Übertalent - P - 4456 - 16. Dezember 2013 - 15:54 #

Seltsam. Wenn man Deinen Benutzernamen rückwärts liest ergibt das Gamers Global... :x

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 16. Dezember 2013 - 17:35 #

Verrrrrrrrrückt!

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 17. Dezember 2013 - 17:40 #

Und Deiner ergibt LavivRis. Jetzt wird mir einiges klar, ein leidenschaftlicher Reis-Esser :)

PatStone99 15 Kenner - 3623 - 16. Dezember 2013 - 15:39 #

Ein hübscher, kleiner Barebone. Könnte sich gut als Zweit-PC unter dem TV machen, aber für Sachen wie Battlefield 4 oder künftig Star Citizen muß es bei mir ein Rechner sein, der sich aufgrund des Gehäuses oder Platine anstandslos besser aufrüsten, kühlen & übertakten lässt. Die Steam Machine lässt einem da nur begrenzten Spielraum.

Eigentlich ändert sich mit dem Erscheinen der Steam Machines nichts für Leute, die gern alles in maximalen Einstellungen zocken. Dann wird eben eine zweite Partition mit Steam OS erstellt, ein Steam Controller geordert & fertig.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 16. Dezember 2013 - 21:07 #

Warum extra Plattenplatz für eine Steam OS Partition verschwenden? Steam läuft doch eh unter Windows und hat da die wesentlich größere Softwareauswahl.

motherlode (unregistriert) 16. Dezember 2013 - 18:14 #

Spannende Auseinandersetzung mit Technik.

joernfranz (unregistriert) 16. Dezember 2013 - 18:34 #

Die Diskussionen um Hardware und Formfaktor kann ich schon verstehen, aber spannend wird aus meiner Sicht die Frage wie sich Steam OS im Alltag macht. Bis dato scheint es ja ein ziemlich nacktes Linux mit Gnome Oberfläche zu sein. Je nachdem welche Funktionen man neben dem Steam Client bekommt und wie sich das OS auf wirklich verschiedenen Hardware Plattformen macht, könnte das schon eine interessante Möglichkeit werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 16. Dezember 2013 - 21:09 #

Neben Steam bekommst du gar keine Funktionen, das Teil bootet in den Big Picture Modus und gut.
Da Debian als Grundlage dient kannst du natürlich alles nachinstallieren. Macht aber am TV nicht sonderlich viel Sinn.

Despair 16 Übertalent - 4436 - 16. Dezember 2013 - 23:29 #

Warum nicht? Ist doch schön, wenn ich meine Wohnzimmer-Spielekonsole auch als vollwertigen PC nutzen kann. Zur Not sogar mit Windows... :D

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Steam Machines eine schöne All In One-Lösung für Nichtbastler werden könnten.

joernfranz (unregistriert) 17. Dezember 2013 - 13:06 #

Das sehe ich auch so. Wenn schon ein vollwertiges Linux vorhanden ist wäre es ja schade auf die damit verbundenen Möglichkeiten zu verzichten. Wenn als Grundbau ein vollwertiges Debian genutzt wird stehen die Zeichen ja gut.

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